Ausgabe 
24.6.1929
 
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SHELL AUTOOELE aus dem SHELL Kabine*!-

WMMM Somraerkur für

Nervenkranke

u.Nervös-Erschöpfte. SpezialkuranstaliEofhelm

im Taunus bei Frankf.a.M. Prospekte durch

AWW San.-Rat Dr. M. Schulze -Kahieyss, Nervenarzt MD

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Als zweiter Punkt der Tagesordnung wurde erhandelt' die Klage der Gießener Stu. kentenhilfe in Gießen gegen die Stadt jU den Stra -

* Etatsberatung des Stadtrats. Am nächsten Donnerstagnachm'ttag findet im Stadthaus, Bergstraße, eine öffentliche Sitzung des Stadtrats statt. Hauptpunkt der Tagesordnung ist die Beratung und Beschlußfassung über den städtischen Haushalts­voranschlag für 1929. Daran anschließend soll noch eine umfangreiche Folge weiterer Vorlagen erledigt werden.

Sprechstunden der Redaktion

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen.

Anzeigenausträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.

$üt unverlangt eingesandte Manuskripte ohne belgefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Die Volkshalle, die noch bis vor wenigen Tagen mit einer Hygiene-Ausstellung das Bild ernstester Sachlichkeit bot, war am gestrigen Sonntagabend nach einer mit sehr viel Geschick durchgeführten Or- ganisations- und Aufbauarbeit die Stätte frohen Lebensgenusses. Sie beherbergte diesmal das Som­me r f c ft der GießenerStudentenfchaft, das in den letzten Jahren in der Aula und in einigen Nebenräumen der Universität seinen Platz hatte, wegen des ständig steigenden Zuspruchs aber nach der Dolkshalle auswandern mußte. Dieser Wechsel des Schauplatzes ist der VeranstaÜung nur zum Vor­teil geworden. An Stelle der beengten Raumverhäll- nisse in der Universität und der dadurch bedingten knapperen Auswirkungsmöglichkeit des Festes war gestern breitester Raum vorhanden und konnte in­folgedessen den etwa 2000 Studenten und Bürgern mehr als früher geboten werden, hoffentlich auch zum Vorteil des Reinertrages, der wie immer der Gießener Studentenhilfe zugute kommen soll.

Schon beim Betreten der Volkshalle bekam man einen sehr guten Eindruck von dem Wirken der Fest­leitung. .Man sah sich sogleich einem Weindorf im kleinen gegenüber, in dem man sich bei Wein und guter Bowle erfrischen konnte, in der Nachbarschaft war ein mit allerlei appetitlichen Sachen ausge­statteter Schnittenverkaufsstand aufgebaut, weiter ein ebenso leckerer Kuchen- und Torten-Verkaufs- stand. Ferner sah man hier eine kleine Blumenhalle, eine Abteilung für Gcschenkortikel verschiedener Art,

in Siebenbürgen.

t von özatimr in ngarischen Grenze . eine Dauchth- hmungsepidc- Ausmahe. Mele jrüfungen Meßen, ludje einzudämmen, men machtlos, dir >as ungesunde der privaten Drun- it 3n der Gemeinde Lauch tvphuslälle

7i beträgt zehn. Sie >ntoclt Dolltomnwn nie den 6tn* inW

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Berliner Börse.

Berlin, 24. 3uni. (WTB. Funkspruch.) Auch die neue Woche brachte vorläufig keine Geschäfts­belebung. Ohne daß Kurse zu hören sind, bleibt die Tendenz des heutigen Frühverkehrs undurch­sichtig. Man hosft aber, daß, wenn der Grund der Schwäche vom Samstag (die Erkrankung Stresemanns) fortfällt, wieder leichte Kurserho­lungen Platz greifen. Auch der Ultimo dürfte kaum größere Schwierigkeiten machen. Reportgeld soll jedenfalls zum offiziellen Satz in ausreichen­der Menge vorhanden sein. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 123.98, Lon­don gegen Mailand 92.68, London gegen Spanien 34.25, London gegen Kabel 4.8479, London gegen Berlin 20.3213, Kabel gegen Berlin 4.191750.

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Gießener Gtudentenfesi

zum Besten der Gießener Gtudenienhilfe

müssen. Er beantragte, da Kläger infolge nicht­ordnungsgemäßer Behandlung dieses Falles dir jetzige Streitigkeit veranlaßt habe, Abweisung der Klage. Der Provinzialausschuß wies die Klage alsunbegründet^urück und ver­urteilte den Kläger in die Kosten des Verfah­rens Streitwert 267 Mark.

Daten für Dienstag, 25 Juni.

Sonnenaufgang 3.44 Uhr, Sonnenuntergang 20.20 Uhr. Mondaufgang 22.58 Uhr, Monduntergang 6.16 Uhr.

1822: der Dichter E. Th. A. Hoffmann in Berlin gestorben (geboren 1776); 1842: der Dichter Heinr. Seidel zu Berlin geboren (gestorben 1906); 1864: der Physiker Waller Nernst in Briesen geboren.

Bornoti,*,cn

Tageskalender für Montag. Wohl- muth-Institut (Leipzig): VortragInnere Körper­reinigung", 20.30 Uhr. Lichtspielhaus, Bahnhof- straße:Die weißen Rosen von Ravensberg".

Stadttheater Gießen. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die Sommerurauffllhrung findet am Dienstag, 2. Juli, statt. Es wird Miles Malleson KomödieLiebe auf den zweiten Blick" uraufgeführt. Spielleitung hat Dberfpielleiter Hans Tannert.

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i, den Besitzer und n- Gegen Mittag ^ilt worden, daß n w Acht ein ° eingefahren sei. 4 der Eigentümer ausmann Wilhelm [ Er behauptet, daß er zwei Men, er bei einer wei. dah er das ra- bestreitet aber, Macht zu haben, «s Ehepaar dem Aadin fuhr vor. Seite der Ehaussee. in der Kurve nicht oainderWitte . einer Entfernung de habe er seine !ndet. Eine Er. ei dem Zusammen. : haben. Auch seine Hagen im gleichen

ülus der provinzialhauptstadt.

Gießen, den 24.3uni 1929.

Provinzialausschußsitzung.

Am Samstag fand im Sitzungssaale des Re- -ierungsgebäudes zu Gießen eine öffentliche Eihung des Provinzialausschusses der Provinz Lberhessen statt.

Als erster Punkt der Tagesordnung wurde ver­handelt: die Klage des Philipp Heinrich Som- verlad von Beuern gegen den Bescheid des Zreisarntes Gießen wegen Versagung glnes Wandergewerbescheins. Der Pro- ^inzial-Ausschuß wies die Klage als unbegründet rirüd und verurteilte den Kläger unter Fest- tzung des Streitwertes auf 20 Mk. in die Kosten ies Verfahrens.

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** Straßensperrungen. Vorn Oberhessi- schen Automobil-Club (A. v. D.), Gießen wird uns mitgeteilt: Folgende Straßen sind gesperrt: Die Straße Herborn Hachenburg von km 30,8 bis 30,9 am 26. Juni, von km 30,4 bis 30,6 in der Zeit vom 27. bis 29. Juni und von km 29,4 bis 29,7 in der Zeit vorn 29. Juni bis 3. Juli; Umleitung über RothDriedorf oder über die Landwege RothGufternhain und DriedorfGusternhain. Die Straße Romrod Alsfeld im Zuge der Straße GießenGrünbergAlsfeld vom 25. Juni bis 2. Juli für Langholz, und Laftautooerkehr.^Im- leitung über ZellAngenrod bzw. VadenrodStre- bendorf. Die Ortsdurchfahrt Selters in Rich- tung Stockheim ab 25. Juni für jeden Verkehr bis auf weiteres; Umleitung über BleichenbachStock- heim. Die Strecke Wölfersheim Ber - ft a b t im Zuge der Straße FriedbergHungen ab 26. Juni bis auf weiteres , Umleitung über Wohn- bad). Die Straße G i c ß e n M a r b u r g von Stadtgrenze Gießen bis km 2,0 vom 1. Juli bis auf weiteres; Umleitung über WiefeckAtten-Bufcck DaubringenLollar. Die Strecke Lauter- bad) Angersbach im Zuge der Straße Lau­terbachFulda ab 1. Juli bis auf weiteres; Um­leitung über EifenbachRudlos.

** Der studentische Frühschoppen auf dem Drandplah am gestrigen Sonntag­vormittag, die erste öffentliche Studentenkneipe dieser Art nach dem Kriege, hatte eine zahlreiche Teilnehmerschar und ein noch größeres Zuschauer­publikum vereinigt. Trotz der unsicheren Witte­rung wurde der Frühschoppen bei schneidigen Musikklängen und dem Gesänge studentischer Kneip­lieder mit viel Stimmung durchgesührt. Der Ge­danke dieser Veranstaltung ist zweifellos von Er­folg gekrönt worden, und dies dürfte wohl Anlaß geben, derartige Feiern zu wiederholen.

* Auftrieb zum Frankfurter Vieh- markt: Bullen 106, Ochsen 396, Kühe 633, Fär­sen 430, Kälber 680, Schafe 21, Schweine 4315.

war der Betrieb im Handumdrehen auf Hoch­form gelangt. Ein Schachballett unter der Lei­tung von Hans Schmidt, das auf dem oben­erwähnten großen Schachbrett in der Halle zur Vorführung kam. iE reizend und fand allent­halben wohlverdienten lebhaften Beifall. 3m weiteren Verlaufe des Abends wurde eine Revue in sieben BildernHeute Rächt, Du Du!" ur- aufgeführt. Es zeichneten hier verantwortlich: für den Entwurf Hans Rusch, künstlerische Lei­tung Erich E i ch h o f f, musikalische Leitung Hans Rusch, Inspektion Fritz Achenbach, Beleuch­tung Hans P e t s ch, Bekleidung Mar Weber. Die schneidige Musik führte das Studenten­orchester mit Unterstützung einiger Mitglieder des Orchestervereins unter Hans Ruschs sicherer Stabführung aus, die Ausstattung der Bühne hatte in entgegenkommender Weise das Stadt­theater zur Verfügung gestellt. 3m ersten Bild zeigten Damen der GesellschaftWege zu Kraft und Schönheit", das zweite Bild brachte der Ver­ein Deutscher Studenten unter der Devise Schwester Wulfhild, bitte Rarkose", hier­auf folgte die Burschenschaft Germania mit dem dritten BildDer Walzer siegt", so­dann die Landsmannschaft Darmstadtia mit dem vierten BildWenn zwei sich streiten", im fünften Bild brachten der K. St. V. Rassovia und 11. V. Unitas CheruskiaEinst und jetzt, anschließend C. D. Hasso-Rhenania das sechste BildExamen" und zum Schluß alle Witwirken- den gemeinsam das SchlußbildHeute nacht, du du!". Lebhafter Beifall dankte den eifrig wirkenden Damen und Herren für ihre Darbie­tungen. Hierauf erreichte das Fest für den weit­aus größten Teil seiner Besucher, nämlich die 3ugend, den Höhepunkt mit Tanz auf zwei großen Flächen, bei dem der Andrang der Tanz­lustigen so stark war, daß man als Beobachter oftmals die Meinung hatte, die Tanzenden wür­den sich gegenseitig doch nur auf den Füßen herumtreten. Dieses Tanzen war wirklich ein Vergnügen, je nachdem, wie man es auffaßte, aber und das war die Hauptsache es hielt die Stimmung hoch und brachte natürlich der Festleitung die erhoffte Einnahme. Während so die 3ugend mit großem Eifer den Tanzboden und die Musik strapazierte, suchten und fanden andere einen weiteren Vergnügungspunkt in dem Kabarett, dessen bewährte Leitung schon von früher her in bester Erinnerung ist; wieder andere strebten danach, unbedingt der Aufforderung Runter mit dem Zylinder" nachzukommen, wei­tere machten Vorübungen zu dem Schützenfest- Schießen usw. usw.

Alles in allem: Dieses Sommerfest der Stu­dentenschaft war einPfundsbetrieb", wie unsere Jugend von heute sich ausdrückt, wenn sie sich bei einer Veranstaltung recht Wohl fühlt; eine Stätte frohester Geselligkeit und schließlich ein starker moralischer Erfolg der Festleitung, dem sich hoffentlich auch ein gleich großer finan- -zieller Erfolg anschließen wird.

Geländekäufe der Opelwerke.

WSN. Rüsselsheim, 23.Juni. Die Opel- werke haben hier in den letzten Wochen umfang­reiches Gelände angekauft. Nachdem die Ankäufe bisher meist in der Richtung Bischofs- heim gingen, dehnte man sich diesmal auch nach Naunheim zu aus. Eine ganze Anzahl pro­jektierter Käufe kam jedock) nicht zum Abschluß, da die Besitzer die Preise zu hoch trieben, und die Firma Opel daher von dem Erwerb Abstand nahm.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Klagen über die städtische Müllverbrennung.

Durch das Verbrennen der Papierabfälle usw. des städtischen Mülls in der Sandgrube am Schiffenberger Weg entstehen sowohl am Tage, als auch in der Nacht mitunter starke Geruchs- beläftigungen für die Anwohner am Schiffen- berger Weg, die hauptsächlich in der jetzigen Som­merzeit, wo die Leute bei offenen Fenstern schlafen, besonders unangenehm empfunden werden. Es wird deshalb an die Stadtverwaltung die ergebene Bitte gerichtet, für die Beschaffung von modernen Verbrennungsanlagen zu sorgen, die sich weniger durch Geruch- und Rauchschwadenbelästi­gungen bemerkbar machen. C. G.

Auch sei die Klage nicht formell richtig erhoben (verspätet), so daß Abweisung schon aus diesem Grunde zu erfolgen habe. Von feiten des Klä­gers sei diese Angelegenheit überhaupt nicht ordnungsgemäß behandelt worden, da weitere Feststellungen über die Verhältnisse nicht unter­nommen wurden. Der Provinzialausschuh wies die Klage als unbegründet zurück und verurteilte den Kläger unter Festsetzung des Streitwertes auf 713 Mk. in die Kosten des

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Dießen wegen Heranziehung äl fenherstellungskosten b ve g s. Beide Parteien waren anwaltlich ver­beten. Die Stadt Gießen stellte der Klägerin Ende vorigen 3ahres einen Beitrag zu den Straßenkosten für den Ausbau des Wartwegs in Höhe von 4250 Mk. in Rechnung. Hiergegen hat Klägerin Klage bei dem Provinzialausschuß ein* gereicht. An Hand der aufgelegten Pläne stellte der Provinzialausschuß das zum Ausbau des Wart, rregs beanspruchte Gelände ausdrücklich fest. Die Klägerin ersuchte zunächst um Prüfung der beiden $rageri, ob 1. eine bereits bestandene Straße in Betracht kommt, oder ein Feldweg, 2. für >vei kleine Geländestreifen, nördlich und südlich des Geländes, die von Hauptgelände ge- i inc frequentierte Würstchenbude, in der ge- londert seien, überhaupt em Straßenkostenbeit g ^dezu unheimliche Mengen ohne Erschöpfung des verlangt werden konnte. Sui- bem^rfte vorsorglich in großem Ausmaß gehaltenen Vorrates ^rtretcr bet Klägerin, daß Weg s bewältigt wurden, ein Lotterie-Gebäude", in dem Mnschengedenken .bestehe und unzwei elhaft e£_ Qber ebenfo roie bei ber Preußischen Klassenlotterie ftuber eine Verbindung Solschen . fef)r viele Nieten gab, ferner ein großes Schachbrett,

ßen und dem Bergwerk, das etwa 1852 9£9runöet I wwd) ro»r ^mer noch reichliche und be­worben fei, Erstellte. Es bandele sich f f $ queme Sitzgelegenheit übrig geblieben. Auf der Em- bier um eine blstorische S^atze die nun der- der Halle machte ein Stuöehtentrio in dem brettert worden ist. r L« Wurfstand unter dem MottoRunter mit dem Zy-

bte Erhebung ^^es nach Arttke Iinbcr" in vollendeter Weise dem fachmännischen der Allgemeinen Bauordnung seien.öa eineKönnen der Leute vom Oswaldsgarten stärkste Kon- langerung der S^aße nidjt in g<e , turren3 sowohl in der Aufwendung der Stimmkraft,

ungerechtfertigt Zu 2. erörterte derVertreter ^^nden Wirkung des Witzes;

ä ^»s^d^-tt:->? 9>standteil des dieses Drei-Männer-Kollegium war geradezu so Md südlich des Geländes einen, Bestanltteil des Sensation des Abends. Weiter konnte

Hauptgrundstuaes, all' «m'wirtschaftliche Em- Schießstand nach Herzenslust knallen,

hell, nicht bildeten Das eine Stuck have einen gelegentlich etwas treffen, meist aber daneben t,atcndes schießen; vorsorglich war auch auf der Empore ein einen mittewaren Eine H^^ehung des Sektstand errichtet, der aber in dem Wett-

genannten ®elanbcftreifenä ^en ©twoen^u» J d bem Bier- und Bowlenausschank ent- Wen 6«te mitbm ni^t 8U folgen- ®er^rw j)intertreffen blieb. Die Weinstube

treter der beklagen St ad t Gießen b , ^aUe roar 3um Kabarett umgestattet worden und

daß es sich unzweifelhaft bet dem Wartweg um ( f b° Abends ein Zielpunkt aller der-

Anlage einer rieu S ,7nig^n die an den viestachen Darbietungen in der

Lr* allgemeinen Derkehrsauffassung aus betrach- Halle selbst noch nicht genug hatten.

let, wie dies bereits in dem Urteil des Provin- 3n dem ganzen Betrieb war schon von Anfang ttal-AuSschusses vom 3. Rovember 1928 in Sachen an gute Stimmung. Das Studentenorchester, ver« .Heranziehung zu den Strahenbaukosten des Leih- stärkt dura) einige Mitglieder des Orchesterver- gcsterner Weges niedergelegt sei. Rach Absatz 3 mns musizierte unter der Leitung von Hans Artikel 19 der Allgemeinen Bauordnung könne Rusch sehr fleißig und recht ansprechend, und der frühere Wariweg nicht als eine fertige da es zündende Melodien zu Gehör brachte, Straße betrachtet werden, sondern als Feldweg,

&au^^^unora^6^nu^3C Fußweg ^usw^" vochanden einer Abschiebung Gebhardts könne lerne Rede sein, waren Wo dieser Weg hingeführt haben mag <» tkbho erhoben

und weshalb er früher angelegt wurde, könne im vorliegenden Falle nicht in Betracht kommen.

Zu 2. führt der Vertreter der Beklagten aus, daß der Garten des Anwesens ebenfalls zu den Stratzenbaukosten heranzuziehen ist, da er zur Hofreite gehört und somit mit dieser eine wirt­schaftliche Einheit bildet. Er bat um Zurückwei­sung der Klage und Verurteilung der Klägerin in die Gesamtkosten des Verfahrens. Der Pro- , , .

vinzial-Ausfchph wies die Klage als unbe- Verfahrens, gründet zurück und verurteilte die Klägerin ^lls letzter Punkt stand zur Verhandlung die in die Kosten des Verfahrens, sowie in diejenigen Klage des Bezirkssürsorgeverbands G r o h - der anwaltlichen Vertretung der Beklagten. Der @crau gegen den Bezirksfürsorgeverband der Wert des Streitgegenstandes wurde auf 4252 Mk. Stadt Gießen wegen Ersatzes von Fürsorge- fkstgesetzt. aufwendungen für Wilh. Muth. Anfang 1927

Hierauf wurde verhandelt über die Klage des wurde Wilhelm Muth von Gießen durch die preußischen BezirkLfürsorgeverbandes ber (Stabt Ortskrankenkasse Gießen in die Landes-Heil- und Frankfurt a. M. gegen den Bezirksfürsorge- Pflegeanstalt Goddelau eingeliefert. Rach Ablauf verband des Kreises Friedberg wegen der gesetzlichen Llnterstühungspflicht forderte die Ersatzes von Krankenhauskosten des Georg Geb- Anstalt die entstandenen Kosten von dem Beklag- Hardt zu Spießen. Der Vertreter des Klägers ten an mit der Begründung, daß Muth seinen machte geltend, daß Georg Gebhardt, der als I gewöhnlichen Ausenthalt in Gießen gehabt und i:< Wanderer umhergezogen, unzweifelhaft von dem I demnach der Bezirksfürsorgeverband der Stadt Bezirksfürsorgeverband Friedberg abgeschoben Gießen die weiter entstehenden Kosten zu tragen Vörden sei. Diese Abschiebung hätte nicht er- habe. Die vorläufige Zahlungsverpflichtung hatte folgen dürfen da Gebhardt geschlechtskrank war der Kläger der Anstalt gegenüber anerkannt. 3n und bereits auf diese Krankheit hin in Fried- der mündlichen Verhandlung vor dem Provin- berg ärztlich behandelt wurde. Der Vertreter des zialausschutz, in der der Klager nicht vertreten Beklagten erwähnte, daß der Bezirksfürsorge- war, schilderte der Vertreter des Beklagten ein- verband Friedberg als solcher zur Erstattung der gehend die Sachlage, aus der zu erkennen war, Krankenhauskosten nicht in Betracht komme, da daß als verpflichteter Verband der Dezirks- es bei Gebhardt sich um einen uniherziehenden fürsorgeverband Groß-Gerau m Srage komme Wanderer handele und demgeniäß die Kosten von und daß bei ordnungsgemäßer Behandlung recht- lem Landesfürsorgeverband zu tragen seien. Von 1 zeitig die Armenfürsorge hatte gewahrt werden

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