toten.
■i
it
*4J6 58,28 HL« 20,32
iS 2,467 112,05 80,92 57, I2,Ä 72,80
-richten.
nglülk in Een.
TD. ßunlfprudj.) Set geflrtgen fyplofißnä' platz in die Ellen« ttien 21 DerWen t% üend. Der Inhaber rengefchäftes in t bedenklich darnieder: eide Deine abgc- Ursache des Unglüti nicht ausgeklärt
1Ö8Z
1,7 < 58,365 iu-2 112-2 10,42 21,81 20,355 4,173
16,Z S 2> 0>
58-7'5 12-Z 7,3# 73,01 । S Ä 4,126 4-6' 20,178
IM 1,72» tg,4* M 112-* iirL 'S Ä 16,2 81.H o5 58-*^ h 114* ','Z 1:8 ,S
M- "Tio 58,52 112,02 20,40 16-463 168, 21-64 III,* =8.77 2,487 112.49 81.24 58.62 12.39 73,10
m.
iinO ft« 9,7/ .72?
,485
2,03
07 ,47 0,51 1,89 ,398
182
8,47 1,16 7,7 ,047 4890
|,82 x ',408
$
Jlorbunferfudjunfl. gegen 6tel$er.
w, (M3. 5“*< ; Polizeipräsidiums em* Jet WordaMe Ml tab.4l8«*a» X Fltter, »- ® ™ Ä * * "
'er ordnete die H i cine Heilnnstal
• •bie
Ziehen.
A 1Qment» * Trund^?tz. l'56-X s.-Zr ■fty?? it eine mU S rem oberen Ä
SsS 7,^ nach sich zL itr^nen müssen noch £ten. die die Ltelle 7. solche sind aber rhanden gewesen. 64 ^nicht windstill. $ n°ch der Scheuer 7 ualm und der J 5iflenhhnCT der Scheu« gemacht, dah au' der ^"ne etwa 3 Meter 75 er allerdings nur > »suchen wahr. Dies veigerusenen Polizei. « wvrden. Ävch um efltt das Glimmen bei >e Tatsache war schlich, befand sich zu dieser I gegebenenfalls weder ranlaßten Ausdehnung eltvaigen Funkenslug getan werden können, g der Scheune hallen hen Hitze Eballen gc« el und Heubüschel her. konnte das Gericht 6e< ung gelangen, dah das jährlicher Mhe" von ngezündet worden war, st aber der Tatbestand esehesstelle erfüllt, und bestrafen. Eine mähigr end.
Aus der pwvinziashauptsiadt.
Die hen, den 26. November 1929.
Oberhessischer (Seschichtsverein.
Der Oberhessische Geschichtsverein hielt am Donnerstag seine erste Veranstaltung im Hotel Schütz ab. 3n der diesjährgien Hauptversammlung berichtete Bibliotheksdirektor Prof. Dr. Ebel über das vergangene Geschäftsjahr und die geplante Arbeit dieses Winters. Der seitherige Vorstand wurde wiedergewählt. Dem Vorstand und den Rechnern wurde mit dem Ausdruck des Dankes Entlastung erteilt.
Dann ergriff Prof. Dr. Götze das Wort zu seinem Vortrag über die Grundlagen der deutschen Reformation und führte etwa folgendes aus: „3m 16. 3ahrhundert erhielten deutscher Geist und deutsches Gemüt für Iahrhun- derte ihr entscheidendes Gepräge. Freiheit des Geisteslebens, 3dealisrnus und Sittlichkeit, der ungehemmte Zug zur Wahrheit und damit unsere Wissenschaft mit dem Schwung ihrer Gedanken und der Wucht ihrer Methoden: das waren die Errungenschaften des geistigen Kampfes jener großen Zeit um deutsches Wesen, der auch heute noch nicht beendet ist. Die alles beherrschende Frage war: Rom. Das heilige römische Reich deutscher Ration lag in kraftlosem Siechtum. während ein anderes römisches Reich eine ungeheure Entwicklung nahm: die römische Kirche, die im Begriff war, aus der Ecclesia militans zur Ecclesia triumphans zu werden. Der mittelalterliche Mensch fühlte zu jeder Stunde seines Lebens die Hand der Kirche über sich. Als Gegner aber erstanden ihr die jungen Völker Euor- pas, voran Frankreich. Die wirtschaftliche Kräftigung brachte das Verlangen nach feinerem Le- bensgenuß mit sich und manchem Rachdenkenden erwachten Zweifel an seiner Weltanschauung. Die Grundlagen des Lebens schienen zu wanken und die Kirche war nicht mehr der Eckpfeiler, weil sie selbst verderbt war. Eine Reformation aus eigener Kraft war unmöglich. Warum aber gelang es Luther? Weil er nicht an Einzelbeschwerden seinen Widerspruch knüpfte, sondern an seine religiöse Grandüberzeugung. 'Bei der Frage nach der letzten Ursache der lutherischen Reformation stoßen wir auf Goethes großes Wort: „Dos schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das llncrforschliche ruhig zu verehren." Richt jede Erscheinung der sog. Rcformationszeit (1517 bis 1559) ist religiösen Ursprungs. Die Gegensätze in der auswärtigen Poltiik so gut wie in den innerstaatlichen Zuständen gehören untrennbar dazu. Das für uns Wichtige aber ist, daß die Vorgänge, die die Welt von damals entscheidend bestimmt und in ihre künftige Richtung gedrängt haben, in Deutschland liegen. Unter den Motiven des Widerspruchs gegen die Kirche sind vor allem zwei zu nennen: dah in der Popstkirche des späteren Mittelalters das weltliche 3deal gesiegt hat, und dah sie das gesamte Leben der Christenheit umfassen will. Dagegen erhoben sich die nationalen, wirtschaftlichen und geistigen Kräfte in den immer selbständiger wer
denden Rationen. Diese Verselbständigung wurde die Grundlage, auf der Luthers überragende Persönlichkeit aufbauen konnte. Der ßntbccfung der Welt folgte die Entdeckung des Menschen. Dos zeigt sich äußerlich in der Entwicklung der deutschen Städte, in der Malerei, im Briefstil und auf vielen anderen Gebieten. Renaissance und Humanismus in 3talien haben ihr Teil an dieser Bewegung. Aber der deutsche Humanismus konnte nur zersetzen und nicht ersehen. Dazu bedurfte es einer neuen Religiosität. Erst in Luther ist der neue 3ndividualismus soweit entwickelt, dah er Mittlerschaft der Kirche leugnet und damit die alte Religiosität durch eine neue ersetzt.
An den mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag schloh sich eine lebhafte Aussprache an, an der sich Prof. Dr. R 0 l 0 f f, Prof. Dr. Ebel und der Vortragende beteiligten.
♦
Diebstähle. Der Polizeibericht meldet: Aus dem Wirtschastsraum eines hiesigen Bootshauses wurden mittels Einsteigens durch ein Dachfenster und Erbrechens von Behältnissen verschiedene Flaschen Kognak, Zigaretten und etwa 2 Mk. an Kupfergeld: aus einer Wohnung ein grauer Sakko- und ein Sportanzug und auf dem Wochenmarkt eine Wirtschaftswaage mit verschiedenen Gewichten entwendet. Die Waagenschüssel ist innen weiß und außen rot emailliert. — Bei der nun eingetretenen kälteren 3ahreszeit nehmen die Manteldiebstähle einen Umfang an, daß größte Vorsicht bei Ablage in öffentlichen Lokalen, Schulen usw. am Platze ist. So wurden u. a. in einer Wirtschaft drei Herrenmäntel, aus dem Universitätsgebäude ein brauner Herren- lodenmantel und ein Wintermantel (Ulsterschnitt) entwendet. — Bei einem Einbruch in ein Verkaufshäuschen wurde der Täter, ein jugendlicher, von auswärts zugereister Arbeiter überrascht und festgenommen. Der Täter gestand weiter ein, in Friedberg ein Fahrrad und aus einer Bauhütte in der Rähe der Kliniken eine neue Isolierdrahtzange entwendet zu haben. Die noch in seinem Besitze befindliche Zange wurde beschlagnahmt und kann von dem Eigentümer auf Zimmer 24 der Kriminalabteilung in Empfang genommen werden.
•• D i e Gemeinschaft der Freunde, gemeinnützige Gesellschaft m. b. H., W ü st e n r 0 t, veranstaltete am Donnerstagabend im Hindenburg einen öffentlichen Vortrag. Dec Redner des Abends, Dr. Wiedemann, Frankfurt a. M., wies in feiner Einleitung darauf hin, daß der Gedanke der Errichtung von Eigenheimen in England viel stärker Fuß gefaßt habe als in Deutschland, wo man immer noch zu sehr bestrebt sei. der Wohnungsnot durch Mietskasernen zu steuern. 3n England seien heute 83 Prozent der Wohnungsinhaber Besitzer von Eigenheimen, während nur 17 Prozent zur Miete wohnten. Der Gedanke der Bausparkassen, deren Gründung in Deutschland erst einige Jahre zurückliege, sei in England bereits seit über 200 3ahren in die Tat umgeseht. Amerika habe England in der Zahl und dem Bestände der Bausparkassen bereits überflügelt. Der Redner kam dann auf
bas Wohnungäelcnb in Deutschland zu sprechen und betonte, der Mieter bezahle in 35 Jahren soviel Miete, daß er sich dafür ein schönes Eigenheim erstellen lassen könne. Er sprach dann von Angebot und Rachfrage auf dem Wohnungsmarkt und wies darauf hin, daß augenblicklich in Deutschland eine Million Familien ohne eigene Wohnung seien. Der Redner kam dann auf die Gründung der Gemeinschaft der Freunde, Wüstenrot zu sprechen, erläuterte deren Aufgaben, wies auf die Grundbedingungen für die Bausparer hin (erstens Warten, zweitens Verzicht auf hohen Zinsgewinn) und besprach eingehend den rechtlichen und geschäftlichen Aufbau der Bauspar- kasse dieser Gesellschaft. Er behandelte in diesem Zusammenhang die Frage: „Wie kommt man durch die Gemeinschaft der Freunde zu seinem Eigenheim?" Weiter erwähnte er das Rechts- verhältnis des Bausparers zur Bausparkasse, sowie die Pflichten des Sparers. Er erläuterte hierauf die Art der Verteilung der Bauspar- summen auf Grund eines Schlüsselzahlfystems, schilderte die Stiftungen des Bausparers und die Dauer der Sparverpflichtungen, sowie die Art der Verwendung der Bausparsummen und die Höhe bzw. Dauer der Aufwendungen. Zum Schluß besprach der Redner noch die Sicherheiten, welche die Gemeinschaft der Freunde den Bau- sparern für ihre Bauspargelder biete. An die Ausführungen des Redners schloß sich eine rege Aussprache an, nach deren Beendigung der Referent in seinem Schlußwort auf die ideelle Seite der Einrichtung hinwies.
•• Der Gewerkschaf tsbund der Angestellten, Ortsgruppe Gießen, hielt am Samstagabend aus Anlaß des neunjährigen Bestehens des G. d. A. im Kaufmännischen Dcr- einshaus eine Gründungsfeier ab. Rach einem Vorspiel „öcrenata“ von Toselli (Klavier, Violine und Cello) und einem von Fräulein Weigand eindrucksvoll gesprochenen Prolog wies der Vorsitzende, L. Zecher, in einer kurzen Begrüßungsansprache auf die Bedeutung des Verbandes in der Angestelltenbewegung hin, der neben seinen wirtschaftlichen und sozialen Ausgaben sich die Mitarbeit am Wiederaufbau unseres Vaterlandes zum Ziele gesetzt habe. Weiter gedachte er der verstorbenen Kollegen und Mitstreiter des Verbandes, nicht zuletzt auch der im Weltkriege Gefallenen. Rach einem weiteren Musikvortrag „Träumerei" von Schumann und einem von Fräulein Herger t wirkungsvoll vorgetragenen Gedicht „Rur ein tiefer Atemzug" hielt Geschäftsstellenleiter M a d die Festansprache unter dem Leitgedanken „Der G. d. A. einst und jetzt." Der Redner führte die Besucher zunächst in die über hundert Jahre zurückliegende Zeit der Entstehung der Angestelltenbewegung zurück, zeigte die damaligen Ausgaben und Leistungen und dann die weitere Entwicklung der Bewegung, die sich, auch angesichts der reichsgesehlichen sozialen Maßnahmen, günstig gestaltete. Insbesondere beschäftigte sich der Redner mit den Vorläufern des 1920 gegründeten G. d. A., zeigte deren Aufgaben und Einrichtungen, um dann kurz die nach dem Kriege geplanten Derschmelzungs- bestrebrmgen sämtlicher Angestelltenverbände zu
besprechen, die nicht vollauf zum Ziele führtet^ .Der Redner erwähnte dann den Zusammenschluß von acht kaufmännischen Verbänden zu dem G. d. A., zeigte die Bestrebungen und Einrichtungen dieser Organisation, die auf freiheitlichnationaler Grundlage ihre Ausgaben zu erfüllen versuche und schilderte die günstige Entwicklung, welche diese Bewegung feit der Gründung genommen habe. Er schloß mit dem Wahlspruch: „Durch Einheit zur Freiheit". Mit dem Musikvortrag „Largo" von Händel schloh die eindrucksvolle Feier. 3m Anschluß hieran wurden die Besucher noch durch weitere musikalische Darbietungen, sowie einen Liedervortrag (Fraulein H 5 r 0 e r) erfreut.
Gr wollte den hessischen Innenminister stürzen.
WSR. Darmstadt, 25.Rov. 3m Hessin fchenMinisterium des 3nneren spielt« sich heute vormittag ein eigenartiger Vorfall ab, über den das Reaierungsorgan folgende- mitteilt: „Ein phantastisch gekleideter Mann hatte sich heute vormittag vor Dienstbeginn im Ministerium des 3nncren eingefunden. Angetan war er mit der Vorkriegsuniform eines Artillerieleutnants, dazu trug er eine feldgraue Mühe und hatte einen Hirschfänger übergeschnallt, mit dem er zu normalen Zeiten Holz zu spalten pflegte. Der Mann wollte den Innenminister Leusch- ner zum Rücktritt bestimmen, denn ec dachte, mehr als eine Friedensuniform und ein paar gütige Worte seien zu einem Ministersturz nicht notwendig. Richt schwer zu erraten, dah es sich um einen Menschen handelte, dem die Sinne verworren sind. Wie die Polizei bei seiner Verhaftung feststellte, handelt es sich um einen in der Mitte der 3Oer Jahrs stehenden Al thändler und Auktionator, der durch Vorkommnisse in seiner Familie offenbar aus seinem seelischen Gleichgewicht gebracht worden ist. Der Mann ist sonst harmlos und völlig unpolitisch."
Oie neue Eisenbahnbrücke bei Affenheim
WSR. Friedberg, 25. Rov. Der erste Teil der neuerrichteten Eisenbahnbrücke bei Asfenheim wurde am Sonntagnachmittag dem - Betrieb übergeben. Die Lokomotive des ersten Personenzuges, der den neuen Teil der Drücke zum ersten Male passierte, war festlich geschmückt. Auch die Brücke trug reichen Flaggenschmuck. Auf mächtigen Betonpfeilern ruhen die gewaltigen Eisenträger, die durch die schweren Züge kaum eine Erschütterung zeigen. Bei bet alten Drücke kündigte stets gewaltiges Getöse das Passieren eines Zuges an. Zu dem jetzt kaum hörbaren Fahren der Züge tragen auch die neuartigen Schienen bei, die -eine Länge von 30 Metern haben und außerdem aneinander- geschweißt sind.
CÄfCfilM)
Schuhe in Lack, Brokat, Wildleder, Atlas und CrEpe de Chine
Eine wundervolle Auswahl, auch mit bequemem Absatz der neuesten Modeschöpfung erwartet sie im
SCH UH HAUS
9687A
■ ■ M »Läufer
MkOKOS'TeZpiXe
Teppichhaus Hochstapler
. U577A
MWWllke tn verschiedenen Größen empfiehU Ldgar Sorrmann, Sisenhan-lung Beschluß
in dem Vergleichsverfahren über das Vermögen der Firma Gebrüder weil in Sieben, Inhaber: a) Frau Witwe weil, t>) Lmil Mannheimer In Stehen.
1. Der in dem Vergleichstermin vom 31. Oktober 1929 angenommene Vergleich wird hierdurch bestätigt.
2. Infolge der Bestätigung des Vergleichs wird das Verfahren aufgehoben.
Gießen, den 7. November 1929.
Hessisches Amtsgericht. 96890
Schafweideverpachtung.
Die Gemeinde Bersrod beabsichtigt, Donnerstag, den 28. November 1929, nachmittags 2 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei ihre Sommerweide pro 1930 zu verpachten.
Es wird bemerkt, daß die Gemeinde noch zirka 50 -'ipene Schafe besitzt, und es können noch 120 bis 130 Stück beigetrieben werden. Die Gemeinde stellt Hütte und Hürde sowie dem Schäfer die Kost.
Nähere Bedingungen werden vor dem Termin bekanntgegeben. 9684D
Bersrod, den 24. November 1929.
Hessisch? Bürgermeisterei Bersrod. Becker.
Wniöeti ooet M "S AussllMllg Meist ll.orelslven Ole ölW-slhe Mo.'Dmaerel.s. ränge, fließen. Sstmmr.7.
Ein paar ‘Ratschläge / Lauwarm waschen, ohne Reiben. Gründlich lauwarm spülen. In Frottiertuch gut ausdrücken. Liegend trocknen.
DIE FACHLEUTE RATEN IHNEN:MASCHEN SIE WOLLE LAUWARM/“ Warmes Waschen erhält der Wolle die Weichheit der Faser und entfernt den Schmutz gründlicher und vollkommener. Waschen Sie daher
LUX
SEIFEN FLOCKEN
DER SUNLICHT GESELLSCHAFT IN MANNHEIM
LXM7-I1
alle Wollsachen im lauwarmen Schaum der reinen Lux Seifenflocken ! Jumper und Pullover bleiben dann weich und ihre Farben frisch. Warmes Waschen entfernt den Schmutz gründlicher und hygienischer ; auch Ihre Hände bleiben
gepflegt und geschont.
NIEMALS LOSE, NUR ECHT IN DEM BLAUEN LUXPAKET.
Normalpackung 50 Pfg.
Doppelgrosse Packung 90 Pfg.
Lux:
StlftNFIOCKlK.


