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Nachdruck verboten
55 Fortsetzung
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Nur in Originalpackung — niemals lose!
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Jawohl, was Henkel heißt ist Qualität!
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so sehen die mit Ata geputzten Sachen aus. Was es auch sei-Holz, Glas, Metall und Stein-: Ata gibt allem die appetitliche Frische, die jeder Hausfrau Herz erfreut. Und wie schnell putzt dieser vorzügliche Helfer, der nur 20 Pf. kostet!
daher auch jung ab. 1 schalt dar. licht in, lht aaserli nutjl geb ttmg bei fonbttt <n jtolHd) ötmdnbc Cfbenaio (Btmdnbi lang b Weg jat gegtbru.
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Putz-und Scheuerpulver | Pu^ und scheuert alles
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Roman von 3- echneider.Zoersil.
Urbeberrechtsichutz Oskar Meister, Derdau t Sa.
Aufforderung.
Die am 31. Dezember 1928 lällig gewesenen Zinsen für die aus unserer Kasse entnommenen Darlehen sowie die Zinsen für AufwertungSdyvotheken können noch bis zum 31. d MtS ohne Berechnung von Der- zugsztnsen bezahlt werden.
Bei Überweisung durch Bank- oder Postscheck bitten wir um Angabe der entsprechenden Bummer des Quittungsbogens oder -BucheS
Am 1. Zebruar 1929 beginnt die Beitreibung der rückständigen Beträge ohne vorherige besondere Aufforderung.
Giehen. den 24. Januar 1929.
Sezivkssvavkaske GteKen.
ab l. Februar wieder eröffne. - Dieselbe Quaht fltsarb it. der Ich meinen seinerzeitigen großen Kundenkreis zu verdanken hatte, sichere, ich Innen wieder zu. - Beste Behandlung der i-chuhe gewahrleisiet Ihnen mein mit den neuzeitlichsten und modernsten Maschinen au>ge- ,t al tut er Betrieb. - Meine kuiilUKH Reklame sollen meine zufrieden- gestellten Kunden sein. — Bei X erwendung von gutem, auspi obiertem Leder werden meine Preise folgende »ein:
Herren-So'ilen n. Fleck von Mk. 4.50 an, Dameu-Sohlen u. Fleet »on Hk. 3.53 an Zinder-Sohlen entsprechend hlllher. Geklebte oder genkhle Arbeit 50 Fl. mehr.
Um gütigen Zuspru n bittet
Konrad SöiomDer. Besohl Anstall „Hans Ms", Walltorstr. 46
Weitere Annahmestelle!: Franktnrter StraBe 142p and Kroldorter Strafle 24 L
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Beste deutsche V.llige böhmische Settfedern Bezugsquelle. nur c itklaisigitc Caiolitätcu:
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und 5.—, Daunen mein M. 7.—. dochiein 'UL 10.— AOlltti t gegen 'Jiadjnnbme von 10 Biund an poitnet. 'Uichivassendes um- oetaufdtt vderÄeldzurück.- AnSiülirltche BieiSiine und Muster kostenlos.
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3n derselben Sekunde lag ihr Delenk zwischen seiner Linken ardarmunzsloS etngepretzt. .Das sähe dir ähnlich--dich auS dem Dasein zu
schleichen — während ich das meine tragen muh — das du verpfuscht haft! — 3al Du!— Dreh mich nicht so entsetzt an! Lüge ich etwa?
.Joachim!- mahnte Feh mann.
.Lab mich doch! Ich bin ja noch nicht fertigI Er schleudert« MarraS Hand von sich .Ich — _ _ _ Warum habe ich dich damals in
jener Dacht nicht an mich gerissen und in Schande gebracht--wenn du doch nun vor dem Richter
dein« Ehre in den Schmutz gezogen fraft?
„Joachim!" SS war nur ein schwache» Der- hauchen aus ihrem Wund.
Ich bitte dich. Achim — —* mahnt« Feh- mann und verhielt den Schritt, denn das Mädchen stand krastlos gegen die Wand eines HauseS gelehnt und vermochte nicht weiterzugehen.
Hettingen fuhr sich an die Stirn« und sah auf das todblasse Gesicht. das seitwärts gegen dis Achsel deS Doktors fiel. Sin fahles Lächeln zuckte über seinen Mund. „Weiht du ein Standesamt. Hans? — — Du kannst dann gleich alS Zeug« mitkommen--und deinen Damen
unter die Urkunde setzen, dah der Derbrech«r Hettingen — — —“ _
„Kein Wort mehr. Achim!" gebot Fehmannl „Kommen Si«. Fräulein Richthofen."
Aber ehe eS ihm noch möglich war. ihr den Arm zu bieten, hatte der Baron sie schon unter» gefaht. Ihr« Führ trugen sie kaum.
„Ich werd« um einen Wagen sehen, gnädige- Fräulein!" Der Doktor verschwand eilig um die nächste Strahenbiegung.
Hettingen fühlte den Körper WariaS mehr an dem seinen hängen, cklS neben ihm hergehen. Gr sah sich um. Die Gass« war menschenleer und mündete in ein« Anlage, die morgenstill ganz in verträumtem grünen Dämmer lag.
Strauchwerk schlug hinter ihm zusammen. Da hob er sie in den Arm und lveh ihren Kopf gegen seine Brust liegen. Sie hatte die Augen geschlossen, die Hände regloS am Körper herabhängend. Wit aufeinandergebissenen Lippen sah er auf sie nieder.
Warr i führte daS Schicksal sie immer wieder zusammen? Immer wieder? Selbst durch <$nt-
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Ihretwegen war sein Olame als der erneS Möv- ders in alle Welt hinauSgeschnen worden, und er hatte seinen Mund nicht aufgetan, um ihrer Ehre willen! , .
Fehmann muhte sie stützen, als ste nach der Billa Jankes zurückgingen.
Gegen sieben 11 br morgen- trat Fehmann zu Hettingen in die Zelle und muhte ihn erst wach- rütteln. Aach den sechs schlaflosen Aachten hcttte die Aatur endlich ihr Recht verlangt. Er schlief wie ein Toter. Hinter dem Doktor betrat der Staatsanwalt den 'Raum und ging mit raschen Schritten aus ihn zu
.Herr,Baron! Sie sind frei! Ich bitte St«, den Irrtum verzeihen zu wollen."
Aoch schlaftrunken und ohne Verständnis für die Worte deS Beamten, sah Hettingen in dessen Gesicht, auf dem nun eine ehrliche Teilnahme stand. .Die junge Dame, welche alS einziger Entlastungszeuge für Sie in Betracht kam. hat diese Aacht ihre Aussage zu Protokoll gegeben. Ich vermute, sie hat sich mehr erniedrigt als über- Haupt nötig gewesen roäre — um ®ie Treiju- Iriegen. Seien Sie nicht zu hart mit ihr!
Hettingens Augen irrten von ihm ab. Wessen mochte sie sich alles beschuldigt haben? Sin Frösteln lief ihm über den Leiv. Er hatte daS Opfer feiner Ehr« umsonst gebracht.
AIS er mit Fehmann au« dem Tore des Gefängnisses trat, das mit dumpfem Knall hinter ihm zuklappte, stand Maria auf der anderen Seite der Strahe und ging auf ihn zu.
Joachim---ich will nichts. alS dah du
mir vergibst!" klang es tränendurchzittert zu ihm auf.
Er nickte, ohne die Hand zu heben.
Kraftlos glitt die ihre wieder herab.
toerbe es mit meinem Leben abzubühen suchen, waS dir durch meine Schuld widerfahren ist."
ehrmig und Schande fettet« es fte beide areetn* ander.
Ein Zug von Angst ging über fern Gesicht. WariaS Lippen verschoben sich in furchtbarem Schmerz, ein krampfartiges Beben ging durch ihren Leib.
DaS weih« Holz einer Bank leuchtete, von Buschwerk halb verdeckt, dorthin trug er fie mit hastenden Füßen.
Sie lag regloS, nur zuweilen von Krämpfen geschüttelt. Er kniete vor ihr und rieb ihre Hande warm, suchte mit dem Hauch seines MundeS den Pulsschlag ihrer 2ldem zu beschleunigen und prehte sein Gesicht gegen ihr todblasseS, Weihes, in dem kein Muskel sich mehr regte.
So fand ihn Fehmann. der in lähmendem Schrecken nicht gleich den Weg hierher genommen hatte, sondern erst nach Dem Flusse hinunter- gelaufen war.
„Ein Herzkramps, Achim!" beruhigte er. „Du hattest sie mehr schonen sollen! Ihre Heroen sind so mitgenommen wie die DeinenI — — — UnD sie ist nur em Weib. Das hättest Du bedenken müssen. UebrigenS ist A.chthosen eben im Bellevue eingetroffen. Fahr zu ihm, ich komme Dann mit Maria nach."
Hettingen rührte kein Glied. Erst alS der Doktor ihm Die HanD auf Die Schulter legte, erhob er sich. „Soll ich einen Arzt holen. Hans?"
Fehmann sah ihm einen Augenblick verständnislos ins Gesicht, Dann schüttelte er Den Kops. Der arme Mensch wühle in Der Tat nicht mehr, waS er redete: „Geh mal ein Stück Da hinunter, Achim — — ich will bei Fräulein Aichthosen nachsehen, ob eS weiter fehlt, als ich vermute — geh nur,“ sagte er liebevoll. „Wenn ich jemand benötigen sollte, rufe ich Dich!"
Er sah Dem FreunDe nach, tote er langsamen Schrittes unter Den Bäumen verschwand und nicht wieder zum Borschein kam.
Maria hob nach einer Weile Die Lider und sah um sich. A s fie Fehmann gewahrte, schob ein seines Aot ihr bis unter Die Haarwurzeln. Hastig schloh sie Den obersten Knopf ihres Tuch- kleiDes, Den er geöffnet hatte, um ihr ein freieres Atmen zu ermöglichen.
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Meinen »einerzeitigen Kunden sowie einer verehrllohen Einwohnerschaft von (ließen und Umgegend zur gell. Kenntnisnahme, daß ich meine vor Jahren betriebene
Schuhmacherei Walltorstrahe 46
„Me geht es7" Sein gütiges Gesicht beugt» sich teilneynienD über Das ihre. Als sie dankte und Den <Zuh rasch zu Boden setzen wollte, hielt er sie zurück. „So weit finD wir noch nichts liebes Fräulein Mar a. Legen Sie einmal ganz vertrauensvoll Die Arme um meinen HalS und richten Sie sich langsam auf.--fo--geht
cs? K.in SchwinDe.gefühl mehr?"
Sie verneinte und sah mit einem Deprimierenden Gefühl von Schwäche wortlos neben ihm Lerke begann ec zu ihr zu sprechen, dah sie Joachims Worte vergeben und vecgeksen mühte., als wären sie nie gefallen. UnD aii sie schwieg, fuhr et eindringlich weiter: „Er hat so furchtbar gelit:en die letzten Tage. — — Denken Si«. welche Aächte hinter ihm liegen. AlnD Dann Der GeDanke. dah Sie ihn auch DjcS zweitemal wieder im Stiche liehen in seiner ungeheuren Aot.^ „Ich habe nichts gewuht!" Die Tränen liefen, ihr über die Wangen.
„Aicht weinen! mahnte er. „Es sollte ja auch kein Dorwurf fein, nur eine Dttte, dah Sic» alles das sich vor Augen fuhren, um feine ungeheure Erregtheit zu begreifen."
„Ich — — begreife sie ja" wollte sie sagen, schwieg mitten im Worte und sah erschrocken nach der Biegung, an welcher Hetlingen eben wieder auftauchte. Berängstigt rückte fie etwas näher an Fehmann, Der Joachim zuwinkte. „Ich möchte jetzt gehen, Herr Doktor!" stieh sie hervor! „Ich--"
Hettingen war schon an Die Bank getreten und sah auf fie nieder. „Fühlst Du Dich wohler? Entschuldige mein Benehmen vorher! Ich schein« nicht mehr ganz normal zu fein! Gestatte, dah ich mich veraosch.edel"
Sie legte, ohne ihn anzusehen. Die Hand w die seine. Fehmann blickte ihm mit wortlosem Dorwurf ins Gesicht. „Wo kann ich dich treffen? Ich fahre abends nach Haus«. — Ich habe ganz vergeben. Ihnen zu sagen, gnädiges Fräulein, dah Ihr CBruDer im Bellevue auf Sie wartet."
Sie erblaßte vollends.
„Sie haben keinen Grund, sich irgendwie zu ängstigen. Leopold war nur in Sorge und ist gekommen. Sie heimzuholen. Wir fahren Dann zusammen."
^Fortsetzung folgt.) ______


