Ausgabe 
27.9.1929
 
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wurde mitgeteilt, daß noch kein Fortschritt hierin zu verzeichnen sei.

Darauf hielt Universitatsprofessor. D. Bert­ram (Gießen) einen Bortrag überIesus und Paulus", der den einstimmigen Beifall der Zuhörer fand.

Den Rechenschaftsbericht über die Kassen Verhältnisse gab hierauf Dekan t. R. Röschen (Wixhausen), der von einem guten Stand derselben melden konnte. Die Mitglieder- zahl des Feuerversicherungsverbandes nimmt jährlich zu, die Mitgliedschaft wurde ledem Pfarrer empfohlen, ebenso die zur Sterbekasse und der Bezug der statistischen Hefte, die selbst im Ausland Verbreitung gefunden Habern Rach der Prüfung der Rechnung wurde dem Rechner Entlastung erteilt und ihm sein Amt aufs neue

übertragen. . o. . .

Mit dem Gesang eines gemeinschaftlichen Liedes wurde die Tagung geschlossen.

Amtsgericht Gießen.

Gießen, 20. Sept. Zwei Einsprüche gegen Strafbefehle, von denen der eine vorwiegend die Auto- und Radfahrer, der andere die Markt- standinhaber berührte, sollten heute zur Ber- yandlung und prinzipiellen Entscheidung kommen.

3n dem einen Fall hat ein auswärtiger Autofahrer das Verbot des Einfahrens in den Seltersweg von der Frankfurter Straße aus nicht beachtet. Er erklärte, die Dperrtafeln seien viel zu hoch und durchaus nicht derart ange­bracht, daß sie dem Autofahrer ins Auge fielen-, dieser habe sein Augeninerk aber in erster Linie auf die Straße, auf die Passanten und den Ver­kehr vor sich zu richten, so daß ein Einhalten des Verbots fast ausgeschlossen sei. Anzeigen we­gen derartiger Übertretungen sind schon in Fülle eingelaufen; es folgten ihnen oft die Be­schwerden ganz gleicher Art. Für heute war eine Inaugenscheinnahme unter Zuziehung der Po­lizei und wohl auch von Automobilsachverstän­digen vorgesehen, um eine grundsätzliche Ent­scheidung herbeizuführen. Sie konnte aber nicht erfolgen, denn der Autofahrer blieb aus und sein Einspruch muhte verworfen werden. Es bleibt ihm jetzt ein Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand Vorbehalten, wenn er einen gesetzlichen Grund hierfür findet.

Ein ähnliches Schicksal hatte der andere Ein­spruch. Rach der Polizeiverordnung über den Marktverkehr vom laufenden Iahr ist auch das Mitführen von Fahrrädern auf dem Markt verboten, nicht allein den Marktgängevn und Passanten, sondern auch den Standinhabern. Ein solcher hatte sein Rad während der Marktzeit zu seinem Stand gedrückt und dann in seiner Rähe aufgestellt. Deshalb war der Strafbefehl gegen ihn ergangen. Er behauptete, ein der­artiges Mitführen eines Rades falle nicht unter das Verbot, derrn es könne ihm doch unmöglich zugemutet werden, sein Rad fern von ihm außer­halb des Marktes an einem angeblich hierfür be­stimmten Platz aufzuftellcn, solange nicht von irgendeiner Seite die Haftung für ein Abhanden­kommen übernommen werde. Der Beschuldigte lieh es aber auf gerichtlichem Wege heute nicht zu einer Entscheidung kommen; er zog vielmehr seinen Einspruch zurück und will sich zunächst mit seinen Berufsgenossen ins Benehmen setzen, um eine andere Stellungnahme der Polizei herbei­zuführen.

Gießener Jugendgericht.

In der letzten Sitzung des Iugendgerichts wirk­ten als Iugendschöffen mit Lehrer Mattern und Arbeiter Ludwig Mehl, beide von Gießen.

Es ist bekannt, daß Jugendliche leider nicht allzu selten auf den Bahnhöfen und in den fahrenden Zügen das reisende Publikum durch ungebührliches Betragen belästigen. Das war auch Ende März d. I. auf dem Bahnhof Gießen und auf der Strecke GießenLich der Fall. Es kamen etliche junge Leute in Frage, die dafür den nötigen Denkzettel erhielten. Einer der Be­schuldigten legte gegen einen ihm zugestellten Strafbefehl Einspruch ein mit der Begründung, daß er sich keiner Belästigung des mitreisenden Publikums schuldig gemacht habe. Da nicht fest­gestellt werden konnte, daß seine Angaben un­richtig sind, wurde er freigesprochen. Das Publikum sollte in Fällen der vorliegenden Fahrt stets das Fahrpersonal um Hilfe angehen und diesem auch gegen rüde Gesellen beistehen. Dann, und nur dann, werden diese sich zu einem ge­sitteteren Betragen auf der Straße und in den Verkehrsanstalten bequemen.

Ein 17jähriger Jugendlicher ist angeklaot, der Frau seines Arbeitgebers eine Emailleuyr aus einem Zimmer entwendet zu haben. Er ist offen­

bar sehr beschränkt. Frühere Geständnisse Bet einem Arbeitgeber und bei der Polizet wtder- ruft er heute und behauptet, nur unter einem besonderen Druck, der auf ihn ausgeübt worden ei ihn belastende Angaben gemacht zu haben. Die U$r ist bisher nicht aufgefunden worden. Trotz schwerer Verdachtsmomente sprach das Ge­richt den Angeklagten mangels ausrei­chenden Beweises frei. ...

Ein junger Mensch, der des Fahrraddtebstahls und der Sachbeschädigung angeklagt ist, jedoch auf ordnungsmäßige Ladung hin nicht erschienen ist, wird zur nächsten Hauptverhandlung polizeilich vorgeführt werden.

Auch in einer anderen Sache mußte cm neuer Termin anberaumt werden.

Wirtschaft.

Diskonterhöhungen.

DieBankvonEngland erhöhte gestern ihren Diskontsatz von 5,5 v. H. auf 6,5 v. H. Ebenfalls gestern erhöhten die Schwedische Reichs­bank den Diskontsatz von 4,5 auf 5,5 v. $)., die Bank von Norwegen den Diskontsatz von 5,5 auf 6 v. S). und die Nationalbank von Dänemark den Diskontsatz von 5 auf 5,5 v. H.

Veränderung des privatdiskontes.

Der Berliner Privatdiskont ist gestern für beide Sichten um je % auf 7% v. H. erhöht worden.

*

*JnternationaleRohstahlgemein. schäft. Der Verwaltungsausschuß der Inter­nationalen Rohstahlgemeinschaft ist gestern in Wien zusammengetreten und hat beschlossen, für das bierte Quartal das Produktionsprogramm in bisheriger Höhe, d. h. mit etwa 32 Millionen Tonnen, beizubehalten. Die Versammlung hat von dem Bericht der kleinen Kommission, deren Aufgabe es war, Richtlinien für eine Verlänge­rung der Internationalen Rohstahlgemeinschaft über den 31. Oktober hinaus zu prüfen, Kenntnis genommen. Mit Rücksicht darauf, daß eine end­gültige Entscheidung vor Reubildung verschie­dener nationaler Verbände nicht herbeigeführt werden kann, ist man übereingekommen, die Inter­nationale Rohstahlgemeinschaft bis zum 31. März 1930 unter Berücksichtigung gewisser Abrech- nungsbestimmungen zu verlängern. Die Verhand­lungen haben bei allen Gruppen den Geist der Verständigung erkennen lassen sowie den ein­mütigen Wunsch, in Kürze zu einem endgültigen Abkommen zu gelangen.

* Abschlüsse im Klöckner-Konzern. Die Motorenfabrik Deutz A.-G. schließt nach 1 003 408 (979 803) Mk. Abschreibungen und Dek- kung des Verlustvortrages von 204 566 Mk. mit einem Gewinn von 323 046 Mk., woraus 3 Proz. Dividende verteilt werden sollen. Die Ma­schinenbauanstalt Humboldt schließt nach 975 705 (1 105 758) Mk. Abschreibungen und Deckung des Verlustvortrages von 306 847 Mk. mit einem Ge­winn von 589 568 Mk., woraus 3 Proz. Dividende verteilt werden sollen. Bei der Motorenfabrik Oberursel A.-G. ergibt sich nach 387 722 (410 905) Mark Abschreibungen ein Gewinn von 725 981 (626 849) Mk. Es soll eine Dividende von lOProz. ausgeschüttet werden. Die Generalversammlungen der drei Gesellschaften finden am 30. Oktober statt.

* Rheinmühlen A.-G., Mannheim. Der Abschluß per 31. März 1929 weist einen Gewinn von 185 131 (i. V. 303 622) RM. auf, woraus eine ermäßigte Dividende von 6 (10) v. S). verteilt werden soll. Bon dem 1,8 (1,95) Millionen RM. betragenden Bruttogewinn erforderten Unkosten 1,49 (1,52) Mil­lionen RM. und Abschreibungen 153 566 (157 699) RM. Nach dem Bericht gestaltete sich das verflossene Geschäftsjahr infolge zurückgegangenen Verbrauchs und allgemeiner Ueberproduktion wenig günstig. Die schon im Vorjahre beobachtete Absatzstockung hat während des ganzen Berichtsjahres angehalten und die Durchführung einer rationellen Müllerei er­schwert.

Südwest deutsche Luftverkehrs- A.-G., Frankfurt a. M. Rach dem Bericht wurden im Geschäftsjahr 1928 fünf neue Strecken in Betrieb genommen. Während der Haupt­flugperiode wurden 16 (im Vorjahre 11) Strecken beflogen. Die Linienführung konnte mit Aus­nahme des Postverkehrs gehoben werden. In­folge der erhöhten Fre'quenz konnte der Zuschuß­bedarf um 50 000 Mk. vermindert werden. Be­triebseinnahmen stiegen auf 209 602 (65163) Mk., anderseits Ausgaben auf 259 941 (159 216) Mk. An Zinsen wurden 13 689 (8202) Mk. verein­nahmt. Rach 25 414 (24 041) Mk. Abschreibungen ergibt sich ein Verlust von 62 063 (109 897) Mk., der durch Zuschüsse der Stadt Frankfurt a. M. und des Bezirksverbandes Wiesbaden gedeckt

wurde. Das Aktienkapital Betragt 1,5 Millionen Mark. Mit der Hessischen Flugbetriebs-A.-G Darmstadt, wurden durch wechselseitige Aktien- beteiligung und Austausch von Aufsichtsrats­mitgliedern eine Interessengemeinschaft herge­stellt.

'Amerika-Anleihe des Freistaates Sachsen. Die Bankers Co. in London, das Emissionsinstitut der zur Morgan-Gruppe ge- hörenden Bankers Trust Co., hat durch Ver­mittelung der Sächsischen Staatsbank eine An­leihe von 20 Mill. Dollar mit dem Freistaat Sachsen abgeschlossen. Die Anleihe, die vor­behaltlich der Genehmigung der Beratungsstelle abgeschlossen wurde, soll zum gegebenen Zeit­punkt zur Auflegung gelangen. Sie dient zum Ausbau der staatlichen Elektrizitätsversorgung, der Verkehrsunternehmungen und anderer staat­licher Betriebe.

Frankfurter Börse.

Eigene Drahtmeldung desGießener Anzeigers"'.

Frankfurt, 27. Sept. Tendenz: Uneinheit­lich, im Verlaufe fest. Auf die feste gestrig« Reuyorker Börse war man auch im heutigen Frühverkehr nicht unfreundlich gestimmt. Geschäft kam aber kaum in Gang, da die Spe­kulation infolge der Orderlosigkeit große Zurückhaltung bekundete. Dies war auch der Grund zur Abschwächung bei Beginn des offiziellen Verkehrs. Die Baissepartet ver­suchte immer wieder, nachdem die Kulisse in ein­zelnen Fällen zu Abgaben schritt, einen Vorstoß. Da man auch von einer Interventionstätigkejt der Großbanken bis jetzt wenig gespürt hat, verschärfte sich die Lustlosigkeit immer mehr. Die reibungslose Ueberwindung des gestrigen Liquidationstages konnte keinen Eindruck machen. Rur in Bankaktien konnte sich wieder eine etwas regere Geschäftstätigkeit ent­wickeln, da man über den Zusammenschluß der Deutschen Bank mit der Disconto-Gesellschaft befriedigt war. Deutsche Bank lagen 1,25 Proz. niedriger, Disconto-Gesellschaft um 1 Prozent höher, so daß heute der Kursausgleich vollzogen ist. Besonders hervor traten noch Berliner Handelsgesellschaft mit plus 8,5 Proz., auf hartnäckige Gerüchte eines Zusammenschlusses mit der Danatbank. Im Vordergründe desIuter- esses standen noch Svenska mit plus 7,5 Mk., auf feste internationale Kursbewegung. Auch der Elektromarkt hatte regere Rachfrage zu verzeich­nen, und zwar sollen hier einige Auslandaufträge eingetrofsen fein. Chade gewannen 1,50 Mark nach, Elektrische Lieferungen 3,5 Prozent, Lah- meher 3 Proz. und Gesfürel 1 Proz. Schuckert und Siemens als Hauptwerte bis zu 1,75 Proz. schwächer. I.-G.-Farben eröffneten 1,5 Proz. niedriger. Montanwerte lagen vernachlässigt und bis zu 1,25 Proz. abgeschwächt. Rur Mannes­mann konnten leicht anziehen. Kaliwerte unein­heitlich. Renten still. Im Verlaufe wurde das Geschäft lebhafter, und zwar vom Danken­markt ausgehend. Ieht traten Gerüchte von einer Kombination zwischen der Berliner Han­delsgesellschaft, der Danat- und der Dresdner Bank zutage. In Bankwerten war das Ge­schäft stürmisch. Danatbank zogen 4 Proz., Berliner Handelsgesellschaft erneut 2 Prozent, Dresdner Dank 4 Proz. und Disconto-Gefell- schaft 2 5 Proz. an. Auch die anderen Märkte waren hiervon ausgehend gebessert. Die Tendenz war bei zuversichtlicher Stimmung fest. Auch für Schiffahrtswerte machte sich rege Rachfrage gel­tend. -Norddeutscher Lloyd gewannen 5 Proz. und Hapag 4,5 Prozent. I.-G.» Farben lagen 3 Proz. und Siemens 3,5 Proz. fester. Am Geld­markt war Tagesgeld mit 8,5 Proz. angespannter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dol­lar 4,1955, gegen Pfund 20,357, London gegen Kabel 4,3523, gegen Paris 123,84, gegen Mai­land 92,68, gegen Madrid 32,79, gegen Holland 12,0925.

Berliner Börse.

Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".

D erlin, 27. Sept. Die heutige Börse hatte noch genug damit zu tun, um die diversen Mo­mente, die gestern in Erscheinung traten, zu verdauen. Während die Erhöhung desPri- vatdiskonts auf V/9 Prozent als eine Ultimoerscheinung anzusehen war, waren auch heute die Auswirkungen der Londoner Diskonterhöhung noch nicht erkennbar. Dis jetzt hat sich in der internationalen Geldmarkt­situation kaum eine Veränderung ergeben. Lon­don verkauft weiter Gold, größere Goldabzüge aus Amerika fanden allerdings nicht statt und schienen nicht einmal befürchtet zu werden, denn die gestrige Reuyorker Dörie zeigte Haussestim­mung. Die Fusion Deutsche Dank-Dis- conto-Gesellschaft regte den Bankenmarkt etwas an. Auch für Kanada-Zertifikate erhielt

sich aus den gestern schon erwähnten Gründen Interesse. Rheinische Braunkohlen und SvenSka fielen durch Festigkeit auf, die Mehrzahl der Papiere hatte aber ziemlich schwache Veran­lagung. Die Reports gingen größtenteils ver­loren, und vereinzelt waren sogar die heutigen Anfangskurse noch niedriger, als die Schluß­notierung von gestern abend. Es fehlten Orders« und die völlige Geschäfts stille bildete einen Unsicherheitsfaktor. Deutsche Anleihen ab- bröckelnd. Don Ausländern Mexikaner weiter rückgängig. Psandbriefe bei stillem Geschäft eher reundlicher. Geld zum Ultimo weiter versteift.

Tagesgeld 7 bis 9,5 Prozent, Monatsgeld 9,25 bis 10,5 Prozent; Warenwechsel ohne Umsatz« Da man wissen wollte, daß die heutigen Aus- landbörsen allgemein fester tendieren, besserten sich die Kurse hier^im Verlaufe ebenfalls um 1 bis 2 Prozent. Lahmeyer zogen auf Fusions­gerüchte mit einem Unternehmen der Branche um 3,5 Prozent an. Ausgesprochen feste Stim­mung herrschte aber nur am Dankenmarkt, an dem -Berliner Handelsgesellschaft 8 Prozent, Dresdner und Commerzbank 2 bis 3 Prozent über Anfang umgingen. Als neueste Kombination hinsichtlich zu erwartender Danksusionen erwähnt man die Danken Danatbank-Derliner Handels­gesellschaft-Dresdner Dank. Obwohl nach der Ver­schmelzung von gestern nur noch 4 Großbanken für eine eventuelle Fusion übrigbleiben, be­stehen für die Dörse doch noch eine ganze Reihe von Kombinationsmöglichkeitev.

Berliner Prodnktenmarkt.

Berlin, 26. Sept. Zum ersten Male feit längerer Zeit zeigte die Produktenbörse heute einen festeren Grundton. Die Erholung am Schluß der gestrigen nordamerikanischen Terminmärkte sowie die festen Eröffnungsnotierungen Liver­pools und das geringe inländische Angebot von Brotgetreide riefen am Lieferungsmarkt einige Deckungsnachfrage hervor, so daß Weizen in den späteren Sichten 2 bis 4 Mark höher eröffnete. Oktoberroggen konnte nur 1 Mark höher ein­sehen, da man mit größeren Andienungen rechnet. Dagegen konnte sich die Dezembersicht um 2,50 Mark befestigen. Für den laufenden Monat kamen anfangs amtliche Rotierungen nicht zustande. DaS Inlandangebot von Weizen und Roggen aus der ersten Hand war ziemlich gering, da die Land­wirtschaft mit Feldarbeiten beschäftigt ist. Gebote lagen etwa 2 Mk. über Vortagsniveau. Weizen- und Roggenmehle haben zu unveränderten Prei­sen etwas besseres Konsumgeschäft. Für Hafer hat sich das Inlandangebot gleichfalls verringert, dos Preisniveau war als gut behauptet zu 6c- zechnen. Gerste liegt weiter ruhig. Es notierten für je ICO) kg: Wnzen, in r ., 223 bis 225 (fester), Oft. 238,50, Dez. 250,50 bis 251,50; Roggen, märt., 179 bis 181,50 (fester), Oft. 190 bis 198,75 (stetig), Dez. 205 bis 207 (stetig); Braugerste 200 bis 220 (ruhig); Fuktergerste 170 bis 186 (ruhig); Hafer, märf., 165 bis 175, Dez. 190 bis 192,50; Mais, La Plata, 207 bis 208 (stetig); für ja 100 kg: Weizenmehl 28 bis 33,50 (ruhig); Rog­genmehl 24,50 bis 27,25 (leicht befestigt); Weizen­kleie 10,60 bis 12,25; Roggenkleie 10,80 bis 11,25; Viftoriaerbsen 36 bis 45; kleine Erbsen 28 bis 33; Futtercrbsen 21 bis 23; Rapskuchen 18,50 bis 19; Leinkuchen 24,30 bis 24,60; Trockenschnihel 12,30 bis 12,60; Sojafchrot 20,20 bis 20,60; für je 50 kg: weiße und blaue Kartoffeln 1,90 bis 2,20; rote Kartoffeln 2,20 bis 2.60; gelbe Kartoffeln 2,50 bis 2,70; Kartoffelflocken 17,30 bis 17,80 Mk.

Srieffaften der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

Unbefannf. Anonyme Einsendungen werden nicht berücksichtigt.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 28. Sep­tember. Vorabend 6 Uhr; morgens 8.30; abends 6.20 und 7 Uhr.

Israelitische Religionsgesellschasl. Sabbatfeier dcir 28. September. Freitag abend 5.45 Uhr; Samstag vormittag 8; nachmittags 4; Sabbatausgang 7. Wochengottesdienst: Sonntag und Freitag, morgen» 5; an den übrigen Tagen 5.30, abends 5.30 Uhr.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen.

Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.

Für unverlangt eingesandte Manuskript« ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

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Französische Noten....

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Kurs |

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Kurs

Kurs

Kurs

Italienische Noten . .. .

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Datum

26.9.

27. 9.

26.9.

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Datum

26.9. |

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Datum

26.9.

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26-9.

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Norwegische Noten......

Deutsch-Testerr- Aioo Kronen

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58.81

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6% Dt. Reichsanleihe v. 1927 .

Dt. Aul.-AblSs.-Schuld Aur­ich.-Rechten .........

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Phütpp Holzmann .... Heidelberger Ee ment. . . Eemenl Karlstadt ....

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177

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218,5

Rumänische Noten . . . . Schwedische Noten . . . . Schweizer Noten . . . . .

2,48

112,13

80,72

2.50

112,57

81,04

62,05

12,43

73,25

De««l. ohne Aurich.-Rechte . . . 7% Franks. Hhp.-Bk. Goldps. un- kündbar bt5 1932.......

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Licht und Krast.....

Fellen 4 Guilleaume. . . Ges. s. Elektr. Untern.. . .

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Schultheis Patzenhofer . .

Ostwerke........

Bet. Glanzstoff.....

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Tichcchoilowakische Noten Ungarische Noten .

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76,65

Hamb. Elektr. Werke . . .

Rhein. Elektr.......

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308

236

304

239

Devisenmarkt Berlin

Telegraphische

-Frankfurt a. M.

Auszahlung.

abg. BorkriegS-Obllgation., rückzahlbar 1933 ......

4% Schweiz. BunbeTO.-anL. . . 4% Oesterrchchilche Goldrie. - - 4,20% Oeslerr. SUberrte.....

4% Oesterreich, einheill. Rte. . .

Schlei. Elektr.......

. 10

220

371,5

218,25

370

177,25

217,75

367,75

137,5

166,25

218,25

370

«ellftofi Waldhos .... Zellstoss Aschafsenbura . . Charlottenburger Wasser .

18 y,

228,25

148,5

99,13

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42,75

50.65

229

88

_

Schuckeri.....

Siemen- L Halske . . . .

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. . 8

98,25

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43

26- September

' 27. September

27,75

2,35

27,5

2,35

Lahmeyer L Eo......

. 10

167,5

170,25

168,5

70,5

110,9

Dessauer Gas......

Daimler Motoren . . . . Deutsche Majchinen-Fabrik Adlerwerle Bienet ....

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Amtliche Notierung

Geld Brie,

Amtliche Notierung Geld 1 «rie^.

1,725

22,25

22,1

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41

41

Amft.-Rott. Bucn.-AircS Brff.-Antw. Ehristiania. Kopenhagen Stockholm - HclsingforS. yialicn. . . London. . . Vieutjort . . Paris.... Schwei, . . Spanien. . Japan . . - Rio de Jan. Wien in D-» Oest. adgest.

168,20

1,758

58,325

111,65

168,54 1,762

SR .HR

168,18

1,758

168,02

1,762

4% Ungarische Staottr. v. 1910 . diz,o/ hon 1918.....

_

_

138,25

Ludw. Loew:......

1(

190

193

58,31 111,69 111,73 112,32 10,535 21,945 20,336 4,1920 16,415 80,825

62,01 2,008

0,4975

58,95 12,411

7,383 73,11

3,035 18,73

81,36

2,025

58,43

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_

_

_

138,5

137

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4% Ungarische Kronenrte.....

4% Türk. Hollanlethe v. 1911 . .

4% Türkische Bagdadbahu-Anl.,

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Lrenstein 4 koppel . . .

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111,99

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21,98 20,384 4,1980

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81,02

62,14

2,012

0,4995

59,07

12,437

7,397

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3,041

18,77

111,95

7.35

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126,5

213,5

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16,42 HO,86 62,02 2,008 .4975

58,95 12,417

7,383 73,11 3,035

18,73 81,34 2,025

112,54

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214,5

Bamag-Meamn.....

Franks. Maschinen . . . .

Griyner......

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10,555

21,985

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7,35

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Klöcknerwerke ......

114

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Oberschlei. Eisend. Bedarf. Lberschlei. KotLwerke. . . Phänir Bergbau.....

Rheinische Braunkohlen. . Nheinstahl.......

Riebeck Montan.....

Bereinigte Stahlw. . » . Otavi Minen......

Kali Aschersleben . . . Kali Westeregeln.....

Kaliwerk Salzdetfurth . .

79,65

106

106

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101,75

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Allg. Deutsche Eisenbahn . . 4K Hamburg-Amerika Paket . . . Hamb.-Südam. Dampssch. . .

Hansa Dampslckiss.....1(

Norddeutscher Lloyd.....

Allg. Deutsche Eredttanst. - - IC Barmer Bankverein .... IC Berliner HandelSgesellsch. . . 12 Commerz- und Privat-Bank . 1 Daimst. u. Nalioualbank . . 17 Deutsche Bank . . . 1<

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20,90

116,25

108,25

125,25

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178

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Prag Belgrad . . Dudapest. - Bulgarien. Lissabon . Danzig. . Konstantin.

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228

385

212

227

231,5

210,5

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Dan

163

I. ®. Farben-Industrie . . Dynamit NobÄ.....

Echetdeanstalt...... Goldschmidt......

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Berlin. 26- September

Geld

Brief

2,029

Dirkonto-Gelellschast Aut.. . 1( Dresdner Bank......

163 156,25

161,13

155,75

163

156,5

e . 9

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154

70,5

71,5

Amerikanische '.Roten

4,18

58,10

4,20

58,34

Athen. .

Canada .

5,425

4,156

5,435

4,164

5,425

4,159

..................L

292

291

291,75

291

Rütgerswerke......

Metallgciellschast.....

. . 6

78,5

126

126,25

77

126

77,75

Dänische Noten....

Englische Roten....

4 & 4

111,56

20,322

112,00

20,402

Uruguay. Cairo - -

4,096

20,867

4,104

20,907

4,096

20,86

1

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