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Aus her provinzialhaupistadt.
Gießen, den 25. Mai 1929.
Vom deutschen Wald.
Wer einmal längere Zeit im Ausland gelebt hat, oder auch nur Wochen oder Monate in Rheinhessen oder sonst in einer waldarmen Gegend zu Gaste war, der weist erst, was uns der deutsche Wald bedeutet. Die grenzenlose Liebe bricht dann unwillkürlich in unserem Herzen hervor, und eine Sehnsucht durchzittert uns, Denn wir in heißen Ländern, wo nur hier und da ein paar Pinien oder auch Oliven stehen was wird soviel von Olivenhainen gesprochen, und wie armselig sind sie doch!) an unfern deut- 'chen Wald denken! Und glücklich der, dessen Heimat von Wäldern umgeben ist. Wenn er als Kind säst täglich auf Entdeckungsfahrten aus- zehen und dem geheimen Weben und Leben lauschen kann. ,
Keine schönere Zugenderinnerung habe ich mir rufbewahrt, als die Gedanken an unsere Streif- iüge durch den Wald. Ich weist heute noch die Plätzchen, wo wir lagerten, wo wir unfern »Wigwam" hatten, sehe noch die Quelle, die wir mit Steinen einfaßten, und wo wir Kriegsrat zu halten pflegten. Sbenfo unvergessen sind die Plätze, auf denen Sie Heidelbeeren In Massen wuchsen, die Hochwälder, in deren Schatten wir die köstlich duftenden Maiglöckchen pflückten. Alle Hügel und Schluchten tauchen auf, in denen wir Verstecken «der Räuber und Soldaten spielten.
Die Sehnsucht trieb mich in diesen Tagen an Liese stillen Plätze. Ach, wie klein, wie unendlich klein war doch alles, was ich seit dreißig Jahren nicht mehr geschaut hatte. 3n meiner Phantasie hatte ich stets mit kindlichem Maßstab gemessen uni) hatte mir Berge und Schluchten vorgestellt, unb was sah ich? Kleine Rinnen und kleine Hügel! Aber
,Der Jugend Zauber für und für ruht lächelnd doch auf dir, auf dir...“ kann man hier, etwas geändert, mit Storm 1egen. —
Die erhabene Ruhe und die feierliche Stille, vie uns umfangen, wenn wir zwischen hellgrünen Buchen und trotzigen Fichten wandeln, legen sich warm und weich wie eine Mutterhand auf unser Denken und Fühlen. Wir sind im Walde andere, »bessere" Menschen.
Kein Volk empfindet fo stark den Zauber des Waldes, wie das deutsche. Wenn wir einen Gang machen, wenn wir Ruhe für unsere Rerven brauchen, suchen wir .den Wald auf. ilnfere Jugend durchwandert ihn, sie lagert an lauschigen Plätzchen, sie schläft im Walde. All unsere Lieder singen vom deutschen Wald und seiner Schönheit.
Ich habe heute wieder lange am Waldrand aeftan&en, da, wo der Ginster, sonst ein lästiges Linkraut, seine goldenen Blüten leuchten ließ. Tief unten im Tal ein kleines Dorf. Ich sah einen geschmückten Maibaum, den sie aufgerichtet hatten, und der Wind brachte einzelne Klänge der Pfingstmusik zu mir herauf. Aus dem Walde aber rief der Pirol, der Spottvogel, der jetzt endlich auch, noch nach dem Kuckuck, wieder zu uns gekommen ist. Seine Stimme klang wie: Bier hol! Bier hol! oder wie in manchen Gegenden die Leute den Ruf auslegen: Vergiß die Schnapsflasche nicht! wohl eine Erinnerung an unsere Pfingstseste, wie sie hier und da noch heute im Wald gefeiert werden. —
Still und einsam stand der Maiwald, leise rauschte der Wind durch das junge Grün:
Lind mich ergriff ein süßes Grauen: es rauscht der Wald geheimnisvoll, als möcht er mir was anvertrauen, das noch mein Herz nicht wissen soll, als möcht er heimlich mir entdecken, was Gottes Liebe sinnt und will.. .(Lenau.)
Vornotizen.
— Tageskalender für Samstag. Reichskurzschriftgesellschaft „Gabelsberger" 20 Ähr Stiftungsfestkommers in „Stadt Lich". — Lichtspielhaus, Dahnhofstr.: „Die lustigen Vagabunden" und „Herzblut einer Mutier". — Astoria- Lichtspiele: „Geheime Macht" und „Prompte Bedienung".
— Tageskalender für Sonntag. »Rottweiler", Monatsversammlung bei G. Mülltzr, Bahnhofstraße. — Lichtspielhaus, Dahnhofstr.: »Die luftigen Vagabunden" und „Herzblut einer Mutter". — Astoria-Lichtspiele: „Geheime Macht" »nd „Prompte Bedienung".
— Stadttheater Gießen. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Karl Slobodas Lustspiel „Am Teetisch", das schon einen richtigen Sommererfolg bei feiner Erstaufführung, am Donnerstag, 23. Mai, gehabt hat, wird erstmalig am Dienstag, 28. Mai, wieder- tzolt. Spielleitung Hans Tannert. Die Winter- ßpielzeit geht am Freitag. 31. Mai, zu Ende.
An diesem Abend wird zum letztenmal „Am Teetisch" aufgeführt. — Donnerstag, 30. Mai, wird zum letztenmal „Großstadtluft" gegeben. Das Stück wurde zu Rudolf Golls Abschied neu einftubiert. Auf vielseitigen Wunsch und da bei ausverkauftem Haus eine große Anzahl Besucher abgewiesen werden mußten, wird dieses Lustspiel mit Rudolf Goll als Crusius noch ein einziges Mal gegeben.
Gictzener Wochenrnarktprcise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 190 bis 200, Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 20 bis 30, Weißkraut 20 bis 30, Rotkraut 20 bis 30, gelbe Rüben (neue) d. Bund 30 bis 35, Spinat 25 bis 30, Spargel 50 bis 100, Erbsen (grüne) 50 bis 60, Tomaten 80 bis 120, Zwiebeln 20 bis 25. Meerrettich 50 bis 120, Schwarzwurzeln 40 bis 80, Rhabarber 20 bis 25, Kartoffeln, alte 6. neue 30, Acpsel, ausl. 40 bis 70, inländ. 30 bis 40, Dörrobst 35 bis 40, Kirschen 70 bis 80, Erdbeeren 160, Honig 40 bis 50, junge Hähne 120 bis 130, Suppenhühner 100 bis 120, Tauben (Stück) 70 bis 90, Rüsse 70 bis 80 Pf. das Pfund: Eier 12, Blumenkohl 70 bis 150, Salat 20 bis 35, Salatgurken 70 bis 120, Ober-Kohlrabi 30 bis 40, Lauch 10 bis 20, Rettich 25 bis 30, Sellerie 20 bis 100 Pf. das Stück, Radieschen Dd. 15 bis 20 Pf.: Kartoffeln Ztr. 5,50 Mk.
*
••^Bon der Landesuniversität. Prof. Dr. Aubin von der Landesuniverfität Gießen erhielt einen Ruf auf den durch das Ableben von Professor Reincke-Bloch erledigten Lehrstuhl für mittlere Geschichte an der Llniverfität Breslau.
* Iustizpersonalie. Der Oberjustizsekre- tär bei dem Amtsgericht Gießen Richard Buff wurde mit Wirkung vom 1. Juni an zum Ober» justizsekretär bei dem Amtsgericht Mainz ernannt.
Die Grundsteinlegung zum Gießener Studentenhaus, das am Leih- gefterner Weg errichtet wird, ist vom 1. Juni auf den 2. Juni mittags 12 Llhr verlegt worden. Zu der Feier wird Staatspräsident Dr. Adelung als Vertreter der Hessischen Regierung erscheinen.
•* Landstraßen-Sperrungen. Wie der Oberhessische Automobil-Club (QI. v. D.) Gießen uns mitteilt, sind folgende Landstrahensperrun- gen erfolgt: Ortsdurchfahrt Erbenhausen der Strecke Homberg—Kirtorf für alle Fahrzeuge ab 27. Mai bis auf weiteres, Umleitung über Maulbach—Kirtorf; Grebenhai n—H artinanns- h a i n der Landstraße Lauterbach—Gedern für alle Fahrzeuge ab 27. Mai bis auf weiteres, Umleitung über Bermutshain—Völzberg.
*’ Straßensperre. Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird die Löberstrahe zwischen Garten- und Bleichstraße vom 27. Mai ab bis auf weiteres gesperrt.
** Asphaltierungsarbeiten in der Bahnhof st raße zwischen der Kaplansgasse und der Löwengasse werden am nächsten Montag früh in Angriff genommen. Es handelt sich darum, nun auch diesen Teil der Bahnhofstraße mit Gußasphalt an Stelle des jetzigen Kleinpflasters zu versehen. Die Arbeiten werden voraussichtlich etwa 14 Tage dauern. Während dieser Zeit wird dieser Teil der Bahnhofstraße für den Fuhrwerksverkehr gesperrt.
*• Das Maienblasen am heutigen Samstag um 19 Uhr vom Turme der Iohanneskirche bringt folgende Darbietungen: 1. Choral: »Was Gott tut, das ist wohlgetan" von Gastorius: 2. »Hoch tut euch auf“ (Motette) von Ehr. W. v. Gluck: 3. „Am Brunnen vor dem Tore" von Schubert.
* * D i e Museen sind am Sonntag, 26. Mai, zwischen 11 und 1 Uhr geöffnet.
* * D i e Wochenmarkt-Aufsicht. Als Aufsichtsbeamte für die Wochenmärkte in Gießen sind die Herren Wilhelm R i e b e l und Karl Brasch vom Kreisamt Gießen verpflichtet worden.
* * Ihren 9 3. Geburtstag kann heute Frau Pfarrer P r e u s ch e n, Marburger Straße 20 wohnhaft, in guter körperlicher und geistiger Frische begehen.
* * Rindermarkt findet am Dienstag nächster Woche in Gießen statt.
Don der Kaiserallee. Rachdem im vorigen Jahre sowohl die Fahrbahn, als auch die Dürgersteige links und rechts in der Kaiser- allee neu hergerichtet wurden, ist man jetzt damit beschäftigt, den Strahenteil zwischen dem Alten Rödger Weg und der Grünberger Straße (bis zum Schühenhaus) neu auszubauen. Der Bürgersteig auf der linken Seite wird zur Zeit mit neuen Randsteinen versehen, worauf die Auslegung mit Zementplatten erfolgt. Die Fahrbahn wird durch Kleinpflaster befestigt. Aus diesem Grunde ist die Kaiserallee bis zur Fertigstellung der geplanten Arbeiten zwischen der Georg- Philipp-Gail-Straße und der Straße ..Am Kugelberg" polizeilich gesperrt. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt durch die Georg-Philipp-Gail- Strahe — Licher Straße — Arn Kugelberg. Die
Arbeiten werden mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
** Der Krankenstand im Monat April. Rach den vorliegenden Krankenziffern am 1. Mai ist ein weiterer Rückgang der Zahl der arbeitsunfähig Erkrankten im Monat April zu verzeichnen. Die Mitgliederzahl des Haupt- verbandes deutscher Krankenkassen betrug am Stichtag 5 860 328 (3 166 420 männlich, 2 693 908 weiblich), davon waren krank 3,60 v. H. (3,32 v. H. männlich, 3,92 v. H. weiblich). Die Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen (Stadt) blieb diesmal erfreulicherweise unter dem Reichsdurchschnitt. Bei 11014 Mitgliedern (6214 männlich, 4800 weiblich) waren vorhanden 3,40 v. H. (3,17 bzw. 3,79 v. H.) Kranke. Das gleiche günstige Bild weist auch die Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen (Land) auf, nämlich 9096 Mitglieder (6639 männlich, 2457 weiblich), Krankenstand 3,21 v. H. (2,82 bzw. 4,27 v. H.)
** Ein Kind mit dem Motorrad überfahren und schwer verletzt. Gestern abend kurz vor 8 Uhr wurde in dem benachbarten Dutenhofen das drei Jahre alte Söhnchen des Arbeiters Schäfer von dort von einem aus der Richtung Wetzlar kommenden Motorradfahrer überfahren. Dem Anschein nach soll der Kleine dem Kraftfahrer in dos Rad hineingelaufen fein, jedoch fuhr der Motorradler nach dem Unglückssall einfach weiter, ohne sich um das bedauernswerte Kind zu kümmern. Der kleine Junge mußte mit einem schweren ^Schädelbruch von der Gießener Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz der Chirurgischen Klinik in Gießen zugeführt werden. Wie wir heute früh auf Anfrage in der Klinik hörten lag das arme Kind noch immer bewußtlos schwer darnieder. Die Ermittlungen nach dem Motorradfahrer wurden gestern abend sofort eingeleitet.
" Die Gewerkschaft hessischer Gemeindebeamten hält ihren neunten Vertretertag am 1. und 2. Juni in Gießen ab. Am ersten Derhandlungstage stehen hauptsächlich organisationspolitische Fragen, sowie das Aus- bildungs- und Prüfungswesen der hessischen Gemeindebeamten auf der Tagesordnung. Die Fortsetzung des Vertretertags findet in der neuen Aula der Landesuniversität Gießen statt. Hier werden Referate von dem Geschäftsführer der Gewerkschaft, Jean Reck, Offenbach a. M., über: »Deamtenpolitische Fragen der Gegenwart" und von Llniversitatsprosessor Dr. Berg- st räßer, Frankfurt a. M, über: „Die Verfassung als Grundlage des Staats- und Bürgerrechts" geholten.
** Deutsche Meister-Festspiele in Dad-Rauheim. Die diesjährigen Deutschen Meister-Festspiele in Dad-Rouheim werden am Donnerstag, 30. Mai, abends 7,30 Llhr, mit Mozarts unvergleichlicher Meister-Oper „Figaros Hochzeit" int Großen Bühnensaal des Kurhauses eröffnet. Ganz ausgezeichnet ist, wie man uns mitteilt, die Besetzung aller Haupt- und Rebenrollen: auch die kleineren Partien sind in allerersten Händen. Der Bühnenbildner vom Frankfurter Opernhaus, Ludwig Sievert, hat für diese Festveranstaltung neue Bühnenbilder entworfen. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Heinz D o n g a r h, der auch die Secco-Rezitative am Cembalo begleiten wird.
** Marburger Festspiele. Vom 9. Juni bis 15. Juli finden die diesjährigen Marburger Festspiele statt, die eine „Tell"-Aufsührung bringen werden, bei der u. a. Friedrich Kayßler und Ludwig W ü l l n e r mitwirken. (Siehe heutige An- zeige.)'
Die in. Wanderversammlung Deutscher Entomologen.
Der zweite Verhandlungstag der 3. Wander- versammlung deutscher Entomologe n am gestrigen Freitag brachte folgende Vorträge: Oberregierungsrat Dr. C. B ö m e r, Raumburg, „Lieber die Bedeutung der phylogenetischen Betrachtungsweise für die Systematik" und Prof. Dr. H. v. I h e r i n g, Gießen, „Die Phylo- genie der Insekten auf zoogeographischer Grundlage". Den beiden Vorträgen folgte eine ganz besonders angeregte Diskussion, in welcher die Fragenkomplexe von den verschiedensten Standpunkten aus beleuchtet wurden. Unter den Diskussionsrednern, die die Aussprache zu einer besonders interessanten machten, sind vor allem Prof. Martini, Hamburg, und Pater W a s - mann hervorzuheben.
Der Rachmittag führte die Kongreßteilnehmer nach Wetzlar, wo ihnen von den optischen Werken Ernst Leih eine Führung durch die Fabrikräume und eine anschließende, sehr gemüt
liche Kaffeestunde km Schützen garten geboten wurde.
Am Abend fand im Saale des Gießener Gesellschaftshauses ein Festessen statt, welche- den Entomologen von der Stadt Gießen in Verbindung mit der hessischen Regierung geboten wurde. Der Geist froher Geselligkeit gewann hier bald die Oberhand. 3m Ramen der Stadt als Gastgeberin begrüßte Bürgermeister Dr. Seih die Gäste. Es sprachen darauf die Vertreter der Schweiz, Frankreichs und Hollands in ihrer Muttersprache, worauf der Vorsitzende, Prof. D i n g l e r, seinerseits in oberbayrischer Mundart erwiderte. Pros. Sessous. Prof. Herzog. der Rektor der Landesuniversität, und Prof. Borgmann trugen mit launigen Ausführungen wesentlich zur gesteigerten Fröhlichkeit des Abends bei. Eine besondere ileber- raschung wurde den Gästen noch geboten durch Gesänge des Dauerschen Männerchores und graziöse Lautenlieder von Fräulein Ilse Jahn, Mitglied des Gießener Stadttheaters. Oberst Kleinhans, der Präsident des Klubs, gab sodann das Signal zu frohem Tanze, der die Gäste in angeregtester Stimmung noch lange zusammenhielt.
Roch feine Entscheidung der Hekoga.
Die Generalversammlung um vier Wochen verschoben.
WSR. Darmstadt, 24. Mai. Der Vorstand der Hekoga hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, den Termin derGeneralversamm- lung, der bekanntlich auf den 5. Juni bestimmt war, um vier Wochen zu verschieben, da die bestimmte Rachricht eingegangen ist, daß das neue Angebot der Südwestdeut- s ch e n Gas - A. - G. in den nächsten Tagen zu erwarten ist und der Zeitpunkt bis zum 5. Juni für die Prüfung und Durchsicht des Angebots zu kurz erschien. Bekanntlich hatte sich ddr Vorstand der Hekoga in seiner letzten Sitzung bereits für den endgültigen Abschluß mit der Ruhr entschieden.
Die Zugentgleisung bei Fulda.
Ter hessische Finanzminister in dem Unglückszuge.
WSR. Darmstadt, 24. Mai. In dem D- Zug, der gestern bei Fulda verunglückt ist, befand sich auch der hessische Finanzminister Kirnberger in Begleitung des Ministerialrats Hesse, die eine Dienstfahrt nach Berlin unternehmen wollten. Lediglich dem Llmstand, daß die Herren zwei Minuten vor dem Llnglück ihr Qlbteil verließen, um im Speisewagen den Kaffee einzunehmen, haben sie höchstwahrscheinlich ihr Leben zu verdanken, denn das Abteil, das sie vorher inne hatten, ist vo11ständig zertrümmert. Das Gepäck wurde später unter den Trümmern herausgezogen. Beide Herren sind daraufhin nach Darmstadt zurückgekehrt.
Wieder normaler Verkehr.
WSR. Fulda, 24. Mai. Die A^fräumungs- arbeiten an der Llnfallstelle in Kerzell waren nachts 2.40 Llhr beendet. Der Betrieb wird wieder zweigleisig durchgeführt. An der Llnfallstelle weilte eine Gerichtskommission des Amtsgerichts Fulda, um Ermittlungen über die Llrsache des Llnglücks anzustellen. Ebenso war auch der Oberstaatsanwalt aus Hanau anwesend. Die genaue Llrsache steht noch nicht fest, doch ist es wahrscheinlich, daß das zu schnelle Fahren des Zuges auf dem LI e b e r h vlu n g s g le i s das Llnglück herbeigeführt hat. Den im Fuldaer Krankenhaus untergebrachten 'Verletzten geht es gut; Lebensgefahr ist bei keinem vorhanden.
Berliner Börse.
Berlin, 25. Mai. (W.T.B.-Funkspruch.) Im heutigen Vormittagsverkehr kann man eine außerordentlich starke Zurückhaltung beobachten. Die Tendenz scheint im Moment eher zur Schwäche zu neigen, da die Lage in Paris sehr verstimmt. Die zu hörenden Kurse liegen zirka 1 Prozent unter gestern mittag Schluß. An Kursen hörte man A.E.G. 183—184, Schuckert 238y2—239V2, Siemens 370—371, I.-G.-Farben 240—241. Am Devisenmarkt nennt man London gegen Kabel 4,8495, London gegen Madrid 34,25, London ge- gen Berlin 20,3550, Kabel gegen Berlin 4,1970.
Sprechstunden der Redaktion
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
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6. bis 14. Juli 1929 in Gießen
Länder- und Städtewappen aller Erdteile in C old - und Silberdruck': Die FREUDE des KURMARK-RAUCHERS.
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