Geschichten aus aller Welt
Montag, 30. Dezember.
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bis 11.30: Don Leipzig: „Der Mensch als Gestalter der Zukunft". Dortrag von Prof. Driesch. 12 bis 13: Schallplattenkonzert: Die Mailänder Scala. 14: Don Stuttgart: Märchen im Winter. 15: Klavierkonzert. 15.30: „Christus-Legende" von W. Knoeckel. Dortragender: Der Autor. 16: Konzert des Rundfunkorchesters. 18: Don Stuttgart: „Ernst Barlach, der Gottsucher (zu seinem 60. Geburtstag)". Dortrag von Dr. Curt Elwen- spoek. 18.30: Don Stuttgart: Kleine Klavierstücke. 19.15: Sportnachrichten. 19.30: Orgel-Konzert. 20: Rach Stuttgart: „Spul". Ein Schwank aus dem Familienleben. 21.30 bis 22.45: Don Stuttgart: Reujahrskonzert. Märsche und Tänze berühmter Meister. 23 bis 1: Tanzmusik.
Für unverlangt eingesandle Manuskripte ohne belgefügles Rückporto wird keine Gewähr übernommen.
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Lahre ..." Silvester-Revue von Hilarius. Bunter 2Dend. 23.50 Reujahrsansprache. 24 3: Tanzmusik.
Mittwoch, 1. Januar.
9 bis 10: Morgenfeier veranstaltet von
Niederlage# Jean Weisel, fließen, Sonnen, sfiraße 6, Telephon Nr. 3808. 10230V
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Vernichtung der Aale in Sicht?
(r) Stockholm.
Die Kolosse der Weltmeere, die Wale, hatten in diesem Frühjahr Schonzeit. Das Cis hielt sich zu lange in diesem Lahr, die Freiwasser- zone, in der man sonst auf die kostbaren Tiere stieß, war kleiner als sonst. Unter diesen Umständen hatte es keinen Zweck, mit den Expeditionen auszufahren, denn ein Walfängertrupp muh mindestens für 5 Millionen Dollar Tran einbringen, wenn die Fahrt sich lohnen soll. Rach langer Ruhepause will man aber jetzt mit verstärkten Kräften „zur Lagd" ausziehen. Ln Chalmers auf Reuseeland richten 30 Faktoreischiffe ihre Betriebe ein. 23 norwegische und eine britische Expedition sind bereit, zum Fang auszurücken. Mit Flugzeugen und modernsten Maschinen wird die Auswertung der Riesentiere betrieben werden. Man hegt in zoologischen, aber auch in den Regierungskceisen die Befürchtung, die Wale zu stark dezimiert werden könnten, so daß mit ihrem Aussterben gerechnet werden muh. Es werden deshalb ganz besondere Vorschriften erlassen, welche Wale gejagt werden dürfen und welchen Tieren eine noch unbefristete Schonzeit zugebilligt werden muß. Es wird offenbar Zeit, daß wir uns ein paar Wale in den zoologischen Gärten halten, damit nicht eines Tages der Wal nur noch der Raturgeschichte angchört. Das dürfte allerdings auf Schwierigkeiten stoßen, und man müfrte wohl die Spree umleiten, um z. D. dem Berliner Zoo ein solches Tier zuzumuten.
Wu-Fo-Tais großer Reinfall.
(c) Tientsin.
Der ehrwürdige chinesische Gentleman Wu-Fo- Tai übte den hierzulande nicht allzu seltenen Beruf eines Räubers aus. Richt etwa eines Waren-, sondern eines Menschenräubers. 3n der guten alten Zeit war dieses Handwerk äußerst lohnend, in heutigen Zeiten jedoch bringt das Geschäft herzlich wenig ein. Besonders bei seinem letzten Fang ist der ehrwürdige Wu-Fo-Tai mächtig hereingefallen. Er raubte eine sechzehnjährige Schöne und forderte für sie ein Lösegeld in Höhe von zehntausend Dollar. Er hat sich leider verrechnet, denn die Eltern des geraubten „Gutes" waren bettelarme Leute und kein einziger ihrer Derwandten verdiente mehr als fünfunddreißig Dollar. Bei diesem Einkommen war es nicht gut möglich, zehn Tausender aufzubringen, und leider konnte das arme kleine Chinesenmädel auch keinen reichen Bräutigam
Jeuerlichen Pfaden ^)urch die große Wüste", vor- «etragen von Lehrer Fr. Doigt: für Kinder vom 12. Lahre ab. 15.30 bis 16: „Dachsgraben", eine Lagdreportage. 16 bis 16,50: Hausfrauen-Rach- utiLag. vcranstcltet v:m Fr n furter Housfcauen- verein: „Punsch und Kräppel", „Abschied vom ölten Lahre", Vortrag von Frau Emmy Ficus. 16.50 bis 17.45: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.05: „Von der baskischen Küste", Reiscerinnerungen von L. D. Ungerer. 18.35: „Der französische Staat, die Bureaukratie", Vortrag von Gottfried Salomon. 19.05: Englischer Sprachunterricht. 19.30: Konzert. 20.45 bis 22.15: Der Schlachtenlenker, Komödie von Bernhard Shaw. 22.30: Schallplattenkonzert: Wiener Schrammel. 23 bis 24: Von Kassel: Fantasien aus Dem kurfürstlichen Weinkeller, eine Szenenfolge Don Manfred Marlo und Hans Ullrich Bach.
Dienstag, 31. Dezember.
13.30 bis 14.30: Schallplattenkonzert: Berlin— München. 15.15 bis 15.45: Stunde der Lugend, '-^erleben der Heimat: „Der schlimme Rote: .Reinecke Fuchs", vorgetragen von Lehrer K. Stricker. Für Kinder vom 10. Lahre ab. 16 bis 18: Unterhaltungskonzert. 18.15 Bücherstunde. 18.45: Von Stuttgart: „Ein Pionier deutscher Wissenschaft im Ausland: Franz Wilhelm Lung» lmhn". Vortrag von Dr. F. Schottländer. 19.15: Äon Stuttgart: Silvester-Feier. 20: Von Stuttgart: Heiterer Abend. 22: „Schier dreißig
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großem Format. Kolumbus führte mit 25, Living» stone mit 26 und Stanley mit 27 die Expeditionen, die die Rachwelt genau kennt. EdisonS erste Erfindungen stammen au3 seinem vierun7zwan^sten Lebensjahre. Richt viel anders verhält es sich mit den Künstlern. Richard Wagner schrieb seine erste Symphonie im Alter von neunzehn Lahren. Goethe gleichaltrig sein erstes Bühnenstück. Victor Hugo vor seinem zwanzigsten Geburtstag das erste später berühmt gewordene Werk. Mit einundzwanzig schuf Raffael sein erstes Kunstwerk, mit 26 Michelangelo seine erste Madonna und im gleichen Alter waren von Honorö de Balzac bereits 31 Rovellcn veröffentlicht. Auch Beethoven, Mendelssohn-Bartholdy, Chopin, Shelley und andere Schöpfer der Literatur- und Musikgeschichte erklommen den Parnaß noch vor Erreichung der drei Dezennien.
Die Eisenbahn und die Postkutsche.
(s) Prag.
Die Eisenbahn hat sich allmählich in der ganzen Welt als Mittel zur beschleunigten Beförderung von Mensch und Ware allgemeine Beliebtheit erworben und eingebürgert. Daß dies nicht überall der Fall, beweist eine Beschwerde der Industrie in einer nordböhmischen Stadt. Die Böhmische Rordbahn ist angeblich zwar auch ein Verkehrs- instrument, aber wer einmal das Vergnügen gehabt, sich einem ihrer Wagen anzuvertrauen — nun, der versteht den Schrei nach der alten Postkutsche, die gegenüber dem nordböhmischen Dampfbähnchen immerhin ein Schnelläufer gewesen fein muß. Es ist aktenmähig und einwandfrei belegt, daß eine Frachtsendung von Bilin nach Teplitz, die früher von der k. k. Postkutsche in drei Stunden befördert wurde, für die 13 Kilometer lange Strecke volle zwölf Tage gebraucht hat, dank der gütigen Unterstützung durch die Böhmische Rordbahn! Aber, so heißt es in einer Eingabe der Biliner Lndustrie an das tschechische Verkehrsministerium, das sei leider nicht ein vereinzeltes Kuriosum, sondern eine altvertraute, aber doch recht störende Gewohnheit der Rordbahn. Daher wird allen Ernstes in der Eingabe der Vorschlag gemacht, die Einrichtungen, das rollende Material der Bahn möglichst bald weit weg — am besten nach China zu verkaufen (wo man mehr Zeit habe als in Böhmen!) und — wenn wirklich der Bau einer Autostraße die Einrichtung eines Kraftverkehrs zwischen Bilin und Letschen die Kraft des Prager Finanzministeriums überstiege — dann doch lieber wieder zu der bewährten Einrichtung der alten Postkutsche zurückzukehren. Denn sie sei nicht nur billiger, sondern vor allem auch schneller als die Eisenbahn gewesen
Auch Sie . ■
werden so urfeilen: •<*
aufweisen. Ln Anbetracht dieser Umstände ermäßigte der Herr Mädchenräuber feine unverschämte Forderung auf die Hälfte. Diese Summe war natürlich für die Familie ebenfalls unerschwinglich. Lmmerhin wollte sie die Kleine gern wiederbekommen, und da der Bruder genau wußte, daß man in China bei jedem Geschäft handeln könne, machte er Wu-Fo-Tai einen vermittelnden Vorschlag. Er betonte, ein erspartes „Vermögen" von 23 Dollar zu besitzen und bot hiervon — 15 für die Freilassung der Schwester an. Rach diesem Angebot leuchtete dem Räuber unzweideutig ein, daß er einen Fehlgriff getan hatte und nichts „Reelles" erwarten konnte. Lmmerhin hielt er fünfzehn Dollar für zu wenig. Er mußte doch zumindest feine Unkosten wieder Einbringen! Traf sich' also mit dem Bruder feiner Gefangenen und machte einen „äußersten" Preis für Mademoiselle: zwanzig Dollar. Aber keinen Cent billiger. Der Bruder fand das unverschämt und die beiden „Geschäftsfreunde" wurden handgreiflich. Da mischte sich auch die löbliche Polizei in die interne Familienangelegenheit, nahm beide ©entfernen in Schutzhaft und erfuhr auf diese Weise von der eigentlichen Ursache der wüsten Keilerei, nämlich dem Frauenraub. Worauf Mister Wu-Fo-Tai zu sechs Lahren Zuchthaus verurteilt wurde. Er hat jetzt allen Grund, zu bedauern, seine Gefangene nicht für die angebotenen fünfzehn Dollar hergegeben zu haben, denn fünf Dollar weniger wären immer noch besser gewesen als sechs Lahre mehr. ...
Jugendliche Genies.
(a) Reuhork.
Daraufhin, daß Oberst Lindbergh mit knapp fünfundzwanzig Lahren den Ozean überquerte und auf diese Weise über Rächt zur volkstümlichsten Persönlichkeit der Vereinigten Staaten wurde, gab sich ein amerikanischer Müßiggänger die Mühe, die Liste aller jugendlichen Titanen zusammenzuftellen, die ihre Großtaten halb noch im „Flügelkleide" vollführt haben. Demnach hat Alexander der Große die ganze damalige „Welt" mit fünfundzwanzig Lahren, Hannibal Spanien in feinem sechsundzwanzigsten Lebensjahre erobert und auch Julius Cäser zählte mit nur achtundzwanzig Lenzen zu den berühmtesten Feldherren seiner Zeit. Rapoleon hatte mit 25 bereits mehrere Schlachten gewonnen. Reh war mit knappen 25 kommandierender General und Relson befehligte sogar schon als Dreiundzwanzigjähriger eine Flotte. Während Cromwell „erst" mit 29 als großer Staatsmann bekannt wurde, galt Licoln schon mit 26 als ein Gesetzgeber von
Heinrich REGER Nacht.
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Donnerstag, 2. Januar.
12.15: Schallplattenkonzert: Unterhaltungsmusik. 15.15 bis 15.45: Stunde der Lugend. Andrö Mauwois: „Das Land der 36 000 Wünsche", 1. Teil (für Kinder vom vierten Lahre ab). 16 bis 17.45: Don Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.05: „Presse und Rundfunk", Gespräch zwischen Redakteur Arnet, Baberadt, Chefredakteur Gorrenz und Dr. Paul Laven. 18.35: „Friedrich List", Vortrag von Dr. K. A. Meißingcr. 19.05: Französischer Sprachunterricht. 19.30: Schallplattenkonzert: Aus älteren Operetten. 20: Aus dem großen Saal des Saalbaues: Konzert Hugo-Kaun-Abend.
Sie wissen aus eigener Erfahrung, dass Sie im Winter nicht Ihre frosterstarrten Hände am heissen Ofen erwärmen dürfen, sondern dass am besten Einreiben mit Schnee gewissermassen ein anschauliches Bild für die Tatsache, dass derselbe Stoff, der eine Krankheit erzeugt hat, auch die Krankheit wieder beseitigen kann.
Dieser Satz, aus der Praxis gewonnen, enthält das Grundprinzip homöopathischer Heilmethode. In jedem Körper schlummern Kräfte, die richtig ausgenutzt, jede organische Krankheit zu heilen vermögen. Diese Funktionen neu zu wecken, alle Abwehrkräfte des Körpers zu mobilisieren und so dauernde Gesundung zu ermöglichen Das ist die Wirkung der 4
* Homöopathie Dr. Madaus.
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trei Männer aufgefunden — Grcnzwächker und ein Soldat ... jeder von diesen drei Männern hatte eine Revoloerkugel in der Brust.
(Fortsetzung filflt.)
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 29. Dezember.
7: Von Hamburg: Hafenkonzert auf dem Dampfer „Cleveland" der Hamburg—Amcr.ka-Linie. 9 bis 10: Morgenfeier der freireligiösen Gemeinde Offenbach a. M. 10.30: Erziehung und Bildung: .Psychologie des Lehrers", Vortrag von Dr. Ar- tue Kießling, Dozent an der Pädagogischen Akademie. 11: Von Leipzig: „Das musikalische Gedächtnis", Vortrag von Dr. Kurt Singer, Berlin. 11.30: Erziehung und Bildung: Elternstunde: Berichtsstunde", Vortrag von Rektor K. Wehr- San. 12: Von Kassel: Konzert. 13.15:. Vortrags- Hunde Rainer Maria Rilke. Rezitation'von Lakob Rußbaum. 13.45 bis 14.45: Stunde der Lugend. Lustiger Kindernachmittag von Liefe! Simon und Reinhold Frehberg. 14.45: Stunde des Landes. 36: Von Stuttgart: Unterhaltungskonzert des Rundfunkorchesters. 18: Stunde des Rhein-Mai- mischen Verbandes für Volksbildung: „Zeit im Buch: Das untergehende Bürgertum", Vortrag Don Dr. Helene Turn au. 18.30: Dernard Brentano, Vorlesung aus eigenen Werken. 19.30: Sportnachrichten. 20 bis 22.30: Die Herzogin von Shikago, Operette in zwei Abteilungen von Lu- lius Brammer und Alfred Grünwald, Musik von Smmerich Külmän. 23 bis 0.30: Llnterhaltungs- anusik.
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dem die vierte Woche (rHl loiselle docteur in fr: BI i?ois begann, an bieli;l| rossizier allein Dienst La Be Tag, an dem von den bd P in der Nacht anwesend ,jt 11| Unteroffizier du DW/i ijj unt an. Ao fottt«nur |l )ie(es NWen war doch M ’ sonst teilnadm-toscn und ■ irmlich cor Munterleit, sie H mal trat sie, während er 91 er ihn, und hielt ihm iml end faßte der Unterossizur W ötzlich fiel ein Tuch übftH :twas Feuchtes, wideriiM nd vor seinem Wund, chädel, und er wußte nie! h. In dieser Nacht verliM Mantel das Haus Nu>W gor und hübscher war ai-W et flotmanbie.
lelegrapf) aus bem tzeenMivnen und
nMen, denen die DM cht war. Der Telegraf» en Tages, denn es wM Sin Unteroffizier m w ra rnageabwehrftelle war M i, Listen und Nie“£ft , nicht nur in DeutschMffp traten Ländern, waren 3Qr vermutlich eine Pk^k t ufnohme in dem Nb'H f
.3« l*'j Frauen, die die @n-; , willen, ihre Papiere und iF < | aber auch diese J 5er Gesch-cht-öer % I Wend, on dem eine ö | wer.
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