Emil Wagner, Tv. Krofdorf, 133 P.; 14. Karl
P.; 17. Georg Bellof, Tv. Gustav Pfeiffer, To. 1846
34 Fortsetzung.
Nachdruck verboten.
Hußke, Mto. Gießen, 132 1846 Gießen, 125 P.; 18.
Gegensatz zu' anderen Sportvereinen wesen ernste, angestrengte, jahrelange leisten sei, bis sich ein Erfolg zeige, schloß mit dem sehr eindrucksvollen ländischen Dankgebet, das gemeinsam
im Turn- Arbeit zu Die Feier altniederunter den
Gießen, 124 P.: 19. Ernst Bender, Tv. Krofdorf, 122 P.
Klängen der Fuldaer Militärkapelle gesungen wurde. Verschiedene Chöre der Gesangvereine „Liederkranz" und „Harmonie" trugen zur Verschönerung des Festaktes bei. Anschließend erfolgte der Abmarsch nach dem Festplah. Dort fand sodann
Ätz
Vehr E, ßen-L • Schckot,
1846 M
56. Gauturnfest des Gaues Hessen D. T in Alsfeld.
40 Tu lehr gut-, To. Äro|b Buseck, P ßba., Pfe 981 P, q: gut; Tv. Nidda 18 Pserd/Vsi gut. - A ren, 101}
Giegerliste:
Gaumeisterschaflen am Reck, Barren und Pferd.
An jedem Gerät die erste Hebung der Oberstufe Zwölfkampf, dazu zwei Kürübungen. — 14 Bewerber. 1. Re ck, 6 Bewerber: 1. Sieger Adolf Fink, T.- u. Sp.V. Marburg, 107 Punkte; 2. Hch. Keller, Tv. Burgsolms, 91 P. 2. Barren. 10 Bewerber: 1. Sieger Adolf Fink, T.- u. Sp.-V. Marburg, 109 P.; 2. Alfred Eckhardt, Tv. 1859 Vidda. und Richard Seth, Tv. Großen-Linden, 105 P. 3. P f e r d, 5 Bewerber: 1. Sieger Gotthard Kühn, T.- u. Sp.-V. Marburg, 116 P.; 2. Alfred Eckhardt, Tv. 1859 Vidda, 92 Punkte.
Saitos t&Ntti.
„Und — und wollen Sie wirklich?" stammelt« er, kaum fähig, ein Wort herauszubringen.
„Wollen? — Was denn — einen Qlntrag erhalten ?" antwortete sie schalkhaft. „Ob ich da- will: Es gefällt mir sogar sehr — liebster Larry."
Und dann fand sie sich in seinen Armen, und die Welt verschwand um sie herum.
Sunnh kam herein — sie sahen ihn nicht, ßeif« schlich er sich wieder hinaus, ging auf den Treppenabsatz vor der Wohnungstür und brädte auf den Klingelknopf des Fahrstuhls. Das junge Mädchen, das den Fahrstuhl bediente, war gut befreundet mit ihm und verschaffte ihm so manche wertvolle Auskünfte.
„Louie," sagte er und war noch feierlicher wie gewöhnlich, „können Sie mir sagen, ob ich hier in der Vähe ein möbliertes Zimmer finden kann? — Ich glaube, ich werde bald woanders schlafen müssen."
„Woanders schlafen, Pat?" fragte Louie verwundert. (®r hatte ihr gnädigst die Freiheit gestattet, ihn bei seinem Vornamen anzureden.) „Will denn Ihr Herr eine Haushälterin nehmen?"
„Ich glaube es", sagte Sunny mit Grabesstimme. „Ich glaube es wirklich, Louie."
War er an diesem Morgen nach seinem Bureau gefahren, gelaufen, vielleicht geflogen — Larry hatte keine bestimmte Erinnerung daran, alles war verschwommen, nur das eine wußte er: Diana Ward war an seiner Seite, und er war hoffnungslos, lächerlich, überwältigend glücklich in seiner Liebe zu ihr. Sein Werben um sie war merkwürdig und ebenso erstaunlich formlos wie sein Antrag gewesen. Er hatte sich diese Szene oft genug ausgemalt, aber sie spielte sich dann in einem eleganten Salon bei gedämpftem Licht, x einem lieblichen Tal oder im Schatten eine- alten Baumes an e inem versteckten Plätzchen deS still dahingleitenden Flusses ab.
„Aber doch nicht beim Frühstück," sagte er laut. „Du lieber Himmel, doch nicht beim Frühstück!"
„Vicht beim Frühstück?" wiederholte daS jung« Mädchen. -Ach so, du denkst an — ja, es war wirklich komisch."
„Es war... wundervoll! Wundervoll! Ich fühl« mich wie im Himmel."
(Fortsetzung Mat)
UZ ZO S «L-
Breiten Schoßen).
l. Siegei 270 ;
262 P.; 3.
4- 5'.§e-ilZ R° Daikon Muller, Tv Mio. Ti«K« Olibba, 218 213 P,ri xarl Ahn
„Weil — ich geglaubt hatte, Sie würden nicht mehr zum Frühstück zurückkehren."
Er erzählte ihr von seiner Iagd im Park.
„Das wirft eigentlich meine Annahme über den Haufen, daß der blinde Iake sich immer noch im Heim oder in der Wäscherei verborgen hält," sagte sie, „denn das Haus ist doch wohl immer noch unter Beobachtung?"
„Auf beiden Seiten," antwortete Larry, „aber es gibt ein Dutzend verschiedener Wege, auf denen der Kerl herauskommen kann. Die Tatsache allein, daß er einen Morgenspaziergang machen kann, daß die Leute, die hinter ihm stehen, feine Gesundheit für wichtig genug halten, um ein Auto zu seiner Verfügung zu stellen, beweist, daß er während des Tages-eingeschlossen sein muh."
Beide waren allein, da die Pflegerin und Anstandsdame ihre Toilette noch nicht beendet hatte.
„Ich weih wirklich nicht, wie dieser Fall mal endigen wird, Diana," sagte Larry nach kurzem Schweigen, „und es ist jetzt ein sehr prosaischer Augenblick, um Ihnen zu sagen, was ich gern... hm, was ich gern sagen möchte, aber — aber — aber, Diana, wenn der Fall wirklich einmal abgeschlossen ist, möchte ich nicht, dah Sie weiter im Präsidium bleiben."
Sw erblaßte leicht.
„Sie wollen damit sagen, Sie sind nicht mit mir zufrieden", sagte sie. „Als Sekretärin?"
„Ich schätze Sie sehr, als Sekretärin und als Mensch", Larry gab sich die größte Mühe, in ruhigem Ton zu antworten. „Aber es gefällt mir gar nicht, dah — Sie hier arbeiten."
Beide schwiegen. Endlich sagte sie ruhig:
„Ich denke nicht, dah ich nach Erledigung des Falles Stuart noch Weiterarbeiten werde. Ich habe auch schon daran gedacht, meine Stel^ng aufzugeben."
Diese Antwort kam ihm gänzlich unerwartet und erfüllte ihn mit tiefem Schrecken.
„Sie werden doch nicht Weggehen?" rief er, und Diana brach in Helles Gelächter aus.
„Sie sind wirklich die inkonsequenteste Person, die man sich denken kann. In einem Augenblick entlassen Sie mich und hoffen in dem anderen, dah ich nicht weggehe." — Sie bewegt« sich auf
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2. Tv. Als
Attersturner.
II. Klasse (über 45 Iahre), Veunkampf (wie oben, entsprechend abgestuft). 21 Teilnehmer, 20 Siegqr. Ehrenpreis Georg Dickhaut, Tv. Alsfeld, 163 P. 1. Sieger Ernst Iung, Tv. 1846 Gießen, und Heinrich Amend, Tv. Krofdorf, 159 Punkte. 2. Bernhard Pfeffer, Tv. Bad-Vauheim, 151 P. 3. Hugo Baumann, Mtv. Gießen, und Konrad Bücking, Tv. Alsfeld, 148 P. 6. Fritz Schmidt, Tv. Lich, 144 P. 10. Otto MathieS, Tv. Grünberg, 134 P. 11. Heinrich Schmidt 111, Tv. Grünberg, 133 P.
Zechten
Allmannen, Florett.
16 Teilnehmer. 10 Sieger. 1. Sieg Heinz Verlieh, Tv. 1860, Bad-Vauheim; 2. Peter Pfeffer. Tv. 1860, Bad-Vauheim; 3. Ludwig Gerhardt. Tv. 1846, Gießen; 4. Karl Mulch, Tv. Wetzlar; 5. Karl Hergenröthcr, Tv. 1846 Giehen; 10. Ludwig Vaubel, Tv. 1846 Giehen.
Allmannen. Sabel.
13 Teilnehmer, 8 Sieger. 1. Sieg Paul Hoffmann, Tv. 1860 Bad-Vauheim; 2. Karl Mulch. Tv. Wetzlar; 3. Ludwig Gerhardt, Tv. 1846 Giehen; 5: Karl Hergenröther, Tv. 1846 Giehen; 7. Hans Mulch. Tv. Wetzlar; 8. Ludwig Vaubel. Tv. 1846, Giehen.
Schwimmen.
Turner. Mittelstufe.
Mehrkampf. 1. Sieg K. Gerth, Tv. 1860 Bad-Vauheim, S21/s P.; 2. K. Binter, Mtv. Giehen, 81 P. — Außer Wettbewerb: Wilhelm Schäfer, Tgde. Friedberg, 97Vr Pi Fritz Werner, Tv. 1846 Giehen, 86 P. Hauptspringen; 1. K. Gerth, Tv. 1860 Bad-Vauheim, und Christ. Weeg, Tv. 1846 Giehen, 35V» P. 50-Meter- Vückenschwimmen: 1. Christian Weeg, Tv. 1846 Giehen, 45 Sek. 40Meter-Strecken- tauche n: 1. K. Binter, Mtv. Giehen, 36 Sek.
Turner, Unterstufe.
Mehrkampf: 1. W. Mayer, Tgde. Friedberg, 913/4 P.; 2. Willi Straub, Tv. 1846 Giehen, 873/4 P.; 3. W. Borst, Mtv. Giehen, 861/* Punkte; 5. Leo Beitter und Kurt Horeyseck, Tv. 1846 Giehen, 77 P. 50 MeterDru st schwimmen: 1. W. Borst und H. Baumann, Mtv. Giehen, 40 Sek. 50 Meter Rückenschwimmen: 1. K. Horeyseck, Tv. 1846 Giehen, 40-/r Sek. 35 Meter Strc^ckentauchen: 1. W. Borst, Mtv. Giehen, 269/5 Sek.
das Meisterschastsiurnen
am Reck, Darren und Pferd mit anschliehender Siegerverkündung unter Leitung des Gauober- turnwartes Will statt. Alsdann folgten noch Sondervorführungen einzelner Turnvereine, die teilweise prächtige Leistungen zeigten. Verschiedenen langjährigen Mitgliedern des Alsfelder Turnvereins überreichte der Gauvorsitzende Pfeiffer für ihre verdienstvolle Arbeit an der deutschen Turn fache Ehrenurkunden.
Klarer, blauer Himmel wölbte sich am Sonntag, der den Höhepunkt des Festes bildete, über den Tausenden von Turnern und Turnerinnen und sonstigen Festgästen, ein richtiger Festtag, der mit einer Andacht um 6 Uhr morgens auf dem Festplatz eröffnet wurde. Alsdann entwickelte sich ein farbenfrohes, buntbewegtes Bild auf dem Festplah, als die Turner in der stattlichen Anzahl von etwa 800 Mann zum
Wetturnen
antraten. Außer dem Wetturnen wurde Alters- tuvnen, Fechten und Frauen-Bolksturnen ausgetragen. Vachmitlags um 1.30 Uhr bewegte sich ein
imposanter Zestzug
durch die Straßen der Stadt, in dem mehr als 100 Turnvereine vertreten waren. Verschiedene originelle Festwagen belebten das Bild. Vach dem Eintreffen des Festzuges auf dem Festplah fand der feierliche Aufmarsch von etwa 800 Turnern mit ihren Fahnen zu den
allgemeinen Freiübungen
statt, die mit großer Genauigkeit ausgeführt wurden und den lebhaften Beifall aller Festteilnehmer auslösten. Das gebotene prächtige Bild wird allen Festteilnehmern unvergeßlich bleiben. Daran schloß sich Musterriegenturnen, Konzert und Tanz. Am 19 ilfjr fand die Siegerverkündigung auf dem Festplatz statt.
Der Montagvormittag war dem Sondervolksturnen gewidmet. Vach Eintreffen des Festzuges auf dem Festplatz gab es Iugendtur- nen, Spiele, Volksbelustigung, Konzert und Tanz. Ein großes Brillantfeuerwerk schloß das wohlgelungene Fest ab, das eine machtvolle Kundgebung für die deutsche Turnsache war. An der mustergültigen Durchführung des Festes gebührt auch dem Alsfelder Turnverein neben der umsichtigen Gauleitung Anteil.
Vachstehend bringen wir einen Auszug aus der
Führer Dr. Ioan Estelrich aus Barcelona. Die Lage der deutschen Minderheitengruppen wird von Werner H a s s e l b l a t t (Reval) dargelegt. Ein Bericht über Probleme des Ausland- deutschtums 1928/29 von Wahrhold Drascher und eine Uebersicht über Minderheiten-Literatur von Universitätsprofessor Dr. Gallinger vervollständigen das reichhaltige Heft.
Im September wird voraussichtlich das Min- derheitenproblem einen der Hauptgegenstände xur Völkerbundstagung bilden. Es ist Pflicht des deutschen Volkes, geistig für den Kampf um die Völkerfreiheit bereit zu fein, der zugleich ein Kampf um die völkische Existenz von Millionen von Deutschen ist. Das neue Heft der „Süddeutschen Monatshefte" erscheint zur rechten Zeit als zuverlässiges Rüstzeug jedes Deutschen für die erfolgreiche Durchführung des Kampfes.
sie auch nicht vollkommen ist, dennoch der des Völkerbundes so sehr überlegen ist, dah sie besonders osteuropäische Minderheiten zu einer bolschewistenfreundlichen Politik anregen kann. Der zweite Teil der Artikelserie bringt Berichte über die Lage der wichtigsten europäischen Minder- heitew-Dolksgruppen. Prof. Dr. Michael Kurts ch i n s k Y, der Führer der russischen Minderheiten, berichtet über russische und ukrainische Minderheiten, Dr. Emil M a r g u l i e s über die jüdischen Minderheiten, Dr. Elemer v.I a- k a b s f y, der Führer der Ungarn in Rumänien, legt die Situation der ungarischen Volksgruppen dar. Der Präsident des m aze doni - scheu Vationalkomitees in Sofia, Prof. Dr. Constantin D. Stanischeff, beschreibt das traurige Schicksal der mazedonischen Bulgaren, über die slowenischen Minderheiten berichtet Iosef Sanio, über die Katalonier ihr
Der überraschte Ausruf des Kommissars war sehr berechtigt, denn Larry hatte plötzlich fein Pferd herumgerissen und sprengte in scharfem Galopp quer durch den Park, ohne das gefährliche Gelände zu beachten, über das er hinweg- sehte.
Der Mann hörte den Galopp der Hufe und rannte schnell wie ein Reh gerade auf das Parktor zu und in die Straße hinaus. Das Tor war so schmal, dah Larry nicht hinduvchreiten konnte. Er sprang ab, überließ das Pferd seinem Schicksal und eilte auf die Straße. Er sah weiter nichts, wie ein Auto, das von der Bordschwelle wegfuhr und sich schnell nach Westen entfernte.
Vergebens hielt er nach einem Taxi Umschau, zuckte die Achseln, fand fein Pferd, stieg auf und fanterte langsam zu Sir Iohn zurück.
„Was zum Teufel ist denn in dich gefahren?" fragte Sir John.
„Ich sah einen Herrn, den ich brennend gerat treffen möchte", war Larrys ein wenig atemlose Antwort. „Einen gewissen blinden Iake, der seinen morgendlichen Gesundheitsspaziergang im Park machte, während sein Wagen wartete, um ibn, wie es sich für einen vollkommenen Kavalier geziemt, wieder nach Haus zu fahren. Wenn ich einen Revolver gehabt hätte, würde Tarlmg ein zweite« Geheimnis der Varzissertt) zu lösen haben. Ich würde mit größtem Vergnügen Blumen für Iake den Blinden gepflückt gaben "
32.
Als er nach Haus zurückkam, war Diana bereits aufgeftanben und saß am Frühstückstisch.
„Ich dachte, Sie würden nicht wieder zurück- kommen", sagte sie mit einem leichten Seufzer.
„Warum der Seufzer?" fragte Larry.
i) Stehe Wallacor «Geheimnis bet Darzisfen.
Die Stadt Alsfeld stand am 20., 21. und 22. Iuli im Zeichen der Turnerei. Reichlicher Fahnenschmuck überall, Tannengrün von Haus zu Haus, Ehrenpforten kündeten den Beginn eines Festes, das nach Mitteilung der Festleitung wohl das am stärksten besuchteste Gaufest des Gaues Hessen gewesen ist. Während noch bei dem letzten Gauturnfest etwa 600 Wetturner erschienen waren, wies die Beteiligung in Alsfeld über 1 000 Wetturner auf, ein erfreuliches Zeichen für die Deutsche Turnerschaft.
Das Fest begann am Samstagnachmittag mit der Austragung der Gau-Sch wimmwett- kämpfe, die im neuen städtischen Schwimno- bade an den Erlen erfolgte, dessen hervorragende Anlage den allseitigen Beifall der Beteiligten fand.
Vach einer vorausgegangenen Kampfrichtersitzung — es waren im Ganzen etwa 170 Kampfrichter bei dem Feste tätig — im Hotel „Deutsches Haus", fand am Samstagabend auf dem Marktplatz die
offizielleFesteröffnungundFestübergabe an den Gau mit einem sehr stimmungsvollen Festakte statt, für den der prächtige, altehrwürdige Marktplatz mit feinen mittelalterlichen Baudenkmälern einen außerordentlich stimmungsvollen Rahmen gab und der in reichem Fahnenschmuck prangte. Vamens der Stadt Alsfeld begrüßte Bürgermeister Dr. Völfing die Turner und Turnerinnen, sowie die übrigen Festgäst« in einer schwungvollen in herzlichem Ton ge-- gehaltenen Ansprache, wobei er auch zum Ausdruck brachte, daß die Stadt Alsfeld und ihre Bürgerschaft stolz darauf seien, eine so gewaltige Kundgebung der deutschen Turnsache in ihren Mauern erleben zu dürfen. Zugleich überbrachte er im Vamen der Stadtverwaltung dem Turnverein Alsfeld die herzlichsten Glückwünsche zur Feier feines 80jährigen Bestehens, die der Verein mit dem Gauturn- feft verbindet. Die Festrede hielt sodann Rektor Rudolph, Alsfeld, Ehrenmitglied des Alsfelder Turnvereins. Der Redner wies auf die hohe Bedeutung und Wichtigkeit der Turnsache für jeden Einzelnen und für das Volksganze hin und schloh mit einem warmen Appell an die Festteilnehmer zur eifrigen Mitarbeit an der deutschen Turnsache im Sinne des Geistes und Vorbildes von Vater Iahn. Der Vorsitzende des Alsfelder Turnvereins, Geschäftsführer Bender, übergab sodann mit einer kurzen Ansprache das Fest .an den Gau Hessen, welche« der erste Gauvertreter, A. Pfeiffer, Weh- l a r, mit einer kernigen Ansprache übernahm, wobei er insbesondere darauf hinwies, dah im
xs-
Roman von Edgar Wallace.
gefährlichem Boden und war sich dieser Tatsache völlig bewuht. — „Aber schließlich", fügte sie mutwillig hinzu, „gibt es doch noch andere Stellen, wo tüchtige, junge Mädchen verlangt werden."
„Ich kenne eine Stelle, wo ein tüchtiges, junges Mädchen verlangt wird." Larry schluckte hart. „Seine Arbeit besteht' darin, sich um eine kleine Wohnung zu kümmern und das bescheidene Vermögen eines Kriminalinspektors, der eines schönen Tages auch mal was besseres wird, zu teilen."
Bei diesen Worten ließ sie das Stückchen Toast fallen, das sie gerade ausgenommen hatte.
„Ich — ich verstehe Sie nicht", stammelte sie.
„Sie verstehen mich nicht?" wiederholte Larry. „Ich möchte Sie heiraten — scheren Sie sich zum Teufel!"
Mit offenem Munde blickte sie auf und sah gerade noch, wie sich die Tür hinter dem schwer- gekränkten Sunnh schloß.
„Entschuldigen Sie, bitte — es tut mir furchtbar leid", stotterte Larry. „Ich habe Sie doch nicht gemeint — ich meinte natürlich —"
„Ich weih, was Sie meinen,“ sie legte ihre Hand auf die {einige, „Sie wollen m i ch haben?"
„Ich verlange nach Ihnen", sagte Larry heiser. „Ich sehne mich so sehr nach Ihnen, dah ich keine Worte finden kann, um Ihnen das auszudrücken."
Sie sagte nichts. Ihre Hand lag still unter seiner, aber atd ihr Blick auf ihr verzerrtes Spiegelbild in der silbernen Kaffeekanne fiel, lachte sie auf, und Larry, der sehr empfindlich war, zog schnell seine Hand zurück.
„Ich befürchte, ich mache mich lächerlich", sagte er ruhig. Sie hatte sich nicht gerührt.
„Legen Sie Ihre Hand wieder zurück", flüsterte sie ganz leise, und Larry gehorchte, „ilnb jetzt erzählen Sie mir, was Sie sagen wollten. Ich muhte über mich selbst in der Kaffekanne lachen. Ich sehe wirklich nicht aus tote jemand, dem man um halb neun Uhr morgens einen Heiratsantrag machen könnte."
„Sie — Sie wissen also, dah man Ihnen einen Antrag gemacht hat?" sagte er leise.
Sie nickte, und ihr« leuchtenden Augen trafen die feinigen.
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Sondervorführungen!
Tv. 1860 Bad-Vauheim, Freiübungen, 58 P.» sehr gut — Tv. Alsfeld, Körperschule, 57 Vs P. sehr gut. — Tv. Grünberg, Hammerübungen, 541/2 P., sehr gut. — Tv. 1860 Bad-Vauheim, Körperschule, 45 P., gut
Oberstufe, Zwölfkampf.
(Acht Geräteübungen, eine Freiübung, baau Weitsprung, Kugelstoßen und Hangeln) Höchstleistung 240 P., Mindestleistung 160 P. 26 Teilnehmer, 23 Sieger. Chrensieger Willi Beaupain, T. u. Sp.-V. Marburg, 214 P.; 1. Sieger Alfred Eckhardt, Tv. 1859 Vidda, 214 P.; 2. Albert Würtz, Tv. Krofdorf, 207 P.; 3. August 'Best, Tv. Wetzlar, 202 P.; 5. Fritz Weitershaus, Tv. Großen-Linden, 192 P.; 6. Albert Leun, Tv. Großen-Linden, und Heinrich Arnoth, Tv. 1846 Gießen, 191 P.; 8. Karl Kehler, Tv. Großen- Linden, 188 P.; 9. Karl Würtz, Tv. Krofdorf, 183 P.; 10. Alois Burkart, Tv. 1846 Gießen, 182 P.; 12. Arthur Kreiling, Mtv. Gießen, 178 P.; 13. Franz Reuschling, Tv. Heuchelheim, und Eduard Heyer, Tv. Krofdorf, 173 P.; 15. Rudolf Spuck, Mtv. Gießen, 170 P.; 16. Wilhelm Bernhardt, Tv. 1846 Giehen, Ito P.; 17. Karl Ludewig, Tv. Wetzlar, 166 P.
Oberstufe, Zehnkampf.
(9 Geräteübungen, eine Freiübung), Mindestleistung 133 P. 7 Teilnehmer, 6 Sieger. Ehrensieger Adolf Fink, T.- u. Sp.-V. Marburg, und Richard Seth, Tv. Großen-Linden, 184 bzw. 183 P.; 1. Walter Ciegmann, Tv. Alsfeld, 159 P.
Mittelstufe, Zwölfkampf.
(Wie oben, entsprechend abgeändert.) 57 Teilnehmer, 50 Sieger. 1. Sieger Karl Leinweber, Tv. Treis a. d. Lda., 211 P.; 2. Gotthard Kühn, T.- u. Sp.-V. 1860 Marburg, 210 P.; 3. Wilhelm Hahn, Tv. Grohen-Duseck, 201 P.; 4. Paul Reuter, Tv. Hungen, 200 P.; 6. Heinz Meier, Mtv. Gießen, und Heinrich Schaaf, Tv. Treis a. d. Lda., 194 P.; 7. Heinrich Zammert, Mtv. Gießen, 193 P.; 8. L. Laux, Tv. Leihgestern, 191 P.; 12. Theodor Rinn, Tv. Heuchelheim. 185 P.; 14 Karl Schmadel, Tv. Grünberg, 182 P.; 17. Paul Edelmann, Tv. 1859 Vidda, 179 P.; 18. Heinrich Adolf, Tv. Klein-Linden, 178 P.; 19. Richard Frank, Tv. Grünberg, 177 P.; 22. Georg Emmerich, Tv. Hungen, 174 P.; 26. Richard Lang, Tv. Leihgestern, 167 P.; 27. Karl Keil, Tv. Grünberg, 165 P.; 29. Wilhelm Hofmann, Tv. Großen-Linden, 161 P.
Unterstufe, Zwölfkampf
(wie oben, entsprechend abgeändert). — 366 Teilnehmer, 275 «Sieger. 1. Sieger Wilhelm Stichler, Tv. Hungen, 229 Punkte; 2. Willi Dem, Tv. Lang- Göns, 225 P.; 3. Wilhelm Dreier, Tv. Lang-Göns, 223 P.; 7. Heinrich Hettche, Tv. Treis a. d. Lda., 212 P.; 8. Karl Seipp, Tv. Großen-Linden, und Heinrich Falk, Tv. Hungen, 211 P.; 9. Wilhelm Rinn, To. Heuchelheim, 209 P.; 14. Werner Lotz, Mtv. Gießen, 204 P.; 15. Leo Beitter und Friedrich Wenderoth, Tv. 1846 Gießen, 203 P.; ,16. August Schott, Tv. 1846 Gießen, Richard Velten, To. Leihgestern, und Heinrich Jung, Tv. Lützellinden, 202 P.; 17. Wilhelm Hofmann, To. Hungen, 201 P.; 18. Philipp Will, Tv. Treis a. d. Lda., 200 P.; 19. Karl Hahn, Tv. Dutenhofen, 199 P.; 21. Willi Hartmann, Tv. 1846 Gießen, 197 P.; 22. Karl Gehringer, Tv. Grünberg, und Rich. Dreier, Tv. Lana-Göns, 196 P.; 23. Willi Straub, To. 1846 Gießen, und Herm. Walter, Tv. Lich, 195 P.; 24. O. Rinn, Tv. Heuchelheim, und Aug. Knurz, To. Dutenhofen, 194 P.; W. Ufer, Tv. 1846 Gießen, 193 P.; 26. Willi Husmann, To. 1846 Gießen, und Wich. Weller, Tv. Heuchelheim, 192 P.; 28. Wilhelm Kehr, To. Treis a. d. Lda., und Karl Jung, Tv. Großen-Linden, 190 P.; 29. Ernst Emmerich, Tv. Hungen, Wilhelm Weber, Tv. Grünberg, und Alb. Hep, Tv. Allendorf a. d. L., 189 P.; 30. Heinrich Schmitt, Mtv. Gießen, 188 P.; 31. Heinrich Marten, To. Klein-Linden, und Richard Wagner, To. Allendorf a. d.L., 187 P.; 32. Will.i Man, Tv. 1859 Nidda, und Jakob Singel, To. Grüningen, 186 P.; 33. Karl Germer, Tv. Heuchelheim, Adolf Leib, Tv. Krofdorf, Heinrich Frutig und Karl Allenberg, Tv. Hungen, 185 P.; 34. Erich Ploch, Mto. Gießen, Karl Debus, Tv. Krofdorf, und Heinrich Franz, Tv. Lützellinden, 184 P.; 36. Ernst Engel, Tv. Grü- ningen, 182 P.; 39. Fritz Arnold, Tv. 1846 Gießen, und Hch. Merz, Tv. Nidda, 179 P.; 40. Wilhelm Wagner, To. 1859 Nidda, Otto Kern, To. 1846 Gießen, Albert Heinrich, Tv. Allendorf a. d. L., und Ernst Garsche, Tv. Muschenheim, 178 P.; 41. Heinrich Hofpcker, Mto. Gießen, und Wilhelm Becker,
Tv. Muschenheim, 177 P.; 42. Ernst Bloch, Tv. Bettenhausen, 176 P.; 43. Max Hardt, Tv. 1846 Gießen, Adolf Rühl, Tv. Echzell, Paul Friedrich und Otto Römer, To. Grünberg, 175 P.; 44. Albert Heyer, Tv. Krofdorf, und Herbert Schneider, To. Ostheim, 174 P.; 45. Rudolf Stiller, Mtv. Gießen, und Paul Kuhl, To. Langsdorf, 173 P.; 46. Kurt Zeiger, Mto. Gießen, Karl Steuernagel, Tv. Lich, und Rudolf Jung II., Tv. Klein-Linden, 172 P.; 47. Heinrich Kappes, Tv. Grünberg, 171 P.; 48. Gustav Bausch, Tv. Langsdorf, 170 P.; 49. Hans Vogt und Karl Habicht, To. 1846 Gießen, 169 P.; 50. Karl Repp, To. Grünberg, August Müller, To. Klein-Linden, und Ernst Stern, Tv. Großen-Linden, 168 P.; 51. Hans Birk und Richard Ritz, Mto. Gießen, 167 P.; 52. Erwin Müller, Tv. Lang-Göns, und Hans Bepler, To. Heuchelheim, 166 P.; 53. Friedrich Brück, Tv. 1846 Gießen, Wilhelm Menges, To. Lich, und Wilhelm Müller, Tv. Klein- Linden, 165 P.; 54. Hermann Weil, Tv. Müschen- heim, und Artur Stengel, To. Ostheim, 164 P.; 55. Otto Becker, Tv. Langsdorf, 163 P.; 56. Heinrich Kempf. To. Lich, und Heinrich Rinn, Tp. Heuchel- beim, 162 P.; 57. Karl Schriedorf, To. 1846 Gießen, und Ernst Weil, Tv. Muschenheim, 161 P.
Altersturner,
1. Klasse (35 bis 45 Jahre). Neunkampf (sechs Geräteübungen, eine Freiübung, Wertfprung und Kugelstoßen). 30 Teilnehmer, 26 Sieger.
1. Sieger Otto Maier, Mtv. Bad-Nauheim, 165 Punkte; 2. Paul Müller, Tv. Wetzlar, und Karl Grimmei, Tv. Großen-Linden, 162 P.; 3. Franz Sauer und Wilhelm Euler, Tv. 1846 Gießen, 155 P.; 5. Willi Keßler, Tv. Lang-Göns, 148 P. ; 7. Karl Keßler, To. Hungen, 142 P.; 8. Karl Müller, Tv. Gießen, 141 P.; 9. Otto Wagner, Tv. Lich, und Otto Hofmann, To. Großen-Linden, 138 P.; 13.


