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Fahrzeuge da!
Muht du die Fahrbahn überschreiten, dann nur auf dem kürzesten Wege, denn umso geringer ist die Gefahr!
2Iugen auf, wenn du die Fahrbahn betrittst, denn Unheil bedroht dein Leben!
beachte die Signale, denn deinetwegen werden sie gegeben!
Achte auf den Verkehrsbeamten, nimm im Bedarfsfälle seine Hilfe in Anspruch, denn er
Ilchkeit bringt; wenn du aber irgendeine Unregelmäßigkeit bemerkst, so wende dich nur an den Fachmann, der für sachgemäße Instandsetzung sorgen wird.
Außer dem Kaufe.
6. Desteige keine Masten von elektrischen Leitungen; schon die Annäherung an die span- nungsührenden Drähte kann zu deinem Tode führen.
7. Wenn du Drachen in der Aähe von elektrischen Leitungen steigen läßt, so brauchst du gar nicht erst den Mast selbst zu besteigen; du stellst die Verbindung mit den spannungführcnden Drähten durch deine Drachenschnur her und kannst genau so zu Tode kommen, als wenn du auf die Masten
Werke von Mozart, Schubert, Schumann, Brahms, Chopin.
Eintritt 1.- RM. (Karten bei Ehallier), für Mitglieder nur an der Abendkasse 50 Vf.
MltW-ÄvLttd
Sonntag, 3. März, 20 Uhr, Smgsaai Realgymnasiums (Ludw.gstraße) (Stäre Schlesier-Attmann (Klavier)
will auch dir helfen!
6. Verlasse dich nicht auf den Fahrer und seine Bremsen, denn sie können versagen!
7. Kommst du In Gefahr, bleibe stehn oder setze deine Bewegung in Ruhe fort, denn sonst vermehrst du daS Hebel!
8. Sei auf Radfahrer besonders aufmerksam, denn nicht alle richten sich nach den Verkehrsregeln!
9. Wirf keine Abfälle auf den Gehweg, denn ein anderer kann zum Krüppel weiten!
10. Tenuhe den rechten Gehweg und wenn du <eit hast seine rechte Seite, dann kommst du wohlbehalten zum Ziel!
deiner Hut sein mußt.
Fußgänger, Augen auf!
1. Meide di« Fahrbahn, denn sie ist für die
5. Während der Fahrt ist das Auf- und Abspringen vom fahrenden Weg'n verboten; es ist nicht verboten, um dich zu ärgern, sondern um dich vor Unfällen zu bewahren.
Menn du absteigst, so halte deine linke Hand am linken Griff; diese Vorschrift soll erreichen. daß du immer in der Fahrtrichtung absteigst; gewiß hast du es schon gesehen, wenn Fahrgäste entgegen der Fahrtrichtung auszuste'.gen versuchten und dabei hinftelen, auch wenn der Wagen schon beinahe stand. 7. Achte beim Ein- und Aussteigen auf den
Fuhrwerksverkehr: denke daran, daß es außer der Straßenbahn auch noch andere Verkehrsmittel gibt, und daß du beim Wiederhincin- treten in den allgemeinen Straßenverkehr auf
Lebenselixier??? einer mctnc^oct- ebnen Mitbürger oie Mittel nennen, bn> emc ähn- ltdje Wirkung anSübt wie das von den Weilen a er eilen und VnnDer nentebte Vebenocllrie> ? l'iu Trankletn. daS den müden. eri. ävuen Menßben ex* nif.ut und an leben läi;t. den gan en Möx er mit >-• ohl ef.ibl erfüllt, ibm ne e LebenStu>t fchenlt, den crmüDcien Getit an egt, i'.nn netten nnneincn.cn Sctuu int verleibt .... aiied In a.ient: cm Mittel, das den Ebarme bei Verlö, ltchkett erhöbt, immer wieder trift) und htm macht? Wer kann mit dieses Vcbeitdcltyicr neunen? 258D
1- Hihjah frkur lur
Nervenkranke
n.Nervöa-Erschöpfie.SFezlalknranstaltHolhetm Im Tannes b i Krankt. a.M. - Prospekte uurch Rr. M. Schulze-Kahteyss, Nervenarzt.
Betaniitinachnng.
Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag für 1929 liegt vom 26. d. M. ab eine Woche lang auf dem Amtsz.mmer des Bürgermeisters zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. 17030
Reiskirchen, den 25. Februar 1929.
Bürgerme.sterei Reiskirchen.
Schomber.
Samstag, den 2. März, nachmittags 1 Uhr. findet auf dem Rathause zu Bettenhausen die Verpachtung der hiesigen Gemeindejagd auf sechs Jahre statt. Das Jagdgebiet umfaßt 412 Hektar Feld und 18 Hektar Wald. 1715D
Die Bedingungen werden vor der Verpachtung bekanntgegeben.
Bettenhausen, den 23. Februar 1929. Hessische Bürgermeisterei Bettenhausen.
L e i d n e r. _______________
kletterst.
Laß herabgefallene Drähte von elektrischen, Leitungen liegen und gehe überhaupt nicht zu nahe heran; auch hier kann schon die Annäherung zu Unfällen führen; melde vielmehr deine Wahrnehmung am nächsten Telephononschluh, damit das Elektrizitätswerk von dem Vorkommnis benachrichtigt werden kann.
Betritt auch nicht etwa zufällig offen- stehende, elektrische Bäume, wie Transformatoren- oder Schaltsta.irnen; melde vielmehr auch hier deine Wahrnehmung dem Elektrizitätswerk.
Melde überhaupt jede außergewöhnliche Erscheinung, die du an Stationen und Leitungen bemerkst, sofort dem Elektri'itätswerk; aber lasse selbst die Finger davon!
vrennholzverstetgerung
Dienstag, den 5. März, von vormittags 9 Ahr ab, in der Wirtschaft des Georg Sommer VI. zu Watzenborn, aus den Forstorten Schindanger 14, Schinderskopf 23, Tempel 11, 25, 47, Häuserborn 36, 37, Dörnergrund 46 und Wachholderheide 62 der Försterei Baumgarten. Altgehegt 20, 50, 64, Sch.nderskopf 16, Rabenpfuhl 49 und 54 der Försterei Leihgestern:
Scheiter nn: 7,3 Buche l.Kl., 1,6 Eiche 1. Kl., 10,4 2. Kl., 14,9 Kiefer 1. Kl., 24,5 2 Kl., 55 Fichte 2. Kl.; Knüppel rrn: 3,1 Buche l.Kl., 3 Eiche 2. Kl., 3 Kiefer l.Kl., 2,4 2. Kl., 4,7 Fichte l.Kl.; Reisig 2. kl. (Stammreisig) 100 wellen: 1,9 Buche, 1,5 Eiche, 0,5 Aspe, 29,5 Kiefer; Reisig 3. kl. (Aslre'.sig) 100 wellen: 4,2 Buche, 12,7 Eiche, 29,6 Kirfer, 81,5 F chte; Stöcke rrn: 1,1 Eiche, 32,9 Kiefer, 48,5 Fichte 1. Kl., 26 2. Kl. 1721D
Die bktu unterstrichenen Nummern kommen nicht zur Versteigerung. Vorherige Besichtigung des Holzes wird empfohlen.
Gießen, den 25. Februar 1929.
Hessisches Forstamt Schisfenberg.
Nicolaus.
L.L. Von der LandeSuniversltät ।, Gießen. Der otbentL Professor für systematische Theologie D. Dr. phil. Heinrich Frick hat einen Aus an die Universität Marburg erhallen. — Die öffentliche Vorlesung: .Der Kampf um Ehr ist uS in den Religionen und Kulturkreisen der Gegenwart" fällt heute, Dienstag, aus. — Dr. med. Alexander Herrmann, Oberarzt in der Ohren-. Aasen- und Halsklinik. der sich für daS Zach der Ohren-, Aasen- und Halskrankheiten an unserer Unlver.ität zu habilitieren wünscht, wird Mittwoch. 27. Februar, nachm. 5 Uhr, in der Kleinen _ Aula feine öffentliche Probevorlesung halten, über das Thema: .Die Halsentzündung und ihre Komplikationen'.
•• Güterwagen schnellstens frei machen! Der Güterpark der Deutschen Reichs, bahn-Gesellschaft wird zur Zeit aus den allgrmetn bekannten Ursachen außergewöhnlich stark beansprucht. Der Wagenbedaif für Kohlen hat sich z. B. in letzter Zeit von 26 000 auf 35 000 Wagen täglich gisteigert. Die Deutsche Rcichsbahn-GescUschaft ist bestrebt, ohne Rücksicht auf besondere Auswendun« gen für pünktliche und volle Befriedigung des Wagenbedarfs zu sorgen. Sie muß aber damit rech- nen, in ihrem hierauf abzielenden Bemühen bei den Derkehrtreibenden UnteiftüQung zu finden. Die Handelskammer Gießen weift daher die beteiligten Kreise darauf hin, daß es in dringendem Interesse sowohl der Allgemeinheit als auch der Reichsbahn liegt, daß die Güterwagen beschleunigt beladen und entladen werden, und daß das Ladegewicht der Wagen voll und ganz ausgenutzt wird.
••(EinSdjabcnfeuer entstand gestern abend gegen 10 Uhr in der Schlosserwerkstatte auf dem Fabrikgrundstück der Firma D e r n & E o. in der Frankfurter Straße. Die Feuerwehr war rasch zur Stelle, sie hatte jedoch bei den Löscharbeiten mit Schwierigkeiten infolge der Kälte zu kämpfen. Die Schlosserwerkstatt brannte aus, die Maschinen blieben aber intakt, so daß in dem Betriebe keinerlei Störung eintritt. Der Schaden ist unbedeutend.
"Der Filmvom 14. DeutschenTurn- fest in Köln. Aur selten hat das Licht.Piel- Haus, Bahnhofstraße, einen solchen Massenbesuch aufzuweisen, wie am Sonntagvormittag. Aahezu aunverkauft war das große Haus. Der Film ist über alles Lob erhaben. Er brachte denen, die die Kölner Tage selbst erlebt haben, daS Deutsche Turnfest noch einmal wieder, er brachte den andern, die nicht in Köln waren, in einer Echtheit alles, als wenn sie selbst dabei gewesen wären. Die Dildwirkung ist fast noch stärker als die persönliche 'Beobachtung, da der Film mit meisterhafter Regie alle wesentlichen Ereignisse zusammenfaßt und sehr übersichtlich bringt. Einzelheiten hier hervorzuheben, hieße den Gesamteindruck stören. Man kann nur sagen: Die Turncrstadt, die sich die Feierstunde der Vorführung des Films entgehen läßt, straft sich selbst am härtesten. Lebhafter Bftsall wurde jedesmal den beiden Zwölfkampssiegern Deuter und Preiß zuteil, als sie auf dem Bildstreifen erschienen. Die.er Film wird der deutschen Turn- sache gewiß viele Freunde und Anhänger zuführen.
Bewetoo coii Bonoiüdteo.
Aus Grund der Reichsverdingungsord- nung sollen nachstehende Arbeiten des inneren Ausbaues für den Neubau eines zweiten Jfolierhauses für die Medizinische Klinik zu Gießen im öffentlichen Wett- bewerb vergeben werden: 17010
1. Innere Verputz- und Anstrelcherarbei- ten, Los 1 bis 3.
2. Aeußcre Verputz- und Anstreicher- arbeiten.
3. Schreinerarbelten, Los 1 bis 4.
4. Schlaffer- bzw. Anschlagarbeiten, Los 1 bis 3.
Die Verdingungsunterlagen und Zeichnungen liegen auf unserem Zweigbureau in der Hautklinik, Sockelgeschoß, Zimmer Rr. 36, vormittags zur Einlicht offen. An- gcbotsvordrucke werden, solange der Vorrat reicht, von Mittwoch, den 27. d. M., ab dort abgegeben.
Angebote sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, postfrei, bis zum Eröffnungstermin. Doanersta i„ dem 14. Mär; 1929, vormittags 11 Uljr, bei genannter Zweigstelle einzuveichsn.
Zuschlagssr.st 14 Tage.
Gießen, den 22. Februar 1929.
Hess. Hochbauamt Gießen. 3.21.: Seibel.
ilEphnkum are Inbehieur-Schule
I HascrunerDnaEtettro.
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— Tageskalenderfür Dienstag. Stadttheater: „Die Tan-gräfin", 19.15 bis 22.15 Uhr. — Gastspielabend „Bellachini", 8 Uhr, Kathol sches Der- elnshaus. — @ e(jener S udentenhilfe: M.tglieder- Versammlung, 20.30 Uhr, im Kollegiengebäude der Universität. — Lichtspielhaus, Bahnhosstraße: „Ich küsi- Ihre Hand, Madame". — Astoria-Lichtspiele: „Die Hölle von Montmartre".
— Stadttheater Gießen. Aus dem Stadt- thealerbureau wird uns geschrieben: Die Operette „Die Tanzgräfin" beginnt heute abend 19.15 Uhr. — In der morgen stattfindenden Erstausführung von Geld auf der Straße" wirken mit die Damen: Brack, Jüngling, Scherer unb die Herren Arzdorf, Bastö, Ebert-Grastow, de Castro, Gehre, Goll, haeser. Link- mann Ritter, Tannert. Reg e hat Rudolf Goll. Die Bühnenbilder sind hemcftcllt in den Werkstätten des Theaters nach Eingaben von Karl Löffler. — Es wird für die musikalische Welt Gießens von besonderem Interesse sein, zu erfahren, daß am Freitag, 1. März, das Mainzer Stadttheater mit der bekannten Oper .Die verkaufte Braut" einmal gastieren wird. — Wegen Erkrankung von Frl. Kramer spielt die Rolle der Dode in „Das Geld auf der Straße Frl. Scherer. .. .
— Vom Konzertverern wird uns geschrieben: Das Konzert am Donnerstag, 23. se- bruar, bildet den Höhepunkt, das außergewöhnliche musikalische Ereignis dieses Winters. 3n ihm kommt Beethovens von aller Welt bewundertes Aiesenwerl. die Missa solemnis in l) - D u r , zur Aussührung. Sie gilt neben den großen Chorwerken Sebastian Dachs als erhabenstes Denkmal kirchlicher Musik, viel gepriesen und gefürchtet zugleich ob der beisp'.ellosen Anforderungen an alle Stimmen. Das Werk wurde in früheren Jahren durch Prof. Trautmann hier zu Gehör gebracht und gelegentlich eine« Musissestes wiederholt. Beide Male unter regster Teilnahme des Publikums, die ihm, wie wohl anzunehmen ist, auch diesmal nicht versagt werden wird, denn die Ausführung dieses Wunderwerkes bleibt für jeden Verehrer BeethovenS und jeden wahren Musikfreund überhaupt ein unverlierbares musikalisches Erlebnis. Die Aufführung findet, wie schon erwähnt, am Donnerstagabend 7’/s Uhr in der Stadtlirche statt. Den Chor stellt der Mademische Gesangverein. Für die unvergleichlich schwierigen Aufgaben, die in diesem Werke zu bewältigen sind, ist er von Dr. Temesvary. der auch das Konzert selbst leitet, gründlich vorbereitet worden. Der orchestrale Teil liegt in den Händen des bier zur Genüge bekannten Frankfurter Symphor.ieorchesters, während als Solisten vier Künstler verpflichtet wurden. deren (Stimmenumfang und -glanz sie zu dieser anspruchsvollen Aufgabe prädestiniert. Cs sind die Damen Ria Ginster und R.Arnbt, und die Herreri T u l d e r und Schey. <HÄt Ausnahme des Tenors haben die Künstler bereits in früheren Konzerten mitgewirkt und sind sehr beifällig aufgenommen worden. Der holländische Tenorist L v. T u l d e r singt dagegen zum erstenmal in Gießen; sein Aame und seine gesanglichen Leistungen werden in letzter Feit viel genannt und bewundert. Das herrliche Biolinsolo spielt der durch seine Vorträge in der Volkshochschule bekannte Geiger Konzertmeister L e n z e w s k i.
Am Oswaldsgarten
Morgen Mittwoch: n du
W WMt!
Empfehle flöt: Lausmacherware
anrniuiniiiiiRnninnuiiuiinnnimiiuiiiiniiiiiiiiiinnim
Vorsicht im Stratz:nbahnverkehr.
1. Wenn du an einer Haltestelle einsteigen willst, an der die Straßenbahn nur nach Bedarf hält, so stelle di''' so, daß dich der Waaenführer bemerken muß; denke daran, daß stets auf der rechten Seite von der Fahrtrichtung aus ein» unb ausgcstiegen wird.
2. Wenn Fahrgäste aussteigen wollen, so lasse sie eist aussteigen, ehe du den Wagen betr.ttsft wenn du dich zw scheu die Aussteigenden dränge!st, dauert das Ein- und Ausstcigen viel länger.
3. Wenn du vorn beim Wagenführer stehn bleibst, so versuche nicht, mit ihm zu sprechen: der Wagenführer hat auf Wichtigeres zu achten als auf deine Fragen.
4, Wenn die Fenster des Wagens im Sommer geöffnet sind, so lehne dich nicht hinaus; beim Dorbeifahren an Masten oder Fuhrwerken kann dir ein Unfall zustoßen.
Donnerstag, den 28. Februar 1929
AMisds-AM
des beliebten
Rheinischen Trios
Verstärktes Orchester!
Bis 4 Uhr geöffnet!
Ab 1. März:
Neue Küosilerf Silii-Iwlle;
Leit: Kapellmstr.Venlo Ludowico
Aos der Provinzialhaupistadi.
L Gießen, den 26. Februar 1929.
Oie Reichsunfallwoche in (Sieben.
Mit einem Vortragsabend m der Neuen Aula der Universität wurde gestern abend die Reichsunfallwoche, die betannllich vom 24. Februar bis 3. März im ganzen Reiche veranstaltet wird, in unserer Stadt eröffnet. Der Besuch der Deranstal- tung war leider sehr schwach; schätzungsweise waren nur etwa 100 Personen erschienen
Dr. Meesmann, als Vertreter der Berufs- genoffenschaften, auf deren Anregung biefe Auf- kiärungswoche zurückzuführen ist, und als Mitglied des Gießener Ortsausschuffes gab eine kurze Einführung, in der er die Notwendigkeit einer umfassenden Aufklärung über die Unfallverhütung dar- legte. Er wies dabei darauf hin, daß im Jahre 1927 im täg.ichen Durchschnitt 64 Menschen tödlich oer- u glückten, darunter 13 Kinder unter 15 Jahren Rur ein Drittel dieser Todesfälle entfiel auf Be- rufsg. fahren derjenigen Personen, die von der Reich runfalloersicherm g erfaßt werden. Allein 4000 Men chen kamen in Deutschland im Jahre 1927 durch Uebersahren ums Leben, darunter 825 Kinder unter 15 Jahren. Der Redner wies dann auf die starke Steigerung der Unfälle im öffentlichen Verkehr hin, die zu besonderer Aufkläruna der breiteten Bcvölkerungsschichten über die Gefahren des Verkehrs zwinge. Aber auch abgesehen von dem Kummer und der Rot der durch tödliche Unglücksfalle betroffenen Familien bedeute eine Todesziffer von 24 000 im Jahre durch Unfälle einen schweren volkswirtschaftlich.'n Verlust, den zu vermeiden man nach bester Möglichkeit bestrebt sein müsse. Um über alle Gefahrensm glichkeiten und die verschiedenen Arten der Unfallverhütung Aufklärung zu verbreiten, sei die Reichsunfallwoche organisiert worden. Mit Danfcsroorten an alle, die sich die Förderung dieser Bcstrebungen angelegen sein lassen, schloß der Redner seine Eröffnungsansprache.
Hierauf htc.t Dip.o..in^e.iicur Kunze- müller vom städtischen Elektrizitätswerk den ersten Vortrag über die Gefahren der Elektrizität. Der Acdner zeigte zu seinen Darlegungen eine Anzahl Lichtbilder und zwei Filme, von denen der letztere allerdings mit Unfallverhütung nichts zu tun hatte, sondern Werbezwecken für die Elektrizität diente. Die Fingerzeige des Voriragenden zur Vrrhätang von Unfällen beim Gebrauch der Elektrizität und im Verkehr sind in den nachstehenden Richtlinien besonders vermerkt.
Den zweiten Vortrag des Abends hielt Polizei- h.'.vtmann Heine vom hiesigen Polizeiamt über die Gefahren im Straßenverkehr und die älnsallve.h.tungs.n g ichk.it n. die der Bevölkerung. to:nn sie die polize l'.chen Derkehrs- vorschristen b acht t u volllo nmen ausreichender Weise an die Hand gegeben sind. Der "Redner ließ cs sich angelegen sein, die Zuhörer in eindringlicher und allgemein verständlicher Wei^e mit allen wesentlichen Bestimmungen der Ber- kehrSordnung und den Erfordernissen einer auf di? Sicherung der Bürger abzielenden Derkehrs- disziplin bekannt zu machen. Auch zu diesem Dortrage wurden zahlreiche aufklärende Lichtbilder gc52igt. . _ . _
Beiden Vortragenden wurde der Dank der ZrHörer durch lebhaften Beifall zum Ausdruck gebracht.
Das Verhalten gegenüber elektrischen Anlagen.
3m Hause.
1. Glaube nicht, daß du ein Fachmann bist und Leitungen sachgemäß legen kannst; eine schlecht ve.legte Lcr.ul.g b.deu e: Le.ens- und Tr n> gefahr, üjer aife da')er das Legen von Leitungen dem Fachmann.
2. Die Sicherung dient zur Verhütung von Unfällen; wenn du sie fahrlässig flickst und ihre Sicherheitswirkung damit ausfchallest, ist tic Leitung ungesichert, und den Unfällen ist Tür und Ter geöf n:L
3. Achte darauf, daß an den Leitungen, insbesondere an den beweglichen Zu'eitungen zu transprr ablen Ap^aralen oder Handlampen, ke.ne Beschädig:nzen sind; eine Verwendung schadhafter Leitungen kann lebensgefährlich
4. 2aß in feuchten Bäumen, wie Keller oder Ta.ezimmcr. besondere Vorsicht walten; wenn du in der Badewanne, sitzest, kann dir jede Berührung mit stromführenden Teilen verderb ich werden.
5. Denke daran, daß jede ordnungsgemäß verlegte Leitung dir nur Auhen und Annehm-
Sie haben die Gewähr der Echtheit, wenn Sie MAGGIS Würze In einer großen, plombierten OriginalfTafdje ju RH.6,50faufavunb daraus nach Leders in Fhr Maggifläschchen abfüllen. Außerdem sparen Sie Zeit und Geld.
— Verlangen Sie ausdrücklich MAGGIS Würze. —
Haupikenn-elchen: Name M.ggl, gelb-rotr Gliketlen und typische Form der Flaschen.
Daten für Mittwoch, 27. Februar.
Sonnenaufgang: 6.51 Uhr. Sonnenuntergang 8.27 fthr. — Mondaufgang: 22.10 Uhr. Mond» Untergang: 8.27 Uhr.
1807: der Dichter Henry W. Longfellow in Dortland geboren (gestorben 1832); — 1861: der Anthroposoph *K Steiner in Kraljevic geboren (gestorben 1925); - 186): der Kunstschrijtsteller Karl Scheffler in Hamburg geboten; — 1924: der Schriftsteller Eugen Zabel in Berlin gestorben (geboren 1851).
Gictzencr Wochenmarktpreise.
Es kosteten auf dem fjeutigen Wochenmarkt: Käse 10 Stück 60 bis 1,40; Butter Pfund 1.50 bis 1,70; Walte 30 bis 35; Wirsing 30 bis 35; Weißkraut 20 bis 25: Rotkraut 30 bi« 35: gelbe (Rüben 20 bis 25: rote Rüben 15 bi« 20; Spinat 60 bis 70: Unter-Kohlrabi 10; Grünkohl 35 bt8 40; Rosenkohl 65 bi« 70; Feldsalat 2,20; Tomaten 80 bis 90: Zwiebeln 20 bis 25; Weerretttch 50 bis 1,20; Schwarzwurzeln 60 bis 70; Kartoffeln 6; Aepfel 30 bis 40; Dörrobst 35 bi« 40; Honig 40 bis 50; junge Hähne 1,00 bi« 1,10; Suppenhühner 1,00 bi« 1,20: Tauben 80 bis 85; Aüsse 70 bis 1,40; Salat 40 bis 45; Endivien 40 bis 60; Lauch 15 bis 25; Rettich 10 bis 20; Sellerie 10 bis 50; Kartoffeln Zentner
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