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der Pflegemut. ums Leben gelommtncn ermann, einer Fran geschrieben, in denen r '5 in allen Einzelheiten nahm, als sie die Brief.- tmordoersuch, Bon den erste und längere die der Tat. Er beginnt Schreiber in einen bra- »Gegenrede werden an* 1 llebersall aus das Kind iberL Das jmeile Schrei- womöglich noch entsetz- ies an bas tote Rinb, ge- . Diese Briese roeiben zur !r,tänbigen untersucht. ;te in Budapest auf der ie in der Mitte des Fahr- begann und rief: .Hier r Mörder! Er stellt in jn.'* Dabei zeigte sie auf Frau. Den herbeiEi/fen leregte Frau, fie sei von deutscher Sprache »eien warben, einen Spa- Wäldchen zu unternehmen. )ätte auch über Düsseldarl
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gesprochen. Der Pollzeibeamte und bk Menschenmenge, die sich sofort angesammelt hatte, nahmen die Bersolgung auf und holten die ihnen bezeich- nete Frau auch bald ein.
Der Polizist konnte nur mit großer Mühe verhindern, daß sie nicht auf der Stelle gelyncht wurde. Auf der Oberstadthauptmannschaft stellte sich dann heraus, dah es sich in Wirklichkeit um einen Mann, und zwar um einen geisteskranken Wiener Kaufmann Banbclte, des en Gewohnheit es ist, Frauenkleider anzulegen und Frauen anzusprechen. Der Geisteskranke wurde der Obhut seiner Verwandten anvertraut.
Lin geheimnisvoller Mühlenbrand.
Unter dem Verdacht, den Brand der H a m - mergutsrnühle in Heiligensee (Krei ■> CÖun;- lau) selbst verschuldet zu haben, wurde der Verwalter der Mühle, der Müller Wandelt, festgenornrnen und dem Amtsgericht'gesängnis Bunzlau zugeführt. Wandelt sollte am 23. Ao- vember aus der Muhle, deren Verwaltung ihm entzogen worden war, zwangsweise entfernt werden. Der Besitzer der Mühle wohnt zur Zeit im Auslande. Aoch völlig ungeklärt ist daS Schicksal der Frau des Müllers und der beiden Kinder im Alter von zwei und zehn Jahren, die seit dem Brande verschollen sind. Aach Angabe des Müllers will er kurz nach Ausbruch des Brandes erwacht sein und die beiden Kinder, mit Leitungsdraht erdrosselt, in einem Zimmer liegend, gesehen haben. Ein Zeuge, der spater noch bei den Löscharbeiten in die Woh- nung eingedrungen ist, erklärt, er habe niemand in den Räumen bemerkt. Merkwürdig ist ferner, daß Zeugen, die kurz nach Ausbruch deS Brande; die Raume absuchten, den Klei- derschrank vollständig ausgeräumt fanden. Die Mühle ist völlig niedergebrannt. Die Ablöschung der Brandstätte war erst jetzt beendet, so daß es bisher nicht möglich war, die Trümmer nach Spuren der vermißten Familienmitglieder zu d urchsuchen.
Gelslererscheinungen vor Gericht.
Zu einer Erörterung über die Frage, ob es Geistererscheinungen gibt oder nicht, ist es vor dem Charlottenburger Amtsgericht dadurch gekommen, daß der Hauswirt des Hauses Tau- roggener Straße 42 in Charlottenburg gegen die Eheleute Regulski Räumungsklage angestrengt hat, weil durch die angeblichen Geistererscheinungen in der Familie Regulski sein Haus in Verruf gekommen sei. Vor einiger Zeit starb der Onkel der 12jährigen Lucie Regulski und seitdem, so hieß es zuerst unter den Bewohnern, spukte der Gei st des verstorbenen Onkel Hans in der Wohnung umher. Es flögen Gegenstände durch das Zimmer des Kindes, das seinen Onkel sehr geliebt hatte, es wurde ein Klopfen an Wänden und Türen hörbar und Schiefertafeln, die niemand berührt hatte, waren mit den Anfangsbuchstaben des Verstorbenen beschrieben. Aachdem die Spukerscheinungen in der Öffentlichkeit viel besprochen wurden, strengte der Wirt dann die Räumungsklage an. Zu Beginn der Verhandlung war das Kind nicht erschienen. Die kurzen Vergleichsverhandlungen wurden bald abgebrochen, da der Hauswirt die Feststellung verlangte, daß niemals ein Spuk stattgefunden hätte. Da die Beklagten diese Forderung nicht erfüllen konnten, wurde in die Verhandlung eingetreten. Der Vertreter
des Hauswirtes, Rechtsanwalt Dr. ® u ttmann, führte aus: Durch Zeitungsveröffentlichungen würde der Wert des Hauses verringert, da die Llmwohner des Hauses abergläubisch wären und ein Geisterhaus mieden. Die Spukerscheinungen der Beklagten seien auf raffinierte Machenschaften zurüäzuführen. Es wäre wissenschaftlich fcstgestellt worden, daß es derartige Erscheinungen nicht gäbe. Die Familie Regulski, bei der schon Vorfahren mit „zweiten Gesichten" und Hellseherei von sich reden gemacht hätten, habe alle diese Erscheinungen vorsätzlich herbeigeführt. Demgegenüber führten die Vertreter der Familie Regulski, die Rechtsanwälte T a r n o w s k i und Dr. T h i e m aus, daß die Geistererscheinungen in mehreren Sitzungen a l s echt konstatiert worden wären. Die Aerzt- liche Gesellschaft für parapsychologische Forschung hätte wiederholt Kommissionen zu der Reinen Lucie geschickt und den sogenannten Spuk untersuchen lassen. Die Erscheinungen wären in wissenschaftlichen Aufsätzen beschrieben worden. Cs stände demnach fest, daß ein okkulter Geist dort herrsche, so daß die beklagten Eheleute, denen jedes vorsätzliche Handeln fernläge, nicht da - für verantwortlich gemacht werden könnten.
Heizkörper-Explosion in Washington.
In dem Keller eines Ladengeschäftes explodierte die Oelheizungsanlage. Ein Teil des Häuserblockes, der im Geschäftsviertel liegt, wurde zerstört. Eine Frau wurde auf der Stelle getötet, vier Personen wurden tödlich verletzt, weitere 25 Personen erlitten teils schwere, teils leichtere Verletzungen. Durch die Explosion wurden ungefähr 40 Quadratmeter des Bürgersteiges hoch in die Lust geschleudert. Die meisten Verletzungen sind durch Steintrümmer und durch Glasfplitter der zerstörten Schaufensterscheiben verursacht.
Kreisverband Schotten im Hessischen Landgemeindetag.
LI Schotten, 19. Aov. Im Rathaussaal dahier fand eine Tagung des Hess. Landgemeindetags, Kreisverband Schotten, unter Leitung des Vorsitzenden, Bürgermeister Mengel (Schotten), statt. Vom Kreisamt Schotten waren Kreisdirektor Dr. I a n n , Regierungsrat Schwan, Verwaltungsinspektor Müller erschienen und beteiligten sich sehr interessiert an der Aussprache. Gegen den Ansatz einer Gebühr für die Benutzung der Ortsdurchfahrten bei Aufstellung von Dreschmaschinen in den Landgemeinden wurde lebhaft Beschwerde geführt. — Die Frage der Heranziehung der Gemeinden zur Zahlung von Erwerbslosenbeiträgen für ihre Beamten, Angestellten und Bediensteten wurde an Hand des Crwerbslosenversicherungsgesehes besprochen. Die Gemeindebeamtenfrage soll nach Veröffentlichung der Hess. Ausfich- rungsbestimmungen zum Gemeindebeamtengeseh in einer besonderen Tagung verhandelt werden. — Es wurden lebhafte Beschwerden gegen das Lleberlandwerk vorgebracht. Die Straßenbeleuchtung wird an verschiedenen Orten vom Lleberlandwerk selbständig reguliert, es wird zuviel Strom verbraucht, manchen Gemeinden fehlt dadurch die Möglichkeit zum Einschalten des Stromes und zu Ersparnismaßnahmen. Für Reparaturarbeiten und Anlage von neuen Licht-
und Kraftanlagen wird feiten des lle6ertanb- werkes ein unverhältnismäßig hoher Betrag in Ansatz gebracht, der mit den tatsächlichen Linkosten und Auslagen des Lleberlandwerks nicht im Einklang steht. An den Vorstand des Oberhessischen Landgcmeindetags soll eine Eingabe gerichtet werden, daß der Oberhessische ßanögemeinbetag ein besonderes Augenmerk auf die Elektrizitätsversorgung der Provinz und über etwaige bevorstehende Umwälzungen auf diesem Gebiet richten solle. Dor allen auf diesem Gebiet ergehenden weittragenden Entscheidungen solle der Vorstand, und in großen Fragen auch der gesamte Vertretertag der ober- hessischen Gemeinden gehört werden. — Das unhaltbare Straßennetz, das die Landgemeinden, besonders was die Frage der Ortsdurchfahrten und ihre Unterhaltung anlangt, belastet, wurde besprochen und eine Reform dieses Gesetzes gefordert. — An maßgebender Stelle foH beantragt werden, daß neue Daugesuche mit Plänen wieder in dreifacher Ausfertigung einzureichen sind und dah ein Plan bei den Akten der Dürgermeisterei verbleibt, da die Gemeinde sehr oft diese Pläne bedarf. — Auch gegen die Sperrung von Straßen durch Forst- ämter, wie z. D. die Oberwaldstraße Ulrichstein—Hartmannshain, Glashütten—Eichelsachsen wurde protestiert. Man solle dem Fremden- und Autoverkehr in unser abgelegenes Gebiet Erleichterungen verschaffen, und nicht noch unnötige Schwierigkeiten in den Weg legen. Durch gütliche Verhandlungen sollen hier Mittel und Wege zur Aenderung gesucht werden. — Lebhafte Klage wurde auch über die ungeheuren Gebühren, die den Gemeinden und Privaten seitens der Vermessungsämter, Baugebühren u. dgl. angeseht werden, geführt. — An das Kreisamt wurde die Ditte gerichtet, die Genehmigungen für umher- ziehende Musikanten. Kollekteure möglichst einzuschränken. Die vielen Sammlungen, die eben immer stattfinden, sind nachgerade zu einer Landplage geworden. — Die Frage der (Baubar* lehen in 1930, 1931 wurde besprochen. Die ' bereitstehenden Mittel werden knapp sein, die Daudarlehen werden nur in dringlichen Fällen, auch nur für Zweifamilienhäuser, in erster Linie für Kriegsbeschädigte, kinderreiche Familien, Tuberkulose u. dgl. bewilligt werden.
Wettervoraussage.
Während in Süd- und Mitteldeutschland in der Aiederung die Temperaturen heute morgen noch bis zu 5 Grad unter Aull lagen, hat in höheren Luftschichten die Erwärmung weiter zu- genommen. Der Feldberg im Taunus meldet plus 8 Grad Celsius, Kahle Asten plus 9 Grad Celsius. Durch den starken Barometerfall über Irland, England und dem nördlichen Frankreich wird an bcr Vorderseite des dort vordringenden Fallgebietes Warmluft weiter vorgeschoben, wodurch Erwärmung bis zu 12 Grad eingetreten ist. Selbst Aachen hatte heute morgen schon plus 10 Grab Celsius. Die lebhaften Luftbewegungen über den britischen Inseln beuten barauf hin, daß das Tief sich ziemlich schnell vorwärts bewegen wird. Es wird auch bald über unserem Gebiet Barometerfall und allmähliche Erwärmung einsehen. Zu Aiederschlägen wird es jedoch erst später kommen, da selbst über den britischen Inseln solche erst in ganz geringem Maße auftreten.
Wettervoraussage für Samstag. Vielfach neblig-trolfig, T rnperaturen ansteigend, auch Abschwächung des Aachtfrostes, später aufkommende Aiederschlagsneigung.
W it kerunaS a uSsichten für Sonn- t a g. Meist wolkig, etwas milderes Wetter mit einzelnen Aiederschlägen wahrscheinlich.
Lufttemperaturen am 21. November: mittags 5,2 Grad Celsius, abends —1,2 Grad: am 22. November: morgens —13 Grad. Maximum 5,3 Grad, Minimum —2,5 Grad. Erdtcmperaturen in 10 cm Tiefe am 21. November: abends 0,8 Grad; am 22. November: morgens 1 Grad Celsius. — Sonnen- scheindauer 5K Stunden.
Die Wetterlage.
Donnerstag
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(Schluß des dakiionellen Teils.)
Der „Schnupfen" läßt sich verhüten: Sobald auch nur ein Kitzeln bcr Aasenschleirnhäute zu bemerken ist, reibe man die Aasenflügel von innen und außen mit Aivea-Ccernc ein. verteile die Creme durch Massieren der Aase und gleichzeitiges Hochziehen gut im Innern der Aase; die Reizerscheinungen schwinden, und der Schnupfen wird gar nicht erst zum Ausbruch kommen.
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