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** E i n Dünsberg-Jubiläum. An einem wundervollen Oktobertag im Jahre 1899 wurde der Turm auf dem Dünsberg eingeweiht. Der Bericht darüber im „Gießener Anzeiger" Ar. 256 vom 31. Oktober 1899 erzählt von einer wahren Völkerwanderung, die damals auf den schönen Terg zog. Seitdem haben viele Tausende von nah und fern sich des erfrischenden Ganges auf den herrlichen Berg, der wundervollen Aussicht und des frohen Lebens auf der Höhe, im Winter auch des oft bezaubernden Schneebildes und der gemütlichen warmen Hütte erfreut. Jeder Wanderer wird auch immer wieder durch die Wucht der uralten Aingwälle erstaunt, die uns die Vergangenheit unseres Volkes vor die Seele führen. Aun soll am Sonntag, 29. September, das 30« rührige Bestehen des Turms durch ein einfaches Fest gefeiert werden. Alle Freunde des Berges, vor allem die Wander-, Turn- und Sportvereine werden gebeten, sich oben einzufinden, um in der schönen Aatur bei frohem Gesang einige Zeit sich des scheidenden Herbstes zu erfreuen. Die
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3üt den Verkäufer.
1. Man ernte fein Winterobst nicht allzu früh und behandle die Früchte sorgfältig. Jede, auch die kleinste Verletzung mit dem Fingernagel ober durch abgerissenen Stiel wird zum Ausgangspunkt von Fäulnis.
2. Man gebe sein Obst nur sortiert ab und bringe mehrere Sorten nicht durcheinander. Jede minderwertige Frucht beeinträchtigt Aussehen und Preis. Ausschußware läßt sich auf andere Weife verwerten.
3. Die Früchte unten im Korb müssen genau so gut fein, wie die obenauf zur Schau ausgelegten, damit Treu und Glauben auch im Obsthandel selbst-
Konkurs -Versteigerung.
Dienstag. den 24. l. M., von nachin. 2 llnr an tonunen im Auftrag des ,s;on= f;ir8uerroalt, Herrn H. Kirchner, Gienen, in dem Sägewerk A. Schindler, Steinbach öffentlich meistbietend zur Versteigerung:
1 Nähtisch, 1 Beslrahiungsapvarat, ein Motorrad, 1 Gartenschlauch, 1 Schwein, 4 Bienenvölker. 25 Piund Bienenhonig, 2 Zentner Nägel, 1 Partie Schrauben, 2 Sägeblätter, 1 Kovtervresse, 1 Regal, 1 Schreibtisch mit Aulsatz. 1 Schreibmaschine „Mignon" m.Schreibmaschinen- tisch, 1 Schretbuschsessel mit Kissen, eine Knochenmühle, eine Schleifmaschine, ein Wasserbehälter, 2 Rollwagen, etwa 70 m Schienengleio, 2 Dezimalwaagen, leere Oelsüsser, 1 Pult, 1 Handwagen, 1 eis. Schubkarren, 1 zwetlür. Arbeiterschrank, 2 Holztüren. Außerdem 1 Partie Breuer, Bohlen und Latten. 7745D
Steinbach, den 20. September 1929.
SessWe Bürgermeifterel SlelnlM. firümer. NB. Wetter sind nach der Versteigerung von dem oben erwähnten Konkursverwalter am Lersteigerungsork zu kaufen:
eine Sägegatter, 1 Kreissäge, 1 Schärl- maschine, 1 Elektromotor, 5 P. S., 1 Roh- ölmotor, Z. M. Z. 40 P. 8., 1 Schrotmasch., 1 Stemmavvarat, 1 Bandsäge, 2 Vorgelege, 1 Schleifmaschine. 1 Waudbohr- avvarat, au6erb. 1 Posten Rundholz usw.
Probedose und Broschüre „Ratschläge eines Arztes" durch.
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Die künstlerischen
nicht nur den Teilnehmern des Kurses, sondern gegen Lösung von Eintrittskarten allen anteilnehmenden Damen und Herren unserer Stadt zugänglich sein. In erster Linie kommt der Vortragsabend in Betracht, den Dr. h. c. Wilhelm Schäfer am Montag, 30. September, abends 8,15 Uhr im großen Hörsaal der Universität veranstalten wird: „Der Dichter und seine Zeit". Wilhelm Schäfer, der Verfasser der klassischen „Anekdoten", der „Dreizehn Bücher der deutschen Seele", des großen Pestalozziromans usw., ist in unserer Stadt von früheren Vorträgen her noch in bester Erinnerung. — Prof. Dr. Gustav F r e h t a g wird am 7. und 8. Oktober, abends 8 Uhr, Goethes Faust (I. und II. Teil) rezitieren. Ferner wird Frl. Lieselotte Fuhrmann (Ctadttheater Gießen) einen Leseabend veranstalten (Meister deutscher Prosa — Lessing, Kleist. Keller u. a.); der Abend findet Donnerstag. 10. Oktober, statt. Allgemein zugänglich werden ferner die Vorträge von Prof. Dr. G. R o -
Hahn auf dem Gartengrundstück an der Lahn, oder auf einer Herbstblumen-Sonderschau als eine Sehenswürdigkeit zu betrachten. Es scheint aber, als wenn die Blumen, die wir in diesem Jahre sehen, trotz der andauernden Trockenheit und Sonnenglut fast noch vollkommener sind, nachdem eine Reihe feuchtkühler Rächte ihren erfrischenden Einfluß auf das Blumenleben ausübten. Diele ältere Sorten sieht man in dieser Auswahl nicht wieder, dafür sind andere, bessere, welche um die Gunst der Liebhaber werben. Damit auch die belebende Konkurrenz nicht fehle, ist noch ein anderer Dahlienzüchter von Ruf erschienen, nämlich die Spez-ialfirma Barth aus Mainz-Zahlbach, der eine große Menge eigner und andere Reuheiten vorführt. Dessen Erzeugnis, die Sorte „Goldenes Mainz", erregte, vor etlichen Jahren Aufsehen.
2n herbstblühenden Stauden erfreut die bekannte Staudengärtnerei von Goos & Köne- mann in Rieder-Walluf (Rheingau) mit einer ganzen Menge von Sträußen, deren Blumen einen Farbenreichtum oufweisen, welcher über die vorgerückte Jahreszeit Hinwegtäuschen könnte: eine Leistung, die um so anerkennenswerter erscheint, wenn man bedenkt, daß das Rheingaugebiet besonders stark unter der Trockenheit zu leiden hatte.
Auf dem Bühnenraum des Ausstellungslokales wird dem Besucher die vielseitige Verwendbarkeit der Blumen im Leben der Familie bei Freud und Leid in sinniger und ansprechender Form vorgeführt. Aussteller dieser besonderen Abteilung ist die Gärtnerei Schmitz von hier, die auch die Saaldekoration übernommen hat. Was sonst alles noch von eifrigen Liebhabern zum vollen Gelingen beigetragen worden ist, und wie schön die heiße Sonne das Obst in den Gärten der Stadt reifte, soll hier nicht beschrieben werden, das muß man selbst gesehen haben.
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Winke für oen Ein- und Verkauf von Winterobst.
Für den Käufer.
1. Man kaufe nicht ein, ohne vorher gesehen zu haben, was man kauft. Ist das nicht möglich, so lasse man sich Probe schicken. Enttäuschungen bleiben sonst nicht aus.
2. Man kaufe nur gute Ware und lasse sich^ durch billigen Preis nicht verleiten, schorfige oder beschädigte Ware zu nehmen, denn diese hält sich nicht.
3. Man lasse sich vom Verkäufer vor der Bezahlung Garantie leisten, daß. die Ware unten im Korb von gleicher Beschaffenheit ist, wie das obenauf liegende Obst. Man weise solches zurück, das dieser Forderung nicht entspricht.
4. Man kaufe nicht zu früh. Winterobst, das vorzeitig abgenommen wurde, welkt leicht und hält sich schlecht. Wer erst im Oktober einkauft und dann etwas mehr zahlen muß, ist gegenüber dem int Vorteil, der im September billiger kaufte, denn er bezahlt die Früchte nicht, welche in der Zwischenzeit verfaulten.
5. Man kaufe keine Mischungen, sondern sortiert. Man kaufe für Rachwinter und Frühjahr I andere Sorten, als für Weihnachten. Am längsten halten sich Champagner Renette, Ontario, I Boskop, Bohnapfel, Roter Ciserapfel. Diese Sor- |
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teilt werden soll.
Den Anregungen folgend, die im vorigen Jahre im Kreise der Teilnehmer geäußert worden sind, hat die Kursleitung dieses Mal die Zahl der Vorlesungsstunden um ein geringes vermindert . .. - -- - künstlerischen Darbietungen
Gelegenheit zu sportlichen
Christenlehre für die Neukonfirmierten der Petrus- gemeinde. 9.45: Pfarrer Lic. Sßaas; 10.45: Kinder- kirche für die Petrusgemeinde. — Klein-Linden. 9: Hauptgottesdienst: anschließend Abendmahl für die älteren Verheirateten: 11: Kindergottesdienst. — Dicseck. 9.30; 10.45: Kinderkirche. — Alten-Buseck. 10. — Kirchberg. 10: Kirchberg: 11: Christenlehre für die weibliche Jugend: Kollekte für Homberg an der Ohm: 1.30: Mainzlar. — Hausen-Garbenleich. 10: Hausen: 1: Garbenteich. — Watzenborn-Steinberg. 9.15: Beichte; 9.30: Predigtgottesdienst: im Anschluß hl. Abendmahl der Alten: Kollekte: 1: Christenlehre. — Lieh. 9.30: Stiftsdechant Kahn; Christenlehre für die weibliche Jugend: 12.45: Kin- dergottesdienst. — Rieder-Bessingen. 2: Stiftsdechant Kahn.
uerwenden nachweisbar mit beitem Erfolg „Flci- icber's Kugelgelenk-
Gießener Wochenmarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochcnmarkt: Butter 210 bis 220 Pfennig das Pfund, Matte 30 bis 35, Wirsing 20 bis 25, Weißkraut 15 bis 20, Rotkraut 20 bis 25, Gelbe Rüben 10 bis 15, Rote Rüben 10 bis 15, Spinat 20 bis 30, Römischkohl 10 bis 15, Bohnen (grüne) 25 bis 30, Dohnen (gelbe) 25 bis 30, Feldsalat 120 bis 150, Tomaten 15 bis 20, Zwiebeln 10 bis 15, Meerrettich 70 bis 150, Kürbis 5 bis 8, Pilze 40 bis 45, Kartoffeln 5, Falläpfel 4 bis 5, Aepfel 10 bis 20. Birnen 10 bis 20, Preiselbeeren 35 bis 40, Pfirsiche 45 bis 70, Brombeeren 55 bis 60, Zwetschen 8 bis 12, Mirabellen 15 bis 20, Reineclauden 15 bis 20,' Junge Hähne 120 bis 130, Suppenhühner 100 bis 120 das Pfund: Käse (zehn Stück) 60 bis 140; Tauben, 70 bis 90 Pfennig das Stück, Eier 15 bis 16, Blumenkohl 30 bis 80, Salat 10 bis 15, Salat- gurken 10 bis 25, Einmachgurken 2 bis 4, Endivien 10 bis 15, Ober-Kohlrabi 10 bis 15, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 20, Sellerie 10 bis 30 Pfennig das Stück; Kartoffeln 4 bis 4,50 Mark der Zentner.
loff sein: „Deutsche Historiker und Staatsmänner als Hüter und Bildner der deutschen Sprache" (Dienstag, 1. Oktober, 4 bis 6 Uhr, im botanischen Hörsaal), und die musikhistorischen Erläuterungen und kammermusikalischen Darbietungen (Violine und Klavier) von Dr. Gerber: „Sebastian Bach" (Freitag, 4. Oktober. 4 bis 6 Llhr, C*of3er Hörsaal der Universität). — Rähercs teilen die Anzeigen mit.
Teilnehmerkarten, die zur Teilnahme an allen Vorträgen, allen hier genannten künstlerischen Veranstaltungen, den Lehrausflügen (freie Bahnfahrt), einem Theater- und einem Orchester- konzertabend berechtigen, sind in der Geschäftsstelle der Ferienkurse (Sekretariat der Universität, Dismarckstraße 22) zu erhalten.
Blumen- und Obstausstellung.
Die Herbstblumen- und Obstaus- st e l l u n g des hiesigen Gartenbauve.reins in der Turnha-ile am Oswaldsgarten wird heute Rachmittag durch den Vertreter des Landwirt- schasislammer-^.-usschusses, Landtagsabgeordneten Fenchel, eröffnet werden. Der große Raum des Ausstellungslolals ist bereits in einen einzigen dusi-ichen B'.umengarten umgewandelt. In ihm sind den kostbaren Rosen der berühmten Ro'ensirrna Gebr. Schultheis aus Steinfurth ein bevorzugter P!ah eingeräumt. Mehr ais tausend ver edelsten Ro.en aller Klassen und Färbungen, darunter die besten Reuheiten der letzten und allerletzten Zeit, zeigen dem Beschauer ihren Farbenreiz und beweisen, daß die Rosen von heutzutage in ihrer großen Mehrheit dann am allerschönsten zu blühen beginnen, wenn a'le anderen Blumen bereits damit zu Ende sind. Eine recht beachtenswerte Leistung in Rosen beobachtet man ferner in der Einsendung eines jungen Anfängers, des Gärtners Steinhauer, Klein-Lind en.
Trotz des Massenaufgebots schöner Rosen von Verschiedener Seite steht dennoch die ganze Veranstaltung ;m Zeichen der Dahlien, die er volkstümlichsten Prachtblume des Rachsommers und Herbstes, deren Flor nie zu Ende ist, wenn die Vorbolen des nahenden Winters dem Blühen ein gewaltsames Ende bereiten. Schon seit einer Reihe von Jahren sind wir gewohnt, den Dah- lienflor der hiesigen Samenhandlung Heinrich
vielen Markierungen bieten reiche Gelegenye^ zu Spaziergängen aller Art und Entfernung.
** Die Museen sind am morgigen Sonntag von 11 bis 13 Uhr geöffnet.
•* Anlagenkonzert findet morgen, Sonntag, 11 ilfjr durch das Musikkorps des 1. Datl. 15. Jnf.-Rgts. bei günstiger Witterung in der Südanlage statt. Leitung: Obermusikmeister 2ö* der. Die Musikfolge ist: 1. Armeemarsch I, Rr. 95. Marsch der Kurbrandenburger, K. Zimmer. 2. Präludium, Chor und Tanz aus der Operette „Das Pensionat", Frz. v. Suppe. 3. A. Zwei Rosenlieder: a) Monatsrose: b) Wilde Rose. Philipp zu Eulenburg. B. Zweiter Sah: „Der Jongleur" aus der Ballet-Suite „Seiltänzer und Gaukler", P. Eim, Gießen. 4. „In der Venusgrotte", Walzer, 2oh. Richardy. 5. Armeemarsch II, Düppeler Sturmmarsch, G. Piefke.
** Gesetzliche Gesellenprüfungen. Die Anmeldungen für die Herbstgesellenprüfungen im Oktober betrifft eine Bekanntmachung in. unserem heutigen Anzeigenteil. Interessenten seien auf diese Anzeige besonders hingewiesen.
** Betriebsunfall. Gestern erlitt der 22 Jahre alte Bergmann Georg Schlich aus Klein- Linden im Schacht des Gießener Braunsteinbergwerkes dadurch einen Unfall, daß ihm ein Stützbalken, ein sog. Schachtstempel, gegen die Rippen siel. Der bedauernswerte junge Mann erlitt dadurch einen Rippenbruch und mußte von der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz nach der Chirurgischen Klinik verbracht werden.
Friedberger Herb st pferdemarkt. Man schreibt uns: Der Friedberger Herbstpferdemarkt findet am 22. Oktober statt. Ab 20. September werden Anmeldungen zur Prämiierung entgegen- genommen. Für die Prämiierung stehen wertvolle Preise bereit. Anmeldeformulare sind bei der Bürgermeisterei Friedberg erhältlich. Es ist damit zu rechnen, daß die Prämiierung eine recht starke Beteiligung aufweisen wird. Die beliebte Friedberger Pferdemarktlotterie gelangt am 23. Oktober zur Ausspielung.
** Eine Magirus-Kolonne, bestehend aus Lastkraftwagen, Omnibussen und Feuerwehrfahrzeugen, wird am kommenden Montag unsere Stadt passieren. Das Erscheinen dieser Fahrzeugkolonne wird, wie auch in anderen Städten, sicherlich auch bei unserer Einwohnerschaft Interesse erregen.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, 22. September. 17. Sonntag nach Trinitatis.
Siadlkirche. 8 Uhr: Pfarrassistent Schlaudraff: zu- gleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Matthäusgemeinde: 9.30: Pfarrer Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde; Pfarrer Becker. — Iohanneskirche. 8: Pfarrer Bechtols- Heimer; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde; 9.30: Pfarrer Ausfeld; zugleich Militärgottesdienst; 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde; Pfarrer Ausfeld; 8: Bibel- befprechung im Johannessaal; Pfarrer Ausfeld. — Kapelle des Alien Friedhofs. 9.30: Pfarrassistent
= Dad-Rauheim, 20. Sept. Die hochherzige Millionen st iftung von Frau Kerckhoff (Los Angeles) für die Errichtung eines Herzforschungsinstituts bildet noch immer das Tagesgespräch unter Einheimischen und Kurgästen. Man rühmt den edlen Sinn der von vorbildlicher Menschenfreundlichkeit beseelten Stifterin. Lind wenn man sich die unermeßliche Bedeutung des Instituts für die Wissenschaft und im Zusammenhang damit für die weitere Aufwärtsentwickelung unseres hessischen Ctaatsbades überlegt, wenn man ferner auch nur annähernd den Segen ermißt, der von der Forschungsstätte und den Stiftungen der leidenden Menschheit zuströmen wird, dann vergißt man auch nicht den Männern zu danken, die sich neben der hochherzigen Stifterin um die Gestaltung und Ausführung des hochherzigen Stiftungsplanes unschätzbare Verdienste erworben haben. Jedermann weih hier, daß Stadt und Bad in erster Linie Prof. Dr. G r o e d e t, dem behandelnden Arzt der Stifterin, unendlich viel zu danken haben; dah Dad-Rauheim durch die Vermittlung von Prof. Dr. G r o e d e l zu der Stiftung kam, weih man auch an den behördlichen Stellen mit der gesamten Bevölkerung zu schätzen. Die Stadtverwaltung hat in einem besonderen Schreiben den Dank der Stadt an Prof. Dr. Groedel übermittelt. Auch Bürgermeister Dr. Ahl und Kurdirektor v. Doehmer haben sich durch wirkungsvolle Mitarbeit um das Zustandekommen der Stiftung in hervorragender Weise verdient gemacht. Prof. Dr. Groedel
Segler gewinnt Höhe, er steigt immer weiter im Aufwind. Der Führer dreht eine Kurve und überfliegt seine Startstelle. So kann er minuten-, ja stundenlang segeln. Das will dem Außenstehenden einleuchten. Er versteht jetzt, daß das leicht gebaute Segelflugzeug vom Aufwind sozusagen in die Höhe geblasen wird. Um dauernd vorwärts zu fliegen, muß auch das Segelflugzeug einen Gleitflug beschreiben, aber innerhalb der aufsteigenden Luft, mässe, die es schneller in die Höhe hebt, als es selber sinkt.
Diese Ausführungen mögen zur Erläuterung der am morgigen Sonntag stattfindenden Ausstellung der beiden Flugzeuge dienen.
Karl H. Schmidt.
Gießener Ferienkurse.
Die Gießener Ferienkurse werden am 30. September, 10 Llhr, in der kleinen Aula der Llniversität (1. Stock) durch S. Magnifizenz den Rektor eröffnet werden. Den ersten Vortrag wird nach der Eröffnung Prof. Victor halten: „Lessing". Die Eröffnungsfeier und der Festvortrag von Prof. Victor sind für jedermann unentgeltlich zugänglich. Lieber die anderen Vorträge, die während der Ferienkurse gehalten werden sollen (etwa 40 Vortragsstunden), wird der Stundenplan genaue Auskunft geben, der bei der Eröffnung an die Kursteilnehmer ver-
Es ist die elnsachlle und sicherste Bandage, weck die Veloue in einem Kugelgelenk nach allen Seiten drehbar ist und genau die Brnchvione «abriegelt". Das Kugelgelenk' Bruchband übt an keiner Kärversielle einen lanigen Druck nuö. Wundscheuern, selbst bei schwerster Arbeit und der größten Hitze, tit gänzliw ausgeschlossen: etz halt auch schwerste Brüche nut Sicherheit unter Garantie zurück. Wo noch Aussicht aus
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des Bruches vorhanden ist, wird diese — durch das<<ragen meines Bandes bei Tag und Nacht — naturgemäß beträchtlich gefördert. 'Jhir Maßanseriiguna. Ärztlich be« gntachiet.VieleDanrschreiben.Vollkommen konkurrenzlos! Kostentose Bors üb- tu im des neuesten Modells (auch die Herren Aerzie sind Höst, eingeiaden» in («icHcn: Hotel „Prinz Carl", SeiterStveg. Dienstag, den 24. September, 10-5 Uhr.
Der Erfinder und alleinige Hersteller: Boul Wer, ZrelsöM (Wz). !IIlI>IIII!IIIIIIIIIIIIIIlIlIIIIII»lIIIIIIIIIIIIII!!»IIIIII!III!IIIIlIIU
hat übrigens durch seine verdienstvolle Mitarbeit an dem großen Werk die Tradition seiner Familie gewahrt; ist es doch sein Vater gewesen, der als einer der ersten hiesigen Aerzte von internationalem Ruf den Weltruf unseres Bades begründen half und damit ganz wesentlich zum Aufstieg Dad-Rauheims beigetragen hat.
Rach dem bereits vorliegenden, von Daurat Metzger vom Hochbauamt Friedberg (der auch das im Mai d. I. eingeweihte neue Medizinische Institut des Bades erbaute) entworfenen Bauplan wird das neue Institut ein kunstvoller Monumentalbau und damit eine weitere Zierde im Dauhild des engeren Dadegebietes werden. Als Bauplatz ist das Gelände am rechten Llsaufer gegenüber dem Dadehaus 8 ausersehen. 2n diesen Tagen konnte man dort schon die vorläufige Absteckung und Abgrenzung des Dau- bezirks beobachten. Mit den Arbeiten wird baldigst begonnen werden, und man spricht davon, daß das Institut schon im nächsten Herbst seiner Bestimmung übergeben werden soll.
Frau Kerckhoff, unsere hochgeschätzte Ehrenbürgerin, ist 72 Jahre alt und Deutsch-Amerikanerin, deren Verwandte zum Teil noch in Deutschland leben. Ihr Rame und der Rame ihres verstorbenen Gatten werden für alle Zeiten mit der Geschichte unserer Stadt eng verknüpft fein und für immer weiterleben im Gedächtnis von Einwohnerschaft und Kurgästen, genau so wie eine andere edle Stifterin, Frau v. Koni h k y, und ihr vor 60 Jahren begründetes Werk unvergessen geblieben find.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 21. September.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, 22. September. 18. Sonntag nach Pfingsten.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Frauen; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt: 11: Messe mit Predigt; 14: Andacht. — Grünberg. 9.30: Messe mit Predigt. — Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt. — Echzell. 11: Messe mit Predigt. — Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. — Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt.
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