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wenigen Mi. mtastrophale 2er. M mauern und Material T, hemn, während dichte J.W Flammen empörst^ Ateten unter furchtbarem den Kleidern von der Un. 203 Meter von der Fabrik |k Leiche geborgen, bis zur nmelt. 50 Meier von dem nt lag die Leiche eines Fi. aurige Bilanz der Echlo. t 30 Tote und 15 Echwer« Her Bemihten find ums n. Bei den Aufrmunungs. nur noch einzelne Glieder er.
städtische Erholungsheime, beschlossen, die beiden flädti. e Alexisbad im Harz i Pillnitz mit Rücksicht c Jnanfprudjnaljme fdjcn Beamten unb schließen. Der Betrieb rn am 10. Vitvber ern^rÄ i 'j.le^äbab \ott Ende Laten schlichen. Beide Heime >alb verlauft werden.
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Aus der Provinzialhauptstadt.
Giehen, den 26. Oktober 1929.
Oer Abschluß
des Gießener Schützenfestes.
Qün Donnerstagabend waren die Mitglieder des Geschäftsführenden 2lusschusses des großen Gießener Schützenfestes (30. Derbandssch'.eßen vom 6. bis 14. 3uli) im Schützenhaus zur Schlußsitzung versammelt, um das finanzielle Ergebnis der einwöchi- gen Veranstaltung festzustellen und Rückschau auf die gemeinsame Arbeit zu halten.
Bürgermeister Dr. Seid als stellvertretender Vorsitzender des Festausschusses leitete, da der Vorsitzende, Oberbürgermeister Dr. Keller, durch anderweitige Verpflichtung in Anspruch genommen war, die Verhandlungen und stellte gleich zu Beginn fest, daß man mit dem Aus- gang des Festes nach jeder Richtung h in sehr zufrieden sein könne.
Diese Tatsache wurde in dem anschließenden Bericht des Vorsitzenden des Geschäftsführenden Abschusses, Oberfchützenmeisier Architeit Rico- laus, unterstrichen und im einzelnen noch besonders dargeiegt. 3n diesem Bericht stellte Herr Ricolaus weiter mit Genugtuung fest, daß die Zusammenarbeit der einzelnen Ausschüsse außerordentlich harmonisch und überaus fruchtbringend war und daß man allenthalben in erfreulicher le se größte Sparsamkeit bei der Bemessung der Ausgaben bekundet habe. Das Fest jci für unsere Gießener Schühensache und für das Ansehen und den Ruf der Stadt Gießen ein großer Erfolg geworden, auf den man stolz sein könne und dec vor allem der hingebonden Arbeit aller Ausschußmitglieder zu danken sei.
Sodann berichteten die einzelnen Ausschußvorfitzenden über die Arbeit ihrer Ausschüsse. Bantdirektor Griehbauer als Vorsitzender des Finanzausschusses gab den Bericht über den natürlich bedeutsamsten Teil der Organisationsarbeit und konnte dabei hervorheben, daß bei einer Voranschlagssuinme für das Fest in Höhe von 35 000 Mark es möglich gewesen sei, die Schlußrechnung mit einem Ueberschuß von 3621,59 Mark abzuschließen. Da einige kleinere Rechnungen aber noch aus stünden, müsse man noch einen entsprechenden Betrag absehen, immerhin könne der Rettoüberschuß des Festes mit rund 3500 Mark festgestellt werden. Dieses durchaus zufriedenstellende Ergebnis sei nicht nur dadurch erreicht worden, daß sich die Einnahmen im zweiten Teile der Festwoche durch gesteigerten Besuch bei günstigerer Witterung erhöht hätten, sondern es sei vor allem darauf zurückzuführen, daß die Ausschüsse außerordentlich sparsam gewesen seien und vielfach ihre Dor- anschlagssumme bei weitem nicht ausgegeben hätten. Das Ergebnis dieser Abrechnung wurde allenthalben mit großer Befriedigung ausgenommen.
Darauf berichteten noch Stadtbaurat Trauert für den Bauausschuß, Dr. van Bentheim für den Presseausschuß, Kaufmann Heinrich Roll für den Echicßausschuß, Rechtsanwalt Albrecht für den Wirtschaftsausschuß, Düchscn- machcrmeister Sidorc für.den Wohnungs- und Empfangsausschuß, Kaufmann Münch für den Musik- u. Vergnügung, ausschuß, Stadtrat W e n- z e I für den Zug» und Ordnungsausschuß, De- triebsoberinsvcktor Dreyer für den Verkehrsund Beleuchtungsausschuh. 3n allen Berichten wurden die bei der Arbeit gesammelten Erfahrungen zusammengefaßt und schriftlich für das Archiv niedcrgelegt, damit auch für spätere Zeiten hier eine Fundgrube gegeben ist für die Herrichtung eines solchen Festes.
Es ist ein besonderes Verdienst des Schühen- vereins, daß er dieses wertvolle Material sammelt und es auch anderen Vereinen für die Herrichtung großer Veransta'tungen überlassen will, damit die Dürgergcsamtheit aus den Erfahrungen Ruhen ziehen kann, die man bei diesem Feste gemacht hat. Allgemein war auch hier wieder der Eindruck, daß unsere Stadt sich glücklich schätzen kann, die Vvlkshalle_ zu besitzen, denn ohne dieses große Gebäude wäre es ja ein Ding der ilnmög ichleit, Veranstaltungen herzurichten, zu denen eine Festbesucherschast von Tausenden von Menschen znsa>" -enströmt. Ohne die Volks- Halle hätte das Schützenfest nicht hier stattfinden können und waren auch in Zukunft große Veranstaltungen unmöglich.
Bürgermeister Dr. Selb sagte in seiner Schlußansprache allen Mitwirkenden in den Ausschüssen herzlichen Dank für ihre Tätigkeit,
Wohlfahrisbriefmarken.
Noch immer kämpfen Millionen deutscher Volksgenossen schwer um ihren Unterhalt. Die Erwerbslosigkeit steigert die Not ins Unerträgliche. Biele Angehörige des Mittelstandes — einstmals eine der stärksten Stützen des Staates — müssen aus öffentlichen Mitteln unterstützt werden. Die Zahl der Not- leidenden ist ungeheuer groß, und es werden in erster Linie Frauen und Kinder hart betroffen. Die oer- fügbaren öffentlichen Mittel reichen bei weitem nicht aus, die Not einigermaßen zu beheben. Auch die darniederliegende Wirtschaft kann wirksame Hilfe nicht leisten. Hier muß die Hilfe der Allgemeinheit einsetzen. Jeder, der noch Arbeit und Verdienst hak, muß beisteuern und mithelfen, die Not zu lindern.
Im Deutschen Reiche findet zur Linderung materieller Notstände und um die Volkstümlichkeit der Wohlfahrtsbriefmarken zu erhöhen, in diesem Jahre mit dem Leitwort „Kräftigung derIugend" in der Zeit vom 1. November 1929 bis 15. Januar 1930 ein Wohlfahrtsbriefmarkenver- kauf statt. Die neuen Marken bringen die im Jahre 1925 begonnene Serie mehrfarbiger Wohlfahrtsbriefmarken mit den Wappen der deutschen Länder zum Abschluß. Die postalische Gültigkeit der Marken erlischt am 30. April 1930. Der Wohlfahrtsaufschlag der diesjährigen Wohlfahrtsbriefmarken ist auf vielfache Anregung und unter Berücksichtigung der ausländischen (Erfahrungen herabgesetzt worden, damit diese eine größere Verbreitung finden. Di e Aufschläge sind auf durchschnittlich 50 v. H. — ftatt w i e bisher 100 v. H. — des Fran- tirungsroertes bemessen worden. Zur Ausgabe gelangen eine:
5-Psennigmarke zum Verkaufspreise von 7 Pf., Wappen von Bremen;
8-Psennigmarke zum Verkaufspreise von 12 Pf., Wappen von Lippe;
15-Vsennigmarke zum Verkaufspreise von 20 Vf., Wappen von Lübeck:
25-Dfennigmarke zum Verkaufspreise von 35 Pf., Wappen von Mecklenburg-Strelitz;
50-Pfennigmarke zum Verkaufspreise von 90 Pf., Wappen von Schaumburg-Lippe.
Der Absatz der Wohlfahrtsbriesmarken muß verdoppelt werden, damit der vorjährige Ertrag erzielt werden kann. Durch die Verbilligung der Marken wird sich der Verkauf hoffentlich wesentlich leichter gestalten, so daß trotz der Herabsetzung der Aufschläge Ertragssteigerungen erwartet werden können.
Ferner wird wieder eine a.mtlidje Silbpoft- karte mit eingedruckter 8-Pfennigmarke zum Verkaufspreise von 12 Pfennig zur Ausgabe gebracht.
Endlich werden Markenheftchen zum Preise von 1,50 RM., enthaltend sechs 5-, vier 8- und drei 15-Pfennigmarken, ausgegeben.
Die Marken find im gesamten In- und Auslandverkehr an Stelle der gewöhnlichen Briefmarken gültig und außer an den Postschaltern auch beim Städtischen Wohlfahrtsamt in Gießen, Garten st raße 2, Zimmer N r. 8, erhältlich. Ihre Auflage ist beschränkt, etwaige Restbestände werden vernichtet werden.
Von dem Abgabepreis fließt in erster Linie der Freimachungswert der Reichspost zu. Den Wohlfahrtsaufschlag erhält die Deutsche Winternothilfe mit dem Verwendungszweck 1929 „Kräftigung der Jugend".
Von den beim Wohlfahrtsamt entnommenen Marken verbleiben 80 v. H. der Gießener Winternothilfe, 10 v. H. erhält der Landesausschuh, und 10 v. H. fließen dem Reichsausgleichsstock für besonders notleidende Gebiete zu.
Wohlfahrtsbriefmarken müssen volkstümlich werden. Jeder kann eine kleine Anzahl Wohlfahrtsbriesmarken kaufen. Firmen können einige Tage lang Gcschäftspost mit Wohlfahrtsbriefmarken fran- fieren. Für die Weihnachts-, Neujahrs- und öfter- post verwende man nur Wohlfahrtsbriefmarken, und man bediene sich der Vermittlung des Wohlfahrtsamtes, da nur dann der entsprechende Anteil der Gießener W i n t e r n o t h i l f e zugute kommt!
durch die sie der Stadt Gießen einen wertvollen Dienst erwiesen hätten. Denn dieses Fest sei nicht nur eine ideelle Bereicherung der Schützensache und ein bleibendes Verdienst des Schühenvereins, sondern auch ein großer Vorteil für unsere Stadt und ihr Wirtschastsleben gewesen. Als Ausdruck des Dankes an den um dieses Feh ganz besonders verdienten Vorsitzenden des Schützenvereins, Architekt R icolaus, brachte Bürgermeister Dr. Seib einen Zu- trunt an Herrn Ricolaus aus, dem' sich die übrigen Herren gern und beifällig anschlossen.
Gießener Wochenmarktprerse.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 210 bis 220, Ma t.' 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 15 bis 20. Weißkraut 10 bis 12, Rotiraut 10 bis 15, gelbe Rüben 10 bis 12, rote Rüben 10 bis 12, Soinat 25 bis 30, Römischkchl 10 bis 12, Unter-Kohlrabi 8 bis 10, Grünkohl 20 bis 25, Rosenkohl 40 biS 50, Feldsalat 100 bis 120, Tomaten 20 bis 25, Zwiebeln 10 bis 15, Meerrettich 50 bis 80, Schwarzwurzeln 40 bis 50, Kürbis 5 bis 8, Pilze 25 bis 30, Kartoffeln 41/2 bis 5. Aepfel 10 bis 15, Dirnen 10 bis 15, Dörrobst 30 bis 35, Preiselbeeren 40 bis 45, Pfirsiche 40 bis 50, Zwetschen 10 bis 15, Honig 40 bis 50, junge Hähne 220 bis 130, Suppenhühner 100 bis 120, Gänse 10? bis 120, Russe 50 bis 60 Pf. das Pfuni?; Tauben 70 bis 90, Eier 16 bis 17, Blumenkohl 30 bis 80, Salat 15 bis 20, Salatgurken 20 6ü- 30. Endivien 10 bis 15, Ober-Kohlrabi 10 bis 15. Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 20, Sellerie 10 bis 30 Pf. das Stück; Radieschen Dd. 10 bis 15 Pf.; Kartoffeln 3.50 bis 4, Wirsing 12 bis 15.
Bornotizen.
— Tageskalender für Samstag: Volkshochschule: Eröfsnungs- und Zehnjahrfeier. 20 ilf>r, Reue Aula. — Verein ehem. Real- gymnasiasten: Familienabend. 19.30 Uhr, auf der Liebigshöhe. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Manolescu", 23 Uhr: „Dunkle Gewalten". — Astoria-Lichtspiele: „Der Sohn des goldenen Westens ' und „Pol zeimeister Tagejeff".
— Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: „Grand-Hotel", 18 bis 21 Uhr. — Volkshochschule: Einführung in das erste Orchester-Konzert des Konzertvereins, 11 Uhr, Singsaal des Realgymnasiums. — Gesangverein
„Heiterkeit": Konzert 16 Uhr, kn der Reuen Aula. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Manolescu", 11.15 Uhr: Kultur»Film-Vorführung. — Astoria- Lichtspicle: „Der Sohn des goldenen Westen", „Poli'eimeister Tagejeff".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Das große Ereignis der kommenden Theaterwoche wird das Gastspiel Albert B a f - fermanns in Verneuils „Herr Lamberthier" sein.
— Musikalischer Volkskunst abend der Volkshochschule. Bei dieser Veranstaltung werden vom Konzertmeister Len - zewski (Violine) und Professor K. S ch m i d t (Klavier) drei Sonaten von Mozart gespielt werden. Herr Lenzewsli wird die Sonaten vorher kurz erläutern. Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß der Dolkskunstabend Umstände halber auf Dienstag, 29. Oktober, verlegt werden muhte. (Siehe heutige Anzeige.)
* Fahrplan -Berichtigung. 3m Taschenfahrplan des Gießener Anzeigers für den Winter 1929 '30 hat sich aus Seite 2 in der drit - letzten Spalte bei der Strecke Gießen— Frantsu. t ein Satzmangel eingcschlichen, indem sich die Ziffern spalte von Vilbcl-Rord an um eine Stelle nach oben verschoben hat. Dieser Personenzug mit 2. und 3. Klasse geht 9.57 Uhr in Gießen ab und 11.26 Uhr in Vilbel-Rord. Die Ankunst in Frankfurt erfolgt 11.58 Uhr. Es wird gebeten, einen entsprechenden Vermerk in den Fahrplan einzutragen.
*• Gute Verschönerung des Stadtbildes. Gießen ist um eine Sehenswürdigkeit reicher geworden. 3n den letzten Wochen ist das Geschäftshaus der Firma Schneiders Wagner. Sonnenstraße (Ecke Reuen Däne), neu her- ausgepuht worden, und zwar in den ursprünglichen Farben, als man noch zum Anstrich statt der heutigen roten Oelfarbe Ochsenblut verwandte. Die Firma Gebrüder Ricolaus hat unter der sachkundigen Leitung des Regierungs- b aurates Kuhlmann hier ein Meister- und Schmuckstück geschaffen, das unserer Stadt zur Zierde gereicht. Schon vom Marktplatz her leuchtet uns die farbenfreudige Fassade entgegen, doch in der Rähe steht man erst die seinen Schnitzereien der 6 Eckpfeiler, nach der Sonnenstrahe und Reuen Däne, die duch ihre reiche Farbenverzierung noch ganz besonders wirksam hervorgehoben
werden. Diese- alte Patrizierhaus ist eine histo^ rische otänc. Hat ooch einst Goethe unter diesem Dach geweilt, als er seinen Freund Hoepfner tr.er besuchte. Run prchentiert sich diese Eae zusammen mit den Häusern der Herren Schmitz und Weisel und Dem Eahaus des Eesellichafcsvereins als toirilUc Seyenswürdig- keit von Gießen, und kein Eiirheirniscyer sollte vorübergehen, ohne sich dieses Fachwerkhaus mittelalterlicher Baukunst aufmecUam auz.riehen.
** Verkehrsoerbefserung am Ludwig s p l a tz. Gegenwärtig ift man dabei an der Anlage am Ludwrgsplatz verschiedene Sträucher und Bäume zu entfernen um die Gleisanlage der Straßenbahn aus dem Straßenzug zu verlegen und dichter an die Anlage heranzubringen. Hierdurch wird es möglich, daß die Straße an dieser Stelle für den übrigen Verkehr breiter und übersichtlicher wird. 'Nach der Vollendung dieser Arbeiten soll auf dein jetzt spitz zulaufenden Teil der Anlage eine Wartehalle mit Verkaufsraum und Aborten errichtet werden. Diese Verbesserung der Derkehrsverhältnisse am Ludwigsplatz dürfte sicherlich allgemeine Zustimmung finden.
** Fremdenvorstellung im Stadt- theater. Man schreibt uns: Das neueste Lustsviel von Paul Frank, „Grand Hotel", dessen Uraufführung ein großer Erfolg des Gießener Stadttheaters war, wird am Sonntag, 27. Oktober, als Fremdenvorstellung gegeben. Es schildert das Aben- teuer eines jungen Mannes, der nur ganze zehn Schilling in der Tasche hat, mit einer schönen Frau im vornehmsten Hotel Wiens. Ein fabelhaftes Souper mit allen Schikanen, an Dem auch noch zwei Finanzmagnaten als geladene Gäste teilnehmen. Oberspielleiter Hans Tannert hat die Regie und ist zugleich Vertreter der Hauptrolle. Seine Partnerin ist Maria Koch. Es sind ferner beschäftigt die Damen Doering und Jahn und die Herren Fassott, Hais, Heitzig, Hub, ßintmann, Sold, Wahlen und Zingel. Inspektion Ludwig Linkmann. Beginn 18 Uhr.
** Die Museen sind am morgigen Sonntag von 11 bis 13 Uhr geöffnet.
** Verlegung desBeginnsoonVolks- Hochschulkursen. Mit Rücksicht auf den am Dienstag, 29. Oktober, stattfindenden Volkskunstabend beginnen Die für Diesen Tag vorgesehenen Kurse Der Volkshochschule erst am Dienstag, 5. November. (Siehe heutige Anzeige.)
** Volksbank Gietzen. Die vor einigen 3ahren auf genossenschaftlicher Grundlage errichtete Volksbank Gießen e. G. m. b. H. hat daS Anwesen Westanlage 33, in Dem früher die Reichsbank, zuletzt die Dankfirma Bachmann & Schäfer untergebracht war, käuflich erworben. Die neuen Geschäftsräume werden am nächsten Mittwoch eröffnet. Gleichzeitig wird auch die Geschäftsstelle Der Landesgenossenschaftsbank Darmstadt nach Westanlage 33 verlegt. Man beachte die heutige Anzeige.
" Evang. Volksge meinschast. Freunde der Evang. Volksgemeinschaft fanden sich, wie man uns berichtet, dieser Tage zu eingehender Aussprache über die Ziele der evangelischen politischen Bewegung zusammen. Strafanstaltspfarrer Wahl (Butzbach) hielt den einleitenden Vortrag. Dienst am Ganzen, fern von aller 3nter» essenpolitik Der Parteien, durch das Gebundensein ihrer Vertreter im Gewissen an ewige Werte und Ziele wurde als das allein Maßgebende herausgestellt. Durch den Zusammenschluß der Evang. Volksgemeinschaft in Hessen und Hessen- Rassau mit dem Christi. Volksdienst in Württemberg, der das Ausscheiden von Pfarrer Weidner nach sich zog, habe die ganze Bewegung wesentlich an Zahl ihrer Freunde gewonnen und damit ihre innere Kraft gestärkt. So habe dieser Zusammenschluß einer zu befürchtenden Zersplitterung in glücklicher Lösung vorgebeugt. Man war in Der Versammlung der allgemeinen Auffassung, daß nur Der eigne Stimmzettel viele Wähler aus ihren Gewissensnöten befreien könne, in Denen sie sich seither bei Wahlen so häufig befanden.
" Landwirtschaftliche Schule L i ch. Die Bedeutung Der landwirtschaftlichen Schulen für den Fortschritt in der Landwirtschaft dürfte heute wohl von keinem einsichtigen praktischen Landwirt mehr bestritten werden. Da Die Eröffnung des ordentlichen Lehrganges 1929/30 an Den landwirtschaftlichen Schulen nahe bevorsteht, sei besonders auf die heutige Anzeige der Landwirtschaftlichen Schule Lich hingewiesen.
arroi'
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dörr am Grabe und die Kranzspenden sagen hiermit herzlichen Dank
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