Ausgabe 
18.11.1929
 
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A, o

Lichtspielhaus

Bahnhofstraße 34

Heute!

Premiere

Heute!

des größten und schönsten deutschen Films in 10 Akten:

Arllkel durch

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Carl Jördens Monster, Löneborßer Beide Nr.81

FeUieppiMrobhdlß.s.Kürsdiüerei,ßetir.l882

3m -erzen Süddeutschlands Hegt unser tzabrlkatlonsdettleb, eins der modern­sten Industriewerke unserer -eimat,das sich rühmen bar),gute Zigaretten sachge­recht herzustellen. Darin erschöpft sich un­sere Lbett oder noch nicht. Wir pflegen die Geschmacksrichtung des süddeutschen Rauchers und schaffen dadurch »Zigaret­ten für Süddeutsche". Sie vereinen hel- mffches Schaffen mtt heimischer 3rt dabei muß schon etwas Gutes heraus- konmen. Lhret heimisches Schaffen raucht süddeutsche Zigaretten

Ehrei"^ heinnsches Schaffen

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Wirtschast und Kinanzreform.

Gegen Tozialisierung und Wohlfahrtsstaat.

Bonn, 17. Rov. (T.-U.) Auf der Haupt­versammlung der Gesellschaft von Freunden und Förderern der rheinischen Friedrich-Wilhelrn- Llniversität zu Bonn sprach Geheimrat Duis - berg über Wirtschafts- und Finanzreform. Er führte u. a. aus, datz die ^Neuregelung der Re­parationsverpflichtungen nur ein Anlatz für die Reform sei. Der tiefere Grund für ihre Rotwen- digkeit liege in der Fehlrichtung der bis­herigen Wirtschafts- und Finanz­politik sowie nicht zuletzt in dem wirtschafts­feindlichen Verhalten weiter Kreise unseres Vol­kes. Statt sich auf die Ausgaben, die das allge­meine Interesse erheischen, zu beschränken, seien Staat und Kommunen dazu übergcgan- gen, in eigenen Betrieben mit weit­gehenden Steuerprivilegien der WirtschastKonkurrenzzumachen. Der Staat und die Kommunen sollten sich endlich auf ihr ursprüngliches Arbeitsge­biet beschränken. Das Produzieren und Verteilen der Güter sollte der Privatwirtschaft überlassen bleiben, die bisher diese Aufgaben zur Zufriedenheit gelöst habe. Ein weiterer Grund

Ab heute bis einschließlich Mittwoch:

Ruth Mix, die Tochter der Steppe

Tempo - Spannung Sensation.

Polly die Tänzerin von Frisco 7 spannende Akte aus den Hafenkneipen v.San Francisco.

Blondy in der Schule Lustspiel.

treten, derartige Forderungen stellen? Der TempS" sagt, abgesehen von der Tatsache, datz Deutschland durch den Vertrag von Locarno freiwillig und endgültig dre neue deutsch-französische Grenze aner­kannt habe, wozu es übr.gens durch den tfne- densvertrag an und für sich gezwungen wäre, sehe man kaum Zuge st a n d N ij s e auf deutscher Seite. Frankreich könne nicht zulassen, datz die öffentliche Meinung von Reuen: getäuscht und die Rollen ver­tauscht werden. Cs sei dem Prälaten auf lei­nen Fall unbekannt, datz die Saarsrage einzig ' und allein zwischen Frankreich und Deutschland bestehe. Die ganze. Rede wäre zum mindesten unklug, da sie nur berechtigtes Mitztrauen her- - verrufen könnte. Wenn Deutschland in der deutsch-sranzösi'chen Verständigung den Schlüssel zum Fineden sehe, so müsse es selbst die Opfer für eine derartige Politik bringen.

Oie französische Delegation für die Saarverhandlungen.

Paris, 16. Rov. (WTB.) Die vom Minister des Auswärtigen B r i a n d ausgestellte L i st e der französischen Delegierten für die nächste Woche beginnen en Saarverhandlungen ist von dem heute im Elysäe unter dem Vorsitz des Präsidenten der Republik abgehaltenen Mi- nisterrat gebilligt worden. Die franjog Delegation steht unter dem Vorsitz des Ministers für öffentliche Arbeiten, Pernot: Dizeprasient ist der Vorsitzende des Verwaltungsratrs der französischen Dominialgruben im Saargebiet, Arthur Fontaine: techn sche Berater smd der Vizepräsident des Staatsrates, Tissier, und der Direktor im Handelsministerium Serruys. Ferner sind besonders vertreten eine Reihe von Ministerien.

Lokaltermin im Fall Lampel. -

Am Grabe Köhlers.

Breslau, 17.Rov. (WTB.) Die drei An­geschuldigten Lampel, Schweninger und v. Bollwitz wurden von Reitze aus im Auto

ZwangsversteigerungK29 Am Donnerstag, dem 12. Dezember 1929, vormittags 9 Uhr, wird im Amtsgerichts, gebäude, Zimmer 106, das im Grundbuche von Gießen dem Gustav Lücke! und dessen Ehefrau Elise geb. Fenchel in Gießen zu je % zugeschriebene Grundstück

Flur 5, Rr. 1977/1O = 440 qm vauplah im Günthersgraben, geschätzt 5280 RM., versteigert. 8864V

Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, zur Einsicht ausgehängt.

Gießen, den 24. Oktober 1929.

I A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen. Leo, Ortsgerichtsvorsteher._______

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SÜDDEUTSCHLANDS GUTE FÜNFER

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November: mittags b,i rad: am 18. Nooemen m 6,5 M Minimum ,n in 10 cm Tieft am i**

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zum Lokaltermin nach Wackenau ge­bracht, wo sich in einer Scheune das Grab Köhlers befindet. Das Grab war halb ge­öffnet. Gutsarbeiter standen mit Lampen am offenen Grab als die drei Angeschuldigten herein­geführt wurden. Lampel und Schweninger waren stark erschüttert, während Bollwih seine Kaltblütigkeit bewahrte und ausrief:Donner­wetter, hat der Kerl starke Knochenl" Der Schä­del des ermordeten Köhlers weist über dem rech­ten Schläfenbein eine schwere Verletzung auf, die von einem Schlag mit einem schweren Gegenstand herrühren mutz. Lampel erklärte im Verlauf des Lokaltermins:Cs war eine lebens­gefährliche Angelegenheit. Wir waren in R o t - wehr. Wenn es ein gemeiner Mord gewesen wäre, hätte ich längst Selbstmord begangen."

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für das Anwachsen des öffentlichen Bedarfs sei die Heber treibung der staatlichen Fürsorge. Tie Rachteile dieses Systems wirk­ten sich schon heute auf die Moral der Bevölke­rung aus. Gerade heute komme den Führern der Wirtschaft eine ungleich größere Verantwor­tung zu als in guten Zeiten. Diese Verantwor­tung erheische es, darauf zu dringen, datz die Forderungen nach Staatshilfe und Fürsorge m i t den wirtschaftlichen Möglichkeiten in Einklang gebracht würden. Geheimrat Duisberg sieht die Hauptaufgaben der Wirtschaft nicht nur darin, ihren Arbeitern und Angestell­ten die Lebensmöglichkeit zu sichern, sondern vielmehr darüber hinaus die Existenz des ganzen Volkes sicherzu stell en und dem Staat Mittel zur Lösung seiner wirklichen Auf­gaben zu schaffen.

Volkspariei und polenvertrag.

Schwere Bedenken mit Rücksicht auf die Landwirtschaft.

Berlin, 15. Rov. (TU.) Die Rational- liberale Correspondenz schreibt u. a.: So sehr man sich im Änteresse der deutschen Gesamt- wirtschaft den Abschluß eine s Handels­vertrages mit Polen begrüßen könnte, so wenig wird man im Hinblick auf die Lage der Landwirtschaft, be'onbers des deutschen Ostens, verge'sen dürfen, datz die For­derungen und Wünsche der Polen in den Fra­gen der Ausfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse schwere Bedenken Hervorrufen. Sollten die Rachrichten zutrefsen, datz die deutsch-polnischen Verhandlungen ih.ex Abschluß zunächst in einem Handelsprovisorium mit Meist­begünstigung finden, so wird das heute be- st^heni e Hindernis gegen eine Lleberschwem- mung mit polnischen Agrarproduk­ten aus dem Wege geräumt. Durch den Abschluß eines solchen Provisoriums würde vor allem auch der Entschluß des Reichstags auf Erhöhung der Zölle und die dadurch bedingten, zur Zeit schwebenien außerordentlich schwierigen zollpoliti­schen Verhandlungen mit anderen Dertragsgeg«

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nem erschwert. Bei der Regelung bei Schweineeinfuhrfrage wird man amere Gesichtspunkte geltend machen müssen. 200 000 polnische Schweine können nur dann Eingenom­men werden, wenn von polnischer Seite alle Garantien gegeben werden, daß nur ge­schlachtete Tiere nach Deutschland em- geführt werden, die in den vorhandenen Fleisch­fabriken verarbeitet und durch bestehende oder noch auszubauende Exportuntemehmungen vom deutschen Markt serngeh alten werden. Die Deutsche Volkspartei wird sich aus diesen Gründen gerade mit Rücksicht auf die Land­wirtschaft starke Zurückhaltung auferlegen und sich bezüglich der Zustimmung zu den bevor­stehenden Vorschlägen für ein Abkommen mit Polen volle Bewegungsfreiheit Vor­behalten. Dies wird um so mehr erforderlich sein, als die übrigen Punkte in den zur Zeit geführten Verhandlungen mit Polen noch kei­neswegs völlig geklärt sind» Auch die Frage der Zustimmung zu der in Vorschlag ge­brachten Gewährung eines fortlaufenden Kohlenkontingentes von 350000 Tonnen monatlich wird in erster Linie davon abhängen, ob es den deutschen und polnischen Kohlen­vertriebsorganisationen gelingt, den Absatz in einer für die schlesische Kohlenindustrie mög - lichst wenig fühlbaren Weise zu regeln«

Aus aller Welt.

Nachrichten

von einem Mikglled der Däßler-Expedikion.

Von einem Mitglied der Dätzler - Expedition, die sich zuletzt imGranChacoinSüdame- rika aufhielt und deren Schicksal bis jetzt un­bekannt war, ist heute ein Telegramm an einen Verwandten in Berlin eingetrofsen, in dem mitgeteilt wird, daß der Betreffende an Weih­nachten in Europa fein will. Von dem Expeditionsleiter Dr. B ä tz l e r ist bisher noch keine Rachricht eingetroffen, doch hofft man, daß noch diese Woche von ihm ein Lebenszeichen kommt.

von

Ivan Petrovitsch

der erklärte Liebling aller Kinotheater-Besucher!

Lil Dagover, Vera Malinowskaja, Ferd. von Alten, Jack Mylong-Münz, Curt Vespermann. Lil Dagover, die schöne, vornehme und liebenswerte Frau in einem verwegenen Spiel, deren Partner der junge, leidenschaftliche Ivan Petrov.tsch ist, ein Film von hinreißender Anmut und geheimer Glut Zwei Frauen - Mana Theresia und ihre Hofdame - zwei Männer Kaiser Franz u. der Pandurenbaron Trenk - zwischen ihnen Liebe, Eifersucht, Verfolgung und Kampf - ein Film von größter Spannung.

Auf der Bühne:

Gastspiel Ninon und Joe Berno-Berlloff

das Revue-Tanzpaar auf Spitze von der Valencia, Kopen­hagen, Berno-Berlloff, ein geb. Gießener, z. Z. auf der Durchreise.

Ferner: Lustspiel, Kulturfilm u. Wochenschau.

Astoria-Lichtspiele

Oslo.

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