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Nr. 251 Drittes Blatt
Freitag, 25. Oktober 1929
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)
Wirtschaft.
Die Entwicklung des Außenhandels.
3m September hat fich der Ausfuhrüberschuß des deutschen Außenhandels, der bereits im August eingetreten war, noch vergrößert. Cs wird natürlich abzuworten sein, ob diese Erscheinung dauernd ist; jedenfalls wäre es verfehlt, auf Gründ der aktiven Gestaltung des deutschen Außenhandels seit August irgendwelche tiefergehenden Schlüsse über die Lage der Gesamtwirt- schaft zu ziehen. An sich ist natürlich die weitere Steigerung des Aktivsaldos ün September eine erfreuliche Tatsache, aber wenn man die Zukunftsaussichten des deutschen Außenhandels in Betracht ziehen will, so muß man davon aus- gehcn, daß diese Steigerung einer normalen Entwicklung entspricht, die im Hinblick auf die Einflüsse der Saison, auf die Lage der Konjunktur und vor allem auf die Gestaltung der Ernte nicht anders zu erwarten war. Die erreichte Aktivität des Außenhandels ist hauptsächlich durch den Rückgang der Einfuhr zustande gekommen, und dies hängt wohl in erster Linie damit zusammen, daß sich der Rückgang im Reuzufluß ausländischer Kapitalien, der fast zu einem Aushören im Vergleich zu früheren Jahren geführt hatte, bemerkbar machte.
Was die speziellen Ergebnisse des September- Ausweises anbelangt, so stehen sie vorwiegend im Zeichen des landwirtschaftlichen Außenhandels, d. h. das Aufkommen der deutschen Ernte hat zu einer Verringerung der Getreideeinfuhr und zu einer vorübergehenden Getreideausfuhr geführt. Wenn auch sich somit eine Steigerung der deutschen Ausfuhr ergeben hat, so muh doch fest- gestellt werden, daß die Gruppe der Fertigwaren gegenüber dem August keine weitere Steigerung erzielen konnte. Für die gegenwärtige Konjunkturlage gibt der September-Ausweis des deutschen Außenhandels nur insofern einen Anhaltspunkt, als die Rohstoffimporte eine weitere Senkung erfahren haben, was auf eine geringere Ausnutzung des wirtschaftlichen Tätigleitsgrades hindeutet. Selbstverständlich wird in den nächsten Monaten mit wieder steigenden Importen von Rohstoffen aus saisonmäßigen Gründen zu rechnen sein, die aber infolge des Kapitalmangels nicht die Zahlen früherer Iah re erreichen dürften.
Alles in allem zeigt sich, daß der für die deutsche Außenhandelsbilanz hohe Aktivsaldo der Monate August und September aller Voraussicht nach nur eine vorübergehende Erscheinung sein dürfte, oder aber es mühte die Ausfuhr, was wohl nicht zu erwarten ist, sehr stark in die Höhe gehen. Jedenfalls hat die erheblich geringere Kapitaleinfuhr in diesem Iah re zwangsläufig einen Rückgang der Waren einfuhr zur Folge gehabt. Infolgedessen wird bei dem Wiedereinsehen des Zuflusses von AuslandkapItalien die deutsche Einfuhr wieder steigen.
Die Dornier Werke in Amerika.
Wie die 'Berliner Vertretung der Dornier- Metallbauten G. m. b. H. mitteilt, ist es zutreffend, dah zwischen der Dornier-Metallbauten G. m. b. H., Friedrichshafen und der General Motors Corporation ein Abkommen getroffen worden ist. Die Verhandlungen darüber wurden Anfang d. I. in Reuhork von Dr. Dornier persönlich geführt und später in Friedrichshafen zum Abschluß gebracht. Die Dornier Corporation of America ist, wie die Firma weiter erklärt, von den Fokker-älnternehmungen vollständig unabhängig. Sie wird sich ausschließlich mit der Fabrikation von Dornier-Typen befassen. Dr. Dornier wird Mitte Rovernber nach Amerika reifen, um mit maßgebenden Herren der General Motors Corporation das Fabrikations- Programm zu beraten und festzulegen.
* Die deutsche Hackfruchternte 1929. Rach den soeben im Statistischen Reichsamt zu- sammengestellten vorläufigen Schähungsangaben der Saatenstands- und Ernteberichterstatter wird die diesjährige deutsche Ernte an Spätkartoffeln auf 35,9 Millionen Tonnen veranschlagt. Ein- schliehlich Frühkartoffeln ergibt sich ein Gesamtertrag der neuen Kartoffelernte von rund 33,5 Millionen Tonnen, gegenüber 41,3 Millionen Tonnen im Vorjahre. An Zuckerrüben wird die neue Ernte auf rund 10 Millionen Tonnen, an Runkelrüben auf 21,2 Millionen Tonnen geschäht gegen 11 Millionen bzw. 22,6 Millionen
Schwarzer Tag an der Aeuyorker Börse.
Neuyork, 24.Dtt. (WB.) Die Neuyorker Effektenbörse hatte heute einen Großkampftag. Unter panikartigen Verkäufen wichen bie Kurse innerhalb des Börsenverlaufes bis zu 5 0 Dollar. Don Minute zu Minute steigerte sich die fieberhafte Aufregung, die noch dadurch erhöht wurde, daß die technischen Einrichtungen den gewaltigen Umsätzen nicht gewachsen waren. Als die Verwirrung ihr Höchstmaß erreicht hatte, traten die führenden Bankiers zu einer Beratung zusammen, und ihre beruhigenden Erklärungen bewirkten in den Nachmittagsstunden eine Erholung. Der Aktienumsatz erreichte mit 12 881 000 Stück einen noch nie verzeichne- ten Umfang. Die bisherigen Höchstziffern lagen bei etwa 6 Millionen Aktien.
Die beispiellose Lebhaftigkeit der heutigen Börse lockte derartige Menschenmengen an, daß ein be
sonderes Polizeiaufgebot notwendig war, um den Straßenverkehr in der Umgebung der Börse frei- zuhalten. Die Zuschauergalerien der Börse waren gedrängt voll; um möglichst vielen Eintritt zu gewähren, dursten die Besucher nur 10 Minuten auf den Galerien verweilen. Der aus dem Börsensaal dröhnende Lärm hallte in den Seitenstraßen wieder und übertönte zeitweilig das Glockenspiel der benachbarten Trinity-Kirche. Jeder Börsenposten im Börsensaal war der Mittelpunkt einer sich wild bewegenden schreienden Menschenmasse. Zeitweise ermattete das Geschrei der Tausende von Stimmen, um dann nur noch mächtiger wieder anzuschwellen, wenn Gerüchte oder Kursstürze in diesem oder jenem Papier sich im Börsensaal blitzschnell verbreiteten. In der allgemeinen Aufregung brachen sechs Makler zusammen und mußten ins Krankenhaus gebracht werden.
Tonnen bei der Ernte 1928. Im Vergleich mit den vorjährigen Ergebnissen bleibt demnach die diesjährige Hackfruchternte im allgemeinen zurück. An Kartoffeln ergibt sich ein Ausfall um zusammen rund 2,8 Millionen Tonnen — 6,7 Prozent, an Zuckerrüben um rund 1 Million Tonnen — 0,8 Prozent und an Runkelrüben um 1,4 Millionen Tonnen — 6,3 Prozent. Die Ur- fache dieser Minderung ist in der Hauptsache auf die langanhaltende Trockenheit während der Sommermonate zurückzuführen, durch welche das Wachstum der Hackfrüchte, insbesondere auf den leichteren Böden, in starkem Maße gehemmt wurde.
• Elite-Diamant-Werke, A. ° G. Die Adam Opel-A.-G. in Rüsselsheim teilt mit: Gemäß einer vorläufigen Aufstellung der Treuhand» A-G. in Leipzig betragen die Verbindlichkeiten der Elite-Diamant-Werke, A-G. (einschl. der dinglich gesicherten), acht Millionen Mark. Etwa zwei Millionen davon werden der Adam Opel- A.-G. geschuldet. Heber diesen Betrag hinaus hat die Adam Opel-A.-G. in den letzten Monaten Wechsel der Elite-Diamant-A.-G. im Betrage von etwa drei Millionen diskontiert. Alm der Adam Opel-A-G. diese weitere Investierung zu ermöglichen, wurde für sie eine Sicherheitshypothek von 1 500 000 Mark auf ein Grundstück der Elite-Diamaut-A-G. eingetragen. Dor dieser Hypothek stehen für zwei Banken Hypotheken im Betrage von 1 370 000 Mark. Die belasteten Grundstücke und Gebäude stehen mit 2 766 350 Mark zu Buch. Zur Zeit, als die Sicherheitshypothek für die Adam Opel-A-G. eingetragen wurde, war ihr die wahre Lage der Elite-Dia- mant-A-G. nicht bekannt, andernfalls hätte sie sich diese Hypothek nicht eintragen lassen. Sie hätte es aber ebenso selbstverständlich dann auch abgelehnt, weitere Wechsel der Elite-Diamant- A.-G. zu diskontieren und die Verschuldung der A-G. an Opel auf zwei Millionen anwachsen zu lassen. Angesichts der Lage, wie sie sich nach Ausstellung der Bilanz per 30. September 1929 her- ausgestellt hat, erhebt die Adam Opel-A-G. keinen Anspruch auf Befriedigung aus der für sie eingetragenen Hypothek, sondern wird diese den Gläubigern insgesamt zur Verfügung stellen. Die in der Presse verbreitete Rachricht, daß eine Hebereignung der Produktion an die Adam Opel- A-G. stattgesunden habe, ist unrichtig. Die Adam Opel-A-G. steht dem Zusammenbruch der Elite- Diamant-Werke als unbevorrechtigter Gläubiger ohne jede Sicherheit gegenüber. — In der gestrigen Aufsichtsratssihung der Clite-Diamant- Werke-A.-G.. Chemnitz, wurde, wie WTB.-Han- delsdienft erfährt, beschlossen, unverzüglich die erforderlichen Schritte zur Einleitung des gerichtlichen Vergleichsverfahrens zu unternehmen. Es besteht Einigleit darüber, dah insbesondere versucht werden soll, die kleinen Gläubiger in weitgehendem Maße zu schützen. Der Vorstand wurde beauftragt, einen ausführlichen Bericht zur Bilanz auszustellen unter genauer Spezifikation für die einzelnen Umsätze und Posten. Eine G.-V. soll umgehend einberufen werden. Am 29. Oktober wird voraussichtlich eine weitere Aufsichtsratssihung stattfindem Wie WTD.-Handelsdienst weiter hört, sollen rein buchmäßig die Aktiven den Passiven entsprechen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 25. Oft Tendenz: freundlich. Zum Schluß der gestrigen Abendbörse traten, als
Gerüchte von ganz enormen Kurseinbrüchen an der Neuyorker Börse auftauchten, plötzlich erhebliche Rückgänge ein. Ueberrafchenderwcife war man im heutigen Frühverkehr zuversichtlich und fest gestimmt. Jnterventionstätigkeit der Banken und Jntereffen- käufe der Spekulation führten wieder zu beträchtlichen Besserungen, so daß bald die höchsten Kurse des gestrigen Tages wieder erreicht waren. In Spezialwerten wurden nennenswerte Umsätze getätigt, da vom Chademarkt ausgehend eine Anregung bestand. Hier wird mit der Möglichkeit einer evtl. Erhöhung der Dividende gerechnet. Die starken Kurseinbrüche in Neuyork machten kaum noch einen Eindruck, da nach Zufammentr it der größten Banken auch hier eine Beruhigung eintrat. Das blieb nicht ohne Einfluß, und die hiesige Börse zeigte zu Beginn ein freundliches Bild. Zu Beginn des offiziellen Marktes schlug die Tendenz plötzlich wieder um, und die vorbörslichen Gewinne gingen zumeist wieder verloren. Ein Grund hierfür war nicht zu erkennen. Der Markt unterlag von diesem Moment an größeren Schwankungen, einmal hörte man wieder erhöhte Kurse, und im nächsten Augenblick trat erneut ein Rückgang ein. Hierdurch entstand eine gewisse Unsicherheit, und die Auf- nahmelust wurde ft art vermindert, zumal Orders kaum Vorgelegen haben dürften. Aber trotzdem waren gegen den Stand der gestrigen Abendbörse Verluste kaum zu verzeichnen. Vereinzelte Werte hatten sogar noch wesentliche Besserungen aufzuweisen. Führend waren Deutsche Linoleum mit plus 5,75 v. H. und am variablen Markte Junghans mit plus 5 v. H. Am Elektromarkt verloren Schuckert 3 v. H., Licht & Kraft 1 v. H. und AEG. 2,75 v. H. Ehadeaktien eröffneten 2 Mark fester. Der Farven- markt lag gut behauptet. Goldschmidt gewannen 1 d $). Sonst ließ, heroorgerufen durch das dauernde Hin und Her, das Geschäft viel zu wünschen übrig. Die ©c,n nac und Verluste hielten sich die Waage. Renten still. Im Verlaufe trat keine Belebung des Geschäftes mehr ein, und eine größere Zurückhaltung war wieder erkennbar, die Kurse blieben gegen Anfang zumeist gut behauptet. Am Geldmarkt mar Tagesgeld mit 6,5 o. H. etwas ange- foonnter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1806, gegen Pfund 20,399, London gegen Kabel 4,88, gegen Paris 123,86, gegen Madrid 34,10, gegen Mailand 94,13, gegen Holland 12,10, gegen Schweiz 25,18.
Berliner Börse.
Berlin, 25. Ott. Die Meldungen von der gestrigen Börsenpanik in Neuyork, den Rekord- Umsätzen von 12,88 Millionen Stück, und die sonstigen intereffanten Vorgänge in Wallstreet ließen schon im heutigen Vormittagsoerkehr die hiesige Spekulation ziemlich kalt. Wie erwartet, hatte dann auch der offizielle Beginn freundlichere Haltung, ohne dak> das Geschäft allerdings den stürmischen Charakter hatte, wie gegen Schluß der gestrigen Mittagsbörse, aber die Beschaffung von Stücken zum Ultimo und die Deckungshausse setzten sich fort. Auch seitens des Auslandes bestand einige Kaufneigung. Man wartete mit Interesse auf die Auswirkungen der Neuyorker Börsenpanik auf die übrigen europäischen Börsen, da Berlin aus den erwähnten positionstechnischen Gründen sich zunächst von der internationalen Bewegung frei gemacht hatte. Wenn auch die höchsten Notierungen von gestern abend nicht immer erreicht wurden, so lagen die ersten offiziellen Kurse doch größtenteils und mehrprozentig über dem gestrigen Schluß. Ehadeaktien
gewannen im Zusammenhang mit Gerüchten auf Dividendeerhöhung etwa 13,50 Mark, Junghans 5 v. H., Deutsche Linoleum 5,25 v. H., Allgemeine Lokal- und Kraft 3 o. H., Reichsbank und Bergmann i 4 o. H., Berger 2 v. H., Glanzstoff 4 v. H., Hotel- ' betrieb 3 v. H. usw. Bemerkenswert war die weiter feste Haltung der BMW. (plus 2 v. H.) und die relativ schwache Veranlagung unserer sog. Auslandwerte. Svenska 3,25 Mark niedriger. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer meist behauptet. Bosnier 1 v. H. fester. Pfandbriefe eher schwächer, da dem an und für sich kleinen Angebot noch geringere .Nachfrage gegenüberftanb. Die Geldsätze waren heute noch un« verändert, doch sind im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Ultimo schon kleine Versteisungs- erscheinungen erkennbar. Im Verlaufe bröckelten die Kurse meist leicht ab. An einigen Märkten herauskommende Ware fand seitens der Interventions- banken schlankweg Aufnahme. Etwas stärker gedrückt lagen Ehadeaktien, die 4,40 Mark verloren. Polyphon, die einen Verlust von 4,5 v. H. und Reichsbank von 3 o. H. hatten.
Büchertisch.
— Staackmanns Almanach deutscher Erzähler. Iubiläums-Ausgabe 1930. Heraus- gegebcn von Rudolf Greinz. Mit einem Kalendarium und vollständigem Verlagsverzeichnis. 312 Seiten 8°. Geb. 1 Mk. L. Staackmann Verlag, Leipzig. (497) — Ein Almanach deutscher Erzähler, der aus Anlaß des 60jährigen Verlags- bestchens eine Dlütenlese dessen enthält, was bisher von den Autoren des Verlages geschossen wurde. Die vom Herausgeber mit Sorgfalt getroffene Auswahl enthält lediglich selbständige Rovellen und abgeschlossene Erzählungen, vorzugsweise neueren und neuesten Datums. Von den Mitarbeitern seien genannt: Rosegger, Dreher, Heubner, Müller-Guttenbrunn, Watzlik, Rudolf Hans Bartsch, Söhle, Wildgans, Schön- Herr Ginzkey, Hans Heyck. Eingeleitet wird der Band durch ein literarisches Geleitwort von Rudolf Greinz, betitelt „Zweck und Ziel".
— Das Infelfchifs. Eine Zeitschrift für die Freunde des Insel-Verlages. Zehnter Iahrgang. Viertes Heft. Herbst 1929. — Rus dem abwechslungsreichen, literarischen Inhalt der von Karl Weisser redigierten Zeitschrift möchten wir die folgenden Beiträge hervorheben. „Konstantins Tränen taufe", das Echlußstück von Albrecht Schaeffers neuem großen Roman, der dem Leben des Kaisers Konstantin gewidmet ist und eine Weltwende zu schildern unternimmt. Aus dem soeben erschienenen ersten Bonde der Briefe Rilkes eine Probe des Iah res 1903, an Lou Andreas Salome. Ein Abschnitt aus dem spanischen Stierkämpfer-Roman „Die Tiermenschen" von Henry de Montherlaut. Ein spannendes und erregendes Kapitel aus Stefan Zweigs jüngster Monographie über Ioseph Fauche. Endlich eine amüsante, auch kulturhistorisch beachtliche Schilderung „Das jetzt florierende Leipzig" aus dem Buche von Charles Sanford Terry über Iohann Sebastian Dach.
— 10 Iah re Republik. Tatsachen und Zahlen. Unter Mitarbeit von Dr. Graf Drockdorff, Dr. Treuner, Graf E. Reventlow il a., herausgegeben von W. v. Müfsling. (Geh. 1 Mk.). Verlag I. F. Lehmann, München. (278)
— Ra thanael Iünger: Kuddelmuddel, Leonidas und Zopf. Eine Geschichte für ärgerliche Leute. Ganzleinen 6 Mk. 282 Seiten 8°. Hinstorffsche Verlagsbuchhandlung Wismar i. Meckl., 1929. (354)
— Wilhelm Iust: W i r Sittenstrengen der Vorkriegszeit. Erinnerungen aus dem Schülerleben. 195 Seiten 8°. Ganzleinen 2,80. Sonnemann-Verlag, Halle (Saale). (364)
— Dr. Havel: Die Verfassung des DeuschenReichs vom 11. August 1919 mit Bildern und Skizzen. (Gilde-Verlag, Köln.)
— Wahl, Pros. D r. Adalbert, Der heutige Stand der Kriegsschuldfrage. Pädagogisches Magazin, _ Heft 1264. Langensalza, Hermann Beyer & Söhne (Beyer & Mann). 88 S. Preis 2,10 Mk. (329)
— Binder, Pros. D r. Iulius, Der 2 8. Iuni und bie Kriegsschuldsrage. Pädagogisches Magazin. Heft 1263. Langensalza, Hermann Beyer & Söhne (Beyer & Mann). 36 S. Preis 1,05 Mk. (330)
Banknoten.
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Hambura-Amerila Palet Hamb. Sübam. Dampssch- Hania Samiff.-lflH - - Norddeuilcher Lloyd . . - IMllfl. $eutjd)e Grebltanfi. . Barmer Banlveretn . . - Berliner Handelilgeiellsch. • Commerz- und Privat-Bam Dacmsi. u. Natumalbanl . Deutsche Bank.....
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126
106
222 I
147 I
Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lornbardzinsfuß 8,5 Prozent.
Frank. Maschine«.....
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Lechwerte.
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4% Oesterreich«che Goldrte.
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4% Ocsterreichilche Einheitliche ................
4% Unganlcbe Goldrte.. . - 4% Ungarische StaatSr. v. 1910 4K% deSgl. von 1913 ....
4% Ungarin fironenrte.. . - 4% Türk. ZoUanleihe v. 1911 .
4% Türkische «agbadbahn-Ani Serie I.....
4% bedfll. Serie II
5% Rumänische vereind Rente hon 1903 1 . . . .
iW unäntidje veretnh. Rente von 1913 .......
4% Rumänische vereüch. Reute .
2 .1,95 19,2
BuveruS . . ...
Deutsche Erdöl . . . Essener Steinkohle . . Gelienkircheuer . . . Harpener......
Hoesch Eisen.....
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Bet. Glanzstoss . . . . Bembery.......
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Amerikanische Noten
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111,68
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Englische Noten . .......
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Französische Noten .......
16.435
16,495
Holländische Noten .......
168,14
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Italienische Noten........
21,88
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Norwegische Nölen.......
111,68
112,12
Deutsch-Oesterreich, i 1OO Schilling
58,53
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Rumänische Noten.......
2,475
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Schwedische Noten.......
112,00
112,44
Schweizer Noten ........
81,04
81,36
Spanische Noten ......
59,53
60,77
Tschechoslowakische Noten.....
12,335
12,395
Ungarische Noten .......
72,85
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130,5
130
137,5
——
137
138,25
—
117
117
-11
_
210
207,5
98
97
97,5
97,25
114,5
114
103
101,75
100,4
102,5
121
119,5
120
—
70,5
——
—
—
93,75
94.4
105
—
105,4
105
256
_
255
254.25
107,75
106
106.5
106,5
—
106
108
.4. Oktober
25. Oktober
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Bries
Geld
Vriel
timfl.-lHoti
1b8,45
168,79
168,39
163,73
«uen -Aires
1,742
1,746
1,740
1,744
Brss. Antw
.8,425
58,545
58.415
58,535
Christiania.
111,91
112,13
112,91
112,13
Kopenhagen
111,94
112,16
111.93
112.15
Stockholm .
112,25
112.47
112,24
112.46
HelsingsorS. Italien. .
i0,496
10,516
10,493
10,513
21,885
21,92
21.885
21,925
London. . .
20,381
.0,422
20,377
20,417
Neuyork . .
4,1770
16,45
4,188C
4,1765
4,1345
Poris...
16,49
16,45
16.49
Schwei, . .
60,960
81,121
80,93
81,09
Sva.iieu .
59,69
59,81
59,62
59,74
Japan . . .
1,995
1,999
2,003
2,007
'»io de Jan
,496
u.4980
0,495
0,497
Wien in D-- Ceft abgeft
58,68
58,10
58,67
58,79
Prag . . .
12,377
12,397
2,377
12,397
Bettrad .
7,391
73,03
7,405
7,385
7,399
Budapest.
73,17
73,03
73,17
Bottarien
3,027
3,033
3,017
3,023
Lissabon
18,82
18,86
18,80
18,84
Danzig. .
Konst utiu.
1,46
81,63
81,47
81,63
,968
1,972
1,973
1,977
Athen. .
3,435
5,445
5,435
5,445
Eanada
4,144
4,152
4,128
4,136
Urn uat).
4,076
4,084
4,076
20,94
Cairo . .
20.905
20.945
20.80
4.084


