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Gold- und Silberdruck: Die FREUDE des KTJRMARK-RAUCHER?-
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dere JnstcmdsetzungSarbeiten und Innenarbeiten bei Hochbauten nach Möglichkeit in den Wmter» monaten durchzuführen. Die Befchaffungsstellen sind gleichzeitig gebeten worden, über öu Er- fahrungen, die sie bisher mit der Durchführung von Qkruten im Winter gemacht haben, zu be-
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Klus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 27. August 1929.
Was nicht sein dürste.
Scherz und Humor sollen sein. Sie erheitern und erleichtern das Leben. Auch necken können die Menschen einander, und eine nette Reckerer kann sehr wohl eine angenehme Stunde bringen. Aber stets soll man wissen wie weit djeReckerei gehen darf, und je harmloser sie ist, desto besser ist sie. Denn wenn sie mit Gefahr verbunden ist ist "sie keine Reckerei mehr, sondern wird zur Quälerei dessen, den man necken will. Aber auch solcher mißverstandener Scherz ist gang und gäbe, wieviel davor auch schon gewarnt worden vor allem wieviel traurige Folgen er nach sich
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Adreßbuch
der Stadt und des Kreises Gießen.
Der Abschnitt III mit den Einträgen der Buchstaben
S bis D
in das alphabetische Einwohner, und Zinnenverzeich. nis der Stadt Gießen liegt 3 Tage, vom Donnerstag, dem 29. bis einschließlich Samstag, den 31. August zu jedermanns Einsichtnahme in unserer GeschästSstelle offen.
Die zuständige Einwohnerschaft GießenS sowohl alS die beteiligten Behörden und öffentlichen Körperschaften usw. werben um Prüfung der Einträge auf Nichtigkeit und Vollständigkeit hiermit gebeten. Für Fehler und ün- richtigkeiten kann keine Haftung übernommen werden. Oberhessischer Adrehbuchverlag Gießen
Schulstraße 7
Eingang von der Kaplaneigaffe aus.
ein unüberlegter oder ein roher Mensch, und manchmal beides ist.
Taten für Mittwoch, 28. August.
Sonnenaufgang 5.05 illjr, Sonnenuntergang 18.57 älhr. — Mondaufgang 22.16 Uhr, Monduntergang 14.48 älhr.
1749: Wolfgang von Goethe in Frankfurt a. M. geboren (gestorben 1832); — 1802: der Dichter und Germanist Karl Simrock in Bonn geboren (gestorben 1876).
Gießener Wochenmarktpreise.
Cs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 200—210, Matte 30-35, Wirsing 20 bis 25, Weißkraut 15-20, Rotkraut 20—25, Gelbe Rüben 10—15, Rote Rüben 10—15, Spinat 20 bis 30, Römischkohl 10—15, Bohnen, grüne und gelbe, 30—35, Erbsen 25—30, Tomaten 25—35, Zwiebeln 10-20, Kürbis 8—10, Pilze 40—45, Kartoffeln 5—6, Frühäpfel 15—25, Falläpfel 4 bis 5, Dirnen 10—30, Heidelbeeren 40—45, Himbeeren 50—55, Preiselbeeren 45—55, Pfirsiche 45—55, Pflaumen 10—15, Zwetschen 15—25, Mirabellen 20—25, Reineclauden 20—25, Junge Hähne 120—130, Suppenhühner 100—120 Pf. das Pfund; Tauben 70—90, Eier 14—15, Blumen- kohl 30—80, Salat 15—20, Salatgurken 15—30, Cinmachgurken 2—4, Endivien 10—25, Ober-Kohlrabi 10—15, Lauch 10—15, Rettich 10—20, Sellerie 10—20 Pf. das Stück; Radieschen 10 bis 15 Pf. das Bund; Käse 10 Stück 60—140; Kartoffeln per Zentner 4.50—5.00 Mk.
Bornotizen.
— Tageskalender für Dienstag. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Der Tanzstudenf und „Born Täter fehlt jede Spur".
^Da vergnügen sich einige junge Leute, kaum der Schule entwachsen, einer der Jungen sogar noch schulpflichtig, harmlos und ganz.dem sonni- den Tag hingegeben, indem sie nut EmemKahn den Dorfteich befahren. Echt^ rechte Fröhlichkeit ist in ihnen, sie freuen sich an dem leichten Wellenschlag, freuen sich, wenn der Kahn dem Ruderschlag gehorcht und durch die Flut hm- trägt, sind ganz der Stunde hingegeben, ganz in ihr Spiel vertieft. Ein paar altere Burschen kommen hinzu. Um sie zu necken entledigen sie sich der Kleider, schwimmen zu den 3ungen hin und d rohen, sie ins Wasser zu Wersen. Es ist roh, sich an der Angst der andern zu werden; aber wenn diese Drohung den Zweck gehabt hatte, die Jungen darauf aufmerksam zu machen, daß sie im Grunde auf einer gefährlichen Flache dahintreiben, man könnte sie sich gefallen lassen. Diesen Zweck aber hat die Drohung nicht, sondern sie entspringt der brutalen Freude daran, den andern Schmerz und Angst bereitet zu haben. Mit verzerrten Zügen, mit Tränen in den Augen betteln die Knaben, sie in Ruhe zu lassen, betteln um ihr Leben. Aber die Rohlinge kümmern sich nicht darum. Sie werfen den Kahn um und gehen davon, das häßliche Lachen der Schadenfreude auf den Gesichtem. Sie freuen sich daran, Wie die Knaben hilflos im Wasser herumplatschem, dann gehen sie davon. Zwei der Knaben können sich retten; der dritte versinkt in die Flut. Em junged Leben das sich eben noch am Sonnenlicht freute, ist ausgelöscht. Ausgelöscht, weil einige Rohlinge ihren Gefallen daran hatten Schwächere zu quälen, und weil sie auch noch brutal genug waren und unachtsam genug, nicht nach den Folgen ihres Handelns zu fragen. Scherz haben fie mit Roheit. Reckerei mit bodenlosem Leichtsinn verwechselt. t m
Man braucht sich nur den Jammer der Eltern vorzustellen, um die ganze Tragik dieses Ereignisses zu ermessen, das lern Phantasieprodukt ist, sondern das sich kürzlich abgespielt hat.
Man sagt vielleicht: Em besonders krasser Ausnahmefall. Aber wenn es em Aus.'iahmefall ist es ist nicht das Derdienst derer, die Scherze mehr ober minder gewagter Art unternehmen. Ein glücklicher Zufall verhindert, daß mancher Scherz, der um ein Haar übel auslaufen muß, noch glimpflich vorübergeht. Wer solche krasse Fälle können dringliche Ermahnungen Jem, nut gewissen Dingen nicht zu spielen, sondern den Scherz auf Harmlosigkeiten zu beschranken. Rur ein harmloser Scherz ist ein guter Scherz. Jeder andere zeugt davon, daß der Scherzende entweder
Adam H e ll to i g zum Oberjustizsekretär bei einem noch zu bestimmenden Amtsgericht, der Justizpraktikant Karl Stoppelkamm zum Oberjustizsekretär bei dem Amtsgericht Butzbach, der Justizpraktikant Karl Minor zum Oberjustizsekretär bei einem noch zu bestimmenden Gericht, der Justizpraktikant Hemrich Kasper zum Oberjustizsekretär bei dem Amtsgericht Hungen, der Justizpraktikant Georg Geidel zum Oberjustizsekretär bei dem Amtsgericht Alsfeld, der Justizpraktikant Philipp Glenz zum Oberjustizsekretär bei dem Amtsgericht Tübingen, der Justizpraktikant Adam Franz Kolb zum Oberjustizsekretär bei dem Amtsgericht Ortenberg, der Kanzleigehilfe bei dem Amtsgericht Homberg, Bersorgungsanwärter Fritz Ham- mcl zum Kanzleiassistenten, der Kanzlist bei dem Amtsgericht Darmstadt 1 Wilhelm Renke l zum Kanzleiassistenten, sämtlich mit Wirkung vom 1. August 1929 ab; der Kanzleigehilfe bei dem Amtsgericht Altenstadt Wilhelm T h e t h zum Kanzlisten mit Wirkung vom 1. September 1929 ab.
** Eine Siebzigjährige. Ihren 70. Geburtstag feiert morgen, 28. August, Frau Henriette Goldschmidt geb. Wertheimer, Kaplansgasse 14, in voller Frische.
"Arbeitsunfall. Gestern nachmittag verunglückte im Basaltwerk Ortenberg der Arbeiter R ö d l i n g ; durch herabfallende Steine erlitt er außer anderen Verletzungen einen schweren Schädelbruch. Der Bedauernswerte mußte durch die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in die Chirurgische Klinik nach Gießen verbracht werden.
•* Durchführung von Bauten im Winter. Bei der gegenwärtigen Lage des Arbeitsmarktes und den wenig günstigen Aussichten für den Winter erscheint es in diesem Jahre besonders dringlich, die Beschäftigung des Baugewerbes möglichst weit in den Winter hm em fortzusehen. Der Reichsarbeitsminister hat daher wie in früheren Jahren so auch in tnefem Jahr bei den Deschaffungsstellen des Reichs und der Länder und bei den kommunalen Spitzenorganisationen angeregt, öffentliche Bauten, insbeson-
** Ausbesserungsarbeiten am Uni- versitätsgebäude. Am Hauptgebäude unserer Landesuniversität in der Ludwigstraße werden feit einigen Wochen größere Reparaturarbeiten an der Fassade vorgenommen. Es handelt sich hierbei in der Hauptsache um eine (Erneuerung des Außenverputz- anstrichs, der Hauptgesimsabdeckungen und der Fenster sowie um Ausbesserungen der schadhaft gewordenen Steinhauerarbeiten an Gesimsen und Fensterabdeckungen. Die Schäden sind teils als Alters- erscheinungen anzusprechen, teils auch auf Wltte- rungseinflusse zurückzuführen. Die Wiederberstel- lungsarbeiten dürften sich voraussichtlich noch über etwa vier Wochen erstrecken.
** Städtische Grummetgrasverstei- gerung. Bei der Grummetgrasversteigerung der Stadt Gießen wurden bei großer Nachfrage im Durchschnitt pro Morgen folgende Preise erzielt: von den Wie en im Neustädter Feld 15 bis 20 Mark, von den Wiesen im Heegstrauch 25 bis 30 Mark, van den Wiesen im Wiesecktal 50 bis 60 Mark.
•* Aufgehobene Straßensperrungen. Das Hessische Polizeiamt teilt mit: Die Sperrungen der Bahnhofstraße zwischen Mühlstraße und Neustadt und der Neustadt zwischen Bahnhofstraße und Westanlage sind aufgehoben.
** Iustizpersonalien. Es wurden ernannt: der Justizinspektor bei dem Amtsgericht Butzbach Otto Schröder zum Juftizinspektor bei dem Amtsgericht Darmstadt I, der Ober- justizsekretär bei dem Amtsgericht Alzey Wilhelm Hardt zum Oberjustizsekretär bei dem Amtsgericht Butzbach, beide mit Wirkung vorn 16. September 1929 ab; der Justizpraktikant Heinrich
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3m Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, gibt es seit gestern em neues Programm; gut zusammengestcllt, unterhaltsam und sehenswert. Eine interessante Sache ist oer älfa-Film .DomTäterfehltjedeSpur , der bei seinem Erscheinen in Berlin emen bemerkenswerten Erfolg hatte; das Ganze kommt etwas schwer in Gang, steigert sich aber vom Spielfilm zu einer äußerst spannenden Kriminalreportage, die tadellos photographiert ist. Regie: C. I. David. Eine gewählte Besetzung mit teilweise brillanten Cinzelleistungen (G e r r 0 n, S t a h l - Rachbaur, Kämpers, Rehkopf). — Im „Tanzstudenken" (Manuskript: Pros- lauer- Regie: Guter) macht der liebenswürdige Willy F r i k s ch in der Hauptrolle eine sehr sympathische Figur; seine zahlreichen Derehrerm- nen seien auf diesen Film hingewiesen.
•* Treffen d e s Ge sa m t-BHC. Für den letzten Sonntag hatte der Gesamtvorstand des VHC. ein Tressen auf der Herchenhainer Höhe ausgeschrie. ben. Zahlreiche Vereine und Einzelwanderer aus dem ganzen Hessenlande hatten sich auch eingefunden, um zunächst die Heldengedächtnisfeier am Denkmal mit- zuerleben, den sich anschließenden Flügen der Segel- s portflieger zuzuschauen. Lehrer Ludwig Der n (Offenbach) erwähnte in seiner Begrüßung, daß dies die erste Gedächtnisfeier des Gesamtoereins seit Eim weihung sei. Frl. Anna Gilbert (Offenbach) sprach dann einen Prolog. In der Gedächtnisrede des VHE.- Bruders Ludwig Dem wurde ausgefuhrt, daß Vater Bender, der durch Krankheit am Erscheinen verhindert war, die Anregung zu der Veranstal- tung gegeben habe. Seinem begeisterten Wirken ist es zu danken, daß das Jugendheim und das Denkmal auf der Herchenhainer Höhe entstanden find. Der Redner gelobte, dos begonnene Werk von Professor Bender weiterzuführen und zu vollenden. Mit dem Dank an ihn verband er auch den Dank an alle gefallenen Brüder. Der Redner forderte, daß jeöermann pflichttreu sei im Dienste an der Volksgemeinschaft; am Tage von Tannenberg dürfte auch der Name unseres Reichspräsidenten nicht vergessen werden, als des erhabensten Vorbildes deutscher Treue. Nach der Kranzniederlegung folgten einige Augenblicke stillen Gedenkens, worauf der gemeinsame Gesang des Liedes vom guten Kameraden einsetzte. An das dreifache „Frischauf" schloß sich der gemeinsame Gesang des Deutschlandliedes an. Em Segelflugzeug- übrer legte im Namen der Frankfurter, Mainzer und Offenbacher Flugsportvereine emen Blumen- strauß nieder. Diese drei Vereine wollen die Herchen- Hainer Höhe, die sie als sehr günstiges ^luggelande bezeichneten, zu ihrem dauernden Flugplatz machen, und verspürten die Pflicht, sich dem VHC. an]u> schließen, wofür der 1. Vorsitzende^ Dr. B r u ch - Häuser, dem Sprecher dankte. Der Offenbacher VHC.-Dichter Peter Fuchs trug ein den Gefallenen gewidmetes Gedicht vor, wonach der Vorsitzende als Abschluß zum gemeinsamen Gesang des VHE.-Liedes „Dir meinem Vogelsberg" aufforderte. Kurz nach der Feier begannen nun die kühnen Flieger auf ihren selbstgebauten Apparaten ihre Segelfluge. Erne große Menschenmenge hatte sich eingefunden. Die Fluqleistungen waren zum Teil recht beachtlich.
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