Ausgabe 
22.6.1929
 
Einzelbild herunterladen

ibe. J'ff.er y erneut Y ;"3-s SJW'Ä! s«

I, n Mom ,mulete mich tuii .r°mQn an. gr Ur5Hnnts " anserti. e.m. Zweck Dier 'wts unbSBrief. jentopfen, Auch W des (Thcfs WmihVn-1 i,ter bestritt der D m Sünnes

astliche

i.

®er ÄrichstagK- 1 Tiedluugstvesm d>e ReichsrW. von Reichs- övir/schaf/. 'öit einschließlich rf bei neuen öhe eines selb- iroMt, bei grv- tzeitar 85 Proz., 1 bis 50 Hektar ito. Liedierstelleu 3 Prozent des bersteigen. Dabei nd Restgüter nur .gen berücksichtigt bletn darf der Pachttvertes der il Rach Maus

Aeichskredit aus 1,5 Prozent, bei ifen und 0,5 Pro- edit ist Im Grund- inzutragen. Aach bewährten Kied- ?ife ein nicht für estinmter Kredit

enschaft.

chnischen Hochschule

uptversammlung in ich des Ajähriaen Me M)ig der ieur jufamtncn hastsürBan. nbvMng in der ; der eine Dearu-

Zu dem Festakt reichen Tagungsteid

»ge.

a

(fClndcfl 0'"

1 W 22 T.

Wsteu )rud^ J0 Iruckoer

Es

in 92 3U?-rtiuDl W

ge­

tunte

vergilbte Tlwcfie

Erklärung

k lauge gekocht.

Sf/Z 7895

Die Direktion des Lichtspielhauses

A. Henrich.

542 .c

324

Gaststätten-Einrichtungen

317V

O

r

(D

Sil

jum Bleichen

risierte Goodyear-Verkaufsstellen:

Daum Stern­

reichen Besuchen wohlverdienten Anklang funden.

Probedose und BroschOreRatschläge eines Arztes durch:

DEUTSCHE A.-Q. FÜR NESTLE ERZEUGNISSE. BERLIN W 57

Während das Motorrad sich am nächsten abkühlt. Ein Einsamer träumt zwischen blumen und duftendem Labkraut.

Gruppen sonntäglich geputzter Kinder

Langesfr.SS Tel. Hansa 242fr29

Metall- u. Holzbearbeitung Bierausschank-Büfetts

ragen Sie diejenigen, die Goodyear fahren. Alle werden Ihnen be­stätigen, daß Goodyear- Reifen unübertroffen sind

heute nur einen Sinn hat. Die erobert wird. Kilometer sür Kilometer.

Lind zu ihren Seiten rollt sich das Panorama des Sommers ab. Felder, endlos, grün, silbern überweht. Ortschaften, Kirchtürme. Ein Tümpel mit schnatternden Enten. Heuernte. Die hoch- bepackten Wagen schieben sich schwerfällig in das laufende Band der Straße. Wälder schatten er, frischend. Eine Brücke über schimmerndem Wasserlauf. Ein Schloß. Wiesen mit weidenden Kühen. Blühende Holunderbüsche über niedri­gen Zäunen. Und blauer Sommerhimmel und Lerchengesang über dem Ganzen. Allmählich lodert sich die lebende Kette. Ein Auto biegt in einen stillen Waldweg ab. Ein Radfahrer­verein lagert in Gruppen. 3m blühenden Gra­benrand sitzen Fahrer und Sozia und frühstücken,

Entgegen den hier in Gießen kursierenden Gerüchten, daß das Lichtspielhaus am 1. Juli geschlossen wird, erklären wir hiermit, daß eine Schließung des Lichtspielhauses nicht stattfindet Im Gegenteil, wir bringen im Juli folgende Großfilme:

Die Ehe, ein Film von VAN DE VELDE Das zweite Leben mit Pola Negri Der rote Kreis, nach dem bekannten Roman v. Edgar Wallace. L d. H. Lya Mara Durchs Brandenburger Tor (So­lang noch untern Linden).

Wäsche, die lange Zeit gelegen hat oder durch falsche Behandlung un­ansehnlich geworden ist, wird wieder frisch und schön durch Aufkochen mit Sil. Sil wird in kaltem Wasser

Anläßlich des 30. Derbandsschießens Baden, Mitlelrhein, Pfalz vom

L.b!s M.LM kn Gketze« (Festhalle und Trieb). Großer Fest- und Zuxplatz. Konzerte, sportliche u gesangliche Darbietungen. Festzvg. Tanz. Miliiärkonzerte, ausgeführt von der Kapelle des Ausbildungs-Bataillons Mar­burg und der Kapelle des F.-R. 15 Gießen, unter Leitung des Obermusikmeisters Löb er.

5419D

aufgelöst und die Wäsche einmal eine gute Viertel­stunde in der Sil-

Die innere Körperreiniguna soll den Zweck haben, den Körper widerstandsfähiger gegen die Feinde der Gesundheit zu gestaltem Mit Vorteil seien dabei elektrische Schwachströme anzuwenden, deren Bedeutung in diesem Dortrage dargelegt werden soll. Interessenten seien auf die heutige Anzeige aufmerksam gemacht

ungefähr auf der Höhe von Spanien, Im Atlan­tik beobachtet.

Der Gründer der wanderer-Derke 70 Jahre.

Kommerzienrat Johann W i n k l h o f e r, der Be­gründer der Wandere r-W e r k e A.-G., Schönau bei Chemnitz, feiert in körperliche» und geistiger Frische seinen 70. Geburtstag. Johann Winklhofer ist ein Pionier auf dem Gebiete des Fahrrad- und Motorradwesens und schuf aus kleinen Anfängen heraus ein Werk, besten Erzeugnisse man denke an die Continental-Schreibmaschinen, die Wanderer- Wagen und die Fräsmaschinen als Musterbeispiele deutscher Präzisionsarbeit im In- und Auslande angesehen werden.

Gras Luckner wieder unterwegs nach Amerika.

Rach einer mehrwöchigen Aeberholungszeit der Seebecwerft in Bremerhaven ist die Diermast- fchoner-Doppelschrauben-SachtVaterland" zu einer erneuten Amerikareise Grasen Luck­ner wieder in See gegangen. Das Schiff ist gechartert von dem Präsidenten der Palm- Olive-Companh, D u r t Massee, der beab­sichtigt, eine dreimonatige, teils wissenschaftliche, teils sportliche Reise in den amerikanischen Ge­wässern zu unternehmen. Bedeutende Schrift­steller und Maler werden an dieser Reise teil­nehmen, außerdem der Leiter der Geographie Society, Sachverständige von Ruf der Meeres­kunde, hervorragende Forscher und Vertreter von Filmgesellschaften für Anterwasseraufnahmen. Die Ankunft derVaterland" in Reuyork wird Mitte 3uli erwartet.

* Vergeßt die Anschaffung der Rückstrahler nicht! Wie bereits gemeldet, ist vom 1. Juli an auch für Hessen laut poli­zeilicher Vorschrift bei jedem Fahrrad oder Kraft­rad ein hinteres Leuchtzeichen (Rückstrahler bzw. Katzenauge") erforderlich. Cs sind nur solche Leuchtzeichen zugelassen, die den Prüfungsver­merk der amtlichen Prüfstellen der verschiedenen deutschen Länder tragen, weil sonst keine Gewähr gegeben ist, daß die Leuchtzeichen den An­sprüchen genügen. Jeder Besitzer eines Fahrra­des oder Kraftrades sei iwchmals an die be­schleunigte Anschaffung des Leuchtzeichens erin­nert, da die Hinterlassung eine Polizeistrafe nach sich zieht. Der überwiegende Teil der Zweiräder in Hessen ist inzwischen mit Leuchtzeichen ver­sehen worden. Schon jetzt zeigt sich die außer­ordentliche Zweckmäßigkeit dieser Reuerung, die zu einer bedeutenden Erhöhung der Sicherheit des Verkehrs, namentlich auf den Landstraßen bei Rächt, beitrügt.

** Diestödtischen Museen sind am morgi­gen Sonntag von 11 bis 13 Uhr geöffnet.

** Keine Kinoschliehung in Gießen. Die Direktion des Lichtspielhauses, Bahnhof­straße, gibt im heutigen Anzeigenteil bekannt, daß eine Schließung des Lichtspielhauses am 1. Juli aus Anlaß des bekannten Streites um die Vergnügungssteuer nicht stattfinden wird. Der Betrieb des Lichtspielhauses wird nach wie vor unverändert Durchgeführt.

** Studentischer Frühschoppen auf dem Brandplatz. Am morgigen Sonntag um 12 - -llljr veranstalten die Gießener Landsmann­schaften Chattia, Darmstadtia, Merovingia, sowie die D. 21. L. Gießen auf dem Brandplatz einen L. C.-Frühschoppen. Bei den Klängen einer Ka­pelle und bei frohgestimmtem Frühtrunk soll den Tellnehmern eine anregende Stunde geselliger Anterhaltung zutell werden. Mit diesem studen­tischen Frühschoppen auf öffentlichem Platze lebt eine Einrichtung wieder auf, die unsere Uni- versitätsstadt auch vor dem Kriege schon gekannt hat und die heute z. D. in Marburg auf der Keherbach und in Jena auf dem Marktplatz eine oft in Erscheinung tretende beliebte Deranstal- tung ist.

Weitere Lokalnachrichten im 2. Blatt

An unsere Mitglieder im Verteilungsstellen-Bezirk Asterweg

Ein lußßehefiter Wunsch geht In Ertfillunfi

Ab Montag, 24. Juni, erfolgt die Warenabgabe wieder L etg. Heim Asterweg 6 Wir hoffen und wünschen, daß sich unsere Mitglieder des Ver- teilungsstellenbezirks Asterweg weiter rührig als treue Genos­senschafter bewähren. 5424A

Farbslecke bilden. Laut hallt der gemessene Schritt des Schupobeamten, der die Ruhe hütet Menschen mit Kuchenpaketen und Sonntagsgesich­tern streben irgendeinem freundlichen Ziele zu. Ein paar Radfahrer, Autos und Motorräder können die Stille nur unterstreichen.

Denn die moderne Straße liegt am Sonntag außerhalb der Stadt. Man muß sie erlebt ha­ben, wenn man die neue Zeit erfassen toilL Denn draußen ist alles. Draußen ist der neue Sonntag. Sst das Leben, die Ratur, die Jugend, der Sport, die Familie, die Freude i st der Verkehr I

Die Landstraße lebt. Sn einem uner­hörten Tempo. Sn einer ungeahnten Sntensi- tät. Sn bunten, flimmernden Streifen rollen sich ihre Bänder ab. Es wandern Familien, be­packt, froh, behaglich, von der Großmutter bis Aum Enkelchen im Kinderwagen. Es schlendert Der Zimmermann mit Schlapphut, weihen Hosen und Ohrringen. Sunge Burschen mit gelben Schuhen, Zigaretten und Stadtgesichtern. Auf Rädern flitzt es llingelnd vorbei. Ganze Fami­lien, die Kinder voran, das Kleinste vor Vatern oder Muttern hockend; ganze Vereine; Mädels mit kurzen Haaren und kurzen Kleidern, junge Männer in Knickerbockers und Sportmütze. Auf dem Sommerweg zockelt der Arbeitswogen des Alltags, geschmückt mit grünen Zwsigen und er­greifenden Sängern. Brausend und knatternd überholt von den Motorrädern. Breit und aus­ladend sitzt der Lenker. Federnd, unbekümmert wippend, stolz und strahlend die Sozia hinter ihm, in Baskenmütze und Hosenanzug. Sn mas­siver Grandezza, im brummenden Gesang der Motoren dröhnen die gewaltigen Autobusse in ihrer gebändigten Kraft dahin. And die Kette der Autos ist unendlich. Elegant, unelegant, ge­schlossen, offen, überladen, altmodisch, schnittig, vom Zigarre rauchenden Behäbigen, vom schlan­ken Sportsmann, von der Frau von heute ge­steuert so rollen sie über die Landstraße, die

68 / Fernspr. 1089 u. 1090

RUHL

Gießen, Südanlage Nr. 7 / Fernsprecher 2556

UnD Autopannen geben unbeabsichtigte Ruhe­punkte. Ein Rad liegt aus der Straße. Reifen geplatzt. Die Herren erleichtern sich durch Sacke­ausziehen und Kraftausdrücke, die Damen stehen mit unsicheren Mienen daneben. Am streikenden Motorrad bastelt®r mit schwarzbeschmierten Oelfinqern, währendSie" Zange und Schrau­benzieher diensteifrig und bekümmert hinhält. Auch Pannen gehören zum Leben. Sogar zum Feiertag, And schließlich kommen doch alle zum Ziel.

Es gibt tausend Sonntagsziele. Städtische, dörf­liche, ländliche, historische, moderne und unbe­stimmte, dem Zufall überlassene. Alnb alle lie­gen an der einen großen Straße; denn alle Stra­ßen sind am Sonntag: der Weg ins Freie. Lind wie ist dieser Weg geebnet! Große, gelbe Emailleschilder stehen überall in, vor, hinter und zwischen den Ortschaften, Ramen, Richtung und Kilometer anzeigend. Dazu die Warnungstafeln: Kurve, Rinne, Bahnübergang, Schranke, Ach­tung! Stumm und deutlich regelt die moderne Straße sorglich den ganzen gewaltigen Verkehr, den der Sonntag mit elementarer Gewalt heraus­wirft. Dis der Tag zu Ende geht und die Ströme zurückrollen, nach Rorden, Süden, Osten, Westen. Staubwolken, Hupen, Klingeln, Lachen, Kinderweinen, huschende Lichtpunkte, breite Licht­kegel, Wandervogellieder, Lautenklänge. And der Dust von Korn, Holunder und Erdreich darü­berwehend, über Die Landstraßen, die alle ein einziger großer Heimweg geworden sind.

Vornotizen.

Tageskalender fürSamstag. Licht­spielhaus, Bahnhofstraße: Dr. Bessels Derwand- lung; nachmittags 4 Ahr: Max und Moritz.

Tag eskalender für Sonntag. Deut­scher Bund für christlich-evangelische Erziehung in Haus und Schule: Familien-Feier, Liebigshöhe. Evangelische Stadtmission: Christliches Wald- fest, 3 Ahr, Waldbühne, Licher Straße. Ob st­und Gartenbau-Derein: DortragDie gärungs- lose Deerenverwertung im Haushalt", 20.15 Ahr, im großen Hörsaal Der Universität. Dienen­züchterverein Gießen und Amgegend: Dersamm- lung, 3 Ahr, Doller, Bahnhofstraße. Sommer- fest der Gießener Studentenschaft, 19.30 Ahr, in Der Volkshalle. Spiel-Vereinigung 1900: Handball gegen V.f.D.-Höchst, 4.30 Ahr. D.f.D.: Leichtathletische Sugendklubkämpfe gegen D.s.L. Wetzlar. Lichtspiechaus, Bahnhofstraße: Dr. Bessels DerwanDlung. Vormittags 11 Ahr: Max unD Moritz.

Der BundHaus und Schule" hält am Sonntagnachmittag 4 Uhr eine Familienfeier mit Kindern auf der Liebigshöhe ab. Man beachte die heutige Anzeige.

Ein christliches Waldfest findet am morgigen Sonntag, 15 Uhr, auf der Waldbühne statt. Veranstalterin ist die Evangelische Stadtrnission. Man beachte die heutige Anzeige.

Ein Lichtbildervortrag über Snnere Körperreinigung" wird am kommenden Montag 20,30 Ahr im Cafe Leib von dem Wohlmuth-Snstitut in Leipzig veranstaltet.

Aus aller Welt.

Unreeller im walchenseegebiel.

Ein gewaltiges Unwetter ging Freitag nachmittag über dem Walchensee nieder. Gegen 2 Uhr brach eine derartige Finsternis herein, daß die Autos nur noch mit Scheinwerfern fahren konnten. Ein Wolkenbruch ließ die Bäche anschwellen und über die Ufer treten, so daß die Autos stellenweise bis zum Kühler im Wasser fuhren. Das Sägewerk der Walchenseewerk A.-G. und die Ar­beiterwohnungen in Einsiedel sind vollkommen über- schwemmt. Auf die Straße von Urfeld nach Walchen­see sind Steinlawinen niedergegangen, so daß ein größeres Aufgebot von Arbeitern die Verkehrs­störung beseitigen muß.

Schwere Orkanschäden in Chile.

Ein zwei Tage lang wütender Orkan, verbunden mit schweren Wolkenbrüchen, richtete in Santiago de Chile und in Nordchile besonders in der Um­gebung von Antofagosta schweren Schaden an. Zahl­reiche Gebäude wurden zerstört, der Telegraphen­verkehr ist nahezu völlig unterbrochen.

Eisberge im Atlantik.

Dieser Tage meldet ein deutsches Schiff, daß es auf seiner Fahrt von Kanada nach Europa nicht weniger als 33 Eisberge gesich­tet habe und daß der größte etwa 60 Meter den Meeresspiegel überragt habe. Vor allem in den Frühjahrsmonaten April und Mai ist die Zahl der Eisberge im Atlantik stets besonders groß. Sn dieser Zeit sind von einem Schiff in der Rähe Der Reufundlandsbank, die besonders berüchtigt ist, innerhalb 24 Stunden 350 Eisberge beobachtet worden. Gelegentlich erreichen Eisberge eine Höhe von 100 Meter, aber nur V? ihres Gesamt­volumens liegt über Wasser. Man hat Eisberge schon auf dem 36. Grad nördlicher Breite, also

Aus der Provinzialhouptstadt

Gießen, Den 22. Suni 1929.

Oie Straße des Sonntags.

Von Eva von Maffow.

Morgenstille über der Stadt. Helle, glän­zende Bänder ihre Straßen, auf denen kleine

Konsum-Verein Giefeen und Umg. e. G. m. b. H. Der Vorstand.

nehmern die Spitzen der Behörden und der Leh» körper der Technischen Hochschule eingefunden. Namens des Vereins Deutscher Ingenieure über- brachte der Generaldirektor der Siemens-Schuckert- werke, Röttgen- Berlin, die Glückwünsche des Vereins und betonte in feiner Ansprache Die w i ch- t i g e nationale Sendung Der Hoch­schule, Die trotz schwerer Gefahren heute Der gei­stige Mittelpunkt Des deutschen Danzigs geworden sei. Namens Der Hochschule Dankte Professor Dr. Strelle Den Teilnehmern für ihr Erscheinen und gab ein Bild von der Entwicklung Der Technischen Hochschule in Danzig, Die aus kleinen Anfängen her­aus heute bereits über 1600 StudierenDe aufweisen könne, Darunter allein 1200 Deutschen Stammes. Er schloß mit einem Avpell, Die Technische Hoch­schule Danzigs nach Kräften zu unter- ft ü Öen. An Den Festakt schlossen sich Wissenschaft- liche Vorträge und eine Reihe von Besichtigun­gen an.

Die Ausstellung für Bibliothekswesen in Rom.

Anläßlich des ersten Weltkongresses für Bibliographie und Dibliothekwesen ist in Rom und anderen Städten eine Reihe italienischer Fachausstellungen eröffnet worden. Sn Rom hat ferner eine internationale Ausstellung begonnen, an der zahlreiche Staaten beteiligt sind, darunter auch Deutsch­land und Oesterreich. Der deutsche Saal, dessen künstlerische Gestaltung in den Händen von Dr. G e r i ck e, dem Direktor der deutschen Aka­demie in Rom, gelegen hat, weist ein umfang­reiches, anschauliches Material Der preußischen Staatsbibliothek, der Deutschen Dücherei Leipzig, der Verbandes der Stadtbibliotheken und der Volksbüchereien auf. Vor allem haben Dr. K r u e h , der Leiter der preußischen Staats­bibliothek, und Dr. A h l e n d a l, der Leiter der Deutschen Dücherei in Leipzig, keine Mühe gescheut, daß die ihnen unterstellten weltbekann­ten Organisationen vorbildlick in Rom vertreten sind. Der deutsche Saal hat Daher bei den zahl-

<vacob