Ausgabe 
15.5.1929
 
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in Genf.

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Länder - und Städtewappen aller Erdteile In C o Id- und SilberdrucK: Die FREUDE des K URMARK-RAUCHERS.

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KURMARK-MANNER! KURMARK-FRAUEN!

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Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 15. Mai 1929.

Gleibergverein.

Die Generalversammlung des Glei« bergoereins tagte am Samstagnachmittag bei gutem Besuch auf der Burg Gleiberg. Der Vorsitzende, Provinzialbirektor G r a e f, gab zu beginn der Tagung seiner Freude darüber Aus­druck, daß unter den Gästen auch der neueLand- r a t M i ß (Wetzlar) erschienen war.

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Geschäftliches.

Zu Pfingsten bleiben immer die schmackhaften und leichtverdaulichen Puddings und Cremespeisen beliebt, die man sehr einfach und schnell aus den Pudding­pulver-Päckchen der bekannten Firma Dr. Oetker her- stellt. Für den Festkuchen wählt man vielfach Quark­kuchen und -gebäcke, über die gute Rezepte in Dr. Oetker's Rezeptbüchern, Ausgaben F und C, zu finden sind,________________________________________________________________

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großangelegtes Volksfest, zu dessen Ausgestaltung die Vorbereitungen im vollen Gange sind. Im heu­tigen Anzeigenteil fordert der Schützenverein zur Bereitstellung von Privatquartieren und Auto­garagen für Schützengäste auf. Man beachte die Anzeige.

rie Eckhardt, Victor Heermann und Dikh. Schöttler in feinfühliger und dankenswerter Weise. Sämtliche Darbietungen fanden verdienter­maßen lebhaften Beifall. Der Gesamteindruck de» Abends war für die Schule Wilh. S ch ä t t l e r und auch für die Mitwirkcndcn von Victor Heer­mann ein recht guter. Der Veranstalter und die Ausübenden haben allen Grund, mit dem Ergebnis dieses Abends voll zufrieden zu sein.

* 6 5. Stiftungsfest des Gesangver­einsConcordi a". Am Samstag und Sonntag feierte der GesangvereinConcordia" das Fest seine» 65jährigen Bestehens. Es war ein guter Gedanke, die Feier mit einem Liederabend einzuleiten. Die Aufgabe, welche sich der festgebende Verein ge­stellt hatte, war nicht leicht. Wenn es ihm trotzdem gelungen ist, einen vollen Erfolg zu erzielen, so ver- dankt er dies vor allem seinem umsichtigen Diri­genten PH. G r o ß, der in monatelanger mühevoller Arbeit den Chor und damit auch seine Darbietungen auf eine Höhe gebracht hat, die dem Verein eine geachtete Stellung in den Reihen der Gießener Män­nergesangvereine sichern. Was der Chor unter seinem Dirigenten leistete, war sehr erfreulich. Sämtliche Chöre waren gut durchgearbeitct und tonrein: die Einsätze sowie die Aussprache einwandfrei. Erfreu- lich war, daß bei der Aufstellung des Programms Volkslieder bevorzugt wurden, die immer ein dank­bares Publikum finden. Mit den beiden ChörenDie Himmel rühmen" mit Klavierbegleitung von L. van Beethoven, bearbeitet von B. Danute, sowieMaien­nacht" von L. Seibert war der Verein vor nicht leichte Aufgaben gestellt, die er in bester Weise löste. Sehr eindrucksvoll war auch der ChorDeutsches Volks­lied". Allerliebst waren die ChöreGroßmutter will tanzen" (Baumann) undTanzlied" (Fr. Nagler). Zwischen den Chören wartete die Kapelle Weller- E i n b r o d t mit musikalischen Darbietungen auf, die ebenso wie die Liedervorträge mit starkem Beifall ausgenommen wurden. Nach dem Abschluß der Dar­bietungen begrüßte der Vorsitzende des Vereins, Ph. Heiß, die Erschienenen, insbesondere die Vertreter der Gesangvereine von Gießen, Hausen, Garbenteich, Annerod und Wieseck, den Gauvorsitzenden E. K o ch (Gießen) und den Vorsitzenden des Bundes erblinde­ter Krieger, Reallehrer Kranz (Friedberg). Er gab dann einen Rückblick über die Gründung und Ent­wicklung des Vereins der in den 65 Jahren seines Bestehens teilweise recht schwere Krisen durchmachte, die dank der Treue vieler alter Mitglieder über­wunden werden konnten. Seine weiteren Ausfüh­rungen zeigten die Bedeutung der Männergesangver­eine auf kulturellem Gebiet. Er schloß mit einem Hoch auf das deutsche Lied und unser Vaterland. Dem Ehrenvorsitzenden des Vereins, Ph. Horn, wurde aus Anlaß seiner 40jährigen Zugehörigkeit zum Ver­ein unter anerkennenden Worten eine kunstvoll aus- geführte Plakette überreicht. Der Gauvorsitzende E. Koch übermittelte die Glückwünsche des Gaues und zollte den Leistungen des festgebenden Vereins volle Anerkennung. Sein Hoch galt dem deutschen Männer­gesang und dem deutschen Liede. Reallehrer Kranz (Friedberg) sprach für den Bund erblindeter Krieger, erwähnte die guten Beziehungen zwischen dem Bund und dem GesangvereinConcordia" und überreichte als Geschenk einen schönen Chor.

Berliner Börse.

Berlin, 15. Mai. (WTB. Funkspruch.) Wie an den Vortagen ist auch im heutigen Vormittagsver- kehr das Geschäft gleich null. Die Stimmung ist nicht ganz einheitlich. Vor den Feiertagen besteht keine große Neigung mehr, neue Engagements einzu» gehen, zumal auch wegen der Pariser Verhandlungen nach wie vor Zurückhaltung angebracht ist. Kurse sind noch nicht zu hören, man notiert die letzten Abendkurse. Die Hoffnungen, daß in der heutigen Bilanzsitzung der I.-G.-Farben eine höhere Divi­dende als 12 v. H. beschlossen werden wird, sind zum großen Teil geschwunden.

kleinerer Mauerschäden zu erwähnen. Eine uiwor- hergesehene Ausgabe erwuchs dem Verein durch die Herstellung der durch Sturm beschädigten Dächer. Das Sommerfest erfreute sich eines starken Besuchs und schloß mit einem Ueberschuh von 434 Mark ab. Am 15. November fand ein Heimat­abend statt, Mundartdichter Georg Heß (Leih­gesterns hielt einen wohlgelungenen Lichtbildervor- trag über Hüttenberger Volkstum und Volks- irachten. Auch das Winterfest am 19. Januar ver­lief bei einem reichhaltigen Programm sehr schön. Der Jahresbericht schließt mit Dankesworten an die Spender und mit der Bitte um Weiterwerbung und Unterstützung auch für die neuen Aufgaben des begonnenen Jahres, welches das Gleiberg-Jubiläum bringt. Den verstorbenen Mitgliedern widmete der Vorsitzende einen herzlichen Nachruf; die Verstor­benen sind: Bauinspektor Glitsch (Laubach), Kasseninsvektor Lotz (Gießen), Rährsheim (Krofdorf), S ö h n e l (Gießen), Fabrikant 7 h r o m (Gießen) Kaus und Oppenheimer (Gießen), Rinn (Heuchelheim), Velten (Lang- Kons), Bürgermeister Will (Treis-Lumda) und Kaufmann Weisel (Gießen). Die Rechnungs­ablage für 1928/29 zeigte ein Bild reger Tätig­keit zur Erhaltung der Burg.

Der Voranschlag für das Geschäfts - jahr 1929/30 sieht in Einnahme 4686 Mark, in Ausgabe 7386 Mark vor. Falls es nicht möglich ist, den Betrag durch Stiftungen zu decken, muß das Programm zur Unterhaltung der Burg für 1929 gekürzt werden. Für Erhaltungsarbeiten find 4500 Mark vorgesehen, das Jubilaumsfest erfordert einen Zuschuß von 1000 Mark. Als Einnahmen sind vor- gesehen: Mitgliederbeiträge 1890 Mk., Geldzuwen- düngen von Kreiskasse Gießen 200 Mark, Stadt Kießen 200 Mark, Provinz Oberhessen 200 Mark, Kreiskommunalkasse Wetzlar 200 Mk., außerordent­licher Bauunterhaltungszuschuß der Stadt Gießen 1000 Mark. Die Verpachtung der Burgwirtschaft bringt 800 Mark ein. Der Voranschlag fand ein­mütige Zustimmung.

Bei der D o r st a n d s w a h l wurde Kreiskassen- rechner Schäfer (Gießen) zum Rechner und Schriftführer gewählt: an Stelle von Regierungs­baurat Huntemüller (Wetzlar) trat Regie- nmgsbaurat Schrader (Wetzlar) in den Vor­stand.

Die Satzungsänderung wurde in der vom Vorstand vorgesck'lagenen Form genehmigt.

lieber eine erfolgreiche Werbetätigkeit gaben die Herren Bürgermeister Brockmeier (Krofdorf), W o h l m u t h und Frey (Gießen) wertvolle Anregungen. Letzterer dankte namens der Versammlung dem Vorsitzenden für feine rührige Tätigkeit. Provinzialdirektor G r a e f hob die rüh­rige Mitarbeit des gesamten Vorstandes hervor, (iingehenb auf die Werbetätigkeit hielt es der Dor- sitzende im Interesse von Verein und Burg für un­bedingt notwendig, daß eine lebhafte Werbetätigkeit auch die Jugend erfassen müsse, damit der Nachwuchs les Vereins gesichert sei. Der Verein habe nur ideale Ziele, sein Werk sei Heimatpflege, Heimat­kunst, konfessionell und politisch sei der Verein neu­tral, jeder Deutsche, der seine Heimat, sein Lahntal liebt, sei im Gleibergverein willkommen.

Das bevor st ehende Iubiläumsf e ft gab Anlaß zu einer längeren Aussprache. Der 50jährige DZitz der Burg durch den Verein ist Anlaß des Zudiläumsfestes, das vom 28. bis 30. Juni zu Gie- hcn und auf der Burg Gleiberg abgehalten wird. Der Vorsitzende erklärte unter Beifall:Wir können heute mit Stolz sagen: Wir haben die Burg nicht nur erhalten, sondern sie auch wieder instand ge- jeftt." Das Jubelfest soll Gelegenheit geben, zu zei- gen, was der Verein in den 50 Jahren seines Be- sitzes zum Besten der Burg und damit unserer Hei- mat geleistet hat. Für den Ehrenausschuß, bem etwa 15 Herren angehören, haben zugesagt: der Oberpräsident und der Prooinzial-Konservator der Rheinprovinz, der Regierungspräsident zu Kob­lenz, der hessische Minister Leuschner, Landrat Riß (Wetzlar), der noch in Düsseldorf lebende Sünder Professor Wille u.a. m. Der preußische Ministerpräsident Dr. Braun und der hessische Staatspräsident Dr. Adelung haben ihr leb­haftes Interesse für Burg und Jubelfest ausgespro­chen. Das P r o g r a m m des Festes sieht ein

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gunften der beiden hiesigen Schwesternhäuser gab Wilhelm Schättlers Schule für höheres Violinspiel am Montagabend im Singsaal des Real­gymnasiums. Einem sehr zahlreichen Publikum, das den Singsaal nahezu völlig besetzte, wurden mit den Darbietungen der Schule Schöttler und einiger Kräfte aus der Heermannschen Gesangsschule einige Stunden guter musikalischer Unterhaltung bereitet. Ein Quartett (Wilhelm Schüttler 1. Violine, Karl 3 o ft 2. Violine, Philipp Groß Viola und Ernst S cy n e i d e r Cello) leitete die Veranstaltung mit dem Vortrage von Mozarts Streichquartett in B (Jagdquartett) ein. Hierauf begann der Aufmarsch der Schülerinnen und Schüler der Schule Schüttler, die mit ihren Violinvorträgen eine vortreffliche Stei­gerung der Fortschritte im Unterricht erkennen lie­ßen. Schon die Darbietungen der jüngeren Schüle­rinnen und Schüler offenbarten bemerkenswertes musikalisches Können, die fortgeschrittenen Schüler verstärkten den Eindruck guter Schulung immer mehr, und bet den höchsten Stufen der Ausbildung konnte man hervorragende künstlerische Fertigkeit, feine Musikalität und glänzende Technik wahr- nehmen. Von der letzteren Gruppe der Unterrich­teten seien hier Reinh. P l o ch, Karl I o st, Herrn. Fuchs, Otto Bender und Rob. Häuser vor allen Dingen lobend genannt; diese Namensnennung einzelner Schüler Schüttlers soll jedoch keineswegs eine Zurücksetzung der hier nicht genannten jünge­ren Semester bedeuten, die gleichfalls ihre Aufgabe recht gut gelöst haben. Die Violindarbietungen fan­den eine angenehme Ergänzung durch Gesangsvor­träge von Senta Würzburger (Sopran) und Herbert Kruger (Tenor) aus der Heermannschen Gesangsschule, die beide recht ansprechende künstle­rische Leistungen boten. Am Flügel begleiteten Ma­

Festspiel vor; es ist von Studienrat Schmehling (Hagen) verfaßt. Da der Raum auf der Burg zu sehr begrenzt ist, soll das Festspiel im Stadttheater Gießen aufgeführt werden, und zwar erstmalig am 28. Juni als Einleitung des Festes. Als Auftakt des Festes eröffnet der Oberhessische Kunstoerein Mitte Juni eine Gleiberg-Kun st aus st ellung ; alle deutschen Künstler werden zur Beschickung auf» gefordert. Der Sawstag bringt Familienfeier, Volkstänze des Gießener Jugendkreises usw. auf der Burg, Sonntag ist Festessen im Kaisersaal. Als Ersatz für das Festspiel ist unter der Leitung des Dramaturgen Dr. Ritter auf der Burg die Auf­führung historischer Bilder und Umzüge geplant, es handelt sich dabei um Bilder aus der Geschichte des Gleiberges. Volksbelustigungen, Reigen, Tanz, Konzert füttert den Sonntag aus. Die Burg- b eleuchtung soll einen Höhepunkt des Festes bilden. Die Festschrift spielt eine bedeutende Rolle. Sie wird Artikel enthalten über Geologie, Siedlungsgeschichte, Denkmalpflege, Kunstgeschichte, die Geschichte des Gleibergvereins und soll mit zahlreichen Abbildungen ausgestattet werden. Die Festschrift wird Anfang Juni in einer Auflage von 2000 Stück erscheinen. Landrat M i ß (Wetzlar) regte an, die Festschrift für die Volksbibliotheken zu erwerben.

Gegen 6 Uhr konnte der Vorsitzende die anregend verlaufene Tagung mit Dankesworten an die Teil­nehmer schließen.

Das neue Stadttheaier-Ensemble.

Aach Mitteilungen der Intendanz des Stadt- theaters bleibt im neuen Theater-Ensemble das Damenpersonal unverändert, bis auf Fraulein Alix Krahrner, die einen Ruf an die Städti­schen Bühnen nach Baden-Baden bekommen hat, und somit aus dem Verband des Gießener Stadt­theaters ausgeschieden ist. Dagegen werden bei dem Herrenpersonal Veränderungen eintreten. Es bleiben die Herren: Arzdorf, de Castro, Ebert- Grassow, Haeser, Linkmann, Dr. Ritter, Tannert, Dolck, Weseuer. Reu verpflichtet werden die Herren: Curt Dommisch vom Künstlertheater Frankfurt a. M. als 1. jugendlicher Komiker; Hans Hais vom Stadttheater St. Gallen als 1: Charakterspieler; Hanns Heizig vom Stadt­theater Görlitz als 2. jugendlicher Held und Lieb­haber; Friedrich Zingel vom Stadttheater Landsberg a. d. Warthe als 1. Chargenspieler. Mit Ablauf der Sommerspielzeit wird Herr Peter F a s s o t für den dann ausscheidenden Herrn Ebert-Grassow neu in das Ensemble treten. Herr F a f f o t hat sich dem Gießener Publikum bereits als Vater Knie in Zuckmahers »Katharina Knie" vorgestellt und wird auch bei den Wieder­holungen diese Rolle spielen.

Bornotizen.

Tageskalender für Mittwoch. Stadt- theater:Scheiterhaufen", 20 bis 22 Uhr. Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Die Sandgräfin". Astoria-Lichtspiele:Die Jagd nach der Braut".

Stadttheater Gießen. Aus dem Stadt­theaterbureau wird uns geschrieben: Das heutige Gastspiel der Irene Triesch beginnt um 20 Uhr und dauert genau zwei Stunden.

Aus dem Geschäftsbericht für 1928/29 ci folgendes entnommen: Die Gesamtzahl der Mit- glieber für 1928 betrug 569. Bei dem Ausbau der Toilette wurden Material und Fuhrkeistungen teil­weise unentgeltlich gestellt, ebenso wurden Geld- penben gemacht; nur durch allseitige Unterstützung vor es möglich, diese wichtige Ausgabe zu lösen, Deren Kosten etwa 4000 Mark betrugen. An fon- fester unter ^gen Unterhaltungsarbeiten sind die Herstellung

- Des Giebels am Ludwigsbau und die Ausbesserung

** Ehrung des Staatsrats Dr. Weber. Der Vorstand der Landwirtschaftskammer für Hessen hat dem Landforstmeister a. D. Dr. Weber in An­erkennung seiner langjährigen besonderen 23er- dienste um die hessische Landwirtschaft auf dem Ge­biete des Kreditwesens und nicht zuletzt als forst­wissenschaftlicher Sachverständiger die Silberne Medaille mit einem herzlich gehaltenen Anerken­nungsschreiben übermittelt.

** Sonntagsrückfahrkarten zuPfing- st e n. Sonntagsrückfahrkarten gelten zu Pfingsten zur Hinfahrt von Freitag, 17. Mai, von 12 Uhr an, am Samstag, am Pfingstsonntag und Pfingst- montag. Zur Rückfahrt am Pfingstsonntag, am Pfingstmontag und am Dienstag, 21. Mai, bis neun Uhr. Fahrtunterbrechung ist sowohl auf der Hin­fahrt wie Rückfahrt je einmal gestattet, auch kann die Rückreise von einem Unterwegsbahnhof unge­beten werden. Geschieht die Rückreise am Dienstag, so muß die Rückfahrt spätestens um 9 Uhr ange­treten werden. Die Rückfahrt ist nach 9 Uhr ohne Fahrtunterbrechung, bei Zugwechsel mit dem näch­sten anschließenden Personenzug zurückzulegen. Zu Pfingsten auch zu Ostern und Weihnachten ist die Benutzung von Schnellzügen mit Sonntags- karten nicht zugelassen. An den übrigen Sonn- und Festtagen können auch Schnellzüge mit Aus­nahme der L- (Luxus-) und FD» (Fern-) Züge, gegen Lösung des vollen Schnellzugzuschlages min­destens der Zone II (3. Klasse = 2 Mark) benutzt werden. Eilzüge gegen Losung des vollen Eilzug-Zu­schlages.

** Straßensperre. Wegen Ausführung von Wasserleitungsarbeiten werden die Prooinzial- straßen Freienseen A11enhain (Ortsdurch­fahrt) vom 23. Mai und Laubach freien- feen (Ortsdurchfahrt) vom 27. Mai ab für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Selln­rodLardenbach bzw. Weickartshain-Grünberg.

** Das Maienblasen am heutigen Mitt­woch, abends 7 Uf>r, vom Turm der Johannes- kirche bringt folgende Darbietungen: 1. Ein feste Burg ist unser Gott (Dr. M. Luther). 2. Preis

und Anbetung (Dink). 3. Doldne Abendsonne (Dr. Phil. Rägeli, 1773-1836 Zürich).

* Die Reichsbank st eile Gießen kündigt im heutigen Anzeigenteil an, daß ihre Diensträume am Pfingstsamstag von 12 Uhr ab geschlossen sind.

** Gießener Sieg im Gas-Wett- kochen. Gestern fand in Frankfurt a. M. das von den Städten Gießen, Frankfurt a. M. und Fulda beschickte Bezirkswettkochen im Rahmen des Reichs-Kochwettbewerbs mit Gas statt, nachdem vor einigen Wochen die örtlichen Gas-Wettlochen durchgeführt worden waren. Die Siegerin bei dem Gießener Gas-Wettkochen, Frau Frieda Groß, Moltkestraße 18, wurde nun auch bei dem gestrigen Bezirkswettkochen in Frankfurt a. M. erste Siegerin und hat damit das Anrecht auf die Teilnahme an dem am 5. Juni in Berlin stattfindenden Reichs-Kochwett- bewerb mit Gas errungen. Bei dem gestrigen Wettkochen in Frankfurt wetteiferten 14 Teil­nehmerinnen, darunter vier aus Gießen, um den Sieg. Hoffentlich ist es der Gießener Siegerin in diesem Wettkampf am Kochtopf vergönnt, auch bei dem Reichswettbewerb in Berlin, 6ci dem für die erste Siegerin ein Preis von 3000 Mark und für die zweite ein solcher von 1500 Mk. vorgesehen ist, die Spitze zu erringen. Dadurch würde die Berliner Ausstellung »Gas und Was­ser", in deren Rahmen der Reichs-Kochwettbe- werb abgehalten wird, auch für Gießen noch eine besondere Bedeutung gewinnen.

* Der Vertretertag hessischer G e - meinbebeamten findet in diesem Jahre am 1. und 2. Juni in Gießen statt. Zu der Tagung wer­den rund 200 Vertreter der hessischen Gemeinde- beamten aus allen Teilen des Landes hier erwartet.

** D i e b ft ä t) l e. Der heutige Polizeibericht mel- bet: Vor einiger Zeit wurde in der Gerätehalle des Männerturnvereins Gießen, am Schiffenberger Weg, eingebrochen und zwei komplette Handbälle und fünf gute Handballblasen gestohlen. Vom 5. zum 6. Mai wurde an einem Hause in der Kaiserallee die Gar­tentür von unbekannten Tätern entwendet. Am 10. d. M. in der Zeit von 1 bis 7 Uhr wurde von einem unverwahrten Fahrrade eine elektrische La­terne, MarkeRadsonne", entwendet. Das Glas an der Lampe ist gesprungen, die Glühbirne fehlt. Personen, die Wahrnehmungen über den Verbleib der Sachen gemacht haben, oder Anhaltspunkte über die Täter machen können, werden gebeten, der Kri­minalpolizei, Lcmdgraf-Philipp-Platz 1, Zimmer 64, Mitteilung zu machen.

** Zum XXX. Verbandsschießen, Ba­ben, Mittelrhein, Pfalz vom 6. bis 14. Juli in Gießen wird uns geschrieben: Die beiden nach dem Kriege, 1925 in Karlsruhe und 1927 in Frankfurt a. M., stattgehabten Verbandsschießen haben in Ausmachung und Abwicklung die hohen Ziele des deutschen Schießsports glänzend bewiesen. Es steht zu erwarten, daß auch das diesjährige Iu- biläumsschießen in Gießen, über welches der hessische Staatspräsident Dr. Adelung das Protektorat übernommen hat, den Hoffnungen und Wünschen aller Schützen gerecht werden wird. Das Fest erhält dadurch einen besonderen Charakter, daß der Gieße- ner Schützenverein in diesem Jahre auf eine 350iäh- rige Tradition zurückblicken kann. Den äußeren Rah­men des eigentlichen Derbandsschießens bildet ein