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Bild zu erzielen. So un« nag: die freie Bewegung ist in durch straffe Qifjiplin zu n- >'nc muß genau rvrgefchmvui ließ zu öenehmcn ßat tönet »n Stunden und Tagen w chhon reicht nicht auL, m nehnriich zu machen, und Io , daß für Waffechenen durch M werden.

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neu können, da- eine Dumme von 4 Mil­lionen Mark, die für außergewöhnlich große Filme genannt wird, nicht übertrieben sein muß.

Alber wenn S « bedenken, daß ein Film, wenn er Erfolg Hal. von über 100 Millionen Menschen gesehen wird, werden Die verstehen, daß die Künstler und darüber hinaus jeden Atelier- arbe:ter stolz sind, an einem Werk mitzuarbeiten, dessen Wert alle Mühe und Arbeit nach dem Gelingen bei weitem wieder wettmacht.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

0 Aus dem Kreise Wetzlar, 22.Dtt. Für die bevorstehende Neuwahl zum Kreis­tag hat die .Arbeitsgemeinschaft für Stadt und Land" folgenden gemeinschaftlichen bür­gerlichen Wahlvorschlag ausgestellt: 1. Karl Br oll, Brunnenbesiher, Bislirchen: 2. Wilhelm Langsdorf II., Landwirt, Groß­rechtenbach: 3. Karl Lenz, Bergmann, Eh­ringshausen: 4. Adolf Köhler, Kommerzien­rat. Wehlar: 5. Heinrich Droh, Gemeindevor­steher a. D., Kahenfurt: 6. Fritz Gaß, Lehrer, Dutenhofen: 7. Dr. Bruno Schauen, Rechts- anwalt und Notar, Wetzlar: 8. Fritz Kunz, Landwirt, Rauborn: 9. Jakob Krauskopf, Landwirt. Großaltenstädten: 10. Heinrich Zieg­ler, Bürgermeister, Braunfels: 11. Adolph Bausch, Pfarrer, Kölschhausen: 12. Wilhelm Bechthold, Schmied, Launsbach: 13. Wil­helm Höchst, Landwirt, Ebersgöns: 14. Wil­helm Köster III., Landwirt, Oberweh: 15. Karl Friedrich Stroh, Landwirt, Reiskirchen: 16. Friedrich Henrich, Gymnasiallehrer, Wetzlar: 17. Konrad Heep, Landwirt, Riederbiel: 18. Georg Welsch, Landwirt, Hohensolms: 19. Karl Lang, Bergingenieur, Wetzlar: 20. Otto Evers, Fabrikant, Wetzlar: 21. Friedrich Simon, Gastwirt, Holzhausen: 22. Wilhelm Hedderich II., Landwirt, Garbenheim: 23. Friedrich Wilhelm Spahr I., Landwirt, Braun­felsSt. Georgen: 24. Philipv Keiner >11., Werkmeister, Aßlar: 25. Fritz Kern, Landwirt, Werdorf: 26. Wilhelm Wagner, Landwirt, Wißmar: 27. Wilhelm Glaßner, Schneider­meister, Schwalbach.

$ Krofdorf, 22. Oft. Bei dem anfangs voriger Woche auf dem Landweg erfolgten Rück­transport einiger im Sommer auf &er "'tng- viehweide zu Kloster Altenberg gewesener Rin­der hiesiger Landwirte gingen zwei 6.üa bei Waldgirmes durch und verschwanden in dem angrenzenden Wald. Der von den Besitzern einige Tage später unternommene Versuch, die Tiere einznsangen, mißlang. Beim Räherkommen der Landwirte ergriffen die Tiere wieder die Flucht. So blieb nichts anderes übrig, als am Sonntagmorgen mit einem Aufgebot von rund 20 Mann auf die Suche zu gehen. Die Tiere hatten ihren Standort wenig gewechselt. Sie wur­den alsbald gesichtet, umkreist und eingefangen und konnten so zur Freude der Besitzer in die heimatlichen Stallungen übergeführt werden. Durch die jetzt hier im Gange befindliche Pflasterung der Gießener Str e ist auch die Ausdehnung der Kanalisierung auf diese Straße zur dringenden Rotwendigkeit geworden. Die Gemeindevertretung hat daher die Ausdehnung des Kanalnetzes auf diese Straße beschlossen und die Ausführung dem Unternehmer Karl Schn epp von hier über­tragen.

Kreis Biedenkopf.

# Königsberg, 22. Dtt. Die Arbeits - Verhältnisse für die Bergleute in unserer Gegend werden immer schlechter. Manche Grube der Umgebung ist in diesem Fahre wieder stillgelegt worden. Die Dörfer Bieber und F e l - lings Hausen sind besonders hart betroffen durch die Stillegung der Grube Eleonore, weitere Berg­leute in Frankenbach, Erda und Königsberg wurden arbeitslos durch Einsck änkung auf der Gießener Braunsteingrube. Obwohl mancher junge Bergmann dieser Orte auf der hessischen Braunkohlengrube in Wölfersheim Arbeit fand, sind doch die meisten noch ohne Arbeit, und besonders hart haben es die älteren Bergleute, die fast keine Aussicht mehr auf Ein­stellung haben. Die Königsberger Grube arbeitet mit einer Belegschaft von etwa 55 Mann bis jetzt voll weiter, und sie hat auch Aussicht auf weitere Beschäftigung, da der Eisenstein, der hier gefördert wird, im allgemeinen recht hochprozentig ist. Bor einiger Zeit wurde erst wieder ein neues Lager mit hochprozentigem Stein angeschlagen, das nach Beendigung der Aufschlußarbeiten zufrieden- stellend sein dürste.

Wirtschaft.

* Der französische Außenhandel. Der Außenhandel Frankreichs stellt sich für die ersten neun Monate des Jahres 1929 wie folgt: Einfuhr nach Frankreich 43 945 347 Tonnen im Werte von 43 959 880 COO Franken, was gegen­über den ersten neun Monaten des Dorzahres eine Erhöhung um 7 829 453 Tonnen und 5 288 318 000 Franken bedeut.!. Die Ausfuhr aus Frankreich belief sich auf 29 873173 Tonnen im Werte von 37 022 121 COO Franken, was gegen­über der gleichen Periode des Vorjahres eine Verminderung um 1 202 756 Tonnen und 530 447 000 Franken bedeutet.

* Zusammenarbeit in der Zement­industrie. 3n den Aufsichtsratssihu:gen bzw. Gesellschafterversammlungen der Dyckerhoff & Söhne Portland-Cement-Fabrik G. m. b. H., Mainz-Amöneburg, der E. Schwenk Cement- und (Stcintocrfe in Ulm, der Portland-Eemeniwerke He.del5erg-Mannh.im-St iltgart A.-G. in Heidel­berg und der Schlesische Portland-Eement-Jn- dustrie A.-G.. Oppeln, ist einem Gegenseitigkeits­vertrag zwischen den genannten Gesellschaften zugestimmt worden. Dieser Gegenseitigkeitsver­trag ist unabhängig von dem Bestehen oder Richtbestehen der derzeitigen Syndikate. Er regelt die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Fir­men und sieht den Abschluß weiterer Ver­träge vor.

Finanzierung der Kreditgemein­schaften deutscher Spezialgeschäfte durch die Großbanken. Die Finanzierung der Kredit^emeinscha'ten deutscher Spezialgeschäfte in Berlin, F.anksurt a. M., Hannover, Stettin, Braunschweig, Slberseld, Dessau, Münster, deren Organisation sich in der Praxis bewährt hat und die bisher mit dem Konzern der Frankfurter Allgemeiner Dersicherungs-A-G. in Verbindung stand, wird, wie WTB.-Handelsd e ist erfährt, von einem Banienkonsortiurn. dem fast sämtliche Berliner Großba- er angehören, weiter durch­geführt werter. Das Dankenkonsortium hat zur Durchführung der Finanzierung der von ihm ge­gründeten Gesellschaft für Finanzierung von Kreditgemeinschaften m. b. H. die erforderlichen Kredite zur Weitergabe an die Kreditgcmeinschaf- ten zur Verfügung gestellt.

* Große Kasseler Straßenbahn A.-G. WTD.-Handelsdienst erfährt von unter­richteter Seite, daß die Älbschluharbe'ten noch nicht beendet sind, aber die Ausschüttung der gleichen Dividende wie im Vorjahre (4 Proz. auf die Stamm-, 7 Proz. auf die Vorzugsaktien) zu erwarten ist. Seit 1. Oktober ist übrigens eine Tariferhöhung bei der Großen Kasseler Straßen­bahn A.-G. durchgeführt, ebenso wie bei der Kasseler Omnibusgesellschast, an der die Straßen­bahn mit der Stadt Kassel beteiligt ist.

* Englische Beteiligung an Hirsch Kupfer. Die Firma Aron Hirsch & Sohn, welche die qualifizierte Majorität der Hirsch Kupfer- und Messingwerke A.-G. besitzt, hat, wie WTB.-Handelsdienst erfährt, einen Posten von nom. 3 Mill. Mk. Aktien gleich 25 Prozent des Aktienkapitals an die Imperial Chemical Industries Ltd. (Alfred Mond, London) verkauft.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M 23. Ott. Tendenz: weiter befestigt. Trotz der Kabinettskrise in Frank­reich, worauf man im Frühverkehr sehr skeptisch gewesen war, eröffnete die Börse in freund­licher Haltung, und eine weitere Be­festigung trat ein. Dies war vor allem nach der überwundenen Krifenstimmung auf eine a l l- mähliche Gesundung der internatio­nalen Börsen zurückzuführen. Abgaben wur­den nicht mehr vorgenommen. Trotz des bevor­stehenden Ultimos schritt die Spekulation weiter zu Deck"ngskäufen. Teilweise wurden auch Inter- essenkäufe vorgenommen, da einige vorliegende Auslandorders, sowie noch vereinzelte Inter­ventionstätigkeit der Danken einen Ansporn boten. In Spezialwerten war das Geschäft w i e- der lebhafter. Es war eine allgemeine Zu­versichtlichkeit zu erkennen, und man neigte der Ansicht zu, daß die Lage seither nicht ganz berechtigter Weise als zu schwarz angesehen wurde. Gegenüber der gestrigen Abendbörse tra­ten Besserungen von 2 bis 5 Prozent ein. Im Vordergrund standen am Kalimarkt Salz­detfurth mit plus 10 Proz. und Westeregeln mit plus 4 Proz. Aber auch den Elektrowerten wandte sich verstärktes Interesse zu. Führend waren hier Siemens mit plus 4,5 Prozent, Bergmann

mit plus 3,5 Prozent, DSG. plus 1 Prozent, Licht und Kraft 2,5 Prozent, Schachert 3 Prozent. Angeboten waren dagegen wieder Chade-Aktien mit minus 6 Wk. Am Chemiemarkt eröffneten I.-G.-Farben mit plus 1 Prozent nur leicht ge­bessert. Dütgerswerke zogen 1,5 Prozent an, während Goldschmidt vernachlässigt lagen. In den Vordergrund treten konnten noch Zellstoff Waldhof mit plus 3 Prozent. Auch Deutsche Linoleum waren nach den beträchtlichen Ab­schwächungen der letzten Tage stärker bevorzugt und gewannen 8 Prozent. Am Montanmarkt war, mit Ausnahme von Rheinstahl, die 2,75 anzogen, das Geschäft ziemlich gering. Banken lagen ebenfalls wenig beachtet. Rur Reichsbank­anteile traten mit plus 2 Prozent etwas hervor. Renten schlossen sich der allgemeinen Besserung ebenfalls an. Im Verlaufe wurde das Geschäft stiller, doch erhielt sich ziemliches Interesse für SpezialwerSe, bei erneuten Besserungen bis zu 2 Prozent. Lebhafteres Interesse bestand für Bemberg mit plus etwa 10 Prozent gegen An­fang. Am Geldmarkt war Taqesgeld mit 6 Pro­zent unverändert. Am Devisenmarkt nannte man M'rk gegen Dollar 42830, gegen Pfund 20,406, Lcnd,n gegen Kabel 4,8765, gegen Paris 123,85, gegen Mailand 93,12, gegen Madrid 33,90, gegen Amsterdam 12,1140.

Berliner Börse.

Berlin, 23. Oft. Die Bederken, die man im heutigen Dormittagsverk hc im Zusammenhang mit dem plötzlichen Rück tri t des Kabinetts Briand hatte, erwiesen sich zu Beginn des offi­ziellen Verkehrs als unbegründet. Der Sturz der französischen Regierung machte, anscheinend auch im Auslände, einen verhält­nismäßig geringen Eindruck, denn auch von den übrigen europäischen Effektenbörsen waren festere Kurse gemeldet. Auf die Hoff­nungen für eine baldige Diskontsenkung in Reu- York, die Mitchell von der Rational City Bank in einem Interview zum Ausdruck brachte, ist gestern schon hingewiesen worden. Der inter­nationale Geldmarkt zeigte auch eine Entspannungstendenz: hier fiel die leichte Verfassung des Tagesgeldmarktes auf, die aber mit den Ultimovorbereitungen zusammen­hängen dürfte. Die Tendenz war ausgesprochen freundlich. Es wird von den Danken ver­sucht, das Kursniveaa systematisch heraufzusehen, wahrscheinlich um die Differenzen zum Ultimo zu verringern. Man konnte aber auch Deckungen der Spekulation und kleines Kaufinteresse, teil­weise des Auslandes, beobachten, die bei Spezial- werten zu kleinen Kurserholungen führten. Pa­piere, wie Reichsbank, Kaliwerte, Deutsche Lino­leum, Schubert & Salzer, Siemens, Schuckert, (Berger, Dembcrg, Glanzstosf, Norddeutsche Wolle, und an erster Stelle Polyphon, gewannen 7 bis 15 Proz. Aber auch Montanwerte und die meisten Elektropapiere konnten um 1 bis 3 Proz. an­ziehen. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer weiter überwiegend befestigt. Pfandbriefmarkt ge­halten. Der Geldmarkt war leichter. Tagesgeld 5.75 bis 8 Proz.: Monatsgeld 9 bis 10 5Proz.: Warenwechsel zirka 7,75 Proz. Auch im Verlaufe setzten sich bei ruhigem Geschäft Kurserho­lungen durch, die aber nur bei wenigen Pa­pieren über 1 bis 1,5 Proz. hinausgingen. (Berger lagen zeitweise 7 Proz. über Anfang, Poly­phon 8 Proz., Svenska 4.50 Mark, Spritwerte 2 bis 3 Proz. höher. Die anfangs sehr stark gesteigerten Salzdetfurthaktien konnten im Ver­laufe ihren Gewinn nicht voll behaupten. Die schon gestern auffällige Steigerung der Kupfer­aktien fand heute eine Erklärung in der Inter- essennahme des englischen Chemie-Trustes. Es wurde bekannt, daß die Imperial Chemical ein 3-Millionen»Paket 25 Proz. des Aktienkapi­tals der Kupfer-A.°G. übernommen habe. Der Kurs von Hirsch Kupfer konnte im Verlaufe auf 136 Proz. anziehen.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 23. Okt. Am Produkten­markt war die Stimmung allgemein etwas freund­licher, da die starken Erhöhungen an den Ueber- feemärften eine Anregung boten. Das Geschäft konnte aber trotz geringen Angebotes kein grö­ßeres Ausmaß anr.e)men, da mittlerweile wieder niedrigere Notierungen von Liverpool eingetrof­fen sind. Die Preise lagen jedoch allgemein gut behauptet. Nur Roggenmehl war eher angeboten und leicht abgeschwücht. Auch Weizen- und Roggerckleie wurde etwas niedriger notiert. Cs

wurden notiert: Weizen 25 25 bis 25.50; Roggen 18.75 bis 19: Sommergäste für Drauzwecke 20 bis 20,75; Haser, inlän-z.l^er 18.75 bis 19; MaiS (gelb) für Futter^wecke 19 50; Weizenmehl, süd­deutsches Spezial 0 37.25 bis 38.25; Roggen­mehl 27.25 b.s 28; Wei e rileie 10,15 bis 10,25; Roggenkle.e 10. Tendenz: ruhig.

Büchertisch.

Rhein-Mainischer Atlas für Wirt- schäft, Verwaltung und Unterricht. Bearbeitet in der Rhein-Mainifchen Forschung des Geographischen Instituts der Universität Frankfurt. Herausgegeben von Prof. Dr. W. Behrmann und Prof. Dr. O. Maull. Kartoniert 9 Mark. H. L. Brünners Druckerei und Verlag, Frankfurt a. M. (467) Der Atlas gibt in einem ausgezeichnet instruktiven Kartenmaterial eine überaus klare Dar­stellung der geographischen, bevölkerungspolitischen und namentlich wirtschaftlichen Struktur des Ryein- Maingebietes. In letzterer Hinsicht ist besonders in­teressant die Heranziehung der modernen Verkehrs­mittel zur Erläuterung wirtschaftlicher Zusammen­hänge. Auch Dialektgrenzen und Konfessionen haben eine gute kartographische Wiedergabe gefunden. Je­der der sehr plastisch gezeichneten Karten ist eine textliche Erläuterung beigegeben. Professor Maull hat außerdem in einem zusammenfassenden Vorwort den rheinisch-mainischen Lebensraum nach verschie­denen Richtungen hin beleuchtet und ein wohl an­nähernd lückenloses Literaturverzeichnis beigegeben, das über Einzelfragen leicht eine weitere Orientie­rung ermöglicht. Don besonders aktuellem Interesse ist der Atlas, weil er auch die ja besonders iin rhein-mainischen Wirtschaftsgebiet intensiv erörter­ten Fragen der Reichsresorm, also der politischen Neugliederung des Reiches, in seine Betrachtung einbezieht. Wir würden es begrüßen, wenn dieser Atlas vor allem auch in den Schulen bald unent­behrliches Lehrmittel werden würde.

Klamroth, Dr. Heinz: Aegypten, das uralte Kultur- und moderne Reiseland. Mit 24 Tafelbildern und einer Äebersichlskarte. Freiburg i. B., Herder & Co. Geb. 4,50 Mk. (394). Der Herdersche Verlag be­ginnt mit diesem Band eine BuchreiheFremd­land Fremdvolk', in der Wilhelm Filchner demnächst seine Reise durch China und über Asiens Hochsteppen beschreiben wird. Der er­öffnende Band, dessen Verfasser lange Jahre zwischen Alexandria und Wadi Haifa verbracht hat, schildert Land und Volk am Nil derart an­schaulich und lebendig, daß auch seine Leser ein persönliches Verhältnis dazu gewinnen. Präch­tig arbeitet Klamroth Aegypten als Land der unvermittelten Gegensätze heraus: neben den flinken Dampfern der Fremden trägt der Nil die schwerfäUigen Feluchen der braunen Männer: .aus der fruchtbaren Nilebene steigt ohne Heber* gang die Sandwüste baumlos empor: neben den steinernen Riesenbauten der Vergangenheit leben die heutigen Bewohner in armseligen Hütten aus Nisschlamm. Kein inneres Band verknüpft die große Vorzeit mit dem bescheidenen Heute. Bei Klamroth wechseln Bilder aus alter Zeit mit Darstellungen des gegenwärtigen Lebens. Ge­schichte und Kultur, Sprache und Religion, Rasse und Landschaft Aegyptens werden dem Leser unmittelbar und farbig nahegebracht. Bunte Sze­nen aus dem Volksleben tauchen auf, wie sic nur dem sichtbar werden, der mit Land und Leuten wahrhaft vertraut geworden ist und inneren An­teil an der gelassenen Schwermut gewonnen hat, mit der dort der große Riß, der durch Natur und Kultur geht, ertragen wird. Schwer an Vergangenheit und leer an Gegenwart wie wird Aegyptens Zukunft fein? Von den verschie­densten Seiten lehrreich, von einem gebildeten Mann anziehend, beziehungsreich und lustig ge­schrieben, durch eine Fülle guter Bilder belebt, wird das ungewöhnliche Buch keinen Leser ent­täuschen, der sich seiner Führung anvertraut.

A. G.

Das Oktoberheft desKunstwort s" (Ver­lag G. D. W. Callwey, München) bringt u. a. eine Novelle von Hans Grimm,Der Richter in der Kam". Paul Aloerdes schreibt über Hofmannsthal, Hermann Eßwein über Alfred Kubin, denReiter auf der Chimäre". Wilhelm Michel tritt in feinem Beitrag überDie eigene und die fremde Mei­nung" für die Notwendigkeit der Existenz der an­deren Meinung ein. Bilder nach Karl Rottmann und Kubin, darunter zwei farbige, ferner Abbildun­gen guter kunstgewerblicher Erzeugnisse bereichern das Heft, das übrigens eine neue Abteilung .Lei­tung" aufweist, die ohne viel Kommentar Zeitungs­berichte der verschiedensten Art wiedergibt, die cha­rakteristische Züge unserer Zeit streiflichtartig be­leuchten.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuß 8,5 Prozent.

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Hamdura-Amerita Palei

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Rorvdeutschec ülotjö ...

1<

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von 1929 .........

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Barmer Bontv^rcin . .

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1,2

9,4

9,1

9,4

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1.

79,5

179,5

182,5

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68

68,5

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1

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251,25

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Ti:c^nto-t«e,eUschasi, Ant.

1

160

160

60

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Deutsche ttunim. Sammelabl.

46,5

11

160

160

160

160

Dresdner Ban! . .

1

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150

150

150

Anleihe Serie 1

8% Franks. Hnv -Bank Goldvfe.

49

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49,25

Reichsbam

1

-70,5

272,5

<.67

271,5

XIII unlünbbar bis 1931 .

7% ,3ranff. Hvp-Bank Golbpse

-

-

S.S.S

Bergmann

Eieltr. Lielerun rgelellschafi

171

172

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85,5

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unkündbar l>l» 1932 .....

4K% «belutsche Hyp.-Bank

T

56,5

163

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Liqu. GoldpN.......

8% Pr. LandcSpsandbriesanklalt,

76

Reiten ft Guilleaume (Mei | (th-ftr Untern.. . . .

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119,25

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8% Pr. LandespsanvbrielanNalt,

98

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Hamb Eieltr.Werte . . .

1

40

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140

Komm.-Lbi. R 16.....

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Schlei Eie' .....

Schaden ft Co. . , . , .

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152

157,5

7% Pr Laiivespsanbbrielanstalt,

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179,5

Psanvbriese R. 10

19

Eiemens & vaisle .....

16

306

310,5

301

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rüchablbat 1932

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10

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26,05

26,5

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«.

62

63

61

98,5

62,6

4 Crftcr- Cllbrrr-

3

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. 6

100,4

4% Oeslerrelchilche Einheitliche

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127,5

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Gelienlirchener .....

. 8

Iz8,75

126

129

4% Unflart|d)e iSolvne

21,7

22

Harpener. . .....

Hoeick Eisen. . ....

O

134,25

133

135

4% Unflannte Slaalsr. o 1910

19,1

19,65

en

109,25

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4y,% besgl. von 1913 . . . 4% Unflarildh' flronenrte.. .

2

_

1.65

2

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5we «erobern ......

Rlodncnuerte . . .

10

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6,75

06,75

208

93

209

97

4% Turl. Zollanicihe v. 1911

.4

7,4

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7,55

Röin-Neueilen . . .

. 7

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4% lürfiidx Bagdadbabn An

Mannesman -NShreo . .

. 7

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Serie l .

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Manssclde. Bergbau . . . .

113

11,5

116

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6% Rumünilche vereint, Rente

Cbcridilei Kotsiverke.

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von 1903 . . . .

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Von 1913 .......

13,95

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iKbelnftabi .....

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Berlin. 22. Oktober

Geld

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-Amerikanische Noten

4,205

4,225

Belgische Noten

58,27

58,51

Datum

22 10.

23 li-

22

23 la

Dänische Noten . . .

111,73

112,11

Englische Noten ....

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20,347

20,427

Bereinigte Stahtw

108

107,5

108

französische Noten . . .

Holländische Noten . . .

6,435

16,495

Ciao- Minen

16'/.

60,25

62

68,06

168.74

fia werke a-dterilcben

204

200,25

206.5

Italienische Noten ....

21,85

21,93

Ra werke aJefteregeln

10

212

215,5

209

217

Norwegische Noten . . .

11,64

112,08

La u> . e 5aU6eiiurtD

15

,13,5

323

310,25

325

Deutsch-Oesterreich, i 1OO Schilling

58,60

58,84

Rumänische Noten . . .

2.465

2,485

J G Rarben-Onouftne . .

. li

179

180

177

180

Schwedische Noten . . .

12,03

112,47

Dynamii Nobel.....

. . 6

84,5

Schweizer Noten ....

80,84

81,16

LcheideanstaU......

137

Soanische Noten ....

59.79

£0,03

Goldichmidt ......

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T-chechoslowakische Noten.

12,33

12,39

Rüigerswerie......

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70,25

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Ungathdie Noten

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132

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33

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Lonoon. . .

20,382

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Deutsche Linoleum . . .

^7,5

245

35,25

247

Neunork . .

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Paris. . .

16,45

16.49

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Schweiz . .

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58,91

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58,70

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12,395

12,378

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43

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Athen. .

5,435

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10

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20,94