Ausgabe 
28.1.1929
 
Einzelbild herunterladen

IQ]

übet

rt aui GMtatg, 'HlatUtnSotn tingetet Zeit flo« ijungjridjtet ei|>*,ic* [au8 eine Klage eingereicht halte, kam eS -wischen den j einem hestiger auch -u Hand, ter UnlersuchungS- armieren wußte, um ennen.

m? ^^ben

$C$fr,M929 lCrt-e®rüne5nl ti* öl

'^Arju

Sy Hutt bÄS e*5 7d-ng-, di. oei. >2"^ Re. Weure^r. ^.vedeiitung fcj. &pe i n ?ü*e Don Er. T 6(1 Landwirt.

etzten Gutes ? ' u werseu. - ^fcminilttr iür 2*" »ks aus bie ^ll'cheMelia. -eben-mW^M inb aus diese Weise JxNtm. Ober, ttr Ansprache her. "rn Sr^ten Land. * In Deutsch. 1trlin desander; S und Fortenlwick.

Präsident te» de bei ilrbtilsouy neichsminisl.r a.D, daß ei sich baruni Dienfl an der Land' braucherschaft uni iften.

)auiprv)ktz.

Atzung wieder den irden sollte, liefe sich rch einen Beamten d könne nicht er« wurde dann unter» besonders belasteten i und ltertwitz lb bewußt zu sein? h die Bekundungen «en, soweit er leibst als unrichtig Aach i wieder bet Ttras. I werden, nachdem itte, sestgesielll hatte, ela|tete auch die An- leinet und Soppen, ng de? Verteidigers, ichrichtendiensi zeichnet funktioniert, Ueberroschung fü­reinander besser Se-

^-nien^09;

;d)nee[^itia>0^ ensur^MS-

OK

9642 n

(Sifcnbanblutti

Karlsruhe

0206

Gräten, billig.

742D

(053

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

J. ID. in G. Rein. Wir verweisen Sie auf Veit Aufsatz in der heutigen Nummer.

Meine Fisch-Ittels

finden Gefallen in jedem Haushali

da bratfertig, ohne Haut und

Düsseldorf-Gießen

Liswarckstr. 36

ben 26. Ianuar 1929

Dr. phil. Sari Sdflfe Dr. rer. pol. Else Kästle geb. Koob Vermählte

206,92 Festmeter.

Crumbach, den 25. Januar 1929. Herrmann, Bürgermeister.

Täglich frische Sendung!

M-Spezialhaus Cuxhaven

Marlistr. 14 Gießen Tel. 2417

Nutzholzversteigemng

Die Gemeinde Crumbach versteigert am 2. Februar 1929, von vormittags 11 Uhr ab*, bei Heinrich Waldschmidt folgendes f-hlutzholz: 819D

HHM06HM Buchen­abfallholz kur» geschulten, neue Fällung gibt wieder bis auf weiteres fuhren-und wagnon- weile ab K33D Finna J. Blromelsbach

Werk Nidda.

Wegen anderweitig größerem Unternehmen sind meine beiden Geschäftshäuser

Bingels Möbelwerkstätten zu Gießen, Kaplansgasse Nr. 5 und 5a, wovon der Laden mit den Werkstätten und die dazu gehörige 4-Zimmer-Wohnung freiwirtschaft­lich sind, günstig zu verkaufen durch den Alleinbeauftragten Hch. Damm, Moltkestr.22

Otto Bingel

WWtt-MkWeli.Km'

Stahlblech und Kcsfelnestelle eiiwsiehlt

Gdgav Bovvmann

rungsoertreter mit den Vertretern der Vogelsberg- gemeinden über die Umstellung der Land­wirtschaft im hohen Dogeisberg statt. Zu der Sitzung, die unter dem Vorsitz des hessischen Ministers für zlrbe-. und Wirtschaft Äorell stand, hatten sich rund 150 Personen eingefunden, darunter etwa zwölf Vertreter der Regierungsbehörden, weiter Vertreter ter Landwirtschastskammer, die Ab­gesandten dcr Lokalbehörden, Abgeordnete der poli- tischen Parteien und eine Anzahl Sachverständige. J.u Laufe der Beratungen, die auf hohem Niveau standen und volle Einmütigkeit der Versammlung ergaben, wurden sehr beachtliche Vorschläge gemacht. Da Minister Korell die Berichterstattungüber das Ergebnis der Sitzung ausdrücksich der Mitteilung durch den Amtlichen Hessischen Pressedienst vor­behielt, kann zur Stunde Näheres über den Erfolg der Beratungsarbcit noch nicht gesagt werden.

Ein Abend mit auslanddeutschen Studierenden.

Die Vereinigung auslandßeuNcher Studierender in Gießen hattezamSams­tagabend die au landdeutschen St.idi renden aus Darmstadt, Frankfurt a. M.. Marburg, Fried­berg und Diesten, sowie eine Anzahl Ehrengäste ou.8 unserer Stadt zu einer Zusammenkunft in das Hotel Schütz eingeladen, die euren vortreff­lichen Verlauf nahm. Die Bande engster voll» licher und seelischer Verbundenheit zwischen Reichsdeutschen und Auslanddeut.chen wurden bei dieser Gelegenheit wieder in bester Weife wirksam.

Der Vorsitzende der Gießener Vereinigung aus- landdeutscher Studierender, Stud. Scheel, be­tonte in seiner Begrüßungsansprache als hohes Ziel der auslanddeutschen akademischen Zugend, schon jetzt und später die eiserne Drücke zwischen Reichsdeutschen und 2lus - landdeutschen sein zu wollen und dadurch mitzuarbeiten an der Festigung der bas Gesamtdeutschtum verbindenden Bande. Wie weitreichend dieses Zielstrebcn werden kann, geht daraus hervor, datz auf Auf­forderung des Vorsitz«..d:n d e auslanddeutschen Besucher des Abends sich einzeln von ihren Sitzen erhoben und der Versammlung ihren Romen, Heimatland und Heimatort nannlen und damit zum Ausdruck brachten, nach welchen Ge- genben Europas und Hebersee hin die Früchte dieses Abends ausstrahlen werden. 3n besonders großer Zahl konnte man hierbei junge Deutsche aus Siebenbürgen, dem Banat, Jugoslawien und der Tschechoslowakei bemerken, ferner deutsche Volksgenossen aus Polen, Oesterreich, Schweiz, dem Elsaß, Brasilien usw.

3m Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag des Studienrats D r. König, Diesten, über 5) le Bedeutung des Kulturlebens der Auslanddeutschen für das Ge - samtdeutschtu m". Die geistreichen, den Stoff in seinen vielseitigen Verzweigungen bis zum letzten erfassenden Darlegungen des Redners gaben einen sehr lehrreichen lleberblick über die vielfältigen volklichen und geistigen Bez ehungen zwischen den Deutschen im Reiche und den Stam­mesbrüdern in fremden Landesgrenzen. Wir hoffen, die mit lebhaftem Beifall vermerkten Ausführungen deS Vortragenden demnächst in einem besonderen Aufsätze unseren Lesern ein­gehender mitteilen zu können.

Hniversitätsprosessor Dr. Roloff überbrachte die Grütze und besten Wünsche Sr. Magnifizenz des Rektors der Landesuniversität Professor Dr. f, e r z o g und betonte, dast die Universität Gie- en dem geistigen Werdegang der auslanddeut­schen akademischen Jugend und ihren volklichen Destrebungen stets gröhtes Interesse entgegen­bringe.

3m weiteren Verlaufe des Abends erfreute ein kleiner Sängerchor junger Akademiker, die aus Siebenbürgen stammen, unter der Leitung des

WM WWM WM

Anmeldungen von Knaben und Mädchen für das neue Schuljahr In tue Klassen Sexta bis Obertertia

Freitag, den 8. Februar 1929, von 912 Uhr.

Bor.uleacn sind: Abgangszeugnis, Geburt»- und Jmvffchetn.

Aufnahmen in Sena eriolgen tm allgemeinen nach otcr trt besonderen Ginrcböaen auch schon nach drei Grands imliahren.

t^ür Schüler, die (unter in ein taii-tm oder Real» ahmnafinm üuenreten wollen,llt2ateiunntcrrtwt eingerichtet.

Ter Leiter dcr Höheren Bürgerichnle.

835D S t o tz.,

NniversitLtmusiDirektors Dr. Leme-varh durch den Gesang einiger Lieder ihrer Heimat, ferner wurden von weiteren auslanddeutschen Studierenden Einzeldarbietungen gesanglicher, in­strumentaler und rezitatorischer Art in reicher Fülle zu der schönen geselligen Unterhaltung bei­gesteuert.

Der Abend wird allen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben und sicherlich den Bestrebun­gen zur Stärkung und Stützung des Ausland­deutschtums wirkungsvoll beitragen.

Deutsche christliche Studenten« Vereinigung.

Dte Kreise Frankfurt, Darmstadt, Gießen und Marburg der Deutschen Christlich e n Studentenvereinigung trafen sich, wie jetzt erst gemeldet wird, in den Tagen vom 19. bis 20. 3anuar im evangelischen Gemeindehaus in Friedberg. Aus dem Bericht über das verflossene Semester geht hervor, dast in den kleinen Arbeit^ genreinschasten reges Leben herrscht. Die Deutsche Christliche Studentenver­einigung will in den einzelnen Hochschulen die Kommilitonen sammeln, die in den entscheidenden Fragen ihres Lebens von Christus eine Antwort erwarten und um die Gestaltung dieser Antwort ringen. An dieser Stelle tauchte besonders die Frage nach einer Mitarbeit an der Reugestaltung des studentischen Lebens auf, wo sich Ansätze auf dem Gebiete des Kneip- und Mensurwesens zeigen. Pfarrer Goebels (Frankfurt) hielt ein Referat über$ie Lage der Mission und die praktische Einstellung zu ihr".

Vornotizen.

Tageskalender für Montag. Eng­lisches Sem nar der Landesuniversität: Vortrag in englischer SpracheEnglands gesellschaftlicher Auf. bau im Spiegel seines Schulwesens". Lichtspiel­haus, Bahnhofstraße:Das Spiel mit der Liebe". Astor,a Lustspiele:Die Geisterfarm".

Uraufführung am Stadttheater Gießen. Ans dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die zweite Uraufführung dieser Spiel,zeit,Das Dorf Samt Lüsten", Schauspiel aus den Bergen von Werner 3ohannes Gug- gen beim, findet am Dienstag, 29. 3anuar, abends 7.30 Uhr statt. Das Stadltheater Oie- st en hat das alleinige Aufführungsrecht für d.e es Schauspiel erworben. Der Autor ist selbst nach Gießen gekommen, um den letzten Proben bei­zuwohnen. Die Spielleitung hat Ober'pielletter Hans Gannett. Als Gast für dre Rolle der Frau Lanz wurde Frau Olugufte P ras ch - Grevenberg. Ehrenmitglied des Meininger LandeStheaters, die Mutter des 3ntendanten, gewonnen. Cs werden zur Premiere verschiedene auswärtige Kritiker und Theatervertreter er­wartet. Werner 3ohannes Guggenheim gehört der jungen Schweizer Dichtergeneration an und ist bereits mit zwei Theaterwerken an Z>u Oeffent- lichkeit getreten. Seine Tragödie »Das Reich unb seine KomödieDie Frau mit der Maske haben bei ihren Uraufführungen einen sehr star­ken Presse- und Publikumserfolg gehabt.

- Wieder ein guter Wintersport- Sonntag. Der gestrige Sonntag stand wieder ganz im Zeichen des Wintersports. Durch den in der Rächt zum Freitag eingetretenen Schnee­fall und die Fortdauer des ziemlich parken Frostes waren die Els- und Rodelbahnen, so­wie die Skigelände In tadelloser Verfassung. 3m Gegensatz zum vergangenen Sonntag gab es dies­mal keine Enttäuschungen, so daß die Sportbe­geisterten, die In Scharen hinauszogen in die tau­sendfältige Pracht unserer Berge, voll und ganz auf ihre Rechnung tarnen. 11. a. war auch der Vogelsberg tticber stark besucht, besonders auch aus den oberhefsischen Städten.______

Aus dem Amisverkündigungsblaii.

* Das Amtsverkündigungsblatt Ülr. vom 25. Januar enthält: Vierteljahresausweis der Provinz Oberhcsfen. Polizeioerordnung über den Kraftfahrzeugverkebr in der Gemeinde Grünberg. Verfassungsfeier 1929. Berufsberatung. Brehm- Literatur? Feldbereinigung Nonnenroih. Dienstnachrichten.

Aus der provinzialhauptstadt.

Gießen, den 28. Januar 1929.

weKaachttchen ÄlenstLotenaeschenl

Nachdruck verboten.

Da» Weihnachtsgelchenk der weiblichen häus- ftdien städtischen Dienstboten fällt nicht unter ben Begriff der Schenkung des Bürgerlichen Ge- sevbuchS. Bei ländlichen Dienstboten pflegt Me Weihnachtsgab« bereits im Mietverträge ge­regelt zu werden, zumal die Termine des Stellen­wechsel» deS Gesindes in den einzelnen deutschen LandeSteilen ganz verschieden sind. Der recht­liche Ehacakter deS Weihnachtsgeschenkes häus­licher weiblicher Dienstboten läßt sich als eine belohnende Schenkung feststellen. die im Bürgerlichen Gesetzbuch nirgends geregelt ist Beide Teile, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, rechnen jedensallS mit dieser Weihnachtsgabe, in der seitens deS Arbeitgebers der Hausange- 1 testen gegenüber eine Anerkennung und ein Dank für geleistete Dienste, vielleicht auch Me Hoffnung auf künftig« zufriedenstellende Dienstleistungen zum AuSdruck kommen soll.

WaS Me Höh« diesesGeschenks", wenn wir beu eingebürgerten AuSdruck hier bei­nhalten wollen, hier in Gießen betrifft viel­leicht ist anderSwo das gleich« der Fall, so erreicht eS nach einem OrtLgebrauch, den wir fest- stellen zu können glauben, in der Regel den ungefähren Wert d e S vereinbarten MonatSlohneS. der sich wieder gewöhnlich nach dem Alter und den Fähigkeiten der Haus­angestellten einerseits und nach dem Grade und der Art der geforderten Dienstleistungen andrer­seits richtet. Vielfach sprechen bei der Lohnfest- letzung auch Dinge mit (z. 2. freundlich« Behänd- tung usw ). die außerhalb der Möglichkeiten einer Abschätzung in GeldeSwert liegen. Die Höhe de» Geschenke- richtet sich wohl auch stets nach der Dauer der bereit- geleisteten Dunste. Ein Dienstbote, der nur etwa wenige Wochen seine Arbeitskraft zur Verfügung gestellt hatte und bet gar alSbald wieder feinen Dienst auffagt, wird nicht erwarten können, daß ihm ein Weih- uachtSgefchenk In bet oben angedeuteten Höhe zuteil wird.

3mmerhin trägt die besondere Weihnachts- lelftung de» Arbeitgebers geschenkartigen Cha­rakter, und deshalb fragt es sich, ob der Arbeit­geber etwa, wenn er sich in seinen Voraus- sehungen und Erwartungen getäuscht sieht, hin­sichtlich deS Weihnachtsgeschenk- ein Rückfor­derung-recht ober gar das Recht besitzt, e» auf kommende zu leistende Dienste gan§ ober teilweise auszurechnen. 3n dieser Beziehung gibt un- 8 534 des Bürgerlichen Gesetzbuchs einen Fingerzeig, der besagt, daß Schenkungen, durch die einer sittlichen Pflicht ober einer auf den Anstand zu nehmenden Rück­sicht entsprochen wird, weder der Rückforderung noch dem Widerrufe unterliegen. Hierunter fallen nach richtiger Auffassung remuneratorisch«, b. h. gewissermaßen entlohnende Geschenke, die den Ausdruck einer Dankbarkeit in sich bergen, sowie die sogenannten DelegenbeitSgeschenke (etwa am Geburtstag oder zu Weihnachten).

Prüfen beide Teile vor Weihnachten bereits diese Grundsätze und wenden sie auf ihre eigene Lage an, so werden nach dem Feste Streitigkeiten unter ihnen, wie sie dann und wann vorzu­kommen pflegen, vermieden werden.

3m übrigen noch zwei Sprüchworte: 3eber Ar­beiter ist feine- Lohne- wert. Unb: Einen frßfc- lich « n Geber hat Gott lieb! 8.®.

Dle Umstellung der Landwirtschaft im hohen Vogelsberg.

Am Samstag fand In Hartmannshain die von um anflefünbiflte Beratung der hessischen Regle

Ipg j. _ _ j gehen Sie immer, wenn Sie Ihre

Elegaill Kleidungsstücke des öfteren bügeln, dämpfen und auffrischen lassen Per Anzug (im Abonnement

nur Mark nur Mark 1.50)

Abholen und Zusenden kostenlos Amerik. Expreb-Dampf-Bügel-Anstalt Wie-Neu

Inh :E Kömpel, Schneider .Wolkengasse 23 Telephon 2503 / Alle einschlägig. Arbeiten werden schnell und billig ausgeführt

44PA

Schule und Berufsberatung. Huf Anordnung de» Minister» für Rultu» und Bildung»- wesen empfiehlt das Kreisfchulamt Gießen den Schulvorständen, daraus hlnzuwirken, daß in der Schule bei Hinweisen auf die Berufsberatung der Anschein vermieden wird, als ob eine bestimmte Or­ganisation empfohlen und die Aufmerksamkeit dcr Schüler auf diese hingelenkt werden solle. Die Schule müsse sich den verschiedenen Organisationen gegen­über neutral verhalten.

* Neue Vorschriften für den Kraft- fahrzeugoer kehr in Grünberg. In dem neuesten Amtsverkündigungsblatt veröffentlicht das Kreisamt Gießen mit Zustimmung aller in Betracht kommenden Instanzen die nachstehenden neuen Be­stimmungen für den Kraftfahrzeugverkehr in Grün­berg:Die Londorfer Straße in Grimberg vom Marktplatz bis zur Einmündung der Rosengasse, das Brückelchen" unbGroßer Graben" sind für den Durchgangsverkehr mit Lastkraftwagen über 5,5 Tonnen Gesamtgewicht gesperrt. In den Straßen der Stadt Grünberg dürfen Kraftfahrzeuge, die nicht mit Luftbereifung versehen sind, eine Höchstgeschwin­digkeit von 15 Kilometer in der Stunde nicht Über­schreiten. Zuwiderhandlungen gegen diese Verord­nung werden, soweit nicht nach anderen Bestim­mungen höhere Strafe verwirkt ist, mit Geldstrafe bis zu 150 RM. unb im Uneinbringlichkeitsfalle mit Haft bestraft." Die neuen Bestimmungen sinb sofort in Kraft getreten.

** UnzeitgemäßeDesuchcr. Am Samstag unb heute wurden uns aus unserem Leserkreise zwei Schmetterlinge als unzeitgemäße Besucher der Mut­ter Erde überbracht. Da es den beiden Voreiligen draußen doch zu kalt geworden war, hatten sie sich wohlweislich in die Häuser geflüchtet.

** Auftrieb zum heutigen Frankfur« ter Schlachtviehmarkt: 279 Ochsen, 42 Bul­len, 594 Kühe, 280 Färsen, 498 Kälber, 129 Schafe, 5100 Schweine.

weitere Lokalnachrichten im zweiten Blatt.

Weltbekannte

WWlGWlMki sucht mWW WWW

zur Umstellung in gutgehende Spezialans« schanke. Angebote unter B. 3129 an ALA Haasenstein <& Vogler. München.

X29V

Nutz-und Brennholzversteigerung Freitag, den 1. Februar 1929, vormittags 10 Ahr ab, werden in dem Saale des Gastwirts Hock zu Weickartshain aus ver­schiedenen Forstorten der Förstereien Weickartshain versteigert: 820D

1. Nutzholz: Stämme Güteklasse A: Buche Kl. 3 6 St., 4,89 , Kl. 4 5 St. 5,31; ÄL 2 St., 2,23 tm. Güteklasse N: Eiche Kl. 3 2 St., 1,64. Kiefer: ÄL 2a 1 St. 0,57. Lärche KL la 20 St., 2,17; Kl. 1b 9 St., 1 87 KL 2a 4 St 1,63. Fichte Kl. la 24 St., 3,68; Kl. Id 43 St., 15,60; Kl. 2a 36 St., 21,64; KL 2d 11 St., 12,12; ÄL 3a 2 6t., 3 55. Derbstangen: Lärche 3 St 1. Kl., 1 St. 2. KL Fichte 73 St 1. KL, 187 St. 2 KL, 525 St 3. Kl. Reisstangen: Fichte 1000 St. 4. KL, 2£15 St 5. KL, 3980 St. 6. KL, 4160 St 7. Kl.

2. Brennholz rm: Scheiter: Buche l.Kl. 4 2. Kl. 8; Eiche 1; Fichte 2. KL 9,4. Knüppel: Buche 2,5; Eiche 18,1; Esche 2,6; Aspen und Weide 6,3, Lärche 1; Fichte 7,2. Reiserholz: 2. ÄL Buche 156; Eiche 38; Aspen unb Weide 96, Fichte 32, lang ein- gelegt. Reiserholz- 3. Kl. Buche 26, Aspen unb Weibe 4. Stöcke: Buche 25,4; Fichte 34.

Die Nummern bes zur Versteigerung kom- menden Nutz- unb Brennholzes sinb blau unterstrichen. Das Brennholz kommt zuerst zum Ausgebot, das Nutzholz ab 12 Uhr. Vorherige Besichtigung des Holzes wird empfohlen, da nachträgliche Beanftanbun- 1 gen nicht berü^'ichtigt werden. Nähere Auskunft durch Herrn Förster Schlag, Weickartshmn.

Laubach, den 25. Januar 1929.

! _______Hessisches Forstomt Laubach._______

Zagdverpachlung

Freitag, den 8. Februar 1929, nachmit­tags 3 Uhr, kommen im hiesigen Rathaus­saale die Jagdbezirke 3, 4 und 5 auf sechs Jahre zur Verpachtung.

Jagdbezirk 3 umfaßt 1406 Morgen Feld und 57 Morgen Wald (Hi-llerswarte).

Jagdbezirk 4 umfaßt 1007 Morgen Feld.

Jagdbezirk 5 umfaßt 1305 Morgen Feld und 17 Morgen Wald (Galgenberg).

Das Jagdgebiet ist in etwa halbstündiger Bahnfahrt von Gießen zu erreichen.

Guter Wildbestand ist vorhanden. Je i nach Lage unb Art des Bezirks kommen vor: Rehe, Hasen, Hühner, Raubzeug unb Wasserwild. 824D

| Grünberg (Hessen), den 26. Januar 1929 , Hessische Bürgermeisterei Grünberg.

Berliner Börse.

Berlin, 28. Jan. (WTB. Funkspruch.) Die nicht anders zu erwarten war, entwickelte sich heute am Montag das Geschaht im Frühverkehr nur sehr lang­sam Eine Tendenz war noch nicht ausgesprochen. Kurse wurden Überhaupt noch nicht genannt. Man nimmt aber nicht an, daß die Schiebung noch irgend­welche Schwierigkeiten machen wird, man rechnet sogar eher noch mit einigen Deckungen. Am Devisen­markt nennt man Paris 124,05, Mailand 92,63, Spanien 29,6850, das Pfund 484,90 unb den Dollar 4,2113.|

Grippegefahr

beugt vor WM

Dienstag, den 29. Januar 1929, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Löwen, Neuenweg 28 dahier zwangs­weise gegen Barzahlung:

1. 4 Nähmaschinen, 1 Kasienschrank, i Schärf- maschine, i Lederwalze, 2 Llusziehlische, 6 Stühle, 1 Flurgarderobe, 1 Svrcchap- parat mit 8 Platten, 1 Klavier, 1 Kleider- schrank, 2 Schränkchen, 2 Z üfetts, 2 Kre- denzen, 1 Standuhr, 1 Teppich. 1 Schreib- tisch mit Seffel, 1 Friseur-Ladeneinrichtung, 1 Ladentheke, 1 Pferd, 2 Schweine.

2. Voraussichtlich bestimmt:

1 Kastenschrank mit Schreibtischaufsatz.

Hebbel

Gerichtsvollzieher in Gießen.

Dammstr. 241. Tel. 239. 83w

' Zagdverpachtung.-

Samstag, den 2. Februar 1929. nachmit­tags 2 Ahr, wird auf hiesiger Bürger­meisterei bie der Gemeinde Alten-Duseck zustehende Jagd, bestehend in Zirka 725 Hektar Feld- und zirka 210 Hektar Wald- jagd, aus sechs Jahre verpachtet. 547D

D»e Jagd kommt in zwei Abteilungen u aus Wunsch nochmals im ganzen zum Ausgebot. Das Faadgebiet liegt sehr gün- ft.g, regelmäßiger Autobusverkehr ins Re­vier ebenso sind bctbe Teile in wenigen Minuten von der Bahn zu erreichen.

Alter-Buseck, den 18. Januar 1929. Bürgermeisterei Alten-Bufeck.

la

9,85 Festmeter

1b

49,31

2a

59,46

2b

51,56

3a

27,20

3b

4,07

ee

4a

5,47

U

6