Ausgabe 
19.4.1929
 
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Zwei junge Leute von einem Motorradler überfahren.

Ein Todesopfer, ein Schwerverletzter.

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Buhbach, 19. April. Gestern abend gegen 10 Uhr ereignete sich aus der Landstraße zwischen Butzbach und Niederweisel ein sehr schweres Un­glück. Dort wurden zwei junge Leute von hier namens Dinkel und Müller, die anfangs der 20er Iahre stehen, von einem von Buhbach her kommenden Motorradfahrer überfahrew, von den Bedauernswerten blieb Dinkel auf de q Stelle tot liegen, während sein Begleiter Mülq ler schwere Verletzungen davontrug und. da der verantwortungslose Motorradler sich schleu­nigst aus dem Staube machte, hilflos auf dev Land fi raße verblieb. Der auf fo tragische Meise aus dem Leben gerissene junge Dinkel war von Beruf Kaufmann und ein Sohn des hiesigen Kaufmanns Dinkel, der schwerverletzte Müller ist Anstreicher und der einzige Ernährer feiner Mutter. Die beiden jungen Leute befanden sich auf einem Spaziergange nach Jlieberroeifel zu. Die polizeiliche» Ermittlungen nach dem gewissenlosen Motorradfahrer sind in vollem Gange.

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Die Sauma Mage in Wetzlar.

Wetzlar, 18. April. Der diesjährige Früh­ling läßt sich für das hiesige Baugewerbe recht schlecht an. Die große Geldversteifung und das Fehlen größerer Summen aus der Haus- zinssteuer bereiten den privatenBauluftigen fast unüberwindliche Schwierigkeiten. Dazu kommt noch die Unsicherheit über eine weitere Verteuerung infolge von Lohnerhöhungen usw. Kaum ein Neubau ist bis heute angefangen worden, und die kommunale Bautätigkeit ist für dieses Jahr wohl auch fast ganz lahmgelegt. Die Stadt hat

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Aus der provinzialhaupifiadi

Gießen, den 19. April 1929.

Llntadelige Beine.

Von Or. meb. E Mostbacher, Berlin.

Ändere Moden, andere Krankheiten!" Vor­bei die Bleichsucht, feit das zwängende Korsett siel. Doch manch sorgsam Verborgenes brachten und bringen die kurzen Böcke ans Tageslicht. Sel­tener, als man allgemein annimmt, sindVerbie­gungen" der Beine, ist dasdicke" Bein. Vern, plötzliche Unterbrechungen der untadelig schlanken Linie plumpe Vorwölbungen, bläulich durch die hauchdünnen Seidenstrümpfe durchschimmernd, sind es, die am häufigsten das Dein entstellen und der Trägerin Kummer und Sorge bereiten; nicht nur auf der Straße und in der Gesellschaft; auch beim Sport, der enganliegenden Trikot-Dreh heischt, oder der gar den kritischen Augen der Mitmenschen den Oberschenkel enthüllt. Auch beim Baden und Schwimmen ist das Gefühl, solche Krampfadern zeigen zu müssen, für die sonst untadelig gewachsene Frau peinigend bts zur Demütigung. Was gar für die Schauspie­lerin, für die Tänzerin, für das Mannequin das Auftreten von Krampfadern bedeutet, nun, meine Damen, selbst der Zwang zur Ausgabe des Berufes gehört keineswegs zu den Selten­heiten.

Auch das Tragen von Gummistrümpsen, elasti­schen Binden u. dgl. hat seine Grenzen; zwar werden durch diese Wickelungen häufig die bläu­lichen Vorwölbungen den Blicken entzogen, aber unleugbar wird zugleich die natürliche schlanke Linie des Deines fast stets beeinträchtigt, zumal die Dandagen auch ihrerseits nicht selten die Neigung haben, durch die dünnen Strümpfe hin­durchzuschimmern.

Blieb früher als letzter Ausweg das Messer, die operative Entfernung der Krampfadern, so gelingt es heutzutage, in vielen Fällen mit einer weit weniger eingreifenden Methode die Krampf­adern zum Verschwinden zu bringen. Durch Ein­spritzungen konzentrierter Salz- und Zuckerlösun- gen werden die geschlängelten, sich vorwölbenden Adern verödet; sie fallen zusammen, werden schon nach kurzer Zeit unsichtbar; nur unter der Haut fühlt der tastende Finger noch längere Zeit über derbe Stränge. Wie Erfahrungen an Zehntau­senden von Einspritzungen lehren, ist dieses Der- sichren als gänzlich gefahrlos anzusprechen. Die Schmerzen, die durch die Einspritzungen hie und da verursacht werden, sind kaum nennenswert; vor allem sind die Erfolge tatsächlich ausgezeich­net, ohne daß die ..Patientin" gezwungen wäre, ihre gewohnte Tätigkeit zu unterbrechen; von ganz seltenen Ausnahmen abgesehen, in denen die stürmisch einsetzende, und deshalb um so heil­samere. Reaktion zu einigen Tagen Bettruhe An­laß gibt. 3e frühzeitiger die Einspritzungen vor­genommen werden, desto sicherer und schneller ist das Verschwinden der Knoten und Schlänge­lungen zu erwarten; kurzum, mit verhältnis­mäßig einfachen Mitteln gelingt es heutzutage, die lästigen, entstellenden Krampfadern zu besei­tigen, den Beinen ihre schlanke, untadelige Linie wiederzugeben und damit viel Kummer und Leid aus der Welt zu schaffen.

Daten für Samstag, 20. April

Sonnenaufgang 4.55 Uhr, Sonnenuntergang 19.03 Uhr. Mondaufgang 15.01 Uhr, Monduntergang 4.13 Uhr.

1808: Napoleon III in Paris geboren.1832: der Mediziner Ernst von Leyden in Danzig gestorben; 1869: der Komponist Karl Löwe in Kiel gestorben.

Bornotizen.

* Das Sommerprogramm der Volkshochschule ist erschienen und in den Buchhandlungen erhältlich (siehe heutige An­zeige). Nachdem in den letzten Semestern der Lehrplan um eine Reihe soziologischer Kurse erfolgreich erweitert worden ist, sind diesmal in einer neuartigen Form auch die Naturwissen­schaften wieder berücksichtigt. Da der Mensch unserer Zeit vorwiegend den religiösen, welt­anschaulichen und sozialen Fragen zugewandt ist und über das bloße begriffliche und anschauende Erkennen hinaus sofort zur Frage nach dem Sinn des Lebens und der Welt schreitet, so finden schlichte Kurse aus dem Gebiet der Natur­wissenschaften fast nirgends mehr Anklang. Denn es ist für die Hörer eine kaum zu bewältigende Aufgabe, aus dem fachwissenschaftlich interessan­ten Material, das solche Kurse bringen, das Ge­eignete zum Aufbau ihrer Welt- und Lebens­anschauung mit zu verwerten. Andererseits kön­nen die Naturwissenschaften bei der Gewinnung eines Weltbildes von niemand entbehrt werden. Daher erscheinen sie im Sommerlehrplan einge­baut in einen philosophischen Kurs, der Wesens­züge des wissenschaftlichen Weltbildes der Gegen­wart behandelt; in erster Linie ist dabei die Biologie (Abstammungslehre, Vererbungswissen- schaft) berücksichtigt. Der Titel des Kurses: ..Was sagt die heutige Wissenschaft und wissenschaft­liche Philologie zu den verbreitetsten Meinungen über das Westgebäude?" soll von vornherein andeuten, dag die heutige Denkweise und be­stimmte Gesamtergebnisse der Wissenschaften nur

an der Fertigstellung des Schlachthvfe^ dessen Mehrkosten bekanntlich in erster Linie zun, Konflikt im Stodtverordnetenkollegium führten, noch genug zu tun, so daß hier weitere Projekts schon wegen der Geldfrage nicht zu ertoartert sind. Auch die Bautätigkeit bei den «roßen industriellen Werken scheint auf das Mindestmaß beschränkt zu bleiben. Bauunter­nehmer, die im vergangenen Jahre bis zu 100 Arbeiter beschäftigt hatten, sind froh, wenn sia heute 10 Mann beschäftigen können. 3n den hauptsächlichsten großen Industriezweigen ist aber immer noch ein verhältnismäßig guter Beschäftigungsstand; das gilt sowohl von der Eisenindustrie, als auch von der optisch-mecha­nischen Industrie. Dagegen hat die Haarindustrie sich zu großen Betriebseinschränlungen verstehen müssen, die besonders auf eine scharfe Konkurrenz auswärtiger Firmen zurückzuführen sein dürfte. Auf dem Grundstücksmarkt sind in den letzten Wochen große Ankäufe durch ein hiesiges industrielles Werk erfolgt, die darauf schließen lassen, daß in den nächsten Jahren mit einer Ausbreitung der Wetzlarer Indu­strieanlagen gerechnet werden kann. Die im vergangenen Herbst in Neubau genommene neue eiserne Lahnbrücke erhält nunmehr nach Schluß der großen Frostperiode ihre Fuß­gängersteige. so daß ihre endgültige Fertige stellung in etwa 14 Tagen zu erwarten ist.

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Stadttheater Gießen. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Mor­gen, Samstag, 20. April, »Hallo Theater" (Fest­abend zu Gunsten der Wohlfahrtskassen der Mit­glieder des Stadttheaters). Sonntag, 21. April, vorletztes Gastspiel des Neuen Operettentheaters Frankfurt:Friederike", von Franz Lehar. In der Titelrolle gastiert diesmal die erste Operet­tensängerin Hedi Kramer. DenPfarrer Drion'^ bringt Kurt Daum vom Stadttheater Mainz als Gast zur Darstellung. Die übrige -Be­setzung ist dieselbe, wie bei der Erstaufführung. Dienstag wird Hanns Iohsts SchauspielTho­mas Paine" das erstemal wiederholt. Carl Zuck- mahers erfolgreiches StückKatharina Knie" steht als Premiere der nächsten Woche auf dem Spielplan.

Hallo Theater!" Man schreibt uns aus dem Stadttheaterbureau: Zu dem morgen stattfindenden FestabendHallo Theater", ein Mimennachtspuk, haben die Mitglieder des Stadt­theaters sich bemüht, ein besonders abwechslungs­reiches Programm zu bringen. Cs ist das erste- mal, daß das Dühnenfest neben dem gesellschaft­lichen Teil einen regelrechten Theaterabend bietet, der in bunter Zusammenstellung sicher viel Beifall finden dürfte. Die große Pause wird im Foyer eine Jazzkapelle, Tombola, Büfett, Sektbude, Tänze bieten. Das Programm, das aus den An­zeigen zu ersehen ist, soll trotz seiner Vielseitig­keit wirklich künstlerisches Niveau behalten. Die Nachtvorstellung beginnt abends 8,30 Uhr. Die künstlerische Oberleitung hat Hans Tannert. Die Kapelle ist von Franz Arzdorf zusammen­gestellt, der selbst am Dirigentenpult sein wird. Die UraufführungBobby" von Dr. Karl Rit­ter ist ein musikalischer Sketch. Musik: Ludwig Dreyfuh, Bühnenbilder Löffler.

Der Deutschnationale Hand­lungsgehilfenverband hat seine Winter­lehrgänge, die in Stenographie. Lackschrift, Buch­haltung und englischer Sprache bestanden, be­endet. Der Desuch der Kurse war gut. Da das Interesse zur Weiterbildung in der englischen Sprache sehr groß ist, wird wie man unS schreibt auch den Sommer über ein Fort­bildungs-Lehrgang unter Leitung eines ausge­zeichneten Kenners der englischen Sprache durch­geführt. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.

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* Dom Zuge überfahren und ge­tötet. Heute früh kurz vor 1/28 Uhr wurde auf dem Bahndamm der MainWeserstrecke in der Nähe der Weserstraße, gegenüber dem Bootshaus der Rudergesellschaft, ein bei der hiesigen Bahn­betriebswerkstätte tätiger Lokomotivführeranwär­ter von einem aus Londorf kommenden Zuge überfahren und auf der Stelle getötet. Der be­dauernswerte Mann, der erst dreißig Iahre alt war, hatte vor einigen Tagen einen Nervenzu­sammenbruch erlitten, vermutlich, weil er wegen Farbenuntüchtigkeit vom Lokomotivführerdienst zu­rückgezogen worden war. Um den Verewigten trauern eine Witwe und ein 5 Iahre altes Kind.

** Gestürzte Pferde soll man nicht schla­gen. Damit erreicht man oft gerade das Gegenteil der Absicht, .sie zum Aufstehen zu bringen! Das einzige Richtige ist ganz ruhig und sachlich vorzugehen: Das Pferd wird von der Deichsel und vom Strang losgemacht. Die Vordersätze werden in die zweckmäßige Lage nebeneinander gebracht. Das Pferd muh auf dem Brustbein ruhen. Nun stellt man sich vor das gestürzte Pferd, saht den Kopfzügel mit zwei Händen und ruft dem Pferde zu; gleichzeitig zieht es hinten einer am Schweife hoch. Nur wenn es so nicht gehen will, wird ein Gurt oder starkes Stück unter der Brust unmittelbar hinter den Vorderbeinen durchgezogen und von zwei Mann hochgezogen. Sehr glatten Boden bedeckt man zweckmähigerweise mit Stroh oder Erde. Auch eine Decke oder Zeltbahn genügt bisweilen.

** (Ein billiger Pfing st-Sonderzug nach der Schweiz, der über Luzern und den Vierwaldstätter See bis in das Gletfchergebiet der Jungfrau führen soll, wird vom Hapag-Reisebureau Loeb in Gießen geplant. Der Zug soll am 16. Mai hier abfahren. Als Gesamtpreis werden pro Person 55 Mark berechnet. Zur sofortigen Anmeldung ist in der Anzeige in unserer Mittwochausgabe aufgefordert worden.

** Paddlergilde. Am nächsten Sonntag ver­anstaltet die Paddlergilde auf dem Gelände der Pulvermühle mit ihrer 1. Aufbaumannschaft einen internen Faltboot-Aufbau-Wettbewerb. Es dürfte interessant sein, dieses Treiben zu beobachten. Man beachte die heutige Anzeige.

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