Ausgabe 
25.10.1929
 
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Gauspielertag

-es Turngaues Heffen D. T.

1> Die Spielerschaft des Gaues Hessen der D. T. trat in den letzten Tagen zu ihrer ordent­lichen Iahrestagung in Gießen zusam­men. Dabei waren vertreten die Spielabteilungen der Turnvereine zu Alsfeld, Dad-Rauheim, Durggemünden, Eappel, Cölbe, Friedberg, Fron­hausen, Gießen Turnverein 1846 und Männer­turnverein, Goßfelden. Großen-Duseck, Großen- Linden, Hartenrod, Kirchhain, Krofdorf, Lauter­bach, Marburg, Äidda, Sarnau, Schlitz, Sterz­hausen, Wenkbach, Wetzlar und Wetzlar-Rieder- girmes.

Gauspielwart Seibert (Wetzlar erstattete den Jahresbericht. Die Spielbewegung im Gau ist nicht nur zahlenmäßig, sondern auch in bezug auf die Spielstärke der Mannschaften ein gutes Stück vorangelommen. An der Sommerspielrunde (Faustball) beteiligten sich insgesamt, einschließ­lich der neu gebildeten Sonderklasse, 54 Mann­schaften: Gaumeister wurde nach hochwertigen Ausscheidungsspielen die erste Mannschaft der Turngemeinde Friedberg. Als solcher vertrat sie den Gau bei den Gaugruppenspielen in Gie­ßen und kam dort u. a. im Kampf mit dem Deutschen Meister im Faustball. Licht-Luftbad Frankfurt a. M., auf den dritten Platz. Sn der Hand ball runde, die zur Zeit in vollem Gange ist, finden wir 62 Mannschaften, eine Zahl, die vor zwei Jahren noch kaum für möglich gehalten wurde. 3m vergangenen Sahre errang die Mann­schaft des Tv. Großen-Duseck die Meisterschaft, und die Mannschaft der Turngemeinde Friedberg rückte als Gaubeste der ^-Klasse in die Meister­klasse auf. Sn erfreulichem Aufschwung sind zur Zeit der erste Bezirk (Marburg), der zweite (Gießen-Wehlar) und der sechste Bezirk (Fcan- kenberg) begriffen: der letztere hat hervorragend spielstarke Mannschaften fast in allen Sommer­spielklassen und nunmehr auch zwei von den sechs Plätzen der Faustball-Sonderklasse beseht. Dabei ist bemerkenswert, daß es sich in diesem Bezirk in der Hauptsache um Landvereine handelt. Aeben den eigentlichen Wettkampfspielen in den Be­zirken und im Gau nehmen erfreulicherweise auch die Freundschaftsspiele unter den Spielabteilun­gen des Gaues stark zu und werden in echt turnerischem Geiste sehr häufig mit Wanderungen verbunden. Auch an Lehrgängen für Sommer- und Winterspiele, in Verbindung mit Schieds­richterausbildung und praktischen Prüfungen, hat es die Gauspielleitung nicht fehlen lassen, und sie erkennt an, daß der Gauvorstand an der Entwicklung der Spielbewegung regsten Anteil nimmt. Spielnachmittage auf den Gauturnfesten und neuerdings auch beim Gaufrauenturnen wer­ben nicht nur für die eigene Sache, sondern stellen auch eindringlich die enge Verbundenheit von Turnen und Spielen heraus und geben den Mannschaften Gelegenheit, auch auf der Spiel­wiese erkennen zu lassen, daß sie in erster Linie Turner und Turnerinnen sind.

Gauoberturnwart Will (Gießen) gab der sicheren Hoffnung Ausdruck, daß die Spielweise bei den Hessenturnern wie seither, so auch weiter­hin von kameradschaftlichem Geiste getragen ist und dadurch Auswüchse, wie sie bedauerlicher­weise hier und da immer wieder auftreten, ver­mieden werden.

Als Aeuerung hat sich auch der Werbe- spieltag gut eingeführt, der den Abschluß der Sommer- und den Beginn der Winterspiele vereint und einen ganzen Tag mit abwechslungs­reichem Snhalt füllt. Von größter Bedeutung für den Fortgang der Spielbewegung erweist sich immer wieder die Spielplatzfrage, und in dieser Hinsicht fordert der Berichterstatter die Vereine auf, der wichtigen Angelegenheit ihre ganze Aufmerksamkeit zu schenken und alles zu versuchen, um zu vereinseigenen Spielplätzen zu kommen.

Da aus dem Gauspielausschuß der Schriftführer Albert S l a w i h k i, Mtv. Gießen, und der Bei­sitzer Koch, Marburg, ausscheiden, beide aus beruflichen Gründen, wurden Ersatzwahlen er­forderlich: als Schriftführer wurde einstimmig der Spielwart des Mtv. Gießen, P. Ritsert, und als Beisitzer der Leiter einer Altersmann­schaft, Kämpfer (Aiedergirmes). gewählt.

Da sich der Gauturnausschuh demnächst mit dem einheitlichen Aufbau aller fachlichen Unter­ausschüsse befassen wird, wurden Anträge der Leiden Gießener Spielabteilungen und des Män- nerturnvercins Gießen, die auf eine Umbil­dung des Gauspielausschusses ab- zielen, dem Gau als Material überwiesen.

Als Orte für die Austragung der G a u-- Meisterschaften in den Sommerspie­len des nächsten Sahres wurden für die Vor­runde Marburg, für die Rückrunde Fried­berg bestimmt, während der große Werbespiel­tag 193) der Gießener Spielerschaft über­tragen wurde.

Aus erzieherischen Gründen sollen die Schü­lermannschaften (bis 14 Sahre) in der Hauptsache im Rahmen ihres Vereins spielen, nach außen zu Spielrunden, aber nicht über ihren Gaubezirk hinausgeführt werden, und dies auch nur während der Ferienzeiten, nach dem Gottes­dienst und mit Zustimmung der Eltern.

Eine eingehende Aussprache über die Frage, ob gaueigene oder gausremde Schiedsrichter der Sache förderlicher seien, bzw. ob benachbarte Gaue chre Schiedsrichter austauschen sollen, schloß die anregende Tagung, an der auch der Gauspiel­wart des Gaues Frankfurt a. M. mit wertvollen Ausführungen teilnahm.

Turnen, Sport und Spiel.

Handball im Männeriurnverein (O. T).

Am nächsten Sonntag fährt die 1. Handball­mannschaft des Mtv. 8im fälligen Verbands- Rückspiel nach Wetzlar. Die Wetzlarer Mann­schaft stehl zwar am Ende der Tabelle, hat jedoch durch versa)iedene neue Kräfte in letzter Zeit sehr an Spielstärke z igenommen. Die Mtver wer­den das Spiel sehr ernst nehmen müssen, wenn sie nicht unangenehm enttäuscht werden wollen.

Die zweite Mannschaft fährt nach Butzbach, um gegen die erste des dortigen Turnvereins, die zur Zeit an der Spitze der ^-Klasse steht, das fällige Derbandsspiel auszutragen. Zeigen die Mtver die gleichen Leistungen wie am ver­gangenen Sonntag, so werden sie den Butz­bachern wohl den Sieg schwer machen.

Die 1. (Zugendmannschaft spielt in Wetzlar gegen die 1. Sugend des Tv. WeZlar. Da die Gießener mit Ersah antreten, werden sie sich sehr anstrengen müssen, wenn der Sieg nicht in Frage gestellt werden soll.

Handball im Turnverein 1846 Gießen.

Zum ersten Spiel der Rückrunde fährt die erste Mannschaft am Sonntag nach Rauheim. Das Vorspiel endete unentschieden. Da 1846 am Sonn­tag mit Ersatz antreten muh, wird alle Energie nötig sein, um ein gutes Ergebnis herauszuholen.

Auch die Sugend spielt gegen Rauheim. Sm Vorspiel siegte sie 9:4, doch wird sich dieses Re­

sultat kaum wiederholen, da die Rauheimer an Epielstärke bedeutend gewonnen haben.

Handball der Sp.-Dg. 1900.

ö. Kommenden Sonntag treten 1900s Jugend und Schüler zum erstenmal in Pflichtspielen in Aktion Die Gegner sind in beiden Fällen die gleichen Mann­schaften des V. f. L- Wetzlar. Das Jugendspiel findet in Wetzlar statt, während 1900s Schüler Platzverein sind, -lieber den Ausgang der beiden Treffen, ins­besondere des Jugendspiels, läßt sich schwerlich eine Voraussage treffen, da die Mannschaften eine aus­geglichene Spielstärke aufweisen.

Handball in Heuchelheim.

Heuchelheims Erste konnte das am letzten Sonn­tag auf eigenem Platz gegen die 1. Mannschaft vom Tv. Lich ausgetragene Gesellschaftsspiel mit 4:2 Toren für sich entscheiden. Den Gästen, die eine sehr flinke Mannschaft stellten, fehlte es teilweise noch an der notigen Fangsicherheit. Die Einheimischen spielten besonders in der zweiten Halbzeit sichtlich überlegen und hätten, wenn das Spiel nicht etwas zu leicht genommen wor­den wäre, das Ergebnis günstiger gestalten können.

Am kommenden Sonntag trägt Heuchelheims Sugend in Lich ihr erstes Spiel gegen die dortige 1. Sugendmannschaft aus. Da auch Lich Reuling ist, muß der Ausgang offengelassen werden.

Tum-AuSschuß des

o Mit der ersten Gauvorturnerstunde, die in Gießen in der Turnhalle des Männerturn­oereins stattfand, wurde die Ausbildungs­arbeit für das neue Turnjahr einge­leitet. Die sachliche Grundlage dafür, insbesondere für die Geräte- und Freiübungen, bildet ein Hekungsplan, den Gauoberturnwart W. Will (Gießen) seinen Mitarbeitern in den Gaubezirken und örtlichen Turnvereinen zugänglich ge­macht hat.

Zunächst beschäftigte sich mit den verschiedenen Stoffgebieten der Gauturnausschuß, zu dem auch die stellvertretenden Dezirksturnwarte zugezogen waren. Rach einigen Ordnungsübungen, soweit sie zu Reihungen, Llmgruppierungen, Auf­märschen und dergleichen von Riegen und grö­ßeren Llebungskorpern immer notwendig bleiben werden, wurden die allgemeinen Freiübungen gründlich durch geturnt und dabei gleichzeitig nach verschiedenen Richtungen einer eingehenden Lieberprüfung unterzogen. Sie umfassen in ihrem Aufbau, der sich an die Freiübungen des Deut­schen Turnfestes zu Köln anlehnt, vier Gruppen zu je drei Liebungsbildern, sind verbindlich für die kommenden Gauveranstaltungen und bilden daher einen durchlaufenoen Bestandteil des Llebungsstoffes für alle Vorturnerstunden in den Bezirken. Für die Ausbildung an den Geraten dagegen soll durch einwandfreie Wiedergabe ein­zelner Hebungen zunächst eine breite Grundlage geschaffen werden, auf der später die Pflicht­übungen bei den Wettkämpfen aufgebaut werden. Für die Winter-Gerätewettkämpfe in den Be­zirken, die bis zu Anfang April abgeschlossen sein müssen, werden der Gauwart für das Män­nerturnen Martin T e x t o r (Marburg), der Gauwart für das Frauenturnen Rudolf Paul (Gießen) und der Bezirksturnwart Heberlein (Marburg) einen Entwurf für die einzelnen Stu­fen ausarbeiten. Sm Volksturnen find Kugel­stoßen, Laufen, Weit- und Hochsprung, Stabhoch- und Weithochsprung gründlich zu üben, und schließlich muß jede Turnstunde, soll sie richtig geleitet sein, auch Raum lassen zu einem heiteren Spiel und einem fröhlichen Turnerlied. Für das Frauenturnen, Schwimmen, Fechten und Spielen werden die Gaufachwarte demnächst Plan und Llebungsstoff den Abteilungsleitern vorlegen.

Dem praktisch-methodischen Teil auf dem Turn­boden folgten am Rachmittag längere Verhand­lungen im Deratungszimmer. Rach einem tri-

Gaues Hessen I. T.

tischen Rückblick auf das Gauturnfest zu Alsfeld und das Gauwetturnen der Frauenabteilungen zu Lich entwickelte sich eine lebhafte Aussprache über die neuerdings aus verschiedenen Richtun­gen her andrängende Frage der Llmgliede- rung des Gau-Turnausschusses selbst. Der Gauwart für das Frauenturnen R.Paul (Gießen) leitete als Berichterstatter die Bespre­chung ein mit einem gedrängten Lieberblick über die seitherige Entwicklung auf den verschiedenen Gebieten der Leibesübungen, insbesondere in der Rachkriegszeit. Ganz im Sahnschen Sinne ist der Turnbetrieb aus seiner, vielfach durch äußeren Druck veranlaßten Einschrumpfung auf das Ge­räteturnen und die volkstümlichen Liebungen her- ausgewachsen und hat die Vielgestaltigkeit seines Snhalts wiedergewonnen. Damit aber sind auch die Tage des Lurnwarkes g^ählt, der in seinem Verein, im Bezirk und im Gau alles in seiner Person zusammenfassen konnte, was sein Wir­kungskreis von ihm forderte. Mit der reicheren Entfaltung der Leibesübungen mußte er sich auf allen Stufen Fachwarte angliedern, so daß er aus dem alles umfassenden Turnwart allmählich und zwangsläufig selbst ein Fachwart wurde für das Geräteturnen, dem die anderen Fachwarte gleichberechtigt gegenüberstanden. Die alteRaum- gliederung des Gaugebietes unter sachlich zu­reichenden Einzelpersonen wurde langsam durch­setzt von einer Fachgliederung, die strahlenförmig in alle Raumteile eindrang und auf ihren Aus­bau in besonderen Fachausschüssen von verschie­dener Größe und Bedeutung für das Ganze hin­drängte. Die eingehende Erörterung zeigte, daß in diesem Zusammenhang neben technischen Fragen auch finanzielle und nicht zuletzt verwaltungswich­tige Auswirkungen mitbehandelt werden müssen, damit eine einfache Formel, gleichweit entfernt von Lieberorganisation und überlebten Bestand­teilen, gefunden werden kann. Auf dieser Grund­lage wurde ein Llnterausschuß bestellt, der einer neuen Vollsitzung anfangs Sanuar Bericht erstatten soll; es gehören ihm an Gauoberturn- toart Will, Gau-Frauenturnwart Paul und vom Gauvorstand Dach (Großen-Linden).

Zum Schluß wies der Gauoberturnwart auf den eindrucksvollen Verlauf des Geräte- Wettkampfes der drei mittelrheinischen Gaue in der Volkshalle zu Gießen hin und stellte Lehr­gänge für verschiedene Fachgebiete innerhalb des Gaues Hessen in bestimmte Aussicht.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

o. Die 1900er haben für ihre am kommenden Sonntag verbandsspielfreie L i g a e l f die Liga- mannschaft der Germania 94 Frankfurt au einem Gesellschaftsspiel verpflichtet und damit der eigenen Mannschaft einen Gegner verschrie­ben, der ihr sicher überlegen sein wird. Die Frankfurter Mannschaft spielt in der zweiten Klasse im Rordmainkreis mit wechselndem Erfolg. Immerhin gehört sie noch zur Spitzengruppe. Sn diesem Frühjahr versagten die Frankfurter kurz vor der Meisterschaft. Was an den Gästen bei ihren seitherigen hiesigen Gastspielen immer zu bewundern war, das war das faire, ideenreiche Kombinationsspiel. 1900 wird dieses Freund­schaftstreffen in stärkster Besetzung bestreiten. Cs wird gleichzeitig die Generalprobe für den am 3. Rovember stattfindenden Kampf gegen den derzeitigen TabellenführerGermania" Marburg sein. Die drei Schluhleute des Gastgebers müssen dabei ganz anders auf der Höhe sein, als es am vergangenen Sonntag der Fall war, sonst hat der Frankfurter Gast die größeren Siegeschancen. Man rechnet bei dem guten Können der Ein­heimischen mit einem fairen Spielverlauf. Der Sieger dürfte wohl erst mit dem Schlußpfiff des Llnparteiischen feststehen.

Dem Ligaspiel voraus geht eine Begegnung 1900s Alter Herren, der Ligareserve, sowie eventuell der ersten Sugendelf. Die Re­serven spielen gegen Steinbachs erste Mannschaft,

während die Gegner der Alten Herren und Su­gend bei der Riederschrift dieser Zeilen noch nicht endgültig seststehen. Voraussichtlich werden es Marburg und Dillenburg sein. Bei all diesen Treffen erwartet man die Blauweißen auf Grund des eigenen Platzvorteiles als Sieger.

V. f. B.

Die L i g a m a n n s ch a f t ist am kommenden Sonntag Gegner der Liga des Wetzlarer Sportvereins und steht damit vor einem schweren Kampf. Sm Vorjahre konnte D. f. D. die beiden Verbandsspiele gegen den Wetzlarer Rivalen mit 2:1 bzw. 4:3 gewinnen. Allerdings stand Sportverein in der vorigen Saison hinter V. f. D. an zweiter Stelle der Tabelle und war wohl um einiges spielstärker als heute. Daß die Sportvereins-Els am kommenden Sonntag alles aufbieten wird, um durch einen Sieg ihre nicht gerade günstige Position zu verbessern, ist selbst­verständlich: sie hat den Vorteil des eigenen Platzes und gibt damit einen sehr gefährlichen Gegner ab, den die D. f. B.-Mannschaft auf keinen Fall unterschätzen darf, wenn sie nicht unterliegen will. Man sollte ihr einen knappen Sieg gegen Wetzlar zutrauen, vorausgesetzt, daß sie den erforderlichen Kampseseiser aufbringt und auch bei eventuellen Anfangserfolgen des Geg­ners nicht nachläht.

Alle übrigen aktiven Mannschaften, sowie die Sugend und Schüler sind spielfrei.

Fußball in Heuchelheim.

Spiel- und Sportverein Burg ist der Gegner, den der Sportverein 1920 am kommenden Sonntag in Heuchelheim empfängt. Das Vorspiel in Burg ge­wannen die Heuchelhe.mer ziemlich hoch 4:0. Sell diesem Spiel hat aber die Spielstarke der Mann­schaft nachgelassen, und so ist die Frage nach dem Sieger vollständig offen. Burg stellt eine stabile Mannschaft, die durch ihr eminent schnelles Spiel gefährlich wird. Heuchelheim tritt feit langer Zell erstmalig wieder komplett an. Ob es zum Siege reicht, hängt davon ab, mit welchem Geist die Mann­schaft erfüllt ist.

§ußbo Muh 1926 Großen-Buseck.

Großen-Busecks 1. Mannschaft empfängt am näch. sten Sonntag die 1. Mannschaft des Sportvereins Ettingshausen. Wenn auch diese Mannschaft in ihren letzten Spielen etwas nachgelassen hat, so muß sie doch ernst genommen werden, zumal sie'viel Ueber- raschungen bietet. Gegenüber den Buseckern ist sie körperlich stärker und verfügt über gute Durchschlags­kraft. Die Platzmannschaft ist wohl technisch besser, auch schneller und befindet sich zur Zeit gut in Form. Trotzdem sie den Vorteil des eigenen Platzes hat, muß man den Ausgang des Spiels völlig offen» halten.

Die 2. Mannschaft fährt nach Daubringen, um mit der dortigen Zweiten ein fälliges Verbandsspiel aus­zutragen. Die beiden Mannschaften sind vollständig gleichwertig. Der Glücklichere wird Sieger bleiben.

I. Sp. V. 1926 Steinbach.

Kommenden Sonntag empfängt die erste Mann­schaft Steinbachs die drille Mannschaft der Spiel­vereinigung 1900 Gießen zum fälligen Verbands­spiel. Die Platzmannschaft wird gegen die technisch besseren Gäste einen sehr schweren Stand haben, zumal sie mit Ersatz antreten muß. Die Gäste werden alles aufbieten, um zu den ersten Punk­ten zu kommen.

Sportverein 1929 Bieber.

Am kommenden Sonntag hat die 1. Mannschaft die gleiche des Sportvereins 1928 Garbenteich zum Gesellschaftsspiel als Gast. Der Ausgang des Treffens ist offenzulassen.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Am kommenden Sonntag stehen sich auf dem Trieb G i e h e n lb und W i e s e ck l im vorletzten Serienspiel gegenüber. Die meisten Siegesaus­sichten in diesem Spiel haben die Vorstädter, doch haben die Einheimischen auf eigenem Platze schon öfters Lieberraschungen gebracht. Den Ausgang des Spieles muß man deshalb offen lassen.

Sn Lollar treffen sich Wetzlar! und Lol­lar! im letzten Spiel. Die Gäste haben in ihren vorigen Spielen eine beachlliche Form­verbesserung bewiesen. Ob es Lollar wieder ge­lingt, die Wetzlarer mit einer Riederlage abzu­fertigen, ist ungewiß.

Sn der zweiten Bezirksklasse hat K i n z e n - bachl Leun! zu Gast. Hier dürften die Ein­heimischen den Vortell des eigenen Platzes aus­nutzen und Sieger bleiben.

Sn Wieseck stehen sich W i e s e ck II und Rod - heim! gegenüber. Ob es den Einheimischen ge­lingt, dem Tabellenzweiten eine Riederlage zu bereiten, hängt von dem Siegeswillen ab, den die Mannschaft zum Spiel mitbringt.

W ald girmes und Watzenborn werden sich in Waldgirmes ein gleichwertiges Spiel liefern, in dem der Glücklichere Sieger bleiben wird.

Staufenberg wird in Daubringen! einen ernsthaften Gegner haben. Ob sich die Gäste von den flinken Etaufenbergern eine Riederlage gefallen lassen, hängt vom Antreten der Mannschaft ab.

Sn der Sugendklasse treffen sich Klein- Linden Raunheim, Treis Wieseck U, Watzen­born Gr.-Linden, Rodheim Wieseck I, Gießen Wißmar, jeweils auf dem Platze des zuerst genannten Vereins.

Fechten imTumgauHeffen(D.T.)

Mannschaftskampf in Gießen.

Der kommende Sonntag bringt in der Turn­halle des Männerturnvereins eine größere fechte­rische Veranstaltung. Vier Vereine des Turn­gaues Hessen tragen einen Mannschafts­kampf im Florettfechten aus. Die Ver­anstaltung soll den Kampffechtern Gelegenheit geben, ihre Wettkampferfahrungen zu erproben und neue Anregungen zu gewinnen. Es treten folgende Mannschaften zu je drei Fechtern an: 1. Mtv. Gießen: Bürk, Hennig, Vogel; 2. Tv. Wetzlar: K. Mulch, H. Mulch. Hövels; 3.Tv. 1860 Bad -Rauheim: Hahn, Derlich, Pfeffer; 4. Tgm. Friedberg: Brack, Frankenberger, Stein. Die Kampfleitung liegt in Händen von Gaufechtwart Kühn (Friedberg). Es sind ins­gesamt 60 Gefechte auszutragen.

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