Ausgabe 
26.6.1929
 
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Aus der Provinzialhauptstadt

Gießen, den 26.3uni 1929.

Augenarzt und Wochenende.

Don Or. Hans Lachmann, Äerlin.

Es kann vom ältlichen Standpunkt aus nur begrüßt werden, daß immer mehr Stadtbewohner sich entschließen, ihr Wochenende und ihren Ur­laub fern von den Mauern der Stadt zu- zubringen.

Jeder einzelne empfindet, auch wenn es nur ein einziger freier Tag gewesen ist, wie viel Erholung und Kräftigung er dem Körper ge­bracht hat. Er ist bestrebt, die wenigen Frei­stunden, die ihm der Beruf läßt, zum Besten seines Körpers so gut wie möglich auszunutzen, und gerade denjenigen Organen seines Körpers die meiste Erholung zukommen zu lassen, deren treue Dienste er bei seiner Werktagsarbeit ge­braucht. So tritt dann auch immer wieder an den Augenarzt die Frage heran, wie der Berufs­tätige in seiner Wochenendfreizeit seine Augen am besten schonen und kräftigen kann. Es bedarf ja wirklich keiner Darlegung mehr, daß jedenfalls bei der Mehrzahl aller Arbeiten, sei es Kopf­oder Handarbeit, das Auge eine führende Stelle einnimmt und allzuhäufig weit über Gebühr angespannt werden muß. Es ist eine alte Volks-- regel, daß das Augenlicht durch den Blick ins Grüne gestärkt werden soll, und wie so häufig steckt auch darin ein Körnchen Wahrheit. Aus großen Statistiken, die vor allem in Amerika gemacht worden sind, scheint doch hervorzugehen, daß es möglich ist, durch fleißiges Heben und in die Ferne Schauen, die Sehleistung des Auges zu steigern, speziell auch bei Kurzsichtigen, und es läßt sich gar nicht leugnen, daß von all den Farben in der Natur, das Grün von Daum und Gras dem menschlichen Auge am wohltuendsten ist. Cs läßt sich keine allgemeine Regel dafür aufstellen, ob es zweckmäßiger ist, das in der Woche gebrauchte Glas zu tragen oder wegzu­lassen. Das hängt von der Gewohnheit des einzelnen ab. Mit einiger Einschränkung wird man wohl sagen können, daß in der Mehrzahl der Fälle der Nichtgebrauch, speziell eines nicht allzu starken Kurzsichtigkeitsglases, keinen Scha­den stiften kann. Der Gebrauch von farbigen Schutzbrillen hat in den letzten Jahren stark zu- genorfimen. Darin liegt die Gefahr einer gewissen Verweichlichung gesunder Augen denn nur ron diesen nicht von kranken, für dix der (,'lrzt eine Schutzbrille verordnet hat,, ist ja Hier die Rebe. Anderseits ist cs sicher, daß bi im Nad-, insbesondere aber beim Wassersport die Schutzbrille großen Nutzen stiftet, denn das vvm Wasser reflektierte grelle Sonnenlicht be­lästigt und stört auch gesunde Augen häufig sehr uab leidenschaftliche Wassersportler tun zweifel­los recht daran, sich eines Augenschutzes zu be­dienen. Daß das Gehen oder Skiern über Glet- sche.r oder Schneefelder, die von der Sonne be­schienen sind, ohne Schuhglas gefährlich ist, und zu einer schweren Augenentzündung führen kann, ist iii heute allgemein bekannt. Die reflektierten ultrv.vicletten Strahlen erzeugen eine sehr schwere und schmerzhafte Entzündung. Beim Schwimmen pflegen viele Menschen unter Wasser mit offenen Augen zu tauchen, speziell beim Rettungstauchen ist twi'3 ja erforderlich und notwendig. Es soll aber hier darauf hingcwiesen werden, daß da­durch ein Schaden entstehen kann, weil empfind- liche 2'ugen durch das Wasser gereizt und ent- zündct werden können. Der Dau des Menschen­auges ist der eines Land- und nicht der eines Wasscrtieres.

Daten für Donnerstag, 27 Iunt.

Sonnenaufgang 3.45 Uhr, Sonnenuntergang 20.20 Uhr. Mondoufgang 23.34 Uhr, Monduntergang 8.42 Uhr.

1848: der Schriftsteller Heinrich Zschokke auf Blu- menhalde (Schweiz) gestorben; 1856: Joseph Meyer, Gründer des Bibliographischen Instituts in Hildburghausen gestorben.

Bornotizen.

Tageskalender für Mittwoch: Licht­spielhaus, Bahnhofstraße: ,/Die weißen Rosen von Ravensberg".

Blindenkonzert. Morgen, Donnerstag, um 20 Uhr, findet im Saale des Caf6 Leib ein Kon. zert erblindeter Künstler statt. Zu der Veranstaltung wird in unserem heutigen Anzeigenteil eingeladen. Interessenten mögen die Anzeige beachten.

Ein Erinnerungsmal für Pro­vinzialdirektor Matthias. 3n dank­barer Erinnerung an den früheren Provinzial­direktor Ludwig Matthias, der und durch den Tod allzu früh entrissen wurde, hat die Pro­vinz Oberhessen im Walde oberhalb des Stau- weihers im HiUersbachtal bei Lißberg, wo der Derstorbene besonders gern geweilt hat, ein Gr- innerungsmal in Gestalt eines Tempelchens er­richtet, das am 7.3uli mit einer schlichten Feier eingeweiht werden soll. Provinzialdirektor Mat­thias hat sich durch seine rastlose Tätigkeit große Verdienste um die Provinz Oberhessen er­worben. Mit ganz besonderer Tatkraft hatte er sich für die Errichtung des Wasserkraftwerks Lißberg eingesetzt, zu dessen Betrieb zwei Stau­becken, und zwar eines im Niddertal bei Hirzen­hain und das andere im Hillersbachtal, geschaffen wurden, wo nun auch zur bleibenden Erinnerung an den hochverdienten Beamten und ausgezeich­neten Menschen dieses Ehrenmal erstanden ist.

** Der Siebenschläfertag. Es ist ein weitverbreiteter Volksglaube, daß sieben Wochen hintereinander jeden Tag Regen falle, wenn es zum Siebenschläfertag regne. Der Sievenschläfer fällt auf den 27. Juni. Seinen Namen trägt er nach einer Legende. Als der römische Kaiser Decius die Chri­sten verfolgen ließ, verbargen sich sieben Jünglinge in einer Höhle, die in Kleinasien bei der Stadt Ephe­sus lag. Aber sie wurden von den Verfolgern ent­deckt, und diese waren grausam genug, die Höhle heimlich zuzumauern, ehe die Schläfer aufwachten. Es war im Jahre 251. Im Jahre 446, also fast 200 Jahre später, als der Kaiser Theodosius regierte und das Christentum längst zur Staatsreligion ge­worden war, kam jemand auf den Gedanken, die Mauer, die die Höhle verschloß, zu öffnen. Da zeigte es sich, daß die Jünglinge während der ganzen Zeit ihrer Gefangenschaft geschlafen hatten und nun auf- wachten. Alles eilte herbei, das Wunder zu schaue«, auch der Bischof Martin und der Kaiser Die Häupter der Jünglinge waren vom Glorienschein der Heiligkeit umstrahlt. Sie lebte» nkyt mehr lange, sondern wurden zum Himmel aufgenommen. Die Sage ist weit durch den Orient verbreitet. Sie findet sich auch in der alten abendländischen Literatur. Die acta sanctorum erzählen sie unter dem 27. Juni.

* Trauergeläute. Das Evangelische Lan- deskirchenamt hat für den 2 8. Juni um 15 Uhr (die Stunde der Unterzeichnung des Versailler Ver­trags) Trauergeläute von den Türmen aller evan- gelischen Kirchen angeordnet.

* Aufgehobene Straßensperrun­gen. Dom Oberhessischen Automobil-Club (A. v. D., Gießen wird uns mitgeteilt: Folgende Straßensperrungen find aufgehoben: die Sperrung der Straße GrebenhainHartmanns- Hain, der Straße DerstadtGrund-Schwalheim und der Straße GießenWieseck.

* Straßensperre In Gießen. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten wird die Gar- tenstraße zwischen Ludwigstraße und der Straße Am Nahrungsberg" von heute ab bis auf weiteres für den Verkehr gesperrt.

** Dom Dad-Nauheimer Kurhaus. Wie aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich ist, findet am kommenden Samstag ab 20 Uhr auf der Terrasse des Dad-Nauheimer Kurhauses das diesjährige Sommernachtsfest statt. 3m Mit­telpunkt der Veranstaltung steht natürlich der Tanz, für den vier Plätze vorgesehen sind. Daß daneben auch noch allerlei andere gesellige Dar­bietungen die Desucher erfreuen werden, weiß man aus den Erfahrungen früherer 3ahre. Die Veranstaltung dürfte auch diesmal wieder eine starke Anziehungskraft ausüben. Den Be­mühungen der Bad- und Kurverwaltung ist es ferner gelungen, Deutschlands beliebtesten Sän­ger, den ersten Daritonisten der Berliner Staats­oper, Kammersänger Heinrich Schlusnus, zu einem Arien- und Liederabend am 8. 3uli im Nauheimer Kurhaus zu gewinnen. Näheres über diese Veranstaltung wird noch bekanntgegeben.

* Iin letzten Augenblick vom Tode des Ertrinkens gerettet wurde gestern gegen 17 Uhr die 23 Jahre alte Johanna S ch u - djarbt, Sonnenstraße 11 wohnhaft. Das junge Mädchen war an der Lahn auf einem Bleichplatz mit Wäschereinigen beschäftigt. Als es ein Wäsche­stück an der Pritsche unterhalb des Wehres spülen wollte, rutschte es aus und stürzte in den Fluß. Ein tn der Nähe beschäftigtes anderes Mädchen bemerkte den Vorgang zum Glück sofort und rief laut um Hilfe, wodurch der Wäschereibesitzer Fuchs, dem der dortige Bleichplatz gehört, auf den Vorgang auf­merksam wurde. Er eilte mit einer langen Stange rasch herbei und suchte mit dieser Stange nach dem inzwischen abgetriebenen und. in den Fluten Der« sunkenen Mädchen, das er zum Glück auch fand und nach Hineinspringen in das Wasser wieder an Land bringen konnte. Das bedauernswerte Mädchen war rntttlerroeile bewußtlos geworden. Sofort oorge- nommene Wiederbelebungsversuche brachten die Be­wußtlose, deren Leben schon beinahe erloschen war, wieder zu sich. Darauf wurde sie von der Freiwil- ligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz mit dem Sanitätsauto nach ihrer Wohnung verbracht. Hier befindet sie sich jetzt in ärztlicher Behandlung.

** Gin Motorradunfall ereignete sich gestern gegen 20 Uhr in der oberen Licher Straße. Dort kam der in Wetzlar wohnhafte Schriftsteller Karl Neumann mit feinem Motorrad zu Fall. Der Unfall wurde durch einen zwölf Jahre alten Jungen verursacht, der rückwärts blickend die Straße überquerte und dabei dem Motorradler in die Maschine hineinlief. Der Geistesgegenwart des Fahrers ist es zu verdanken, daß ein größeres Un­glück verhütet wurde. Der Junge erlitt Hautabschür­fungen am Bein, während der Motorradler einen Schlüsselbeinbruch daoontrug und sein Beifahrer auf dem Soziussitz zum Glück mit dem Schrecken davonkam. Der öerunglücfte wurde von der Frei­willigen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz mit dem städtischen Sanitätsauto zur Chirurgischen Klinik verbracht.

** Preishüten bet Hungen. Aus An­laß des Preishütens bei Hungen, das die Orts­gruppe Gießen und Hingegen!) des Vereins für deutsche Schäferhunde in Gemeinschaft mit dem Oberhessischen Schäfer-Verband am nächsten Sonntag veranstaltet, sind von 10 bis 17 Hhr die Straßen HungenGrünberg und Hungen ViUingen durch das Kreisamt Gießen für jeg­lichen Verkehr gesperrt worden. Die Preise, die bei dieser Veranstaltung an die Sieger zur Ver­teilung kommen, sind im Kunstgewerbehaus Dach,

SelterSweg, ausgestellt. Interessenten mBgen Mt morgige Anzeige beachten.

* Ferienfahrten zu volkstümlichen Preisen veranstaltet die VerkehrsgeseUschaft Siemer & Co. in München im Laufe der nächsten Wochen. Es sind Fahrten an die Nordsee, an den Gardasee, nach Südtirol, nach der Adria, die Donau abwärts, an den Rhein, an die Ostsee, Mir Weltausstellung in Barcelona und nach Süd- frankreich und der Zentralschweiz vorgesehen. Für die Interessenten aus Gießen und Hmgegend übernehmen die Reisebureaus S. Loeb und Wilhelm M o e s e r die Anmeldungen. Bei die­sen Geschäften sind auch Prospekte zu haben. Man beachte die heutige Anzeige.

** Der 3ugendbund im GDA., Orts­gruppe Gießen, hielt in der Samstagnacht in Homberg a. d. Ohm auf einer Anhöhe seine diesjährige Sonnwendfeier, ab. Das Wetter war nicht gerade freundlich, als die 3ugendgruppe von Gießen abfuhr. Hm so mutiger so berichtet man uns ging sie auf Fahrt, und der andert­halbstündige Weg von Burg- und Rieder-Ge- münden bis nach Homberg, wo man gegen 11 Hhr ankam, wurde unter lebhaftem Gesang mit echter Wanderfreude zurückgelegt. Das idyl­lisch gelegene, ruhige Homberg wurde munter, und zahlreiche' Einwohner zogen mit hinauf auf die Anhöhe, wo ein mächtiger Holzstoß das Ziel bildete. Vom Regen naß wollte er erst nicht brennen, bis einige Garben Stroh das Ganze zu einer mächtigen Flamme aufsteigen liehen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Führer erklang von dem 20 Mann starken Sprechchor der Rütli-Schwur in die Nacht. Die Gaumädels­führerin, 3lse M u h s, Frankfurt, sprach von dem Symbol des Feuers als Mittel der Läuterung und der Reinheit, welche die 3ugend, die kern­deutsche 3ugcnb, erstrebe. Hüter der Reinheit zu sein, obliege vor allem dem heranreifenden Mä­del. Das LiedFlamme empor" unterstrich diese Ausführungen.Vom wachsenden Mut" sprach hierauf der Führer an die 3ugend, von dem alten Brauch der Sonnwendfeier aus der Germanenzeit als ein Volksfest, das dem Ncttur- haften, Crdgebundenen zugewandt, von der neu­deutschen 3ugend wieder zum Leben erweckt, eine Weihestunde der Selbstbesinnung sei, zur inneren Stärkung und wachsendem Mut. Drei Feuersprüche, Sonnwendlied und deutscher Nacht­gesang, von Gießener 3ugendlichen vorgetragen, fand dankbare Zuhörer. Lichterloh stand der Holzstoß in Flammen, als das Deutschlandlied gesungen wurde. Feierliche ©title herrschte bei dem Solo:Heil'ge Nacht, o gieße du". Gegen 12.30 Hhr zog die 3ugendgruppe mit Gesang ins Städtchen zurück, wo gastfreundliche Ein­wohner Privatquartiere bereitgestellt hatten. Am Morgen wanderte sie hinaus nach dem Gold­born, baute dort Feite und verbrachte den Tag mit Reigen und" Spielen. Der Regenschauer, welcher zwischendurch niederging, konnte die gute Stimmung nicht beeinträchtigen, und als um 6 Hhr von Neuhaus aus die Rückfahrt ange­treten wurde, schien es vielen noch zu früh.

Berliner Börse.

Berlin, 26. 3uni. (WTD.-Funkspruch.) Auch im heutigen Frühverkehr sieht es nicht ungünstig aus, doch bleibt das Geschäft auch nach der Liquü- dation sehr still. Die Spekulation wartet an­scheinend ab, ob sich das Publikum jetzt am Ge­schäft beteiligen wird und nennt vorläufig noch keine Kurse. Am Devisenmarkt hört man Lon­don gegen Paris 123.96, London gegen Mailand 92.68, London gegen Spanien 34.26, London gegen Kabel 4.8481, London gegen Berlin 20.3425, Kabel gegen Berlin 4.1965.

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Gießen, Bad-Nauheim, Butzbach, den 26. Juni 1929.

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Es ist bestimmt in Gottes Rat, Daß man vom Liebsten, was man bat, Muß scheiden.

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die tieftraurige Mitteilung, daß meine innlgstgeliebte Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Karoline Schmidt

am Montagnachmittag '/«4 Uhr nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im 57. Lebensjahre sanft entschlafen ist.

Im Namen der tieftrauemden Hinterbliebenen: Maurermeister Philipp Schmidt nebst Kindern und Angehörigen.

Gießen, Darmstadt, Buenos Aires, Krofdorf, den 26. Juni 1929.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 27. Juni, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt.

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Danksagung.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme, insbesondere auch ftlr die zahlreichen Blumenspenden und die liebevollen Worte am Grabe unseres lieben

Wilhelm Becker

sage ich innigsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen.

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Allendorf (Lumda), den 25. Juni 1929.

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