Ausgabe 
21.12.1929
 
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oa» leiocncenrumpfte Dein der Dame dezent dur--schimmcrn sieht.

Das Kompromiß, eine der Stärken der Frau, wurde von der weiblichsten unter ihnen, von der Mode, sich zu eigen gemacht. QZur dadurch war es möglich, die Frage »kurzer oder langer Rock' in solch salomonischer, alle Frauenherzen befriedigender Weise zu (tfen.

Wirtschaft.

Wochenbericht

vom frankfurter Effektenmarkt.

Gleich zu Beginn der neuen Woche ergaben sich Kursabschläge, da die unklare inncrpolilische Lage allgemeine älnzufriedenheit auülöste. Doch tonnte sich bald eine Beruhigung und gering* füc,ie Bes.erung durchleben, veranlaßt durch einen ernsten Appell Oer AeichZregierung an die Par­teien hinsichtlich des neuen Finanzplanes. Die Auslassungen des Reichskanzlers Müller im Reichstage in dieser Beziehung trugen ebenfalls zur Klärung der Lage bei. Aber eine regere Geschäftstätigkeit tonnte sich trotz alledem nicht entfalten, da hinsichtlich des Iahresultimos zu beten llleberwindung Besorgnisse laut wurden. Man horte jedoch vom Bemühen der Reichsregic rung, einen Lleberbrüctungslredit zu beschaffe und die Situation wurde somit gerettet. Das C schäft war aber nur in einigen Spezialpapierc etwas lebhafter. Die Tendenz zeigte jetzt ein festes Aussehen, zumal einige Sonderbewegungen der Börse einen Anreiz boten, so daß Oer* schiedent ich die übrigen Wärlte etwas mit» gezogen wurden. Die eingesetzte Kaufwelle ebbte aber bald wieder aa. so das; sich daä Geschäft bet sich immer mehr süh.bar machendem Auftrags­mangel wieder beträchtlich einschränkte. Auf der anderen Seite standen ungünstige Momente, die jetzt mehr in Erscheinung traten und zur er­teilten v-urückhaltung mahnten. Eine mehr über* janb nehmende Lustlosigkeit war die Folge. Bor allem störte man sich an der meist unsicheren und schwächeren Äeuyor.er Börse, sowie an der rapid zunehmenden Arbllt-los.'nz ffer im Reiche. Aber trotzdem zeigte der Grundton der Börse eine hartnäckige Widerstandskraft, die aber in der Hauptsache darauf zurückzuf-hrcn war, daß MateriÄ kaum an den Markt kam. Auch ging von der ruhigeren Beurteilung der innerpoliti­schen Lage in Erwartung einer Einigung der Fraktionen hinsichtlich des Finanzprogramms eine gewisse Ermutigung aus, so baß die Spekulation in einigen Werten zu Deckungen schritt. Das Ge­schäft war aber nur vorübergehend etwas be­lebter. denn der Auftragsmangel stand immer wieder hindernd im Wege. Das Geschäft wurde immer Heiner, da auch Die Weihnachtsfeiertage, wodurch das Börsengeschäft mehrere Tage unter­brochen wird, einen gewissen Druck ausübten. Aber in erster Linie verstummte die Aussichts­losigkeit, für Berlin einen Auslandkredit zu er­matten, nachdem die Beratungsstelle dies abge­lebt hat. Die Tendenz wurde daraufhin schwach. Aber ein Ausgleich war bald wieder geschaffen, da nach neueren Verlautbarungen erklärt wird, es bestände die Möglichkeit, einen Snlanötrebit sofort zur Verfügung zu stellen. Der Grundton war, davon ausgehend, wieder gekräftigt: das Geschäft b ieb aber durch das andauernde Hin lind Her fast gleich Rull. Rur einige Spezial­werte traten noch etwas hervor. Die älnsicherheit und das Auf und Ab hatten jedoch bis zum Wochenschius; teilweise ganz beträchtliche Ab­schwächungen zur Folge. Bei einigem Interesse b ieben Montanwerte wenig verändert. Kali­aktien lagen bis za 9 Prozent schwächer. Bem- berg, auch Aku waren zum Sch der Woche infolge der unklaren Situation an^eboten und bis zu 12 Prozent abgeschwächt. (. hadeaktien ver­loren 20 Mk.. Svenska 9 Wk. Schuckert büßten 8 Prozent, Siemens 7 Prozent und I.-G.-Farben 8 Prozent cin. Die übrigen Märite lagen wenig verändert, Renten teilwe se stärker gedrückt. Am Geldmarkt war Tageögeld leicht, aber später mit 8 Prozent gesucht. Am Devisenmarkt war die Mark fest, das Pfund und der Dollar lagen schwächer.

Wochenbericht

vom Frankfurter yroduktenmarkt.

Der Feankfur'er Getreidemar't ist gegenwärtig so eng, daß er die Preisschwan langen am Welt­marke ziemlich genau widerspiegelt. Die schwa­chen Auslandn-e'dungen I ften infolgedessen auch am Frankfurter Produktenmarkt Realisationen aus, so daß die neue Woche wieder schwach

eröffnete. Trotzdem das Angebot von Brot­getreide sehr gering war, konnte kaum Ge­schäft aufkommen, da man auch hinfichllich des Agrarprogramms große Zurück allung übte. Die Grundstimmung war überwiegend schwächer.

Am Weizen- und Roggen markte hielten sich Angebot und Rachfrage die Waage. Die Käufer, sowie Verkäufer sind sehr vorsichtig und tätigen nur den notwendigsten Bedarf. Rur für spätere Sichten machte sich etwas Rachfrage bemerkbar. Für kurzsälli^e Partien von _ Aus- landbrotgelreide zeigte sich gleichfalls größeres Interesfe. Das Mehl geschaft stagnierte wie­der fast vollkommen. Die älntemehmungslust war hier noch geringer, als am Drotgetreidemarkt. Trotzdem die Mühlen mit entgegenkommenderen Offerten an den Markt kamen, beschränkte sich die älmsatztätigkeit nur auf das Rotwendigste. Stärker gedrückt war Roggenmehl. Während sich für prompte Weizen-Aus'ugmehle noch etwas Rachfrage zeigte, war das Reugeschäft belang­los. Hafer und Gerste gut behauptet. Für Braugerste guter Quali'ät bestand kleines Kauf- interesfe. Mais und Futtermittel stärker gedrückt bei ünbebeutenber älmsahtätigleit.

Zum Wochenschluß schlug die Stimmung um, da die festen üebctfeemelbungen den Haupt anreiz boten. Auch die optimistischere Beurteilung des Agrarprogramms fand jetzt etwas mehr Beach­tung. Ramentlich Weizen stand im Vordergründe des Interesses, da die Mühlen keineswegs ge­nügend versorgt sein sollen und somit größere Käufe vorgenommen haben dürften. R'ggen blieb hiervon unberührt. Die im Anschluß an die Weizenhausse heraufnotierten Mehlvrcise waren kaum durchzusehen. Bei der letzten Zolländerung im Sommer haben Mehl'äufer dadurch Rach­teile gehabt, daß sie die Zolldifferenz nachträg­lich übernehmen mußten, obwohl in den Prei­sen, die sie den Mühlen vorher bewilligt hatten, bereits die Zollerhohung zum Aufdruck gekom­men war. Die damalige Erfahrung mahnte daher für Mehle zur Zurückhaltung. Schwach lagen bag'^cn weiter Fn t.rmittol.'er, Gerste und Mais ruhig bei gut behaupteten Preisen.

Im Vergleich mit den Preisen der vergange­nen Woche lagen Roggen 0,25 Mark, R ggen- mehl 0,75 Mark h"her während Mais, Weizen- und Roggenkleie bis 0,50 Mark niedriger no­tierten. Weizen, Gerste. Hafer und Weizenmehle gut behauptet. Die Woche schloß zu folgenden Ro'icrungen: Weizen 23,25, Roggen 19, Gerste 19.53 bis 20. Hafer 13, Mais 18, Weizenmehl, süddeutsches, 33 75 bi 3 39,50, Weizenmehl, nieder- rheinisches, 38 75 bis 39.50, Roggenmehl 27.75 bis 23,75, Weizenkleie 9,50 bi 3 9,60, Roggen- flcie 10 Mark. Kartoffeln unverändert 3,30 Mk. per Zentner.

Wochenbericht vom Sronffurfer Schlaü tviehmarkt. Der Frankfurter Schlachtviehma.ki verzeichnete in dieser Woche in allen Viehgattungen reges Geschäft, so daß sich weitere Erholungen des Preisniveaus durchzuschen vermochten. Im Hin­blick auf die bevorstehenden Feiertage war der Auftrieb in allen Gattungen ganz erheblich, ohne daß jedoch äleberstand verblieb. Ramentlich aus der Umgebung des Frankfurter Wirtschaftsge­bietes waren die Käufer zahlreich am Markt, so daß der Abtrieb nach auswärts ziemlich groß war. Auch die Frankfurter Metzger deckten ihren Feiertagsbedarf in ziemlich großem Ausmaße. Einen Relordgewinn verzeichneten Kälber, die bis zu 10 Mark gewinnen konnten. Auch an den übrigen Märkten traten weitere kleinere Er­höhungen ein. Am Rebenmarkte wa en Schweine wieder uneinheitlich. Zu Beginn des Marktes verzeichneten sie noch sehr reges Geschäft, um zum Schluß merklich abzuflauen. Cs dürfte hier jedoch eine Folge des starken Auf­triebes für einen Rebenmarkt gewesen fein, zu­mal doch am Hauptmarkt schon ziemlich gekauft wurde. Der Gesamtauftrieb bestand aus 2016 Rindern, darunter befanden sich 393 Ochsen, 90 Bullen, 740 Kühe und 570 Färsen, ferner aus 2238 Kälbern, 629 Schafen und 8212 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 397 Rinder, 837 Kälber und 3321 Schweine mehr angetrieben, dagegen standen 71 Schafe weniger zum Verkauf.

Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen Al 57 bis 60, A2 53 bis 56, B 1 48 bis 52. Dullen A 54 bis 57, B 48 bis 53. Kühe A 47 bis 49, B 43 bis 46, C 38 bis 42, D 28 bis 37. Färsen A 57 bis 60, B 53 bis 56,

C 48 bis 52. Kälber B 92 bis 93, C 83 bis 91,

D 80 bis 85. Schafe A 45 bis 48. B 40 bis 44,

C 36 bis 39. Schweine B 83 bis 85, C 84 bis 83,

D 83 bis 85, E 80 bis 83. Im Vergleich mit den Rollerungen de: letzten Woche zogen Klüver bis 10 Mark, Ochsen 2 Mark, Kühe, Schafe und Schweine je 1 Mark an. Dullen und Färsen blieben behauptet. *

Verlängerung der Eisender- bände um zehn Jahre. Die Verhandlun­gen über die Verlängerung der Gifenverbände sind gestern mit dem Ergebnis zum Abschluß ge­langt, daß die Deutsche Rohstahlgemeinschaft und sämtliche im kommenden Jahre abtaufende Der- kaufsverbände ab 1. Februar 19C0 auf zehn Jahre mit der Maßgabe verlängert worden sind, daß nach Ablauf von fünf Jahren unter gewissen einschränkenden Voraussetzungen cin Kündigung > recht ausgeübt werden kann. Für den Fall, daß der deutsche Röhrenverband nicht über 1932 hin­aus verlängert wird, sind besondere Schuh- bestimmungen geschaffen worden. Der grundsätz­liche Ülnterschied zwischen der alten und der neuen Rohstahlgemeinschaft ist darin zu erblicken, daß die neue Rohstahlgemeinschaft einen ®e- samtrahmen darstellt, mit dem alle übrigen Ver­bände stehen und fallen. Die Kündigungsvor­schriften sämtlicher Verkaufsverbände wurden hierauf abgestellt. In dem neuen Vertrag der Rohstahlgemeinschaft sind ferner keine Quoten festgesetzt worden, vielmehr bildet die Höhe der Erzeugung die Grundlage für alle Lasten und Pflichten.

* Siemens-Schuckert-Werke A.-G. Die Gesellschaft hat nach Abzug von 5 059 320 Mark (i. V. 4 C63 684 Mk.) für Anleihezinsen, von 1 785 500 Mk. (1 639 603 Mk.) für Abschreibungen auf Gebäude, von 8 927 361 Mk. (8 006 391 Mk.) für gesetzliche soziale Leistungen und von 6 978 368 Mark (5 860 538 Mk.) für freiwillige soziale Lei­stungen einen Reingewinn von 16 639 925 Mk. (16 560 414 Mk.) aufzuweifen. Der A-R. hat die Ausschüttung einer Dividende von wieder 10 v. H. und die Erhöhung der Sonderrücklage um 3 Mill. Mark (3 Mill. Mk.) beschlossen. 1 230 350 Mk. (1 150 839 Mk.) sollen auf neue Rechnung Dor- getragen werden.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 21. Dez. Tendenz: geschäfts- los. Die Wochenschlußbürse zeigte ein wenig ver­ändertes Bild. Die Stimmung war lustlos, und die Spekulation zeigte keine Unternehmungslust, so daß bis zur Festsetzung der ersten Kurse kein Ge­schäft zu verzeichnen war. Der Auftrags- mangel hielt an und verstärkte sich eher noch, so daß bei vereinzelt herauskommendem Material die Tendenz zur Schwäche neigte. Verstimmend wirlte die schwache gestrige Neuyorker Börse und die schlechte finanzielle Lage der Stadt Berlin. Gegen­über der gestrigen Abendbörse ergaben sich zum.ist Abschläge bis zu 2 d. Sy Eine Ausnahme machten am Montanmarkt Phönix und Mannesmann, die bei einigem Interesse leicht anziehen konnten. Otavi- Minen lagen 1 Mark schwächer. Stärker im Angebot lagen am Elektromarkt Siemens mit minus 4 d. Sy Man war enttäuscht über den unveränderten Dioi- dendensatz von 14 v. Sy, da man damit gerechnet hatte, daß bei einem günstigen diesjährigen Abschluß und befriedigender Geschäftslage für das kommende Jahr eine höhere Dividende zur Ausschüttung ge­langen werde. AEG. lagen leicht gedrückt. Sonst waren Erstnotierungen an diesem Markt nicht zu ver­zeichnen. Am Ehcmiemarkt eröffneten Farben 2,5 v. Sy schwächer. Von Bankwerten lagen Reichsbank auf Realisationen und in Anbetracht der versch^cchter- ten Lage der Börse 4 d. Sy niedriger. Die übrigen Werte dieses Marktes waren wenig verändert Süd- deutsche Zucker eröffneten gut behauptet. Bis zu 1 v. Sy niedriger lagen noch Zement Heidelberg, Norddeutscher Lloyd und Zellstoff Aschaffenburg, Renten geschäftslos. Im Verlaufe war die Tendenz weiter schwach, bei erneuten Abschlägen bis zu 2 v. Sy Siemens lagen weiter im Angebot und büßten er­neut 3,5 d. Sy ein. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7.5 v. Sy erleichtert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1739, gegen Bsund 20,375, London gegen Kabel 4,8821, gegen Paris 123,19, gegen Mailand 93,24, gegen Madrid 35,40, gegen Schweiz 25,095, gegen Holland 12,1050.

Berliner Börse.

Berlin, 21. Dez. Dormlttagsvcrkehr und Vor­börse lagen wieder einmal völlig geschäfts» l o s. Da wesentliche Momente vollkommen zu fehlen schienen, befürchtete man an der heutigen Wochen­schlußbörse ein etwas niedrigeres Kursniveau. Zu den ersten Kursen überwog dann auch die Abgabc- neigung, so daß es meist zu Abschwächungen kam. Man ft'llte, wie das an gcschäftslosen Tagen verständlich ist. die weniger günstigen Momente in den Vordergrund. Das schwache Neuyork und das.

entgegen den gestrigen Meldungen, noch nicht unter» zeichnete Liquidationsab ammeii mit England wirk­ten retardierend. Man diskutierte ferner über da» Eingreifen des Oberpräsidenten Dr. Meyer in die Geldverwaltung der Stadt Berlin und wertete dies als Symptom. Während sich die Verluste im allge­meinen im Rahmen von 1 p. Sy bewegten, verloren Spezialwerte bis 2 v. H. Darüber hinaus büßten Reichsbank 2,5 v. H.» Löwe 2,75 v. Sy, Gesfürel 2 v. Sy, Waldhof, Polyphon und Rheinische Braun­kohlen 2,5 v. Sy, Löwe 3 v. H., Siemens, Schuckert je 3,75 o. H. ein. Bei den zuletzt genannten Papieren wirkte die unveränderte Dividende enttäuschend. lUtimoDorbereitungen (man glaubt, daß ein Teil des Publikums sich durch Esfektenoerkäufe flüssig halten will), kleine Glattstellungen druckten allgemein auf das Niveau. Deutsche Anleihen und Ausländer ge- schästslos. Der Pfandbriefmarkt war ruhig. Der Geldmarkt blieb unverändert. Im Verlaufe erfuhr das Geschäft k e i n e B e l e b u n a. Die Kurse bröckel­ten weiter bis zu 1 v. Sy ab. Schultheis, Salzdet­furth, Feldmühle und Berger verloren darüber hin- aus bis zu 2 d. Sy

B.rliner Produktenbörse.

Derlin. 20. Dez. An der Produktenbörse herrscht weiterhin stärkste Zurückhaltung infolge der älnsicherheit über die heute dem Parlament in dritter Lesung vorliegenden Zollerhöhungen. Das Geschäft kam infolgedessen wiederum sehr schleppend in Gang. Die flauen Meldungen von den nordamerikanischen Terminmärkten blieben hier völlig ohne Eindruck. Das Inland ist mit Angebot sehr vorsichtig am Markte und die Forderungen für Brotgetreide waren um 1 bis 2 Mark erhöht, ohne daß sich die Mühlen an­gesichts des stillen Mehlgeschäftes zu größeren Anschaffungen entschließen konnten. Am Liese- rungsrnarkt kamen die Dezembersichten anfangs nicht zur Rotiz, in den späteren Sichten eröffnete Weizen bis 3 Mark, Roggen 1,75 Mark fester. Für Weizen- und Roggenmehle tauten die Müh- lenofserten wenig verändert, das Geschäft bleibt still. Hafer ist infolge des geringen Angebotes im Preise gehalten, die Rachfrage ist auch nur klein. Gerste vernachlässigt. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märt., 241 bis 242 (fest). Dez. 254, März 268, Mai 278,50; Roggen, märt, 170 bis 172 (fester), Dez. 187,50 bis 183, März 202 bis 203 bis 202,50 (Brief), Mai 213,75; Braugerste 187 bis 233 (ruhig); Futter- und Industriegerste 167 bis 177 (ruhig); Hafer, märt. 149 bis 157 (ruhig), Dez. 160 (Brief), März 172,50, Mai 185,50; Mais, Mx.. 165 (still); für je 100 Kilo: Weizenmehl 29 bis 34,75 (ruhig).

Kirchliche Aackrickien.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 22. Dezember. 4. Advent.

Lladikirche. 9.30 Uhr: Pfarrassistent Sch.'audrasf; 11: Kinderürche für die Markusgemeinde; Pfarrer Becker; 5: Pfarrer Mahr; zugleich Weihnachtsfeier der Kinderkirche der Matthäusgemeinde. Johan* nestirdje. 9.30: Pfarrer Ausfeld; 11: Kinderkirche für die ^Johannesgemeinde; Pfarrer Ausfeld: 2: Weihnachtsfeier für die Kleinkinder Bewahranstalt: Pfarrer Bcchtolsheimer; 3.15: Weihnachtsfeier der Kinderkirche der Lukasgemeinde; Pfarrer Bechtols- heimer. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfarrer Lenz, 11: Kinderkirche; Pfarrer Lenz. Elisabelh-Kleinkinderschule. 9.45: Pfarrer Lic. Waas; 11: Kinderkirche für die Petrusgcmeinde; Pfarrer Ille. Waas. Klein-Linden 10: Hauptgottesdier.st; 3: Kinderschulfeier; 5: Kindergottesdienst. Wicfeck. 9.45; 11: Kinderkirche. Allen-Duseck. 10; 4; Weih­nachtsfeier der Kleinkinder-Dewahranstalt; 8: Weih­nachtsfeier des Frauenvereins. Kirchberg. 10: Kirchberg; 1.30: Lollar; 1.30: Mainzlar. ftaufen- Garbenleich. 10: Garbenteich; 1: Hausen. Dahen- ' orn-Steinberg. 10: Hauptgottesdienst. Cid). 10:

stsdechant Kahn (Frauenchor); 12.45: Kinder- sdienst; 4: Weihnachtsfeier der Kinderschule. -- eder-Bcfsingen. 2: Stiftsdechant Kahn.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 21. Dezember.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 22. Dezember. 4. Adoentsonntag.

Gießen. 6 30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Frauen: 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Christenlehre und Andacht. Gründern. 9.30: Messe mit Predigt. Kulmen. 9.30: Hochamt mit Predigt. Lich. 7.30; Hochamt mit Predigt. Ridda. 8.20: Hochamt mit Predigt. Collar. 8.45: Messe mit Predigt.

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Zabnarzt: Dr. Metz.D

Kurszettel -er Berliner und Frankfurier Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern ieben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 o H., Lombardzinsfuß 8 o Sy

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168,16

1.668 58.375 111-83 111-93 112,46 10,478

21.82 20.353 4.1690

16,43 81.13

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5.43

4.136 3.836

20.875

168.50 1.672

58.495

112.05

112.15

112.68

10.498

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16.47 81.29 57.76 2.030

0-458

58.84

12.405

7.423 73.33

3.025 18.85 81.57 1-977

5.44

4,151

3.844

20.915