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tm Zusammenhang mit der Teerurig der Straße AlSfeldAltenburg vorgclchencn Koslen für verschiedene Straßenverbe.serungen und Der- kehrSverbesserungen nicht ubernehn-.cn toill, da die Doraussehungen hierfür nicht gegeben seien. Weiter wurde eine Eingabe des G a st - wirtevereinS Alsfeld bslanntgegeben, worin dieser in nachdrücklicher Weise Ein- spruch erhebt gegen die Absicht der Stadtver­waltung. das Klingelhöffersche Anwesen neben dem HotelDeutsches Haus" au erwerben, da hierdurch eine wesentliche Schädigung des Gast- Wirtegewerbes als Folge eintreten würde. Am Schlüsse der Sitzung dankte der Dor sitz ende den ousscheidenden Mitgliedern des Gemeinderats in einer kurzen Ansprache für ihre verdienstvolle Mitwirkung aus dem Rathause für das Allge­meinwohl, und wünschte ihnen weiteres Wohl­ergehen.

0 Ermenrod. 19. Dez. Ein Einbruch wurde in dem am Dorfausgange nach Rupper­tenrod gelegenen Haufe des Etraß'nwärters übrig verübt. Die Diebe drangen durch das Kellerfenster ein unO nahmen einen krischen Ge­bäck Brot, 50 Pfund Rindfleisch, ungefähr 40 gefüllte Einkochaläser, Aepfel usw. mit. Die bestohlene Familce hatte tags zuvor gebacken und wollte am nächsten Tage schlachten. Don den Tätern fehlt bis jetzt jede Spur.

mr. Wallersdorf. 19. Dcz. Der vor we­nigen Jahren hier gegründete Schühenver- ein wird im kommenden Jahre sein F a h - nenwcihfest feiern. Es wird verbunden sein mit dem Dundesfest des Schützenbun- deS .Hessentreue". 2n einer Versammlung

des Festausschusses, die dieser Tage stattfand, bestimmte man den 13. und 14. 3ult 1930 als Festtage. Die Arbeiten $ic Vorbereitung dcS Festes sind sofort in Angriff genommen worden.

Rheinhessen.

WSR. Mainz, 19. Dez. Bekanntlich war im September 1925 der beim Einquar.ierungsamt in Mainz beschäftigte Angestellte Sam es nach Veruntreuung von ungefähr 12 0 0 0 Mark spurlos von hier verschwunden und nicht mehr zu ermitteln. Runmehr konnte durch eine Postkarte des Same? an eine hiesige Familie fest- gestellt werden, dah er sich auf einem Derwal- tungsposten der Fremdenlegion inSidi- Ven-Abbes befind?!.

Guter Fang der Hanauer Kriminalpolizei.

Lin Palekok- und Aahrradmarder, der auch in Gießen gearbeitet" hat.

WSR. Hanau, 19. Dez. Der Kriminal­polizei gelang es, einen gefährlichen Pa­letot- uno Fahrrad marder fcstzunch- men. nachdem er gestern hier eine Gastrolle ge­geben und in der Hohen Landesschule und in der Oberrealschule zwei Palctots entwendet hatte, die er unmittelbar danach versetzte. Bei der Ver­nehmung stellte sich heraus, dah man einen guten Fang gemacht hatte. Dis jetzt steht fest, daß er in den Städten Frankfurt, Mainz, Höchst, Offenbach, Gießen Gastrollen gegeben hat. 11. a. hat er in Frankfurt 18 Herrenmäntel,

fünf Dawenmäntel, einen Kinderman+I. eine Geige und 17 Fahrräder. in Offenbach drei Herunmäntel. drei Dawenmäntel, ein Fahrrad, in Giehen aus der Universität zehn Herren- mäntel und zwei Fahrräder, in Höchst einen Herrenmantel, zwei Damenmäntel und sechs Fahrräder, in Mainz fünf Fahrräder gestohlen hat. Er trat unter den verschiedensten Ramen auf und brandschatzte hauptsächlich Schulen und öffentliche Gebäude. Rach seiner Einlieferung in das Pclizetgefängnis hat er den Versuch ge­mocht, sich die Pulsadern zu öffnen. Jedenfalls wollte er erreichen, daß er in ein Krankenhaus kam. um auf diese Weise leichter die Freiheit wiederzugewinnen.

Bestechungsaffäre beim Frankfurter Hochbauamt.

WSR, Frankfurt a. M.. 19.Dez. Offiziell wird mitgeieilt, daß gegen sieben Beamte des Hochbauamtes eine Anzeige wegen passiver Bestechung eingelaufen ist. Von der Stadtverwaltung .sind unverzüglich die nö­tigen Schritte eingeleitet worden, um jede Der- dunkel"ngsgesahr zu verhindern und die rest­lose Klärung der Angelegenheit zunächst im Wege des Diiziplinarverfahrens herbeizuführeu.

Berliner Börse.

Berlin, 20. Dez. (WTD. Funkspruch.) Als sich gestern nachmittag die Rücktritt, gerechte HUferdings nicht bestätigten, waren öic entstan­denen Kursgewinne wieder verloren gegangen. Heute früh lag das Geschäft natürlich noch un­entwickelt, so daß man eine Tendenz noch nicht

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erkennen konnte. Trotzdem scheint die Stimmung bei den Danken nicht unfreundlich zu sein.

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Die unterzeichneten Geldinstitute geben hiermit bekannt, daß ihre Kassen und sämtlichen Schalter

am Dienstag, 24. Dezember 1929

nachmittags geschlossen

sind.

Kassenständen nur von 8-1 Uhr.

Bezirkssparkasse Giehen

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