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Lumen, Sport und Spiel.

Sprechstunden der iste^aktion 12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 1 Uhr nachmittags.

ZweckverbandWetterau" schlüssig zu wer- den, zum dritten war eine zwischen den Woh­nungsämtern beider Städte bestehende Mei­nungsverschiedenheit beizulegen. Die Stadtverord­netenversammlung der Stadt Friedberg hat in ihrer

Kleine Strafkammer Gießen.

Gießen, 25. Ian. Sin Landwirt au.; Ober­hessen war wegen qualifizierter Körperverletzung vom Amtsgericht zu 4 Wochen Gefängnis verurteilt worden. Er soll einem Bekannten bei einem nächtlichen Streit mit einem gefährlichen Werkzeug, wahrscheinlich einem Messer, an der Stirn in der Räbe des einen Auges eine größere Wunde beigebracht haben. Gegen das Urteil verfolgte der Angeklagte Berufung mit dem An­trag auf Freisprechung. In der heutigen Haupt- veryandlung war das BewcisergebniS derart be- lastend, daß das Gericht wiederum zur Verurtei- lung gelangte. Es setzte aber mit Rücksicht auf die Jugend des Angeklagten und da die Ver­letzung keine nachteiligen Folgen hatte, auch der Gebrauch eines Messers nicht erwiesen war, an Stelle der früheren Gefängnisstrafe eine Geld- strafe von 150 Mk. evtl. 15 Tage Gefängnis f cft.

Bor einigen Monaten ereignete sich hier Ecke Frankfurter und Liebigstraße ein Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Motorrad, wo­bei der Motorradfahrer körperlich leicht verletzt wurde. Der Führer des Autos war wegen fahr- läsiiger Körperverletzung im Sinne des §230 2lbs 2 StGB, in 1. Instanz zu einer Geld­strafe von 50 Mk. verurteilt worden. Die ausgedehnte Beweisaufnahme vor dem Beru­fungsgericht es wurden außer mehreren Zeu­gen auch zwei Sachverständige gehört ergab un wesentlichen das gleiche Bild wie vor dem ersten Richter. Auch die Strafkammer hielt eine strafbare Fahrlässigkeit auf feiten des Auto­lenkers für erwiesen-, mit Rücksicht ledoch auf den geringen Grad der Fahrlässigkeit setzte sie die Geldstrafe auf 20 M k evtl. 4 Tage Gefängnis, herab.

Amtsgericht Gießen.

In vier Fällen hatte sich der Richter mit g e - wissenlosen Eltern zu besassem dre dm Unterha.lsp Fichten ihren teils ehelicyen, trtts unehlichen Kindern gegenüber n cht nachge- kommen waren. Einer der Väter eryielt eme H a f t st r a f e, obwohl er beteuerte, überhaupt nicht in der Lage zu sein, irgend etwas für fern durch das Fürsorgeamt in dem Qlücefhft zu Darmstadt untergebrachtes Kind, dessen Unter­halts losten jetzt auf den Betrag von etwa 3500 Mark angelaufen sind, zu tun. Das Gegenteil erhellte ohne weiteres daraus. daß er eme Wonatsgebühr von 7 Mk. für seine eine Handels­schule besuchende Tochter ein Klavier gem ent hat, ein« Ausgabe, die er fraglos zugunsten fernes an­deren hilfsbedürftigen Kindes hätte verenden tonnen und müssen. Gegen einen unehelichen Ba.er wurde die Derhandlung auf enxtge Zett vertagt, da dieser in glaubhafter We.se ver­sicherte, seine Erwerbsverhältn.sse hätten sich nun* mehr derart gebessert, daß er für fein Kind monatlich 40 Mk. zahlen könne. Er versprach dies zu tun. und es soll zunächst ad gewartet

Skimeisterschast in Thüringen.

Dei herrlichem Winterwetter veranstaltete am Samstag der Thüringer Wintersportoerband in Lauscha-Ernstthal seine diesjährigen Meisterschaf­ten. Den Titel crrana Erich Recknagel (Ober- schönem) mit der Langlaufnote 17,722 und der Sprunglaufnote 17,486.

Skimeisterschast

-es Skiklubs Schwarzwald.

Am gestrigen Sonntag veranstaltete der Skiklub Schwarzwald bei günstigsten Schneeverhältnissen auf der 40 Kilometer langen Strecke Furtwangcn Triberg und zurück seine Skistaffelmeifterschaften. Die erzielten Leistungen waren besser als im Vor­jahre. Den Sieg errang die Staffel der Ortsgruppe Saig (Titisee) in der glänzenden Zeit von 3:20,12. Auch im Vorjahre konnte dieselbe Staffel bereits die Meisterschaft an sich bringen.

Deutsche Künserbob-Meisterschafi.

werden, ob er bis zum nächsten VerhandlmrgS- termin seinen Verpflichtungen einwandfrei noch- kommt. Ein anderer außerehelicher Dater er­kannte seine Vaterschaft und Unterha tspflichl überhaupt nicht an. obgleich em diesbezügliches rechtskräftiges Dersäumnis-Urteil gegen ihn vor- lag. Es trat der seltene Fall ein, daß diese Unterhaltspslicht im Strafverfahren erst nachge- wiefen werden muß. Zur Zeit des Urteils war der Angeklagte noch minderjährig und wurde von seinem Dater vertreten. Alle einschlägigen Zustellungen erfolgten deshalb an diesen, und eS ist nicht ausgeschlossen, daß der Angeklagte keine Kenntnis von der Existenz des Urteils und der Sachlage erhalten hat. Die kommende neue Ver­handlung und Beweisaufnahme soll Klarheit schaffen. Der vierte Fall erledigte sich dadurch rasch, daß die uneheliche Mutter ihren Ein­spruch gegen den auf eine Haftstrafe lautenden Strafbefehl wieder zurückzog.

Ein auswärtiger Autoführer hatte auf Der Landstraße mit einer Dchweineherde kollidiert d^ bei auch ein Schwein verletzt und ist deshalb der Uebertrelung einer Reihe von DertehrS- Vorschriften beschuldigt. Durch Lang^amfahren. wozu gerade in solchen Fällen ein Autoführer verpflichtet ist. hätte fraglos der Unfall ver­mieden werden können. Der Angeklagte, der offensichtlich sein Verschulden einsah, zog deshalb den Einspruch gegen den auf eine nicht unbeträcht­liche Geldstrafe lautenden Strafbefehl kurz vor Der Verhandlung wieder zurück. Ein anderer Autv- führer war ohne Führerschein gefahren; ein Strafbefehl auf 40 Mk. war die Folge. Er er­hob Einspruch, blieb a.xr in der Hauptverhand- (ung aus, so daß dieser kostenfällig verworfen wurde. Schließlich erhielt noch ein Fahrrad­dieb eine erhebliche Gefängnisstrafe.

Fußball in Hessen-Hannover.

Die Gruppe Süd meldet von gestern ein 1:5 zwischen Sport Kassel und Kurhesien Kassel.

In der Gruppe Nord errang S. C. 03 Kassel gegen S. u. S. Northeim ein überraschend hohes 8:2. Süddeutsche Wbüllmessterschast

Bei durchweg schneebedeckten Feldern ergaben die gestrigen süddeutschen Futzballoerbondsspiele selbst­redend Ucberraschungen. In der

Runde der Meister

errang der 1. F. C. Nürnberg einen 4:1-Sieg über Wormatia Worms, die anfangs sich ganz gut be­hauptete, trotzdem aber bereits bei Halbzeit mit 0:3 Toren im Hintertreffen lag. Eine harte Ent­täuschung erlebte die Frankfurter Eintracht in München, wo sie dem F. C. Bayern nicht gewachsen war und 1:3 geschlagen wurde. Dagegen erfocht Germania Brötzingen den erwarteten knappen Sieg über Borussia Neunkirchen: mit 1:0 Toren brachten die Drätzinyer die Punkte an sich. B. f. L. Neckarau und K.B. D. Karlsruhe teilten sich mit 1:1 in die Ehren des Tages.

Runde der Zweiten und Driften.

geforderten Voraussetzungen für eine Zurückzie­hung der verhängten Derichlerftattungssperre er­füllt sind, wird letztere aufgehoben.

Skilauf des Verbandes Mitteldeutscher Skivereine über 30 Kilometer.

Die Rennstrecke, Die sich in einem ausgezeich­neten Zustand befand, verlief im Taunus vom Feldberg zum Fuchstanz Roles Kreuz Kit­telhütte um Seelenbeüz herum Iuden- kopsPferdslopf und dann zurück auf einem ungefähr parallel laufenden Wege über Rotes Kreuz zum Ziel Sandplacken. Den Wander­preis für den 30 Kilometer-Lauf, gestiftet von dem S.i lub Feldberg-Frankfurt a. M.. konnte Der Wintcrsporlvercin Kassel durch seinen be­währten ©.Läufer Vr i nkm an n-Kassel er­folgreich verteidigen Der erste Frankfurter Läufer, der bekannte Otto Dertschinger vom Frankfurter S'.iüub Taunus, traf erst an vier­ter Stelle ein. Das Ergebnis: 1. Brinkmann, Wintersportvercin Kassel, 3:01:06 Stunden; 2. Frank, Akaden sicher S i'lub Darmstadt, 3:04:18: 3. Kahl, Wintersportverein Kastel. 3:06:01; 4. Dertschinger, Franks. S illub Taunus, 3:09:17; 5. Magersuppe Winters-ortv. Kassel 3:12:56 St.

Schardt gehabt.

Hermine Ortmann bestätigte, daß der Zeuge sofort gerufen habe:Der fdtfe<fcte Äeti mit dem Schweinefutter hat die Lina totgemacht.

Ein junger Mann hat am 2lbend DeS 29. Marz um V2IO Uhr bei Dergebersbach einen Rad­fahrer" auf der Landstraße gesehen, ebenso der Rachtwächter von Offdilln einen so chen um 12 Uhr auf der Dorfstrahe. In beiden Fallen trug der Radfahrer die Kleidung, tote sie der Angeklagte an dem Mordtage hatte. Die beiben Zeugen konnten aber nicht sagen, ob dieser Radfahrer der Angeklagte war. Es ist wohl dem Racht- wächter aufgefallen, daß zehn Minuten darauf in der Wohnung des Schardt, dre vorher dunkel war, Licht brannte.

Der Arzt Dr. Braun aus Herborn hat kurz nach der Verhaftung des Angeklagten die auf seiner rechten Hand befindlichen fünf Wunden untersucht. Rach Ansicht des Sachverständigen sind diese Wunden bei einer weiteren Unter­suchung einige Stunden später vom Angeklag­ten durch Reiben verändert worden. Dem A^t gegenüber hat der Angeklagte erklärt, er habe sich diese noch frischen Wunden bet einem Sturz vom Rad zugezogen. Dr. Braun erklärt sich die Wunden jedoch so, daß der Angeklagte der Frau Ortmann das Gift mit Gewalt etngesloßt und sich die Frau dabei gewehrt habe.

Daraus wurde ein 73jährrges Fräulein Eidam vernommen. Sie erklärte, daß ettoa einen Monat vor der Tat ein Mann sie <iuf- gesucht habe, der sich als AufwertunasbevoN- mächtigter aus Kassel vorstellte Er habe thr versprochen, ihr das Papiermarksparkasfenbuch wieder zu verdoppeln. Er sei dann einige Tage spater nochmals bei ihr erschienen und habe sie aus abends 8 Uhr in eine abgelegene Gegend des Schloßbergs bestellt. Ein weiterer Herr aus Kassel würde dort erscheinen, und da wurde man Die Aufwertungssache perfekt machen. Die Zeugin ist aber nicht hingegangen, weil sie gewarnt wurde. Sowohl die alte Dame, als auch ihr Rachbar erkennen bestimmt den Angeklagten wieder, der aber von der ganzen Angelegenheit nichts wissen will.

Darauf wurden die Beamten vernommen, die die ersten Ermittlungen eingeleitet haben. Insbesondere wurde erörtert, welche Angaben der Angeklagte bezüglich der Radtour, die er am 29. März unternahm, gemacht hat. da Schardt seine Auslassungen hierüber wechselte. Er be­stritt erregt die Darstellungen der Beamten, die dann noch nähere Einzelheiten über die Er­mittlungen gaben. r ,

Die Verhandlung wurde dann auf Montag vormittag vertagt.

Kunst und Wissenschaft.

Der Schneider von Ulm.

Der Schneider von Ulm ist am 28. Januar vor 100 Fahren gestorben. Ein genialer Erfinder, der seiner Zeit um 200 Jahre oorausgeeill war und daher verkannt und erfolglos bleiben mußte. Sein Name wäre wohl schon längst In Vergessenheit raten, wenn ihm nicht Max En h durch fein Buch .Der Schneider von Ulm" ein literarisches Denkmal gesetzt hätte. Das bei der Deutschen 93er- lags-Anstalt, Stuttgart erschienene Werk liegt heute in über 100 000 Exemplaren vor und ist in allen Ändern Der Erde verbreitet.

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Summe von 9824 TU, 2 929 M au«. 2m Manzsunnne 263000 lebesland TUllion. ine Million, Sparein- 2ahre 1917, welche- betrachten ist, erreich!« L, die Sporeinlagm : 1919 wurde zu dem und Darlehensgeschäft lleberweisungSvertehr ab steigerten sich bi« s Io erheblich waren, iltn für bie (MWW* achten bie KriegSjahr« InslationSiahren.

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M in der jM?

yn Der Gruppe Nord Der Trostrundenspiele gab es mancherlei unterwartete ZwisckenMe. Am meisten befremdet es, daß der F.Sp. D- Frankfurt auf eigenem Platze den 1. F. C. 2dar nicht zu schla­gen vermochte, sich sogar lange Zeit um beibe Punkte bedroht sah. Die Mannschaft sand sich auf dem schneeigen Stadioufeld febr schlecht 3"rechh zu­dem war der Gegner offenbar stark unterschätzt worden. Dos Spiel endete 2:2. Die Union Bieder- raD enttäuschte nach der angenehmen Seite, indem sic aus Mannheim einen unerwarteten 4:3-Sieg über den D. f. R. mitbrachte. Der D. s. L. Neu- Isenburg mußte nunmehr ebenfalls die Erfahrung machen, daß der F. Sp. B. 05 Mainz tourn zu > schlagen ist. Mit 3:1 Toren blieben die Mainzer siegreich. Saar 05 Saarbrücken gegen S. D. Wald- i Hof Mannheim konnte wegen des hohen Schnee- j falles nicht ausgetragen werden.

Auch in der Gruppe S ii d fehlte es nicht an unerwarteten Meldungen. So nutzten die Stutt­garter Kickers gegen die Sp. Vgg. Fürth den Vor­teil des eigenen Platzes auf Degerloch tüchtig aus und schlugen die Bayern mit 2:1 Toren. Auch der F. C. Freiburg sandte seinen Gast, den D.f. B. Stuttgart, mit 3:1 geschle en nach Hause. Phönix Karlsruhe verlor Dagegen mit 5:6 Toren an Die Augsburger Schwaben Sieg und Punkte. Die Augsburger sind durch diesen Erfolg an die erste Stelle der Liste gelangt

Die BerichLerstattungSsp'rre gegen ^Wormaiia^-WormS ausgehoben.

richt organiftert. Im Iahre 1890 wurde der Der- banb der Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaf- cn der Provinz Oberhefsen gegrünoet dem sich Ute Kasse sofort anschloß. Dieser Verband wurde m Iah:e 1923 aufgelöst, die Genossenschaft sch.oh sich mit fast allen Kassen des Gießener Verban-

dem Darmstädter Verband an. Besttmmend 5iedür war, daß die Genossenschaft auf den Grundsätzen und dem Geiste Schultze-Delitzsch auf- gebaut war. auf denen auch der Darmstädter 'tenossenschaftSverband und der ReichsverbanD iufiten. Der erste Re chner, der bei Der Gründung -etoäblt toutDe. Wilhelm Decker V., konnte fein Amt nur bis zum Iahre 1883 führen, da ler Tod seinem Leben ein frühes Ziel setzte. Phm-folgte als Rechner Balthasar Scha- -er H Der seitherige Kontrolleur Konrad Schomber I. schied aus. und Wilhelm Lecker IV. wurde als Kontrolleur gewählt. Rechner Schäfer starb schon im Iahre 1837 tnb nun wurde Wilhelm Lindenstruth als Rechner gewählt Dieser versah dre Stelle üsis zum Jahre 1914, wo er wegen geschwächter -)esundh-it zurücktrat An feine Stelle wurde Wilhelm Becker II. gewählt Dieser starb ?;n Januar 1918. Ihm folgte der Rechner 3 a-

0 b Becker, der heute noch die Rechnerarber- ?n versieht. Der Kontrolleur Wilhelm teder IV. trat im Jahre 1919 wegen hohen >ttters zurück, an dessen Stelle wurde Ludwig -öchöneweih II. gewählt. 2m Jahre 1922 wat dieser freiwillig zurück, an seine Stelle -_Diir6c Wilhelm Echomber HI. gewählt, ier heute noch im Vorstand ist. Der erste Direk­tor war Bürgermeister Becker III., ihm folgte Bürgermeister Stein bis zum Jahre 1910, wo Caspar Schwalb als Rachfolger gewahll nourde. der im Jahre 1919 starb, an dessen «Ztelle man Lehrer Schmidt wählte, der heute noch der Kasse als Direktor vorsteht.

Im Anschluß an diesen Rückblick überbrachte ! Ser Vertreter des Verbandes. Generalsekretär -dr. Strub, die Glückwünsche des Verbandes und überreichte eine Ehrenurkunde an die Ge­nossenschaft. ebenso drei weitere Ehrenurkunden <m Mitglieder der Verwaltungsorgane, dre über 25 Jahre tätig gewesen sind. Es sind d eZ die Her­ren Wilhelm Becker IV., Jakob Schom- ber II. und Peter Decker. Für die Landes- -renossenschaftsbank in Darmstadt war Direktor "mager erschienen. Es folgten noch einige mündliche Glückwünsche, außerdem waren 15 I Hlückwunschschreiben einschl. Te'egramme einge» gangen. Cie Pausen füllte der Gesangverein mit itimmuna8DDlIen Ehören aus, und so schloß der -rste $ell der Feier. Hieran schloß sich em ge­mütliches Beisammensein, wo bei Liedervorträgen )es Gesangvereins sich bald eine fröhliche ©tim* . mung entwickelte, die die Teilnehmer noch lange beisammenhielt.

Landkreis Gießen.

£ Wieseck, 28. Jan. Der j^angel ft einer chöhenklub hielt gestern auf Der Wellersburg feine Generalversammlung ab. Aus Dem Geschäfts­bericht des 1. Vorsitzenden ging hervor, daß Der herein im letzten Jahre ehr rührig war. 11. a rour- »en Drei Tages- und Drei Halbtagswanderungen mternommen. Der Ka senbcricht «late ebenfalls ein günstiges Bild. Die Dorstandschaft ergab Die Wiederwahl Des gesamten Vorstandes. Für 1929 sind vom Vorstand drei Tageswanderungen und cchs kleinere Wanderungen vorgesehen, deren Tage nd Ziele in der nächsten Versammlung bestimmt werden sollen. Ferner wird am Himmelfahrttag im Hangelstein ein Konzert stattfinden.

Der Offdillner Mordprozeß.

WSR. Limburg. 26. Jan- Am heutigen zweiten Derhandlungstage wurde die DewelS- ausnahme im Mordprozeß Schardt fort­gesetzt. 41 Zeugen waren geladen.

Es wurden einige Zeugen vorgerufen. Die um Die Zeit der Tat vor dem Hause der Ermordeten einen Mann gesehen haben der in das HauS eintrat. Der Angeklagte muhte den Radmantet und die Mühe anziehen, die er an dem Mordtage trug, worauf ein Rachbar der Frau Ortmann erklärte, der Angeklagte könne der Mann fein, Den er an dem Abend gesehen habe. Ein neuro- jähriges Kind wollte ihn mit Bestimmtheit wiedererkennen.

Unter allgemeiner Spannung wurde Dann Der Bruder Der Ermordeten, der Gastwirt H e u b e l. vernommen, dessen Haus von dem Der Frau Ortmann nur durch eine dünne Fach- werkwand getrennt ist. In Sroßer Erregung schilderte der Zeuge, wie er an dem MordabenS plötzlich einen dumpfen' Fall gehört habe. AIS er in das Haus seiner Schwester eilte, sei ihm in Dem dunklen Hausgang ein Mann mit einem Rao begegnet, der sagte, er solle einmal nach der Frau Ortmann sehen, es fei ihr schlecht getoor- Den. Der Zeuge fand dann feine Schwester tn den letzten Zügen liegend auf dem Boden Der Küche. Es fei ihm Dabei sofort ein beihenDar Geruch ausgefallen. Mit aller Bestimmtheit wollt« Der Zeuge Die Stimme des Angeklagten wieder- erkennen. Er habe auch sogleich Verdacht auf

Trotzdem es in Den letzten Tagen stark geschneit hatte, befand sich die Bobbahn Schierke in einem ausgezeichneten Zustande. Die zu durchfahrende Strecke betrug 1900 Meter bei einem Gefälle von etwa 250 Meter. Die Meisterschaft hatte 15 Be­werber gefunden Den deutschen Meistertitel errang der BobBerofina" mit Fritz Graue vom Ber­liner Schlittschuhclub als Führer. Der neue Mei° fterbob erzielte auch mit 1:34,3 Die schnellste Zeit dec- Tages.

Intemationates Fechiiurnier in Cannes.

Der deutsche Meister Lasrnir geschlagen.

Das Hauptereignis des am Samstag in Cannes veranstalteten internationalen Fechtturnicrs war der Herausforderungskampf des Franzosen C a t t i a u gegen Den mehrfachen deutschen Meister Er­win Casmir. Der Deutsche war bis zur Pause überlegen und führte 5:3, zeigte aber später Zeichen von Ermüdung, so daß C a 11 i a u schließlich mit 10:7 Treffern siegreich bleiben konnte.

Der V f R. Wormatia Worms hat durch seinen ersten Vorsitzenden dem »Mainz-er Anzeiger" fol­gende schriftliche Erllärung zugehen lassen:Der V. f. R. Wormatia Worms erklärt, sich bei seinem Vor gehen gegen Den Redakteur des Vkainzer Anzeigers in der Wahl der Mittel geirrt zu haben; er erklärt weiter, daß ihm ein Eingriff in die Pressefreiheit ferngelegen hat. und nimmt die gegen den Redakteur des Mainzer Anzeigers ausgesprochene Maßnahme mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück." Da mit dieser schrift­lichen Erklärung des V. f. R. Wormatta Worms Die vomMainzer Anzeiger" und der Ortsgruppe Mainz des Reichsverbandes der deutschen Presse |

chAusdemmittlerenLumdatal, 27Jan. 3n Der letzten Zett sind in unterer Gegend die zerkelpreise wieder im Steigen begriffen. Gegenwärtig losten etwa 7 Wochen alte Jung- iere das Stück 23 bis 33 Mark, die vorige Woche noch für 25 Mark zu haben waren. Die Pveis- tehöhung hat Uten Grund in der allmählich wieder einsetzenden stärteren Rachfrage. Mit dem w ...........

Anziehen Der Preise für Jungtiere wurden aucy I Sitzung vom.Januar Der "Vereinbarung bereits für gemästete Schweine erhoh.e Preise . ® Qun mmunfl erteilt. Einen gleichen zustimmen- befahlt: sie IlnD in der letzten.^xhe um rund Beschluß faßten jetzt Die Stadtverordneten 3 Pfennig, von 73 auf 76 Pfennig für das Pfund unrßm Stadt einstimmig. Mit Diesen erfreulichen Lebendgewicht, in Die Hohe gegangen. Beschlüssen sind die im amtlichen Verkehr zwischen

X A 11end 0 rf a. d. L d a., 27. Jan. Bei der in beitlen Städten entstandenen Schwierigkeiten hiesigen Stadtwalde, Forstwartei II, abgehaltenen rcftlo9 beseitigt, und für eine gemeinsame diesjährigen «rstenHolzversteigerung hiel- Arbeit in vielen Fragen, die beide Gemeinwesen in .en sich die Preise ungefähr auf der vorjährigen gieidjer Weise berühren, ist aufs beste der Weg Höhe. Es kosteten Scheitholz: Buche 26 bis 31 Mark; geebnet. Der gemeinsame Städteaus- iknüppelholz: Buche 20 bis 30 Mark, Eiche 12 bis (djufe kann nun bald gebildet werden und das ge^ 15 Mark; Kiefer 15,60 Mark je zwei Raummeter, meinfame kommunalpolitische Programm beraten, stelsholz: Buche 1^0 bis 2 Mark; Eiche 1,20 bis SAnttCtt

1,50 Mark je Raummeter. Stockholz: Buche 7 bis ÄVCt» ^tyonen.

3,3) Mk. das Raummeter. Beim Bau- und Nutzholz * Eichelsdorf, 27. Jan. Nachdem m den kam Das Festmeter Eichenstämme 1. Klasse 14 Mark, »noriabren bereits Teile unserer Gemarkung, Mühl- >. Klasse 20 Mark; Eichennutzscheit runD 14 Mark; . ? unb fioweiD dräniert wurden, soll nunmehr Elchennutzknüppel 16 Mark im Durchschnitt. Aus- QUcb ba5 tiefgelegene Unterdorf, dieM ühlgasse, wärtige Steigerer waren zugelassen und zahlreich er- I teilweise auf gleicher Höhe mit der Sohle Des schienen. Vor einigen Wochen hat sich hier eine NU)^bettes liegt und bei Hochwasser überflutet sog. Arbeitsgemeinschaft gegründet, die aus I rojr& kanalisiert werden, um Dem in Den Sei» Bertrc4-rn säm11icherhi c s 1 g en Der e t ne (ern 'stehenbleibenden Wasier raschen Abzug zu ver- gebildet ist. Zweck Der Arbeitsgemeinschaft ist die Waffen um Das für eine rasche Enlwässerungs- Wahrnehmung und Forderung aller Belange, die Qrbeit ber Kanalisation nötige Gefälle zu erzielen, der Allgemeinheit dienen. Erster Vorsitzender ist mu£ iI)r Ausfluß weit unterhalb des Dorfes in die Dr. 21 u g ft Nähe der Iunkermühle gelegt werden, wodurch sich

Kr-eiS Ärtcbberd. die Arbeit, die nach Planen des Kulturbauamtes

Ätreie «*rte ® » Gießen ausgeführt wird, wohl verteuert Auch die

Bad-Nauheim, 26. Jan. In Der^ gestern ^ntwässerungsarbeiten in unserer unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. A h l statt- g c ( d m a r f sollen im laufenden Jahre f 0 r t g e > gehabten Stadtoerordnetensitzung wurde , e . t ^^en. Da man hier Die Vorteile richtig aus- beschlossen, am 24. Februar auf Dem neuen FrieDhos aeführter Dränage erkannt hat. Für 1929 ist Die eine allgemeine Gefallenen» ® e denk- Trockenlegung Des an Der Kreisstraße Eichelsdorf seierzu veranstalten, vorausgesetzt, daß dieser Tag mcQ gelegenen, wegen seiner NässeP f u h l ge- als Volkstrauertag im Reich bestimmt wird. Der | naant£n Ackerfeldes vorgesehen.

Saal des früheren Ga st HausesZum

..Ritte r", Der jetzt der Statt gehört, soll den DrCUSCtl.

Vereinen, die seither in Den städtisch'n Schulen I .

chre Verarstaltungen abhielten, in Zukunft zur Der- Kreis WetzlÄv.

-unp gcstellt werden Zur Hersf llung wurden rr W e tz l a r, 28. Jan. Der ßanbrat des >000 Mark lewillgt. Zur Anschaffung von 20 ^^^r, Geheimrat Dr. Sartorius, hat

D i e n st r ö ck e n für die K a p eile de r Fr er- 'mit 65. Lebensjahre die Altersgrenze willigen Feuerwehr wurden 800 Mark zur e, t Er wird demgemäß voraussichtlich ^in- Verfügung gestellt. - Dem Geflügel- Vogel- j QUs dem Dienst ausscheiden

und K a n i n ch e n z u ch t v e r e i n wurden 100 ^nd damit auch aus unserer Stadt sortziehen. Sei- Mark zur Anschaffung von Ehrenpreisen für Die amJJ künftigen Wohnsitz beabsichtigt er in Wies- 2. unD 3. oebruar dahier stattfindende Geflügel- und r ' Der um die Entwicklung unse-

^aninchenausstellung bewilligt. Unter Besprechungen ^Derbientc Beamte steht jetzt seit rund

wurde die gragee.nes Ehrenmals erneut am Spitze der Kreisverwaltung.

geschnitten. Der Burgerme.ster konnte dazu m.tteilen, c h l a r 27. Jan. Das K r e m a t 0 °

daß die Vorarbeiten zur Errichtung eines. Ge- © } Wetzlar ist in den letzten Tagen fertig- sallenen-Denkmals un Gange seien. -I der nicht, r u ö baupolizelliche Abnahme ist

öffentlichen Sitz u ng stand als wicht ger mij fcem gtz. Januar wurde die Feuer-

Punkt zur Beratung die zwischen den Bürgermeistern ^a?tünqsanlage chrer Best'.mmung übergeben. Sie Der Städte Fr l e db erg und Bad-Nau- Erdgeschoßraum der Friedhofskapelle eim

heim getroffene Vereinbarung über die Erledigung H1 m oen b 1 7

dreier schwebender Fragen. Es handelt sich einmal gebaut. _________________________________

darum. Die Verteilung Der S'tz- im Aufsicht?.

rat der BezirkssparkasseMathi1den- ttiftFriedbergzu regeln, ferner hatte man sich , - --- ... - ...

über Den Beitritt Der Stadt Bad-Nauheim zum | Samstag nachmttlag geschlossen.