Ausgabe 
21.8.1929
 
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:gen Snow-

wären.

Kesttage in Tokio

Der Zeppelin-Besuch inZapan. - BegeisterterEmpfang durch Regierung und Volk

Stadt ein großer öff < der Bürgerschaft von Li

tragbarkeit

Englands Rheinlandpolitik.

Der britisch-französische Gegensatz und die Niäumung.

ft u n g e n Darauf die gesetzt sind,

Heimat im Bild Die Scholle.

Monatr-vezugsprels:

2.20 Reichsmark und 30 Reichspfennig für Träger­lohn, auch bei Richte» SnneneinzelnerRummern olge höherer Gewalt. j* 1

General-Anzeiger für Oberhessen

zran«L^°. vnnk und Verlag: vriihl'sche UnN>«M^«ch. und S.eindnnker-l «. lang« tn «,-tz-n. Schrift,ettung und S-schastgfte-e- Sch«,strafe

könnten sich doch unmöglich in die Situation be­geben, etwa wegen der unglaublichen Finanzpolitik Hilferdings auf dieser Konferenz als die Bittenden dazustehen, die mit allen Zeichen der Ungeduld schleunigst

_ _ - geschehen

solle, wenn der Poungplan erst nach dem 1. Sep­tember in Kraft gesetzt würde. Die Deutschen

der Wiederannäherung, das im Haag seinen Ab- chluß finden sollte, zu gefährden.

DasEcho de Paris" berichtet: Die Aussprache durfte sachlich nicht viel geändert haben. Tatsache sei, daß Snowden vor allem auf der Erhöhung des englischen Anteils be­stehe. Frankreich sei durch den Young-Plan hin- sichtlich der Qualität der Zahlungen begünstigt, Ita­lien und Belgien hinsichtlich der Quantität. In dem Augenblick, in dem Snowden vor allem auf Quanti­tät sehe, würden die Staaten, die Opfer bringen, Italien und Belgien sein, hauptsächlich Italien. Hoffentlich habe Briand bei diesem Unternehmen dem Schatzkanzler nicht seinen Beistand versprochen.

i z i e l l e n Besuch ab. Rach- Hibiha-Park im Herzen der öffentlicher Empfang f . - - . ^okio statt, bei dem Zehn­tausende Dr. Eckener und seinen Begleitern zu­jubelten. Anter brausenden Banzai-Bufen schwenkte die Menge unzählige Fähnchen in den deutschen und japanischen Farben: überall in Tokio weht von hen Häusern die Flagge der deutschen Republik, und die Gelegenheit wird gern ergriffen, die Erneuerung der Freundschaft zwischen Iapan und Deutschland zu betonen Mit großer Herzlichkeit wurde Dr. Eckener auch von P r e m i e r in i n i st e r Ha m a^g u ch y be­grüßt, der ihm während des offiziellen Besuches seine Glückwünsche zu der bewundernswerten Leistung des Luftschiffes zum Ausdruck brachte Den Höhepunkt des heutigen Festprogramms bil­dete ein von der Regierung am Abend gegebe­nes Festessen im Hotel Imperial, an dem auch vier Kabinettsmitglieder und zahlreiche Würdenträger teilnahmen. Die Banketthalle war mit deutschen und japanischen Fahnen reich ge­schmückt. Eine kleine Rachbildung des Luftschiffes var an der Decke aufgehängt. An das Festessen chloß sich der Besuch eines japanischen Theaters an. Für morgen ist die Zeppelin- Besatzung zum Tee im kaiserlichen Pa­lais Hama eingeladen, jedoch wird der Kaiser elbst nicht anwesend sein, da er sich heute in eine im Gebirge liegende Sommervilla Rikko begeben hat. Die Offiziere desGraf Zeppe­lin" werden von japanischen Beamten und Pri­vatpersonen derartig mit Geschenken über« chüttet, daß diese in großen Kisten nach Deutschland verschickt werden müssen, da in dem Luftschiff kein Platz dafür ist.

Tor io, 20. Aug. (Associated Preß.) Die Passagiere haben ihre erste Rächt in Iapan in zwei Hotels von Tokio verbracht und morgens die Stadt besichtigt. Heute morgen begannen die auf zwei Tage berechneten Festlichkeiten zu Ehren des Zeppelin-Besuches. Dr. Eckener traf in Begleitung einiger Offiziere des Luft­schiffes heute morgen in Tokio ein und stattete dem Verkehrs-, dem Kriegs- und dem Marine­minister einen offiziellen Desu mittags fand im

Deutsche Initiative auf der Haager Konferenz.

O heU,fd*<rE-h. °-ch

" ihn herabsetzen möchte, um den britischen Anteil imgleichen Maße zu erhöhen. Es handele sich um eine Art britischer Offensive gegen Italien. Frankreich wolle sich daran nicht beteiligen, und sein Vertreter im Haag halte sich nicht für be­fugt, irgendeinen Druck auf eine der Delegationen auszuuben, die wie Frankreich seit Beginn der Kon­ferenz für die restlose Annahme des Sachverstän- digenplanes eingetreten sind. Das schließe jedoch nicht die Möglichkeit aus, daß Frankreich bereit sei, in den Durchführungsmodalitäten Englandent- gegenzukommen. Die vier Gläubigerstaaten wurden in der auf morgen nachmittag einberufenen Zusammenkunft der sechs einladenden Mächte Snowden ihren Standpunkt kundgebe n. Snowden werde dann in voller Kenntnis des Um­fangs und der Größe der Opfer, die die vier alli­ierten Staaten für die wirtschaftliche Wiederherstel­lung Europas bringen wollen, sich darüber zu er­klären haben, ob er bereit sei, seinerseits ihnen aus halbem Wege entgegenzukommen oder ob er es vorziehe, allein gegen alle auf einer Unnachgiebigkeit zu verharren und das Werk irr Wiederannäherung, chluß finden sollte, zu

Die innere Begründung zu dem deutschen Adresse täuschen. Wenn Snowden sich von Schritt liegt darin, daß bisher keine Klarheit jeder Verantwortung frei machen und Frank- geschaffen ist, was am 1. September nun eigent- reich allein das Odium einer verzögerten Rhein- lich werden soll. Die Vermutung liegt nahe, landräumung überlassen wolle, dann begehe er daß die Glaubigermachte den Dawesplan .;npn c*rrh,ni

einfach weiterlausen lassen möchten, L W^ten Eng-

Rachdem aber in monatelanqen Verhandlungen ^"ds so entgegenkommend se.en, dann müsse von den anerkannten ersten Autoritäten die Ä n - in erfter Linie dadurch beweisen, daß cs

feit de r bisherigen Lei- das Inkrafttreten eines Zahlungs- aus dem Dawesplan festgestellt und Planes möglich mache, den es im Augen­geringeren des Voungplanes ein- blick um einer untergeordneten Frage persön- _ . . dürfte es finanziell und moralisch lichen Prestiges willen s a bo t ie re n wolle. Der

ausgeschlossen sein, gegen das Votum dieser Außenpolitiker desEcho de Paris" schreibt Sachverständigen und schließlich auch gegen die öt>m Haag, d i e f r a n z ö s i s ch e Delegation des Dawespl-m-s zu erlangen. Eine KIÜ- zulried-uzusl-ll-n. benn fie be.

rung dieser Frage vor dem Aus- furchte, daß die Berliner Regierung gemäß dem einandergehen im Haag ist absolut im Dawesplan sofort das Transfer ko mitee deutschen Interesse und, wenn auch in geringerem mit einem Moratoriumsantrag besas- Maße, zugleich in dem der übrigen Mächte er- sen werde. Der Korrespondent desOeuvre" forderlich. Es bedarf also einer Verständigung schreibt, wenn Stresemann in der Vollsitzung den über das, was etwa bei einem Abbruch, einer Standpunkt vertrete, daß die monatlichen Zah- »tt. ÄTÄ ^chl-nd tu

hat, und es sind auch im Voung-Plan selbst hoch seien und es infolgedessen angebracht sei, bekanntlich eine Anzahl Fragen der Verständi- cmc Aebergangsregelung zu treffen, dann werde gung zwischen den Regierungen überlassen wor- man sicher antworten, daß solange der Dawes- öen, deren Herbeiführung eine der Aufgaben der plan nicht abgeschafft sei, Parker Gilbert

gegenwärtigen Konferenz war. Man wird sich allein die Reparationszahlungen zu regeln deshalb auf der Gegenseite unmöglich dem be° habe.

rechtigten Ansuchen Deutschlands um eine Auf»

Stf Dnand spricht mit Snowden.

renz stand und für deren Durchführung die Der- Knotänb

tretet der Mächte im wesentlichen hierher ge-<_. . , . v

kommen sind . grbt Nicht nach. Italien sottopfern".

mengestellte Wetterbericht zeigt keine grö­ßere Störung im gesamten westlichen Pazifik­gebiet. Offiziell wird erklärt, daß Dr. Eckener beabsichtigt, ungefähr die Dampserroute Yoka- hama Seattle Vancouver zu ver­folgen.Graf Zeppelin" würde etwa zwei­tausend Meilen nördlich der Hawai- Gruppe und zweihundert Meilen südlich der Aleuten-Insel fließen. Die Fahrt geht dann am amerikanischen Küstenrand entlang nach Los brtt<w 5470 ^UeniUCfl,fiUkSenbe

AekordzahlendesGrasZeppelin"

T ok i o, 20. Aug. (Associated Preß.) Das Log­buch desGraf Zeppelin" weist zahlreiche neue Rekorde auf. Wie Dr.,Eckener mitteilte, sind von Friedrichshafen bis zum Augenblick des ersten Ueberfliegens der Luftschiffhalle auf dem Flug­platz Kasumigaura 1 1 020 Kilometer in 99 Stunden 40 Minuten zurückgelegt wor­ben. Unter Einbeziehung der auf der Schleifen­fahrt über Tokio und bei dem Abstecher nach Yokohama zurückgelegten Strecke steigert sich die Gesamttilometerzahl auf 11 200 Kilometer, die in 101 Stunden und 51 Minuten bewältigt wur­den. Die Entfernung Berlin Tokio bean­spruchte 95 Stunden und 55 Minuten, die ile&erquerung Asiens 74 Stunden 49 Minuten. Angesichts der guten Flugzeit hoffen die Offiziere des Luftschiffs, den Weltreise­rekord von I. S. Mears und C. B. Collyer von 23 Tagen 15 Stunden g u schlagen. Um dies zu erreichen, muhGraf Zeppelin" bis zum 31. d. M. etwa 16 Uhr die Freiheitsstatue im Reuhorker Hasen überfliegen.

Regelmäßiger Lustschiffverkehr' Äerliu^vkiv

Berlin, 20. Aug. (WB.) Auf dem Flughafen Staaken, der von der Stadt Berlin zwecks Aus- bau zum Zentral-Luftschiffhafen erworben wurde, beabsichtigt der Magistrat einen zweckentsprechenden 3U errichten, der es ermöq. lichen soll, sowohl die deutschen wie auch die gro­ßen demnächst fertiggestellten englischen Luftschiffe, die den Verkehr zwischen England, Aegypten, In- dien und Australien Herstellen sollen, in sicherer und geeigneter Weise zu befestigen. Die Finanzierung dieses Ankermastes, der m ähnlicher Ausführung in Jsmaila (Aegypten), Karachi (Indien), Montreal (Kanada) und anderen Orten vorhanden ist, soll wie be, den Bauten auf dem Flughafen Tempechofer Feld gemeinsam v o n R e i ch , S t a at und S t a d t durchgefuhrt werden. Verhandlungen wegen der Führung der englischen Luftschiff- n1TpnnLUf(B er lI n haben vor einiger Zeit in London ftattgefunben. Seit langem schweben mit dem Reichsverband der deutschen Industrie, der deutschen und der russischen Regierung Verhandlun- cmen regelmäßigen trans- fd'rlschen Luftschiffoerkehrs Der- lin Tokio nach den Vorschlägen und Berech- nungen des Hauptmanns Bruns. Für diesen Ver- werdem^ deutsche Luftschiffe verwendet

LoNdoN , 20. Aug. (WB.) Heute hat im Haag \Z/Upur|C sinnr» eine Besprechung zwischen dem französischen Mi-

Jn..-rp°li<isch-Gr«nd-?.T°rübcrä«gst.ich- Un

Schuldner alö ^Sekundant Irlands. Herren trafen sich zum Tee bei dem japanischen Berlin, 21. Aug. (Funkspruch.) DieDAZ." Delegierten, Botschafter A d a t s ch i. Es fand ein beschäftigt sich ausführlich mit dem deutschen Gedankenaustausch zwischen ihnen statt, der da- Schritt in der Konferenzfrage. Das Blatt ist 3U. bienen sollte, eine Annäherung zwischen dem mit den taktisch politischen Absichten des Schrit- britischen und französischen Standpunkt herbei­tes nicht einverstanden, da der 1. September zuführen. Der Unterredung wohnten auch Snow- kein Datum sei, bah der deutschen Politik I bens Mitarbeiter Leith Roos und der franzö- Schrecken einjagen könne. Im Ppungplan sei die I fische Arbeitsminister Loucheur statt.

Frage eindeutig geregelt, was geschehen | Wie Havas über die Unterredung berichtet, konnte eine Reihe von Mißverständnissen aufgeklärt werden. Es habe jedoch nicht den Anschein, als ob Snowden bereit fei, auf die Vorschläge des inter­alliierten Memorandums einzugehen. Es sei seit langem kein Geheimnis mehr, daß Snowden den Anteil, den Italien nach dem Youngplan erhält, als übermäßig hoch betrachtet und daß

Haag, 20. Aug. (WB.) Die deutsche Dele - 1 die Einsetzung des neuen Tributvlnnc»s gation hat heule mittag ein Schreiben an die Der Schritt sei einzig und allein sinngemäß wenn Delegationen der übrigen fünf einladenden Mächte damit einDruckauf Briand ausgeübt wer- zu Händen des bisherigen Präsidenten der voll- de^ falle, seine Unnachgiebigkeit gegt fonferenj, 3 a f p a r, gerichtet. Darin wird zum > zu tassen. Die Alternative

Ausdruck gebracht, daß der bisherige Verlauf der Konferenz und das herannahen des 1. S e p -

oen rauen zu lassen. Die Alternative sei nicht: Scheitern der Konferenz oder Rachgeben Snow­dens, sondern Scheitern der Konferenz oder Rach- 1 ^°unngf:

en KÄÄ

Röchle über die weitere Behandlung der auf dem Frankreichs habe das europäische Gleichgewicht Programm der Konferenz stehenden Fragen herbei- politisch und wirtschaftlich gestört und sei deshalb zuführen. 3n dem Schreiben wird der bisherige au' z>ie Dauer unhaltbar.

Präsident der Vollkonferenz gebeten, zu einer sol- DieDeutsche Tageszeitung" sagt chen Besprechung baldigst einladen zu wollen. Die man könne an dieser Initiative Deutschlands Führer der fünf Delegationen sind gleichzeitig vonr. haben. Deutschland habe als diesem Schritt in Kenntnis gesetzt worden. Die ulöncr gehandelt, der sich

Antwort des derzeitigen Konserenzvorsihenden SL ubcr prompte funktionieren 3afpat feO. bk beu^erfeit, gewünf^e Befpr, L jJ1ffbaÄinauZau ®

chung der sechs einladenden Machte der Haager ten vorzeitig aufgedeckt und bitte ge- Konferenz auf morgen 17.30 Uhr im Anschluß an radezu um die Gunst, den Voungplangewährt" die für 16 Uhr vorgesehene Zusammenkunft der M bekommen. Das Blatt fragt, wo die von Außenminister der vier Rheinlandmächle fest. Stresemann bei Konferenzbeginn unterstrichene

. Hauptrichtlinie der deutschen Politik: Annahme

Von offenbar offiziöser Seite wird dieser Schritt u m°utLc?X Ön°JrR * V-C

der deutschen Delegation, über dessen Zweckmäßigkeit müsse in altar Welt' als ^arfeinÄ" für in diesem Augenblick man sehr zweierlei Meinung F r"a n7r e i ch erscheinen Die^ al cünta^e Belua- fein kann, mit folgenden Auslassungen zu b e g r ü n - nähme auf den 1ÄE praUßDfiäUnlt: ^er deutschen Delegation kung der Forderungen vorwiegend auf die finan-

ergab sich als eine Notwendigkeit aus der Tatsache, zielle Lage sei um so verfehlter, als Deutschland daß uns nur noch zehn Tage von dem Termin poch wahrscheinlich Anlaß habe aerade mit trennen der im Young-Plan selbst für dessen In- Brands politischen ^rschlep'pungsmethodei^ trafttreten vorgesehen ist, weiter aus der Er- unzufrieden zu sein und 2kbhilfe zu verlanaen wagung, daß Deutschland als der Hauptbeteiligte an Sv werde der Eindruck entstehen ate prelle der Haager Konferenz und ihren Beratungsgegen- Deutschland mit französischem Zuge- standen em sehr viel höheres eigenes Interesse hat, ständnis vor, um Snowden aus seiner Position als die auf der Gegenseite beteiligten Machte mit zu werfen und die baldige Annahme des Doung- rhren relativ doch recht wenig bedeutenden und nun planes trotz englischen Widerstandes durchzufetzen seit 14 Tagen umstrittenen Differenzen. Zwar sieht der Young-Plan selbst die Möglichkeit seiner An- DtiHä tzeNI nähme und Ratifizierung erst zu einem späteren . ** ®

Zeitpunkt und feine rückwirkende Kraft für OCUnSÜßtl

diesen Fall vor: aber da zwischen der Verabschie-

düng des Planes durch die Pariser Sachverständigen Paris, 21. Aug. (WTB. Funkspruch.) Ueber und dem 1. September nur noch eine dreimonatige bie Vollversammlung, die heule nachmittag auf

t l°° und bas 3ufammentreten ber Sonfennj CBeranlaffung Strefemannä im Haag fiattjmbct, sich ' gen°mmf7wäkl7sinkf-°nk im Pkän ftchst sich b-r Sanberb-richt-rstait°r b-s Ma- feine Vorkehrungen getroffen, um einen solchen J}!? ' Stresemann sei vollkommen berechttgt, Au,- Schwebezustand rechtzeitig und materiell zu über- klarung zu verlangen und nötigenfalls Beschwerde brücken. zu führen, er dürfe sich aber nicht in der

London, 20. Aug. (TU. Funkspruch.) Es wird *mmer klarer, daß das Schatzamt und das Foreign Office ubcr die Zweckmäßigkeit von Snowdens Haltung ganz entgegengesetzter Ansicht sind. Die Ansicht des Foreign Office entspricht der bei solchen Gelegenbeiten traditionellen Linie der Voranftellung politischer Gesichtspunkte und der Verständigung. Nur der Umstand, daß die britische Nation zu 95 o. H. hinter Snowden steht, ver­hindert eine stärkere Wirkung dieser Einstellunq. Unklar bleibt für den Londoner Beobachter der Dinge, ob Großbritannien mit der Zurückziehung seiner Truppen auch feinen Vertreter in der Rheinlandkommiffion zurückberufen wird. Diese Frage ist jedenfalls n o.....

schieden. Wie es s'

Am Donnerstag Start nach Los Angeles.

Emsige Vorbereitungen für den Weiterflug.

Tokio, 21. Aug. (AssociatedPreß.) Ueber hundert japanische Marinesoldaten wirken Tag und Rächt mit an der Füllung des Lust- ch i f f e s mit Wasserstoffgas und 950 000 Kubi- Pyrosar, dem Betriebsstoff, der das Blau­gas ersetzt. Diese Menge genügt für 120 Flug- tunden bei vollem Motorenbetrieb. Das Luft- chiff wird außerdem eine Mischung von Benzin und Benzol mitführen. Die Füllung erfolgt unter der Leitung des deutschen Ingenieurs Beu- e r [ e und des amerikanischen Ingenieurs A M Scott, des Vertreters der amerikanischen Ge- ellschaft, die den Brennstoff liefert DerStart desGraf Zeppelin" ist nunmehr auf Don­nerstag vier Uhr früh (Tokioer Zeit­festgesetzt worden. Der für Dr. Eckener zusam-

iedenfalls noch nicht ent- ... , scheint, besteht gegenwärtig

stärkere Neigung für eine Beibehal­tung des englischen Vertreters, der als englischer Horchpoften nach dem Ab- . zug der englischen Truppen wertvolle Dienste lei- sten und im Falle einer Ausdehnung der gegen­wärtigen Unstimmigkeiten zwischen London und Paris durch feine Stimme alle Maßnahmen ver­hindern könnte, die London nicht genehm So wenig ein akuter englisch-französischer Gegen- atz den deutschen Interessen förderlich wäre,' so icher ist es, daß man es auf englischer Seite der deutschen Abordnung überlassen wird, in den mit der Rheinlandräumung unzer­trennlich zusammenhängenden Fragen s e I b ft Mut zu zeigen. Die Entwicklung wird daher sehr wesentlich von der Fe s t i g k e i t auf

e ,Z9- 3ol?rgattg Mittwoch, 21 August (929

Gießener Anzeiger W

w - --- - _ Dr. Friede. Will). Lange.

Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr.H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für den Anzeigenteil Max Filter, 7. sämtlich in Gießen.

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Kreises.

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-r.

Reifes.

LLL n im ÄBH,

ftreises.

H der Herr 1l)ur Müller: kerbundliqa in "der Böller -30 RM. Ber-

rreises.

empfehlend d'e Pyra- 'ch wie auch in.

N.

hier: äosten-

.Augusi 1929 indenslrulh

1, nebsl dazu

lusses während schristlich und

iaUerroert

s dem Wasser­ort >V in

wird aus Be- ftlichcr Aeuhe- iftimmung deb Dl.b.3.32 852

Hing im Amts-

Kon-