wurde mitgeteilt, daß noch kein Fortschritt hierin zu verzeichnen sei. —
Darauf hielt Universitatsprofessor. D. Bertram (Gießen) einen Bortrag über „Iesus und Paulus", der den einstimmigen Beifall der Zuhörer fand.
Den Rechenschaftsbericht über die Kassen Verhältnisse gab hierauf Dekan t. R. Röschen (Wixhausen), der von einem guten Stand derselben melden konnte. Die Mitglieder- zahl des Feuerversicherungsverbandes nimmt jährlich zu, die Mitgliedschaft wurde ledem Pfarrer empfohlen, ebenso die zur Sterbekasse und der Bezug der statistischen Hefte, die selbst im Ausland Verbreitung gefunden Habern Rach der Prüfung der Rechnung wurde dem Rechner Entlastung erteilt und ihm sein Amt aufs neue
übertragen. . o. . .
Mit dem Gesang eines gemeinschaftlichen Liedes wurde die Tagung geschlossen.
Amtsgericht Gießen.
• Gießen, 20. Sept. Zwei Einsprüche gegen Strafbefehle, von denen der eine vorwiegend die Auto- und Radfahrer, der andere die Markt- standinhaber berührte, sollten heute zur Ber- yandlung und prinzipiellen Entscheidung kommen.
3n dem einen Fall hat ein auswärtiger Autofahrer das Verbot des Einfahrens in den Seltersweg von der Frankfurter Straße aus nicht beachtet. Er erklärte, die Dperrtafeln seien viel zu hoch und durchaus nicht derart angebracht, daß sie dem Autofahrer ins Auge fielen-, dieser habe sein Augeninerk aber in erster Linie auf die Straße, auf die Passanten und den Verkehr vor sich zu richten, so daß ein Einhalten des Verbots fast ausgeschlossen sei. Anzeigen wegen derartiger Übertretungen sind schon in Fülle eingelaufen; es folgten ihnen oft die Beschwerden ganz gleicher Art. Für heute war eine Inaugenscheinnahme unter Zuziehung der Polizei und wohl auch von Automobilsachverständigen vorgesehen, um eine grundsätzliche Entscheidung herbeizuführen. Sie konnte aber nicht erfolgen, denn der Autofahrer blieb aus und sein Einspruch muhte verworfen werden. Es bleibt ihm jetzt ein Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand Vorbehalten, wenn er einen gesetzlichen Grund hierfür findet.
Ein ähnliches Schicksal hatte der andere Einspruch. Rach der Polizeiverordnung über den Marktverkehr vom laufenden Iahr ist auch das Mitführen von Fahrrädern auf dem Markt verboten, nicht allein den Marktgängevn und Passanten, sondern auch den Standinhabern. Ein solcher hatte sein Rad während der Marktzeit zu seinem Stand gedrückt und dann in seiner Rähe aufgestellt. Deshalb war der Strafbefehl gegen ihn ergangen. Er behauptete, ein derartiges Mitführen eines Rades falle nicht unter das Verbot, derrn es könne ihm doch unmöglich zugemutet werden, sein Rad fern von ihm außerhalb des Marktes an einem angeblich hierfür bestimmten Platz aufzuftellcn, solange nicht von irgendeiner Seite die Haftung für ein Abhandenkommen übernommen werde. Der Beschuldigte lieh es aber auf gerichtlichem Wege heute nicht zu einer Entscheidung kommen; er zog vielmehr seinen Einspruch zurück und will sich zunächst mit seinen Berufsgenossen ins Benehmen setzen, um eine andere Stellungnahme der Polizei herbeizuführen.
Gießener Jugendgericht.
In der letzten Sitzung des Iugendgerichts wirkten als Iugendschöffen mit Lehrer Mattern und Arbeiter Ludwig Mehl, beide von Gießen.
Es ist bekannt, daß Jugendliche leider nicht allzu selten auf den Bahnhöfen und in den fahrenden Zügen das reisende Publikum durch ungebührliches Betragen belästigen. Das war auch Ende März d. I. auf dem Bahnhof Gießen und auf der Strecke Gießen—Lich der Fall. Es kamen etliche junge Leute in Frage, die dafür den nötigen Denkzettel erhielten. Einer der Beschuldigten legte gegen einen ihm zugestellten Strafbefehl Einspruch ein mit der Begründung, daß er sich keiner Belästigung des mitreisenden Publikums schuldig gemacht habe. Da nicht festgestellt werden konnte, daß seine Angaben unrichtig sind, wurde er freigesprochen. Das Publikum sollte in Fällen der vorliegenden Fahrt stets das Fahrpersonal um Hilfe angehen und diesem auch gegen rüde Gesellen beistehen. Dann, und nur dann, werden diese sich zu einem gesitteteren Betragen auf der Straße und in den Verkehrsanstalten bequemen.
Ein 17jähriger Jugendlicher ist angeklaot, der Frau seines Arbeitgebers eine Emailleuyr aus einem Zimmer entwendet zu haben. Er ist offen
bar sehr beschränkt. Frühere Geständnisse Bet einem Arbeitgeber und bei der Polizet wtder- ruft er heute und behauptet, nur unter einem besonderen Druck, der auf ihn ausgeübt worden ei ihn belastende Angaben gemacht zu haben. Die U$r ist bisher nicht aufgefunden worden. Trotz schwerer Verdachtsmomente sprach das Gericht den Angeklagten mangels ausreichenden Beweises frei. ...
Ein junger Mensch, der des Fahrraddtebstahls und der Sachbeschädigung angeklagt ist, jedoch auf ordnungsmäßige Ladung hin nicht erschienen ist, wird zur nächsten Hauptverhandlung polizeilich vorgeführt werden.
Auch in einer anderen Sache mußte cm neuer Termin anberaumt werden.
Wirtschaft.
Diskonterhöhungen.
DieBankvonEngland erhöhte gestern ihren Diskontsatz von 5,5 v. H. auf 6,5 v. H. Ebenfalls gestern erhöhten die Schwedische Reichsbank den Diskontsatz von 4,5 auf 5,5 v. $)., die Bank von Norwegen den Diskontsatz von 5,5 auf 6 v. S). und die Nationalbank von Dänemark den Diskontsatz von 5 auf 5,5 v. H.
Veränderung des privatdiskontes.
Der Berliner Privatdiskont ist gestern für beide Sichten um je % auf 7% v. H. erhöht worden.
*
*JnternationaleRohstahlgemein. schäft. Der Verwaltungsausschuß der Internationalen Rohstahlgemeinschaft ist gestern in Wien zusammengetreten und hat beschlossen, für das bierte Quartal das Produktionsprogramm in bisheriger Höhe, d. h. mit etwa 32 Millionen Tonnen, beizubehalten. Die Versammlung hat von dem Bericht der kleinen Kommission, deren Aufgabe es war, Richtlinien für eine Verlängerung der Internationalen Rohstahlgemeinschaft über den 31. Oktober hinaus zu prüfen, Kenntnis genommen. Mit Rücksicht darauf, daß eine endgültige Entscheidung vor Reubildung verschiedener nationaler Verbände nicht herbeigeführt werden kann, ist man übereingekommen, die Internationale Rohstahlgemeinschaft bis zum 31. März 1930 unter Berücksichtigung gewisser Abrech- nungsbestimmungen zu verlängern. Die Verhandlungen haben bei allen Gruppen den Geist der Verständigung erkennen lassen sowie den einmütigen Wunsch, in Kürze zu einem endgültigen Abkommen zu gelangen.
* Abschlüsse im Klöckner-Konzern. Die Motorenfabrik Deutz A.-G. schließt nach 1 003 408 (979 803) Mk. Abschreibungen und Dek- kung des Verlustvortrages von 204 566 Mk. mit einem Gewinn von 323 046 Mk., woraus 3 Proz. Dividende verteilt werden sollen. — Die Maschinenbauanstalt Humboldt schließt nach 975 705 (1 105 758) Mk. Abschreibungen und Deckung des Verlustvortrages von 306 847 Mk. mit einem Gewinn von 589 568 Mk., woraus 3 Proz. Dividende verteilt werden sollen. — Bei der Motorenfabrik Oberursel A.-G. ergibt sich nach 387 722 (410 905) Mark Abschreibungen ein Gewinn von 725 981 (626 849) Mk. Es soll eine Dividende von lOProz. ausgeschüttet werden. Die Generalversammlungen der drei Gesellschaften finden am 30. Oktober statt.
* Rheinmühlen A.-G., Mannheim. Der Abschluß per 31. März 1929 weist einen Gewinn von 185 131 (i. V. 303 622) RM. auf, woraus eine ermäßigte Dividende von 6 (10) v. S). verteilt werden soll. Bon dem 1,8 (1,95) Millionen RM. betragenden Bruttogewinn erforderten Unkosten 1,49 (1,52) Millionen RM. und Abschreibungen 153 566 (157 699) RM. Nach dem Bericht gestaltete sich das verflossene Geschäftsjahr infolge zurückgegangenen Verbrauchs und allgemeiner Ueberproduktion wenig günstig. Die schon im Vorjahre beobachtete Absatzstockung hat während des ganzen Berichtsjahres angehalten und die Durchführung einer rationellen Müllerei erschwert.
• Südwest deutsche Luftverkehrs- A.-G., Frankfurt a. M. Rach dem Bericht wurden im Geschäftsjahr 1928 fünf neue Strecken in Betrieb genommen. Während der Hauptflugperiode wurden 16 (im Vorjahre 11) Strecken beflogen. Die Linienführung konnte mit Ausnahme des Postverkehrs gehoben werden. Infolge der erhöhten Fre'quenz konnte der Zuschußbedarf um 50 000 Mk. vermindert werden. Betriebseinnahmen stiegen auf 209 602 (65163) Mk., anderseits Ausgaben auf 259 941 (159 216) Mk. An Zinsen wurden 13 689 (8202) Mk. vereinnahmt. Rach 25 414 (24 041) Mk. Abschreibungen ergibt sich ein Verlust von 62 063 (109 897) Mk., der durch Zuschüsse der Stadt Frankfurt a. M. und des Bezirksverbandes Wiesbaden gedeckt
wurde. Das Aktienkapital Betragt 1,5 Millionen Mark. Mit der Hessischen Flugbetriebs-A.-G„ Darmstadt, wurden durch wechselseitige Aktien- beteiligung und Austausch von Aufsichtsratsmitgliedern eine Interessengemeinschaft hergestellt.
'Amerika-Anleihe des Freistaates Sachsen. Die Bankers Co. in London, das Emissionsinstitut der zur Morgan-Gruppe ge- hörenden Bankers Trust Co., hat durch Vermittelung der Sächsischen Staatsbank eine Anleihe von 20 Mill. Dollar mit dem Freistaat Sachsen abgeschlossen. Die Anleihe, die vorbehaltlich der Genehmigung der Beratungsstelle abgeschlossen wurde, soll zum gegebenen Zeitpunkt zur Auflegung gelangen. Sie dient zum Ausbau der staatlichen Elektrizitätsversorgung, der Verkehrsunternehmungen und anderer staatlicher Betriebe.
Frankfurter Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers"'.
Frankfurt, 27. Sept. Tendenz: Uneinheitlich, im Verlaufe fest. — Auf die feste gestrig« Reuyorker Börse war man auch im heutigen Frühverkehr nicht unfreundlich gestimmt. Geschäft kam aber kaum in Gang, da die Spekulation infolge der Orderlosigkeit große Zurückhaltung bekundete. Dies war auch der Grund zur Abschwächung bei Beginn des offiziellen Verkehrs. Die Baissepartet versuchte immer wieder, nachdem die Kulisse in einzelnen Fällen zu Abgaben schritt, einen Vorstoß. Da man auch von einer Interventionstätigkejt der Großbanken bis jetzt wenig gespürt hat, verschärfte sich die Lustlosigkeit immer mehr. Die reibungslose Ueberwindung des gestrigen Liquidationstages konnte keinen Eindruck machen. Rur in Bankaktien konnte sich wieder eine etwas regere Geschäftstätigkeit entwickeln, da man über den Zusammenschluß der Deutschen Bank mit der Disconto-Gesellschaft befriedigt war. Deutsche Bank lagen 1,25 Proz. niedriger, Disconto-Gesellschaft um 1 Prozent höher, so daß heute der Kursausgleich vollzogen ist. Besonders hervor traten noch Berliner Handelsgesellschaft mit plus 8,5 Proz., auf hartnäckige Gerüchte eines Zusammenschlusses mit der Danatbank. Im Vordergründe desIuter- esses standen noch Svenska mit plus 7,5 Mk., auf feste internationale Kursbewegung. Auch der Elektromarkt hatte regere Rachfrage zu verzeichnen, und zwar sollen hier einige Auslandaufträge eingetrofsen fein. Chade gewannen 1,50 Mark nach, Elektrische Lieferungen 3,5 Prozent, Lah- meher 3 Proz. und Gesfürel 1 Proz. Schuckert und Siemens als Hauptwerte bis zu 1,75 Proz. schwächer. I.-G.-Farben eröffneten 1,5 Proz. niedriger. Montanwerte lagen vernachlässigt und bis zu 1,25 Proz. abgeschwächt. Rur Mannesmann konnten leicht anziehen. Kaliwerte uneinheitlich. Renten still. Im Verlaufe wurde das Geschäft lebhafter, und zwar vom Dankenmarkt ausgehend. Ieht traten Gerüchte von einer Kombination zwischen der Berliner Handelsgesellschaft, der Danat- und der Dresdner Bank zutage. In Bankwerten war das Geschäft stürmisch. Danatbank zogen 4 Proz., Berliner Handelsgesellschaft erneut 2 Prozent, Dresdner Dank 4 Proz. und Disconto-Gefell- schaft 2 5 Proz. an. Auch die anderen Märkte waren hiervon ausgehend gebessert. Die Tendenz war bei zuversichtlicher Stimmung fest. Auch für Schiffahrtswerte machte sich rege Rachfrage geltend. -Norddeutscher Lloyd gewannen 5 Proz. und Hapag 4,5 Prozent. I.-G.» Farben lagen 3 Proz. und Siemens 3,5 Proz. fester. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8,5 Proz. angespannter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1955, gegen Pfund 20,357, London gegen Kabel 4,3523, gegen Paris 123,84, gegen Mailand 92,68, gegen Madrid 32,79, gegen Holland 12,0925.
Berliner Börse.
Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".
D erlin, 27. Sept. Die heutige Börse hatte noch genug damit zu tun, um die diversen Momente, die gestern in Erscheinung traten, zu verdauen. Während die Erhöhung desPri- vatdiskonts auf V/9 Prozent als eine Ultimoerscheinung anzusehen war, waren auch heute die Auswirkungen der Londoner Diskonterhöhung noch nicht erkennbar. Dis jetzt hat sich in der internationalen Geldmarktsituation kaum eine Veränderung ergeben. London verkauft weiter Gold, größere Goldabzüge aus Amerika fanden allerdings nicht statt und schienen nicht einmal befürchtet zu werden, denn die gestrige Reuyorker Dörie zeigte Haussestimmung. Die Fusion Deutsche Dank-Dis- conto-Gesellschaft regte den Bankenmarkt etwas an. Auch für Kanada-Zertifikate erhielt
sich aus den gestern schon erwähnten Gründen Interesse. Rheinische Braunkohlen und SvenSka fielen durch Festigkeit auf, die Mehrzahl der Papiere hatte aber ziemlich schwache Veranlagung. Die Reports gingen größtenteils verloren, und vereinzelt waren sogar die heutigen Anfangskurse noch niedriger, als die Schlußnotierung von gestern abend. Es fehlten Orders« und die völlige Geschäfts stille bildete einen Unsicherheitsfaktor. Deutsche Anleihen ab- bröckelnd. Don Ausländern Mexikaner weiter rückgängig. Psandbriefe bei stillem Geschäft eher reundlicher. Geld zum Ultimo weiter versteift.
Tagesgeld 7 bis 9,5 Prozent, Monatsgeld 9,25 bis 10,5 Prozent; Warenwechsel ohne Umsatz« Da man wissen wollte, daß die heutigen Aus- landbörsen allgemein fester tendieren, besserten sich die Kurse hier^im Verlaufe ebenfalls um 1 bis 2 Prozent. Lahmeyer zogen auf Fusionsgerüchte mit einem Unternehmen der Branche um 3,5 Prozent an. Ausgesprochen feste Stimmung herrschte aber nur am Dankenmarkt, an dem -Berliner Handelsgesellschaft 8 Prozent, Dresdner und Commerzbank 2 bis 3 Prozent über Anfang umgingen. Als neueste Kombination hinsichtlich zu erwartender Danksusionen erwähnt man die Danken Danatbank-Derliner Handelsgesellschaft-Dresdner Dank. Obwohl nach der Verschmelzung von gestern nur noch 4 Großbanken für eine eventuelle Fusion übrigbleiben, bestehen für die Dörse doch noch eine ganze Reihe von Kombinationsmöglichkeitev.
Berliner Prodnktenmarkt.
Berlin, 26. Sept. Zum ersten Male feit längerer Zeit zeigte die Produktenbörse heute einen festeren Grundton. Die Erholung am Schluß der gestrigen nordamerikanischen Terminmärkte sowie die festen Eröffnungsnotierungen Liverpools und das geringe inländische Angebot von Brotgetreide riefen am Lieferungsmarkt einige Deckungsnachfrage hervor, so daß Weizen in den späteren Sichten 2 bis 4 Mark höher eröffnete. Oktoberroggen konnte nur 1 Mark höher einsehen, da man mit größeren Andienungen rechnet. Dagegen konnte sich die Dezembersicht um 2,50 Mark befestigen. Für den laufenden Monat kamen anfangs amtliche Rotierungen nicht zustande. DaS Inlandangebot von Weizen und Roggen aus der ersten Hand war ziemlich gering, da die Landwirtschaft mit Feldarbeiten beschäftigt ist. Gebote lagen etwa 2 Mk. über Vortagsniveau. Weizen- und Roggenmehle haben zu unveränderten Preisen etwas besseres Konsumgeschäft. Für Hafer hat sich das Inlandangebot gleichfalls verringert, dos Preisniveau war als gut behauptet zu 6c- zechnen. Gerste liegt weiter ruhig. Es notierten für je ICO) kg: Wnzen, in r ., 223 bis 225 (fester), Oft. 238,50, Dez. 250,50 bis 251,50; Roggen, märt., 179 bis 181,50 (fester), Oft. 190 bis 198,75 (stetig), Dez. 205 bis 207 (stetig); Braugerste 200 bis 220 (ruhig); Fuktergerste 170 bis 186 (ruhig); Hafer, märf., 165 bis 175, Dez. 190 bis 192,50; Mais, La Plata, 207 bis 208 (stetig); für ja 100 kg: Weizenmehl 28 bis 33,50 (ruhig); Roggenmehl 24,50 bis 27,25 (leicht befestigt); Weizenkleie 10,60 bis 12,25; Roggenkleie 10,80 bis 11,25; Viftoriaerbsen 36 bis 45; kleine Erbsen 28 bis 33; Futtercrbsen 21 bis 23; Rapskuchen 18,50 bis 19; Leinkuchen 24,30 bis 24,60; Trockenschnihel 12,30 bis 12,60; Sojafchrot 20,20 bis 20,60; für je 50 kg: weiße und blaue Kartoffeln 1,90 bis 2,20; rote Kartoffeln 2,20 bis 2.60; gelbe Kartoffeln 2,50 bis 2,70; Kartoffelflocken 17,30 bis 17,80 Mk.
Srieffaften der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Unbefannf. Anonyme Einsendungen werden nicht berücksichtigt.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 28. September. Vorabend 6 Uhr; morgens 8.30; abends 6.20 und 7 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschasl. Sabbatfeier dcir 28. September. Freitag abend 5.45 Uhr; Samstag vormittag 8; nachmittags 4; Sabbatausgang 7. — Wochengottesdienst: Sonntag und Freitag, morgen» 5; an den übrigen Tagen 5.30, abends 5.30 Uhr.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen.
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Rumänische Noten . . . . Schwedische Noten . . . . Schweizer Noten . . . . .
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Amtliche Notierung
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Berlin. 26- September
Geld
Brief
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111,56
20,322
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Uruguay. Cairo - -
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