,t r^cnaufnah2
J.' >00 0®ei6 ,me" «ine
"*LSeiA:
Mm rAtv^ 6 jede 5ÄU^ an, ^morgen (toie ti’Kman ,to *»«W°<L Z«N' rML >
>«« «6IM sä LT
J,««" M Um« .| ganzer Leden >etal '
?5M« Lebens zu UL?? VmwA I Ehen^vlge. in der die S«, vnden^ n-.cht nach dein ' &A1*1 Drtora^n zu I St S 5” ^'m °n die fühMebenS der Schauspieler
1 ganz andere Anforderungen
auch noch keine der Haupt, ! genügt nicht, wem der Le, ; fr mit Massen, wie eS ' nun gang und gäbe ist, wirk, 1 iren, ist Organisations« u- _ 15 000 Menschen aus die i wünschten Kleidung zur Aus« I oben, ist ebenso schwierig, wie i ragen, daß die anderen bete« rrbereitungen zu dm bestimm, hl mir fertig, sondern auch et sind, damit durch eine eütL , Produktionsfirma nicht lieber, entstehen, die bei solch einem atürlich gleich in die Tausende
gibt es aber nichts Schwereres, großen Zahl von Statisten ein
Bild zu erzielen. So un« nag: die freie Bewegung ist in durch straffe Qifjiplin zu n- >'nc muß genau rvrgefchmvui ließ zu öenehmcn ßat tönet »n Stunden und Tagen w chhon reicht nicht auL, m nehnriich zu machen, und Io , daß für Waffechenen durch M werden.
rae aber macht der Haupt« S jeden Films, die Aatur. m Ml m I« drn Dm. slrchts gefügig Lu machen. ES aber ter Sonnenuntergang cm«
Mt Irt* n*
>t kein Zank. Gesichter, le leeren sch. Aöps« uns, Wtf ?ÄflflL ®or- idchen pt ncht g-i » Agtia. Jetzt he'M. Xn trMt sie abelsberg. Md kw
xSBlS
iJsS&s
verEine W ’r‘
SS se5 pulten « Lsiges ®°Tso< Ä/Lh Ä der Li-l' । Su6 WSLite man Ml» bc ' ^llein seine StU« L'isB’-s«
KAKd
neu können, da- eine Dumme von 4 Millionen Mark, die für außergewöhnlich große Filme genannt wird, nicht übertrieben sein muß.
Alber wenn S « bedenken, daß ein Film, wenn er Erfolg Hal. von über 100 Millionen Menschen gesehen wird, werden Die verstehen, daß die Künstler und darüber hinaus jeden Atelier- arbe:ter stolz sind, an einem Werk mitzuarbeiten, dessen Wert alle Mühe und Arbeit nach dem Gelingen bei weitem wieder wettmacht.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
0 Aus dem Kreise Wetzlar, 22.Dtt. Für die bevorstehende Neuwahl zum Kreistag hat die .Arbeitsgemeinschaft für Stadt und Land" folgenden gemeinschaftlichen bürgerlichen Wahlvorschlag ausgestellt: 1. Karl Br oll, Brunnenbesiher, Bislirchen: 2. Wilhelm Langsdorf II., Landwirt, Großrechtenbach: 3. Karl Lenz, Bergmann, Ehringshausen: 4. Adolf Köhler, Kommerzienrat. Wehlar: 5. Heinrich Droh, Gemeindevorsteher a. D., Kahenfurt: 6. Fritz Gaß, Lehrer, Dutenhofen: 7. Dr. Bruno Schauen, Rechts- anwalt und Notar, Wetzlar: 8. Fritz Kunz, Landwirt, Rauborn: 9. Jakob Krauskopf, Landwirt. Großaltenstädten: 10. Heinrich Ziegler, Bürgermeister, Braunfels: 11. Adolph Bausch, Pfarrer, Kölschhausen: 12. Wilhelm Bechthold, Schmied, Launsbach: 13. Wilhelm Höchst, Landwirt, Ebersgöns: 14. Wilhelm Köster III., Landwirt, Oberweh: 15. Karl Friedrich Stroh, Landwirt, Reiskirchen: 16. Friedrich Henrich, Gymnasiallehrer, Wetzlar: 17. Konrad Heep, Landwirt, Riederbiel: 18. Georg Welsch, Landwirt, Hohensolms: 19. Karl Lang, Bergingenieur, Wetzlar: 20. Otto Evers, Fabrikant, Wetzlar: 21. Friedrich Simon, Gastwirt, Holzhausen: 22. Wilhelm Hedderich II., Landwirt, Garbenheim: 23. Friedrich Wilhelm Spahr I., Landwirt, Braunfels—St. Georgen: 24. Philipv Keiner >11., Werkmeister, Aßlar: 25. Fritz Kern, Landwirt, Werdorf: 26. Wilhelm Wagner, Landwirt, Wißmar: 27. Wilhelm Glaßner, Schneidermeister, Schwalbach.
$ Krofdorf, 22. Oft. Bei dem anfangs voriger Woche auf dem Landweg erfolgten Rücktransport einiger im Sommer auf &er "'•tng- viehweide zu Kloster Altenberg gewesener Rinder hiesiger Landwirte gingen zwei 6.üa bei Waldgirmes durch und verschwanden in dem angrenzenden Wald. Der von den Besitzern einige Tage später unternommene Versuch, die Tiere einznsangen, mißlang. Beim Räherkommen der Landwirte ergriffen die Tiere wieder die Flucht. So blieb nichts anderes übrig, als am Sonntagmorgen mit einem Aufgebot von rund 20 Mann auf die Suche zu gehen. Die Tiere hatten ihren Standort wenig gewechselt. Sie wurden alsbald gesichtet, umkreist und eingefangen und konnten so zur Freude der Besitzer in die heimatlichen Stallungen übergeführt werden. — Durch die jetzt hier im Gange befindliche Pflasterung der Gießener Str aß e ist auch die Ausdehnung der Kanalisierung auf diese Straße zur dringenden Rotwendigkeit geworden. Die Gemeindevertretung hat daher die Ausdehnung des Kanalnetzes auf diese Straße beschlossen und die Ausführung dem Unternehmer Karl Schn epp von hier übertragen.
Kreis Biedenkopf.
# Königsberg, 22. Dtt. Die Arbeits - Verhältnisse für die Bergleute in unserer Gegend werden immer schlechter. Manche Grube der Umgebung ist in diesem Fahre wieder stillgelegt worden. Die Dörfer Bieber und F e l - lings Hausen sind besonders hart betroffen durch die Stillegung der Grube Eleonore, weitere Bergleute in Frankenbach, Erda und Königsberg wurden arbeitslos durch Einsck änkung auf der Gießener Braunsteingrube. Obwohl mancher junge Bergmann dieser Orte auf der hessischen Braunkohlengrube in Wölfersheim Arbeit fand, sind doch die meisten noch ohne Arbeit, und besonders hart haben es die älteren Bergleute, die fast keine Aussicht mehr auf Einstellung haben. Die Königsberger Grube arbeitet mit einer Belegschaft von etwa 55 Mann bis jetzt voll weiter, und sie hat auch Aussicht auf weitere Beschäftigung, da der Eisenstein, der hier gefördert wird, im allgemeinen recht hochprozentig ist. Bor einiger Zeit wurde erst wieder ein neues Lager mit hochprozentigem Stein angeschlagen, das nach Beendigung der Aufschlußarbeiten zufrieden- stellend sein dürste.
Wirtschaft.
* Der französische Außenhandel. Der Außenhandel Frankreichs stellt sich für die ersten neun Monate des Jahres 1929 wie folgt: Einfuhr nach Frankreich 43 945 347 Tonnen im Werte von 43 959 880 COO Franken, was gegenüber den ersten neun Monaten des Dorzahres eine Erhöhung um 7 829 453 Tonnen und 5 288 318 000 Franken bedeut.!. Die Ausfuhr aus Frankreich belief sich auf 29 873173 Tonnen im Werte von 37 022 121 COO Franken, was gegenüber der gleichen Periode des Vorjahres eine Verminderung um 1 202 756 Tonnen und 530 447 000 Franken bedeutet.
* Zusammenarbeit in der Zementindustrie. 3n den Aufsichtsratssihu:gen bzw. Gesellschafterversammlungen der Dyckerhoff & Söhne Portland-Cement-Fabrik G. m. b. H., Mainz-Amöneburg, der E. Schwenk Cement- und (Stcintocrfe in Ulm, der Portland-Eemeniwerke He.del5erg-Mannh.im-St iltgart A.-G. in Heidelberg und der Schlesische Portland-Eement-Jn- dustrie A.-G.. Oppeln, ist einem Gegenseitigkeitsvertrag zwischen den genannten Gesellschaften zugestimmt worden. Dieser Gegenseitigkeitsvertrag ist unabhängig von dem Bestehen oder Richtbestehen der derzeitigen Syndikate. Er regelt die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Firmen und sieht den Abschluß weiterer Verträge vor.
• Finanzierung der Kreditgemeinschaften deutscher Spezialgeschäfte durch die Großbanken. Die Finanzierung der Kredit^emeinscha'ten deutscher Spezialgeschäfte in Berlin, F.anksurt a. M., Hannover, Stettin, Braunschweig, Slberseld, Dessau, Münster, deren Organisation sich in der Praxis bewährt hat und die bisher mit dem Konzern der Frankfurter Allgemeiner Dersicherungs-A-G. in Verbindung stand, wird, wie WTB.-Handelsd e ist erfährt, von einem Banienkonsortiurn. dem fast sämtliche Berliner Großba- er angehören, weiter durchgeführt werter. Das Dankenkonsortium hat zur Durchführung der Finanzierung der von ihm gegründeten Gesellschaft für Finanzierung von Kreditgemeinschaften m. b. H. die erforderlichen Kredite zur Weitergabe an die Kreditgcmeinschaf- ten zur Verfügung gestellt.
* Große Kasseler Straßenbahn A.-G. WTD.-Handelsdienst erfährt von unterrichteter Seite, daß die Älbschluharbe'ten noch nicht beendet sind, aber die Ausschüttung der gleichen Dividende wie im Vorjahre (4 Proz. auf die Stamm-, 7 Proz. auf die Vorzugsaktien) zu erwarten ist. Seit 1. Oktober ist übrigens eine Tariferhöhung bei der Großen Kasseler Straßenbahn A.-G. durchgeführt, ebenso wie bei der Kasseler Omnibusgesellschast, an der die Straßenbahn mit der Stadt Kassel beteiligt ist.
* Englische Beteiligung an Hirsch Kupfer. Die Firma Aron Hirsch & Sohn, welche die qualifizierte Majorität der Hirsch Kupfer- und Messingwerke A.-G. besitzt, hat, wie WTB.-Handelsdienst erfährt, einen Posten von nom. 3 Mill. Mk. Aktien gleich 25 Prozent des Aktienkapitals an die Imperial Chemical Industries Ltd. (Alfred Mond, London) verkauft.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M„ 23. Ott. Tendenz: weiter befestigt. — Trotz der Kabinettskrise in Frankreich, worauf man im Frühverkehr sehr skeptisch gewesen war, eröffnete die Börse in freundlicher Haltung, und eine weitere Befestigung trat ein. Dies war vor allem nach der überwundenen Krifenstimmung auf eine a l l- mähliche Gesundung der internationalen Börsen zurückzuführen. Abgaben wurden nicht mehr vorgenommen. Trotz des bevorstehenden Ultimos schritt die Spekulation weiter zu Deck"ngskäufen. Teilweise wurden auch Inter- essenkäufe vorgenommen, da einige vorliegende Auslandorders, sowie noch vereinzelte Interventionstätigkeit der Danken einen Ansporn boten. In Spezialwerten war das Geschäft w i e- der lebhafter. Es war eine allgemeine Zuversichtlichkeit zu erkennen, und man neigte der Ansicht zu, daß die Lage seither nicht ganz berechtigter Weise als zu schwarz angesehen wurde. Gegenüber der gestrigen Abendbörse traten Besserungen von 2 bis 5 Prozent ein. Im Vordergrund standen am Kalimarkt Salzdetfurth mit plus 10 Proz. und Westeregeln mit plus 4 Proz. Aber auch den Elektrowerten wandte sich verstärktes Interesse zu. Führend waren hier Siemens mit plus 4,5 Prozent, Bergmann
mit plus 3,5 Prozent, DSG. plus 1 Prozent, Licht und Kraft 2,5 Prozent, Schachert 3 Prozent. Angeboten waren dagegen wieder Chade-Aktien mit minus 6 Wk. Am Chemiemarkt eröffneten I.-G.-Farben mit plus 1 Prozent nur leicht gebessert. Dütgerswerke zogen 1,5 Prozent an, während Goldschmidt vernachlässigt lagen. In den Vordergrund treten konnten noch Zellstoff Waldhof mit plus 3 Prozent. Auch Deutsche Linoleum waren nach den beträchtlichen Abschwächungen der letzten Tage stärker bevorzugt und gewannen 8 Prozent. Am Montanmarkt war, mit Ausnahme von Rheinstahl, die 2,75 anzogen, das Geschäft ziemlich gering. Banken lagen ebenfalls wenig beachtet. Rur Reichsbankanteile traten mit plus 2 Prozent etwas hervor. Renten schlossen sich der allgemeinen Besserung ebenfalls an. Im Verlaufe wurde das Geschäft stiller, doch erhielt sich ziemliches Interesse für SpezialwerSe, bei erneuten Besserungen bis zu 2 Prozent. Lebhafteres Interesse bestand für Bemberg mit plus etwa 10 Prozent gegen Anfang. Am Geldmarkt war Taqesgeld mit 6 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt nannte man M'rk gegen Dollar 42830, gegen Pfund 20,406, Lcnd,n gegen Kabel 4,8765, gegen Paris 123,85, gegen Mailand 93,12, gegen Madrid 33,90, gegen Amsterdam 12,1140.
Berliner Börse.
Berlin, 23. Oft. Die Bederken, die man im heutigen Dormittagsverk hc im Zusammenhang mit dem plötzlichen Rück tri t des Kabinetts Briand hatte, erwiesen sich zu Beginn des offiziellen Verkehrs als unbegründet. Der Sturz der französischen Regierung machte, anscheinend auch im Auslände, einen verhältnismäßig geringen Eindruck, denn auch von den übrigen europäischen Effektenbörsen waren festere Kurse gemeldet. Auf die Hoffnungen für eine baldige Diskontsenkung in Reu- York, die Mitchell von der Rational City Bank in einem Interview zum Ausdruck brachte, ist gestern schon hingewiesen worden. Der internationale Geldmarkt zeigte auch eine Entspannungstendenz: hier fiel die leichte Verfassung des Tagesgeldmarktes auf, die aber mit den Ultimovorbereitungen zusammenhängen dürfte. Die Tendenz war ausgesprochen freundlich. Es wird von den Danken versucht, das Kursniveaa systematisch heraufzusehen, wahrscheinlich um die Differenzen zum Ultimo zu verringern. Man konnte aber auch Deckungen der Spekulation und kleines Kaufinteresse, teilweise des Auslandes, beobachten, die bei Spezial- werten zu kleinen Kurserholungen führten. Papiere, wie Reichsbank, Kaliwerte, Deutsche Linoleum, Schubert & Salzer, Siemens, Schuckert, (Berger, Dembcrg, Glanzstosf, Norddeutsche Wolle, und an erster Stelle Polyphon, gewannen 7 bis 15 Proz. Aber auch Montanwerte und die meisten Elektropapiere konnten um 1 bis 3 Proz. anziehen. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer weiter überwiegend befestigt. Pfandbriefmarkt gehalten. Der Geldmarkt war leichter. Tagesgeld 5.75 bis 8 Proz.: Monatsgeld 9 bis 10 5Proz.: Warenwechsel zirka 7,75 Proz. Auch im Verlaufe setzten sich bei ruhigem Geschäft Kurserholungen durch, die aber nur bei wenigen Papieren über 1 bis 1,5 Proz. hinausgingen. (Berger lagen zeitweise 7 Proz. über Anfang, Polyphon 8 Proz., Svenska 4.50 Mark, Spritwerte 2 bis 3 Proz. höher. Die anfangs sehr stark gesteigerten Salzdetfurthaktien konnten im Verlaufe ihren Gewinn nicht voll behaupten. Die schon gestern auffällige Steigerung der Kupferaktien fand heute eine Erklärung in der Inter- essennahme des englischen Chemie-Trustes. Es wurde bekannt, daß die Imperial Chemical ein 3-Millionen»Paket — 25 Proz. des Aktienkapitals der Kupfer-A.°G. übernommen habe. Der Kurs von Hirsch Kupfer konnte im Verlaufe auf 136 Proz. anziehen.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 23. Okt. Am Produktenmarkt war die Stimmung allgemein etwas freundlicher, da die starken Erhöhungen an den Ueber- feemärften eine Anregung boten. Das Geschäft konnte aber trotz geringen Angebotes kein größeres Ausmaß anr.e)men, da mittlerweile wieder niedrigere Notierungen von Liverpool eingetroffen sind. Die Preise lagen jedoch allgemein gut behauptet. Nur Roggenmehl war eher angeboten und leicht abgeschwücht. Auch Weizen- und Roggerckleie wurde etwas niedriger notiert. Cs
wurden notiert: Weizen 25 25 bis 25.50; Roggen 18.75 bis 19: Sommergäste für Drauzwecke 20 bis 20,75; Haser, inlän-z.l^er 18.75 bis 19; MaiS (gelb) für Futter^wecke 19 50; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 37.25 bis 38.25; Roggenmehl 27.25 b.s 28; Wei e rileie 10,15 bis 10,25; Roggenkle.e 10. — Tendenz: ruhig.
Büchertisch.
— Rhein-Mainischer Atlas für Wirt- schäft, Verwaltung und Unterricht. Bearbeitet in der Rhein-Mainifchen Forschung des Geographischen Instituts der Universität Frankfurt. Herausgegeben von Prof. Dr. W. Behrmann und Prof. Dr. O. Maull. Kartoniert 9 Mark. H. L. Brünners Druckerei und Verlag, Frankfurt a. M. (467) — Der Atlas gibt in einem ausgezeichnet instruktiven Kartenmaterial eine überaus klare Darstellung der geographischen, bevölkerungspolitischen und namentlich wirtschaftlichen Struktur des Ryein- Maingebietes. In letzterer Hinsicht ist besonders interessant die Heranziehung der modernen Verkehrsmittel zur Erläuterung wirtschaftlicher Zusammenhänge. Auch Dialektgrenzen und Konfessionen haben eine gute kartographische Wiedergabe gefunden. Jeder der sehr plastisch gezeichneten Karten ist eine textliche Erläuterung beigegeben. Professor Maull hat außerdem in einem zusammenfassenden Vorwort den rheinisch-mainischen Lebensraum nach verschiedenen Richtungen hin beleuchtet und ein wohl annähernd lückenloses Literaturverzeichnis beigegeben, das über Einzelfragen leicht eine weitere Orientierung ermöglicht. Don besonders aktuellem Interesse ist der Atlas, weil er auch die ja besonders iin rhein-mainischen Wirtschaftsgebiet intensiv erörterten Fragen der Reichsresorm, also der politischen Neugliederung des Reiches, in seine Betrachtung einbezieht. Wir würden es begrüßen, wenn dieser Atlas vor allem auch in den Schulen bald unentbehrliches Lehrmittel werden würde.
— Klamroth, Dr. Heinz: Aegypten, das uralte Kultur- und moderne Reiseland. Mit 24 Tafelbildern und einer Äebersichlskarte. Freiburg i. B., Herder & Co. Geb. 4,50 Mk. (394). — Der Herdersche Verlag beginnt mit diesem Band eine Buchreihe „Fremdland — Fremdvolk', in der Wilhelm Filchner demnächst seine Reise durch China und über Asiens Hochsteppen beschreiben wird. Der eröffnende Band, dessen Verfasser lange Jahre zwischen Alexandria und Wadi Haifa verbracht hat, schildert Land und Volk am Nil derart anschaulich und lebendig, daß auch seine Leser ein persönliches Verhältnis dazu gewinnen. Prächtig arbeitet Klamroth Aegypten als Land der unvermittelten Gegensätze heraus: neben den flinken Dampfern der Fremden trägt der Nil die schwerfäUigen Feluchen der braunen Männer: .aus der fruchtbaren Nilebene steigt ohne Heber* gang die Sandwüste baumlos empor: neben den steinernen Riesenbauten der Vergangenheit leben die heutigen Bewohner in armseligen Hütten aus Nisschlamm. Kein inneres Band verknüpft die große Vorzeit mit dem bescheidenen Heute. Bei Klamroth wechseln Bilder aus alter Zeit mit Darstellungen des gegenwärtigen Lebens. Geschichte und Kultur, Sprache und Religion, Rasse und Landschaft Aegyptens werden dem Leser unmittelbar und farbig nahegebracht. Bunte Szenen aus dem Volksleben tauchen auf, wie sic nur dem sichtbar werden, der mit Land und Leuten wahrhaft vertraut geworden ist und inneren Anteil an der gelassenen Schwermut gewonnen hat, mit der dort der große Riß, der durch Natur und Kultur geht, ertragen wird. Schwer an Vergangenheit und leer an Gegenwart — wie wird Aegyptens Zukunft fein? Von den verschiedensten Seiten lehrreich, von einem gebildeten Mann anziehend, beziehungsreich und lustig geschrieben, durch eine Fülle guter Bilder belebt, wird das ungewöhnliche Buch keinen Leser enttäuschen, der sich seiner Führung anvertraut.
A. G.
— Das Oktoberheft des „Kunstwort s" (Verlag G. D. W. Callwey, München) bringt u. a. eine Novelle von Hans Grimm, „Der Richter in der Kam". Paul Aloerdes schreibt über Hofmannsthal, Hermann Eßwein über Alfred Kubin, den „Reiter auf der Chimäre". Wilhelm Michel tritt in feinem Beitrag über „Die eigene und die fremde Meinung" für die Notwendigkeit der Existenz der anderen Meinung ein. Bilder nach Karl Rottmann und Kubin, darunter zwei farbige, ferner Abbildungen guter kunstgewerblicher Erzeugnisse bereichern das Heft, das übrigens eine neue Abteilung .Leitung" aufweist, die ohne viel Kommentar Zeitungsberichte der verschiedensten Art wiedergibt, die charakteristische Züge unserer Zeit streiflichtartig beleuchten.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuß 8,5 Prozent.
Frankfurt a
Berlin
'ranlfun a
Berti'
Schluß-, ffnre !
Ul’ Nur
Schiuv 1
Rur 1
Anian«- Rur
-'dbufr. Rurc
u nur
Schl uh
Rur
-Umanfl, flur
Saturn
22- lu.
23- 10.
22 n.
23 II.
Datum
22 l
3
22 ll.
23. Ii
6 eu Idie '> on ........
87,5
—
87,5
—
Hamdura-Amerita Palei
Hamb -Südam Dampslch
. r
109,5
110,5
109
165,25
110,25
7% Deutsche ReichSanlelhe
Hanta Dami sshill ....
Rorvdeutschec ülotjö ...
1<
—
—
149
151
von 1929 .........
SS
—
99,1
—
. -
05,4
105,75
105
105,5
Di. «In., ublfll. Schuld mil
Allg Deutichelireditanir .
1<
119
——
119
119,75
>o> -Rechlen . .
50
50
-0,1
50,1
Barmer Bontv^rcin . .
V
120
—
119,5
120,25
fr-n1 rRni* Rech!"
1,2
9,4
9,1
9,4
Berliner HanoelsgeieUsch. .
1.
•79,5
—
179,5
182,5
8% He«. 5?ol!«ftaat von 1929
Commerz- und Prioat-Bank
■ 68
68,5
67,5
168,5
trülkzahlb. 102%) . . .
—
90
—
$ arm ft. u. Wahonalbant
1
251
—
250
251,25
Oberhcllen Provinz - Anleibe mit
Deut'che Bant ...
Ti:c^nto-t«e,eUschasi, Ant.
1
160
160
60
160
AuXos.-Rechten . ....
Deutsche ttunim. Sammelabl.
46,5
—
—
11
160
160
160
160
Dresdner Ban! . . •
1
150,75
150
150
150
Anleihe Serie 1 • •
8% Franks. Hnv -Bank Goldvfe.
49
->4,75
—
49,25
—
Reichsbam
1
-70,5
272,5
<.67
271,5
XIII unlünbbar bis 1931 .
7% ,3ranff. Hvp-Bank Golbpse
—
—-
-
S.S.S
Bergmann
Eieltr. Lielerun rgelellschafi
171
172
171,
85,5
188
185
18b
unkündbar l>l» 1932 .....
4K% «belutsche Hyp.-Bank
”T
56,5
163
157,25
165,5
.55,5
60,25
158, b
165,7a
Liqu. GoldpN.......
8% Pr. LandcSpsandbriesanklalt,
76
Reiten ft Guilleaume (Mei | (th-ftr Untern.. . . .
IV, 1'
17
64
—
115
162,.
119,25
166,25
Psonddriese 8L 17.....
8% Pr. LandespsanvbrielanNalt,
98
8
Hamb Eieltr.Werte . . .
1
40
_
-24,5 139
126,5
140
Komm.-Lbi. R 16.....
95
—
5
—
Schlei Eie' .....
Schaden ft Co. . , . , .
!
—
152
157,5
7% Pr Laiivespsanbbrielanstalt,
89
11
7,5
179,25
-73,5
179,5
Psanvbriese R. 10
—
19
—
Eiemens & vaisle .....
16
306
310,5
301
310
w uvg <'U[irie.,v»Obltflatwn
. 8
—
—
22,75
—
rüchablbat 1932
—
Lahmeyer ft (So. .....
10
-62,5
—
163
162,5
4% Leiterreichilche «oldrte
26,05
—
26,5
—
Buderus .....
«.
62
63
61
98,5
62,6
4 Crftcr- Cllbrrr-
—
—
3
—
Deutsche Erd31 ......
. 6
—
—
100,4
4% Oeslerrelchilche Einheitliche
Eliener Steinlah!«.....
—
—
24,5
127,5
Lien le..........
—
—
*.
—
Gelienlirchener .....
. 8
Iz8,75
—
126
129
4% Unflart|d)e iSolvne
21,7
—
22
—
Harpener. . .....
Hoeick Eisen. . ....
O
134,25
—
133
135
4% Unflannte Slaalsr. o 1910
19,1
—
19,65
——
en
—
—
109,25
113,25
4y,% besgl. von 1913 . . . 4% Unflarildh' flronenrte.. .
2
_
1.65
2
2,05
5we «erobern ......
Rlodncnuerte ■ . . .
10
.09
6,75
06,75
208
93
209
97
4% Turl. Zollanicihe v. 1911
.4
7,4
.4
7,55
Röin-Neueilen . . .
. 7
—
—
106
109,75
4% lürfiidx Bagdadbabn An
Mannesman -NShreo . .
. 7
3,75
100
38,5
99,75
Serie l .
—•
—
,45
7,6
Manssclde. Bergbau . . . .
113
—
11,5
116
4% tveai. li
,4
—
’,4
,55
Cbrnch'ei (ii eoan . .
—
—
67
67,5
6% Rumünilche vereint, Rente
Cbcridilei Kotsiverke.
. 7
—
—
30
—
von 1903 • . . . .
4y.uo *■ manische vereint,. Rente
,5
—
8,6
—
'JJbdiüj Bergbau ...
6 V.
4,4
04,5
103
104,75
Rbegliche Brauntohlen. . .
1'
250
—
250
250,5
Von 1913 .......
13,95
—
14,1
—
iKbelnftabi .....
. 6
100
102,25
98,25
102
4% Rumänische vereint,, eit e .
6,95
—-
7,05
—
Riebecl Montan . . .
7/
—
—
103,25
104
'ranlhrrt a M
Berlin
Banknoten.
c» -&• i
Ul'
-ch-uh
-äiiianfl.
Berlin. 22. Oktober
Geld
Bries
Rur# |
n---
fiur
-Amerikanische Noten
4,205
4,225
Belgische Noten
58,27
58,51
Datum
22 10.
23 li-
22 ।
23 la
Dänische Noten . . .
111,73
112,11
Englische Noten ....
& * —
20,347
20,427
Bereinigte Stahtw
108
—
107,5
108
französische Noten . . .
Holländische Noten . . .
6,435
16,495
Ciao- Minen
16'/.
—
—
60,25
62
68,06
168.74
fia werke a-dterilcben
204
—
200,25
206.5
Italienische Noten ....
21,85
21,93
Ra werke aJefteregeln
10
212
215,5
209
217
Norwegische Noten . . .
11,64
112,08
La u> . e 5aU6eiiurtD
15
,13,5
323
310,25
325
Deutsch-Oesterreich, i 1OO Schilling
58,60
58,84
Rumänische Noten . . .
2.465
2,485
J G Rarben-Onouftne . .
. li
179
180
177
180
Schwedische Noten . . .
12,03
112,47
Dynamii Nobel.....
. . 6
—
—
—
84,5
Schweizer Noten ....
80,84
81,16
LcheideanstaU......
137
—
—
—
Soanische Noten ....
59.79
£0,03
Goldichmidt ......
. . 5
61,5
61
61
62.25
T-chechoslowakische Noten.
12,33
12,39
Rüigerswerie......
. . 6
70,25
71,75
70
70,75
Ungathdie Noten
72,82
73,12
Metaiiaelell'chafi • . .
- . 8
115,25
116
11
83,5
85
Devisenmarkt Berlin
— Frankfurt a. 2TL
l<n-iiDi’ " mann
. . 1
85
Leinen werk vekberg .
10
121
—
22. Oktober
23
Oktober
Cemeniwerk irlitat» tBage a q w
i
85
83,75
—
Amtliche Held
Kotierung
Bries
Am..iche Gelo
Notierung
lürte1
Echutihet» PayenMer . .
. ....
15
. 12
—
—
267,5 07,5
271
210
ÄM't.-kliott Bu'N.Aires
168,46
1,740
168,8v
1,744
168,39
1,738
168,73
1,742
Bet (Sian^ftoff . . .
18
210
210
202
210
Brss- Antw
i8,425
58,545
58,41
58.53
14
180
——
I78
181
Gbriftianfa
111,91
112,13
111,89
112,11
Keliflof Waldhos ....
13 y,
—
201
I98
202
Kopenhagen
111,94
112,1b
111.93
112,15
HeUNo Bichass nbura .
132
132
130
131,5
Stockholm
112,25
112,47
112,29
112,49
Charlottenburger Wasser
. . 6
—
—
9i
90,75
Hcl'-ngsorS
10,498
10,51t
10,50
10,52
Pkfiaukr . •
. . s
—
—
-63,75
167
Qta reit. .
21,875
21,9
21,88
21,92
Daimler Bi-raren . . .
33
33,5
32,5
33
Lonoon. . .
20,382
.0,422
20,378
20,418
Deutsche Linoleum . . .
^7,5
245
35,25
247
Neunork . .
4,1790
4,187b
4,179
4,187
. . o
_
—
42,25
45,5
Paris. . .
16,45
16.49
16.445
16,485
4 uv । >t q • .
. u
—
—
36,5
36,5
Schweiz . .
80,935
81,095
80,94
81,10
vuon#. x.*oea« . • •
. 10
—
—
160
165.25
Sva ieu .
Japan . . .
59,84
CO,9t
59.91
60.03
3?at Vlutomob* . . .
, . n
—
—
17,13
17,6
2,000
2,004
1,998
2,002
Oreniletn 6 Koppei . . .
. . 6
—
—
69,25
71
Hio be Jan
,4975
0,4995
u,497
0,499
v nnt'iro Heg . . .
. 10
—
—
160,5
—
Wien in D-'
58,91
355
—
152,5
—
Ccft. abgeft
58,70
12,375
58,82
58,79
Prag . ■
12,395
12,378
12,398
Granit Mmchtnen ....
. . 4
43
43
43
Bel trab .
7,391
7,405
7.393
7,404
Äriyner ....
6
46
—
<—
—
Vubaptlt. Bul arten
73,03
73,
7
73,04
73,18
peqltaenfiaeot . . .
6
—
—
—
3,027
3,033
3,017
3,023
.lungvan»
6
,25
—
4,5
—
v-fTabon
18,80
18,84
18,83
18,87
ijediiDetle
-
103
—
—
—
Danztg. - .ffonft ntin-
1,44
81,6
81,46
81,62
Mainirainoer- HSchst a. M- 8
(5,5
—
—
—
-.968
1,972
1,972
1,976
•Diiafl.
10
121
——
120
119,75
Athen. .
5,435
5,445
5,435
5,445
Gedr Roeder . ...
10
106
——
—
•—
ölanaba
4,144
4,152
4,136
4,144
löolfli ft Haelinrr ....
s
222
—
222
—
Uru uat)
4,056
4,064
4,086
4,054
Südd Zucker......
. 10
48
—
145,5
—
Cairo
20,905
20,945
20,90
20,94


