Ausgabe 
16.1.1929
 
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in eine Tastwirtschaft Gesichtsmasken oer. en unter ben Kufenjjänbe ^blindlings auf bie Säfte 11 c ob, Von den anroefen^ M> Viehhändler getroffen. I tot war, verstarb der an- ning ins Krankenhaus. Der W'.rtin und ihre Tochter fitig in Sicherheit bringen, en bk Räuber eine Geld- m sich. Ferner raubten sie chfen unb zwei Geldbrief- i Vachlvertrog und Papiere roher lautend befanden. Der t für die Ermittlung der inung von 1000 Mark aus-

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Aus der provinzialhaupisiadi

Gießen, den 16. Januar 1929.

Ganz im Vertrauen!"

Du flohst im Begriff, dich auf der Straße von einem Freund zu verabschieden. Da geht ein Bekannter von euch vorüber und grüßt. Kaum ist er vorbei, neigt sich dein Freund nahe zu dir, seine Sprache wird flüsternd:Wissen Sie schon? Wer ganz im Vertrauen ... Unb dann folgt irgendein Gerücht, irgend etwas, das man über unfern Bekannten munkelt. Zum Schluß wird dir noch einmal die Mahnung:Aber es bleibt ganz unter uns!"

Du gehst gedankenvoll weiter. Ach was, denkst du, was der wieder redet! Aber der einleitende SatzGanz im Vertrauen ... geht mit dir und läßt dir keine Ruhe. Du triffst deinen Bekann­ten. von dem dir etwas erzählt wurde, wieder. Du kannst ihn nicht mehr so unbefangen wie früher begrüßen Es steht eine Wand zwischen euch. Immer wieder mußt du dich leise fragen. Ob er ahnt, daß ich das von ihm weih?

Ganz im Vertrauen" ist wie ein Pfeil, der Dir zunächst nur eine kleine Wunde beibringt. Du hoffst, die Sache ist bald gehellt. Aber nach einigen Tagen merkst du, daß der Pfeil ver­giftet war. Es ist, als ob die Mitteilung in dir brenne, dir keine Ruhe ließe, bis auch du wieder mit jemandganz im Vertrauen" von der Sache gesprochen hast.

Wieviel Verstimmungen, Zerwürfnisse, Feind­schaften hat dieser vergiftete Pfeil schon erzeugt! Gar manche Freundschaft wurde durch ihn zer- ! stört.

Gewiß gibt es Tatsachen. Mitteilungen, die wirvertraulich" behandeln sollen und müssen. Aber es sind halt auch Tatsachen, keine leeren Gerüchte. Man findet sich damit ab. Es ist selbstverständlich, daß man schweigt. Wenn die Zell gekommen ist, können wir schon sprechen. Vorläufig aber begraben wir es in unserm Innern, es schmerzt nicht, es regt nicht auf. Wir können ein Geheimnis bewahren.

Aber solche Erzählungen, dieunter uns" blei­ben sollen, sind wie ein kleiner Schneeball, der eine Lawine ins Rollen bringt. Das Gerücht wächst von Tag zu Tag. Zuletzt, wenn der Scha­den schon angerichtet ist, erhält oft der Leid- tragen-de erst Kenntnis von der Niederträchtig­keit. Er geht zum Richter. Der erste beste, viel­leicht der dümmste, aber sicherlich der unschul­digste, muß dann die Strafe auf sich nehmen.

Es wurde mir einst ein schöner Scherz erzählt: Auf der Straße stehen zwer Freundinnen" und unterhalten sich flüsternd, Kopf an Kopf. Sie sind so in ihre Neuigkeiten vertieft, daß sie nicht merken, wie ein Spaßvogel, aber sonst ein ehren­werter Haudwerksmann. einen Augenblick bei ihnen stillsteht, und dann plötzlich seinen Kopf zwischen die ihrigen steckt und schnell sagt:O, daß ich tausend Zungen hätte!" und weitergeht. Es war ein grausamer Scherz, und ärgerlich schimpften die Frauen auf den Störenfried. Aber er war schon weit weg und lachte sich ins Fäust­chen.

Es bedurfte sicher nicht des Wunsches dieses witzigen Schuhmachers O. daß ich tausend Zungen hätte... Diese Zungen sind schon da. wenn erst geflüstert wird:Es bleibt aber unter uns!"

Der ollen häßlichen Gerüchten, bei jedem Ge­munkel helfen uns diese Worte, unsere Feighell, unsere Schadenfreude würdevoll einzulleiden. Es soll ein Scherz sein, und wenn es unsere Freunde

down noch auSplaudern. formen wir mit Ent­rüstung sagen:Ich hatte Ihnen das doch im Vertrauen erzählt!"

Nichts ist so gefährlich wie eine Mitteilung, die sich auf den Satz stützt:Es bleibt unter uns!" Deshalb winke ab, wenn dir jemand auf diese Art kommt. Gebrauche aber auch du höchst selten diesen Ausdruck und nur dann, wenn du Tat­sachen uird keine Gerüchte w ite«rzählst.

Es wird dir dann manche trübe Stunde erspart. W.

Bornotizen.

Tageskalender für Mittwoch. Stadttheater:Nathan der Weise", 19.30 bis 22.15. Vortrag mit Lichtbildern,Wege zum geistigen und sittlichen Aufstieg Deutschlands", 8 älhr im großen Hörsaal der Universität. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:G'schichten aus dem Wiener Wald". Astoria-Lichtspiele: Hände hoch!"

Evangelischer Bund. Man schreibt uns: Am nächsten Sonntagabend veranstaltet die Evangelische Landesbühne" (Dortmund) im Saale der Turnhalle am Dsroatbsgarten eine Aufführung des Festspiels .Helden des Glaubens^ von W. Nithordt-Stahn. Das ergreifende Werk behandelt in fünf Akten die Chriftenverfolgung unter Kaiser Trajan (106 n. Ehr.) und ist in vielen Städten mit großem Erfolg aufgeführt worden, da es einen ausgezeichneten Einblick in die Leiden, aber auch in die Standhaftigkeit unb den Glaubens­mut der christlichen Märtyrer vermittelt, und den Sieg des jungen Christentums im römischen Welt­reich begreiflich macht. Die Darsteller sind sämtlich Berufsscyauspieler, die Leitung liegt in Händen des Direktors Heinz Selber. Nachmittags findet eine Schüler-Aufführung statt. Näheres ist aus der morgigen Anzeige zu erfahren.

«

* Umzug des Polizeiamtes. DaS Polizeiamt teilt mit, daß sich seine Amtsräume von morgen ab nicht mehr im alten Polizei­amtsgebäude in der Weidengasse 5, sondern im neuen, am Landgraf-Philipp-Platz gelegenen Amtsgebäude (früher Zehntscheuer) befinden. Die Diensträume des seither in der Senckenberg­straße 7 gelegenen Meldeamts befinden sich nun­mehr gleichfalls int neuen, Landgra> -Philipp- Platz 1 gelegenen Amtsgebäude. Gleichfalls be­finden sich die Amtsräume des 1. Polizei­reviers, früher Senckenbergstraße 7, nunmehr in der früheren alten Gendarmeriekaserne am Landgraf-Philipp-Platz Nr. 1. Die Dienststunden bleiben die gleichen wie seither.

* Ernennung. Polizein.eister Johannes Fleischhauer beim Polizeiamt Dad-Nauheim wurde zum Polizeikommissar ernannt.

Städtische Brennholzver steig e- t u n g. Bei der gestrigen Brennholzversteigerung im Gießener Stadtwald (Bezirk des Försters Arft/ wurden im Durchschnitt folgende Preise erzielt: Buchenscheiter 18, Eichenscheiter 13,20, Buchenlnüppel 13,50, Eichenknüppel 8,60, Buchen­stöcke 8,50, Cichenstocke 7 Mk. je Raummeter: Buchenreiser 30. Eichenreiser 14, Afpenreiser 13 Mk. je 100 Wellen.

Vergiftung bei einem Brande? Nach dem kleinen Brande am SamStagnachmittag in der Wohnung des Herrn Sauer in der Walltorstrahe zeigten sich bei dem Fuhrmann Willi Eichenauer in der Walltorstraß 48 Krankhellserscheinungen, die auf eine Rauch­vergiftung schließen ließen. Der Mann wurde bewußtlos und mußte schließlich gestern vor­

mittag der Medizinischen Klinik zugeführt wer­den. wo er schon wieder halbwegs bei Bewußt­sein anlangte, jedoch noch stark benommen war. 3m Laufe des gestrigen Tages unb der letzten Nacht hat sich sein Befinden weiter gebeßert, so daß es ihm heute den Umftänben entsprechend gut geht. Bisher konnte noch nicht mit absoluter Sicherheit sestgestellt werden, ob es sich tatsächlich um eine Rauch- oder Gasvergiftung handelte.

E i n starker Sturmwirbel von etwa breiviertelstünbiger Dauer brauste heute früh von kurz vor 6 Uhr an bis gegen 6.45 Uhr über unsere Gegend. Bon Schäden ist uns bis zur Stunde nichts bekannt geworden.

* Zwecklose Anträge. In der letzten Zell sind an den Hess. Minister für Arbeit und Wirtschaft eine größere Anzahl von Gesuchen gerichtet worden, in denen unter Hinweis auf irgendwelche nicht bestehenden gesetzlichen Bestim­mungen Antrag auf Zahlung einer einmaligen Beihilfe für den Mittelstand und Versetzung in eine niedrigere Steuerklasse gestellt wird. Beide Anträge sind nach einer Mitteilung der Hess. Amtlichen Pressestelle gegenstandslos, da eine Deichsmittelstandsordnung, auf die sich in den Gesuchen berufen wird, nicht existiert, Mittel für Unter ftütjungen auch nicht vorhanden sind unb Anträge wegen Herabsetzung der Steuer nur durch Die hierfür in Frage kommenden Instanzen der Reichs inanzverwaltung erledigt werden kön­nen. Der fast überall gewählte gleiche Wortlaut der Gesuche legt die Vermutung nahe, daß je­mand, um sich einen Vorteil zu verschaffen, sich zur Abfassung derartiger Anträge anbietet. Die Gesuchsteller sind meist In Gastwirte-, aber auch in Handwerkerkreisen zu suchen. Es wird des­wegen hiermit öffentlich zur Vermeidung von Schädigungen auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht.

Eine Gießener Wanderfahrt am Bodensee. Am Montagabend hatten viele unsever'Mitbürger schätzungsweise etwa 900 Gelegenheit, eine wunderbare Wanderfahrt in dem Lande am Schwäbischen Meere, dem Bodensee, mitzumachen. Wenn diese Fahrt auch nur in Worten und in zahlreichen Bildern erlebt wurde, so war sie dennoch von außer­ordentlichem Interesse. Die Gelegenheit zu die­sem hohen landschaftlichen Genuß bot in aner­kennenswerter Weise die Vortrags-Vereinigung mit einem Vortrage der hier bestens bekannten Erzählerin von süddeutscher Landschaften, Frau Emma Kottmann, Stuttgart, die uns im vorigen Winter schon reizvoll über den Schwarz­wald zu berichten wußte und nun am Montag­abend Führerin ihrer großen Zuhörergemeinde durch die herrliche Landschaft am Bodensee war. Diese Heimatliebe und feinstes Empfinden für die unvergänglichen Schönheiten Der Natur klangen aus den Worten der Rednerin heraus, die mit Begeisterung vorn Bodensee und seinen unendlich reizvollen Städtchen und Dörfern zu erzählen wußte, dabei das gesprochene Wort durch eine große Fülle schönster Lichtbilder illustrierend. Die Reise im Bild ging von Lindau aus nach Bregenz und dann an dem bayerischen, dem würt- tembergischen und badischen Ufer des Sees ent­lang bis Konstanz. Jedes der schönen Fleckchen Erde in dieser gottbegnadeten Landschaft wurde in fesselnder Weise unter Hervorhebung der wich­tigsten Punkte geschildert und so den Zuhörern ein fein abgerundetes Bild von Land und Leuten gegeben. Der Vortrag währte etwa l3/< Stunden, man wurde aber nicht müde, der fesselnd plau­dernden Vortragenden zu lauschen und sich immer

Wenn Nre Gmvfeblungsanzeige in derSamstagsnummer desGießenerAnzeigers durch sorgfältige und wirksame Satzausstattung werden soll

dann geben Sie sie bitte spätestens im Laufe des Donnerstag in der Geschäftsstelle auf!

Dl wieder aufs neue zu erfreuen an den mit geübtem Blick für die landschaftlichen Schönheiten von der Rednerin selbst aufgenommenen Bildern. Es war eine köstliche Unterhaltung, die dem Publikum an diesem Abend bereitet wurde. Anhaltender lebhafter Beifall brachte der Vortragenden unb auch der Vortrags-Vereinigung den herzlichen Dank der Zuhörer gebührend zum Ausdruck.

Weitere Lokalnachrichten im zweiten Blatt.

Eingesandt.

(Für Form unb 3nyau ailer unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt bie Redaktion dem Publikum gegenüber keine e V^ nnkwortung.)

Zum Eingesandt »^tochmals die Mülleimer".

Dem Einsender einBravo!" Den treffenden Einwendungen möchten wir noch eine Frage bin» zufügen: Wo sollen die überschweren Eimer untergebracht werden von Leuten, die in den oberen Stockwerken wohnen und keine Möglich­keit haben, sie im Keller oder Hof unterzustellen? Schon für einen Mann ist es eine ftarfe Zu­mutung, einen nur halbgefüllten Eimer vom 3 oder 4. Stock hinunterzuschleppen, für Frauen aber ganz unmöglich. Eine Beobachtung sei hieran anschließend mttgeteilt. Auf einet Reise sahen wir in einer mittelgroßen Stadt am Rhein noch nachmittags um 4 Ähr dieselben Mülleimer kilo­meterweit in allen Straßen am Fuß st ergründ aufgepflanzt stehen. Sollte man diese Möglichkeit in Gießen auch ins Auge gefaßt haben zur Ver­schönerung des Städtebildes? I. K.

Berliner Börse.

Der lin, 16. Ian. (WTB.) Bei ruhigem Ge­schäft bleibt die Tendenz im heutigen Frühver­kehr noch abwartend, da der Schluß der gestri­gen Neuyorker Börse wieder recht schwache Kurse gebracht hatte und man nicht weiß, ob dieser Llmstand nicht wieder zu Glattstellungen führen wird. Rur für Montanpapiere scheint weiter einiges Interesse zu bestehen. Man taxiert Gelfenkirchen auf 128,75 zu 129 und Stahlverein auf 97,50 etwa.

Oer Dinier begünstigt den Zettansah. Erfahrungsgemäß rinbet nn Winter eine vermebrie .ietlavlagerung tm Körper statt, sodaß Sie gerade in der jetzigen Iahres^eii gegen vorhandene ober 8u befürchtende Korpulenz etwas ordentliches tun müßen. Wir raten Ihnen jetzt einige Wochen hin­durch morgens, mittags und abends 2 Toluba-Kerne au nehmen. [1O5V

Beginn: Donnerstag, den 17. Januar - Motto: Wenig sagen, viel leisten

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Scheiter rm: 171,7 Buche 1. Klasse, 2,2 2- Klasse, 10 Eiche 1. Klasse, 2,6 2. Klasse, 1'?.. Kiefer 1. Klasse, 5 Fichte 2. Klasse; Knüppel rm: 35,3 Buche, 15,4 Eiche, 18,9 Kiefer, 1 Lärche, 2,6 Fichte; Reisig 2. Klasse (Sfammrelfig) rm: 13 Buche, 36 Hain­buche, 55 Eiche, 10 Lärche, 20 Weymouths- !iefer, 10 Fichte , Reisig 3. Klasse (Astreisig) m: 176,8 Buche, 51 Eiche, 169 Kiefer, 39 ftchte; Stöcke rm: 61F Buche, 24,4 Eiche, 27,3 Kiefer, 9,5 Fichte.

Die blau unterstrichenen Nummern wer­den nicht versteigert. Es wirb empfohlen, dos Holz vorher einzusehen. 489V

Tiehen, den 15. Januar 1929.

Der Dorsitzende bes Martvorstandes.

Nicolaus, Forftrat.

Betgeöung oon BonotDeiten.

Für den Neubau oon 18 Wohnungen an der Liebigftraße sollen bie inneren unb äußeren Tüncher- unb Anstreicherarbeiten unb bie Schlosser, unb Anschlagearbeiten vergeben werben. 484D

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Angebote finb verschlossen unb mit ent­sprechender Aufschrift versehen bis Don- nerstag, ben 24. Januar b. 3.. 17 Uhr, da­selbst einzureichen.

Gießen, den 15. Januar 1929.

Baugenossenschaft 1894 e. G. m. b. H. Gießen.

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Mittwoch, den 6. Februar 1929, nach­mittags Ahr, soll auf dem Rathaus, dahier, die der Gemeinde Watzenborn- Steinberg zustehende 3agb, 800 Hektar Wald und Feld, auf weitere neun Jahre verpachtet werden unter ben bei der Ver­pachtung bekanntzugebenben Bedingungen.

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Zeichnungen und Bedingungen liegen auf dem Bureau des unterzeichneten Ar- chitekten offen.

Angebote auf Vordruck sind bis zum Er­öffnungstermin am Montag, dem 28.3a- nuar, vormittags 10 Ahr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, ein- zureichen.

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Gießen, den 16. Januar 1929.

Ernst Schmidt, Architekt B. D. A.

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2. Dienstag, ben 22. Januar, 10¥» Ahr vormittags, in der Turnhalle zu Freienseen aus den Distrikten Baumkircherwald la, 1b, Peterswaid, Kendelrain, Wintersberg, Hoherain 3, Schömberg, Wenzelskopf der Försterei Oberseen: rm Scheiter: 415 I., 70 II. Buche, 5 Esche, 15 Eiche II., 4 Ahorn, Ulme, Kirschbaum, 13 Aspe, Erle, Weide, Fichte I. und II.; Knüppel: 270 Buche, 24 Esche, 33 Eiche, Ahorn, Ulme, Kirschbaum I. unb II., 14 Erle, Aspe, Weibe Fichte I. unb II.; Stöcke: 158 Buche; Stammreifer­knüppel: 189 Buche; Astreiserknüppel: 316 Buche, 5 Eiche, 1 Erle, werkscheiter: 3,4 Buche (Peterswalb Id). Kohlreifer unb Lesholz flächenweise. Die Buchenscheiter I. Klasse aus Baumkircherwald 1b, bie Buchenscheiter unb -knüppel I. Klasse aus Wintersberg, Schömberg und Wenzelskopf unL blau unterstrichene Nummern werden nicht ausgeboten. Auskunft erteilen Förster Schreiner zu Altenhain unb Forstgehilfe Flick zu Freienseen.

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Gießen, den 11. Januar 1929.

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