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der vor mehreren nlassung derDrüsse» astet werden war, ld. an einem groben in ter belgischen ist auf freien m bai Auswärtige ierung Sie Mitte«- r Verdacht gegen t hatSiontobiti. rnLrivch, röt entern ment vor Vie er Womit russische in Plagiat seiner hat.

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und sorgfältig zu Werke gegangen sein mögen, mutzte nicht schon als ausreichende Sorgfalis- leistung der Lehrer anerkannt werden, solange nicht wenigstens angeführt war, datz und wie das Absuchen überwacht worden ist. Mag bei diesem Sachverhakt die den Lehrern zur Last fallende Fahrlässigkeit auch gering gewesen sein, so reicht das nicht zur Entlastung des Beklagten aus. Vergebens bekämpft die Revision die Auf­fassung des Derufsrichters, datz die Lehrer sich in Ausübung einer ihnen anvertrauten öffent­lichen Gewalt befunden haben. Die Heranziehung dient der staatlich geförderten Ertüchtigung der Lugend» einsch'ieh.ich der Schuljugend. Die Teil­nahme an den Wettkämpfen soll von den Schu­len planmähig gefördert, ja die Schüler sollen zur Beteiligung geradezu angeholten werden. Es kann deshalb hier unbedenklich eine Aus­übung öffentlicher Gewalt durch die Lehrer an­genommen werden. (3. Zivilsenat. 8. 6. 28.)

Bornotizen.

-Tageskalender fürMontag. Gustav- Adolf-Fraucnverein: LichtbildervortragDeutsch- evangelisches Leben im Banat", 8 Uhr, in der Stadt- kirche. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die Hölle der Heimatlosen". Astoria-Lichtspiele:Der Un­überwindliche".

Stadttheater Gietzen. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Diens­tag, 23. Lanuar, findet die erste Wiederholung des vorige Woche uraufgeführten Schauspiels Karl und Anna" von Leonhard Frank statt. Als 16. Vorstellung im Mittwoch-Abonnement wird am Mittwoch, 23. Lanuar, .Flochsmann als Erzieher". Lustspiel von Otto Ernst, in Szene gehen.

Ein Gas-Lehrvortrag, verbunden mit Kochvorführungen, findet am morgigen Dienstag­abend 8 Uhr im Saale des Cafä Leib statt. Der Dortrag wird von der Firma Emil P i st o r Nachf. veranstaltet. Näheres in der Anzeige vom Samstag.

Verein f ü r Sterbeunter st ützung. Kommenden Sonntagnachmittag, 3 Uhr, im Post­keller 40. Generalversammlung. Näheres in der An­zeige vom Samstag.

L.U. Von der 2 a n d e s -11 n i v e r f i t ä t Gießen. Die Theologische Fakultät unserer Landes-Universität hat aus Anlah der Kate- chismuS-Lubelseier des Lahres 1929 zu Lizen­tiaten der Theologie ernannt: die Profes­soren am Predigerseminar zu Friedberg Ernst

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Professor Dr. K. Schmidt, Friedberg (Klavier). Sonaten für Violine und Klavier, mit Erläuterungen vor jeder Nummer (Gustav Lenzewski): 1. G. F. Handel bonate A-Dur: 2. W. A. Mozart, Sonate A-Dur; 3. L. v. Beet­hoven, Sonate C-Moli Nr. 5 op. 3J Nr 2; - 4. Max Reger, Kleine Sonate in D.

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Derstenmater und Otto Stroh; gu Doktoren der Theologie: den ev.-luth. Pfarrer zu Hamburg-Eppendorf Ludwig Heitmann, »den bahnbrechenden Dolmetfch der evangelischen Votschaft in der modernen Grotzstadt, den begeisterten Vorkämpfer eines neuen Demeindeideals den hingebenden Seelsor­ger, Erzieher und Freund der deutschen Lugend, der entschlossenes Handeln mit theologischer Ge­wissenhaftigkeit vorbildlich zu vereinen weih", sowie den Landessuperintendenten der ev.-resorm. Landeskirche der Provinz Hannover zu Aurich lOstfricsland) Walter Hollweg,den gei­stesmächtigen und verantwortungsbewutzten Füh^ rer seiner Landeskirche, den treuen Gemeinde- seclsorger, den gelehrten Erforscher der evangeli­schen Gesangbücher am Niederrhein, der es ver­standen hat, ehrwürdige Liedtraditionen in Haus und Schule aufs neue lebendig zu machen".

Kriminalhauptwachtmeister Sei- 31 r f. Am Donnerstag verschied nach verhältnis­mäßig kurzem, aber schwerem Leiden der Kriminal­hauptwachtmeister Se l z e r. Der nun Verewigte kam im Jahre 1918 von Straßburg, wo er bei der dortigen Polizei tätig war und nach Beendigung des Krieges ousgewiesen wurde, zum Polizeiamt Gießen. Zunächst war er etwa zwei Lahre bei dem Polizeimeldeamt tätig und wurde dann, auf seinen Wunsch, wieder zu dem ihm mehr zusagenden Außendienst, und zwar zur Nahrungsmittelpolizei. Abteilung, berufen. Er hat sich in allen seinen Stel­lungen, die er bei der hiesigen Polizei bekleidet hat, als ein durchaus gewifienhafter, brauchbarer und strebsamer Beamter erwiesen. Sein zuvorkommen­des, stets freundliches Wesen, namentlich gegenüber seinen Vorgesetzten, Mitarbeitern und nicht zuletzt auch gegenüber dem Publikum, mit dem er infolge seiner besonderen polizeilichen Stellung viel in Be­rührung kam, hat ihm das vollste Vertrauen aller eingebracht. Der pflichttreue, erst im 59. Lebens­jahre stehende Beamte ist viel zu früh aus seinem Familien, und Berufsleben herausgerissen worden.

** Lessing-Gedenken in den Schulen. Die Schulaufsichtsbehörde hat den Schulleitungen empfohlen, anläßlich der 200. Wiederkehr des Ge­burtstages Lessings am 22. Januar der Bedeutung dieses Tages in den Schulen in geeigneter Weise zu gedenken.

Von einem Auto über fahren. Als am Samstagvormittag der in Klein-Linden woh­nende Autoschlosser Heinrich Mohr mit dem Fahrrad an seine Arbeitsstelle in der Marbur- gerstraße fahren wollte, wurde er in der Süd­

Aus der provlnzialhaupifiadi

Gietzen, den 21. Lanuar 1929.

Haftung des Staates für Unfälle bei Zugendweltkämpfen.

Ein sowohl für Schüler, Jugendliche und Eltern, als auch für Schulbehörden und Lehrer sehr wich- liges Urteil hat das Reichsgericht gefallt, daß auch der preußische Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung für so wichtig hält, daß er es im Zentratblatt für die gesamte Unterrichtsverwaltung in Preußen" veröffentlicht.

Der Sck^verhalt ist folgender: Nach Beendigung von Wettspielen, die im Verlaus von Reichs,ugend- toetträmpfen stattfanden, waren die Lehrer der dar- on beteiligten Volksschulen zusammengetreten, um die Ergebnisse zu berechnen. Die Schüler hatten ihre Sachen auf einen abgezäunten Teil der Weide , vqelegl, auf der die Wettkämpfe stattgefunden hat- len. Von dort aus sprang der Klager, einer der Schüler, über den Zaun auf den Spielplatz und ge­riet dabei mit den nackten Füßen auf eine Latte, us der ein Nagel hervorragte, und an dem er sich . im Sprung verletzte. Er verlangte von dem Be- (aqten, dem Preußischen Staat, Ersatz des ihm hierdurch entstandeneü Schadens und hat ihn des­wegen verklagt. Das Landgericht wies die Klage ab, das Oberlandesgericht gab ihr statt. Die Revi- iion des Preußischen Staates wurde vomReichs- ge richt zurückgewiesen mit einer ausführlichen Segründung, der wir folgendes entnehmen:

Das Veeuiungsgericht nimmt an, datz es zur Pflicht der Lehrer bei der unter ihrer Auf­sicht stattsindenden Veranstaltung gehört habe, dafür zu sorgen, datz die teilnehmenden Schu- ler nicht verletzt würden; insbesondere habe es ihnen, da die Schüler barfutz kommen durften oder sollten, abgelegen, sorgfältige Forkchrungen gegen Fuhvcrletzungen zu treffen. De. halb habe man diejenigen Teile der Weide, mit bereit Betreten durch die Schüler zu rechnen gewesen sei, von gefährlichen Gegenständen frei machen müssen. Die Lehrer hätten auch mit der kindlichen Eigenart, mit Hast. Uebereiser und Uebermut sowie damit rechnen müssen, datz gerade an der ilniallstclle die Versuchung, den Zaun zu über­springen, nahegelegen habe. Die Weide ge­nügend abzusuchen, habe den Lehrern obgelegen. Die Verabsäumung dieser Pflicht sei als <zahr- lässigkeit zu betrachten. Datz Schulkinder Mit der Absuchung deS Platzes beauftragt worden

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Mittwoch, den 28. Januar 1929 karnevalistischer Abend unter Mitwirkung eines bekannten Mainzer Büttenredners

Tanz

Dunkler Anzug erbeten.

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Morgen Dienstag

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Vormittags Wellfleisch mit Kraut

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anlag«, wo Me Dvefhestratze Me Sllvanlage kreuzt, von einem auS der Goethestratze auS der Dich­tung Seltersweg herkommenden Auto einer hie­sigen Lohnkutscherei überfahren. DaS Auto wollte einem in die Goethestratze einbiegenden Fuhr­werk nach links auSweichen und packte dabei den auf der richtigen Seite fahrenden Radfahrer. ES fuhr dem auf feinem Fahrrad liegenden be­dauernswerten Mann über die Veine. Der Chauffeur verbrachte den Ueberfahrenen mit sei­nem Auto zur ersten Hilfeleistung nach Klein- Linden zu Dr. med. Döhler und von dort nach Hause.

** Auftrieb auf dem heutigen Frank- furter Schlachtviehmarkt: 380 Ochsen, 50 Bullen, 590 Kühe, 398 Färsen, 515 Kälber, 179 Schafe und 4762 Schweine.______________________

Grippegefahr

Mittwoch, den 23. Januar, 3-6 Uhr nachmittag» Hinöer-Koslöinlest

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