Ausgabe 
21.8.1929
 
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v Gedern. 20. Aug. Der heute hier ab­gehaltene August-Schweinemarkt er­freute sich eines großen Auftriebs. Die 883 auf- getriebenen Tiere waren bei schwunghaftem Han­del bald ohne Lleberstand abgesetzt. Unter den Preisen war großer Unterschied. Wahrend bei Beginn des Marktes für sechs Wochen alte Ferkel 40 bis 42 RM. bezahlt wurden, konnte man gegen Schluß Tiere gleicher Qualität 'ür 28 RM. kau­fen. Der Durchschnittspreis betrug 35 AM. Acht bis zehn Wochen alte Läufer waren je nach Qualität von 50 Ml. ab zu haben.

-4- Ober-Schmitten, 18. Aug. Del den Schluharbeiten zur Verlegung desVidda­bet tes stieß man insofern auf Schwierigkeiten als sich geschlossene Basaltmassen im Untergrund vorfanden. Die Bohrungen und Sprengungen nahmen über eine Woche Zeit in Anspruch. Oetzt ist das Dachbett freigelegt, so daß die Stützmauer aus Beton fertiggestellt werden kann Das alte Dachbett ist bereits eingeebnet. Es zeigt sich daß die Verlegung der Vidda das Dorf­und Landschaftsbild am Vordosteingang d.s Ortes wesentlich verschönert hat.

h. U l f a , 19. Aug. Hier haben sich die Land­wirte und Dreschmaschinenbesi tz e r au, einen Stundenlohn von acht Mark für Dresch­arbeit geeinigt. Das Maschinenpersonal erhalt außerdem freie Verköstigung. Bedenkt man wei­ter, daß an Hilfsarbeitern beim Dreschen noch etwa zehn Personen erforderlich sind, die bei freier Kost einen Stundenlohn von 60 Pfennig erhalten, so kann man ersehen, daß dem Land­wirt der Dreschtag hoch zu stehen kommt.

Kreis Lauterbach.

A Lauterbach, 20. Aug. Dieser Tage ver­schleppte ein junger Mann vom hiesigen Nord- bahnhof aus ein achtjähriges Mädchen, das mit mehreren Schulkolleginnen einem Festzug bis an den Bahnhof gefolgt war, in die Nähe des Stein­bruches Vaitsberg. Der Unmensch hat sich dort in unsittlicher Weise dem Kinde genähert. Das Kind konnte schließlich flüchten. Gestern konnte der -ia= ter in der Person eines Schwerkriegsbeschädigten von der Polizei ermittelt werden.

Wirtschaft.

* D i e Verhandlungen bei der Frankfurter Allgemeinen. Wie wir er­fahren, haben die Verhandlungen über das Schick­sal der Frankfurter Allgemeinen Ver sicher rmgs- A -G. den ganzen Vormittag gedauert und wer­den voraussichtlich auch die Vachmittagsstundcn voll in Anspruch nehmen. Man ist bestrebt, vor allem ans den Banken, die im Aufsichtsrat ver­treten sind, ein Konsortium zustandezubringen, das einen Kredit gewähren soll, mit dessen Hilfe die Verpflichtungen dem Ausland gegenüber ab­gedeckt werden können. Heute nachmittag wird auch darüber verhandelt werden, ob die Reichs- bank sich in irgendeiner Form zur Mithilfe be- reiterklären wird. Die Verwaltung der Süd­westdeutschen Dank A.-G., die bekanntlich gestern ihre Zahlungen eingestellt hat, ist zusammen mit einem Revisor damit beschäftigt, den endgültigen Status aufzustellen. Vach einem vorläufigen Sta­tus standen 16,2 Mill. Mk. Kreditoren 16,3 Mill. Mark Debitoren gegenüber. An flüssigen Mitteln waren noch vorhanden 200 000 Mt. Kasse und Dankguthafen, 100 000 Mk. Wechsel, ferner 0,5 Mill. Mk. Effekten.

* EinStillhaltekonsortium". Die bisherigen Feststellungen der Kommission und des Aufsichtsrates der Frankfurter Allgemeinen Ver- sicherungs-A.-G. haben erhebliche Engagements im Kmizern ergeben, die jedoch bei ruhiger Ab­wicklung durch die Aktivposten, das Aktien­kapital und die Reserven gedeckt sind. Hm eine derartige Abwicklung zu ermöglichen, haben die der Gesellschaft nahestehenden Banken: Direktion der Disconto-Gesellschast, Commerz- und Privat­bank A.-G., Darmstädter und Vationalbank, Deutsche Bank, Deutsche Effekten- and Wechsel­bank, Berliner Bankinstitut 2osef Goldschmidt & Co., Gebrüder Bethmann, 3. Dreyfus & Co., Hardy & Co., Jacob S. H. (Stern beschlossen, sich an die Spitze eines sofort zu bildenden Stillhalte­konsortiums zu stellen, dem sich die Banken­gläubiger anschliehen sollen. Daneben wird ein Garantiekonsortium geschaffen, das die Abwick­lung und den Abbau bzw. die Heberführung der Geschäfte bewirken wird. Dieses Garantie­konsortium, das die erforderlichen Gelder vor­legen wird, soll ebenfalls durch die oben ge­nannten Danken ins Leben gerufen werden. Es wird erwartet, daß die Oesfentlichkeit den an diesen Aufgaben mitwirkenden Banken Zeit und Ruhe für ihre schwierige Arbeit läßt, der sie sich im Interesse der Gesamtwirtschaft unter­ziehen.

Vertrag Allianz - Frankfurter Allgeme ine abgeschlossen. Am Diens­tag abend ist der der Oesfentlichkeit bereits be­kannte Garantievertrag zwischen der Allianz und Stuttgarter Verein Dersicherungs-A.-G. und der Franfiurter Allgemeinen Dersicherungs-A.-G. zum endgültigen Abschluß gekommen. Danach übernimmt die Allianz die Garantie für alle Verpflichtungen aus dem direkten Versicherungs­geschäft der Frankfurter Allgemeinen, also aus der Feuer-, Wasserleitungsschaden-, Einbruchs­diebstahl-, Aufruhr-, Glas-, Transport-, Kraft­fahrzeug-, Unfall», Haftpflicht- und Regenver­sicherung Dürgschaften für gestundete Zölle. Steu­ern, Abgaben, Frachten, Spritmonopole, Kauf­gelder, Lieferungs- und Leistungs-Kautionen, Prozehkautionen, Holzkautionen, Kohlenkaufgel­der und Exportkreditversicherungen. Vicht von der Garantie ersaßt sind insbesondere die mit der Absahfinanzierung zusammenhängenden Ge­schäfte, Hypothekenversicherungen, Finanzgaran­tien und sonstigen Kredite und Versicherungen. Damit sind nicht nur sämtliche Ansprüche der Versicherten in den von der Garantie erfaßten Zweigen in jeder Richtung sichergestellt, son­dern es sind auch Vorbedingungen für eine ruhige Fortführung des Versicherungsgeschäftes der Frankfurter Allgemeinen geschaffen. Beab­sichtigt ist, den gesamten Versicherungsbestand auf e'ine sofort zu gründende voraussichtlich Reue Frankfurter Allgemeine Versicherungs-A.-G. zu benennende Gesellschaft zu überführen, deren wirtschaftliches Zentrum Frankfurt a. M. verblei­ben wird. Hiermit ist zugleich die Möglichkeit für die Weiterverwendung des Jnnenpersonals und der Anßenorganisation der Frankfurter All­gemeinen gegeben. Ob später an eine Verbin­dung der beiden Gesellschaften gedacht werden kann, wird von dem Ergebnis der Abwicklung der Frankfurter Allgemeinen abhängen.

* Landesgewerbebank für Südwest« d e u t s ch l a n d. Die Pressemeldungen, daß die Landesgewerbebank für Südwestdeutschland A.-G. in Karlsruhe mit Zweigniederlassung in Frank­furt a. 9)1. infolge der Vorkommnisse bei der Frank­furter Allgemeinen Versicherungs-A.-G. in Liqui­dation trete, entbehren, wie man uns mitteilt, je­der Grundlage. Diese Nachrichten können nur auf einer Verwechslung mit der Südwestdeutschen Bank A.-G., Frankfurt a. M., beruhen, die ihre Zah­lungen eingestellt hat.' Die Landesgewerbebank für Südwestdeutschland A.-G. befaßt sich ausschließlich mit den Genossenschaftsgeschäften und ist an den verlustbringenden Finanzgeschäften der Frankfurter Allgemeinen und der Südwestdeutschen Bank A.-G. nicht beteiligt. Die verhältnismäßig geringfügige Beteiligung an dem A.-K. der Südwestdeutschen Bank A.-G. im Betrage von 200 000 Mark kann die Existenz der Landesgewerbebank für Südwest­deutschland nicht gefährden.

* Die 30 - Millionen - Anleihe Frankfurts. Die vom Magistrat beschlossene und Dom Hauptausschuß der Stadtverordneten­versammlung genehmigte Anleihe von 30 Mill. Mark dreijähriger Schatzanweisungen soll wie folgt verwendet werden: 9 Mill. Mark zu Woh­nungsbauten. 9 Mill. Mark zu Grundstücks­käufen, 6 Mill. Mark zu Straßen- und Kanal- bauten, 1 Mill. Mark zu Hafen- und Drücken­bauten, 3,5 Mill. Mark für die Viddaregulie- rung. 800 000 Mk. für die Hafenbetriebe und 900 000 Mark für den Schlacht- und Viehhof.

* SüddeutscheWollauktion. Die zweite süddeutsche Wollanktion (diesjährige letzte) wird, wie wir hören, in der vierten Septemberwoche in Hlm stattfinden.

Frankfurter Börse.

F r a n k f u r t a. M., 21. Aug. Tendenz: schwächer. Im Anschluß an die freundlichere Stimmung der gestrigen Abendbörse bot auch im heutigen Vormit­tagsverkehr der Markt ein zuversichtlicheres Bild. Die Klärung der Situation bei der Frankfurter Allgemeinen Versicherungs-A.-G. trug am wesentlichsten zur Beruhigung bei. Für diese Aktie bestand nach dem Zustandekommen eines Stützungskonsortiums und das zugesicherte Fortbestehen einer selbständigen Firma in Frankfurt weiterhin Deckungsbedürfnis. Doch neigte die Ten­denz, als die hier in Betracht gezogene Entschädi­gungssumme von feiten des Allianzkonzerns mit 15 Millionen Mark an die Frankfurter Allge­meine Versicherung genannt wurde, die man als unbefriedigend bezeichnete, doch wieder zur Schwäche. In erster Linie hatten hierunter die Aktien des Un­ternehmens zu leiden. Man hörte einen Kurs von 170 Mark gegen 200 Mark (Geld) an der gestrigen Abendbörse. Die deutschen Vorschläge auf der Kon­ferenz im Haag traten in den Hintergrund. Auch die festere Neuyorker Börse von gestern konnte keine Anregung bieten. Das Geschäft war wieder sehr klein, denn unter dem Eindruck der neuerlichen Beunruhigung der Lage, wodurch der heutige Markt

selbstverständlich immer wieder in stärkerem Maße beunruhigt wird, verhielt sich die Spekulation stark reserviert und schritt zu Abgaben. Auslandorders waren ebenfalls kaum vorhanden, so daß auch hier­von die Börse keine Stützung erwarten konnte. Gegen die gestrige Abendbörse traten jetzt, nachdem man im Vormittagsverkehr Besserungen bis zu 1,5 o. H. feststellen konnte, Abschwächungen bis zu 2 v. H. und vereinzelt auch darüber ein. Stärker unter Druck lagen Glanz st offaktien mit minus 3,5 v. H., Schuckert minus 3 v.H., Farben minus 2,5 v. H., Aschersleben minus 3 v. H., Rhein- fta h l minus 2 v. H., R e i ch s b a n k minus 3,5 v. H. Sonderbewegungen waren nicht zu bemerken. Auto­werte lagen gut behauptet. Don internationalen Werten machte sich für Chade-Aktien bei einer Besserung um 2 Mark vermehrtes Interesse geltend. Renten still, aber teilweise etwas gebessert. Im Verlaufe war keine Besserung der Situation festzu­stellen. Verschiedentlich traten weitere Abschwächun­gen ein. Frankfurter Allgemeine Ver­sicherung wurden mit 150 Mark (Brief) genannt. Auch die übrigen Märkte lagen erneut bis 1 v. H. schwächer. Am G e l d m ar ft war Tagesgeld mit 6 v.H. weiter leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1990, gegen Pfund 20,36, London gegen Kabel 4,8480, gegen Paris 132,86, gegen- Mailand 92,67, gegen Madrid 33, Hol­land 12,1013.

Berliner Börse.

Berlin, 21. Aug. Die Beruhigung, die gestern besonders an der Abendbörse eingetreren war, setzte sich heute vormittag und an der Vorbörse weiter fort, doch wurde es kurz vor Beginn des offiziellen Verkehrs wieder etwas schwächer. Die ersten Kurse zeigten dann kein einheitliches Aussehen und lagen größtenteils 1 bis 1,5 Prozent unter den gestrigen Mittags- Schlußkursen. Heber die Vorgänge bei der Frankfurter Allgemeinen Versiche­rn n g s - A. - G. ist im Moment eine gewisse Beruhigung eingetreten, infolge der gestern zu­stande gekommeenn Bildung des Bankenkonsor­tiums und des mit der Allianz abgeschlossenen Garantievertrages, durch den ein Vachteil der Versicherungsteilnehmer vermieden wird. Der deutsche Schritt im Haag rief allge­meine Befriedigung hervor, und es besteht die Hoffnung, daß die Situation, die sich hierdurch bessert, den Verlauf der heutigen Aussprachen vielleicht günstig beeinflussen wird. Die Be­festigung an der gestrigen Veuhorker Börse blieb ohne Eindruck. Montanwerte waren ange­boten und gingen bis 2 Prozent zurück, dagegen waren Deuts cheLinoleum und Chade- Aktien bis 3 Prozent fester. Deutsche An­leihen waren gut behauptet. Ausländer völlig geschäftslos. Pfandbriefe nicht ein­heitlich. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 bis 8 Proz. weiter leicht, dagegen Monats­geld mit 9 bis 10,5 Proz. steif; Warenwechsel nannte man mit 7,75 Prozent. Vach den ersten Kursen wurde es allgemein schwach. Man führte die Außenhandelsbilanz als Hauptgrund hierfür an, die nach einer Aktivität im Monat Juni wie­der einen Einfuhrüberschuß von 130 Millionen zu verzeichnen hat. Es ist jedoch zu berücksich­tigen, daß sich die Erhöhung der Einfuhr in­folge von Zollabrechnungen zum größten Teil er­geben hat, während die Ausfuhr ebenfalls eine Zunahme von 21 Millionen aufwies. Außerdem beunruhigten unbestätigte Gerüchte, daß das Reich einen erneuten Geldbedarf haben soll. Die Spekulation schritt daraufhin zu Abgaben, die 1- bis 3hrozentige Verluste zur Folge hatten. Schultheis verloren sogar 5 Prozent und Glanzstoff über 6 Prozent.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 21. Aug. Am Produk­tenmarkt war die Tendenz matt, obwohl die Auslandmeldungen zumeist etwas höher lauteten. Das Angebot war gering, doch wurden nu rtoe* Das Angebot war gering, doch wurden nur ine« zurückhaltend blieben. Weizen war erneut etwas niedriger. Auch Roggen war angeboten und schwächer. Die übrigen Märkte wurden jedoch kaum von dieser Abwärtsbewegung berührt. Vur am Mehlmarkt kam das schleppende Geschäft zum Ausdruck, bei einem Vachgeben bis zu 0,25 Mark. Es wurden notiert: Weizen 26,50; Roggen 20,90 bis 21; Hafer, inländischer, alt 21; neu 20; Mais, gelb, für Futterzwecke, 21,25 bis 21,50; Weizenmehl, süddeutsches, Spe­zial 0, 39,50 bis 41; Roggenmehl 30 bis 31; Weizenkleie 10,75; Roggenkleie 11,25; Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 33 bis 50; Lin­sen, je nach Qualität für Speisezwecke 40 bis 110 Mark. Tendenz: matt.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 20. Aug. Die täglichen recht er­heblichen Preisschwankungen an den nordamerika­

nischen Terminmärkten haben einen Moment star­ker Hnsicherheit in den hiesigen Markt getra­gen, so daß die Hntemehmungslust, die sich angesichts des unbefriedigenden Mehlgeschüfts an sich in engen Grenzen hielt, auf ein Mindest­maß reduziert wurde. Das Inlandangebot trat infolgedessen etwas stärker in Erscheinung. Am Lieferungsmarkte erfolgten, namentlich in Rog- qen, stärkere Abgaben, die das Preisniveau um etwa 5 Mark drückten. Weizen setzte bis 2,50 Mark niedriger ein. Für Inlandweizen zur prompten Waggonverladung lauteten die Gebote gleichfalls bis 3 Mark niedriger. Roggen wurde vereinzelt zu 3 bis 4 Mark niedrigeren Prei­sen gehandelt. Die ermäßigten Offerten für AuslanVgetreide blieben unbeachtet, da sich die Mühlen infolge der stärkeren Erntebewegung mit inländischem Mahlgut ausreichend versorgen können. Entgegenkommende Mühlenforderungen vermochten am Mehlmarkte keine Belebung her­beizuführen. Hafer wird in allen Qualitäten reichlich angeboten und etwa 2 bis -3 Mar? niedriger bewertet. Gerste weiter in schwie­rigem Geschäft. Es notierten (1030 kg): Weizen, märkischer, 241 bis 244 (matt), September 257,50 bis 257, Oktober 261 (Brief), Dezember 266,50; Roggen, märkischer, 191 bis 195,50

Gewinnauszug

5. Klasse 33. Preußisch-Süddeutsche (259. Preuß.) Klassen-Lotterte

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden

__________Abteilungen I und II_____________

11. Ziehungstag 20. August 1929

8n der Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 ©etohtne tu 300000 M. 220280

4 Gewinne,u 10000 M. 158416 244909

2 Gewinne ju 5000 M. 396005

6 Gewinne zu 3000 M. 120411 251864 399039

10 Gewinne zu 2000 M. 15030 20509 223319

128738

107316

131262

181009

255927

309757

352137

109121 131296

182392 283695 312622 356761

110561

131996

185299

284536

323569

364027

118110

153611

211710 291871

324968

376683

157739

228518

301842

347285

384030

167720

231671I 302705

348697| 396669

254492 341282

54 Gewinnezu 1000 M. 34170 49619 55215 59997, 67904 74699 92181 110837 113543 122301 135588 151375 154276 172157 181871 210582 232478

243930 253641 272679 283129 293253 316338

327451 333898 346776 399057

94 Gewinne zu 500 M. 7288 10548 15767 32524 33297 41861 46242 59525 60050 67942 104529

----- ------ ------ ------ ---- 129522.

216 Gewinne zu 300 M. 4944 6140 7350 8326 8473 8627 13909 14179 18560 25260 29323 33116 33462 46815 53040 55718 59814 63102 63512 65347 85928 91916 92021 93373 95897 107074 107882 108122 122410 129312 130911 143926 147098 153915 155810 156389 157748 158607

164886 167566

191801 192914

205499 209342

223025 234127

243249 248278

262834 263518

272167 274970

290483 291057

306457 307521

341445 346687

355371 356361

384110 386100

174698 180389

195099 195813

210625 211193

237171 238140

248499 256010

264423 266909

277817 280209

293063 299337

313150 322336

348179 351525

358724 359416

391162 397035

182117 185761

195907 201742

212361 215107, 241118 242382

258757 260968

267411 269029

284796 285955

302031 302423

339458 340369

352349 363858

373380 376268

8n der Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 Deviuue ju 10000 M. 302384

2 Gewinne zu 6000 M. 146578

14 Gewinne zu 3000 W. 61976 57376 99923 166125 808177 354440 359984

14 Gewinne zu 2000 M. 129911 184211 294045 296898 354616 375307 396544

24 Gewinne zu 1000 M. 78942 89479 186439

194299 208112 224020 262743 277465 284120 349931 367316 382484

66 Gewinne zu 600 M. 10627 14510 17238 18244 30306 43196 46351 61672 74792 82394 94017 107272 131610 146072 161955 164384 196128

227647 232046 232872 243465 264174 276966

280936 288812 307018 320306 337261 351941

362862 368994 369340 373283

186 Gewinne zu 300 -M. 733 1056 6692 18207 20303 34311 41384 41400 42785 44976 47653 52323 66538 61651 64242 71773 82165 86830 105152 113083 116087 117616 119708 121086 124272

131268 132761 144027 147600 153692 156610

158490 169767 166977 168195 179019 179802

182567 187496 188206 194196 200885 203192

210480 219284 221569 222506 223469 226346

230089 231847 232509 241433 241863 243800

244893 248689 254946 255491 260150 263214

266122 270068 277224 277407 278412 280790

283595 294910 297532 298657 300942 304119

308518 311101 314571 320270 323450 329992

333479 339831 343516 344361 354896 362281

366325 366536 373309 381116 386479 389695

395479 397318

Die tn der heutigen Bormittagsziehung ge­zogenen beiden Hauptgewinne von ie 800000 M. fielen auf Nr. 220280 in Abteilung I nach Breslau, in Abteilung ll nach Breslau.

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu te 600000, 2 Gewinne zu je 500000, 2 zu je 20000Ö, 2 zu je 100000, 4 zu je 75000, 4 zu je 50000, 4 zu je 25000, 66 zu je 10000, 90 zu je 5000, 256 zu je 8000, 498 zu je 2000, 1282 zu je 1000, 8020 zu je 500, 7158 zu je 300 M.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

_______________ Die hinter den Papieren angesühnen Zistern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuh 8,5 Prozent.

Fran km« a '!){.

Berlin

.Vrgnlfurt a M-1 Berlin

Frankfurt 0 .

Berlin

Berlin, 20. August

Geld

Brief

Erblüh!

Kurs I

i-Ulir Stur?

Sdjlufel Ansang. Kure | Kure

Schlutz-1

Kurs I

t-Uht | Schlust l Anfang. Kur^ | Kur? | Kurs

-chlub-s

KurS |

t-Uhr Kur?

Schluß- Kur-

Anfang. Kurs

Französische Holländische Italienische Norwegische

Noten.....

Noten......

16,42

167,61

21,94

111,51

16733

168,29

22,02

111,95

Datum

20.8. |

21-8.

20 8.

21.8.

Dalum

20- 8.

21.8.

20.8.

21-8.

Datum

20.8. |

21.8.

20.8.

21 8.

Voten......

Noten......

5% Di. Reichsaulcthe o. m. Dl. Aul.-Ablös.-Schu'.d mit Aus. los.-Rechlen.........

$e6fll. ohne AuSIoj.-Rechle . . 7% Frank,. Hyp.-Bk. Goldps. un- kündbar bis 1932.......

<y.% Rheinische Hhp.-Bank 8iqu- Goldps............

A.E.G. abg. BorkriegS-Lbligation., rückzahlbar 1932 .......

4% Schweiz. BundeSb.-Anl.. . . 4% Lesierreichilche Goldrte.. . - 4,20% Oeslerr. Silberne.....

4% Oesterreich, einheill. Rte. . -

87,25

52,5 11,15

85,5

77,4

88

98,75

28,65

2,4 1,725 22,13

1,75

7,4

7,13

7,13

8

121

112,5 125,75

206

179,5

275

165,5

151

157

?99,5

52,5 11,35

111,25

79 5

156,75

296

87,25

52,5

10,7

28,75

2,5

22,2

19.9

22

1,75 7,45

7,5

7,5

120

112

126 128,25 205,75

179

275 165,75 151,75 156,75

300,5

52,5

11,3

120

158,75

111,6 126,25 128,13

205,5

179,5 274

165,75

152

156,75 | 298,75

A.E.G............v

Bergmann..... 9

Elektr. Lieferungen» . « 10

Licht und Kraft......10

Felten & Guilleaume.....6

Ges. s. Elektr. Untern.....10

Hamb. Elektr. Werke .... 10

Rhein. Elektt.........9

Schief. Elektr........10

Schlickert..........8

Siemens & Halske ..... 12

Transradio.........8

Lahmeher & Co....... 10

Buderus...... 5

196,75

207,25

142

211

227,9

378,5

172,5

137,65

149

214

114

118,25

108

283

125,25

117,75

230

234

385

1 221,75

150

74,5

83

1 124,5

195,75

225

112,5

135,75

86,5

123,25

227

| 219,25 z

1

196,5

226,75

167

206,5

142

210,5

141,75

151,5

180,5

226,25

377,13

144

172

73,75

113,4

139,5

137,4

149,5

133,75

215,25

114,13

130,5

118,9

137

105,75 107,5

283,5

125

117,65

64,25

233

386

219,75 104,25

74,5 83

124,5

195,5 226,25

206,5

142 211,5 141,13

151

225 376

173

113,13

138,5

136,75

150

134

113,5

130,75

117,5

137,5

87

105,4

107,25

282

123,25

117 64,13

220,25

Philipp Hmzmann.....<

Heidelberger Eement .... 10

Gement Karlstadt . ..... 8

Wayb 4 Freitag......10

Schultheis Patzenhoser . . . 15

Ostwerke.........12

Der. Glanzstoss......18

Beinberg.........14

Zellstoü Waldhos.....12

Zellstoss Aschaffenburg ... 12

Charlottenburger Wasser ... 7

Dessauer Gas........8

Daimler Motoren......0

Deutsche Maschinen-Fabrkl . . 0

105,5

132,5

185

401

154

52

49

55,5

59

61,5 106,75 106.13

124

123,5

111,5

222

154

knoten

132,75

100

397,5

153,25

49

106,5

101

297,5 231,5

399,5

313

236,5

152

106,5 192,75

53

55,5

49

200 28,13 87,75 209,5

55,25 55,5

62,5

125

123

222 154

105,5

296

232,25

398,5

312

105,75

51,6

55

49

27,5

87

209

124,5

Deutsch Teste Rumänische Schwedische Schweizer N Spanische N Tichechoslowr Ungarische 9

Devis

Te

rr ,5100 Kronen Qoten......

Noten......

oten.......

)tcn.......

tische Noten ..

oten......

mmarkl Berlin

legraphif che

20. August

Amtliche Notierun Geld 1 Brie

-3 Au

0 r

59,11

2,47

12,17 80,50

61,33 2,375

73,00

rantfui szqhl

21.-1

Amtlich Geld'

59,35

2,49

112,61

80,82

61,57

12,435

73,30 t a. an.

ung.

August

e Notierung I Brief

4% Ihiflarildie SiaaiSr. V. 1910 . 4%% deögl. von 1913.....

4% Ungarische KronenNe.....

4% Türk. HoUanieihe v. 1911 . .

4% Türkische Bagdadbahn-Anl.,

Serie I...........

4% desgl. Serie 11.......

4% Rumänen conöett Rie. . . .

4'/,% Rumänen Goldani. von 1918

Allg. Deutsche Eiienbabn . . 4yt Hamburg-Amerika Pakei ... 8 Hamb.-Südam. Damvslch. . . 8

Hansa Dampsschiil.....16

Norddeutscher Lloyd.....8

ülllg. Deutsche Crediianst. . . 1( Barmer Bankverein ... 10

Berliner HandelSgesellsch. - 12

Commerz- und Privai-Banl . 11 Darmst. u. Nationalbank rz

Tculiche Bank

Diekonto-Geiellichasi Ant.. . 10 Trenner Bank......«

Melaliban ..........

.................. 12

Eifener Steinkohle......t

Geilenkirchener ... f. % g. 4

Harpener..........6

Harsch Eisen. ........ 8

Ilse Bergbau........6

Klöckneriverke..... 7

Köln-Neuessen........9

Mannesmann........8

Manüselder.........7

5bersch!es. Eisend. Bedarf. . . 0

Oberschlei. Kokswerke.....6

Phönix Bergbau......6Vt

Rheinische Braunkohlen... 10

Rheinstahl . . . f. V. Jahr 4 >4

Mebeck Monian......7,2

Bereinigte Stahl»......'

Otavi Mmen.......Lei

Kali Aschersleben.....10

Kall Westeregeln......10

Kaliwerk Salzdetfurth ... 18

3. G Farben-Industrie ... 12

Dynamit Nobel.......f

Scheioeanstalt........9

Goldschmidt ........t

RülgerSwerke........

MeiallgeseUschaft......H

Ludw. Loewe.......10

Rat. Automobil.......0

Orenstein & Koppel.....6

Leonhard Tietz.......6

Bamag-Meguin.......0

Franks. Maschinen......6

Grihncc.........H

Heyligenstaedt.......0

Iungyans..........4

Lechwerke.........8

Maintrastwerke.......8

Mag...........10

'Jieladulmer........8

Peters Union........8

Gebr. Roeder.......10

3oiflt 4 Hacssner......8

Südv. Zucker........8

Ban

Amst.-Rott. Bucn.-Aircs Brsi.-Antw- Christiania. Kopenhagen Stockholm . Helstngfors. Italien. . . London. . . Neuyork . . Paris.... Schweiz .. Spanien. . Japan .. . Rio de Jan. Wien inD- Ceft. abgest. Prag . . . . Belirad . Budapest. Bulgarien Lissabon Danzig. . Konst mtin. Athen. . (Sanaba Uru uai). Cairo . .

168,01

1,759

58,315

111,76

111,67

112,35

10,543

21,93

20,338

4,195

16,42

80,685

61,57 1,960 0,497

59,075

12,416

7,368

73,18

3,029 18,78

31,29 1,998

5,43 4,166

4,116 20,85

168,35

1,763

58,435

111,98

111,89

112,67

10,563

21,97

20,378

4,203

16,46

30,845

61,69

1,964

0,499

59,195

12,434

7,382

73,32

3,035

18,82

81,48

2,002

5,45

4,174

4,124

20,89

168,03 1,758

58,305 111,69

111,67

112,34 10,544

21,945 20,336

4,195 16,425 80,705

61,60 1,960

0,4975

59,07 12,413

7,366

73,20

3,032

18,74

81,30

1,999

5,43

4,166

4,106 20,855

168,34 1,762

58,425 111,91

111,89

112,56

10,564 21,985 20,376

4,203

16,465

80,865

61,72 1,964

0,4995

59,19 12,443

7,380 73,34 3,038 18,78 81,46

2,003

5,44 4,174 4,114

20,895

Berlin, 20- August________

Amerikanische Noten.....

Belgische Noten .......

Tonische Noten ....... Englische Noten........

Geld

4,174

58,23

111,45

20,302

Brief 4,194 58,4/ 111,89 20,382