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Aus der Provinziathauptstadi.

Gießen, den 27. März 1929.

Erziehe dein Kind zur Toleranz!

Es wetterleuchtet am Himmel. Don Zeit zu Zeit fährt aus der Höhe ein Blitz hernieder. Die Zeitungen melden dann von einem neuen Zusanunenstoß von Gruppen und Bünden der» schiedener Anschauung und Richtung. Don einem neuen Opfer des Hasses und des Fanatismus. Und wie oft find gerade Jugendliche die Täter und die Opfer! Dann heißt cs in der Presse: So kann es nicht weitergehen! Dann sprechen Millionen Erwachsene: Es muß anders werden! Bis zum nächsten traurigen Fall jugendlicher Blindwütigkeit und Llnduldsamkert.

Wir können nicht einfach die Schule zu Hilfe rufen, daß sie der Sinnlosigkeit und dem Leide ein Ende bereite. Die Schule ist nicht die ein­zige Erzieherin, und sie besitzt keine Allmacht der Erziehung. Andere Kräfte und Mächte wir­ken auf die jugendlichen Menschen ein, Leben und Hinwelt, Haltung und Tun der Erwachsenen vor allem. Aber sie kann doch ein Stück Arbeit auf diesem wenig gepflügten Felde leisten: sic kann mithelfen, unsere Jugend zur Toleranz zu er­ziehen. Es ist schon ein Großes, wenn die For­derung der Verfassung in allen Schulen und Klassen peinlichst erfüllt wird:Beim Hnterricht in öffenllichen Schulen ist Bedacht zu nehmen, daß die Empfindungen Andersdenkender nicht verletzt werden." Aber die Schule muh und will mehr tun, als diese mehr negative Forderung erfüllen: sie will und soll nicht bloß lehren, dah man andere Anschauungen toleriert, duldet, zu- läßt, eben gerade gelten läßt. Sie muß den Iugendlichen weiterführen: er soll Toleranz üben aus Achtung vor der Welt­anschauung des andern: er soll Duldsam­keit zeigen, gegen die innere, geistige Welt des Volksgenossen. , r

Dabei hilft Reue wenig, dre Tat aber viel. Wahre Ehrfurcht vor der Weltanschauung anderer erwächst aus der Kenntnis dieser Anschauun­gen, auS der Begegnung mit ihren Trägern, aus der gegenseitigen Berührung der verschiedenen Welten. So, nur so kann Ge­meinschaft entstehen. Wer die Lugend nach den verschiedenen Richtungen und Meinungen trennt, abkapselt, voneinander abschlieht, vertieft in den jungen Menschen die Gegensätze und er­schwert das Wachsen einer Gemeinschaft. Selt­sam: aus allen Kreisen kommt der gute Rat: Die Haßgesinnung zwischen den Völkern wird Per­schwinden. wenn sich die Angehörigen dieser ver­schiedenen Völker erst einmal kennenlernen: darum: führt die Jugend hüben und drüben zusammen. Das gilt Wort für Wort auch für die Verständigung im Innern: Führt die Lugend zusammen!

Lede Klassenelternschaft vereinigt Menschen verschiedener Prägung und Ausrich­tung. Gemeinsame Arbeit hat an hundert Stellen bewiesen, daß die Weltanschauungsfclder nicht Flächen sind, die hart und schroff nebeneinander liegen und durch Zäune und Gräben unbarm­herzig getrennt sind. Sie hat im Gegenteil ge­lehrt. daß s« sich vielfach schneidenden Kreisen gleichen, baß neben Unterschieden auch Gemein­sames da ist, neben Gegensätzen auch Verwandtes. Aus solchen Klassenelternschaften kommt immer wieder an alle Eltern der Ruf und die Bitte: Erziehet eure Kinder zur Toleranz! Führt die Kinder zusammen!

Dor einer Lockerung der WohnungszwangSwirtschast in Hessen?

2m Ministerium für Arbeit und Wirtschaft fand am Montag unter dem Vorsitz von Mi­nister Korell eine Aussprache des Wohnungs- politischen Ausschusses über die Möglichkeit einer Lockerung der Wohnungszwangs­wirtschaft statt, an der außer Land- tagsabgeordneten der verschiedenen Parteien und Vertreter der Ministerien solche des Hessischen Städtetages, der hessischen Kreise und Provinzen, der Hausbesitzer- und Mietervereine, verschiß dener Dauvereine und Banken teilnahmen. Aach einer eingehenden Diskussion faßte Minister Kv- rell das Ergebnis der Aussprache dahm zusan> men, daß es wohl möglich sein werde, eine auch den sozialen Verhältnissen entsprechende Lockerung ver Zwangswirtschaft vorzunehmen.

Date« für Donnerstag, 28. März.

Sonnenaufgang: 5.46 Uhr, Sonnenuntergang: 18.26 115r. Wondaufgcmg. 22.17 Uhr, Mond­untergang: 7.01 Uhr.

1483: der Waler Raffael Santl in Urbino ge­boren (gestorben 1520); 1749: der Mathematiker und Astronom Pierre Simon Graf Laplace in Beaumont-en Auge geboren (gestorben 1827).

Borrwtizert.

Tageskalenderfür Mittwoch. Stadt« kheater:Der Mustergatte", 20 bis 22 Uhr. Licht« spielhaus, Bahnhofstraße:Ser Spion der Pompa-

bour". Astoria-Lichtspiele:Der Held von Ari­zona".

Stadttheater Gießen. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben:Der Mustergatte" beginnt heute um 20 Uhr. Die letzte Vorstellung von HeijerrnansHoffnung auf Segen" ist in die Karwoche gelegt worden. Die Vorstellung beginnt morgen. Gründonnerstag, um 19i/8 Uhr. 2n dieser Aufführung wird sich Frau Auguste Prasch-Grevenberg als Kniertje vom Gießener Publikum verabschieden. Die Vorstel­lung findet im Freitags-Abonnement statt. Die Festvorstellungen für die beiden Ostertage sind: Ostersonntag, Erstausführung von Ealderons LustspielDame Kobold". Ostermontag: Gastspiel des Reuen Operetten-Theaters Frankfurt mit LehärsFriederike".

Parsifalkonzert im Stadtthea­ter G i e ß e n. Auch in diesem Lahre veranstaltet das Gießener Stadttheater am Karfreitag, der Weihe des Tages entsprechend, eine geistliche Musikaufführung, und zwar von Bruchstücken aus dem WechefestspielParsifal" von Richard Wagner. Zur Aufführung kommen daS Vorspiel, die Verwandlungsmusik und der Schluß des ersten Aufzuges, der Karfreitagszauber und der Schluß des dritten Aufzuges. Den Parsifal singt CH. S t r e i b. den Amfortas R. Geiße- Winkel, den Gurnemanz und Titurel F. M e ch- l e r. Am Flügel Kapellmeister Willi Krauß. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Um jedermann die Teilnahme an dieser geistlichen Sonderveranstaltung zu ermöglichen, sind die Preise denkbar niedrig gehalten. Ende 22 Uhr.

* Personalien. Ernannt wurden der Assi­stenzarzt Dr. Fritz Hofmann aus Heuchelheim bei Gießen zum Anstaltsarzt bei der Landcs-Heil- und Pflegeanstalt Heppenheim, mit der Amtsbezeich­nungMedizinalrat", mit Wirkung vom 1. März 1929 an; der Polizeihauptwachtmeister Konrad Dahmer zu Gießen zum Krirninalhauptwacht- meister mit Wirkung vom l. April 1929 an; der Kanzleigehilfe Konrad Meinhardt in Lauterbach zum Kanzlisten bei dem Kreisamt Lauterbach mit Wirkung vom 1. April 1929 an.

ne* Evangelisch - kirchliche Persona­lien. Durch Die Kirchenregierung wurde dem Pfar­rer Paul Nürnberger zu Ober-Ofleiden die evangelische Pfarrstelle zu Ober-Ramstadt, Dekanat Eberstadt, und dem Pfarrer Peter Bock zu Ober- Mockstadt die evangelische Pfarrstelle zu Hungen, Dekanat Hungen, übertragen.

* Städtische Ruhelohn-. Witwen- geld-undWaisengeldemp sänge r. Mit Rücksicht auf die bevorstehenden Feiertage findet die Auszahlung der Aprilbezüge bereits am 28. d. M. statt.

** Die städtischen Straßenkanäle sollen in der Zeit vom 2. bis 30. April gesvült werden. Die Rückstauverschlüsse an den Grundstucksentwässerungen sind in dieser Zeit verstossen zu hallen.

-^DerAlice«Schulverein beabsichtigt, mit Beginn des neuen Schuljahres wieder Kochkurse ein« zurichten. Näheres über die Anmeldungen ist aus der gestrigen Bekanntmachung ersichtlich.

" Erloschene Viehseuche. Die Schaf­räude bei der Schafherde des Wilhelm Hahn II. von Annerod (Weide in der Gemarkung Gießen) ist erloschen.'

** Die Bekämpfung der Schnaken­plage. Das Kreisamt Gießen weist im neuesten Amtsverkündigungsblatt darauf hin, daß jeder Grundstückseigentümer In den Monaten April bis September einschließlich mindestens einmal monatlich fr auf seinem Grundstück befindlichen, den Schnaken zur Brut dienenden stehenden Gewäsier (Wasser- tümpel, Regenfässer, Bassins, Wasserlachen, Iauche- gruben, Abortgruben usw.) mit einem zur Vertilgung der Brut geeigneten Mittel (Saprol, Petroleum usw.) zu übergießen hat.

** Die strenge Kälte deS vergange­nen Winters hat der Jagd großen Schaden zugefügt. Aus vielen Orten wird von einge­gangenen Wildbeständen berichtet, die dem lang­anhaltenden Frost, oder dem Raubzeug zum Opfer gefallen sind. Dor allem hat die Riederjagd stark gelitten. Rachdem nun der kommende Frühling seine Vorboten vorausschickft und die fließenden Gewässer vom EiS befreit hat, machen sich auch die Folgen bemerkbar, welche die Kälte der Fischzucht zugefügt hat. Von Spaziergängern wird uns von großem Fischsterben berichtet, daS im nahen Bergwerkswald beobachtet wurde. Dort befindet sich im Distrikt Tannacker, rechts von der durch den Wald führenden großen Schneise in der Rähe der gefaßten Quelle in der Drünnchen- schneise, unweit von Klein-Linden, ein großer Weiher. Eine starke Eisschicht überzieht das Was­ser, und nur an den llfem fängt daS Eis jetzt an zu tauen. Während die Oberfläche Wasier zeigt, ist unten noch eine starke Eisschicht vor­handen, und teilweise im Wasier, teilweise int Eis befinden sich Hunderte von eingegangenen Fischen in allen Größen. Die Fische sind vor wenigen Jahren dort eingesetzt und hatten sich gut entwickelt. Der starke Frost hat nun alle Hoffnung zuschanden gemacht, denn als Ursache des Fischsterbens ist mit großer Wahrscheinlichkeit

Ersticken anzunehmen. Die Größe des Schadens, den der Besitzer des Weihers erleidet, läßt sich zur Zeit noch gar nicht übersehen.

Eine Hebungs-Rundfahrt der Kret'smotorsprihe soll auf Anordnung deS Kreisamts am 26. Mai durch die Rabenau statt- sinden. Es werden mit dem Feuerlöschgerät Hebungen vorgenommen in Allendors a. Lda., ßonbotf, Geilshausen. Beltershain, Reiskirchen und Großen-Duseck. Die Motorspritze steht bei dieser Hebung unter dem Befehl des Kreisseuer- wehr-Lnspektors Aug. Dickore und wird auf dieser Rundfahrt begleitet von drei Derufs- seuerwehrleuten der Stadt Gießen. Die sonst noch zur Hebung benötigten Mannschaften wer­den von den betreffenden Ortswehren gestellt. Es handelt sich bei dieser Rundfahrt in der Hauptsache darum, die einzelnen Ortsfeuerwehren bzw. deren Mannschaften mit dem Mechanismus und Handhabung des Feuerlöschgeräts bekannt zu machen.

* Tschechenkronen nach Böhmen mit« nehmen! Der Automobilklub von Deutschland er­fährt von dem ihm befreundeten Autoklub der Re- Sublik Tschechoslowakei, daß es für die ausländischen Automobilisten von Vortell ist, sich beim Besuch der Tschechoslowakei mit tschechischem Gelde zu versorgen, damit sie beim Zollbureau die Aufenthaltssteuer ent­richten können. Es ist vorgekommen, daß auslän- disct>en Automobilisten die Einreise nach der Tschecho­slowakei verweigert wurde, obgleich ihre Dokumente in Ordnung waren, nur weil sie die geringe Summe an Tschechenkronen nicht bei sich hatten, um die Auf­enthaltssteuern zu bezahlen.

Turnen, Sport und Spiel.

6. Kreiswarteversammlung -er O. T.

Mannheim, 26. März. (WB.) 21m Montag­mittag wurde die 6. Kreiswarteversamm­lung derDeutschenTurnerschaf t, deren Tagung drei Tage dauern soll, feierlich eröffnet. Es sind ungefähr 250 Teilnehmer aus allen Teilen des Reiches anwesend. Der Eröffnungssit­zung wohnten zahlreiche Ehrengäste, Vertreter der Staats- und städtischen Behörden, sowie Kör­perschaften bei. Rach einem Reigen von Be­grüßungsansprachen, umrahmt von musikalischen Darbietungen, hielt der turnerische Führer der D.T., Steding (Bremen), das Hauptreferat. Ln längeren Ausführungen über die Entstehung und Entwickelung der turnerischen Ldee faßte Steding den Kern seines Vortrages in den Worten zusammen:Volkstum, Volk und Vater - lanb! Der Eröffnungssitzung waren am Vormit­tag Sitzungen der Fachausschüsse vor­aufgegangen, in der vor allem die Frage der reinlichen Scheidung" gründlich erörtert wurde. Zu einer Beschlußfassung ist es jedoch noch nicht gekommen; diese ist einer späteren Vollversamm­lung Vorbehalten. Den Beschluß des ersten Tages bildete eine zweite Vollversammlung, der sich am Abend ein Empfang der Gäste durch die Stadt Mannheim anschloß.

Rundfunkprogramm

M Frankfurter Senders.

(Ans derRadio-Hmschau".)

Donnerstag, 28. März.

6.30 Hhr: Morgengymnastik. 12.30: Schall- Platten-Konzert: Katholische Kirchenmusik. 15.05 bis 15.35: Stunde der Lugend: Führung ins Be­rufsleben durch das Städtische Derussamt Frank­furt a. 1:Schicksale einer Beinen Lohnarbei­terin", Vortrag von 'Berufsberaterin Ernst. 15.55 bis 18.05: Hausfrauendienst. 16.35 bis 18.05: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunk­orchesters. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.55 bis 19.05: Französische Literaturproben. 19.05 bis 19.30: Französischer Sprachunterricht. 20 bis 20.15: Bon Leipzig: Vorspiel und Arie, nach Versen von Max Dauthendey für Sopran, Gambe, Flöte, Fagott und Streichinstrumente, Opus 84, für den Leipziger Rundfunk komponiert von Paul Graener. 20.15:Auferstehung", Drama in 5 Akten und einem Vorspiel nach Leo Tolstoi von Henri Bataille, Deutsch von Annie Reumann-Hofer.

Kunst und Wissenschaft.

Theaterskandol in Saffet.

Bei der Erstaufführung desRachfolge- Christi-Spieles" von Max Mell, dessen Apostelspiel" bereits über zahlreiche Bühnen ging, kam es im Kasseler Staatstheater zu einem Skandal. Ln dem Spiele wird ein Schloßherr von einer Räuberbande überfallen und ans Kreuz geschlagen. Bei Beginn dieser KreuzigungSszene verlieh ein großer Teil des Publikums unter anhaltenden Protestrufen das Theater. Wan verlangte stürmisch das Herunter­gehen des Vorhanges. Erst nach begütigendem Einspruch des anderen Teiles des Publikums und der Darsteller konnte das Spiel beendet werden.

Wenn Hre Enivfeblungsanzelge in derSamstagsnummer desGießenerAnzeigers durch sorgfältige und wirksame Satzausstattung rveeSr« ßsA dann geben Sie sie bitte spätestens im -Laufe des Donnerstag in der Geschästsstelle auf!

Brieftassen der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

p. E. Das Gesetz über den Vaterländischen Hilfs­dienst trat am 5. Dezember 1916 in Kraft.

C. TU. Invalidenrente wird für die Dauer der In« oalidität gewährt. Es ist hiernach kein Unterschied, ob die betreffende Person zwischenzeitlich wieder eine Ehe eingcht oder nicht.

Schupo. Ihr Sohn muß sich zwecks Eintritts in die Schutzpolizei bei der Verwaltung der Schutz­polizei im Ministerium des Innern in Darmstadt melden. Im allgemeinen muß sich der bei der Schupo eintretende junge Mann auf 12 Jahre ver­pflichten. Als Vorbedingung gilt mindestens gute Volksschulbildung, einwandfreier Lebenswandel und Unbestraftheit. Weiteres können Sie auf Anfrage bei der Verwaltung der Schutzpolizei in Darmstadt direkt erfahren.

Berliner Börse.

Berlin, 27. März. (WTB. Funkspruch.) Mo­mente wie die exorbitant hohen Geldsähe der gestrigen Reuyorker Börse mußten natürlich nach einem festen Frankfurter Abendverkehr für heute früh eine gewisse Hnsicherheit Hervorrufen. Die Grundstimmung ist aber trotzdem nicht unfreund­lich und man rechnet vorläufig mit keinen größe­ren Kursveränderungen, da verschiedentlich noch schuldige Positionen bestehen sollen, die den Märkten eine Stütze bieten würden. Kurse sinh noch nicht zu hören.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

©rünbonerstag, den 28. März.

Sladlkirche. 7.45 Uhr: Pfarrer Becker: Beichte und hl. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde. Iohanneskirche. 7.45: Pfarrer Bechtolsheimer; Beichte und hl. Abendmahl für Lukas-, Johannes« und Petrusgemeinde. Kapelle des Alten Fried­hofs. 6: Beichte und hl. Abendmahl für die Luther- gemeinde: Pfarrer Lenz. Wiefeck. 9: Beichte. Alten-Dufeck. 9: Beichte. Kirchberg.10: Kirchberg: Passionskindergottesdienst: Kollekte für das fnrische Waisenhaus. wahenborn-Steinberg. 10: Passions­kindergottesdienst. Cich. 9: Stiftsdechant Kahn; Beichte.

Karfreitag, den 29. März.

Sladtkirche. 9.30 Uhr: Pfarrer Mahr; Beichte und hl. Abendmahl für Matthäus« und Markusgemeinde: 2: Kinderkirche für die Markusgemeinde: Pfarrer- Becker: 6: Miss. Schlaudraff. Iohanneskirche. 9.30: Pfarrer Ausfeld; Deichte und hl. Abendmahl für Lukas-, Johannes- und Petrusgemeinde; 11.15: Kinderkirche für; die Iohannesgemeinde: Pfarrer Ausfeld; 6: Pfarrer Bechtolsheimer; liturgischer Gottesdienst. Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Pfarerr ßenr, 3: Karfreitagsandacht. Elisabeth- üleinkinderfchule. 9.45: Missionar Schlaudraff. Wiefeck. 9.30; im Anschluß Feier des hl. Abendmahls; Opfer für das syrische Waisenhaus. Alten-Dufeck. 10; 11: hl. Abendmahl; Passionsgottesdienst 6. siirchberg. 10: Kirchberg; 10: Lollar; Feier des hl. Abendmahls für die alten Gemeindoglieder. Haufen Garbenleich. 10: Haufen: hl. Abendmahl; 1: Garbenteich. Watzenborn-Steinberg. 9.15: Beichte; 9.30: Predigt; im Anschluß hl. Abendmahl der Alten. £id). 9.30: Stiftsdechant Kahn: hl. Abendmahl; 2: Stiftspfarrer Lic. (Sdjorlemmer; 5: Karfreitags­andacht.

katholische Gemeinden, Mittwoch, den 27. März.

Gießen. 4.30 und 7 Uhr Beichte.

Donnerstag, den 28. März. Gründonnerstag.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 6.30, 7, 7.30, 8: Kom­munion; 9: Hochamt: darauf Anbetungsstunden bis 6 Uhr abends: 6: Andacht. Cid). 8: Hochamt.

Karfreitag, den 29. März.

Gießen. Don 7.30 Uhr an Anbetungsstunden; um 9 Uhr ist dieverstörte Messe" und Predigt; abends 6 Uhr ist Andacht. Lich. 9.30: Passionsandacht und Predigt.

Karsamstag, Len 30. März.

Gießen. 7 Uhr beginnen die Weihen; 8.30: Hoch­amt.

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