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WSR. Frankfurt a. M., 17. Sept. Fest genommen wurde h'er der Kaufmann Gott­hard Richter aus Oranienburg bei Berlin, dep im Begriff stand, von Frauen Kautio­nen z u erschwindeln. Er meldete sich auf ein Inserat und trat in Scheinverhandlungen mit dem Zweck ein, ein hiesiges Konfitüren­geschäft zu erwerben. Dann inserierte er selbst und suchte für dieses Geschäft eine Filialleiterin mit 800 Mark Kaution. Der Vorsicht einer sich meldenden Frau ist es zu verdanken, dah Richter gefaßt werden konnte, noch bevor ein zweites Opfer, das die Kautionssumme bereits flüssig gemacht hatte, ihm das Geld übergeben konnte. RicMer stand mit einer ganzen Reihe von Frauen in Verbindung.

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1( Gelnhaar, 17. Sept. Gestern morgen er­eignete sich ein ernster Autounfall. Bei dem mit 40 Mann besetzten Autoomnibus ver­sagten bergab die Bremsen, und der Wagen kam in ungeheure Geschwindigkeit. Dank der geistesgegenwärtigen Steuerung des Chauf­feurs sind erfreulicherweise keine Toten zu be­klagen. Er lenkte den Autoomnibus, als er an eine Kurve kam, auf einen QI der. Ein Chausseebaum wurde zwar abgebrochen, doch der Wagen, der sehr stark beschä­digt ist, kam zum Stehen. Der Chauffeur hat einen Bluterguß auf der Brust, drei andere In­sassen sind leicht verletzt.

][ Dindfachsen, 17. Sept. Endlich wird auch in unserer Gemeinde die Wasserleitung in Angriff genommen. Der Bau des Hoch­behälters wurde dem hiesigen Maurermeister Günther für 8000 Mk. übertragen, während das Rohrnetz zu graben, die Rohre zu legen, zuzuwerfen und alles wieder herzustellen der Firma F i ch von Rieder-Mockstadt übertragen wurden. Die Arbeiten schreiten rüstig voran. Die Erdarbeiten sind mit etwa 3500 Mk. veran­schlagt, einschließlich der Lieferung der Rohre, die von Wetzlar bezogen werden.

Kreis Schotten.

V Gedern, 16. Sept. Gestern nachmittag ver­anstaltete der städtische Kindergarten im großen Saale des Dergwirtshauses sein dies­jähriges Kinderfest. Eine große Anzahl von Eltern und Angehörigen, sowie Freunden und Gönnern hatte sich auch dazu eingefunden. 3m Auftrage der Gemeinde begrüßte Lehrer Häu -- sei die Erschienenen. 3n bunter, abwechslungs­reicher Folge wurden allerlei Gedichte, Zwiege­spräche und Singstückchen in echt kindlicher, natür­licher Weise vorgetragen. Verschiedene geschickt eingeübte Reigen, welche die Zuschauer in das Märchenland versetzten, erweckten den ungeteilten Beifall aller Besucher. Wan merkte allen Dar­bietungen an, daß sie das Produkt dauernder Schulung und nicht nur für diesen Tag eingeübt waren. Darin dürfte ein gewisser pädagogischer' Wert liegen. Der im Fröbelschen Sinn geleitete Kindergarten unserer Stadt hat dank der tüchti­gen Leitung seine Aufgabe richtig erkannt und sucht diese zum Ruhen und Vorteil der Kinder und Eltern durchzuführen. Den wohlverdienten Dank der Anwesenden an die Kindergärtnerin Frl. Krauskopf und die Helferin Frl. B o PP, die keine Mühe und Arbeit zur Ausgestaltung des Festes versäumt hatten, sprach am Schluß Lehrer Häusel aus. Er verband damit den Wunsch und die Hoffnung, daß sich der städtische Kindergarten auch weiterhin in der seitherigen günstigen Weise fortentwickeln möge.

Starkenburg.

WSR. Darmstadt, 17. Sept. Erst jetzt wird bekannt, das am vergangenen Donnerstag der 49jährige Feuermann Wilhelm Wacker im Städtischen Gaswerk beim Koksofenent­leeren, wahrscheinlich infolge des Einatmens von ausströmendem Gas, betäubt wurde und in die vor dem Ofen befindliche Löschrinne, die mit kochendem Wasser gefüllt ist, ab­stürzte. Obwohl alsbald ein Mitarbeiter ihn aus seiner schrecklichen Lage befreien konnte, hatte der Bedauernswerte so schwere Brandwunden erlitten, daß ihm das Fleisch von den Knochen hing. Trotzdem lebte der Mann noch bis zum Samstagabend.

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| rinnen-Unterstufe Thea Walz 32., Maria Schmidt 34. Siegerin. Die Hebungen an der Schwebekante, die von den Turnerinnen als Sondervorführung ge­zeigt wurde, erhielten die BewertungGut" bis Sehr gut".

XAllendorf (Lahn), 17. 2Iug. Einem dringen­den Erfordernis Rechnung tragend, hat die Gemeinde jetzt einen Leichenwagen beschafft, der von einer Darmstädter Firma geliefert wurde. Zur Unterbringung des Wagens wird auf dem alten Schulhof eine Wagenhalle errichtet, das Fahren ist dem Fuhrunternehmer L. Volk übertragen. Ferner wurde hier eine Kleinkinderschule neu errichtet, die in dem Gebäude der evangelischen Gemeinschaft untergebracht ist. Die Zahl der Kinder beträgt über 60. Die segensreiche Einrichtung wird von den Eltern als große Wohltat geschätzt, da sie jetzt unbesorgt um ihre in der Schule gut unter» gebrachten Kinder ihren Feldarbeiten nachgehen

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Stabt auszuüben, wenngleich sie nicht immer freudvoll seien, sondern sehr oft der öffentlichen Kritik ausgesetzt seien. Er werde stets mit Hoch­achtung an seine Kollegen, mit denen er hier zum Wohle der Stadt in gemeinsamer Arbeit gewirkt habe, zurückdenken. Der Beigeord­nete verlas dann ein Schreiben des Gemeinde­ratsmitgliedes Karl Rühl, nach dem dieser infolge andauernder Krankheit sein Am t a l s Gemeinderat niedergelegt. Auch ihm, erst seit der letzten Wahlperiode Mitglied des Gemeinderates ist, widmete der Beigeordnete für seine tätige Mitarbeit herzliche Dankesworte, und erbat sich die Ermächtigung, dies dem Schei­denden noch schriftlich mitzuteilen. Rachdem der Beigeordnete noch mitgeteilt hatte, daß er demnächst für einige Zeit in Urlaub gehen werde, und man in der nächsten Sitzung ein Gemeinde­ratsmitglied für die Zeit seines Urlaubes mit der Führung der Bürgermeistereigeschäste be­stimmen müsse, schlug er vor, die übrigen Punkte der Tagesordnung für die nächste Sitzung zu­rückzustellen. Der Gemeinderat war damit ein­verstanden, und nach etwa halbstündiger Ver­handlung wurde die Sitzung geschlossen. Darauf folgte dann bei einem Glase Bier noch eine kleine Abschiedsfeier für das scheidende Mitglied Angel­berger.

* Ettingshausen, 17. Sept. Wie alljähr­lich, versammelte sich die Schuljugend von Har­bach, Hattenrod, Queckborn und Ettingshausen auf dem schönen Waldsportplah von Harbach zur Austragung der Reichsjugendwettkämpfe. Das gute Wetter begünstigte die Leistungen der jugendlichen Kämpfer, und so wurden auch dies­mal wieder recht beachtliche Einzelleistungen er­zielt (E. Pfeiffer-Ettingshausen 75-Meterlauf in lOVs Sek.: W. Schmidt-Queckborn Ballwurf 58 Meter). Die Wettkämpfe setzten sich aus drei Liebungen zusammen, die in zwei Abteilungen ausgetragen wurden: 75-Meterlauf, Weitsprung und Ballwurf. Die Oberstufe hatte im 75-Meter­lauf 143/s Sek. = 0 Punkte, 103/6 Sek. = 20 Punkte, im Weitsprung 2,20 Meter = 0P., 4,20 Meter 20 Punkte, im Ballwurf 30 Meter = 0 Punkte, 50 Meter 20 Punkte. Die ent*

ter des Diakonissenhauses hx Darmstadt, hielt einen interessanten Lichtbildervortrag über das ausgedehnte Werk seines Hauses im Hessenlande. Die Schüler der ooersten Schulklassen unter Lei­tung von Lehrer Haas erfreuten die Versamm­lung durch den Tortrag von drei mehrstimmigen Liedern. 3m Festgottesdienst am Sonntag pre­digte derselbe Geistliche. Die Feier war musi­kalisch bereichert durch dreistimmigen Mädchen­chor (Leiter Lehrer Eberle) und Konfi rmanden- chor. Sonntag mittag bewegte sich unter Voran­tritt unserer bewährten Auerwehrkapelle, des Dereinsvvrstandes und Vertretern des Gemeinde­rates ein bunter Festzug durch den Ort, in dem die mit Blumenkränzen geschmückten und Fähn­chentragenden stattliche Kinderschar schritt, von einer Anzahl von Schwestern geleitet. Auf dem großen schattigen Schulhofe der Volksschule hat­ten sich viele Hunderte von Erwachsenen ein» gefunden, die mit großer Freude den lieblichen Spielen der Kleinen folgten, die von der Schwe­ster Luise Töpfer meisterhaft eingeübt waren. Der Mädchenchor fang zwei Lieder. Der Vor­sitzende des Vereins, Dekan Gußmann, gab einen Rückblick über die letzten 25 3ahre der Dereinsgeschichte, dankte allen Helfern und Gön­nern, besonders der Leitung und Vertretung der bürgerlichen Gemeinde, sowie der Direktion der Duderusschen Eisenwerke. Er betonte, daß das Werk wie seither alle Berufskreise der Gemeinde einigen möge zum Wohle der kleinsten 3ugend. Bürgermeister Schmidt sprach in bekannter markiger Weise das Schlußwort, in dem er allen Helfern am Werke dankte, dem sozialen Wohlfahrtswerke auch fernerhin die Lln- terstühung der Gemeinde versprach, und die Kleinen mit großen Bretzeln erfreute. Aus der Geschichte des Vereins ist zu erwähnen, dah die beiden ersten Ehrenmitglieder des Vereins, Generaldirektor S teinecke (Lollar), der ener­gische Förderer der Anstalt, und Generaldirek­tor Kaiser (Wetzlar) verstorben sind. Die außer dem Vorsitzenden allein noch lebenden Mitbegründer, die ununterbrochen dem Vorstände bis heute angehören, der Rechner Rektor Daab und der Zimmermeister Balthasar Ruhn wur­den wegen ihrer Verdienste zu Ehrenmit­gliedern ernannt.

> 5) au bringen, 17. Sept. Dieser Tage hielt in der Wirtschaft Erb der hiesige O b st­und Gartenbauverein eine Versamm­lung ab, in der beschlossen wurde, am 20. Oft. eine Ob ft* und Gartenbauausstellung zu veranstalten. Außer den verschiedenen Obst­sorten sollen alle Gartenerzeugnisse, roh oder eingemacht, und alle Geräte, die der Obstbaum- Pflege dienen, ausgestellt werden. Ausstellungs­berechtigt sind nur die Mitglieder des hiesigen Obst» und Gartenbau-Vereins. Der Vorschlag eines Mitgliedes, einen Fachmann za einem Vortrag über die Herstellung von Obstsäften und gährungsfreien Weinen zu gewinnen, fänd un­geteilte Annahme.

+ Grünberg, 16. Sept. Die jüngste Ge­meinderatssitzung, zu der neun Ge­meinderäte erschienen waren, war nur von kur­zer Dauer. Den Platz des Gemeinderatsmitglie­des, Oberstudiendirektors W. Angelberger, zierte ein prächtiger Blumenstrauß. Da Herr Angelberger Ende der nächsten Woche nach Gießen übersiedelt, nahm er heute zum letzten­mal an der Sitzung des Gemeinderates teil. Bei­geordneter Keller sprach in längeren Ausfüh­rungen über die wirkungsvolle und tatkräftige Mitarbeit des Scheidenden, der seit 1919 dem Gemeinderat angehörte. Besonders erwähnte er fein Mitwirken bei der Ausgestaltung der 700= 3ahrfeier 1922, feine Wirksamkeit als Archivar und seine taktvolle Art, bei Meinungsverschie­denheiten die Gegensätze auszugleichen und zer­rissene Fäden wieder zu knüpfen, überhaupt die vorbildliche Art, in der er das Amt eines Gemeindevertreters aufgefaht und stets zum Wohle der Stadt auszuüben versucht habe. Er schloß mit Dankesworten an den Scheidenden unter Lieberreichung eines Blumengebindes. Ge­meinderat Angelberger, der sichtlich bewegt war, sprach seinen Dank für die anerkennenden Worte aus und betonte dabei, dah er sich in der langen Zeit seines Hierseins heimisch und verwachsen gefühlt habe und ihm das Scheiden recht schwer falle, dah aber das Herz des Be­amten schweigen müsse, wenn ihn die Pflicht auf einen anderen Posten rufe. Er sei stets bestrebt gewesen, neben der Bürde seines verantwortungs­reichen Berufes die Arbeiten und Pflichten eines Gemeinderates, soweit es in seinen Kräften ge­standen habe, im 3ntereffe und zum Wohle der

Große Strafkammer Gießen

Gießen, 10. Sept. Ein Dienstknecht war vom Amtsgericht wegen Unterschlagung zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Als besonders straferschwerend wurden mehrere Vorstrafen wegen Eigentumsvergehen angesehen. Gegen dieses Urteil verfolgte der Angeklagte Berufung. Die erneute Beweisauf­nahme ergab, dah der Angeklagte, der mit dem Hüten einer Anzahl Schafe beauftragt war, ein Schaf sich zugeeignet und verkauft hat. Das Berufungsgericht wies deshalb die Berufung zurück, setzte aber mit Rücksicht darauf, daß die Vorstrafen schon längere Zeit zurückliegen, die Strafe auf eine Geldstrafe von 60 M k. evtl. 12 Tage Gefängnis herab.

Ein Kraftwagenführer hat in einem Dorf in der Wetterau einen 85 Jahre alten, fast tauben Landwirt auf der Straße mit seinem Auto angefahren, so dah er zu Fall kam. Verletzungen erlitt und nach 14 Tagen an einer hinzu tret enden Lungenentzündung verstarb. Gegen oas Urteil des Schöffengerichts, durch welches der Auto­lenker zu zwei -Monaten Gefängnis verurteilt wurde, hat der Angeklagte Berufung eingelegt. Das Berufungsgericht nahm am Orte des Unfalls Augenschein ein ünd vernahm dort auch die Zeugen. Der Fall stellte sich jetzt im milderen Lichte dar. Dor allem sprach zu­gunsten des Angeklagten, dah die Strahe durch Schnee und Eis schwer fahrbar war. Trotzdem festgestellt war, dah der Lenker vorher ge­huppt hatte, gelangte das Gericht wiederum zur Verurteilung. Er hätte sich erst überzeugen müssen, dah der Verunglückte auch das Signal gehört hatte, eher durfte er nicht weiterfahren. Mit Rücksicht jedoch auf die erwähnten mildern­den Umstände wurde nur auf eine Geld strafe von 150 Mk. erkannt.

Berliner Börse.

Berlin, 18. Sept. (WTB. Funkspruch.) Der heu­tige Vormitiagsoerkehr liegt ohne jede- Anregung. Eine gewisse Verstimmung wird durch den matten Schluß der gestrigen Neuyorker Börse und den hoben dortigen Tagesgeldsatz von 10 o. $). heroorgerufen. Die gestrigen Frankfurter Abendkurse scheinen sich zu behaupten, doch sind Umsätze heute noch nicht getätigt worden. Man taxiert Siemens 386, Farben 215 und Glanzstoff 299. Am Devisenmarkt hört man London gegen Kabel 4,846750, London gegen Berlin 20,3560, London gegen Madrid 32,8650. '

Verspätete Mittagessen haben schon manchen Ehezwist verursacht. Es kommt im Haushalt eben alles darauf an, die Arbeit richtig einzuteilen. Darüber kann die Hausfrau aus den kostenlosen Kursheften der Sunlicht-Gesellschaft in Mann­heim eine Fülle von Ratschlägen schöpfen. Sie werden an alle Verbraucherinnen von Sunlicht- Seife, Lux-Seifenflocken, Vim oder Suma völlig kostenlos abgegeben. 3526v

sprechenden Uebungen der Unterstufe waren 14Vs bis llVüSek., 1,70 bis 3,70 Meter, 20 bis 40 Meter. Mit der Ehrenurkunde des Reichspräsi­denten itzerden ausgezeichnet in der Oberstufe Emil Pfeiffer (Ettingshausen) 62 Punkte, in der Unterstufe Karl Brock (Ettingshausen) 68 Punkte. Die nachstehenden Sieger erhalten die Ehrenurkunde des Reichsausschusses für Leibes­übungen in der Oberstufe: 1. Wilhelm Schmidt (Queckborn) 57 Punkte: 2. Hermann Aff (Queck- bom) 52 Punkte: 3. Emst Pfeiffer (Ettings­hausen) 47 Punkte: 4. Rudolf Keil (Ettings­hausen) 45 Punkte: 5. Wilhelm Scheid (Harbach) 44 Punkte: 6. Otto Klöh (Ettingshausen) 43 Punkte: 7. Heinrich Krug (Hattenrod) 40 Punkte. 3n der Unterstufe: 1. Emst Starck (Harbach) 61 Punkte: 2. Emst Knöß (Queckborn) 54 Punkte; 3. Willi Sommer (Ettingshausen) und Wilhelm Pfeiffer (Ettingshausen) 51 Punkte; 4. Emst Rau (Queckborn) 49 Punkte; 5. Paul Gontrum (Hattenrod) 48 Punkte; 6. Heinrich Scheld (Har­bach) 43 Punkte; 7. Ludwig £in'mann (Queckborn) und Karl Diehl (Ettingshausen) 42 Punkte.

Münster, 17. Sept. Rach fast li/2jäf>riger Vakanz wird die hiesige Pfarrstelle in näch­ster Zeit neu beseht werden. Von Er. Durch­laucht dem Fürsten zu Solms-Hohensolrns-Lich ist der Pfarrer Ferdinand S t r a ck in Ilbes­hausen, Dekanat Lauterbach, für die Stelle prä­sentiert worden. Der zukünftige Pfarrer ist am 25. 3uli 1896 zu Leihgestern als Sohn des Kirchenrats und Dekans Strack geboren. Von Mai 1923 bis Oktober 1925 war er Pfarrassistent in Bischofsheim und von da ab Pfarrvikar bzw. Pfarrer in Ilbeshausen.

ri. Lich, 17.Sept. Der Turnverein 1860 L i ch hielt dieser Tage seine Monatsversammlung bei Gastwirt Hammel ab. Auf der Tagesordnung stand als besonderer Punkt die Ehrung der Siegerinnen des Turnvereins bei dem letzten Gau-Frauenturnen in Lich. Der Frauenturn- wart, K. Volz, nahm die Ehrung vor und führte in seiner Anspracheqaus, daß der Verein stolz sein könne auf die Erfolge. Im Zehnkampf der Turne- rinnen-Oberstufe wurde Wilh. Walz 4., im Zehn­kampf der Turnerinnen-Unterstufe Gertrud Zimmer 4., Helene Zimmer 13., Kunigunde Bellof 19., Ida Albohn 22., Gerta Kiefer 23., Marie Menges 28., im Siebenkampf der Turnerinnen-Oberstufe Wilh. Walz 6., Gretel Keller 18., im Zehnkampf der Ju- gendturnerinnen-Oberstufe Johanna Kaiser 6., Elisa» beth Menges 22., im Achtkampf der Jugendturne-

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