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Ullftein-Schnitte bei Carl Nowack

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Oberhessen.

Landkreis Gießen.

Klein-Linden, 25. März. Ein Eltern-

Verireterversammlung des hessischen Landeslehrervereins.

* Gießen, 26. März 1929.

Qlm 23. und 24. Mai werden es 30 Jahre, daß die letzte Vertreter- und Haupt­versammlung des hessischen Landes­lehrervereins in Gießen tagte. Wenn eine Versammlung in Oberhessen war, wurden als Tagungsort meistens Bad-Nauheim oder Friedberg gewählt. Die Gießener Lehrerschaft war deshalb erfreut, nach so langer Zeit wieder einmal Lehrer aus allen Gauen Hessens in ihren Mauern begrüßen zu können. Man sah schon gestern nachmittag hier zahlreiche Lehrer aus ' allen Teilen des Landes. Hm 8 Hhr abends begann, nachdem der Hauptvorstand schon zwei Sitzungen abgehalten hatte, im Eafe Leib

-er Begrüßungsabend.

Der festlich geschmückte Saal konnte kaum alle Besucher fassen. Eingeleitet wurde der Abend von einem Musikstück einer Kapelle des 3nf.* Ngt. Nr. 15, die auch weiterhin die Veranstal­tung mit ihren vorzüglichen Leistungen berei­cherte, besonders auch durch einen Diolinfolovor- tragDer Kanarienvogel". Lehrer Hofmann, der zweite Vorsitzende des Gießener Lehrerver­eins, begrüßte in launiger Weise die Lehrer Hessens vom Neckarstrand, von den Weinbergen Nheinhessens, aus dem tiefsten Odenwald, von den Höhen des Vogelsberges und aus den frucht­baren Gefilden der M^tterau. Er betonte, daß dieser Abend, vor der eigentlichen Arbeitstagung, einmal dem Humor, Dem echten Humor, gewid­met sein sollte. Hnd so war es auch.

Nach einem gemeinsamen LiedHeute ist heut" folgten Schlag auf Schlag Vorträge, Theater­stücke und lustige Darbietungen aller Art. Daß dabei Schule und Lehrerschaft auch einmal von der komischen Seite gezeigt wurden, versteht sich von selbst. Besonderes Verdienst erwarb sich als Bortragskünstler und Leiter der meisten Dar­bietungen Gewerbelehrer H i h l e i n (Gießen). Aus der Fülle des Schönen kann hier nur einiges angeführt werden. Die Hebertragung eines Rund­funkvortrages über sachliche Pädagogik bildete den Anfang. Max und Moritz mit Schulranzen und Tafel folgten. Ein sehr feines Theaterstück Der Lehrerrat" setzte viele Lachmuskeln in Be­wegung, ein Raritätenkabinett, beginnend mit demZahn der Zeit" und endend mit dem Haar in der Suppe", fehlte natürlich auch nicht. Großen Erfolg errang auch der fidele Gesang­verein und das ßieb von der Zukunftsschule.

Zu den schönsten Darbietungen müssen wir die Schubertlieder rechnen, die Lehrer Kruger (Holzheim, Kr. Gießen) meisterhaft vortrug. Seine ausgeglichene, sehr gut geschulte Stimme bewäl-

abend bzw. eine Schuljahr-Schluhfeier vereinigte am Freitagabend im Saale des Gast­hausesZur deutschen Eiche" viele Eltern, sämt­liche Schulklassen mit ihren Lehrern und viele Freunde der Schule zu einer gemeinschaftlichen Feierstunde. Der Hauptzweck des Abends be­stand darin, mit den Eltern der Schüler in Be­rührung zu kommen, um zwischen Elternhaus und Schule das rechte Vertrauensverhältnis zu schaf­fen. ohne das eine gedeihliche Schularbeit nur schwer möglich ist. 2n seiner Ansprache über Das Verhältnis zwischen Schule und Eltern­haus" wies der Vortragende, Lehrer Ger- n a n d t, auf die hohe Bedeutung eines rechten Verhältnisses zwischen beiden hin und streifte auch die Hnannehmlichkeiten und Hindernisse, die oft zwischen Elternhaus und Schule entstehen, deren Beseitigung aber im Interesse einer Erfolg versprechenden Schularbeit unbedingt erforder­lich sei. Die Kinder aller Klassen boten Gedichte, Reigen, Singspiele, Freiübungen und einige kleine Theaterstückchen, die alle großen Beifall ernteten. Zwischendurch wurden von Ober- und Mittelklasse mehrstimmige Chore zum Vortrag gebracht, die ebenfalls dankbare Aufnahme fanden. Den Schluß bildete die Vorführung einer Darrenriege der zur Entlassung kommenden Knaben in Pflicht- und Kürübungen mit anschließender Verteilung der Diplome des Herrn Reichspräsidenten, bzw. des Reichsausschusses für Leibesübungen an die Sie­ger aus dem Reichsjugendwettkampf im letzten Schuljahr. Mit einigen ermahnenden Worten des Klassenführers der Oberklasse an die zur Entlassung kommenden Schüler, für die der Abend zugleich als Entlassungsfeier gedacht war, und herzlichen Dankesworten an alle Beteiligten schloß die Feier.

a.- Allendorf (Lahn). 25. März. Am Freitagabend hielt der hiesige Jungmäd- ch e n k r e i s unter Leitung unserer Lehrerin, Fräulein Stoll, in der Kirche eine Pas- s i v n s f e i e r ab. Zur Aufführung gelangte das Stück:Das Kreuz", das mit viel Liebe und Mühe eingeübt war und ganz vortrefflich ge­spielt wurde. Einleitende Worte sprach der Orts­geistliche, Pfarrer Becker. Hmrahmt war die eindrucksvolle Feier von Gesängen der Gemeinde.

* G a r b e.n t e i ch, 25. März. Die hiesige Volks­schule veranstaltete am Freitag eine Schulent- s s u.n g s f e i e r, die gut besucht war. Nach Be­grüßungsworten des Lehrers Mörschel wurden zunächst kleinere Theaterstücke und dann von den Konfirmanden einige auf die Schulentlassung hin­weisende Darbietungen aufgeführt. Die stimmungs­volle Feier, die im weiteren Verlaufe Gedichtvor­träge, zweistimmige Lieder der ersten Klasse und sin­nige Abschiedsworte des Lehrers Salzer brachte, hinterließ bei allen Besuchern einen recht guten Ein­druck. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg der Schule und der Lehrerschaft.

v Wieseck, 25. März. Am Samstagabend ver­anstaltete der hiesige FreieTurn-undSport- verein eine Schulentlassungsfeier. Nach einem Vorspruch machte der Kreisjugendleiter in einer Ansprache die Anwesenden mit der Bedeutung der Veranstaltung bekannt. Das anschließende Pro­gramm war eine Auslese sportlicher Vorführungen. Neben Singspielen der Kleinsten wechselten turne­rische und sportliche Vorführungen der reiferen Ju­gend und Erwachsenen in bunter Reihenfolge ab. Die Darbietungen fanden allgemein warme Aner­kennung.

(p Lollar, 25. März. Hnsere Schule zählte im vergangenen Jahre 318 Schüler, von denen am Samstag 46 entlassen und 48 neu eingcschult wurden. Die Schulsparkasse, die noch 77 Sparer zählt, konnte dieses Jahr 911,80 Mk. Spareinlagen verzeichnen. Die Zusammensetzung unserer Fortbildungsschüler und -Schülerinnen nach Berufen ergibt folgendes statistisches Bild: gewerbliche Berufe 74, landwirtschaftliche Berufe 17, ungelernte 61, Dienstmädchen 9, im elterlichen Haushalt Tätige 11. Hnsere letzte g o r 16 il= dungsschulklafse wurde vor einigen Tä­

tigte auch die schwersten Lieder mit einem Geschick unb einer Tonfülle, daß die Versammlung in starken Beifall auSbrach und Herr Kruger sich zu Zugaben verstehen mußte.

Landtagsabgeordn. und Kreisschulrat Storck (Darmstadt), erster Schriftführer des hessischen Landes-Lehrervereins, bankte in warmen Wor­ten dem Gießener Verein und hob hervor, welche Mühe sich die Lehrerschaft Gießens gegeben hätte, um ihren Gästen einen genußreichen Abend darzubielen: und es würde wohl nicht wieder Vorkommen, daß Hessens Lehrer 30 Jahre war­ten mühten, um wieder nach Gießen zu kom­men: denn einen so schönen Abend hätten sie selten erlebt. Gin gemeinsames LiedMein Gie­ßen an der Lahn" schloß sich an.

Die Gießener Lehrerschaft kann mit Stolz fest­stellen, daß alle Besucher des Begrühungsabends restlos befriedigt wurden. Vor allem wurde be­tont, daß man daS von den stillen Oberhessen gar nicht erwartet hätte.

Möge dieser humorvolle Abend ein schöner Auftakt sein für die Verhandlungen, die heute beginnen und ernster Arbeit gewidmet sind.

lästig werden können. Wan schneide deshalb die welken Blätter stets mit der Schere ab und fasse die Pflanzenteile vorsichtig, möglichst nur mit Handschuhen oder Papier an. Die abgeschnittenen Teile sind sofort zu beseitigen, Schere und Hände zu reinigen. Bei Beachtung dieser Ratschläge werden Hautreizungen niemals entstehen können,

* Die Freiw. Gailsche Feuerwehr hielt am Samstag ihre ordentliche Hauptver­sammlung im Schipkapah ab. Aus dem vom Schriftführer Bouffier erstatteten Jahres­bericht ist zu entnehmen, daß 10 Vorstands­fitzungen und eine außerordentliche Hauptver­sammlung im vergangenen Jahre stattfanden. Nach dem Mannfchaftsbestande zählt die Wehr am Anfang deS laufenden Jahres 113 Mitglieder (72 aktive, 38 Passive und 3 unterstützende). An den Hebungen nahmen im Durchschnitt 43 Mann teil; der Besuch der Winterversammlungen war gut. Den Einladungen benachbarter Feuerwehren zu festlichen und sonstigen Veranstaltungen (Als­feld, Nidda. Heuchelheim, Wetzlar, Schotten, Braunfels, Darmstadt, Michelstadt, Assenheim, Klein-Linden, Gießener Freiw. Feuerwehr) leiste­ten durchschnittlich eine größere Anzahl Mit­glieder Folge. Der vom Kassenführer Müller erstattete Kassenbericht verzeichnete an Einnah­men 1750 Mk., an Ausgaben 1434 Mk. Dank der Zuwendungen des Hauses Gail konnte der Kassenbestand in der angegebenen Höhe balan- ziert werden. Wie alljährlich, so wurden auch diesmal eine Anzahl Mitglieder für längere Dienstzeit ausgezeichnet. Es sind die Kameraden O. Wahl, D. Goß, C. Ho sch für fünf­jährige, G. Trinkaus jun., H. Meier für zehnjährige, Aug. G e r b i g, K. Enders, H. De eg, H. Gäbisch für zwanzigjährige, K. Franz für 25jährige, P. Henni g für 35jäh- räge und Wacker für 45jährige Dienstzeit. Die sahungsgemäß ausscheidenden Vorstandsmitglie­der: 2. Hauptmann Münch, Rechner Müller, Beisitzer Dreither, K. Lindenstruth, 2. Steigerobmann H. Goß, 2. Hydranten-Ob- mann Feuerbach, 2. Sprihenobmann H. Schmick wurden wieder an Stelle des frei­willig zurückgetretenen ObrnannS der Leitermann- schaft Hennig Kamerad Gäbisch neu ge­wählt. Nach Erledigung einiger internen Ange­legenheiten schloß Hauptmann Wenzel die Ver­sammlung mit dem Wunsche, daß die Kameraden auch in Zukunft ihren freiwillig übernommenen Verpflichtungen Nachkommen möchten.

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gen mit einer kleinen Feier, die unter dem Leit­wortTage- Arbeit, Abends Gäste, saure Wo­chen, frohe Feste" stand, entlassen. 3n Liedern, Gedichtvorträgen und lebenden Bildern wurde die Arbeit und der Erfolg im Leben zum Aus­druck gebracht. Rektor D a ab gab in seiner An­sprache den Entlassenen LebenSregeln mit auf den Lebensweg. Fortbildungsschullehrer Eberle sprach sinnige Abschiedsworte, Bürgermeister Schmidt dankte im Namen der Anwesenden für den schönen Abend.

l! Staufenberg, 25. März. Dor einigen Tagen versammelten sich auf der Burg die Lehrer des Bezirkslehrervereins Lol­lar zu einer Abschiedsehrung für unfern Lehrer Schlapp, der, da er an der Alters­grenze angelangt, vom neuen Schuljahr ab in den wohlverdienten Ruhestand tritt. Der Obmann deS Bezirks, Lehrer Keller, Lollar, wies in seiner Ansprache auf die vorbildliche Treue hin, die Herr Schlapp allezeit seiner Berufsorganisation erwiesen hat; er betonte ferner sein schlichtes offe­nes Wesen, das begabt mit einem gesunden Hu­mor, demKollegen im Silberhaar" auch unter den Jüngsten immer Sympathie unb Freund­schaft erwarb. Da nach ein»m jüngeren Beschluß des Lehrervereins um die Organisation verdiente Kollegen zu Ehrenmitgliedern ernannt werden können, wurde Herr Schlapp, ebenso der be­reits früher in den Ruhestand getretene Rektor Sehrt zu Lollar zu Ehrenmitgliedern des Bezirkslehrervereins Lollar ernannt. Herr Schlapp, der auf eine 45jährige Dienstzeit zurück­blickt, dankte in bewegten Worten für die Ehrung und versprach, da er seine Ruhezeit bei seinen Kindern in dem nahen Lollar verleben wird, an den Veranstaltungen und Arbeiten der Leh­rerschaft auch weiterhin Anteil zu nehmen.

! 1 Daubrinaen, 25. März. Am Freitag veranstaltete der letzte Jahrgang unserer M L d - chenfortbildungsschule im Saale der Wirtschaft Weimer eine schlichte Abschieds­feier. Die Hauswirtschaftslehrerin, Frl. Sie­vers, Gießen, begrüßte Eltern und Schulvor­stand. Fortbildungsschullehrer Eberle, Lollar, verabschiedete die Schülerinnen aus der Fort­bildungsschule. Beim Vortrag von Gedichten und bei Kaffee und Kuchen verbrachte man einige gemütliche Stunden. Dekan Guß mann, Bür­germeister Preis und Lehrer Henkel sprachen Dankesworte und wiesen auf die hohe Be­deutung der Mädchenfortbildungsschule hin.

t Treis a d. Lda., 25. März. Dieser Tage fanden dahier die G n t l a f f u n g s f e i e r n der Volksschule und der Fortbildungsschule statt. Die oberste Klasse der weiblichen Fortbildungsschule ließ dabei die Eltern der Schülerinnen, dem Ge­meinderat und Schulvorstand durch Ausstellung von allerlei Handarbeiten und eine von der Leiterin, Frl. Siebert, Gießen, abgehaltene kleine Prüfung einen Blick in ihr Arbeitsgebiet tun, der allgemein befriedigte. Auch die dar- gebotenen Kostproben von Gebäck fanden freund­liche Abnehmer. Der hiesige Frauenver- ein hielt seinen feierlichen Schluhabend für diesen Winter im Saale des Herrn Arnend; die Aufführung eines kleinen Theaterstückes durch mehrere Mädchen, ein Lichtbildervortrag über die Arbeit des Gustav-Adolf-Vereins und einige Ge­dichtvorträge ließen bei Kaffee und Kuchen ein rechtes geselliges Beisammensein aufkommen.

8 Grünberg, 25. März. Am Freitagnach­mittag fand im GasthausZum Rappen" die diesjährige Schlußprüfung und -feier der* landwirtschaftlichen Schule statt. Direktor Trautmann begrüßte die Gäste, ins­besondere den Vertreter des Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft, Abteilung für Ernährung und Landwirtschaft, Ministerialrat Dauer, die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses der Schule, Bürgermeister K n a u h , Stangenrod, und Land­wirt Kahl, Alten-Duseck, sowie die zahlreich erschienenen Eltern und Angehörigen der Schule. Die Prüfung begann in der oberen Abteilung. Landwirtschaftsreferendar Dr. Schmidt, der Vertreter des durch Krankheit verhinderten Landw.-Assefsors Dr. Selzer, prüfte über: Kartoffelkrebs". In der unteren Abteilung prüfte dann Landwirtschaftsassessor Dr. Bocher über:Gare und Bodenbearbeitung". Zum Schlüsse prüfte Direktor Trautmann noch­mals die obere Abteilung überDie Auszucht des Kalbes". An die Prüfung schloß sich ein Vortrag des abgehenden Schülers Christoph Hofmann aus Allendorf a. d. Lda über:Eiweitzerzeu- gung im eignen Betriebe", der allgemein großen Beifall fanb. Direktor Trautmann übergab sodann die Zeugnisse an die obere Abteilung. Ministerialrat Dauer richtete an die abgehen­den Schüler herzliche Worte und ermahnte sie, nun auch das Gelernte in die Tat umzusetzen. Jeder solle an sich Weiterarbeiten zum Wohle der Landwirtschaft und des Vaterlandes. Er gab in beredten Worten seiner Freude Ausdruck über die Erfolge, die die Lehrer der Anstalt erzielt haben, und dankte ihnen für ihre Sorgfalt und Mühewaltung. Direktor Trautmann richtete dann noch einige Abschiedsworte an die abgehen­den Schüler und lud die anwesenden Gäste, El­tern und Angehörigen der Schüler zur anschlie­ßenden Feier ein. Dei Gesang, Mundartvorträ- gen und einem Theaterstückchen, das flott ge­spielt wurde, sowie Tanz und Gesellschaftsspielen

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Am Sonntag, dem 21 April 1929, morgens 9 Uhr, findet Im Sitzungssaal der Industrie, u. Handelskammer Gießen, Lony« straße 7, eine Prüfung für Geschäftsstelle graphen statt. Geschrieben wird nur nach der Einheitskurzschrist, u. zwar in den Abteilungen 150, 180, 200, 220 und 240 Silben. An­meldungen mit Angabe der Silbenzahl und unter Beifügung von 3U(. 2.» Prüfungs­gebühr find bis spätestens 14. April 1929 beim Sekretariat einzureichen. 2732D

Gießen, den 25. März 1929.

Industrie- und Handelskammer

Gießen.

gez. Schirmer, Kommerzienrat.

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: dessen Gründern lieh durch seinen Sessel überreichen«

Vom Landeskirchenamte und dem Dekanate Nidda gingen herzlich gehaltene Glückwunschschreiben ein.

Die erst 25.) sein den

zählt, einen Fackelzug und Sprecher Rudolf Repp einen

seines verdienten Mitgliedes, das nun 53 Jahrs dem Verein angehört und $u * " ~ " *

des Wertes des gesetzlichen Erbteiles. II. Erblasser können anordnen, daß der Enkel bei Vollendung eines bestimmten (hier des Lebensjahres die freie Verwaltung über Erbteil erhält und daß, falls er den von

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

h. I. Die Großeltern können einen Enkel unter Heoergeyung ves Soynes unmitteloar als Erben einsetzen. Der übergangene Sohn hat jedoch einen Anspruch auf den Pflichtteil im Augenblick des Erbfalles. Der Pflichtteil besteht in der Hälfte

blieb man tn guter Stimmung bis über Mitte« nacht beisammen. .

S. Trais-Horloff, 25. März. Im Wahl­bezirk Trais-Horloff-Htphe-Jnbeiden wurde als Vertrauensmann für die Landwirt­schaftskammer Hessen der hiesige Land­wirt Gustav H u b l i tz gewühll. Die Wahl er­folgte einstimmig.

Kreis Büdingen.

Nidda, 25. März. Die hiesige Real­schule war im abgelaufenen Schuljahre von 91 Schülern besucht. Während der Schulzeit schieden 6 Schüler aus, 4 traten ein, so daß der Bestand am Schlüsse 89 war, darunter fast die Hälfte Mädchen. Für das neue Schuljahr liegen bereits 30 Anmeldungen für die Sexta vor. In dieser Zahl macht sich schon der erste Nachkriegsjahrgang bemerkbar. Die Schülerzahl wird mit diesem Zugang wieder 100 übersteigen. An der Anstalt totrfen sechs Lehrkräfte, dar­unter zwei Reallehrer.

s. Berstadt, 25. März. Ein auf der Straße nach Hungen fahrendes schweres Lastauto einer Friedberger Firma wollte in der Dunkel­heit einem entgegenkommenden Auw ausweichen. Da dieses nicht abblendete, kam das mit hundert Zentner beladene Lastauto zu weit von dem Pflaster ab und geriet über den Kabelkanal, in welchem im vorigen Herbst der Straße entlang ein unterirdisches Stromkabel verlegt wurde. In dem frisch aufgeworfenen Boden versackte das Lastauto so tief, daß es erst nach langem Mühen mehreren schweren Gespannen des Hofguter Htphe, die man aus dem Ort herbeiholte, gelang, das Fahrzeug wieder herauszuschaffen.

Kreis Schotten.

* Aus dem Vogelsberg, 25. Marz. Trotz des außergewöhnlich strengen Winters steht die Winterfrucht tadellos. Auch Klee und Winterraps haben kaum ge­litten, so daß die Befürchtungen der Landwirt­schaft erfreulicherweise gegenstandslos geworden find.

* Eichelsdorf, 25. März. Der älteste aktive Sänger unseres GesangvereinsEin­tracht", Heinrich Bechtold I., konnte diese« Tage in seltener Rüstigkeit seinen 80. Geburts- t a g feiern. Der Verein veranstaltet zu Ehren

Erblassern bestimmten Zeitpunkt nicht erlebt, sein Erbteil an seine Leibeserben allein oder, wenn solche nicht vorhanden sind, an andere Personen fällt. Der Zeitpunkt der Testamentserrichtu^g ist im allgemeinen gleichgültig. Wir raten zur Testamentserrichtung vor Gericht oder Notar.

Berliner Börse.

Berlin, 26. März. (WTB. Funkspruch.) 2m heutigen Frühverkehr ist vorläufig schwer cl.c Tendenz zu erkennen. Der Ultimo ist zwar er­ledigt und die Geldmarktverhältnisse bei unS haben sich eher etwas gebessert, die Befürchtungen hinsichtlich einer Diskonterhöhung in Amerika sind aber durch die stark anziehenden Geldsätze drüben wieder mehr in den Vordergrund ge­treten und haben Zurückhaltung bei der Speku­lation ausgelöst, zumal neue größere Aufträge noch nicht vorliegen. Man taxiert eher schwächere Kurse. Farben etwa 250 und Siemens etwa 390 zu 391. Am Devisenmarkt nennt man: London-" Paris 124,18, LondonMailand 92,70. London- Spanien 31,90, LondonKabel 4,8540, Kabel- Berlin 4,214 750.

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