Aus der Provinzialhauptstadt
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Gießen, den 16. November
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usw.) stehen. 3m Interesse einer einheitlichen Regelung hat der hessische Innenminister in einem Ausschreiben die Kreis- und Polizeiämter erneut auf die Rechtsprechung der Oberlandesgerichte
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Beleuchtung des Fahrzeuges nicht ver- pflichtet, wenn die s.itlich« Begrenzung des Fahr.
theater: „Robert Gutskard^ und „Demetrius", 15.30 bis 18 Uhr. — Verein ehem. 116er: Herbstgeneral. Versammlung, 20.15 Uhr, im Postkeller. — Lichtspiel.
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** FremdenvorstellungimGiehener Stadttheater. Man schreibt uns: Morgen, Sonntag, 17. November, geht Ludwig Hirsch, felds Lustspiel „Die Frau, dieiedersuch t", um 18 Dhr als Fremdenvorstellung in Szene. Die Aufführung unter der Regie Peter Fassotts mit Franz Arzdorf als Bertl, der neuen jugend- lichen Salondame Marianne Mewes als Hello, Maria Koch als Gabriele, Frau Schubert-Jüngling als Goschi war einer der heitersten Theaterabende der Spielzeit. Beginn 18 Mr. Ermäßigte Preise.
** D i e Museen sind am morgigen Sonntag von 11 bis 13 Uhr geöffnet.
*• Ernennung. Dem Dorstand des Forst- amts Iaegersburg, Forstmeister Eduard S e l l h e i m aus Gießen, wurde das Forstamt Seligenstadt in gleicher Diensteigenschaft mit Wirkung vom 1.November ab übertragen.
**TeilweiseUnterbrechungderelek- irischen Stromlieferung. Die Leitung des
Liebe"; abends 23 Uhr: Nachtoorführung J Scham". — Astoria-Lichtspiele: „Der Gaucho
— Tageskalender für Sonntag. Stadt- theater: „Die Frau, die jeder sucht", 18 bis 20 Uhr. — Gießener Konzertoerein: Zweites Konzert, 17 Uhr, Universitätsgebäude. — Liebigshöhe: Großes Mili- tär-Streichkonzert, 16.15 Uhr. — Volkshochschule: Ausstellung und Vorführung von Familienspielen, 11 bis 13 Uhr. im Studentenheim, Burggraben 9. — Obst, und Gartenbauverein: Vortrag von Garten- inspektor Rentsch (Friedberg), 15.15 Uhr, im Saale des Kaufmännischen Dereinshauses. — Lichtspiel. Haus, Bahnhofstraße: „Das Grabmal einer großen Liebe", vormittags 11.15 Uhr: Kulturfilm: ,Lu den
ergeben noch keine guten Cigaretten, wenn sie nicht zueinander passen und sich in ihrem Aroma vollkommen . ergänzen.
DieGeschmacksharmonieistsehrwich- tig, denn die ausgeglichenste Mischung von edlen Spitzentabaken ist auch die bekömmlichste.
Schneegiofeln Afrikas".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Nach der ernsten Würde des Klassikerabends (Kleist und Schiller) wird die Muse des leichteren Lustspiels im Stadttheater am Dienstag, 19. November, wieder das
Elektrizitätswerks gibt im heutigen Anzclgentell bekannt, daß am morgigen Sonntag von 7 bis 14 Uhr wegen dringender Betriebsarbeiten die Stromzufuhr nach der Sonnenstraße, Brandplatz, Schulstraße und Neuen Baue unterbrochen wird.
" Die älnfallversicherung in den hessischen Kommunen. Auf Grund der rcichsgcsehlichcn Rahmcnvorschriften hat der hessische Minister für Arbeit und Wirtschaft sämtliche hessischen Städte und Gemeinden zu einem hessischen Dnfall-DcrsichcrungLverband für Gemeinden und Städte (öffcntl. recht!. „ Körperschaft) vereinigt. Bekanntlich waren zunächst zwei Gruppen für die Städte und für die Landgemeinden gebildet worden. Auf der ersten Mitgliederversammlung des Verbandes wurde jetzt Bürgermeister und Landtagspräsident Delp zum Vorsitzenden und Verwaltungsamtmann Strauch zum stellv. Vorsitzenden gewählt. Der Verband hat seinen Sih in Darmstadt. Die Städte Mainz, Darmstadt und Offenbach hatten seither eigene Unfallversicherungen, die aber auch in den Korn- munal-Dnfallversicherungsverband übergingen.
** Vortrag über Berufsberatung. Am Donnerstag fand der letzte diesjährig« Vortragsabend der von der Berufsbcratungsftelle des Arbeitsamts Gießen veranstalteten berufskundlichen Vortragsreihe statt, der wiederum drei interessant« Referate brachte. Betriebsleiter Ingenieur Tril- l e r (Heuchelheim) sprach über den noch wenig bekannten Beruf des Werkzeugmachers, der sehr hohe Anforderungen an den Ausübenden stellt und deshalb von dem jungen Berufsanwärter unbedingt eine übermittelmäßige Begabung fordert. Dem gelernten Werkzeugmacher find recht gute Aufstiegsmöglichkeiten gegeben, doch fei cs bei den heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen zuweilen mehr anzuraten, beim Handwerk zu bleiben. Das folgende Referat von Schmiedemcister H. Haas (Annerod) behandelte den beute wenig begehrten Beruf des Schmiedes, der sich völlig mit Unrecht einer so geringen Wertschätzung erfreue, da man, wie Herr Haas aussührte, besonders auf dem Lande immer Schmiede nötig haben werde. Auch seien dem Schmied die Möglichkeiten gegeben,-in andere Berufe mit einer gewissen Leichtigkeit überzugehen. Den Schluß bildet« eine sehr ausführliche und eingehende Schilderung des Berufes des „Elektrikers", von Obermeister K. W. Schmidt (Gießen). Während die Berufszweige Elektromechaniker und Elektromaschinenbauer nur kurz gestreift wurden, ging der Referent sehr eingehend auf den sehr viel be- gehrten Beruf des Elektroinstallateurs ein. Da der Beruf sehr vielseitig ist, wird er dem Menschen, der Lust und Liebe und Eignung dazu mitbringe, auch recht viel Befriedigung geben. Gute Lichtbilder über die verschiedenen Arbeiten, die in diesem Beruf nötig sind, sowie auch solche, die auf die Gefahren dieses Berufes aufmerksam machen, ergänzten die Ausführungen des Referenten.
weitere Lokalnachrichten im zweiten Blatt.
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** D i e Bekanntgabe der morgigen W a h l r e f u l t a te. Wie bei den früheren Wahlen, werden wir auch am morgigen Sonntag die Ergeb- r-if" h<-r Kommunalwablen durch Aushang an den Fenstern unseres Geschäftslokals bekanntgeben. Mit uem Eintreffen der ersten Resultate dürfte gegen 6 Uhr zu rechnen sein.
** Geänderte Abstimmungsbezirke. — Verlegung zweier Wahllokale. Auf die in unserer heutigen Ausgabe veröffentlichte Bekanntmachung der Stadtverwaltung über die Zuteilung von Straßen zu anderen Abstimmungsbezirken und die Verlegung zweier Wahllokale sei hier besonders hingewiesen. Diese Aenderun- rungen waren, wie man uns mitteUt, erforderlich, um den gesetzlichen Bestimmungen über die Größe der Stimmbezirke hinsichtlich ihrer Einwohnerzahl gerecht zu werden. Durch die starke Bautätigkeit am Kugelberg hatte der 14. Abstimmungsbezirk die für einen Stimmbezirk zulässige Einwohnerzahl weit überschritten. Außerdem waren bei der Neueinteilung des Abstimmungsbezirks — um dauernde Aenderungen zu vermeiden — noch 60 in aller Kürze beziehbare Wohnungen zu berücksichtigen. Es war daher nötig, einige Straßen abzutrennen und einem anderen Bezirk zuzuteilen, dabei wurde versucht,
den hinsichtlich der staats- und reichspolitischen Arbeit. Darum sollten in Stadt und Land alle Wählerund Wählerinnen unbedingt zur Wahlurne schreiten, um durch ihre Stimmabgabe nicht nur die Entscheidung für die künftige Gestaltung der kommunalen Dinge zu beeinflussen, sondern darüber hinaus auch richtunggebend m itzuwirken an der allgemeinen Politik.
Aber auch aus rein lokalpo litischen Gründen ist es unabweisbar notwen- t» t g, daß alle Wahlberechtigten ihr Stimmrecht ausüben. Cs ist doch kein ordnungsmäßiger Zustand, wenn nur etwa die Hälfte der Stimmberechtigten durch Stimmzettel- abgabe die kommunalpolitische Entwicklung der nächsten vier Jahre bestimmt, während der übrige Teil der Bevölkerung morgen daheim bleibt, aber hinterher am Biertisch oder durch alle Straßen nörgelt und kritisiert, weil die Früchte der kommunalpolitischen Arbeit ihm nicht behagen. Man muß schon sagen, daß alle diejenigen, die morgen der Wahlurne fernbleiben und dadurch die Gelegenheit zum Mitbestimmen versäumen, kein Recht haben, sich hinterher zu beklagen. Ein geflügeltes Wort sagt mit Recht: Wahltag ist Zahltag! An diesem Zahltag soll der Staatsbürger mit der Ausübung seines höchsten Rechtes, der Stimmabgabe, zu Gericht fitzen über die Arbeit der Parteien in den jetzt abtretenden Körperschaften, weiter aber fou er feinen Willen kund tun, wie er in Zukunft die öffentlichen Angelegenheiten geführt sehen will. Wer sich diesen Sinn der Wahl richtig vor Augen hält, kann wohl nicht im Zweifel darüber fein, daß das Wahl recht zugleich auch Wahlpf licht ist, und daß jeder Wahlberechtigte daraus den Schluß ziehen muß, am morgigen Sonntag unbedingt zur Wahlurne zu gehen und durch seine Stimmabgabe mitzuarbeiten im Dienste der Gesamtheit.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß in den Städten und in größeren Landgemeinden bis 18 Mr (6 Mr nachmittags), im übrigen auf dem Lande bis 17 Mr (5 Mr nachmittags) gewählt wird.
Wann dürfen Kraftfahrzeuge unbeleuchtet bleiben?
Line Entscheidung des hessischen Innenministers.
In weiten Kreisen besteht noch immer Unklarheit darüber, unter welchen Umständen haltende Kraftfahrzeuge unbeleuchtet bleiben können, wenn « ' ! ... (‘XI I X . Samam O« 4/11 e f f An / O ZI
Feld behaupten. Besonders interessant als Erst» au.führung in Süöwestdeutichland. T-as Lustspiel von Julius Derstl betitelt sich: »Scribbys Suppen sind die besten"; es ist bereits in Berlin fünfzigmal am Komödienhaus über di« Bretter gegangen und hat in Hannover und Landsberg (Warthe) bei der Erstausführung einen lebhaften Publilumserfolg gehabt. Das Stück eines deutschen Autors, der sein« Handlung in Amerika spielen läßt.
— EinDortrag für die Frauenwelt findet am Montagabend im Eafß Leib statt. Es handelt sich dabei um eine Ausstellung und Vorführungen des Thalysia-Systerns am lebenden Modell. Zu dem Vortrag, der bei freiem Eintritt stattfindet, haben nur Frauen Zutritt. Interessentinnen seien auf die heutige Anzeige hingewiesen.
— Baugenossenschaft 1 894. Samstag, 23. November, ordentliche Hauptversammlung. Siehe heutige Anzeige.
Am morgigen Sonntag werden die munalwahlen vor sich gehen, deren tung, vor allem hinsichtlich ihres Ausganges, nicht allein auf das Schicksal der Kommunen beschränkt ist. Die morgigen Wahlen sind über ihre Begrenzung auf Stadt, Kreis und Provinz hinaus zu werten als ein Maßstab dafür, wie der politische Wille der Wählerschaft seit den Reichstagswahlen im Mai vorigen Jahres sich gestaltet hat. Aus diesem neugestalteten Bilde müssen über Stadt, Kreis und Provinz hinaus für die allgemeine Politik Schlüsse gezogen toer-
zeugeS und das Hintere Kennzeichen des Wagens derart beleuchtet sind, daß die Verkehrssicherheit und die polizeiliche Ueberwachung gewährleistet sind.
Daten für Eonntag, 17. November
Sonnenaufgang 7.20 Uhr, Sonnenuntergang 16.09 Uhr. — Mondaufgang 16.15 Uhr, Mont^ untergang 7.52 Uhr.
1768: der Buchhändler I. PH. Palm in Schorndorf geboren.
Taten für Montag, 18. November.
1836: der Mediziner Cesare Lornbroso in Verona geboren; — 1863: der Dichter Richard Dehmel in Wendisch-Hermsdorf geboren.
Gics;cner Wochcnmarktpreise.
Cs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 210 bis 220; Matte 30 bis 35; Käse (10 Stück) 60 bis 140; Wirsing 12 bis 15; Weißkraut 8 bis 10; Rotkraut 12 bis 15; gelbe Rüben 10 bis 12; rote Rüben 10 bis 12; Spinat 25 bis 35; Dnter-Kohlrabi 8 bis 10; Grünkohl 20 bis 25; Rosenkohl 40 bis 45; Feldsalat 100 bis 120; Tomaten 30 bis 50; Zwiebeln 10 bis 15; Meerrettich 50 bis 80; Schwarzwurzeln 40 bis 60; Kürbes 5 bis 8; Kartoffeln 41/2 bis 5; Aepfel 10 bis 15; Dirnen 10 bis 15; Dörrobst 30 bis 35; Honig 40 bis 50; junge Hähne 120 bis 130; Suppenhühner 100 bis 120; Gänse 110 bis 130; Nüsse 40 bis 50; das Stück: Tauben 70 bis 90; Eier 17 bis 18; Blumenkohl 30 bis 100; Endivien 10 bis 20; Ober-Kohlrabi 10 bis 15; Lauch 5 bis 15; Rettich 10 bis 20; Sellerie 10 bis 40 Pfennig; der Zentner: Kartoffeln 3,50 bis 4; Wirsing 10 bis 12; Weißkraut 5 bis 6; Rotkraut 10 bis 12; Aepfel 8 bis 12; Dirnen 8 bis 10 Mk.
Bornotizen.
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