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darauf die Versammlung mit dem Wunsche, daß das laufende Geschäftsjahr eine gleichgunsnge Bilanz ergeben möge.
Wirtschaft.
Kapitalerhöhung des JUÖG. um 60 Mill. RM.
Essen, 23. Hob. 2n einer AussichtLratssihung ist über den weiteren Kapitalbedarf des Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerkes Beschluß gefaßt worden. Bei der Entwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren ist es nicht verwunderlich, daß bei der außerordentlich erhöhten Steigerung des Absatzes, die sich nach dem Geschäftsbericht im laufenden Jahre um mehr als eine Milliarde Kilowattstunden auf drei Milliarden Kilowattstunden Ab» satz entwickeln dürfte, auch ein entsprechender Kapitalbedarf über die Erweiterung der Betze und den Ausbau des Unternehmens vorhanden ist. Da in den letzten Jahren der Kapitalbedarf im wesentlichen durch Anleihen gedeckt wurde und infolgedessen jetzt das Aktienkapital und die Anleihen mit rund 180 Mill. Mk. sich die Waage halten, hielt es der Aufsichtsrat für richtig, nunmehr den Aktionären ein vorteilhaftes Bezugsrecht zum Kurse von 130 pCr., und zwar auf 6 alte Aktien eine neue Aktie, zu gewähren. Das Aktienkapital soll jedoch sofort um weitere 30 Mill. Mk., also insgesamt um 60 Mill. Mk., erhöht werden, um außer dem Bezugsrecht für die Aktionäre noch einen Vorrat von Aktien zu schaffen, mit dem der weitere Finanzierungsbedarf. evtl, auch unter Auflegung einer neuen Tranche unter dem Anleihevertrag, sichergestellt werden kann, damit auf jeden Fall noch ieder Richtung hin Vorsorge für die Zukunft getroffen wird. Es ist dabei berücksichtigt, daß die Stimmenmehrheit der öffentlichen Hand erhalten bleibt. Zu diesem Zweck sind weitere 2 Mill. Mk. Rae mensaktien vorgesehen. Die Kommunen haben ihren Bindungsvcrtrag insofern verbessert, als die dort vorgesehene Aufnahmegruppe in eine G. m. b. H. umgewandelt wird.
■■ Die amtliche Großhandelsindexziffer. Die auf den Stichtag des 19. November berechnete- Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes ist mit 135,3 gegenüber der Vorwoche unverändert. Ein Rückgang der Indexziffern für Agrarstoffe und Kolonialwaren wurde durch eine Erhöhung der Indexziffern für industrielle Rohstoffe und Halbwaren ausgeglichen.
* Zahlungseinstellung des Kasse- lerBankhauses FiorinoLSichel. Die Kasseler Bank Fiorino & Sichel hat am Samstag-- mittag ihre Zahlungen eingestellt und beim Amtsgericht Kassel Antrag auf Eröffnung des Vergleichsverfahrens gestellt. Die Zahlungsschwierigkeit ist vor allem auf die Vertrauenskrise zurückzuführen. die insbesondere durch den Zusammenbruch der Kasseler Bank Andrä & Herzog veranlaßt wurde und in den letzten Tagen unter dem Eindruck des Zusammenbruchs der Bank Bauer in Frankfurt a. Main zu einem Run geführt hat. der die Zahlungseinstellung verursachte. Man ist damit beschäftigt, mit Hilfe von Revisoren einen Status aufzustellen und hofft, daß in einiger Lagen ein genauer äleberblick über den Stand gegeben werden kann.
* Um d i e Aktienmajorität von Nord- waggon. Zu dem gemeldeten Verkauf der Aktienmajorität von Nordwoggon hört der WTB.-Han- delsdienst von Vorstandsseite weiter, daß Linke-Hosf- mann-Busch der Wikki A.-G. das gesamte Aktienpaket gesichert hat, daß aber die Verhandlungen über den endgültigen Abschluß noch im Gange seien.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 25. Rov. Tendenz: schwächer. — Unter dem Eindruck erneuter Insolvenzen eröffnete die Börse zum Wochenbeginn in schwacher Haltung. Anregungen lagen nicht vor. zumal die Reuyorker Börse am Samstag geschlossen war. Die Spekulation zeigte große Zurückhaltung und Aufnahmeunlust, so daß das herauskommende Material nur unter Verlusten bis zu 4 vom Hundert ausgenommen werden konnte. Ferner verstimmte der Bericht des Auf- sichtsrates der I.-G.-Forben-Industrie. Besonders ungünstig wurde die Tatsache vermerkt, daß mit einer Erhöhung der Dividende in diesem Geschäftsjahr nicht gerechnet werden kann. Auf dem ermäßigten Kursniveou war die Geschäftstätigkeit in Speziolwerten doch etwas lebhafter,
I.-G.-Farben und Standard Oil Lomp.
Gute Geschästsergebnisse im laufenden Betriebsjahre.
Die diesjährige Herbsttagung des Auf sichts- rots der I.-G. .Farbenindustrie A.-G. fand am Samstag in Leverkusen statt. In der Sitzung wurde mitgeteilt , daß die abgelaufenen 9 Monate des neuen Geschäftsjahres wiederum um eine S teige r u n fl des Gesamtumsatzes gegenüber dem Vorjahre ergeben hätten.
Die Folgen der durchweg gegenüber 1928 abgeflauten Wirtschaftskonjunktur konnten durch die Anbahnung neuer Geschäfte mehr als ausgeglichen werden.
Heber die einzelnen Geschäftsgebiete wird die Oeffentlichkeit neuerdings vierteljährlich unterrichtet. Der Bericht über das dritte Vierteljahr wurde Ende Oktober herausgegeben. Die Belegschaft der Gesellschaft hat seit Beginn der großen Ausbauperiode, die nach dem Zusammenschluß der Einzelwerke zur I.-G.-Farbenindustrie A.-G. einsetzte, eine erhebliche Vermehrung erfahren. Es stand von vornherein fest, daß cs sich hierbei zum Teil nur um ein vorübergehendes Anwachsen handeln konnte, so daß nach der Beendigung des vorgesehenen Programms eine Verringerung Platz greifen mußte. Dies ijt während der Berichtsperiode geschehen, wobei soziale Gesichtspunkte weitgehende Berücksichtigung fanden. Auch heute ist die Zahl der Werksangehörigen immer noch um 15 000 Arbeiter und Angestellte höher, als zur Zeit der Fusion.
Nach jahrelangen Verhandlungen hat man sich über die Hauptpunkte in den
Weltbeziehungen zwischen der Standard Oil Company of New Yersey und der J.-G.-Fcir- beninduslrie A.-G.
auf die folgenden richtunggebenden Grundlinien geeinigt.
1. Die Patente der 2.-G. -Farbenindustrie A. G. und der Standard Oil Company of New Yersey für die Hydrierung von Kohle und Oel werden für die gesamte Welt mit Ausnahme von Deutschland durch eine Gesellschaft übernommen,
die sich in dem gemeinsamen Besitz der beiden Gesellschaften befindet.
2. Eine Sondervereinbarung für das von der 2.-G.-Farbenindustrie hergestellte Benzin ist für den d e u t s ch e n M a r k t vorgesehen unter Bedingungen, welche die Interessen der I.-G.-Farbenindustrie A.G. sichern.
3 Durch das bestehende enge Zusammenarbeiten der beiden Gesellschaften wird die älntersuchung und die Entwickluna neuer Produkte und Verfahren erweitert und sichergestellt.
Die Bedeutung dieser Vereinbarungen liegt darin, daß der 2. - G. - F a r b e n in d u st r i e A.G. für Deutschland eine Vorzugsstellung mit finanziellenVorteilen eingeräumt worden ist, während für den Rest der Welt das Verfahren der I.-G.-Farbenin- dustrie A.G. auf dem Hydrierungsgebiet in Zusammenarbeit mit den Oelinteressenten wirtschaftlich weiter entwickelt werden kann.
Rachdem Gewißheit darüber geschaffen worden ist, daß der Hydrierungsprozeß den Oelinter- essenten eine neue wirtschaftliche und technische Grundlage gibt, sind beide Parteien der äleber- zeugung, daß diese neue Entwicklung durch das Abkommen in die richtigen Bahnen gelenkt und die wirtschaftliche Entwicklung des Verfahrens beschleunigt wird.
Es ist bereits jetzt zu übersehen, daß der 3.-®.- Jarbeninbuffrie A. G. aus dem Abkommen mit der Standard Oil Company of New Yersey beträchtliche Zuschüsse zusUeßen werden.
Die Finanzlage der Gesellschaft ist befriedigend. Die Bantverpflichtungen, welche Ende 1928 82 Millionen Mark betrugen, haben sich auf 38 Millionen Mark vermindert, denen rund 120 Millionen Mark Bankguthaben gegen- überstehen.
Soweit sich die Gewinne des laufenden Jahres überblicken lassen, darf unter den üblichen Vorbehalten mit derselben Dividende wie im vergangenen Jahre gerechnet werden.
obwohl auch weiterhin Aufträge nur in minimalem Umfange vorgelegen haben. Am Elektromarkt waren Ehadeakcicn mit minus 4Mk. etwas stärker angeboten. AEG., Licht & Kraft, Gesfürel, Schuckert, Siemens verloren von 1 bis 3,5 v. H. Am Chemiemarkt waren I.-G.-Farben 1,5 V.H. niedriger. Deutsche Erdöl büßten 2,75 v. H. ein, während Goldschmidt behauptet lagen. Stärker unter der allgemeinen 'Verschlechterung der Tendenz hatten in der Hauptsache noch Aschersleben mit minus 5,5 v. H.. Salzdetfurth mit minus 5 v. H„ Westeregeln mit minus 6,5 v. H. und Zellstoff Waldhof mit minus 4,5 V.H. zu leiden. Aschaffenburger Zellstoff waren dagegen nur geringfügig verändert. Montanwerke fast umsatzlos. Die wenigen zur Grstnotiz zustande gekommenen amtlichen Dotierungen lagen bis zu 1 V.H. niedriger. Für Mansfelder bestand dagegen etwas Interesse bei leicht gebesserten Kursen. Banken von 1 bis 2,25 v. H. abgeschwächt. Don den übrigen Werten gaben Deutsche Linoleum 2,5, Karstadt 2, Mu 1,5 und Hapag 1,5 v. H. nach. Rorddeutscher Lloyd dagegen gehalten. Süddeutsche Zucker plus 1,25 v. H. Renten still. Deutsche Anleihen etwas nachgebend. Don Ausländem Bagdad behauptet. Rach "ben ersten Notierungen neigte die Tendenz weiter zur Schwäche, die Aufnahmeunlust verstärkte sich, so daß erneut Abschläge bis zu 2 v. H. eintraten. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt lag die Mark international fester. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1780, gegen Pfund 20,378. London gegen Kabel 4,8780. gegen Paris 123,88, gegen Mailand 93,16, gegen Madrid 35,24, gegen Holland 12,0860.
Berliner Börse
Berlin, 25. Rov. Rachdem man im heutigen Bormittagsverkehr eine besonders große Zurückhaltung und Unsicherheit beobachten konnte, eröffnete die erste Börse der neuen Woche in schwächerer Haltung. Man unterhielt sich zwar Über das Farben-Kommunique mit seinem zufriedenstellenden Geschäftsgang, der unveränderten Dividende und dem Abkommen zwischen I.-G.-Farben und der Standard Oil, nahm mit Bedauern den Tod Elemenceaus zur Kenntiüs,
beurteilte die Möglichkeit einer Dividendeveränderung bei der Reichsbank verschieden, erwog die Gefahren eines eventuell ausbrechenden mitteldeutschen Braunkohlenstreikes, beschäftigte sich aber in erster Linie mit den zunehmenden Insolvenzen. Zu den beiden kleinen Firmen in Hannover kam gestern die Insolvenz der Kasseler Danksirma Florino & Sichel. Heute wurden zwei weitere Schwierigkeiten bekannt. Bei der einen handelt es sich um das bekannte alte Bankhaus Max Müller in Gotha, bei der anderen um eine Düsseldorfer Firma, und es ist anzunehmen, daß die zu den ersten Kursen überraschend in größerem Umfange herauskommende Ware aus Exekutionen für diese Firma und aus Verkäufen des Publikums herrührte. Die Kursrückgänge betrugen 1 bis 2 v. H, bei Spezial- werten wie Berger, Bemberg, Polyphon, Westeregeln, Chadeaktien, Siemens, Dessauer Gas usw. bis zu 6 v. H. Durch Festigkeit zeichneten sich Gebrüder Iunghans (plus 1 v. H.) aus. Deutsche Anleihen nachgebend. Ausländer bis zu 0,25 v. H. nach beiden Seiten schwankend. Der Pfandbriefmarkt war unverändert. Tagesgeld ging auf 6 bis 8 v. H. zurück, eine Erscheinung der Ultimo- Vorbereitungen. Die übrigen Sätze waren unverändert. Rach den ersten Kursen neigte die Tendenz weiter zur Schwäche. Trotz Interventionstätigkeit der Banken verloren die Hauptwerte erneut bis zu 1 v. H.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M.. 25. Rov. Am hiesigen Produktenmarkt blieb das Geschäft gering. Es ergaben sich im Einklang mit den angefünöigten Regierungsmaßnahmen Preisbesserungen für Weizen und Roggen. Auch Mehle profitierten ganz beträchtlich hiervon. Die Stimmung war im allgemeinen freundlicher, da auch vom Ans- lande höhere Preisnotierungen Vorlagen. Es wurden notiert: Weizen 26.60 bis 26.75; Roggen 19,25; Sommergerste für Brauzwecke 19,25 bis 19,75; Hafer, inländischer, 18; Mais (gelb) für Futterzwecke 19 bis 19,25; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 38,50 bis 39; Roggenmehl 28 bis 29,50; Weizenkleie 10,75; Aoggenkleie 10,25 bis 10,50; Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke, 31 bis 44; Linsen, je nach Qua
lität für Speisezwecke. 55 bis 100; Heu, Mb- deutsches, gut, gesund, trocken, 11 bis 11,25s Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreht, 6; Weizen» und Roggenstroh, gebündelt, 5,75 bis 6; Treber, getrocknet, 16,50 bis 17,50 Mark. Tendenz: anziehend.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M.. 23. Rov. Tendenz fester. Frische und Kühlhaus-Eier gut gefragt und hoher. Preise in Pfennig per Stück Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, Inlandeier ab Station. Bulgarische 12,5 bis 12,75, holländische 14,5 bis 21, jugoslawische 13,75 bis 14. polnische 11,25 bis 11,5. russische 12,5 bis 13.5, chinesische 11 bis 12, dänische 16 bis 21, belgisch-flandrische 18 bis 19, rumänische 11,75 bis 12.
Frankfurter Schlachtviehmartt.
Frankfurt a. M, 25. Rov. Auftrieb: 1653 Rinder (darunter 347 Ochsen, 97 Bullen, 706 Kühe. 455 Färsen), 438 Kälber. 83 Schafe, 4722 Schweine. Es wurden notiert: Rinder (Ochsen): vollfleischige, ausgemästete? höchsten Echlachtwerks (jüngere) 57 bis 60 Mk., (ältere) 53 bis 56, sonstige vollfleischige (jüngere) 48 bis 52; (Bullen): jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 53 bis 56. sonstige vollfleischige oder ausgemästete 48 bis 52; (Kühe): jüngere, voll- fleischige. höchsten Schlachtwerts 46 bis 49. sonstige vollfleischige oder ausgemästete 42 bis 45, fleischige 34 bis 41, gering genährte 28 bis 33; (Färsen — Kalbinnen, Iungrinder —): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 57 bis 60, vollfleischige 53 bis 56, fleischige 48 bis 52. — Kälber: beste Mast und Saugkälber 82 bis 85, mittlere Mast- und Saugkälber 77 bis 81, geringe Kälber 68 bis 76. — Schweine: Zettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 81 bis 84, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfd. 81 bis 84, von etwa 200 bis 240 Pfd. 82 bis 85, von etwa 160 bis 200 Pfd. 81 bis 84, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfd. 79 bis 82 Mk. — Marktverlauf: Rinder ruhig, äleberstand. Schweine schleppend, äleberstand. Kälber und Schafe ruhig, ausverkauft.
Letzte Nachrichten.
Das Endergebnis des Volksbegehrens
Berlin, 25.Rov. (WTB. Drahtmeldung.) Der Reichswahlausschuh trat heute vormittag zusammen, um das Ergebnis der (Eintragungen zum Volksbegehren zu prüfen. Rach längerer Aussprache wurde feskgestellt, daß im ganzen Eintragungsgebiet 4 135 300 unzweifelhaft gültige, 24 326 ungültige und zweifelhafte (Eintragungen vollzogen worden find. Ls find also etwa 8000 (Eintragungen über die erforderlichen 10 v. h. hinaus vorhanden, fo daß 10,02 o. h. be- Wahlberechtigten sich für das Volksbegehren eingetragen haben.
Furchtbare Gasexplosion in Essen.
L s f e n, 25. Rov. (WTB. Funkspruch.) heute vormittag gegen 10 Uhr ereignete sich auf dem Weberptah eine furchtbare Gasexplosion. (Ein Gebäude, In dem sich ein Haushaltungsgeschäft sowie eine Kaffee- und Frühstücksstube befindet, f I o g m i f furchtbarem krachen in die Luft. Das Haus wurde vollständig demoliert und auseinandergerissen. Die Straften liegen voll von haushaltungsgegenständen, viele sind durch die Fenster in die benachbarten Gebäude geflogen. Die Rachbargebäude find gleichfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Zensier sind fast sämtlich zertrümmert, die Decken und Wände geborsten. Die großen Schaufensterscheiben der benachbarten Läden wurden vollständig zertrümmert und unter die Waren geschleudert. Die Wucht der Explosion war derartig, daß die großen, drei bis vier Zentner schweren Steinstufen der Treppe Über die" Häuser hinweg aufdieDächergeschleudert wurden und dort große Verwüstungen anrichteten. Alle Jeuerroefjren mit ihren üranfemvagen sind an Ort und Stelle. Bisher sind aus den Trümmern acht Sdjroeroerleftfe und vier C e f d) f o erleb t c geborgen worden. Man sucht noch nach zwei Personen, einem Knaben und einem Mädchen, von den Schwerverletzten ist ein Mann kur; nach der Einlieferung ins Krankenhaus gestorben. (Eine Marttfrau wurde von einem schweren Stein getroffen und auf der Stelle getötet. Bei den Aufräumungsarbeiten wurde bisher eine weitere Leiche geborgen.
Kurszettel her Berliner und Krankfurier Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 v. H., Lombardzinsfuß 8 v. H.
tfranlfuri a M
Berlin
Schluß
t-Uhc
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Kurs |
Kur
Kur? |
Kurs
Saturn
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25 II.
23 11.
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6 . reu sche Äeuyeaiuc.u.
87,3 |
87,5
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—-
7% Deutsche Reichsanleihe
von 1929 .........
$t. tiiiu..tai)lflf.-@d)ulo mit Au»
99
—
991
lol.-Rechten........
50,1
50
50,1
50.1
Tefal. rfjne Butzloi.-Rechte 6% Heil. PolHftaat von 1929
8,4
8,3
8,3
8,25
(rückzahlb. 103%) ....
vberhejsen Provinz - Anleihe mit
89,25
—
89
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Aueloi.-Rechten......
—
—
Deutsche Komm. Cammelabl.
46,75
-
46,5
_
8% irtanlf. Hnp.-Bonk Goldpse.
XIII unkündbar bi» 1931.
7% Franks. HvP.-Bank Goldpse unkündbar vir 1932 .....
4V2% Rheinische Htzp-Bank
96,5
—
—
—
85
—
—
—
Liqn. Goldpse........
8% Pr. Landetzpsandbriesanftalt, Psandbriese R. 17.....
80,13
—
—
—
98
98
—
8% Pr. Landctzpsanbbriesanstalt.
Komm.-Lbl. R. lti.....
7% Pr. Landeepsandbriesanstalt,
95
—
95
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Psandbriese R. 10......
0.U.W. aO0. tiottricßü-DbltgaHon
89
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89
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rückzahlbar 1088 .....
-
—
—
—
4% Oesterreichti che Gotdrtc .
4,20% Oeficrr. Silberne .
24,5
-
24.25
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3,2
3,2
4% Ocslerreichiiche Einheitliche
Rente.........
——
—
4% Ungariscke Soldile.....
4% Ungarische Staattzr. o. 1910
21,2
19,25
21,2
21,3
21,4
19,5
4V,% dctzgl. von 1913 ....
—
—
21,13
-
4% Ungarische Kronenrte.. . .
—
195
—
4% Türl. Zoll an leihe v. 1911 .
4% Türkische Bagdadbahn-LnI.
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—
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8,4
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4% detzgl. Serie II .
5% Rumänische Vereins, Reni
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—
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12
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1
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1 159,75
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Banknoten.
Berlin, 2 L November
Held
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Amerikanische Noten.....
4,162
4.182
Belgische Noten .......
58,23
58,47
Tänische Noten ........
111.58
112,02
Englische Noten . ......
20.322
20,402
siranzosiiche Noten .......
16,41
16.47
Holländische Noten .......
168.06
168.74
Italienische Noten ........
21,82
21.90
Norwegische Noten.......
111,53
111.97
Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling
58.58
58.82
Rumänische Noten.......
2.00
2.00
Schwedische Noten.......
112.00
112.44
Schweizer Noten........
80,84
81.16
Evanische Noten ........ Tschechoslowakische Noten. , . . ,
57.38
58.62
12,335
12.395
Ungarische Noten........
72,80
73.10
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
23. November
25. November
ülmtlick,p Notierung
tilmtliche Notierung
Geld
Bries
Geld
Bries
XUmt.» ;Xott
168.43
168,77
168.43
168.77
Buen.-Aires
1,723
1.727
1,724
1,728
Brss.-Antw
58,37
58.49
58.365
58.485
khrtstlania
111,81
112.03
111,81
112.03
Kov:nhag:u
111.85
112,07
111.85
112.07
Stockholm
112.22
112,44
112.25
112.47
HelsingforS Italien. .
10,498
21,85
10,513
21,89
10.49
21.85
10.51
21.89
London. . .
20.358
20,393
20.358
20.398
Neunork . . Poris....
4,1750
4.1839
4.1740
41820
16,43
16,47
16,43
16.47
Schwei; .. ©Damen .
81.005
81,165
81.00
81.16
57,72
57.81
57.64
57.76
Japan - . -
2,043
2,047
2.043
2.047
?Hio de Fan Wien in D -
0.490
0,492
0,4870
0,4890
Cefl- abgeft
58.69
58,81
58.70
58.82
Prag . . . .
12,38
12,40
12,377
12.397
Hclirad .
7.392
7.406
7.394
7.408
Budapest -
73.01
73,18
73,03
73,17
Bulgarien
3,019
3,025
3,016
3.022
l'iffabon
18.89
18,84
18,80
18.84
Dan;ig. . Konst inkin-
81.42
81.53
81,43
81,59
1.960
1.964
1,949
1.953
Sitten. .
5,425
5.435
5,435
5.445
ffanal>a .
4.124
4.13?
4.124
4.132
Uru'.uay ■
4.010
4,024
4,016
4.024
Castro . .
20.88
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