üdiugen.
Ott Am 18. und 19.0!- Dr. Ävact aus Dam- rL Wvlsgcmg-Crnst-Gym- bil-ungslurfusfür n des Kreises. Der ©tun* mmmfetzen aus Dorträgen Übung, Stimme der 6jjul» men- und Kinderstimmm, tr und über die Ziele deS ins Hebungen im Gingen eiern, im Qfontfrlaftfin-jcn lußeröem finden De/pre- m statt.
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verein lieh es sich nicht nehmen, seinem Mitbegründer und Ehrenmitglied ein Geschenk zu überreichen. — Am Sonntag hielt der hiesig« Kleinkaliber-Schützenverein, der etwa 60 Mitglieder zählt, unter Leitung von Lehrer W o l s f sein letztes. P r e i s s ch i e h e n ab. Geschossen wurde in zwei Abteilungen auf 50 Meter aus die Zwölferscheibe. 3c zwanzig zum Teil wertvolle Pre: e winkten sowohl den älteren wie den 3ungschützen. Sieger in der 1. Schiehklasse (ältere Schützen) warer: 1. Gg. Wurm (36 R.), 2. Hch. Seim (35), 3. E. Weifenbach (35), 4. Karl Becker (35), 5. Karl Habicht (35), 6. Lehrer Wolff (34), 7. Lehrer Schäfer (34), 8. Gg. Kaiser (34), 9. 3oh. Sann (33), 10. Adam Kratz (33) usw. 3n der Iungschühen- abteilung waren Sieger: 1. Hch. Kaspar (34), 2. Konrad Carle (34), 3. H. Börger (33), 4. H. Graulich (33), 5. H. Enders (33), 6. Aug. Loth (32), 7. K. Reih (32). 8. K. H a n d st e i n ll. (31). 9. W. R e i tz (31), 10. Karl Jung (30) und noch zehn weitere. — Zur Wahl von 12 Gemeinderäten im nächsten Monat sind nicht weniger als sieben Wahlvorschläge eingegangen, und zwar drei der Landwirte, einer der Nationalsozialistischen Partei, einer der Sozialdemokraten, einer der Gewerbetreibenden, einer der israelitischen Einwohner. Wahlberechtigte sind ungefähr 840 vorhanden.
Kirche und Schule.
Missionsfcst des Dekanats Nidda.
W. Geihnidda, 13. Oft. Ein gesegnetes Missionssest konnte das Dekanat Nidda am heutigen Sonntag in unserem Dorfe feiern. Llm 2 LIHr begann der F e st g o t t e s d i e n st, der in musikalischer Hinsicht besonders verschönt wurde durch drei Kantaten, welche von der Darm st ädter Musikantengilde, die am Abend vorher in Nidda ein Kirchenkonzert gegeben hatte, gesungen wurden und schon gleich im Anfang der Feier in weihevolle Stimmung versetzte. Astprediger war Pfarrer Schäfer von der evangelischen Mohammedaner-Mission in Ober-Aegypten und Nubien, der, selber einst Missionar in Aegypten und ein feiner Kenner des Islam, im Anschluß an Colosserbrief 1, 12—14 den gewaltigen Gegensatz zwischen Christentum und Mohammedanismus und die Ueberlegenheit des Christentums klar und deutlich darzustellen vermochte. Pfarrer Siebeck von Echzell gab alsdann den Rechenschaftsbericht über das Mif- sionsjahr 1927/28. Trotz wirtschaftlicher Not sind, wie überhaupt in Deutschland, die Missionsgaben unseres Dekanats gestiegen, und zwar von 1925 Mk. in 1927 auf 2878 Mk. in 1928. Auf den Kopf im Dekanate entfällt ein Durchschnitis- beitrag von 15 Pf., wobei sich bei den Gemeinden große Unterschiede zeigen von 1 Pf. bis zu 55 Pf. auf ten Kopf. Die Nach feier fand um 4 11 br ebenfalls in der Kirche statt, wobei die Musikantengilde nochmals mit zwei sechsstimmig gesungenen Kantaten erfreute. Pfarrer Schäfer beantwortete bei einem tiefgründigen Rückblick in die Vergangenheit und Kennerblick in die Gegenwart die Frage „Warum treiben wir Mission". Einmal, wir müssen wiedergewinnen, was verloren ist, in den Nubiern Aegyptens ist uns ein ganzes, ehemals christliches Volk durch die llnterjochung von seiten des Islams verlorengegangen, sodann müssen wir wieder gutzumachen suchen, was wir als Christen einst in der Geschichte der Kreuzzüge durch Grausamkeiten an den Mohammedanern gesündigt haben, weiter, es gilt das gewaltige Vordringen des Islams besonders unter den heidnischen Negervölkern Afrikas abzuwehren, welche die Religion des Ostens, des Islams, viel mehr begrüßen als die Religion !>es Westens, des weißen Mannes, den sie hassen. Der letzte Grund, warum wir Mission treiben, ist neben der seelischen vor allem die leibliche Not. Die Beantwortung dieser Frage überlieh er dem nachfolgenden Redner, dem Missionsarzt Dr. Kallenbach, ehemaligem Operateur an der Universitätsklinik Gießen, der seit einigen Jahren sich in den Dienst der Mohammedanermission gestellt hat und bei Assuan in seinem neugegründeten Hospital, sowie auf Reisen in der Landschaft ungeheuer segensreich als gläubiger Arzt unter jenem Nubiervolk, dessen Nöte, besonders auch unter der Frauenwelt. er in ergreifenden Bildern aus eigenster Erfahrung heraus schilderte, arbeitet. Die Mohammedanermission, eine der jüngsten 25 evangelischen Missionsgesellschaften Deutschlands, zählt bereits 18 Arbeitskräfte, die draußen stehen, männlich und weiblich, darunter ein Arzt, eine Aerztin und eine Apothekerin. Das Schluß- und Dankeswort sprach Dekan S c r i b a. Die Missionsfestkollekte ergab 60 Mk.
Wirischgst.
Die Wirtschaftslage im September.
Den Mitteilungen der Frankfurter Industrie- und Handelskammer entnehmen wir folgende Betrachtungen über die Wirtschaftslage im September:
In der Automobil-, Fahrrad- und Schreibmaschi- nen-Jndustrie hat sich die Geschäftslage weiter verschlechtert. In allen Fabrikaten, ausgenommen bei Schreibmaschinen, war ein Nachlassen der Bestellungen zu verzeichnen.
In der elektrotechnischen Industrie ist eine wesent- liche Aenderung gegenüber dem Bormonat nicht eingetreten. Die erwartete Besserung der Marktlage hat sich nicht fühlbar gemacht, es ist eher von einer geringen Verschlechterung $u sprechen.
In der Gummiindustrie ist der Geschäftsgang noch ruhiger geworden.
In der Fabrikation von Lederbearbeitungsmaschi- nen hat sich die Geschäftslage etwas gebessert, da der Auftragseingang, besonders aus dem Auslande, zugenommen hat; gleichzeitig haben sich die Lagerbestände reduziert.
In der Fabrikation landwirtschaftlicher Maschinen stand der Berichtsmonat noch unter dem Einfluß der saisonmäßigen Geschäftsbelebung. Infolgedessen hielten sich die Umsätze des Inlandsgeschäftes auf der Höhe des Vormonats, und auch die Nachfrage konnte befriedigen. Im Exportgefchäft hielt die Belebung ebenfalls an.
In der Scheideindustrie war nach der vorange- gangenen Stille eine merkliche Belebung des Geschäftsganges zu verzeichnen, die wohl zum großen Teile auf die rückläufige Tendenz des Silberpreises zurückzuführen ist.
Die Förderungssteigerung Trn Eisenerzbau des Lahn-Dill-Gebietes hielt auch im September an. Der Absatz dagegen blieb weiter zurück und wird vermutlich noch weiter sinken. Wenn auch nicht zu verkennen ist, daß der Absatz durch eine Reihe widriger Umstände, so auch durch den geringen Rheinwasserstand, ungünstig beeinflußt wurde, so scheint sich außerdem doch auch ein geringerer Abruf der Hütten bemerkbar zu machen.
In der Schmuckwarenindustrie brachte der September mit der einfetzenden Reisetätigkeit eine Belebung des Geschäftsganges für Juwelen, Gold- und Silberwaren, die es ermöglichte, die Arbeiterschaft im allgemeinen voll zu beschäftigen und vereinzelt mit Ueberstunden zu arbeiten. Der Auftragseingang erfuhr, der Saison entsprechend, eine Steigerung und konnte als zufriedenstellend, aus dem Auslande teilweise als gut bezeichnet werden: er blieb jedoch immer noch geringer als in der gleichen Zeit des Vorjahres. Im Inland« beeinflußte die dauernde Geldknappheit den Geschäftsgang und die Zahlungsweile höchst nachteilig.
In der Schuyindustrie war der Eingang von Aufträgen für spätere Lieferungen noch ziemlich schwach. Der Beschäftigungsgrad blieb ziemlich ein- heislich: die Fabrikation war mit der Anfertigung und Lieferung der Herbstaufträge beschäftigt.
Ungünstige Aussichten auf dem Saumarkt.
Bekanntlich ist in diesem Jahre die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe wesentlich größer, als im Jahre 1928. Wenn auch die Lage des B a u - rnarktes in den einzelnen Gegenden Deutschlands große Unterschiede aufzuweisen hat, so kann doch im allgemeinen gesagt werden, daß die Aussichten recht ungünstige sind. Diese Ungunst der Verhältnisse ist vor allem auf den Mangel an Kapital zurückzuführen, der sich besonders in der Zurückhaltung bei der Erbauung gewerblicher Gebäude bemerkbar macht. Gerade bei den Bauerlaubnissen tritt die Zurückhaltung der Industrie bei Errichtung von gewerblichen Bauten besonders hervor. Der Wohnungsbau konnte sich in diesem Jahr verhältnismäßig gut halten, da für ihn immerhin die Er- trägnifse aus der Hauszinssteuer zur Verfügung stehen. Bei der überragenden Bedeutung des Taumarktes für die gesamte Wirtschaft wird sich natürlich der Rückgang der Produktion auf dem Baumarkt, der jährlich auf etwa 8 bis 9 Milliarden Mark dem Werte nach eingefchäht werden kann, auch bei der Gesamtkonjunktur im ungünstigen Sinne auswirken. Da die Finanzierungsschwierigkeiten bei der mangelhaften Kapitalbildung in Deutschland vorerst noch anhalten werden, so ist auch für den Baumarkt vorerst keine Besserung der Verhältnisse zu erwarten.
• Aufsichtsratshesprechungen b e i Opel. Der Präsident der General Motors Corporation Mr. Alfred P. Sloan, der Vizepräsident der G. M. C. Mr. Albert Bradley, der Präsident der Chevrolet Corporation Mr. William Knudsen, der Präsident der Olds
Motor Corporation Mr. Reuter, der juristische Beirat der G. M. C. Mr. Smith, der Präsident der General Motors Acceptance Mr. S w a y n e sind in Rüssel->heim eingetroffen, um mit den beiden übrigen Mitgliedern des Aufsichtsrates der Opel A.-G., Geheimrat Wllhelm v. O p c l und Dr. Fritz Opel, Besprechungen ab.uralten. Mr. Sloan wird am Freitag bei einer Versammlung der Händler und Vertreter der Opel A.-G. sein Programm entwickeln.
* Handelsverkehr mit Dänemark. Der Deutsche Konsul bei der Deutschen Gesandtschaft in Kopenhagen, Dr. Krüger, hält am Donnerstag, 24. Oktober, Sprechsunden für die Firmen ab, die am Handelsverkehr mit Dänemark beteiligt sind. Firmen, die an den Sprechstunden teilnehmen wollen, werden gebeten, dies, gegebenenfalls unter Aufgabe von Wünschen bezüglich der Zeit der Sprechstunde, der Reichsnachrichtenstelle für Außenhandel, Frankfurt a. M, Börse (Zimmer 43), Telefon: Römer 360, umgehend — spätestens bis zum 21. d. M. — mitzuteilen, damit eine Verteilung der Besucher auf die zur Verfügung stehende Zeit stattfinden kann.
' Die Verträge . Preag-Stadt Frankfurt a. M. Der Magistrat der Stadt Frankfurt a. M. genehmigte die bekannten Verträge mit der Preußischen Elektrizitäts-A.-G. über die Gestaltung der elektrowirtschaftlichen Verhältnisse im Rhein-Main-Eebiet.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 17. Okt. Tendenz schwach. Nachdem an der gestrigen Abendbörse eine leichte Erholung eingetreten war, eröffnete die heut.ge Börse wieder in recht schwacher Haltung, und zwar werden als Ursache die Nachwirkungen der in letzter Zeit entstandenen Gerüchte angeführt. Auch die schwachen internationalen Börsen, sowie die sich erneut bemerkbar machende Geldmarktversteifung blieben nicht ohne Einfluß. Die heute ausgegebenen Dementis machten wohl zunächst etwas Eindruck und hatten im Frühverkehr eine kleine Beruhigung zur Folg«, doch war dies nicht von längerer Dauer, da sich das Angebot von Auslandseite und vorn Publikum in Spe- zialwcrien wieder verstärkte, zumal Aufnahme- lust kaum bestand. Die Folge davon waren ganz beträchtliche Kursrückgänge in Spezialwerten gegenüber der gestrigen Abendbörse. Nachteilig aufg:nommen wurde noch das Ansteigen der Arbeitslosigkeit. Das Geschäft bewegte sich bei größter Zurückhaltung der Spekulation in kleinstem Rahmen. Besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde der Elektromarkt. Vor allem waren Siemens mit minus 8,5 Proz. und Licht und Kraft mit minus 6,75 Proz. von Schweizer und Brüsseler Seite angeboten. Auch Chade-Aktien, die gestern abend etwas erhöht und im heutigen Dormittagsverkehr weiter fest lagen, erreichten zmn offiziellen Verkehr mit minus 6,5 Prozent einen neuen Tiefstand. Ges- fürel gaben 4 Prozent und Schlickert 4,75 Prozent nach. AEG. waren mit minus 1,5 Prozent relativ gut gehalten. Stärker gedrückt lagen noch Deutsche Linoleum mit minus 7,5 Prozent. Aber auch am Chemiemarkt kam ziemlich Material heraus, so daß Farben 3.5 Prozent und Deutsche Erdöl 3 Prozent einbüßten. Glanzstosf-Aktien waren kaum verändert, während Bemberg 3 Prozent niedriger eröffneten. Am Montanmarkt kamen zur 'Erstnotiz kaum Abschlüsse zustande. Rheinstahl und Buderus gaben je 3 Prozent nach. Mannesmann 2 Prozent niedriger. Kali- Aktien bis 4 Prozent schwächer. Don Tankwerten lagen Berliner Handelsgesellschaft 3,5 Prozent niedriger, während die übrigen Aktien dieses Marktes bis 2 Prozent schwächer lagen. Zellstoffpapiere bis 4,5 Prozent niedriger. Renten still. Trotz des unverändert belassenen Diskontsatzes der Dank von England konnte im Verlaufe keine Beruhigung Platz greifen. Im Gegenteil. die Tendenz neigte weiter nach unten. Nach einigen Rückd eckungen kam erneut Material heraus, so daß die Kurse durchweg bis zu 1.5 Prozent einbühten. Licht & Kraft gaben 3,5 Prozent nach. Das Geschäft blieb äußerst gering. Am Geldmarkt war der Sah für Tagesgeld mit 7,5 Prozent unverändert. Der Devisenmarkt war wenig verändert. Man nannte Mark gegen Dollar 4.1903, goren Pfund 20,404, London gegen Kabel 4,8685, gegen Paris 123,85, gegen Mailand 92 90, gegen Madrid 33,90, gegen Holland 12,0975.
Berliner Börse.
Berlin, 16. Okt. Der Beginn der heutigen Börse stand unter dem Eindruck der gestrigen schwachen Abendbörsen. Es kam wieder ziemlich überraschend erhebliches Material, besonders aus
der Schweiz, an den Markt, das trotz der Interventionstätigkeit der Banken nur zu gcdrück - t e n Kursen Aufnahme fand. Obwohl die gestern über den Brüsseler Platz umlaufenden Gerüchte energisch dementiert werden, hatten diese Dementis nur vorübergehend gestern abend eine Beruhigung und Erholung zur Folge gehabt. Heute war man dagegen schon wieder sehr nervös und durch die anhaltenden Auslandabgaben unsicher gemacht. Eine gewisse Verstimmung ging auch von der internationalen, zum Medio angespannteren Geldmarktlage aus: auch hier in Berlin konnten die Sähe heute noch keine Erleichterung erfahren. Beachtung fand ferner, daß der französische Franc gegen Pfund den Goldpunkt wieder überschritten hat. Es ist mit einer Diskonterhöhung heute natürlich nicht zu rechnen. Die Rückgänge zu den ersten Kursen betrugen selten 3 bis 5 Prozent, bei Papieren wie Berger, Glanzstoff, Ostwerke, Schultheiß. Polyphon, Siemens, Licht und Kraft, Deutsche Linoleum, Salzdetfurth, Rheinstahl, Rheinische Braunkohlen und Harpener 5 bis 8 Prozent. Schubert & Salzer sind als Ausnahme mit einer Erhöhung von 3,5 Prozent zu nennen. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer abbröckelnd. Auch Pfandbriefe unverändert. Tagesgeld blieb 8 dis 10 Prozent, Monatsgeld 9,25 bis 10,75 Prozent. Warenwechsel etwa 7,75 Prozent. Auch im Verlaufe blieben die Umsätze klein. Die Tendenz war nicht einheitlich. Vereinzelt konnte man leichte Deckungen beobachten. In einigen Elektrowerten kam andererseits aber immer noch Ware aus der Schweiz heraus. Der Reichsbankausweis per 15. Oktober zeigte, obwohl die Lombardbestände um 57 Millionen angewachsen sind, eine Entlastung um etwa 360 Millionen. Die Deckung besserte sich auf 50,9 bzw. 59 Prozent. Ein stärkerer Einfluß auf die Tendenz war aber nicht zu erkennen.
Frankfurter Schlachtviel-markt.
F r a n k f u r t a. M., 16. Okt. Auftrieb: 40 Rinder. 972 Kälber, 629 Schafe, 443 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: teste Mast- und Saugkälber 82 bis 84 Mark, mittlere Mast- und Saugkälber 76 bis 81, geringe Kälber 70 bis 75. — Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 43 bis 46, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 38 bis 42; fleischiges Schafvieh 30 bis 37. — Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 90 bis 92, von etwa 200 bis 240 Pfund 90 bis 92, von etwa 160 bis 200 Pfund 90 bis 92, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 86 bis 90 Mark. — Marktverlauf: Bei allen Gattungen rege, ausoerkauft.
Berliner Produktenmarkt.
Berlin, 16. Okt. Am Produktenmarkt bewegt sich das Geschäft weiterhin in ruhigen Bahnen. Die Meldungen von den Auslandmärkten sind für die Tendenzgestaltung von verhältnismäßig geringem Einfluß. Inlandweizen wird für Rechnung der rheinischen und Küstenmühlen infolge des Dermahsungszwanges weiter gut gefragt und konnte seinen Preisstand trotz des unbefriedigenden Mehlabfatzes behaup en. Das Roggenangebot ist infolge der Preisrückgänge der letzten Wochen etwas kleiner geworden, begegnet jedoch auch nur geringer Aufnahmeneigung. Don Stühungs- fäufen war bisher nichts zu beobachten. Am Lieferungsmarkt kam für Weizen nur eine gegen gestern unveränderte Notiz in der Dezembersicht zustande. Oktoberroggen setzte 3 Mark niedriger ein, obwohl von den heute besichtigten 120 Tonnen nur 30 Tonnen kontraktlich lieferbar waren. Die späteren Sichten eröffneten mit behaupteten Preisen. Das Mehlgeschäft bleibt weiter still, für Roggenmehl sind die Mühlen zu Preiskon- zessionen bereit. Hafer ruhig, aber ziemlich stetig.
Taten für Freitag 18. Oktober.
Sonnenaufgang 6.28 Uhr, Sonnenuntergang 17.03 Uhr. — Mondaufgang 17.10 Uhr, Monduntergang 6.05 Uhr.
1777: der Dichter Heinrich von Kleist in Frankfurt a. d. O. geboren; — 1914: Eröffnung der Universität Frankfurt a. M.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 19., und Sonntag, 20. Oktober: Laubhüttenfest. Samstag: Vorabend 5.15 Uhr: morgens 8.30; Predigt; nachmittags 4. — Sonntag: Vorabend 6.15; morgens 8.30; abends 5.40 und 6.10 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft. Samstag, den 19. Oktober, und Sonntag, 20. Oktober: Hüttenfest. 1. Tag: Vorabend 5 Uhr; vormittags 8; Predigt ; nachmittags 4. — 2. Tag: Vorabend 615; vormittags 8; nachmittags 4; Festesausgang 6 10.— Wochengottesdienst: morgens 6.30; abends 5 Uhr.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschloffenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuh 8,5 Prozent.
zrantfuri a tui. |
Berlin
Schluß-s
I-Uhr |
Schluh-l Anfang.
Kurs I
Kur |
Kur
Datum
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16. 10.
17.10.
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Desgl. ohne AuSlos.-Nechte . .
7% Franlf Hhp -Bk Goldpf. im
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85,5
9,25
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kündbar bis 1932......
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76,5
A.E G abg. Vortriegs-Obligation rückzahlbar 1932
—
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—
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—
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7.1
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116,75
115
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109
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172
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Berlin
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166,5
164
Rat. Automobil .....
. . c
—
.1,25
20
Orenstein & Koppel . . .
. . 6
—
—
75
74
Leonhard Tiey ....
. 10
—
—
176
173
Bamag-Meguin.....
. . o
—
—
—
—
Arant). Maschinen ....
. . 4
42
—
Aritzner .......
. . 6
47
—
—
—
Heyltaenstaedt . . . . .
e • '
,75
—
—
—
IunghanS. ......
. . 6
—
——
—
—
Lechwerke ......
. . t
05,5
104,5
—
—
Maintraitwerkr.....
. . 8
110
—
—
—
Miag. . . ......
. IC
125
—
—
122,5
Aetari ...........
. . 8
—
—
—
—
Peters Union......
. . d
—
—
—
—
Gebr Roeder......
. U
106
—
Boigt 4 £ nennet . . . .
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222
—-
——
Süds Zucker .....
. 10
'49
—
—
—*
Berlin, 16. Cffob. r
Geld
Brief
Amcrtlauuche Viottn.....
4,168
4,188
Belgifche Nöten .......
58,21
58,45
Dänische Noten .......
111,68
112,12
Eno lisch« Noten........
20,355
20,435
Berlin, 16. Oktober
Geld
Brief
Französische Noten
16,432
16,492
Holländische Noten ...»
168,11
168,79
5tolten,sche Noten .....
21,88
21,96
Norwegische Noten.....
111,68
112,12
Deutsch Oesterr,5100Kronen
58,71
58,95
Rumänische Noten ....
2,47/
2,497
Schwedische Noten • ■ ...
112,13
112,57
Schweizer Noten . • ...
80,78
81,10
Spanische Noten ......
60,33
60,57
Tschechoslowakische Noten . .
12,35
12,41
Ungarische Noten
72,85
73,15
Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
16. Oktober
17- Oktober
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld l
Brie>
Geld
Briet
Ami-- flott.
168,42
168,/b
168,45
168,79
Bucn.-AireS
1.753
1,757
1,751
1,755
Brss.-Antw-
58,43
58,55
58,44
58,56
Christiania -
111,91
112,13
111,91
112,13
Kopenhagen
111,93
112,15
111,94
112,16
Stockholm ■
112,35
112,57
112,35
112,56
Helstngfors.
10,519
10,539
10,518
10,538
Italien .
21,915
21,955
21,915
21,995
London. .
20,379
20,419
20,382
20,422
Neuyork . .
,187.
4,1950
4,1860
4,1940
Paris....
16,45
16,49
16,45
16,49
Schwei» ..
40,94a
bl,103
80,955
81,115
Soa icn • .
b0,34
60,4 t
60,02
60,14
Japan . . .
1,998
2,002
2,003
2,007
-Hio de Jan
,497
0,499
,4973
0,4995
Wien in D--
Oeli. abgeft
58,83
58,9-
58,82
58,92
Prag
.2,392
2,412
12,39
12,41
Bclirad • .
7,391
7,405
7,391
7,405
Budapest. .
73,07
73,21
73,08
73,22
Bul arten
3,030
3,036
3,030
3,036
Lissabon
18,80
18,84
18,80
18,84
Danzig.
81,45
81,61
81,44
81,60
Konstantin.
1,983
1,987
1,995
1,999
Athen.
5,435
5,445
5,435
5,445
Canada
4,148
4,156
4,150
4,158
Urn uay
4,096
4,104
4,091
4,099
Tatro • •
20,90
20,95
20,90
20,94


