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Aus der Provrnzialhoupisiavt
Gießen, den 27. November 1929.
S-Llhr-Ladenschluh
am Weihnachts-Heil gabend.
Die hessische Amtliche Pressestelle verbreitet den nachstehenden Ausruf:
Ein langgehegter Wunsch der in offenen Ladengeschäften bediensteten Handlungsgehilfen und wohl auch der meisten Ladeninhaber ist der frühere G c sch ä f ts s chlu h am Weihnachts-Heiligabend. Die schöne alte Sitte des Besuches der Christvesper und der Vorbereitung des Gabentisches für die'Kinder hat sich trotz oller Entfremdung von den Kirchen noch sehr lebendig erhalten. Hell scheintnoch immer der Stern von Bethlehem in das Dunkel unserer materialistischen Zeitl Der Gesetzgeber hat daher allen Anlaß, dieser weitverbreiteten christlichen Sitte entgegenzukommen. Auf meinen Antrag ist denn auch in das neue Reichs-Arbeitszeitgesetz eine Bestimmung ausgenommen worden, die den 5- A hr-L a d e n schlu ß am Weihnachts- Heiligabend vor,i ht. Eigentlich müßte es ja überflüssig sein, die Respektierung des Heiligen Abends durch ein Gesetz zu erzwingen, aber die Rücksichtslosigkeit einer Anzahl von Käufern, die am liebsten den Geschäftsmann nicht nur an den Feiertagen, sondern auch womöglich noch an den Sonntagen und wochentags bis IO Ahr abends für einen Kauf von wenigen Pfennigen in Anspruch nehmen möchten, ist leider noch so stark, daß man im Interesse der Ladenbesitzer und ihrer Gehilten mit gesetzlichem Zwang kommen muh. Don einer Schädigung des Geschäfts kann gar keine Rede fein, denn die große Mehrheit des Publikums macht seine WeihnachtLbe orgungen nicht im letzten Augenblick. Die wenigen Menschen, die noch zwischen 5 und 7 Ahr am Heiligabend rasch ihre Einkäufe besorgen wollen, geboren nicht zu den besten Kunden, sondern zu denen, die unüberlegt erstandene Waren nach Weihnachten, womöglich in verschmutztem Zustande, wieder Umtauschen wollen. Auch die Hauptgemeinschast des Deutschen Einzelhandels scheint dieser Ansicht zu sein, denn sie empfiehlt den Spitzenverbänden der Industrie, des Großhandels, der Banken usw. den Arbeitnehmern die Weihnachtsgratifikationen rechtzeitig auszuzahlen, damit sie ihre Einkäufe ohne Hast tätigen können. Eine gairze Reihe von Städten hat denn axch seit einigen Jahren den früheren Schluß am Weihnachts-Heillgabend bereits mit bestem Erfolg durchgeführt. Genannt seien von den größeren Städten: Düren. Stettin. Duisburg, Heilbronn, Hildesheim. Lübeck. Groß- Stuttgart, illm, Wilhelmshaven-Rüstringen und das ganze Land Anhalt. Run dürfte das Ar- beitszeitgcseh leider nicht mehr vor Weihnachten den Reichstag Passion, und es wird deshalb die gesetzliche Handhabe zur Durchführung des früheren Schlusses fehlen Ich richte deshalb den Appell an alle einsichtigen Geschäftsinhaber. schon in diesem Jahre ohne Rücksicht auf die paar säumigen Käufer in ihrem eigenen Familieninteresse und in dem ihrer Gehilfen die Läden bereits um 5 Uhr z u schließen. Die überwältigende Mehrheit des Publikums wird dafür Verständnis haben Eine
ganze Reihe von Geschäftsleuten schließt ja bereits an ihren besonderen hohen Friertagen mitten in der Woche, ohne Schaden zu leiden Weshalb soll das nicht möglich sein an dem schönsten und traulichsten Abend im Jahre: am Weihnachts-Heiligabend?
K o re l l.
Minister für Arbeit und Wirtschaft.
Die Kreisiagswahl im Kreis Gießen.
Der Kreiswahlkommissar für die Kreistags- Wahl im Kreise Gießen veröffentlicht -im neuesten Amtsverlündigungsblatt bas. amtliche Ergebnis der Kreis i agswahl vom 17. Rovember. Danach haben sich gegenüber der vorläufigen Feststellung der Zahl der abgegebenen Stimmen, über die wir in Rr. 272 vom 19. Rovember berichteten, einige A e n - derungen ergeben. Rach dem jetzigen amtlichen Ergebnis aus Grund der Wahlakten erhiellen Stimmen: Sozialdemokratie 14 612, Kommunisten 1233, Zentrum 741, Evangelische Volksgemeinschaft (Christlicher Dol sdicnst) 1363, Dollsrechtpartei (Reichspartei für Dolksrecht und Aufwertung) 393, Hessischer Landbund 9411, Deutsche Demokratische Partei 1829, Deutsche Dolkspartei 2227, Deutschnationale V l spartet 1864, Mittel.andsvereinigung (Wirt.chaslspar- lei) 2393. Ungültig waren 2337 Stimmen. Hinsichtlich der M a n d a t s v e r t e i l u n g [ at sich an dem von uns am 19. Rovember bereits gemeldeten Ergebnis nichts geändert.
Bornotizcn.
— TageskalenderfürMittwoch: Stadttheater: „Scribbys Suppen find die besten", 20 bis 22 Uhr. — Z. i A.: Bortrag „Die Absatzfinanzierung im Einzelhandel", 20.30 Uhr, im Gewerkschaftshaus. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Zirkusprin- zcfsin", auf der Bühne das russische Tänzerpaar Soeurs Jakowleff. — Astoria-Lichtspiele: „Rin-tin-tin unter Verbrechern" und „Der Deserteur".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die heutige Vorstellung »Scribbys Suppen sind die besten" beginnt um 20 Ahr. Freitag, 29. Rovember, abends, »Die lustige Witwe", Operette. — Sonntag, 1. Dezember, 15.30 Ahr, Vortrag Max Geisen- h e h n e r : »Mit Graf Zeppelin um die Welt." Geisenheyn?r, der bekannte Frankfurter Publizist, wird einmalig hier sprechen. — In Vorbereitung »Der Schmetterlingstraum", im Rahmen des Kammerspielzyklus zusammen mit dem Goethebund. Dieses chinesische Schauspiel wird von Dr. R i t t e r in Szene gesetzt. — Als Weihnachtsmärchen wird die Jntenoanz »Das tapfere Schneiderlcin" nach Grimm von Alois Prasch herausbringen. — Nächste Lustspielaufführung: »Der Veilchensresser" von Moser.
— »Dom kommenden Christentum." Man schreibt uns: Den dritten öffentlichen Vortrag der angekündigten Vortragsreihe hält Gertrud Spörri, Stuttgart, die von Anfang an im Sinne der Bewegung für religiöse Erneuerung tätig war. Ihr Vortrag dürfte deswegen als Beitrag einer im religiösen Leben gereisten Frau von ganz besonderem Interesse sein. Das Thema lautet: »Geburt und Tod in der Anschauung kommenden Christentums." Freitag, 29. Rovember, 20.15 Ahr, Aniversität Hörsaal 41. (Siehe heutige Anzeige.)
•• Schützt die Zugtiere im Dinterl An alle Besitzer von Zugtieren und Leiter von Fuhrwerken richtet das Kreisamt Gießen im neuesten Amtsoerkündigungsblatt die dringende Mahnung, bei Kälte und Straßenglätte ernstlich daraus Bedacht zu nehmen, daß die Zugtiere vor den nachteiligen Ein- flössen der Witterung nach Möglichkest geschützt werden, daß namentlich: 1. die Zugtiere niemals länger als unbedingt erforderlich und niemals unbedeckt im Freien stehen gelassen werden: 2. das Zaumzeug im Stall aufbewahrt oder andernfalls vor dem Anlegen das Gebiß erwärmt wird, und 3. die Hufeisen der Pferde zum Schutze gegen das Ausgleiten gehörig geschärft oder mit Stollen versehen sind.
** Frühere Rentenauszahlung. Dom Postamt wird uns mitgeteilt: Mit der Auszahlung der Unfall- und Invalidenrenten für Dezember wird bereits am Samstag, 30. November, begonnen.
Keine glühende Asche in die Mülleimer! Von der Stadtverwaltung wird uns mitgeteilt: Die von Anwohnern desSchifsen- berger Wegs und der anliegenden Straßen vor einiger Zelt vorgebrachten Beschwerden über Geruch- und Rauchbelästigungen, die vom städtischen Müllabladeplatz im Schifsenberger Weg her-
Wenn Ihre
Empfehlungsanzeige
In der Freitags- oder in der Samstagsnummer des Gießener Anzeigers durch sorgfältige, wirksame Satzausstattung werken soll
dann geben Sie sie bitte spätestens im Laufe des Mittwochs beziehungsweise Donnerstags in der Geschäftsstelle auf
rühren sollten, waren, soweit sie von diesem Müllabladeplatz kamen, immer darauf zurückzuführen, daß 'Asche (in der Hauptsache Brikett- asche) in noch glühendem Zustand aus den Platz gebracht wurde. Am zu verhindern, daß Belästigungen dieser Art wieder auftreten, müssen dauernd städtische Arbeiter auf dem Platze anwesend sein, um die noch glühende Asche zu löschen und so etwaige Brände zu verhindern. Hierdurch entstehen der Stadt Mehrausgaben, die durch Erhöhung der Müllabsuhrgebühren ausgeglichen werden müssen. Diese Mehrkosten für die städtischen Einwohner könnten gespart und alle Rauch- und Geruchbelästigungen vermieden werden, wenn in jedem Haushalt und in jedem Gewerbebetrieb streng darauf geachtet würde, daß keine glühende Asche in die Mülleimer gerät. Es liegt im eigensten Interesse sämtlicher Einwohner, hierauf besonderes Augenmerk zu richten.
** Ausstellung »D i e neuzeitliche Kleinwohnung" in Gießen. Die von der »Hegemag" (Hessische gemeinnützige Aktiengesellschaft für kleine Wohnungen) am Kugelberg errichteten Miethausbaublocks werden in diesen Tagen fertiggestellt. Es handelt sich um ein um
fangreiches Bauvorhaben von insgesamt 60 Dreizimmerwohnungen. Die Wohnungen sind in hygienischer, wie technischer Hinsicht unter Cßcrüd- sichtigung neuzeitlicher Forderungen ausgeführt. Die Wohnräume sind nicht übermäßig iroh, aber für heutige Verhältnisse durchaus zurei^end-, in der Ausstattung entsprechen sie durchweg gediegenem Geschmack. Sämtliche Wohnungen sind mit Zentralheizung und Warmwasserversorgung versehen. Ein Teil der Wohnungen ist mit der sog. »Frankfurter Küche" ausgestattet, d. h. sämt- licye Küchenmöbel find gebrauchsfertig eingebaut. Am der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich derartige moderne Kleinwohnungen anzu- sehen, werden vier Dreizimmerwohnungen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Gießener Firmen vollständig möbliert und unter dem Ramen »Die neuzeitliche Kleinwohnung" als Ausstellung gezeigt. Die Eröffnung der Ausstellung findet am heutigen Mittwoch statt. Anschließend sind die Wohnungen täglich von 10 bis 13 und von 15 bis 18 Ahr bis zum 10. Dezember für Besucher geöffnet. Erwähnt sei noch, daß Entwurf und Bauleitung dieses, wie auch verschiedener anderer größerer Bauvorhaben in Zusammenarbeit mit Architekt H a m m a n n von der Wohnungsfürsorge-Gesellschaft für Hessen, gemeinnützige G. m. b. H., ausgeführt wurden. (Man beachte die heutige Anzeige.)
" Aeber den Weltkrieg in der Literatur (die S'lnndeutung des Kriegserlebnisses) wird Pfarrer Ad. R h e i n f u r t h (Brauerschwend) im Rahmen der Volkshochschule an drei Qibcnbcn sprechen. Der erste Vortrag findet Freitag. 29. November, 20 Ahr in der Aniversität statt. Er wird eingeleitet durch die Rezitation von Stefan Georges Dichtung „Der Krieg" (W. H e g a r). Zu dem Kurs w-rd uns von der Volkshochschule geschrieben: „Die noch in stetem Wachsen begriffene gegenwärtige Kriegsliteratur ist in tieferem Grunde keine zufällige Erscheinung einer literarischen, geschäftlich forcierten Mode. Sie ist psychologisch und schicksals- mäßig bedingt. Ein zehnjähriges Schweigen wird durchbrochen, und es enthüllt sich Bekenntnis, Wertung und Arteil über das wahre Bild des Krieges aus dem Munde der Generation, die den Krieg am eigenen Leibe erfuhr. Anter Berücksichtigung der wichtigsten Kriegsbüchcr und unter Verzicht auf jegliche vorgefaßte politische Meinung und andere Ausgangspunkte außerhalb des Krieges soll hier von der Deutung des Fronterlebnisses aus nach dem Sinn des Krieges und der Botschaft der Kriegsgeneration für unsere Zeit gefragt werden." (Siehe heutige Anzeige.)
Berliner Börse.
Berlin, 27. Noo. (WTB. Funkspruch.) Auch der heutige Frühverkehr lag ohne Anregungen vollkommen geschäftslos und abwartend. Arn Devisenmarkt nannte man: London gegen Paris 123,87. London gegen Mailand 93,20, London gegen Spanien 35,55, London gegen Kabel 4,8786 bis 4,8791
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macht die Kinder zu kräftigen, gesunde« Menschen.
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Du fragst, welches Geheimnis meine Gesellschaften so stimmungsvoll macht?
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