Ausgabe 
26.1.1929
 
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men 3m einzelnen flnt> die Goldbestände mit 27902 Mill. Mark, die Bestände an oeaung.» fähigen Dcvi en mit 163,5 Mill. Mark au^ge- Wielen. Die Deckung der Noten durch ©oto allein bewerte sich von 6o.9 .Proz. m der Vor Woche auf 71.6 Proz., diezemgr durch Gold und deckungssähige Devisen von 70.7 Proz. auf 75L Proz.

Dom AolzmaM.

Wie uns von Holzkäuferseite berichtet wird, ist das Derlaufsgeschäft im Schn-ttmaterlal. Bau­holz, wie in 5alb» und Fertig,aomka.en. in 02r Sägeindustrie und Hoizindustrie. a.s auch im So^anbel zur Zeit fiilL ®;e »reif« heg großen und ganzen fest. Es wird damit gerechnet, daß die begehende Preisvasis in den kommen,, en Moralen fich weder nach öden, noch nach untern verschiebt: anderlei s w-rd eme große "ung des Geschäfts auch in den nach,len Mrma.en nicht erfoigen. wenn nicht die allgemeine Wrrtscha.ts- läge einer ganz be, anders günstigen Entwicklung entgegengeht und wenn nicht, tote es bis legt allerdings kaum anzunehmen ist, bedeutende Men» gen Baugeld für das kommende Vau;ahr zur Verfügung gestellt werden können. Es besteht auch für dir Zukunft kaum Aussicht auf Preis­schwankungen. weder nach öden noch nach unten. 3m Gegensatz hierzu steht Ar Rundho.zmarkt Die Käuferschaft. weiche im Maid ihr Rundholz kauft, hat sich im vorigen 3ahr zu Preisgeboten hinreißen la srn. die sehr verlustbringend ge- wesen sind. Da der Verkauf von emge,cynr.ttenen Waren diese Preisbewegung nicht mitgemacht hat, sondern auf einer Preishöhe stehengevl.e..?n ist, die dem Rundhofzpre s von vor zwei Iahren entsprach, war es für die Holzkäufer notwendig, die Rundho.zpreisbasis von vor zwei 3ahoen wieder zu erreichen. Dies ist im großen und ganzen auf kern Vuchen-Rundholzmarkt gllungen. und auf den großen Vadecholzmärkten rn Sud- deutsch and hat sich auch der verkaufende Wald- besitz diesem Standpunkt angepaßt. Der staat­liche und private Waldbesitz wehrt sich teilweite gegen diese Anpassung der Rundholzprei'e an den Verlaussmarkt in Schnittware und sucht die uvrr- triebejen Rundholzprrise des Vorjahres in die­sem Iahre wieder für sich in Anwendung zu bringen. Es kann nur im Interesse des Wald­besitzes liegen, daß die Rundholz kaufenden «zir- men am Verkaufsmarkt ohne Verlust ihre Schnitt­ware unterbringen, und deshalb steht zu er- wallen, daß auch auf dem Radelholzmarkt der Waidbesitz, soweit es noch nicht geschehen ist, auf die Preise von 1923/27 zurückgeht. Erne Einschränkung des Holzeinschlages seitens des Waldbesihes würde ein Fehlschlag sein, da wie sich im vorigen 3ahr gezeigt hat bot zu hoch gesteigerten Rundholzpreiten das Aus­land die Versorgung des Verbrauchs und des Handels mit ausländischer Ware übernimmt.

Wochenbericht

vom Frankfurter Effektenmarkt.

Die schwache Haltung in der verflossenen Be­richtsperiode übertrug sich auf diese Woche, wo­bei sich daS Tempo der Abwärtsbewe­gung der Kurse allgemein besch l e u - nigte und teilweise Einbußen beträchtlichen UmfangcS hingenommen werden muhten. Die älmsahtäligkeit bewegte sich in unverändert engem Rahmen. Bei weiterem Fehlen von Aus.anus- und Publikumsorders blieb die Stimmung lust­los und unsicher, so daß sich den von der Baisse- spekulalion verschiedentlich unternommenen An­griffen nur geringer Widerstand entgegensetzte, zumal die Statsberatungen und die neue Steuer- Vorlage eine starke Verstimmung ausgelöst hat­ten Dazu kam die Unsicherheit im Zusammen- Hang mit der 3nsolvenz des Berliner Bank)auses G. ßötoenberg & Cv.. deren Folgen für tue Börse jedoch geringfügig sein dürften, da diese Firma keine großen Börsenengagements unter- halten haben soll. Geschäfts temmend wirkten wieder die Diskussionen über die Veparations- angelegenheit, wenn auch die endgültige Er­nennung Morgans und B 0 u n g S zu Sach­verständigen für die bevor stehende Konferenz eine gewisse Beruhigung brachte. Ferner war man befriedigt über den mitgeteilten Abschluß der A.E.G.: die Beibehaltung der Lprozentigen Dividende hatte man erwartet, während die Er­höhung des Umsatzes und der gegenwärtige Auf­tragsbestand begrüßt wurden. Man muß jedoch die Veröffentlichung der gesamten Abschlußzif­fern abtoarten, bevor ein endgültiges Urteil über die Lage des Unternehmens gefällt werden kann. Deshalb konnte auch kein stärkerer Einfluß da- von ausgehen, und namentlich in Elektrowerten war das Angebot nicht unerheblich, so daß meist neue nennenswerte ÄurStüdg inge eintratm. Rach wie vor günstig war die Situation am Geld­markt, doch vermochte auch diese Tatsache zu­

nächst fc'n n Slimmungsumschwung herb'izu'üh- ren. Tag.sgelo b.ieb zum Satz von 4> Prozent in so reicolidjem Maße angeboten, daß erheblicher Ueberstand verblieb. unl> am Privatlls.ov.tmarlt war die Rachsrage so rege, daß wieder eine Er­mäßigung um Ve Prozent auf Prozent vor­genommen wurde, woraus man wieder die Hoff­nungen auf eine baldige weitere Senkung des Reich sbankdiskontes nährte. 3m Zusammenhang mit den Erörterungen über die Geldmarkt.age wurde die Entscheidung ter Reichs­bahn, ebenfalls von einer Inanspruchnahme des öffentlichen Geldmarkles zur Deckung ihrer finan­ziellen Bedürfnisse augenb.icklich avzusehen, mit Befriedigung ausgenommen. Menlanwer.e lagen widerstandsfähig, da man die Lage am Eisen­markt weiter günstig beurteilte und für den ver­gangenen Monat eine Erhöhung des Kohlen- absahes verzeichnet werden konnte. Auf die neue Kupferpreiserhöhung erhielt sich ferner für Kup­ferwerte das Interesse, namentlich für Olavi- Minen. Don den Montan- und Kupferwerten ausgehend, konnte sich gegen Ende der Woche eine merkliche Erholung durchsetzen. Rach den teilweise beträchtlichen Abgaben der Spekula­tion machte sich stärkeres DeckungsbedürsniZ gel­tend. Allerdings konnten die anfänglich einge­tretenen starken Kursrückgänge meist nicht ganz wieder eingeholt werden. Anregend wirkte die nach ebenfalls anfänglich schwacher Haltung an der Reuhorker Börse zu verzeichnende Festigkeit. Reben Montanwerten waren Elektrowerte auf größere Deckungen etwas reger gefragt, und I.-G.-Farben auf die Mitteilung, daß die Preise für die Ag'a-Travis-Kunstseide unverändert blei­ben. und die auf den 31. Januar anberaumte Aufsichtsratsfitzung. Weiterhin bestand für Schiff- fahrtsaktien Interesse, im Zusammenhang mit dem Eingang von Freigabeaeldern beim Rord- deutfchen Glohb. An den Anleihemärkten war das Geschäft still.

Wochenbericht

vom Frankfurter Produktenmarki.

In der neuen Woche machte sich am Frank­furter Produktenmarkt eine weitere Befesti­gung bemerkbar. Die Hausse an den über­seeischen Märkten, vor allem durch Ernteschäden, infolge des bestehenden Frostes, der schlechten Wilterungsoerhältnisse in den übrigen Teilen des Landes, der wenig vorhandenen Ware, des gesteigerten Kaufinteresses der dortigen Händler und der verstwirkten Rachfrage von feiten Euro­pas, war in der Hauptsache der Grund hierfür. Die Händler waren daraufhin zuversichtlich ge­stimmt und schritten zeitweise in stärkerem Aus­maße zu Deckungen. Das Geschäft nahm an den Haupthandeistagen lebhaftere Formen an. Auch beteiligten sich die Mühlen und der Export leb­hafter am Geschäft, so daß in einzelnen ®e- treiöearten erhebliche Gewinne und auch ver­schiedentlich Materialknappheit eintraten. Die Be­schickung der Märkte war immer noch ziemlich ge­ring, da die bestehende Frostgefahr die Verfrach­tung der Ware behinderte. Die erhöhten For­derungen der Provinz wurden aus diescm Gründe ohne Zögern bewilligt. Vorübergehend trat jedoch eine allgemeine Geschäftsstelle ein, da ermäßigte Auslandpreise und eine etwas größere Be­schickung des Marlles, hervorgerufen durch das bessere Wetter, auf die Stimmung drückten. Die Händler hielten sich daher stark im Hintergründe und schritten nur noch im Bedarfsfälle zu Deckun­gen. Doch wurde die Hallung nach Bekannt- werden erneut höherer Auslandnotierungen wie­der freundlicher. Das Geschäft blieb jedoch hinter dem vom Wochenbeginn zurück. Lebhaftes In­teresse bestand aber weiter für die bevorzugten Getreideforten. Weizen hatte verstärkte Rach­frage zu verzeichnen. Die höheren Mehlpreise und die geringen Bestände der Wühlen veran­laßten diese, in größerem Ausmaße zu Deckungen zu schreiten. Auch wurden Interessenkäufe von anderer Seite hier vorgenommen. Roggen war anfangs vernachlässigt, doch konnte sich im Ver­lause auch hier lebhafteres Geschäft entwickeln, bei einer Steigerung bis zu einer halben Mark. Sommergerste fand bei den Brauereien, und zwar für Trauzwecke, Unterkunft. Hafer lag zumeist vernachlässigt, blieb aber gut behauptet. Auch der M e h l m a r k t nahm im Zusammen­hang mit den gesteigerten Umsätzen in Brot­getreide ein lebhafteres Aussehen an. Besonders Weizenmehl war rege gehagelt und bis drei­viertel Mark höher. Auch niederrheinische Quali­täten konnten davon profitieren. Roggenmehl lag etwas ruhiger. Besonderes Interesse bestand hier sür spätere Verladungen. Am Futter- m i 11 e l m a r 11 war Mais für Futterzwecke stark begehrt. Die Landwirtschaft nahm immer noch Deckungen zur Auffrischung ihrer Futter- bestände vor, und es konnte ein Gewinn von drei­viertel Mark erzielt werden. Auch Roggenkleie

wurde daraufhin lebhafter umgefetzt. Weizen- tteie war anfangs saft ohne Geschäft, doch trat gegen Ende der Woche auch hier eine all­gemeine Belebung ein. Das Kartoffel- geschäst b.ieb bei unveränderten Preisen stell.

Zum Wochenschluß wurden die Umsätze wieder geringer, da eingetretene schwache Auslandkurse aus die ö.immung drückten. Das Angebot von Inlandtoare nahm wieder an Umsang zu, was ebenfalls nicht gür.ft.g ausgenommen wurde. Rog- gen hatte im Gegensatz hierzu weiter recht leb- Haftes Geschäft. Wcizcnkteie blieb weiter gefragt, während die übrigen Getreidearten bei gut be­haupteten Rotierungen kaum Umsätze zu ver­zeichnen halten. Die Woche schloß zu folgenden Rotierungen: Weizen 21, Roggen 23,50, Som- mcrgeifte 21,50 bis 24,75, Hafer inländ. 23 53 bis 23.75, Wals 23 50 bis 24. Weizenmehl 33,53 bis 34, niederrheinischer 33 bis 33 50, Roggenmehl 33,75 bis 31,25. Weizenkleie 14 bis 14,15, 2te)zgen- (leie 14,75 bis 15. Verglichen mit den Do­tierungen der vergangenen Woche zogen Weizen, Roggen, Roggenkleie und Weizenmehl nieder- rheinisches je eine halbe Mark, Mais für Futter- zwecke und Weizenmehl je dreiviertel Mark, Gerste. Hafer und Roggenmehl je eine viertel Mark und Weizenkleie 0,35 Mark an.

Wochenbericht

vom Frankfurter Gchlachtviehmarkt.

Das Geschäft am Frankfurter Schlachtvieh­markt war in dieser Woche ruhig. Am Haupt­markt konnte sich in Rindern trotz DeS geringeren Auftriebes nur schleppender Handel entwickeln. An den übrigen Märkten war ebenfalls keine Geschäftsbelebung zu verzeichnen, obwohl auch hier der Auftrieb verhältnismäßig klein blieb. Cs verblieb zumeist überall Ueberftand. Rur für norddeutsche Mastkälber machte sich am Reben­markt verstärkte Rachfrage bemerkbar, und hier konnten Preise über Rotiz erzielt werden. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1477 Rindern, dar­unter befanden sich 380 Ochfen, 50 Bullen, 590 Kühe, 398 Färsen, ferner 1837 Kälbern, 576 Schafen und 5117 Schweinen. Im Vergleich zu dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 270 Rinder, 114 Schafe, 212 Schweine weniger, dagegen 140 Kälber mehr angetrieben.

Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen A l jüngere 50 bis 54, II ältere 45 bis 49, BI jüngere 40 bis 44; Bullen A 49 bis 52, B 45 bis 48, Kühe A 41 bis 44, B 35 bis 40,

C) 30 bis 34, D 25 bis 29; Färsen A 51 bis 55,

B 46 bis 50, C 40 bis 45; Kälber B 68 bis 72,

C 63 bis 67. D 57 bis 62, Schafe A I 50 bis 54,

B 45 bis 49, C 38 bis 44; Schweine B 73 bis

75, C 73 bis 76, D 74 bis 77 Mk. Verglichen mit den Quotierungen der vergangenen Woche waren Rinder bebau; tet; nur geringere Quali­täten erfuhren eine Abschwächung.

* Der französische Außenhandel im Iahre 1 9 28. Die amtliche Außenhandelsstate- stik für 1928 im Vergleich zu 1927 beziffert bie Einfuhr im Iahre 1923 auf 49105 307 Tonnen im Werte von 53 448 265 000 Franken, was gegen­über den Ziffern von 1927 eine Verminderung der Tonnenzahl um 234533 Tonnen, aber eine Wertsteigerung um 393 387 000 Franken ausmacht. Die Ausfuhr belief sich im Iahre 1928 auf 41 080 629 Tonnen im Werte von 51 345 799 003 Franken, was gegenüber dem Iahre 1927 eine Steigerung der Tonnenzahl um 3 033 362 Tonnen, aber eine Wert Verminderung um 3 577 960 000 Franken ausmacht.

Holex - Schokoladen-.A.-G. Die in Zahlungsschwierigkeiten geratene Holex-Schoko- laden-A.-G., Bad Homburg hat ihren Betrieb vorläufig ftillgclegt. In einem Rundschreiben an ihre Gläubiger teilt sie mit, daß die Schul- den durch Warenvorräte und Außenstände ge­deckt seien. Die Ee ellschaft steht mit ihren Gläu­bigern in Unterhandlungen. Der Status ist noch nicht bekannt.

H. Fuchs, Waggonfabrik. A.-G., Heidelberg. Wie von Derwaltungsseite mit- geteilt wird, hat die Mehrheit der Gläubiger dem vor einigen Wochen gemachten Dergleichsvor-- schlag zugcstimmt. Cs sei mit einem günstigen AuSgang der weiteren Verhandlungen zu rech­nen. Bekanntlich sollen die größeren Gläubiger bei einer nach der Zusammenlegung des Aktien- kaf.ilals vorzunehmenden Wiedererhöhung einen Teil ihrer Forderungen durch Uebernahme neuer Aktien kompensieren. Als Grohgläubiger kommen neben der Mannheimer Bankverbindung vor allem die Marbach-Motorenwerke In Betracht.

Rutgerswerke 21.-®.. Verlin. In einer Aussichtsrats,ihung berichtete der Vor­stand über das Ergebnis der ersten neun Mo­nate des abgelaufenen Geschä tsjahres. Wenn auch darauf hingewiesen werden mußte, daß

der Teerproduktenmarkt tm Iah e 1923 gegenüber dem Vorjahre eine rückläuft^e Tendenz zeigte, so tonnte Dod) gleichzeitig mitgexe.lt werden, daß die Geschä,ts.age im allgemeinen befriedigt uno sich auch insbesondere die Be.elligungen er­freulich entwickeln.

Waggon- und Maschinenbau A. -G., Görlitz. Dem Aufsichtsrat der Wag­gon- und Maschinenbau 21.-®., Görlitz, in Gör­litz lag die Hawjahresoilanz der Gesellschaft vor. Das Ergebnis i|t trotz der stoßweisen Auftrags­erteilung der Reichsbahn, der nachträglieyen Streckung dieser Aufträge und der damit ver­bundenen Unwirtschastlichteit ein befriedigendes. Dieses Resultat ist erzielt worden mit Hilfe der technischen VervLl kom.nnung der Werke und der einschneidenden Rateonalliierungs- und Spar­maßnahmen der Verwaltung.

ö'raiu.urtcr «örsc.

Frankfurt a. M., 26. Jan. Tendenz: freundlich. Zum Vtochensch. oerteljite Die Idurje iu.f r e u n d . liajer Haltung. Das Geschäft nahm in eäugen Spez.aiwerten größeres Ausmaß an. Die eintrcffen- den Orders von Auslandjecke riefen eine etwas größere Geschäftsbelebung hervor, Auch ging eme gewisse Anregung von dem stössigen Gellmarll und der ftfteren Haltung der gestrigen 'Jleugorter Börse aus. Die weitere Entlastung des Reichsdank-Instäuls blieb ebenfalls n.cht oyne Einfluß auf d.e Tendenz. Die Spetiüation jcyritt aus Anlaß dieser Momente in etwas größerem Maße zu Wochenschluß-Dcckun- gen. Das Geschäft war daher etwas lebhafter als an den übrigen Samstagen. Aus der anderen Seite fand die bevorstehende Gesamtaussperrung der sächsisch- thüringischen Textilindustrie keine Beachtung. Gegen­über der gestrigen Abendbörse waren zumeist Kurs- besserungen bis plus 2 v. H. zu verzeichnen. Bevorzugte Werte, die auch im Vordergründe des Interesses standen, konnten verjchiedentlich diese Grenze noch überschreiten. So konnten vor allem vcr. schiedene Montanpapiere bei lebhafter Nachfrage 3 v. H. gewinnen. Hier sollen vor allem Rheinische Käufe eine größere Nolle gespielt haben. Regeres Interesse konnten noch Deutsche Linoleum mit 2,5 v. H. und Siemens mit plus 2 v. H. auf sich lenken. Auch Rütgerswerke waren auf die allgemein be­friedigende Geschäftslage lebhafter verlangt und 2,25 0. H. erhöht. Am Farben- und den übrigen Märkten waren die Umsätze geringer. Bon Autoaktien lagen Daimler zirka 1 0. H höher, während Adlerwerke knapp behauptet blieben. Sch ssahrtswerte vernach­lässigt. Renten still, aber behauptet. Im Verlaufe wurde das Geschäft sehr still und beschräntte sich nur auf vereinzelte Werte. Im Vordergründe standen Commerzbank mit erneut 2,25 v. H., auf Gerüchte einer Fusion zwischen Commerz- und Mitteldeutsche Bank. Auch für Montanwerte bestand bei weiteren Besserungen bis zirka 1 v. H. noch Interesse. Farben- und Elektrowerte waren dagegen stark angeboten und nur knapp gehalten. Am Geldmarkt erfuhr Tagesgeld mit 4 v. $). eine weitere Erleichterung. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2110, gegen Pfunlk 20,410. London gegen Kabel 4,8490, gegen Paris 124,06 und Madrid 29,69, gegen Mailand 92,64 und gegen Holland 12,0975.

Bc.. «icr Börse.

D e r I i n , 26. Jan. In aeroiffem Sinne brachte der Beginn der heutigen Börse eine Enttäuschung. Es lag schon im Vormittagsverkehr eine ganze Reihe recht günstiger Momente vor, von denen man eine kräftige Besserung des Kursnioeaus erwartet hatte. Das günstigere Kursniveau und die Erwartung eines weiteren Anziehens der Tendenz hatte aber anschei- nend Verkaufsneigung hervorgerusen, der bei dcm frühen Samstagsbeginn anderseits noch nicht ge­nügend Kaufaufträge gegenüberstanden. So kam es, daß die ersten offiziellen Notierungen bis zu 2 0. H. unter den höchsten Freiverkehrskursen zwischen gestern und heute lagen und gegen gestern m.ttag nur unwesentliche Veränderungen auswiesen. Der Außenhandel brachte zwar immer noch einen Ausfuhrüberschuß von rund 120 Millionen, man wies auch darauf hin, daß der Gesamtabschluß des Jahres 1928 wesentlich günstiger ist als der des Vor­jahres. Der Reichsbankauswcis brachte die erwartete starke Entlastung. Tietz wurden heute exklusive Bezug (19 v. H.) gehandelt. Deutsche Anleihen etwas freund­licher. Ausländer gcschäftslos. Der Pfandbricfmarkt war ruhig. Liguidationspfandbriefe und Anteile ge­suchter. Geld bei weiter unveränderten Sätzen etwas gefragter. Die Schiebung nahm aber weiter einen äußerst glatten Verlauf, und dies wirkte auf den Börsenverlauf anregend, auch tauchten in ziemlich beft nunter Form wieder die Gerüchte von der Fu­sion Commerz- und M'ttcldeutsche Dank auf. Die Aktien der Commerzbank gingen darauf 3 v. H. über Anfang um. Schuckert plus 2 0. H Auch Siemens plus 3 d H. Salzdetfurth plus 3 0. H. und Soenska plus 3 Mark. Im allgemeinen betrugen die Ge­winne 1 bis 2 v. H, wobei der Montanmarkt bevor­zugt war und ziemlich lebhaftes Geschäft aufzuweisen hatte.

Die hinter den Papieren ange'üdrten Ziffern geben die Höbe der zulevt beschlossenen Dividende an.

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