Ausgabe 
15.6.1929
 
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Tücher

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2 Teller

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Minuten

Hochzeit

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Aus -er Provinzialhauptfia-t.

Gießen, den 15. 3uni 1929.

Grüß Gott!

Sinen Kriegsgewinn hat unsere deutsche Sprache äu verzeichnen. Das ist das Verschwinden des französischen WortesAdieu". Wir hören über­all »Guten Tag!", auch beim Weggehen und »Oluf Wiedersehen!". Aber gerade mit dem letzten Gruh wird viel Zlnfug getrieben. Sollen wir zu einem Bettler, der eben eine Gabe erhalten hat, sagen: »Auf Wiedersehn!"? Man sollte sich in den verschiedenen Grußworten nicht gedanken­los gehen lassen. Wenn mir der Kaufmann, bei dem ich zuvorkommend und sehr anständig be­dient worden bin, an der Türe sagt:Auf Wie­dersehen!", bin ich gern bereit, diesen Gruß zu erwidern. Din ich aber mit dem Kauf und der ganzen Behandlung nicht zufrieden, so kann ich getrost sagen:Guten Tag!". Ich habe ja gar kein Bedürfnis, diesen Herrn wiederzusehen. Ins Komische geht es auch, wenn der Strafgefangene, der seine Zeit abgesessen hat, sich mit den Wor­ten:Auf Wiedersehn!" beim Gefängnisdirektor verabschiedet. Oder soll der Gruß auch dem Ge­richtsvollzieher, der hier und da erscheint, gelten?

Wenn wir durch Süddeutschland, etwa Schwa­ben oder Bayern, wandern, und auf unfern Gruß kommt ein frischesGrüß Gott!"' zurück, geht uns das Herz auf. Es ist wie ein Zauber­faden, der uns, die fremden Gäste, sofort in Verbindung bringt mit den Einheimischen. Der eine WunschGrüß Gott!" bedeutet uns Will­kommen und Freude zugleich. Wir sehen den Tag und die Landschaft mit ganz anderen Augen an, wenn uns freundliche Menschen begegnen, wenn wir fröhlich plaudern oder neckische Reden lauschen können.

Und wenn wir am frühen Morgen durch die Felder gehen und sehen die fleißigen Landwirte bei der Arbeit, dürfen wir nicht stumm vorbei­stolpern und sie blöde ansehen. Wir, die wir zur Erholung, zum Genuß an Gottes schöner Ratur eine Wanderung unternehmen, wir sind verpflichtet, den Leuten, die vielleicht noch früher und nicht zur Erholung draußen sind, einen Gruß zuzurufen, und wenn er nurGuten Mor­gen!" heißt. Wir werden in den meisten Fällen eine freudige Antwort erhalten. Natürlich gibt es bei den Landleuten auch Brummer und Ün- leide, die sich ärgern, wenn sie Wanderer, kurz Faulenzer von ihnen genannt, im Felde oder am Waldrand sehen. Dadurch lasse man sich aber nicht irre machen. Kommt kein Gegengruh zurück, ist es nicht unsere Schuld, und wir brauchen nicht überempfindlich auf unhöfliche Leute zu schimpfen.

Ich bin einmal als Junge auf einer Radtour mit einem Studenten durch weite Gaue Deutsch­lands gefahren. Dabei sagte dieser schon im ersten Dorfe:Ich habe mir angewöhnt, alle Leute zuerst zu grüßen." Ich bin sein folgsamer Schüler geworden. Wenn man auf seinem Rade sitzt und rasch vorüberfährt, ist das Grüßen ja scheinbar lästig. Man muß dann oft seinen Mund auftun. Aber in den allermeisten Fällen sind die Leute dankbar für den Gruß.

Auf Fußwanderungen sollte es aber bei Be­gegnungen nicht nur beim üblichen Morgengruß bleiben. Wir gehen ein Stück zusammen mit dem Landmann, der in der Frühe sein Futter schnei­den will. Ist es da nicht das Gegebene, daß wir eine kleine Unterhaltung anfangen? Glauben wir Städter etwa, der einfache Mann könnte uns nichts mehr sagen? Da sind wir stark auf dem Holzweg.

Wie manche frohe Stunde haben wir so in Ge­meinschaft mit Arbeitern und Landwirten erlebt. Wie viel haben wir gehört und gelernt. Alte Schwänke und Sagen kann man nur hören, wenn wir vertrauensvoll den Leuten be­gegnen und nicht den Hochmütigen spielen.

Besonders wichtig aber ist das Grützen und auch die freundliche Ansprache, wenn wir unsere Kinder bei uns haben. Sie sollen von Jugend an schon lernen, daß jeder Beruf, jeder Stand dem anderen gleich zu achten ist, daß es keine Vornehme" undGeringe" gibt. Wir sind alle Menschen. Diel Zwiespalt und ängstliches Getue

»wischen Stadt und Land könnte vermieden wer­den, wenn wir nicht vergessen wollten, alle Landleute, denen wir begegnen, recht herzhaft zu grüßen.

Gewiß freuen wir uns jeder hat es schon erlebt wenn die Kinder auf der Dorsstratze uns zuerst begrüßen. Das ist in manchen Gegenden üblich und wohl der Wunsch des Lehrers. Ich freue mich auch darüber, halte es aber gar nicht für nötig. Mit dem Grützen den Anfang zu machen, kommt uns, den Wan­dernden, zu.

Hans S^oma erzählt in seinem wundervollen DucheIm Herbste des Lebens" von einem Wandergesellen, der für jeden Begegnenden ein freundliches Wort hatte.Jedem Kind, das uns begegnete, sagte er etwas Freundliches, oft auch etwas Reckisches, das ja Kinder so gut ver­stehen. Wenn Dauersleute auf dem Felde arbei­teten, so rief er weit hinüber:Seid nur nicht gar zu fleißig l" Wenn sie ihr Vesperbrot ver­zehrten, ermunterte er:Laht's euch gut schrnek- ken!" Dem Wanderer, der am Weg im Schatten rastete:Da tut's cs" eine Aufmunterung, daß er seine Ruhe genießen möchte. Am Morgen rief er den Arbeitenden gleichsam als Lob: Schon so früh!" am Mittag:Aber jetzt macht's heiß" wie ein Mitgefühl, am Abend war sein Zuruf:Machet bald Feierabend!" Von überall ertönte auch freundliches Echo es war mir, als ob ein fröhlicher Säemann über das Land ginge, der gute Wunschworte den Degegnenden zuwarf."

Halten wir es auch so, und wir werden viel Freude erleben! Grüß Gott! E. T.

Gießener Wochcnmarktprcise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Dutter Pfund 2,00; Matte 30 bis 35; Käse 10 Stück 60 bis 1,40; Wirsing (grün) 35 bis 45; gelbe Rüben Dund 20 bis 25; Spinat 25 bis 30; Römischkohl 15 bis 20; Dohnen, grüne 45 bis 50, gelbe 70 bis 75; Spargel 50 bis 1,00; Erbsen, grüne, 40 bis 50; Mischgemüse 15 bis 20; To­maten 70 bis 1,20; Zwiebeln 15 bis 20; Rha­barber 15 bis 20; Kartoffeln, alte 6, neue 20 bis 25; Aepfel, ausl., 45 bis 70; Dörrobst 35 bis 40; Kirschen 40 bis 70; Stachelbeeren 35 bis 40; Erdbeeren 1,00 bis 1,40; Aprikosen 80 bis 1,00; Honig 40 bis 50; junge Hähne 1,20 bis 1,30; Suppenhühner 1,00 bis 1,20; Rüsse 70 bis 80; Tauben Stück 70 bis 90; Eier 12 bis 13; Blu­menkohl 60 bis 1,00; Salat 10 bis 15; Salat­gurken 40 bis 70; Ober-Kohlrabi 20 bis 25; Lauch 10 bis 15; Rettich 10 bis 20; Sellerie 10 bis 15; Radieschen Dund 10 bis 15; Kartoffeln Zentner 5 Mk.

Vornotizen.

Tageskalender f ü r Samstag. GDA. Monatsversammlung, 8.30 Uhr, Eisen­bahnhotel Hopfeld. Spielvereinigung 1900: Handballspiel gegen Rot-Weiß Darmstadt. 6 Uhr. Erste Reichskurzschriftgesellschaft: Vereins­abend in derStadt Sich". Lichtspielhaus, Dahnhofstrahe:Der Weg allen Fleisches".

Tageskalender für Sonntag. Oberhessischer Kunstverein: Eröffnung der Aus­stellungGleiberg", vorm. 11 Uhr. Lichtspiel­haus, Dahnhofstrahe:Der Weg allen Fleisches".

Stadttheater Gießen. Aus dem Stadt­theaterbureau wird uns geschrieben: Am nächsten Dienstag, 18. Juni, wird zum letzten Male Zuck- mayers SeiltänzerstückKatharina Knie" gegeben. In der männlichen Hauptrolle des alten Knie wird in dieser letzten Aufführung der erste Charakter­spieler des Wiesbadener Staatstheaters, Robert Kleinert, gastieren. Der Zirkus Blondini, der in den bisherigen Vorstellungen immer mitgewirkt hat, wird auch dieses Mal wieder sein vorzügliches Artisten- und Luftakt-Programm abrollen. Spiel­leitung: Oberspielleiter Hans Tannert, Katha­rina Knie: Jngeborg Scherer, es wirken ferner mit die Damen Brack, Castein, Jüngling, Koch und die Herren Arzdorf, de Castro, Haeser, Linkmann, Ritter, Tannert, Volck, Wesener.

*

** Vom Botanischen Garten. Morgen Sonntag, 16. Juni, wird von 11 bis 12 Uhr die Kak­teen-Ausstellung geöffnet sein. Außer einer reichhal­tigen Sammlung von Kakteen werden zu besichtigen

sein: ein umfangreiches Sortiment farbenprächtiger Begonien (Schiefblätter), Ananaspflanzen, Orchi­deen, Geweihfarne, insektenfressende und andere Warmhauspflanzen. Die Kakteenfreunde werden darauf aufmerksam gemacht, daß in den nächsten Tagen dieKönigin der Nacht" ihre Blüten er­schließen wird. Die Kakteensammlung wird alsdann auch abends von 20 Uhr ab zugänglich sein (Sencken- bergstraße). Das Blühen derKönigin der Nacht" wird durch Anschlag und Plakat am Botanischen Garten bekanntgemacht werden.

** Die neuen Straßenbahnwagen, über deren Einrichtung wir am Dienstag aus- führUch berichteten, sind gestern von den Ver­tretern der Aufsichtsbehörde abgenommen und nach jeder Richtung hin als einwandfrei be­funden worden. Nunmehr steht der EinsteUung der Wagen in den Verkehr nichts mehr ent­gegen. Die Wagen werden zunächst vor allem bei starkem Verkehrsandrang zum Dienst mit herangezogen werden. Wir hatten gestern nach­mittag Gelegenheit, eine Probefahrt mit einem der neuen Triebwagen und einem Anhänger vorn Strahenbahndepot bis zur Dolkshalle und zurück mitzumachen. Dabei konnten wir die erfreuliche FeststeUung machen, daß die Wagen alle die Vorzüge aufweisen, die man von ihnen erhofft hat. Reben einem sehr ruhigen Lauf, selbst bei scharfem Durchfahren der Kurven, macht sich auch die bessere Bewegungsmöglichkeit im Innern der Wagen, gegenüber den bisherigen Fahr­zeugen, sehr vorteilhaft bemerkbar. Bei der Ab­fahrt in der Licher Straße nach der Moltkestraße zu wurde uns die außerordentlich kräftige und doch zugleich nur wenig erschütternde Brems­wirkung praktisch gezeigt. Der Gesamteindruck auf dieser Probefahrt war, daß unsere Stadt mit dieser Erweiterung des Strahenbahnwagenparks eine sehr vorteilhafte Verbesserung des Ver­kehrswesens erreicht hat, zu der wir uns mit dem Ausdruck der Anerkennung für die städti­schen Körperschaften und für die verantwortlichen Dienststellen der Straßenbahn nur beglückwün­schen können.

* Oberhessischer Kun st verein. Aus Anlaß der Wiederkehr des vor 50 Jahren er­folgten älebergangs der Burg Gleiberg vom preuhi'chrn Staate auf den G leiberg-Ver- e i n veranstaltet dieser im Juni in Gießen und auf Burg Gleiberg eine Jubelfeier, welche mit einer Ausstellung von Gemälden und Bildern aus Gleibergs alter und neuer Zeit beginnt. Die Eröffnung dieser Ausstellung, die von dem Oberhessischen Kunst­verein zusammengestellt ist, findet morgen, Sonn­tag, 16. Juni, 11 Uhr im Turmhaus am Brand- Platz statt. Reben neuzeitlichen Werken kommen insbesondere solche aus den Beständen des Ober­hessischen Museums, des Gleiberg-Vereins, sowie aus Privatbesitz zur Schau, unter denen sich manch interessantes altes Stück befindet. Näheres im Anzeigenteil der gestrigen Ausgabe.

Die Museen sind am morgigen Sonntag zu kleinen Preisen geöffnet.

** Forstpersonalie. Der Oberförster Hans Druchhäuser zu Lorsch wurde zum Forstmeister des Forstamts Eichelsdorf (Kreis Schotten) ernannt.

* Dienstjubiläum. Am nächsten Montag, 17. Juni, kann der Werkmeister Philipp K r ö ck auf eine vierzigjährige Tätigkeit im Dienste des Gießener Braunsteinbergwerles, vormals Fer- nie, zurückblicken. Der Jubilar, der in größtem Pflichteifer und in unermüdlicher Schaffensfreude dem Werk seine Kräfte gewidmet hat, erfreut sich allgemein hoher Wertschätzung.

** Das Fest der Goldenen Hochzeit begehen heute der Schneidermeister Louis Schä­fer und Frau Elisabeth, geb. Wenzel, Neuen­weg 18 wohnhaft, in körperlicher und geistiger Frische.

** Die volkstümliche Rheinfahrt am morgigen Sonntag, die von dem Hapag-Dureau in Gießen veranstaltet ist, hat eine sehr gute Beteiligung gefunden. Der Sonderzug wird, worauf besonders hingewiefen fei, pünktlich um 6,30 üljr vom hiesigen Bahnhof abfahren.

** Billige Sonderzugfahrten in die Alpen und nach Italien, die nach Luzern, dem Vierwaldstätter See, Zürich, Inter­

laken (Jungfrau), Lugano, Mailand usw. verkeh­ren, organisiert das Hapag.Ririsebureau in Gie­ßen, Seltersweg 93. Näheres ist aus der heuti­gen Anzeige ersichtlich.

** HeimatoereinigungSchiffenberg. Verschiedene Anfragen geben Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß zur Erinneruir;isfeier an die vor 800 Jahren erfolgte Gründung des Klosters Schis- fenberg am nächsten Montag Wagen vomKraft­verkehr Hessen" um 4 Uhr von der Ludwigstroße aus zum Schiffenberg fahren, so» daß Gelegenheit gegeben ist, bequem zu Beginn bei Feier (4.30 Uhr) auf dem Schiffenberg xu sein. Die Feier bringt einen Vortrag von Unioersitätäbibliothekar Dr. Walbrach über die Geschichte des Schiffenbergs und daran anschließend geselliges Beisammensein mit allerhand Darbietungen. Im übrigen sei auf die heutige Anzeige hingewiesen.

** Die Ausstellung® e r* Mensch" in der Volkshalle wird morgen zum letzten Male zur Besichtigung geöffnet fein. Bis zum Donners­tagabend hatten rund 11 000 Besuchen: die sehens­werte Schau in Augenschein genommen, ein Be­weis dafür, welch starkem ÖnteritPfe die Ver­anstaltung in breiten DevölkerunAskreisen be­gegnet. Heute, Samstag, und morgen nachmittag werden in her Ausstellung eine Reihe von Lehr- und Kulturfilmen ohne weitere Koften für die 'Besucher vorgeführt. Diese Filme, die über die verschiedensten Gebiete der neuzeitlichen Gesund­heitspflege berichten, werden sowohl für Er­wachsene, wie für Jugendliche sehr interessant und lehrreich fein. Außerdem finden wiederum ärztliche Führungen mit Erklärungen.. statt. Dec Besuch der Ausstellung sei unseren Mitbürgern in Stadt und Land erneut warm empfohlen.

* Die Gießener Studentenschaft ver­anstaltet am 23. Juni in allen Räumen Ler Volks­halle ein Sommerfest zugunsten der GieHener Stu­dentenhilfe. Die Veranstallung wird in großem Rahmen stattfinden und u. a. neben dem Tanz eine Revue, Kabarett, Schachballett, Tombola unb Wein- borf bieten. Man barf wohl bamit rechnen,, baß auch bei bieser Veranstaltung bie Studentenschaft, wie auch die Bevölkerung unserer Stadt sich scHr zahl- reich beteiligen wird. Man beachte die heutige An­zeige.

* Die Alice-Schule beginnt am T. Juli einen Kursus in Bügeln und Kunstwaschem. In der heutigen Anzeige ist hinsichtlich der Anmel­dung Näheres gesagt.

Derkehrsunfall. Ein junger Kraft«« fahver aus Ahbach, der sich gestern auf der ^Fahrt von Gießen in Richtung Wetzlar über Klein- Linden befand, rannte in der Frankfurter Särirtze an der Bahnunterführung bei Klein-Lindew mit seinem Motorrad gegen einen Brückenpfeiler. Bei dem heftigen Anprall wurde der junge Mann am Kopfe erheblich verletzt und die Maschine schwer beschädigt. Rach erster Hilfeleistung toairbe der Verunglückte mit einem Auto nach Hamse gebracht.

** Diebstähle. Der Polizeibericht meldet: In der Nacht vom 12. auf 13. Juni versachten bis jetzt unbekannte Täter zwei Derkcrufshäu s- chen zu erbrechen, wurden aber bei der Arbeit gestört und gingen flüchtig. In der Nacht vorn 10. auf 11. Juni wurde in den Parterrstock einaS studentischen Derbindun gsh aus es eingebrochen und eine braune, mit grünen Streifen versehen« eiserne Geldkassette mit 230 Mk. Bargeld und einem Siegel V.K.D.St. gestohlen Weiter wur­den während der letzten Tage verschiedene Hofh­und Blechschilder, zwei Fahrradlaternen, cm neuer Schiebkarren und aus einem Neubau ver­schiedene Schuhe und Kleider entwendet.

** Festnahmen. Der Polizeibericht meldet: Wegen einer Anzahl Diebstähle in Badeanstalten wurde ein hier in der Lehre stehender Koch­lehrling, wegen schwerer Körperverletzung ein Händler, wegen Abtreibung ein Ehepaar und zwei weitere Frauen und auf Grund eines Haft­befehls ein Arbeiter festgenommen. Auf Er­suchen auswärtiger Behörden wurden hier er­mittelt der Maurer Karl Sänger aus Stein­perf und der Schuhmacher Franz Josef Schrei­ber aus Koblenz-Lühel. Sämtliche Festgenom­menen wurden dem Amtsgericht zugeführt.

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