/ a
VS
Lebensfragen sagen, nicht zuletzt aber bei Ser
W. B.
Nürnberg M 613.
104D
3U8V
Daimler-Benz A--G», Verkaufstelle Giefeen, Bahnhofstraße 90/92
aber auch zum Fallobst
Alle Kinder wollen sind. Merkwürdig, und
Abwarten nicht für gibt Augenblicke, da anpacken, sonst geht verloren und kehrt
rechnen. —
älter erscheinen, als sie wir Alten? Die Jugend bis sie „an die Reihe
Die Regel ist das aber nicht. Aon selbst kommt nichts. Alles muh erst reifen. Auch bei uns Menschen, und bis die ersten Früchte erscheinen, vergeht oft eine lange Zeit. —
ES sei mit gestattet, aus meinem eigenen Leben ein kleines Ereignis hier anzufügen. Es war um die Weihnachtszeit. Ich mochte damals etwa acht Jahre zählen und war bei einer befreundeten Famlli«, um beim Christbaumschmücken zu helfen. Die Leute hatten eine wunderbare Krone, die auf die Spitze des Baumes sollte. Leider er- wieS sich der Daum als zu hoch, die Krone konnte nicht mehr aufgesetzt werden. Sie wurde mir gescheickt! Ich war wie im Himmel, bankte und rannte, so schnell ich konnte, nach Hause. Bor der Tür, beim Oeffnen. stieh ich aber an den Drücker, und die 5trone brach in hundert Stücke. Mein Schmerz damals war grenzenlos. Ich hatte an dem ganzen Weihnachtsfeft keine rechte Freude. 11 nb wenn ich im Leben vor einer ähnlichen Lage stehe, bann benke ich immer an die
Erziehung unserer Kinder.
Natürlich gilt das Wort alle Fälle des Lebens. Es beißt eä; Zugrelfen, rasch
zerbrochene Weihnachtskrone. Man muh warten können!
Bornotizen.
iltNö.
ü au, der bald n, als die Nam« cif,en, das eine ortälen ent» le und etiro :o die gM etaöt toini) hielt die n ab, in denen d etloi 6 Mi.'« trf waren, doch lglische und 82 irßört die ar« Präsident Irr« tglieder verwei-
rcharen.
nnrv Lei. n iich trauen;u ^reizte es sich, "froren
kialhausbranh
Mercedes-Benz-Achtzylinder Typ „Nürburg”
Dieses Urteil wird uns von allen Seiten bestätigt Fahreigenschaften, Zuverlässigkeit und Fahrsicherheit werden als ideal bezeichnet Mercedes-Benz baut seit dem Jahre 1911 Achtzylindermotoren. Im großen Preis von Deutschland 1926 und anderen internationalen Wettbewerben waren Achtzylinder Mercedes-Benz-Sportwagen siegreich. Wir verfugen damit über Erfahrungen auch im Achtzylinderbau, wie sie keiner anderen Marke zu Gebote stehen, und unser Typ »Nürburg" ist das Ergebnis dieser unvergleichlichen Erfahrungen. Es ist deshalb kein Wunder, daß er im In- und Auslande so rasch und begeistert Aufnahme gefunden hat
Fahren Sie diesen Wagen, vergleichen Sie seine überragende Qualität mit seinem günstigen Preis und Ihre Wahl wird nicht mehr zweifelhaft sein!
IhrHusten quält 5.e immernoch, darum mni-en Sie fotort einen versuch mir .r aun o t n. Diebmen (Sie von diesem ost geradezu ve.-> ulünenb schnell n rrtenoen Lveztnlminet dretmal läallch einen bnlbm Eßlöffel voll. Faauviu erhalt n St- in Avocheken. .voll» Ivie Avoideke .Vanuottt noch wcht ’übiL lassen Sie eS stch durch äbre Avotbeke soiorl besorgen. Bestandleiie sind aut der Packung angegeben. [1<X5V
Pfarrer Heumanns Heilmittel
»leis vorrltig in der Niederlage Hirsch-Apotheke
Gießen, Frankfurter Straße Nr. 4 Das Pfarrer Ileumann-Buch 272 ' eiten, 150 Abbildungen, erhält jeder Leser vollständig umsonst und portofrei von Ludwig Heumann & Co.,
„Der vollkommenste Wagen
den ich je gefahren habe
so schreibt ein alter erfahrener Automobilist über seinen
ihrer Heimat, und mit 12 Jahren im Leipziger Gewandhaus öffentlich austrat.
— Dortrag Dr. Karl Ritters. Der Dramaturg des Stadtthea.ers, 'Dr. Karl Ritter, hält am nächsten Donnerstag, 21. Februar, auf Einladung des Direktors des Deutschen Seminars, Professor Dr. Carl Tutor, ciren Hoc- trag über „Probleme der modernen Dramaturgie". Der Dortrag ist öffentlich. Aähercs siehe Anzeige.
— Lichtspielhaus. Dahnhofstrahe. Morgen vormittag 11.15 Uhr findet in einer Sondervorführung die Ausführung deS Filmes „Chang" statt. Der Film, der auch für die Jugend freigegeben ist, wird als ein auherordent- liches Ereignis auf dem Gebiete der Kulturfilme bezeichnet. Der Besuch dieser Vorführung kann j^enfalls nur angelegentlich empfohlen werden. Man beachte die Anzeige.
Ösitzige Pullmimn-Lhnonstne mit der weltbekannten Origmal-Mercedes-Bcnz*
Karrosscrie in erstklassiger Ausführung RAL OOO.”
«« Schauplah 1 Solang es, In den -öanlnoten. 5030 Gulden s» und in Licher«
,—Was ist Togal?—>
Togal-Tabletten find ein hervorragendes Mittel bei Rheuma, Gicht, Ischias, Grippe, Nerven- u. Kopfschmer*, Erkältungskrankheiten!
Schädigen Sie stch nickt durch minderwertige Mittel. Laut notarieller Vestäligung anerkennen über 5C00 Arzte, darunter viele bedeutende Pro- sc stören, die gute Wirkung des Togal. Fragen Sie Ihren Arzt In allen Apotheken Mark 1.40 0.46 Chin.. 12,6 Lud . 74.3 Add acet sal ad 100 Amy)
»•**
eine günstige Gelegenheit
nie wieder. Man kann dabei sein Glück machen.
ult«9*'“ ,
"SÄ*“
'«'tu»!? ii kJ®?1 nir
*ü«t> Wta
hhit h.. " t Zz-L
«« !* ^teii Muff. Auc rm
v-u er bichcr
Aus der provinzialbauptstadt.
Diehen, den 16. Februar 1929.
Warten können!
Mein Freund Ludwig ist ein großer Blumenliebhaber. Aber ihm fehlt die Geduld. To hatte er «inst von einem Bekannten eine neue Blume als junges Pflänzchen erhalten. Sie wuchs und gedieh prächtig. Eines Tages zeigte er mir freudestrahlend die erste Knospe. Als ich aber nach einiger Zeit nach dem Stöckchen fragte, schüttelte er den Kopf, „gs war nichts damit! Die Knospe ist abgefallen." „Schade!" sagte ich, „aber es gibt wieder andere." Etwas hatte mein Freund aber verschwiegen. Da es ihm nämlich zu lang gedauert hatte, bis die Stnofpe aufging, glaubte er, die Erde wäre nicht in Ordnung und hob das Pflänzcken vorsichtig heraus. Natürlich war nichts an den Wurzeln. Trotzdem er die Blume sofort wieder einsetzte, trauerte sie doch und ließ die Knospe fallen. Er hatte nicht warten können.
Aber Ludwig ist auch ein Licbhaberphotograph. Er hatte unlängst sein kleines Mädel beim Schlitten- fahren geknipst, es war eine prächtige Aufnahme geworden. Schnee, Gesicht, das weiße Pelzchen, alles hob sich auf dem Negativ ticfschwarz ab. Man sah, daß das kleine Ding lachte. Ludwig hätte gern gleich «inen Abzug gemacht. Die Platte wollte und wollte aber nicht trocknen. Er trug sie aus dem Eßzimmer in die Küche, von da in die Wohnstube. Als sie gar keine Fortschritte zeigte, stellte er sie auf den Ofen. Nach einer halben Stunde war die Platte erledigt, das heißt, die Schicht war durch die große Wärme flüssig geworden, und das DUd fah einfach schändlich aus. Ludwig hatte wieder einmal nicht warten können. Wer weiß, wann er sein Mädchen wieder so gut trifft.
E» ging ihm wie den Kindern, wenn lang ersehnter Besuch kommen soll. Dann rennen sie den ganzen Tag herum und können nur das eine sagen: „Ach, wenn sie doch schon da wären!" Bei jedem Klingelzeichen sausen sie hinaus, um nachzuschauen.
Ja, es will gelernt fein, das Warten. Aber man kann hier mit einiger Selbstzucht fehr viel nachhelfen. Was wäre ein Jäger auf dem Anstand, wenn er nicht warten könnte, bis das Wild kommt! Wie erginge es dem Angler, wenn er die Geduld verlöre! Das Warten auf etwas Schönes hat auch seine Reize, und es wird tausendfach belohnt. Wenn man sagen kann: „So, jetzt ist es Zeit!" und es ist wirk- lich auch Zeit, dann fällt uns die reife Frucht von selbst in den Schoß.
Bei den natürlichen Früchten ist es genau so. Die Olatur erzieht uns einfach zum Warten. Der da glaubt, daß feine Früchte eher reisen, wenn er sie abpflückt und in das warme Zimmer bringt, der ist in einem großen Irrtum. Es wird dann höchstens eine „Olotreife" daraus. Aber es hängen im Sommer doch schon so schöne, goldgelbe Aepiel am Daum, vor der Reifezeit? Wenn der Wind weht, fallen sie ab. Wir teuren sie alle. Sie find wurmstichig, oder haben sonst einen Fehler. .Frühreif" tagt der Obstzüchter und wirft sie zum Fallobst.
Gehts mit manchen Menschen nicht auch so? Gewiß, die Frühreife einzelner kann geheilt werden, sie können immer noch brauchbare Mitglieder der Menschheit werden. Wie oft muffen wir sie
* eonnM
V g?er m;t.aai 7 21Ä Grad öe>
-22 M N-LZ
. soiW'/et
ranns nicht erwarten, kommt." Sie wissen ja meist gar nicht, daß sie noch die schönsten Tage ifjreS Lebens in voller Sorglosigkeit verbringen. Wir sollen deshalb bei unfern Kindern nichts „ Frühreifes" künstlich züchten. Danken wir Gott, wenn wir keine Wun- deäinder haben! Wir sollen sie gewähren lassen, vor allem aber nicht den Spieltrieb unterbinden, auch wenn dein Mädchen, das als erwachsen gilt, noch gern mit Puppen umgeht. Laß sie! Das muß dir lieber fein, als wenn sie zweifelhafte Bücher liest. Auch die ganz Kleinen soll man nicht zu Treibhauspflanzen abrichten. Wir bekommen dann höchstens lleine Papageien, die wohl von der Verwandtschaft (besonders von den Tanten!) bewundert und gefeiert werden. Aber im Leben, manchmal fchon in der Schule, enttäuschen solche Wunderkinder stets. Das Schlimmste dabei ist aber, daß ihnen ein gewisser Hochmut anerzogen wird, der sich selten ganz im späteren Leben verliert. Niemand wirkt lächer- sicher als solche greisenhafte Jünglinge oder „über dem Leben stehende", alles wissende Dämchen.
„Abwarten!" sagte unser 'Baier, wenn wir die beiße Suppe in aller Hast hinunterlöffeln wollten. Abwarten! müssen auch wir in sehr vielen
— Tageskalender für Samstag. Stadt» theater: „Nathan der Weife", 16 bis 18,45 Uhr. — Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer, Ortsgruppe Gießen: Stiftungsfest, 20 Uhr, im Cafs Leib. — 1878—1928: Generalversammlung, 8 Uhr, bei Mit» glich Peter Gaub, Bahnhofstraße. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Das gööttliche Weib". — Astoria» Lichtspiele: „Tom, der Racher".
— Tageskalender für Sonntag. Stabt» theater: „Der Mikado", 18 bis 21 Uhr. — Kirchen- musikalische Feierstunde der Matthausgerneinte, 8 Uhr, in der Stadtkirche. — Gießener Konzcrtver- ein: Paula chegnrr, 17 Uhr, in der Universitätsaula. — Oberhessischer Kunstverein, Eröffnung der Aus» stellung. — Obst» und Gartenbauverein: Hauptver- samlung, 3.30 Uhr im Kaufmännischen Vereinshaus. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: 11.15 Uhr, Früh- vorstellung „Chang"; abends: „Das göttliche Weib". — Astoria-Lichtspiele: „Tom, der Rächer".
— Stadttyeater Gießen. Aus dem Stadttheaterbureau ttirö uns geschrieben: In der morgen, Sonntag, den 17. Februar stattfindenden Operettenpremiere (Fremdenvorstellung zu ermäßigten Operettenpreisen) sind beschäftigt die Damen 6tefi Domes-Orlh, Käthe Itter. Elle Milberg, Ruschi Wiesner und die Solotänzerin Elle Herleh. Tie Herren Diestel, Hanschmann, Rador, Reul. Schreiner, Detter. Spielleitung hat Direktor Hans Baars als Gast. Am Dienstag, 19., geht zum letztenmal im Abonnement Otto Ernsts Lustspiel „Flachsmann als Erzieher" in Szene. Am Mittwoch, 20., Erstausführung deS Lustspiels „Das Geld auf der Straße", von Dernauer und Oestreicher. Die Spielleitung hat Rudolf Goll, der auch eine der Hauptrollen übernommen hat. In tragenden Rollen sind außerdem Alix Krahmer und Hans Tannert beschäftigt. — In der heutigen Schüler- vorstelluna von „Rathan der Weise" spielt Herr B i b e r 11 vom Frankfurter Schauspielhaus die Rolle des Tempelherrn.
— Der Konzertverein veranstaltet morgen, Sonntag, in der Reuen Aula ein weiteres Konzert. Es ist - wie man uns schreibt — die erste Kammermusik in diesem Winter, für die das Leipziger Gewand ha usquar- t e 11 gewonnen worden ist. Auf 6;e Bedeutung dieser Bereinigung erübrigt sich näher cinzu- gehen, da sie hinlänglich bekannt ist und sich in den langen Jahren ihres Bestehens überall einmütige Anerkennung erworben hat. Den vier Quartcttgenos en gesellt sich für unser Konzert der Kontrabassist, Herr Albin Findeisen, zu. Das von ihnen vorgeschlagene Schubert- Programm wird sicherlich allen Freunden der Kammermusik willkommen fein, so das berühmte Forellen-Quintett, so genannt, weil dem langsamen Satz das Thema des Liedes „5>ie Forelle" zugrunde liegt. UeirlgenS ist seit mehreren Jahren hier lein Streichquintett zu Gehör gebrach' worden: um so mehr Dürfte gerate dieses Werk, eins der schönsten feiner Gattung, zünden: auch die ^Wanderer-Phantasie" gehört ju den bevorzugten und besonters beliebten Kompositionen Schuberts: sie wird uns vermittelt durch die pianistische Kunst Paula Hegners, einer ehemaligen Schülerin des Leipziger Konsecva- toriums7 die bereits mit sechs Jahren In Wien,
*® Teilweiser Schulschluß infolge der Grippe, linier den Schülern der Dolks- schule haben die Grippe-Erkrankungen sich so stark ausgedehnt, daß etwa 40 Prozent der Schüler toecen Krankheit dem Unterricht fernbleiben mußten. Im Hinblick auf diese Sachlage und in besonderer Würdigung des Umstandes, bah in der Schillerschule infolge der baulichen Veränderungen die Gefahr für den Gesundheitszustand der Kinder befonders groß ist, tourte auf Anordnung der Schulaufsichtsbehörde der Unterricht in der Schillerschule von heute ab bis Mittwoch nächster Woche einschl. eingeftetIL Ferner sind in der ganzen Volksschule die beiden unteren Klagen, in denen die jüngsten Jahrgänge unterrichtet werden, bis einschließlich nächsten Mittwoch geschloßen worden.
•* Reifeprüfungen. Im Gvmncf.um, In der Studienanstalt und in der Oberrealschule sanden in den lehien Tagen die Reifeprüfungen statt. Im ®t)mncf.um bestanden sämtliche 25 Abiturienten, in der Studienanstalt testandm von 12 Abiturientinnen 11, in der Oberrealfchule konnten die 59 Abiturienten der drei Oberprimen ebenfalls sämtlich bestehen. Den Vorsitz in den Prüfungskomm s ionen führten in allen drei Anstallen Die DireUoven der Instünte.
°* Oberhessischer Kunstverein. Bon Sonntag. 17. Februar, an stellen im Turmhaus am Drandplah neu aus: Otto Jung, Stuttgart, Oelgemälde und Aquarelle, darunter Familienporträts aus hiesigem Privatbefitz und Landschaften aus hiesiger Gegend, Conrad Felixmüller, Dresden, Zeichnungen, Aquarelle, Holz- l ch n i 11 c. Jung ist dem Gießener Publikum aus früheren Ausstellungen bereits bekannt, war jedoch eine längere Reite von Jahren hier nicht vertreten. F e l i x in ü l l e r bringt seine Werke im Gießener Kunstverein zum erstenmal zur Schau, er ist ein Künstler moderner Richtung, dessen Bilder in allen größeren Städten gezeigt werden und auch hier Interesse finden dürften. Die Künstler', welche bisher auägeftellt hatten, find zunächst auch iwch durch einzelne Werke vertreten. (Siehe heutige Anzeige.)
** DieMuseen sind bei kleinen Eintrittspreisen am Sonntag non 11 bis 1 Uhr geöffn.t.
*• Biehmarkt in Gießen. Am Dienstag nächster Woche findet in Gießen Rindvieh-(Rutz- Vieh)-Markt statt. Näheres in der heutigen Anzeige.
•• Wichtiger Zeuge gesucht! Der heutige Poii'eibericht meldet: In einer SrmittlungS- sache wird ein Kraftwagenführer. der am Fast- nachtsdienSlag zwischen 22 und 24 Uhr vor dem „Cafö Astoria" oder Restaurant „<Jum Onkel Franz" in der Plockstraße mit einem Personen» kra'twagen, vermutlich einer Opelsimousine gehalten hat, als wichtiger Zeuge gesucht. Der fragliche Führer wird ersucht, sich tei. der Kriminalabteilung. Zimmer 67, Landgraf-Philipp- Platz 1, zu melden.
Meliere Lokalnachrichten im zweiten Blaff.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
L Groß-Rechtenbach. 15. Februar. Ein Schulstreik ist in dem benachbarten voll n- k i r ch e n aucgebrochen. Der Gemeinderat von Bolln» kirchcn hat beschlossen, daß die Fortbildungs» schulpflichtigen der Gemeinde den Fortbildungsschulunterricht in der Nachborgemeinde Boi» pertshausen besuchen sollen. Die jungen Leute weigern sich jedoch, dies zu tun und werden hierbei von ihren (£Uern unterstützt: sie glauben, nur zum Besuche der Fortbildungsschule in ter eigenen Gemeinte verpflichtet zu sein» Die hiesige Polizeiver-
molhing Hai die Fortbildungsschüler, die bisher noch an keiner Unterrichtsstunde in Volpertshausen teil» genommen haben, wiederholt in Geldstrafen genommen. Die Bestraften haben hiergegen Einspruch erhoben und den Antrag auf gerichtliche Cntschci* düng gefteUL Man sieht dem Äucgang dieser Angelegenheit mit Spannung entgegen. _
(j x i e i n - -ä e cy t c n b a uv. 15. Zebr. 3m W a ifrnhaus ,Zoa r" tourte bei drei Kindern ter Ausbruch des Scharlachs festgestellt Die erkrankten Kinder sind sofort in -einen isolier.en Raum un^ergebracht worden, um ter Gefahr einer Weiterverorn ung der Krankheit unter den übrigen Anstaltsü.sUsen doeäu- beugen. Ferner wurden sämtliche Kinder des Wa 'senhau.es vom Schulbesuch fenrgehaltem
Kifchlicke Jladmcbten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 17. Februar. Invokavir.
Sladtorche. 9.30 Uhr: Pfarrer Becker; 11: Kinder» kirche für die Ltarhisgemeinte; Pfarrer Becker: 6: Pfarrer Mahr; Be.chte und hl. Abendmahl für die Matthaus- und Morkusgemeinde. — Iohannevk.rche. 9.30: Pfarrer Ausfeld: zugleich Militärgottesdienst; Beichte und hl. Abendmahl für die Militargemeinde; 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde, Pfarrer Ausfeld: 6: Pfarrer Bechtolsheimcr: Beichte und hl. Abendmahl für Lukas- und Johannesgemeinde, 8: Bibelbesprechung im Iohanncssaal: Pfarrer Lenz. — üapellc des Alten Aricdhofs. 9.30: Pfarrer Lenz. — Llifabeth-Kleinkinderfchnle. 9.45: Pfarrer Bechtols- heimer. — Klein-Linten. 1.30: chauvtgottcsdienst. — Wieseck. 9.45; 11: Kinderkirche. — Allen-Vuseck. 10; 6: Passionsgollesdienst. — Kirchberg. 10: Kirchberg. 1.30: Lollar; 1.30: Saubringen. — Haufen-Garben- teick. 10: Raufen: 1: Garbcntcich. — Watzenborn. Steinberg. 10: chauptgottesdienst; 1.15: Passtons- an'oacht. — Lid). 10: St.ftsdechant Kahn; 1245: Kindergottesdienft; 2: Stiftspfarrer Lic. Schor- lemmer.
Mittwoch, den 20. Februar.
Iohanneskirche. Abends 6 Uhr: 2. Passionsandacht; Pfarrer Ausfeld. — Lich. Pafsionsandacht.
Freitag, den 22. Februar.
Kapelle des Allen Friedhofs. Abends 6 Uhr: Pas- sionsandacht; Pfarrer Lenz.
Kalholislhe Gemeinden.
Samstag, den 16. Februar.
Gieße,L 4.30 und 7 Uhr: Beichte.
Sonntag, den 17. Februar. 1. Fastensonntag.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 4: Iungfrauenkongregation; 5: Christenlehre und Andacht. — Grünberg 9.30: Messe mit Pred t. — Hungen. 8: Messe mit Predigt. — Laubach. 10: Messe mit Predigt. — Lich. 10: Hochamt mit Predigt. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Scholle». 10.30: Hochamt mit Predigt.
Gießen. Dienstag und Freitag, abends 6.30 Uhr, ist Fastsnandacht._____________________________________
e.0 ■•» n i»oienit .vr;rv U. avütjrreiiam 17.2.to) Dr. Wolf. Dr. Schäffer. Engelavoibeke.
3abn<irAt: i>r. bischer.'ll)


