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gemütliches Ausklingen auf dem

Tumen, Sport und Spiel

Mich tro ich ihm meine

34 Ringe (12,

Sprendlingen, Gerboth, Gos-

und einigen Montag ein Schifsenberg.

mit sich

12, 12); 2. Christoph Müller, 33 Ringe (11, 11, 11); 3. Rud. lar, 33 Ringe (11, 12, 10).

Rehbock (Meister):

1. Dr. Leo Gohl, Wiesbaden,

also wieder in aussteigender Form.

V. f.B. Leichtathletik.

Achtungserfolge der 23. f. V.-Jugendlichen in Frankfurt a. 212.

sammelten und an alle, die dieses wvhlgelungene Fest ermöglichten, sprach Stadtpsarrer Knell aus. Die Sammlung an diesem Festtage für die Baseler Mission ergab die Summe von 376 Ml.

Preußen.

Kreis Biedenkopf.

WSR. Gladenbach, 15. Juli. 3n derRähe von Gladenbach fuhr am Sonntag an einer Straßenkreuzung ein Motorradfahrer in ein Auto. Gr muhte mit erheblichen Derlehun- gen in die Chirurgische Klinik Marburg ein­geliefert werden. Das Motorrad wurde zer­trümmert.

10, 12); 2. Erwin Kappes, Wiesbaden, 33 Ringe (10, 11, 12); 3. Reitzenstein, Mühlhausen, 33 Ringe (11, 10, 12).

Pistole (Meister):

1. W. Georg, Gießen; 2. Hch. Mehne, Mann­heim; 3. Dr. Siegel, Karlsruhe; 4. Hessel- schwerd, Kalsruhe; 5. Otto Schwarze!, Rortheim; 6. Philipp Schreiner, Mainz.

Sleinkaliber A: Festscheibe:

1. Heinz Eichmann, Frankfurt; 2. R. Mannes- schmidt, Laasphe.

Kleinkaliber B: Festscheibe:

1. Phil. Mutter, Karlsruhe; 2. Fritz Knipp, Wiesbaden; 3. Jul. Mappes, Mannheim; 4. E. Reizenstein, Mühlhausen; 5. Anton Dogt, Laasphe (11. F.); 6. Eduard Korf, Gemünden; 7. Karl Enders, Darmstadt; 8. Karl Binder, Offenbach; 9. W. Ochmochen, Karlsruhe; 10. Ernst Kuhrmeier, Mannheim.

Siege des Wassersport-Vereins Hellas"-Gießen.

Die am Samstag und Sonntag in Offenbach stattgehabte Regatta des Süddeutschen Rude rverbandes war für den Rudersport- VereinHellas" (Gießen) ein voller Erfolg. Konnte er doch zwei erste Siege und einen ehrenvollen zweiten Platz erringen.

3m 3ungm ann-Einer errang der Skul­ler Albert Schön dorf gegen starke Kon­kurrenz aus Mainz, Offenbach und Frankfurt mit einem Vorsprung von drei Längen den ersten Sieg.

Mannheim' 8. Friedr. Eberling, Fechenheim; 9. Rud. Vrah, Homburg (Pfalz); 10. M. Eckert, Stuttgart.

Pistole: Festscheibe:

1. Willi Georg, Gießen; 2. Oberförster Dah- mer, Weilburg; 3. Emil Messerschwerdt, Karls­ruhe; 4. Otto Schwärhel, Rortheim; 5. Frauen- storferjr., Mannheim; 6. K. Lorsch, Darmstadt; 7. Dr. Vogt, Rändel (Pfalz); 8. W. Claus, Mannheim; 9. W. Kindshofen, Wiesbaden; 10. Philipp Schreiner, Mainz.

Meisterscheiben.

Feld (300 Meter):

1. Mannesschmiedt, Laasphe, 56 Ringe (20, 20, 16); 2. R. Gerboth, Goslar, 54 Ringe (16, 19, 19); 3. Franz Hirt, Heidelberg, 54 Ringe (16, 20, 18).

Stand (175 Meter):

1. Carl Kilius, Karlsruhe, 59 Ringe (19, 20, 20); 2. W. Ruppertsburg, Marburg, 58 Ringe (20, 19, 19); 3. Hugo Vecher, Betzdorf, 57 Ringe (18, 19, 20).

Mehrmann (175 Meter):

1. Carl Ärmster, Mainz, 57 Ringe; 2. Emil Pachmeher, Traunstein, 56 Ringe; 3. Dr. 3ul. Siegel, Mannheim, 55 Ringe.

Keiler (Meister):

1. Dr. Leo Gohl, Wiesbaden, 33 Ringe (9,

Am Sonntag folgte dann ein Festball im Hotel Hindenburg, der die Aktiven mit ihren Damen " Alten Herren vereinte und am

ve"rsität einen 2. Sieg im Kugel st oh en 13,35 Meter erringen. Der 1900er befindet

Oie Gchießwettkämpfe beim Schützenfest.

Die schießsportlichen Wettkämpfe beim 3 0. Verbandsschießen Baden, Mittel, rhein und Pfalz in Gießen zeitigten folgende Er- g e b n i s s e :

Gruppenschießen.

Feld:

1. Schühengesellschaft Mannheim 317 Ringe; 2. Schühengesellschaft Homburg (Pfalz) 297 Ringe; 3. Schühengesellschaft Wiesbaden 293 Ringe; 4. Schühenverein Bockenheim 284 Ringe; 5. Schühen­gesellschaft .Diana" Mannheim 241 Ringe.

Stand:

1. Schützenverein Gießen e. V. 374 Ringe; 2. Schühenverein Offenbach a. M. 369 Ringe; 3. Schützengesellschaft Karlsruhe 366 Ringe; 4. Pri- viligierte Schützengesellschaft Darmstadt 363 Ringe; 5. Schützenverein Dockenheim 360 Ringe.

Zestscheiben.

Feld (300 Meter):

FestscheibePfalz".

1. Ludwig Huber, Kihingen; 38 Ringe; 2. 3ulius Mappes, Mannheim, 34 Ringe; 3. F. W. Verg, Fechenheim, 34 Ringe; 4. Wilhelm Menz, Marburg, 34 Ringe; 5. 3of. Haltmeyer, Butzbach, 33 Ringe; 6. Franz Hof, Frankfurt a. M., 32 Ringe; 7. Franz Loos, Offenbach a. M., 32 Ringe; 8. Ernst Weyel, Gießen, 32 Ringe; 9. Heinr. Rehm, Frankfurt a. M., 31 Ringe; 10. Karl Ruppenthal, Homburg (Pfalz), 31 Ringe.

FestscheibeMittelrhein" (300 Meter):

1. Aug. Dalschbach, Durlach, 37 Ringe; 2. Emil Pachmeher, Traunstein, 34 Ringe; 3. Willi Menz, Marburg, 33 Ringe; 4. K. Reuschäffer, Frankfurt a. M., 33 Ringe; 5. Konr. Müller, Cnckheim, 32 Ringe; 6. Karl Binder, Offenbach a. M., 32 Ringe; 7. QL Liepmannsohn, Offenbach, 31 Ringe; 8. Jean Rauch, Freiburg, 31 Ringe; 9. QI. Freiberg, Aichach, 30 Ringe; 10. Gottlieb Schmucker, Ober-Mossau, 30 Ringe.

Stand (175 Meter):

Festscheibe: WehrmannVaterland":

1. Rudolf Gerboth, Goslar, 38 Ringe; 2. Lud­wig Huber, Kihingen, 37 Ringe; 3. Otto Schwärhel, Rortheim, 34 Ringe; 4. Emil Thu­mann, Wiesbaden, 34 Ringe; 5. Herrn. Rada 11., Frankfurt a. M., 34 Ringe; 6. Dr. 3ul. Siegel, Mannheim, 34 Ringe; 7. Georg Maidhof, Lich, 34 Ringe; 8. Alex Seehausen, Karlsruhe, 33 Ringe; 9. Heinrich Rehm, Frankfurt a. M., 33 Ringe; 10. Emil Pachmeier, Traunstein, 32 Ringe.

Das Wormser Defizit noch ungedeckt.

WSN. Worms, 13. Juli. Der Stadtrat hatte gestern erneut über den Ausgleich des Boran- chlages für 1 9 2 9 zu beraten. Das restliche Defizit beträgt noch 9 3 0 0 0 0 Mark. Die Stadtverwaltung hatte inzwischen neue Deckungs­oorschläge eingebracht, die außer den Steuerer- Höhungen auch eine durch bereits eingeleitete Re­organisationsmaßnahmen erzielte Einsparung von 150 000 Mk. enthalten. Die Sozialdemokratie hatte kurz vor der Sitzung einen Antrag eingebracht, der hauptsächlich auf Kosten des Erneuerungsfonds bei den städtischen Werken eine wenigstens formelle Einsparung von über 500 000 Mk. erbracht hätte. Dieser Antrag wurde in der Sitzung von den An­tragstellern zurückgezogen. Der Deckungsantrag des Oberbürgermeisters wurde mit großer Mehrheit und mit sämtlichen Zentrumsstimmen a b g e l e h n t. Die Frage ist nun, ob es wirklich zur Zwang- etatisierung kommt.

A. T. B.Rheinfranken".

Die A. T. D. Rheinfranken im Akadem. Turnbund feierte in diesen Tagen ihr 26. Stif­tungsfest. Es wurde am Freitag durch einen Begrüßungsabend eröffnet, der die Derbindungs- brüder vereinte. Am Samstagnachmittag fanden auf dem Universitätssportplatz Sportvorführun- gen statt, zu denen die Gießener Korporationen und die benachbarten Bundeskorporationen ein­geladen waren. Ausgeschrieben waren eine 3mal 1000 Vleter-, eine 4mal 100 Meter-, und eine olympische Staffel. Gemeldet hatten folgende Kor­porationen: Burschenschaft Frankonia, Turner­schaft im B. C. Arminia, Gießener Wingolf, A.T.D. Tuiskonia, Franlf., A.T. B. Marburg, A.T. D. Rheinfranken. Die Ergebnisse waren folgende: 3mal 1000 Meter-Staffel: 1. A. T. B. Rheinfranken (Zeit 9:13,6); 2. Gießener Win­golf (Zeit 10,1). 4mal 100 Meter-Staffel: 1. A. T. B. Tuiskonia (Zeit 46.4); 2. A.T.B. Mar­burg (46,8); 3. Burschenschaft Frankonia (47). Olymp. Staffel: 1. A. T. V. Marburg (Zeit 4); 2. Burschenschaft Frankonia und QI. T. V. Rhein- franken (4,6). Außerdem wurde eine Medizin­ball- und eine Kugelgymnastikriege vorgeführt und ein Faustballspiel gegen den T. V. von 1846 (Ergebnis: 24:40 für T. V. v. 1846) ausgetragen.

Das am Sonntag von der Turn- und Sport- gemeindeEintracht" Frankfurt veranstaltete Ratio- nale Jugendsportfest hatte eine außergewöhnlich gute Besetzung aufzuweisen; neben den Frankfurter VereinenEintracht", Sportclub 1880, Fußball- sportoereinen usw. waren noch eine ganze Anzahl namhafter Vereine aus Wiesbaden, Mannheim, Darmstadt, Würzburg, Offenbach, Aschaffenburg, Griesheim und Mülheim vertreten. Vom Westdeut­schen Spielverband beteiligten sich ein Verein aus Essen, Wetzlar (23. f. L.) und Gießen (23. f. 23.). Bei dieser zahlreichen und starken Konkurrenz hatte Gießen naturgemäß nur wenig Chancen. Wenn es trotzdem durch einen Speerwurf Grubers mit 46,09 Meter in der Klasse A einen zweiten Sieg erringen konnte und sich bis in die Entscheidung fast aller gemeldeten Konkurrenzen durchzukämpfen verstand, bedeutet dies in Anbetracht der Stärke der Gegner für die jungen 23. f. 23er einen sehr guten Erfolg, der die Hoffnung auf ein weiteres gutes Abschneiden in diesem Jahre zuläßt. Nachstehend kurz die von 23. f. 23. bestrittenen Konkurrenzen. Klasse A, 1500 Meter: Von 37 Teilnehmern kam R ü b s a m e n als achter an; Zeit des Siegers: 4,23 Min. Speerwerfen: 1. Schick, 23. f. L. Wetzlar, 47,61 Meter; 2. Gruber, 23. f. 23., Gießen, 46,09 Meter; 3. Kollenbusch , M. T. G., Mannheim, 45,83 Meter; 4. Presser, Eintracht, Frankfurt, 45,76 Meter. K l a s s e B, 300 Meter: Endlauf: 1. Eintracht, Frankfurt, 38,9 Sek.; 2. C u l l m a n n, Wetzlar, 40; 3. M. T. E., Mannheim 40:1,10; 4. Steuerwald, 23. f. 23., 40:2,10; 5. Wiesbaden 41 Sek. Steuerwald hatte Außenbahn und konnte infolge Ermüdung seinen Vorlaufsieg über dieselben Gegner nicht wiederholen. 4X100-Meter: End­lauf: 23. f. 23. mit Steuerwald, Hellmeyer, Stroh, Kirch he im er. 1. 23. f. 9t. Mannheim 47,6; 2. und 3. Eintracht Frankfurt 48,1; 4. 23. f. 23. Gießen 48,8; 5. Sp. Cl. 08 Frankfurt 49,5 Sek. Bei besserem Wechsel und besserer Bahn (23. f. B. hatte wieder Außenbahn) hätten die prächtig laufenden Gießener den 2. Platzchelegen können.1,00 Meterz

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Del den zahlreich erschienenen Gästen und 2H< ten Herren blieb infolge des reibungslosen Der- laufs und der guten Leistungen ein" vorzüglicher Eindruck zurück. Begrüßenswert ist, daß die QI. T. V. Rheinfranken zu den Wettkämpfen auch die Gießener Korporationen eingeladen hat, um in freundschaftlichen Wettbewerb mit ihnen zu treten und dadurch zur Pflege der Leibesübungen aiüjuregen.

Der Stiftungsfestkommers am Samstagabend im Hotel Hindenburg nahm einen würdigen Ver­lauf. 3n feiner Begrüßungsrede wies der Vor­sitzende auf die Geschichte der QI. T. V. Rhein­franken hin. Die im 3ahr 1903 in Gießen ge­gründete QI. T. V. Cheruskia konnte ihr schwarzes Prinzip und Gedanken der Leibesübungen nicht durchsetzen und mußte 1905 suspendiert werden. Da nach dem Krieg das Interesse an körperlicher Erziehung in weiten Kreisen wuchs, versuchten im Jahre 1927 einige A. T. Der, in Gießen wie­der eine A. T. D. ins Leben zu rufen. Während zweier Jahre hat die junge QI. T. V. durch ihre sportlichen Erfolge bewiesen, daß sie bestrebt ist, die Ziele des Ql. T. D. in die Tat umzusehen und daß sie auf dem Wege ist, ein kräftiges Glied des QI. T. D. zu werden.

Anknüpfend daran schilderte Ql. H Dr. Wag­ner die Ziele des akad. Turnbundes. Der QL T. D. will seine Mitglieder durch Leibesübungen zu Willensstärken und gesunden Männern erziehen. Er sucht die Leibesübung zu vergeistigen und be­treibt dasTurnen" im Iahnschen Sinne. Richt nur Geräteturnen wird gepflegt, sondern alle Hauptzweige des Sports, wie auch Leichtathletik, Schwimmen. Rüdem u. a. m. In dem Bestreben, von den nichtakademischen Volksgenossen sich nicht abzufondern, mit ihnen zusammenzuarbeiten und dabei die Führerstellung einzunehmen, zu der der Akademiker durch seine geistige Schulung an und für sich berufen ist, gehört der Ql. T. D. in seiner Gesamtheit und durch die Bundes- korporationen der Deutschen Turnerschaft an, als einziger akademischer Verband.

Anschließend bekundeten mehrere Gäste ihr Interesse an der Ql. T. V. und ihren Zielen. Die 'Vertreter der benachbarten Dundeskorporationen überbrachten deren Glückwünsche. Mehrere Der- treter Gießener Sportvereine gaben ihrer An­erkennung und Verbundenheit mit der Korpo­ration Ausdruck.

Berliner Börse.

Berlin, 16. Juli. (WTB. Funkspruch.) Auch der heutige Frühverkehr war recht uninteressant, und ab­gesehen von ganz wenigen Marktgebieten blieb die Tendenz lustlos. Besondere Anregungen lagen auch heute nicht vor. Man taxierte am Montanmarkt gestrige Abendkurse: Mannesmann 127,5, Gelsen­kirchen 143, Phönix 109,25 und Stahlverein 117.

her Hand, die Mädchen in weißen Kleidchen und 1 mit Blumenkränzlein im Haar. Auf der Berges- böhe angekommen, begrüßte ein Schülerchor unter Leitung von Lehrer Stein die zahlreichen Fest­gäste. Sodann richtete Lehrer Hild in seiner Festrede beherzigenswerte Worte an die Kinder und die Eltern und wies insbesondere auf die Bedeutung des Iugendwanderns und des Iugendherbergswerkes hin. Die Menge zollte dem Redner reichen Beifall. Die LiederDeutsch­land, Deutschland über alles",Frei und un­erschütterlich wachsen unsere Eichen" wurden unter Musikbegleitung gemeinsam gesungen. Dann ent­wickelte sich ein fröhlich-festliches Treiben. In buntem ^Wechsel lösten sich Iugendspiele, Konzert. Vorträge der drei hiesigen Gesangvereine, tur­nerische Darbietungen usw. ab. Der "D^^sch^ der Freiwilligen Sanitätskolonne der Stadt Lich sei an dieser Stelle lobend gedacht; sie hatte ihr neues Zelt am Waldrande aufgebaut und ihre Mitglieder während der Spiele der Schuljugend über den ganzen Festplah verteilt. Erfreulicher­weise traten irgendwelche Unfälle nicht ein. Zu­gunsten des Iugendwanderns und des Jugend- herbergswerkcs fand eine Sammlung statt, die dem guten Zweck reiche Gaben zuführte. Rach gemeinsamen Rückmarsch in die Stadt löste sich der Zug am Rathaus nach Dankesworten des Bürgermeisters Geil an die Bevölkerung auf.

r. Lang-Göns, 15. Juli. Der hiesige Turnverein (D. T.), der vor 3 0 Jahren gegründet wurde, feierte von Samstag bis Mon­tag fein Jubelfest. Cingeleitet wurde die Feier am Samstag abend mit einem Fackelzug, an den sich ein Festkommers in der dicht gefüllten Turnhalle anschloh. Die Gesangvereine Germania" undFrohsinn" trugen Chöre vor, Ansprachen wurden gehalten von dem Ehren­vorsitzenden Wilhelm Dem, dem ersten Vor­sitzenden Karl Müller und dem zweiten Gau- Vertreter. Redakteur K. Schneider. Butzbach. Die Mitglieder des Turnvereins trugen viel dazu bei, daß der Abend glänzend verlief. Die Darbietungen, besonders die der neu gegründeten Frauengruppe, fanden reichen Beifall. Dom heim­lichsten Sommerwetter begünstigt war der gestrige eigentliche Festtag. Rach gemeinsamem Kirchgang versammelte sich der Turnverein nebst zahlreichen Gemeindemitgliedern vor dem Ehrendenkmal der Gefallenen. Der Ortsgeistliche wies in markigen Worten auf die schwere Kriegszeit und ihre Opfer hin. Im Hamen des Turnvereins legte Albert Schmidt einen Kranz nieder. Die Kapelle spielteIch halt, einen Kameraden". Etwa zwan­zig Rachbarvereine waren erschienen, und gegen 14 Uhr bewegte sich ein stattlicher Festzug durch das reichgeschmückte Dorf. Besondere Aufmerk- samkeit erregte ein vierspännig gezogener Wa­gen mit der AufschriftUnsere Jugend, Deutsch­lands Zukunft". Auf Turngeräten sahen Knaben und Mädchen zu Füßen des Turnvaters Jahn. Dor dem Zug ritten einige Reiter in Lands- knechtsuniform. Der Motorsportklub Lang-Göns hatte seine - Autos reich mit Blumen verziert, jedes Fahrzeug trug einen Hamen des Vereins. Die Musik wurde ausgeführt von der Feuerwehr- lapelle Butzbach. Auf dem Festplah begrüßte der Ehrenvorsitzende die Gäste, indem er beson­ders darauf hinwies, daß die heutige Zusammen­kunft gewissermaßen die Generalprobe für das große Gaufest, das am nächsten Sonntag in Als­feld gefeiert wird, bilde. Auf unferm herrlich gelegenen Festplah neben der Turnhalle ent­wickelte sich bald ein reges Treiben. Mehrere Stunden lang zeigten die eingeladenen Vereine ihre Kunst an den Geräten, auf einem besonderen Tanzplah führten andere volkstümliche Hebungen vor. Auch der turnerische Humor kam in vielen Darbietungen zum Ausdruck. (Turnverein Grü- nittgen.) Den Höhepunkt der turnerischen Lei­stungen bildeten die gemeinsamen Freiübungen, die auf einer ansteigenden Wiese, nahe beim Festplah, von etwa 100 Turnern unter den Klän­gen der Musik und unter Leitung von ©auturn- roart Lang (Lang-Göns) ausgeführt wurden. Der zweite Festtag trug lokalen Charakter und war zugleich Kirmes für unsere Gemeinde. Die starke Anteilnahme aller Einwohner und das wundervolle QBetter trugen mit dazu bei, daß dieses Jubelfest noch lange in aller Erinnerung bleiben wird.

Kreis Friedberg.

= Bad-Hauheim, 14. Juli. Die Hoch­schulprofessoren von Gießen, Marburg und Darmstadt hatten gestern hier eine Zu­sammenkunft. Besichtigt wurden die wissenschaft­lichen Einrichtungen des Bades; nachher ver­einigten sich die Gäste beim Konzert auf der Kurhausterrasse. Gestern weilten auch zahl­reiche Studierende des botanischen Insti­tuts der Gießener Universität hier. Hach Be­sichtigung des Bades führte eine Exkursion in die botanisch bemerkenswerten Salzwiesen beim nahen Wisselsheim.

Kreis Lauterbach.

hml. Lauterbach, 15. Juli. Das diesjährige Dekanatsmissionsfest wurde am Sonn­tag in Lauterbach unter großer Beteiligung der Gemeindeglieder, sowie der Missionsfreunde der Rachöorgemcinden gefeiert. Im gut besuchten Festgottesdicnst, in dem der Kirchenchor unter der vortrefflichen Leitung von Lehrer Schmier mitwirkte. predigte Missionar Lauk aus Frank­furt a. M. über das Schriftwort Matthäus 9, Vers 35 bis 38 und entwickelte in eindrucks­voller Weise Jesu Programm, sein tiefes Qkr- ständnis für die Volksart und die Volkshilfe, das auch heute noch das Programm der Missions­arbeit ist. Am Hachmittag fand im Walde au dem Eichküppel eine von Hunderten von Mis­sionsfreunden besuchte Feier statt. Bei dieser Feier sang wiederum der Kirchenchor. Auch der Posaunenchor von Stockhausen mit seinem tüch­tigen Leiter, Lehrer Rausch von Schadges, war zu dieser Feier gekommen und trug nicht wenig zum Gelingen dieser Waldseier bei. Dekan Schlösser begrüßte die zahlreiche Versamm­lung und überbrachte die Grüße und Wünsche des am Erscheinen verhinderten Superintenden­ten, Oberkirchenrats Wagner. Er legte seinen weiteren Ausführungen das Heilandswort »Ihr seid das Licht der QBelt" zugrunde. 2m Anschluß an das Schriftwort 1. Tim. 2,4 sprach der De­kanatsvertrauensmann für die Mission. Pfarrer 3c bf u 6 (Hopfmannsseld), in packenden Wor­ten von der Missionspflicht der Christen, und er verstand es, sie dec aufmerksam zuhörenden Menge nahezubringen. Missionar Lauk beleuch­tete in fesselnder Weise aus seiner reichen Er­fahrung heraus den Gotteswillen in der Mission und forderte zum Willen der Mitarbeit auf. Ge­meindegesang und Vorträge des Kirchenchores, sowie des Posaunenchores wechselten miteinander ab. Das Schluß- ynd Dankeswort an die Der-

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SS6edet' Stangen« Albert Schäfer Grün« ergall, Göbelnrod, schönstem 6ommcttoetkr intag unsere Stabt ihr ein Fest, an dem alle ) mit der Jugend freu« kr Weckruf der Kapelle chr. Gegen 11 Uhr sand i Kleinlinderschule statt, iedlichen Verträgen und er Leitung der Schwester ach einer Ansprache bei )t ihre Brezeln bekamen, zum Fest war der Fest« n der Manenstiftskirche, ? gefälollen mit tfren in dem Etiftsdachant ,ncr Kaffeepaufr (teilte Rathaus ein stattlicher mter den Klängen der rch die festlich gefchmück« die Hordt, too im Schot« he Ächer von altersher inen herzerfreuenden An« nd mit bunten Fähnchen idi gestifteten Brezeln in

Im Iungmann-Dierer, zu dem zehn Meldungen abgegeben waren und der dadurch das am stärksten besetzte Rennen der ganzen Regatta war, konnte die Mannschaft K. Becker, K. Lipp, H. Becker, QL Schöndorf, Steuer QL Baumann einen überlegenen Sieg nach Hause rudern. Sie fuhr gegen führende Der- etne des Süddeutschen Ruderverbandes, wie Mannheim, Offenbach, Ried, Mainz usw. ein Rennen, dessen Sieg ihr nicht streitig zu machen war.

Im Leichtgewichts - Schülervierer konnte Hellas das Dorrennen siegreich beenden, mußte jedoch im Hauptrennen den körperlich be­deutend überlegenen Mannheimern den Sieg überlassen und belegte knapp hinter dem Sie­ger den zweiten Platz.

Paddler-Gilde Gießen.

Anläßlich der 600-Iahrfeier der Stadt Diez veranstaltete die Diezer Paddler-Gilde am ver­gangenen Sonntag eine Kanu-Regatta, zu der Heuwied, Koblenz, Trier, Bad Ems, Diez und Gießen gemeldet hatten.

Die Rennen gingen bei fast stehendem Wasser über 400 Meter; sie hatten, soweit die P. G. G. daran beteiligt war, folgendes Ergebnis:

Jugend-Zweier: 1. Heuwied, 2. Gie­ßen (Helmut Friedrich Heinz Mo es er) knapp 2 Längen zurück, 3. Diez zwei weitere Längen zurück.

Gießen führt über die erste Hälfte der Strecke, mußte bann aber nach harter Gegenwehr die seit drei Jahren im Training befindlichen Heu- wieder passieren lassen.

Jugend-Einer: 1. Heuwied, 2. Gießen (L. Hube r), 3. Diez. Heuwied führt über die ganze Strecke, von Huber öfters stark bedroht. Huber machte am Schluß Heuwied den Sieg leicht, da er sich zweimal gründlich versteuerte.

Herren-Einer: In dem Hauptrennen, zu dem der erst im Dorjahr der Jugendklasse ent­wachsene Gießener Ernst W i 11 i n g gemeldet hatte, hatte Witting das Pech, bereits im Dor­rennen auf den Gewinner dieses Rennens (D ö n - ge s, Heuwied) zu stoßen, der ihn nach schönem Rennen auf den letzten 100 Meter UA Längen hinter sich ließ. Bemerkenswert ist, daß Dönges, der demnächst bei der Internationalen Regatta in Essen-Hügel an den Start geht, das Hauptrennen mit etwa sechs Bootslängen spielend gegen zwei Boote aus Trier gewinnen konnte.

Berücksichtigt man, daß sämtliche Rennen an Mitglieder eines Vereins verloren gingen, der fast ausschließlich das Rennen pflegt, upb baß bie Gießener nur kurze Zeit zur Vorbereitung hatten, so barf man bas Ergebnis von Diez als einen Achtungserfolg für bie P. G. G. buchen.

Mit ber Teilnahme an ben Rennen in Diez entsprach bie Pabbler-Gilbe Gießen einem aus bem Kreise ber jüngeren Mitglieder laut ge­worbenen Wunsch, neben bem in erster Linie gepflegten Wasserwanbern auch ben Rennsport aufzunehmen.

Oie LlniversitätGießen bei den Deutschen Hochschulmeisterschasten.

Bei den Deutschen H 0 ch s ch u l m e i st e r - schäften, die am 13. und 14. Juli in M ü n - st e r ausgetragen wurden, konnte unsere Uni­versität einen schönen Erfolg erringen, cand. med. Emil Schäfer belegte gegen stärkste Konkurrenz ben zweiten Platz im Kugelstoßen. Er stieß bie Kugel 13,35 Meter weit unb überbot bamit ben alten Hochschulrekorb, ber aber bann toieber von Weih, Berlin, auf 13,51 Meter verbessert würbe. 3m 100-Meter-Drustschwimmen für Stubentinnen gelangte cand. med. Lotte Brill ganz knapp hinter der britten Siegerin auf ben vierten Platz. Für unsere kleine Universität bedeutet dies einen guten Erfolg.

Leichtathletik der Sp.-Vg. 1900.

ö. Bei bem am Sonntag, 7. Juli, zum Austrag gebrachten Iugenbklubkampf wirkte sei­tens bes D.f.B. Gießen in ber L-Klasse ein älterer Iugenblicher mit. Dieser Ver­stoß gegen bie Austragsbestimmungen trug dem V.f.D. 9 Minuspunkte ein unb brachte der Spiel­vereinigung ein Mehr von 6 Punkten, so daß bas endgültige Ergebnis einen überlegenen Sieg ber Spielvereinigungsleute mit 101:72 Punkten ergibt.

Der Werfer E. Schäfer startete am Sonntag bei ben Deutschen Hochschulmeisterschaften in Münster unb konnte für bie Gießener Uni-

FestscheibeFrankfurt":

1. Hermann Griebel, Marburg; 2. K. Ärmster, Mainz; 3. Frauenstorfer jr., Mannheim; 4. Emil Pachmeier, Traunstein; 5. Dr. v. Bentheim, Gie­ßen; 6. Lubwig Huber, Kihingen, 7. W. Franz, Fechenheim; 8. Jak. Klein, Dallenbar; 9. Hill jr., Alsfeld; 10. Ernst Rindfleisch, Laasphe.

Stand-FestscheibeGichen" (175 Meter):

1. Fritz Fuchs, Offenbach; 2. Wilh. Dender, Frankfurt; 3. Wilh. Sauerbier, Dilbel; 4. Rob. Faller, Offenbach; 5. S. Rotschild, Frankfurt;

6. Hugo Magnus, Herborn; L Dr. 3uL Siegel, 1