Ausgabe 
24.5.1929
 
Einzelbild herunterladen

Äus der Provinzialhauptfiadi.

Gießen, den 24. Mai 1929.

Professor Or. Krausmüller t-

An einem Herzschlag verstarb in der Rächt zum Donnerstag wie wir gestern schon kurz berichteten der Oberstudienrat Professor Dr. Georg Krausmüller im 59. Lebensjahre. Ein arbeitsreiches Leben, zu einem sehr groben Teile dem uneigennützigen Wirken im Dienste der Allgemeinheit gewidmet, das seinen Lohn in den sachlichen Erfolgen der ehrenamtlichen Tätigkeit erhielt, hat hier ein allzu frühes Ende gefunden.

Am 29. August 1870 in Zell (Kreis Alsfeld) geboren, besuchte Georg Krausmüller zunächst von 1876 bis 1884 die Volksschule in Zell. Ostern 1884 trat er in die Quarta der Realschule zu Alsfeld ein, Ostern 1888 ging er in die Unter» prima des Realgymnasiums zu Gießen über, Ostern 1890 legte er in dieser Anstalt die Reife­prüfung ab. Er widmete sich dann auf der Landesuniversität dem Studium der Mathematik, Ostern 1895 folgte das Examen, hierauf von Ostern 1895 bis dahin 1896 die Seminarausbil­dung am Gymnasium zu Gießen. Am 29. Oktober 1900 promovierte er zum Dr. phil. auf Grund einer Arbeit überDie Volksdichte der Groh- herzoglich hessischen Provinz Oberhessen". Dom 1. Februar 1897 bis zum 1. April 1905 war er in Homberg a. d. Ohm als Leiter der früheren Vürgerschule tätig, wo ihm am 1. April 1901 der Titel Rektor verliehen wurde. Seit 1. April 1905 wirkte er als Oberlehrer in Gießen am Realgymnasium und der Oberrealschule. Am 1. April 1910 wurde er zum Professor ernannt, am 1. August 1920 zum Konrektor der Ober­realschule, am 1. Dezember 1923 zum Oberstudien­rat. 3n feiner ehrenamtlichen Betätigung war er von 1897 bis 1905 Vorsitzender des Orts- gewerbevereins Homberg a. d. Ohm, der ihn in dankbarer Würdigung seiner Verdienste zum Ehrenmitglied ernannte. Seit 1905 war er in Gießen zunächst Vorstandsmitglied, sodann Vor­sitzender des Ortsgewerbevercins, weiter war er Geschäftsführer der GesellschaftOberhessisches Haus" auf der Landesausstellung 1908 in Darm­stadt, 1914 wirkte er als Vorsitzender der Gieße­ner Gewerbeausstellung für Oberhessen und an­grenzende Gebiete, während des Weltkrieges war er Vorsitzender der Kriegsbeschädigtenfürsorge, seit 1919 Stadtverordneter als Vertreter der Deutschen Volkspartei, vom Oktober 1924 ab Vorsitzender des städtischen Finanzausschusses. Ferner führte er seit zehn Jahren den Vorsitz der Deutschen Volkspartei in Gießen und 06er» Hessen, ebenso lange war er Mitglied des Ge» schäftsführenden Ausschusses des Landesverban­des der Deutschen Volkspartei in Hessen. Seine hingcbende ehrenamtliche Arbeit während des Weltkrieges fand dadurch wohlverdiente Aner­kennung, daß ihm am 19.3uli 1916 das All­gemeine Ehrenzeichen mit der 3nschriftFür Kriegsverdienste" und am 13. März 1917 das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Phi­lipps des Großmütigen verliehen wurde.

Mit dem Heimgange Prof. Dr. Krausmüllers hat nicht nur die Oberrealschule und das Gießener Schulwesen, nicht nur seine Partei oder das von ihm mit warmer Liebe betreute Gießener Hand­werk und Gewerbe, sondern unsere Stadt in ihrer Gesamtheit einen außerordentlich schweren Ver­

lust erlitten. Einer der besten Gießener Bürger, ein hervorragender Führer im Stadtratskollc- gium, der dort nicht etwa in erster Linie Partei­mann, sondern vor allem immer Arbeiter für das Gesamtwohl war, ein Mann von lauterstem Charakter, beseelt von hohem 3dealismus und starkem Sinn für Gerechtigkeit, ein liebenswür­diger und stets hilfsbereiter Mensch ist hier in die Ewigkeit abberufen worden. Sein Schulamt hatte in ihm einen ausgezeichneten, mit voller Hingabe für die ihm anvertraute 3ugend wirken­den Pädagogen. Das Gießener Schulwesen in seiner Gesamtheit besaß in ihm einen warm­herzigen und weitblickenden Förderer, der bei sorgfältiger und gerechter Abwägung aller Be­lange und 3nteressen stets für einen gesunden Fortschritt auf diesem Gebiete, auch unter erheb­lichen Opfern, zu haben war. Dem Gießener Handwerk und Gewerbe, darüber hinaus aber auch dem gesamten hessischen Handwerk, war er, der Akademiker und Schulmann, ein Führer, Freund und Vorkämpfer, auf dessen Umsicht, Treue und nie ermüdende Tatkraft sich die hand­werkliche und gewerbliche Gefolgschaft vertrauens­voll verlassen konnte. Die Hilfsbedürftigen und Bedrängten, insbesondere aber die kriegsver- letzten deutschen Brüder und die Hinterbliebenen unserer Gefallenen hatten in ihm einen Freund, der zwar keine Worte machte, dafür aber das ganze Gewicht seiner Führerpersönlichkeit zu- gunften der Hilfsmaßnahmen in der Kriegsopfer­fürsorge in die Wagschale warf. Ein ebenso eif­riger Fürsprecher war er den Opfern der 3nfla- tionskatastrophe, für die er alles einsetzte, was in seiner Macht stand. 3m Stadtrat, bis vor kurzem Stadtverordneten-Versammlung genannt, war er einer der besten Köpfe, ein Schaffer großen Formats, einer der vortrefflichsten Kenner des vielverzweigten städtischen Haushalts, einer der mit klarem Blick und gut fundiertem Urteil in vielen kommunalen Dingen richtunggebenden Männer. Wenn er sprach, hatte er stets die Auf­merksamkeit der Stadtratsmitglieder, und seine Darlegungen hatten immer guten sachlichen Ge­halt. Sabei verstand er es, bei aller Festigleit in der Vertretung seiner Meinung immer vor­nehme Sachlichkeit im Kampfe mit den Ver­tretern anderer Ansichten zu wahren und dem Gegner niemals persönlich zu nahe zu treten. Auf dieses vornehme Menschtum, auf die hohe Qualität seiner Mitarbeit an den städtischen Auf­gaben, auf die unantastbare Lauterkeit seines Wollens und auf sein liebenswürdiges und gefälliges Wesen begründete sich die hohe Ach­tung und Wertschätzung, die ihm im Stadt­rat von allen Seiten, auch von den ent­schiedensten politischen Gegnern, entgegengebracht wurde. Für seine Deutsche Volkspartei, die ihrem langjährigen und bestens erprobten Führer gerne und vertrauensvoll folgte und für die er eben­falls in selbstloser, unermüdlicher Schaffens­freudigkeit viele fruchtbare Arbeit geleistet hat, ist fein Ableben ein besonders schwerer Verlust.

Wenn sich nun das Grab über Georg Kraus­müller schließen wird, so bleibt er durch sein segensreiches Wirken zum Besten der Allgemein­heit in Gießen doch unvergessen. Mit Verehrung und herzlicher Dankbarkeit wird man über das Grab hinaus immer dieses edlen und vorbild­lichen Mannes, dieses guten Bürgers unserer Stadt gedenken.

Vornotizen.

Tageskalender für Freitag. Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Die lustigen Vagabun­

den" undHerzblut einer Mutter". öftoria- Lichtspiele:Geheime Macht" undPrompte Be­dienung".

Der Bläserchor des Evangelischen Arbeitervereins veranstaltet am Sonntag, 26. d. M., nachmittags auf dem Schiffenberg ein Konzert. Zur Darbietung kommen u. a. Märsche, Volkslieder. (Siehe heutige Anzeige.)

* Neuer VortragenderRat i in hessi­schen I u st i z m i n ist e r i u m. Mit Wirkung vom 1. Juni ab ist Landgerichtsrat Adolf Thüre zum Vortragenden Rat beim Ministerium der Justiz er­nannt worden. Gleichzeitig erhält er als Amtsbe­zeichnung den TitelOberjustizrat".

* For st Personalien. Ernannt wurden die Forstreferendare Erhard Keil aus Gießen, Adolf Kalb Henn aus Großen-Buseck, Walter P f n o r r aus Londorf und Wilhelm Stürmer aus Laubach zu Forstassessoren.

** Die Bebauung der Schwarzlach kommt jetzt in Gang. Seit einigen Tagen werden Erdarbeiten vorgenommen, Kanalisationsmaterial und Feldbahnteile angefahren, Vermessungen usw. ausgeführt. Es dürfte wohl nur noch wenige Tage dauern, bis sich dort ein sehr reges Bauleben ent­wickelt.

** Ein Frühlingsgewitter mit kräf­tigen Regenfällen ging gestern mittag zwi­schen 1 und 2 Uhr über unsere Stadt nieder. Der Regen kam Feld und Garten sehr gut zustatten. Von Gewitterschäden ist uns nichts bekannt gewor­den. Besonders bemerkenswert war, daß ein Flieger während des Höhepunktes des Gewitters über unsere Stadt flog und offenbar den hiesigen Flug­hafen als Zuflucht aufsuchte.

* löblicher Unglücksfall. Wie aus den Familiennachrichten unseres gestrigen Blattes er­sichtlich, ist der Obertertianer des Gießener Real­gymnasiums Hermann Iantzen aus Lollar am ersten Pfingstfeiertag, morgens um 8.30 Uhr, in Eisenach dadurch tödlich verunglückt, daß er, auf dem Bürgersteig einer Straße gehend, von einem Autoomnibus überfahren wurde, dessen Führer unbegreiflicherweise, um einem Einspänner­fuhrwerk auszuweichen, einfach auf den Bürger­steig fuhr, anstatt zu halten. Rach dem bisherigen Ergebnis der Untersuchung trifft den Verunglückten nicht die geringste Schuld, die Hauptschuld trifft den Kraftwagenführer. Die allgemeine Anteilnahme ist den beklagenswerten Angehörigen des bedaüerns- roerten Kindes sicher.

** Die Hygiene-AusstellungDer Mensch", die vom 1. bis 16. 3unt hier in der Volkshalle von dem Deutschen Hygiene-Museum in Dresden veranstaltet wird, bildete den Gegen­stand einer Besprechung, die am Mittwochabend unter dem Vorsitz des Beigeordneten Dr. Hamm im Hotel Prinz Carl stattfand. Zu der Beratung waren Se. Magnifizenz der Rektor der Landes­universität, die Vertreter der Behörden, der Krankenkassen, der Arbeitgeber- und Arbeitneh­merorganisationen, zahlreicher Vereine usw. er­schienen. 3n regem Gedankenaustausch wurden die verschiedensten, auf die Förderung der sehens­werten Ausstellung abzielenden Vorschläge be­sprochen und dabei beachtenswerte Anregungen in großer Zahl gegeben. Die Schau, die sehr gute Belehrung über das ThemaDer Mensch in ge­sunden und kranken Tagen" bringen wird, dürste sich zu einem besonders bedeutsamen Ereignis für Gießen und Oberhessen gestalten. Schon heute seien unsere Leser auf diese Veranstaltung hin­gewiesen.

Wichtig für Pächter preußischer 3 agden. DerHubertus". D.'rein weidgerechter 3äger, Sih Gießen, teilt uns mit: Auf Grund einer Verordnung zum Schuhe bedrohter Tiev- arten, vom 8. Mai 1929. haben die preußischen Ministerien für Wissenschaft, Kunst und Volks­bildung, sowie für Landwirtschaft, Domänen und Forsten die Schuhzeiten verschiedener Wildarten für das laufende 3agdjahr verkürzt. Demnach gelten in Preußen für das 3ahr 1929 folgende Schuhzeiten: männliches Rot- und Damwild: 1. August bis 31. Dezember: weibliches Rot- und Damwild und Wildkälber: 16. Oktober bis 31. De­zember: Rehböcke: 1. 3uli bis 31. Oktober: weib­liches Rehwild: 1. Dezember bis 31. Dezember: Hasen: l.Rovember bis 15.3anuar 1930; Reb­hühner: 1. September bis 31. Oktober: wilde Gn» ten: 1. August bis 31. Dezember. Diese Re­gelung hat Geltung für das gesamte preußische Staatsgebiet. Die Bekanntmachungen der Bezirks­ausschüsse sind, soweit sie damit im Widerspruch stehen, ungültig.

(Meliere Lokalnachrichten im 2. Blatt.)

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Dieder ein Titel.

Der Petitionsausschuß des Hessischen Landtags hat eine Eingabe des Hessischen Diplomhandels- lehrervereins, in der die Verleihung der Amts­bezeichnung Studienrat bzw. Handelsstudienrat an die Diplomhandelslehrer der kaufmännischen Be­rufsschulen verlangt wird, mit fünf gegen drei Stimmen angenommen. Vermutlich wird das Ple­num des Landtags dem Antrag ebenfalls zustimmen. Wie lange ist es her, daß man in Hessen Diplom- Handelslehrer hat? Alles muß neueArntsbezeich- nung" haben. (Titel sind doch abgeschafft.) Sehen wir uns dagegen die Handelsrichter an: Schon jahrzehntelang heißen sie so, während ihre Kollegen in Preußen die Amtsbezeichnung Handelsgerichts- rat haben, die Ergänzungsrichter die nicht stän- bigen heißen in Preußen Handelsrichter. Aber die hessischen Handelsrichter sind nicht organisiert und im großen und ganzen artige Leute.

E i n Handelsrichter in der Provinz Oberhessen.

Äerliner Börse.

Berlin, 24. Mai. (WTB. Funkspruch.) Irn Heu- tigen Vormittagsverkehr hat sich noch kein Geschäft entwickeln können. Die Tendenz ist abwartend, doch eher freundlicher, da die Nichterhöhung des Neu- yorker Diskontsatzes eine gewisse Beruhigung ge­bracht hat. Die Pariser Verhandlungen werden tri« tisch beurteilt, die Presse spricht sich nicht allzu opti- mistisch aus. Kurse sind noch nicht zu hören.

Unser ständig steigender Mlllionen-Umsatz sowie das lOOjtihrige Bestehen unserer Firma beweisen am besten, daß unser Original Bu!irich=$alz

Verdauungsstörungen u. Sodbrennen Ist. Versäumen Sie nicht, sich heule noch ein Paket für 60 Pfg. zu kaufen oder unsere Tabletten zu 0.25 und 1.50 RM zu versuchen. Auch Sie werden von der prompten Wirkung überrascht sein. Nur echt in blauer Packung mit dem Bilde des Erfinders. Bullrldi, Berlin W 57.

KRAUTER HAUS

JUNG

Gießen Schulstr. 5 REFORM u. Nahrungsmittel Schokoladenhans

Weihl

Aeltestes Spezial­geschäft am Platze jetzt:

SelterswegSO «Ecke Wolkcngasse) empfiehlt Schokoladen Pralinen llose u. in Packung) in jeder Preislage Keks, Tee Kaffee von nur [toMD ersten Firmen.

i

&

A

Die Beerdigung findet am Samstag, dem 25.Mai, vor­mittags 11.30 Uhr statt. Die Kameraden werden ge­beten,sich hierzu vollzählich einzufinden. Der Vorstand.

Gießen, den 24. Mai 1929.

O326U

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafe­nen danken wir herzlich. Besonders danken wir dem Herrn Pfarrer für seine trostreichen Worte, den Bediensteten der Güterabfertigung und dem Eisenbahn-Verein für ihre Kranzniederlegungen.

Im Namen aller Hinterbliebenen:

Andreas Oberhäuser.

Ml täglich frisch ge­stochen, empfiehlt billigst 2420

W. Bankei,

Neuen Baue 7.

Telephon 612.

toi« täglich frisch. [03268 Pink Cchulstrahe 5 neben Gtetz. Anzeig.

Ältersveieinigung 1870-1920

Unseren Mitgliedern die traurige Nachricht, daß unser lieber Alterskollege

Herr Prof. Dr. Krausmüller

sanft entschlafen ist.

Die Beerdigung findet Montag, den 27. Mai 1929. nachm. 2 Uhr. statt und wir bitten um zahlreiche Beteiligung unserer Mitglieder. Der Vorstand.

U3262

DRUCKSACHEN aller Art liefert die Brühl'sche Druckerei

Im Namen der Hinterbliebenen:

Muschenheim, den 24. Mal 1929.

459XD

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;

Minna Alles Wwe. geb. Reif.

Die Beerdigung findet Samstag, den 25. Mai 1929, nachmittags um V,4 Uhr statt.

Verzinkte Eimer Waschkeffel

Wannen Badewannen beziehen Sie aim- fttfl von 4594D

H. K. Wünch,

Asierweg 16.

Telephon 1192.

Todes-Anzeige.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen innigst- geliebten, herzensguten Mann, unsern lieben Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffen

Herrn VH. Alles, Scbmiedenieister

im 43. Lebensjahre, plötzlich und unerwartet zu sich in die Ewig­keit abzurufen.

Speise-und Galaf- karfoffeln

IN vrirna Qualität, empfiehlt billigst W. Mel Ww.

I Neuen Baue 7, | Televb. B)2. 45D

Alle Schweine,

solche mit steifen Beinen, gesunden und 163D

entwickeln sich überraschend schnell, wenn Sie durch jedes Futter 1 Eßlöffel voll echtes RASSOLM

mengen. Verlangen Sie nur echtes Rasso! in Originalflaschen u. weifen Sie Nachahmungen zurück. Allein. Hersteller: (Engel» apotheke (Kietzen. Zu haben in allen Apotheken.

versäumen Sie nicht, mein reich­haltiges Lager zu besichtigen. Ich biete Ihnen hervorragende Qualität zu mäßigen Preisen Auch auf Teilzahlung!

Rudolf Blum

Stein»traße 63. 14587D

ommer-

Vjprossen

auch in den hartnäckigsten Fällen, werden in einigen Tagen unter Garantie durch das echte, unschädl. TeimverschonerungS- mittelVenus", Stärke B. beseitigt. Keine Schälkur. Preis J4 2.75. Nur zu haben bei: Drogerie O. Winlerboff, Kreuzpl. 9 10 Hindcnburg-Trogcrie, Seltersweg 68a

HHtHHHttHKHMttM

Garde-Verein Gießen

Am 22. Mai verstarb

: Herr Franz Holterhoff

Er war uns ein guter, treuer Kame­rad, dem wir stets ein ehrendes An­denken bewahren werden. [4604D

Professor Ludwig Lony.

HerrLudwigLony

im 75. Lebensjahr aus diesem Leben.

Statt besonderer Anzeige.

Frau Emma Moos

geb. Pfeiffer

im 54. Lebensjahre.

Gießen, Trier, Berlin, den 23. Mai 1929.

Die Beerdigung findet Samstag, den 25. Mai, mittags 12 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Am 22. Mai, 9 Uhr abends, schied unser lieber Großvater und Vater

Am 23. Mai, nachts 1 Uhr, verschied nach langem, schweren Leiden plötzlich und unerwartet meine liebe, herzensgute Frau, unsere innigstgeliebte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Eduard Moos, Land- und Gastwirt

Krofdorf, den 23. Mai 1929.

Die Beerdigung findet Samstag, den 25. Mai, nachm. 4 Uhr, statt.

4591D

im 52. Lebensjahre.

Er hat uns auf unseren früheren lothringischen Erzgruben und nach Kriegsbeendigung in Burg (Dillkreis) 33 Jahre lang treue Dienste geleistet.

Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

Neunkirchen - Saar, den 22. Mai 1929.

Gebrüder Stumm

Gesellschaft mit beschränkter-Haftung.

4575l|

Nachruf.

Am 21. d. Mts. verschied nach längerer Krankheit unser früherer langjähriger Bergverwalter Herr Karl Schlaudraff