Ausgabe 
21.9.1929
 
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Ser Gießener Straßenbau im Sommer 1929.

Die Stadtverwaltung hat im Laufe dieses Sommers ein umfassendes Programm zur Verbesserung unserer Straßen und damit zur Verschönerung desStadt- bild es durchführen lassen. Daß Arbeiten in diesem Ausmaße trotz der angespannten Finanz­lage unternommen werden konnten, ist einerseits der sorgsam abwägenden Tätigkeit der Stadt­verwaltung, anderseits aber auch der Einsicht und Entschlußkraft des Etadtrates bei der Bewilli­gung der erforderlichen Mittel, sowie der Opfer­freudigkeit der Steuerzahler zu danken. Wenn auch mancher Bürger über die anhaltendeBud­delei" wohl gemurrt haben mag, so ist am Ende aber doch jedermann zufrieden damit, daß unsere Straßen in immer größerem Umfange ein zeit­gemäßes und befriedigendes Aussehen erhalten. An

Fahrbahnen

wurden im Laufe dieses Sommers hergestellt in

Gußasphalt: Bahnhofstraße zwischen Lö­wengasse und Neustadt, Neustadt, Wagengasse und Westanlage: letztere ist gegenwärtig noch im Bau begriffen. Insgesamt handelt es sich hierbei um eine Arbeit von rund 7000 Quadrat­metern.

Grobpflasterung mit Mansfeld er Schlackensteinen: Wetzlarer Weg von der Frankfurter Straße bis zur Klinikbrücke (die Herstellung des anschließenden Teils des Wetz­larer Wegs ist für das nächste Jahr in Aussicht genommen), Westanlage an der Bahnunterfüh­rung zur Hanrmstrahe. Insgesamt sind hier rund 3400 Quadratmeter neugestaltet worden.

Kleinpflasterung: Kaiserallee vom Alten Nödgerweg bis über die Dolkshalle hinaus, Marburger Straße von der Friedhofsallee bis zur städtischen Unterhaltungsgrenze, Rodheimer Straße von der Krofdorfer Straße bis zur Hardt- allee: das letztgenannte Straßenstück befindet sich zur Zeit noch in Arbeit. Insgesamt kommen hier 8000 Quadratmeter in Betracht.

Kaltasphalt (Tränkdecke): Friedrich­straße von der Frankfurter Straße bis zur Rod­hohl, Löberstraße, Stephanstraße, Dismarckstrahe zwischen Löberstraße und Ludwigstraße, Garten- straße von der Ludwigstraße bis Am Nahrungs­berg, Gutenbergstrahe, die noch in Arbeit ist. Insgesamt handelt es sich hier um 12 000 Quadratmeter.

Oberflächenbehandlung mit Kalt­asphalt: Schiffenberaer Weg vom Bahnüber­gang bis zur städtischen Unterhaltungsgrenze,

Dismarckstrahe von Ludwigstraße bis Gnauth- straße, Bleichstrahe von Ludwigstraße bis Ste­phanstraße, Am Nahrungsberg von Licher Straße bis Bergstraße, Roonstraße von Kaiser­allee bis zum Wicseckweg, Wiesecker Weg von Marburger Straße bis zur städtischen Unterhal­tungsgrenze, Krofdorfer Straße von der Rod­heimer Straße bis Schützenstrahe, Grünberger Straße von der Volkshalle' bis zur städtischen Unterhaltungsgrenze, Wiesenweg zum Philo- svphenwald, Licher Straße von der Georg-Philipp- Gail-Strahe bis zum Kasernenweg, Gnauthstrahe von Lessingstrahe bis Schiffenberger Weg. Ins­gesamt belaufen sich diese Arbeiten auf einen Umfang von 17 000 Quadratmeter.

Neben diesen Fahrbahn-Erneuerungen wurden noch zahlreiche Hcrstellungsarbeiten geleistet, u. a. in der Uhlandstraße, am Studentensteg usw. Weiter wurden auch

große Flächen von Bürgerff eigen neu hergeskellt und zahlreiche Bürgersteige in allen Stadtgegen­den repariert: es sei nur u. a. an die umfang­reichen Dürgersteigarbeiten in der Goethestrahe von der Südanlage bis zur Wieseckbrücke, in der Neustadt, in der Bahnhofstraße und im Wetz­larer Weg erinnert. Bürgersteig-Neugestaltungen erfolgen gegenwärtig noch in größerem Ausmaße in der Westanlage und in der Rodheimer Straße.

Bei allen Arbeiten der Strahenneugestaltung mußten auch noch Kabelverlegungen des Elek­trizitätswerkes und des Telegraphcnamtes, oder Rohrverlegungen des Gas- und Wasserwerkes mit in Kauf genommen werden, wodurch natur­gemäß die Straßenbauarbeiten mancherlei Hin­dernissen begegneten. Trotzdem wurden für das umfangreiche Strahenbauprogramm, bei dem es sich in der

Fahrbahn- und Bürgetffeig-^erffeUung um insgesamt weit über 50 000 qm

handelte, unter Berücksichtigung der gegenwärtig noch laufenden Arbeiten nur rund fünf Monate (Mai bis September einschließlich) benötigt. Wenn man berücksichtigt, daß das mit der Durch­führung dieses Programms beauftragte städtische Tiefbauamt natürlich auch noch eine Reihe an­derer Bauarbeiten, wie z. B. die Befestigung der Wieseckufer, Herstellung der Rodelbahn, Ar­beiten an Tennisplätzen usw. zu erledigen hatte, so muß man sagen, daß von den Beamten des Tiefbauamtes eine sommerliche Arbeitsleistung vollbracht wurde, die die volle Anerkennung der Bürgerschaft verdient.

Daten für Montag, 23. September.

Sonnenaufgang 5.46 Uhr, Sonnenuntergang 17.58 Uhr. Mondaufgang 19.45 Uhr, Monduntergang 11.11 Uhr.

Tag- und Nachtgleiche. 1791: Theodor Körner in Dresden geboren; 1885: der Maler Karl Spitz­weg in München gestorben.

Turner-Heimkehr aus Amerika.

Gestern abend trafen mit dem gegen 20.30 Uhr von der Wasserkante hier ankommenden Zuge die beiden Hessenturner, Schneider, Butzbach, und Reuter, Gießen, von ihrer A m erika- reife zurückkehrend, nach etwa siebenwöchiger Abwesenheit wieder in der Heimat ein. Eine ge­waltige Menschenmenge, in der Hauptsache Tur­ner, Turnerinnen und Turnfreunde, hatte sich auf dem Bahnsteig und am Bahnhof zum Emp­fang der beiden Amerikafahrer eingefunden. Tur­ner Schneider, Butzbach, konnte leider hier keinen Zwischenaufenthalt mehr nehmen, sondern fuhr mit dem Zuge sofort nach seiner Heimat­stadt Butzbach weiter, jedoch gedachte er vor der Abfahrt mit einem kräftigenGut Heil" der Stadt Gießen. 2mPostkeller" fand eine vom Turnverein von 1846 veranstaltete Begrüßung des Turners Reuter statt. Der erste Sprecher des Tv. 1846, Bureaudirektor Erle, begrüßte den heimgekehrten Turnsreund herzlich und gab seiner Freude besonders darüber Ausdruck, daß beide Turner von ihrer Amerikareise gesund wieder angelangt sind und auf ihrer Fahrt viele wertvolle Eindrücke, auch vom deutschen Turnen in Amerika, gewonnen haben. Ferner begrüßte der Redner das kürzlich aus Amerika eingetrof­fene Mitglied Gartenschläger. Turner Reuter dankte für die Begrüßung durch den

ersten Sprecher, zugleich auch im Namen seines Turnfreundes Schneider. Er schilderte in einigen Ausführungen ihre Erlebnisse in Amerika und überreichte dem ersten Sprecher Erle, sowie dem Oberturnwart Erb als Auszeichnung durch die amerikanischen deutschen Turner die Nadel des Nordamerikanischen Turnerbundes. Weiter wurde mitgeteilt, daß Turner Schneider,Butz­bach demnächst in Gießen einen Vortrag über die Reise halten wird. Beim Gesang von schönen Turnerliedern und flotter Musik der Kapelle Topp nahm der Abend einen allseits befriedi­genden, schönen Verlauf.

Bornotizen.

Tageskalender für Samstag. VDA. Herbstfest, 18 Uhr, auf der Liebigshöhe. Obst- und Gartenbauverein: Herbstblumen- und Obstausstellung in der Turnhalle am Oswalds- garten. Verein Wanderlust Gießen: Unter* Haltungsabend (Konzert und Theater), 20 Uhr, im Kath. Vereinshaus. Kurzschriflverein von 1861 und Damenverein Gabelsberger: Dereins- abend auf der Karlsruhe, 20.30 Uhr. Ge­flügel- und Dogelzuchtverein Gießen und Um­gebung: Monatsversammlung, 20 Uhr. im «Hessi­schen Hof". Cisenbahn-Fahrbeamten-Verein Gießen: Hauptversammlung, 20 Uhr, im Der- einslokal. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: «Verdun". Astoria-Lichtspiele:Der Schrecken von Oklahoma" und Polizeipatrouille um Mitter­nacht".

Tageskalender für Sonntag. Obst- und Gartenbauverein Gießen: Herbstblumen- und Obst-Ausstellung in der Turmhalle am Oswalds- garten. Ausstellung des Segelflugzeuges Stadt Gießen", 9 bis 19 Uhr in der Turnhalle des Realgymnasiums. Konzert Minna Körner,

15.30 Uhr, Im Saale der Musikschule, West­anlage 48. Verein Rudersport Gießen: Ab- rudem gemeinsam mit der Gießener Ruder­gesellschaft, 15 Uhr. Gießener Radfahrverein 1885: Familienzusammenkunft, 16 Uhr, auf der .Karlsruhe". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: «Verdun". Astoria-Lichtspiele:Der Schrecken von Oklahoma" und .Polizeipatrouille um Mit­ternacht".

*

** Auszeichnung f ü r gemeinnütziges Wirken. Dem Geh. Kommerzienrat Louis E m m e l i u s von hier wurde in Anerkennung seiner langjährigen verdienstvollen Tätigkeit für die Tabak­berufsgenossenschaft, deren Vertrauensmann Ge­heimrat Emmelius feit 40 Jahren ist, von dem Prä­sidenten des Reichsversicherungsamtes die Bödiker- Denkmünze verliehen.

** Schulpersonalien. Auf Grund des Altersgrenzegesetzes tritt der Oberstudienrat an der Oberrealschule in Gießen Dr. T r a p p am 1. Oktober in den Ruhestand. Ernannt wurden der Lehrer Fritz Geiger zu Ober-Florstadt und der Lehrer Ludwig R u n k zu Okarben zu Lehrern an der Volksschule zu Nidda.

** DieJsraelitische Religionsgesell­schaft (Steinstraße) ist jetzt durch eine Verordnung des hessischen Ministers für Kultus und Bildungs- wesen als öffentlich-rechtliche Körperschaft staatlich anerkannt worden. Eine neue Verfassung wurde zu- gleich festgelegt. Die am Sonntag nach der neuen Wahlordnung stattgehabten Vorstandswahlen er­gaben folgendes Resultat: Zu Vorstandsmitgliedern wurden ernannt: A. Fröhlich, L. Sondheim, S. Wetterhahn, I. Mendel, F. Baer; zu Beiratsmitgliedern: F. Austerlitz, S. Joseph, I. Grünewald, F. Loeb, Dr. L. Rosen­thal.

,e Kirchenmusik in der Johannes- kirche. Man teilt uns mit: Am morgigen Sonntag wirkt in dem Gottesdienst der Io- hanneskirche unsere Militärmusik mit. Es dürfte von Interesse sein, daß dabei eineSonatine" von Gottfried Reiche dem ersten Trompeter unter I. S. Bach, aus dem Jahre 1696 zum Vortrag kommt. Wie Dach ein Meister der fugenartigen Musik war, so läßt sich auch aus dieser Sonatine erkennen, daß Gottfried Reichs diesen Weg geht. Der Grundgedanke der Kom­position ist wohl das Wort der Schrift:Ich freue mich im Herrn und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott." Anfang und Schluß bringen die innige Freude des gläubigen Gemütes zum Ausdruck, während in dem lebendigen Mittelsah die einzelnen Stimmen wetteifern im Bekenntnis: Die Seele ist fröhlich in Gott." Es ist zu be­grüßen, daß Obermusikmeister L ö b e r diese alte, kraftvolle Kirchenmusik zum Vortrag bringt. Gottfried Reiche sagt von ihr:Sie ist dem höchsten Gott zu Ehren und dem Musieis zu Nutz und Vergnügen an das Licht gegeben.

** Weltreisepost vomGraf Zeppe­lin", und zwar ein Brief und eine Postkarte, die mit den Marken und Poststempeln dieser seltenen Beförderungsmöglichkeit versehen sind, wurden von einem eifrigen Philatelisten im Schaufenster des Schuhgeschäftes R e i ß in der Mäusburg zur öffent­lichen Schau gestellt. Unsere Briefmarkensammler seien auf diese seltenen Stücke hingewiesen.

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Gießen, den 21. September 1929.

Dienst.

Wenn man das Wort Dienst hört, so denkt man meist nur an Pflichten und Lasten, an Gleichförmigkeit der Stunden, an Verantwortung und Unannehmlichkeiten. Manches davon läfot sich gewiß auch nicht in Abrede stellen. Aber es gibt dazu doch auch Entschädigungen, die durchaus nicht leicht wiegen, sondern ihre große Bedeutung für uns haben. Nicht nur für den, dem der Dienst gilt, sondern auch für den, der den Dienst verrichtet. Und es ist gewiß kein ganz leichtes Verdienst der Männer, seien es Dichter oder Philosophen, die ein Ethos des Dienstes verkündet, seine hohe Bedeutung auch im Sinne der Persönlichkeitskultur hervorgehoben haben.

Wir schauen auf Beispiele der Geschichte zu­rück und finden dort erschütternde Pflicht­erfüllung. Der Begriff Dienst wurde so hoch gefaßt, so innig mit dem Begriff Treue ver­bunden, daß er nichts weniger bedeutete als Er­füllung bis zum Letzten, bis zum Tode.

Wir blicken in das heutige Getriebe, finden viele Formen verändert, begegnen da und dort auch einer laxen Auffassung vom Dienst: aber im großen und ganzen ist das Prinzip doch gleich geblieben. Gewiß ist eine Fremdheit un­vermeidlich gewesen. Sie kam mit den neuen Wirtschaftsformen, die an die Stelle der engen Verbundenheit dessen, dem der Dienst galt, und dessen, der den Dienst verrichtete, die einfache Entlohnung setzte. Was einst nahe Beziehun­gen zwischen beiden schaffenden Kräften, zwi­schen Führer und Geführtem, zulieh, ist heute aufgehoben. Aber das Ethos des Dienstes ist geblieben, trotz allem. Und je verantwortungs­reicher der Dienst ist, desto mehr wird er den Menschen an seine Pflicht binden, daß er die Pflicht gar nicht mehr als Last empfindet, son­dern als eine Selbstverständlichkeit und als eine Wirksamkeit aus eigenem Entschluß und zu eige­ner Freude. Es trifft nicht zu, daß Dienst nur Last bedeutet. Wäre er es, wir wären schon alle zermürbt, innerlich ausgerieben. So aber wachsen wir in den Dienst hinein, gewinnen ihn lieb, er wird uns etwas, das wir nicht missen möchten. Und wenn wir eines Tages von ihm fern sind, wenn wir nicht mehr die Hände regen können für ein Werk, dem wir viele Jahre unsere körperliche und geistige Arbeitskraft, unsere Gedanken und Wünsche gewidmet haben, so fehlt uns etwas, unser Dasein hat gewisser­maßen seinen Wert zum großen Teil verloren. So kommt es auch, daß viele unserer Pflicht- getreuen, die eines Tages ausgeschieden werden aus dem Pflichtenkreise, sich herzlich unglück­lich fühlen.

Man denke sich z. D. einen Mann auf der Loko­motive. Ein verantwortungsvoller Posten wie wenige. Er kennt seine Maschine, er weiß genau, wie sie auf den Hebeldruck arbeitet. Er kennt auch die Strecke, die er tausendmal gefahren ist und immer wieder fährt. Alltag für ihn. Ge­wiß. Aber ein Alltag, der auch seine Freude hat. Es wird ihm gewiß nicht völlig bewußt, er macht sich auch keine Gedanken darüber. Und ebensogut kann es vorkommen, daß er den Ge­danken hegt: Jetzt einmal frei sein von allen Pflichten. Das ist verständlich und muß so fein. Aber wenn er dann frei ist, so fehlt ihm doch etwas. Die Maschine fehlt ihm und der Pflichten­kreis. Der Dienst hat ihn so stark für sich in Anspruch genommen, daß er nur für seinen Dienst und in seinem Dienste denken und fühlen kann.

Und denken wir dann auch an die Dienst­erfüllung, die genau wie in alten Tagen bis xum Letzten geht, die das Werk voranstellt und die eigene Persönlichkeit hintennach, bann kom­men wir wohl nicht dazu, vom Dienste gering zu denken, sondern ihn hoch zu halten wie nur irgendetwas in unserem Leben. Zuweilen ist ct sogar das weit Größere als das, von dem wir meinen, daß es bedeutsam sei. Sr.

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1593: der Kupferstecher Matthäus Merian in Basel geboren; 1792: der französische Nationalkonvent proklamiert die Republik; 1862: Aufhebung der Sklaverei in Amerika durch Abraham Lincoln.

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