Ausgabe 
22.11.1929
 
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der Pflegemut. ums Leben gelommtncn ermann, einer Fran geschrieben, in denen r '5 in allen Einzelheiten nahm, als sie die Brief.- tmordoersuch, Bon den erste und längere die der Tat. Er beginnt Schreiber in einen bra- »Gegenrede werden an* 1 llebersall aus das Kind iberL Das jmeile Schrei- womöglich noch entsetz- ies an bas tote Rinb, ge- . Diese Briese roeiben zur !r,tänbigen untersucht. ;te in Budapest auf der ie in der Mitte des Fahr- begann und rief: .Hier r Mörder! Er stellt in jn.'* Dabei zeigte sie auf Frau. Den herbeiEi/fen leregte Frau, fie sei von deutscher Sprache »eien warben, einen Spa- Wäldchen zu unternehmen. )ätte auch über Düsseldarl

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gesprochen. Der Pollzeibeamte und bk Menschen­menge, die sich sofort angesammelt hatte, nahmen die Bersolgung auf und holten die ihnen bezeich- nete Frau auch bald ein.

Der Polizist konnte nur mit großer Mühe ver­hindern, daß sie nicht auf der Stelle gelyncht wurde. Auf der Oberstadthauptmann­schaft stellte sich dann heraus, dah es sich in Wirklichkeit um einen Mann, und zwar um einen geisteskranken Wiener Kaufmann Banbclte, des en Gewohnheit es ist, Frauen­kleider anzulegen und Frauen anzusprechen. Der Geisteskranke wurde der Obhut seiner Ver­wandten anvertraut.

Lin geheimnisvoller Mühlenbrand.

Unter dem Verdacht, den Brand der H a m - mergutsrnühle in Heiligensee (Krei> CÖun;- lau) selbst verschuldet zu haben, wurde der Verwalter der Mühle, der Müller Wandelt, festgenornrnen und dem Amtsgericht'gesängnis Bunzlau zugeführt. Wandelt sollte am 23. Ao- vember aus der Muhle, deren Verwaltung ihm entzogen worden war, zwangsweise ent­fernt werden. Der Besitzer der Mühle wohnt zur Zeit im Auslande. Aoch völlig ungeklärt ist daS Schicksal der Frau des Mül­lers und der beiden Kinder im Alter von zwei und zehn Jahren, die seit dem Brande verschollen sind. Aach Angabe des Müllers will er kurz nach Ausbruch des Brandes er­wacht sein und die beiden Kinder, mit Lei­tungsdraht erdrosselt, in einem Zim­mer liegend, gesehen haben. Ein Zeuge, der spater noch bei den Löscharbeiten in die Woh- nung eingedrungen ist, erklärt, er habe nie­mand in den Räumen bemerkt. Merkwürdig ist ferner, daß Zeugen, die kurz nach Ausbruch deS Brande; die Raume absuchten, den Klei- derschrank vollständig ausgeräumt fanden. Die Mühle ist völlig niedergebrannt. Die Ablöschung der Brandstätte war erst jetzt beendet, so daß es bisher nicht möglich war, die Trümmer nach Spuren der vermißten Fa­milienmitglieder zu d urchsuchen.

Gelslererscheinungen vor Gericht.

Zu einer Erörterung über die Frage, ob es Geistererscheinungen gibt oder nicht, ist es vor dem Charlottenburger Amtsgericht dadurch ge­kommen, daß der Hauswirt des Hauses Tau- roggener Straße 42 in Charlottenburg gegen die Eheleute Regulski Räumungsklage an­gestrengt hat, weil durch die angeblichen Gei­stererscheinungen in der Familie Regulski sein Haus in Verruf gekommen sei. Vor einiger Zeit starb der Onkel der 12jährigen Lucie Regulski und seitdem, so hieß es zuerst unter den Bewohnern, spukte der Gei st des verstorbenen Onkel Hans in der Woh­nung umher. Es flögen Gegenstände durch das Zimmer des Kindes, das seinen Onkel sehr ge­liebt hatte, es wurde ein Klopfen an Wänden und Türen hörbar und Schiefertafeln, die niemand be­rührt hatte, waren mit den Anfangsbuchstaben des Verstorbenen beschrieben. Aachdem die Spuk­erscheinungen in der Öffentlichkeit viel besprochen wurden, strengte der Wirt dann die Räumungs­klage an. Zu Beginn der Verhandlung war das Kind nicht erschienen. Die kurzen Vergleichs­verhandlungen wurden bald abgebrochen, da der Hauswirt die Feststellung verlangte, daß niemals ein Spuk stattgefunden hätte. Da die Beklagten diese Forderung nicht erfüllen konnten, wurde in die Verhandlung eingetreten. Der Vertreter

des Hauswirtes, Rechtsanwalt Dr. ® u ttmann, führte aus: Durch Zeitungsveröffentlichungen würde der Wert des Hauses verringert, da die Llmwohner des Hauses abergläubisch wären und ein Geisterhaus mieden. Die Spukerschei­nungen der Beklagten seien auf raffinierte Machenschaften zurüäzuführen. Es wäre wissen­schaftlich fcstgestellt worden, daß es derartige Erscheinungen nicht gäbe. Die Familie Regulski, bei der schon Vorfahren mitzweiten Gesichten" und Hellseherei von sich reden gemacht hätten, habe alle diese Erscheinungen vorsätzlich her­beigeführt. Demgegenüber führten die Ver­treter der Familie Regulski, die Rechtsanwälte T a r n o w s k i und Dr. T h i e m aus, daß die Geistererscheinungen in mehreren Sitzungen a l s echt konstatiert worden wären. Die Aerzt- liche Gesellschaft für parapsychologische Forschung hätte wiederholt Kommissionen zu der Reinen Lucie geschickt und den sogenannten Spuk unter­suchen lassen. Die Erscheinungen wären in wissen­schaftlichen Aufsätzen beschrieben worden. Cs stände demnach fest, daß ein okkulter Geist dort herrsche, so daß die beklagten Eheleute, denen jedes vorsätzliche Handeln fernläge, nicht da - für verantwortlich gemacht werden könnten.

Heizkörper-Explosion in Washington.

In dem Keller eines Ladengeschäftes explo­dierte die Oelheizungsanlage. Ein Teil des Häuserblockes, der im Geschäftsviertel liegt, wurde zerstört. Eine Frau wurde auf der Stelle getötet, vier Personen wurden tödlich ver­letzt, weitere 25 Personen erlitten teils schwere, teils leichtere Verletzungen. Durch die Explosion wurden ungefähr 40 Quadratmeter des Bür­gersteiges hoch in die Lust geschleudert. Die meisten Verletzungen sind durch Steintrüm­mer und durch Glasfplitter der zerstörten Schau­fensterscheiben verursacht.

Kreisverband Schotten im Hessischen Landgemeindetag.

LI Schotten, 19. Aov. Im Rathaussaal da­hier fand eine Tagung des Hess. Land­gemeindetags, Kreisverband Schot­ten, unter Leitung des Vorsitzenden, Bürger­meister Mengel (Schotten), statt. Vom Kreis­amt Schotten waren Kreisdirektor Dr. I a n n , Regierungsrat Schwan, Verwaltungsinspektor Müller erschienen und beteiligten sich sehr in­teressiert an der Aussprache. Gegen den Ansatz einer Gebühr für die Benutzung der Orts­durchfahrten bei Aufstellung von Dresch­maschinen in den Landgemeinden wurde leb­haft Beschwerde geführt. Die Frage der Her­anziehung der Gemeinden zur Zahlung von Erwerbslosenbeiträgen für ihre Beam­ten, Angestellten und Bediensteten wurde an Hand des Crwerbslosenversicherungsgesehes be­sprochen. Die Gemeindebeamtenfrage soll nach Veröffentlichung der Hess. Ausfich- rungsbestimmungen zum Gemeindebeamtengeseh in einer besonderen Tagung verhandelt werden. Es wurden lebhafte Beschwerden gegen das Lleberlandwerk vorgebracht. Die Straßenbeleuchtung wird an verschiedenen Orten vom Lleberlandwerk selbständig reguliert, es wird zuviel Strom verbraucht, manchen Gemeinden fehlt dadurch die Möglichkeit zum Einschalten des Stromes und zu Ersparnismaßnahmen. Für Re­paraturarbeiten und Anlage von neuen Licht-

und Kraftanlagen wird feiten des lle6ertanb- werkes ein unverhältnismäßig hoher Betrag in Ansatz gebracht, der mit den tatsächlichen Linkosten und Auslagen des Lleberlandwerks nicht im Ein­klang steht. An den Vorstand des Oberhessischen Landgcmeindetags soll eine Eingabe gerichtet wer­den, daß der Oberhessische ßanögemeinbetag ein besonderes Augenmerk auf die Elektri­zitätsversorgung der Provinz und über etwaige bevorstehende Umwälzungen auf diesem Gebiet richten solle. Dor allen auf diesem Gebiet ergehenden weittragenden Entschei­dungen solle der Vorstand, und in großen Fra­gen auch der gesamte Vertretertag der ober- hessischen Gemeinden gehört werden. Das un­haltbare Straßennetz, das die Landgemein­den, besonders was die Frage der Ortsdurch­fahrten und ihre Unterhaltung anlangt, belastet, wurde besprochen und eine Reform dieses Ge­setzes gefordert. An maßgebender Stelle foH beantragt werden, daß neue Daugesuche mit Plänen wieder in dreifacher Ausfertigung einzureichen sind und dah ein Plan bei den Akten der Dürgermeisterei verbleibt, da die Gemeinde sehr oft diese Pläne bedarf. Auch gegen die Sperrung von Straßen durch Forst- ämter, wie z. D. die Oberwaldstraße Ulrich­steinHartmannshain, GlashüttenEichelsachsen wurde protestiert. Man solle dem Fremden- und Autoverkehr in unser abgelegenes Gebiet Erleich­terungen verschaffen, und nicht noch unnötige Schwierigkeiten in den Weg legen. Durch gütliche Verhandlungen sollen hier Mittel und Wege zur Aenderung gesucht werden. Lebhafte Klage wurde auch über die ungeheuren Gebüh­ren, die den Gemeinden und Privaten seitens der Vermessungsämter, Baugebühren u. dgl. angeseht werden, geführt. An das Kreisamt wurde die Ditte gerichtet, die Genehmigungen für umher- ziehende Musikanten. Kollekteure möglichst einzu­schränken. Die vielen Sammlungen, die eben immer stattfinden, sind nachgerade zu einer Land­plage geworden. Die Frage der (Baubar* lehen in 1930, 1931 wurde besprochen. Die ' bereitstehenden Mittel werden knapp sein, die Daudarlehen werden nur in dringlichen Fällen, auch nur für Zweifamilienhäuser, in erster Linie für Kriegsbeschädigte, kinderreiche Familien, Tuberkulose u. dgl. bewilligt werden.

Wettervoraussage.

Während in Süd- und Mitteldeutschland in der Aiederung die Temperaturen heute morgen noch bis zu 5 Grad unter Aull lagen, hat in höheren Luftschichten die Erwärmung weiter zu- genommen. Der Feldberg im Taunus meldet plus 8 Grad Celsius, Kahle Asten plus 9 Grad Celsius. Durch den starken Barometerfall über Irland, England und dem nördlichen Frankreich wird an bcr Vorderseite des dort vordringenden Fallgebietes Warmluft weiter vorgeschoben, wo­durch Erwärmung bis zu 12 Grad eingetreten ist. Selbst Aachen hatte heute morgen schon plus 10 Grab Celsius. Die lebhaften Luftbewegungen über den britischen Inseln beuten barauf hin, daß das Tief sich ziemlich schnell vorwärts bewe­gen wird. Es wird auch bald über unserem Ge­biet Barometerfall und allmähliche Erwärmung einsehen. Zu Aiederschlägen wird es jedoch erst später kommen, da selbst über den britischen In­seln solche erst in ganz geringem Maße auftreten.

Wettervoraussage für Samstag. Vielfach neblig-trolfig, T rnperaturen ansteigend, auch Abschwächung des Aachtfrostes, später auf­kommende Aiederschlagsneigung.

W it kerunaS a uSsichten für Sonn- t a g. Meist wolkig, etwas milderes Wetter mit einzelnen Aiederschlägen wahrscheinlich.

Lufttemperaturen am 21. November: mittags 5,2 Grad Celsius, abends1,2 Grad: am 22. Novem­ber: morgens13 Grad. Maximum 5,3 Grad, Minimum2,5 Grad. Erdtcmperaturen in 10 cm Tiefe am 21. November: abends 0,8 Grad; am 22. November: morgens 1 Grad Celsius. Sonnen- scheindauer 5K Stunden.

Die Wetterlage.

Donnerstag

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(Schluß des dakiionellen Teils.)

DerSchnupfen" läßt sich verhüten: Sobald auch nur ein Kitzeln bcr Aasenschleirnhäute zu bemerken ist, reibe man die Aasenflügel von innen und außen mit Aivea-Ccernc ein. verteile die Creme durch Massieren der Aase und gleich­zeitiges Hochziehen gut im Innern der Aase; die Reizerscheinungen schwinden, und der Schnup­fen wird gar nicht erst zum Ausbruch kommen.

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