Ausgabe 
15.2.1929
 
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aber nicht mehr

hiesige Klein- hiclt N:serTage seine diesjährige

t»rischen Märsche mit Fanfarentrompeten" und ..Zapfenstreich" ritz die Zuhörer zu wahren L«ifallsstürmen hin. Dem Gesangverein Liederkranz" lann man zu dem Erfolg *lef< Abends gratulieren, und dem Dank des ~ an alle Mitwirkenden

d. Trais-Horloff. 14. Febr. Der Der- iteier deS Superintendenten der Provinz Ober- jcflen, Dekan Guhmann, Kirchberg, nahm Meier Tage Einsicht in den Religions- interrlcht der Schulen unseres Kirchspiels.

ilmn. Gefrorene Dickwurz sind iti Futter verwendbar.

m Echzell. 14. Febr. Der Ifilliber-Schützcnverein lh Dasthaus _3ur Eisenbahn"

efjett. febr. «l .

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»cNtonteii y Jioibenbe otaH ^nbunb^g JJ» Stimmig t *btl ««wählt, fc rm ®cl^iisbtrii btm üorfianb fc '!lr Wsichlig^

sich von 350 000 ML auf 570 000 ML. mithin un 220 000 ML Weitere erbebliche Mittel lei dm G.me n en und Fel ber ini ung (Mb Ichasten des Bcz.r.S zur Qk.|uganj geitell. - ea. Sie Bestände der ÄGf,e waren am JnhreS- itlub wie folgt angelegt: auf Hypotheken 570 473 ?BarI. an Gemeinden und Feldoereinigungsgeslll- iHaften 427 428 ML. Kredit« in lausender Rech- rmng 240 484 ML. gegen Schuldschein an Private 127 558 ML. Wechsel 10 658 Wk. eigene Wert- lepiere 54 087 ML. Guthaben bei der Giro- murale 40 000 Mk. Der Gesamtumsatz im Jahre 1928 betrug 10 116 000 ML gegen 9 540 000 Mk. :tn Dorjahre. Das Aufwertungsvermö^en und die llüifwertungL schulden sind in vorstehenden Zahlen n.Ht enthalten.

Leihgestern. 14. Febr. Am SamStag- aöenb versammelte sich eine recht stattliche Zu- ! ckrerschaft im Saale ..Zum Löwen" zu einem :cm Gesangverein ..Liederkranz" ver- .5 st allsten Konzert, bei dem die (Siebener Militärkapelle mitwirkte Dei den wunderbar orgetragcnen Ehören (besonders sind hier zu rennenRudolf von Werdenberg" undMuh !| kenn") fiel bei dem ausgezeichneten Ehorklang |blt gute Schulung deS 90 Sanger starken Chores Aus; der reiche Beifall galt vor allem dem be- 2«chrten Ehorleiter, Reallehrer Blaß. Gießen. Sttiirmischer Beifall belohnte auch Obermusik- nmster Löber und seine Kapelle, die sich immer pitber zu Zugnben bereitfinden liehen. Herr­liche Opernmusik, Tylophon- und Dioltnsolos tzerr Waniheck) wechselten mit Marschmusik jmb gaben den Zuhörern ein Bild von der Dir- awsität der einzelnen Musiker, alS auch dem bchneid der ganzen Kapelle. Besonders dieHi-

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rohdm hier bk fr niet man öfter blt :n der fialha man auch schsnpir, öslich, etwas bÄü ede H:iv2lzuschmm n*3u'cd ch feine 2kßt aus ta Me Hafen die ?.ti 1 sie -ollsländig 6 3, von ber in Är.' ichill tout'.t, ist \ifi ö'.e Hali eine W

bt. M Drsriedi i^ ilbatlallt aus bl 923 intüdbliden, da che 2ßermtbta;| besonders ist eint 6 ng der öparti." e erwhten sch » [ 1215150 XiLfir \ im Lause H r en 321118 OHL 15 Sna'.bichr:?

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1.6

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Itdimtliche Mitaliedcrvcrsammlung ab. Aach den il'lihcn Begrühungsworten erstattete der Bor- ssycide 2ohs. Lreusch den Jahresbericht, aus Id» u. a. folgendes zu entnehmen war: Die 15:e smeisterfcha^t im Cinzelsch'eLea errang Wil- shlir. Rückert, während Rud. O st h e i m Be- lj:!iimeister wurde und die Silberne Medaille »«chiiilt. Die Mitglieder Gustav Hofmann, Hch.

ibing, Willi Rückert und Adolf RooS Halten die bronzene Medaille. Die finanziellen Illerchältnisse dcS Vereins zeigen einen erfreu- Ilchsn Stand. Die DorstanLSwahl hatte folgendes ^g-kbnis: 1. Vorsitzender 2ohS. Treusch.

!2Vsrs. Wikh. R e u h. Echiestleiter Hch. M o g k L, tlCf). Wcihelund Rudolf Ostheim, Schrift- sschLer Wilh. Rückert, Rechner W. Heller iirb H. B i n d i n g. Der Arbeitsplan für das ll!ch i 1929 sieht ein großes Preisschieben vor. das ' 'Ucng Mai beginnen soll. Das KreiZschieben lfhbet in diesem 2ahre auf dem mustergültig an- Ifk-iten DercinSschiebstand statL wo auch das 'Silben deS Oberhessischen Landjugendbundes l Xligchalten wird.

KreiS Schotten.

f Sehern, 14. Fedr. Die Finanzierung Krankenhausneubaues ist jetzt er- Ifltfll 3n den nächsten Tagen werden die Arbeiten

vormittags besuchte er die beiden hiesigen Klas- km, sowie die Schule zu ältphe. nachmittags die juxi Klassen in Inheiden. Aach der neuen Re­ibung hat diese Einsichtnahme alle drei Iahre u erfolgen.

L LItphe, 14. Febr. Eine nachahmenswerte Neuerung hat die Laubacher Bezirks- Iv ar lasse eingeführt. Laut einer Bekannt- naHuna durch die Ortsschelle sollen alle Dienst- toten, die am 31. Januar 1928 mindestens S Jahre lang bei derselben Dienst- Mse rrschast beschäftigt waren, als Prämie ti n Sparbuch mit fünf Mark Einlage irtzalten. Solche, di« mindestens zehn 3a ,-re im gleichen Dienste standen, erhalten zehn Mark rinlaae. Diese Einrichtung dürfte ein Anreiz |um Längeren Aushalten in einer Dienststelle so- Die zur Spartätigkeit sein. Wegen Llcberhand- «5men8 der Krähen hat die Gemeindever- ca ttung eine AbschustPrämie von 60 Pf. j-: Stück ausgesctzL Das anhaltende harte Frost- tdter dürfte ohnedies die Reihen dieser Tiere tief lichten.

KreiS Friedberg.

WSN. Friedberg, 14. Febr. In der gestrigen Atzung der Stadtverordnetenversammlung wurde irr ein großzügiges W hnungsbau- .Programm Beschluß gefaßt. Danach sollen 137 «u.t Wohnungen mit einem Gesomtkostenaufwand sDit.1 785 000 RM. errichtet werden. An dem Projekt fr le beteiligt:er BauvereinEigner Herd ist Goldes oert mit zwölf Zweizimmerwohnungen, die Ge- n?i nnützige Aktienaesellschaft für Angestellten.Heim- tilden mit 22 Einfamilicn-Reihenhäusern, die Hes- fldjK Gemeinnützige Aktiengesellschaft für kleine Lo-Hnungen mit 60 Wohnungen und die Bauvor- Mb in Privater mit zusammen 43 Wohnungen.

Kreis Büdingen.

A i d d a, 14. Febr. Der anhaltende starke st ost hat am Rohrnetz der Wasserleitung in itr Stadt an vier Stellen Schaden durch «layen der Rohre angerichtet.. Zahlreiche MuiitoaUcric turg.n sind eingefroren. Der Frost dingt auch in die Keller der Häuser in den am ncDrigfien gelegenen Stadtteilen, well dort wegen lii hoben Grundwasserstandes die meisten Keller ib t r der Erde ausgeführt sind und das Mauer- teci ber Keller bei den aus Fachwerk erbauten D«hnhäusern nicht so stark ist, wie bei den mi-rtcn, massiv erbauten Häusern. Hm die Kar- dss'ckn. Dickwurz und sonstigen Vorräte vor dem tLTcrcn zu schützen. Heizen die Bewohner solcher säuser die Keller. Tag und Aacht unterhalten fr ein mäbiges Feuer mit Holzkohlen, weil sich citereä Brennmaterial nicht dazu eignet. Dieser Aand stellt sich aber verhältnismäßig teuer, kn i das Plund Holzsohlen kostet 15 Pfennig und ,«r Erhaltung der Temperatur eines Heinen .Hiera auf etwa +5 Grad Celsius benötgt man sizlich 10 bis 15 Pfund Holzkohlen. Man befürch- |i> auch großen Frostschaden an den im Felde bi letzten Herbste vielfach in Mieten eingebrach- h Dickwurz, weil die etwa 50 Zentimeter hohe 1 Cctoiede der abnormen Kälte nicht widerstehen

Wib Otjaniil, b J.®t3ut:iaa fe n« 3u.auf,. le;? flelegnel«.i { ^.«2« gut Dctlt - inn, sie sjö -

sch« Schtresterch' blitzenden W. Jung an alle ite, w.tb b't ß* vLrd sich jeöer angeschlossen haben.

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zur Einrichtung ber Dampfheizung, sowie ber Röntgenanlage vergeben, 20 000 ML, verzinslich zu 6 Prozent, gibt die Hefsi,che Landesverllche- rungSanstalt, während 10 000 ML, verzinslich zu 9 Prozent, die BezirkSsparkasse Ortenberg zur Verfügung stellt.

Kreis Alsfeld.

> Alsfeld, 14. Febr. Stadtvorstanbs- fitjung: In der am Mittwoch abgeholtenen Sitzung gelangte zunächst die Rechnung der Stadt-, Hospital- und Armenkasse, sowie des städtischen Schlochthofes vo:n Rechnungsjahr 1927 zur Vorlage. Die Rechnung der StabtfaH« für den Betrieb weist in Einnahme 646 666 Mk. auf. in Ausgabe 553 627 ML. so das; sich ein Heberschuß von 93 038 Mk. ergibt. Für die Vermöaensrechnung betragen die Ein­nahmen 285 243 ML. die Ausgaben 169 366 ML, so dab ein Rechnungsrest von 115 877 ML ver­bleibt, aus welchem allerdings noch Ausgaben für die DcrmögenSrechnung des Rj. 1928 zu über­tragen sind. Für den Schlachthof betragen für den

Jäger, gedenke des hungernden Wildes!

Betrieb die Einnahmen 33 345 ML. die Ausgaben 27 467 ML. so daß ein Rechnungsrest von 10 878 Mark für Abschreibungen verbleiot. Die Rechnun­gen wurden auf Grund der von ber Finanzkom- mission borgendmmenen Vorprüfung ohne Bean­standungen genehmigt. D'.e vorn Schulvorstand beantragte Errichtung einer 1 3. Sch ul­klasse an der Volksschule wurde geneh­migt und ber für bie sachlichen Ausgaben er­forderliche Kredit bewilligt. Der Cßorf-öenbe be­merkte dazu, dab im Jahre 1932 ein Erweite­rungsbau der Volksschule mit sechs neuen Schul- fälcn notwendig werde. Für die Aeupfla­st e r u n g der in 1 9 2 8 kanalisierten Straßen am Roßmarkt und am Ludwigsplatz wurde bie Anschaffung von 35 000 Stück Pflaster­steinen bei der Mansfelder A.-G. für Bergbau und Hüttenbetrieb in Eisleben zum Preise von 14 000 ML einschL Fracht genehmigt. Der Betrag soll durch Kapitalaufnahme gedeckt werden. Der vorgelegte Vertrag mit dem Rad- sport-Derein 1 9 26 wegen Denutzun] ber Festhalle an zwei Abenden in der Woche zu Hebungszwecken gegen eine jährliche Abgabe von 40 Mk. wurde genehmigt. Die Miete für die Heberlassung der Fe st halle und des Fest Platzes an die evangelische Slad> mission für das Jugend- und Posaunen'est am 1. September 1929 wurde auf 75 ML festgesetzt, zuzüglich der üblichen Aebenlosten. Auf eine Eingabe des Vogelsberger Höhenclubs wurde be­schloss en. zur Unterhaltung und weiteren Aus­stattung Les Jugendheims auf der Her- chenhainer Höhe einen einmaligen Beitrag von 50 ML zu bewilligen. Hnter Mittei­lungen gab der Vorsitzende bekannt, daß die LandwirischaftSkommission beschso.sen habe, Dom Jahre 1929 ab keinen Schäfereibetrieb mehr in der Gemarkung Alsfeld zuzu- lassen, mit Rücksicht daraus, daß eine größere Anzahl Landwirie sich darüber beschwert haben, daß ihre Grundstücks durch den Schäsereibet-rieb in erheblichem Maße beschädigt würden. Die seit­her der Schäfereiger.ossenschaft überladenen Wege und Tristen sollen künftig öffentlich verpachtet werden.

Q Alsfeld, 14. Febr. Der andauernde strenge Frost hat auch in der hiesigen Stadt erheblichen Schaden a~g.'ri.,t.t. In ber Rächt vom Sonntag auf Montag zeigte das Thermometer am Schlachthaus 23 Grad Cel­sius. Infolge eines Bruchei am Rohrstrang der Hochdruckwasserleitung mußte die'e während mehreren Tagen von abends 10 bis morgens 8 Hhr a b g c Jl c 111 werden. Auch wer­den täg.ich zahlreicye Wasserleitungs- anschlußvrüche gerne ö.t. w d r ) ne.rah erhebliche Wasserschäden entstanden. Da die Erde fast 80 Zentimeter tief gefroren ist, besteht bei weiterem Anhalten des strengen Frostes die Ge­fahr, daß der Zufluß zu den Behältern der Wasserleitung einfriert. In vielen Häusern ist die Wasserleitung sogar noch innerhalb dec Kel­ler zugefroren.

L Aus dem Ohmtal, 14. Febr. Gestern brach in Ober-Ohmen ein Hauptrohr der Wasserleitung. Sofort strömten die Wassermassen durch die Ortsstraße. Selbst in die Diehställe drang das Wasser ein. Zwei Stunden hatten die Anwohner der Stelle des Rohrbruchs in der grimmigen Kälte Arbeit, die Wassermengen mit Eimern auszuschöpfen und dem Kanal zuzu'ühren. Ein weiterer Rohrbruch entstand in der unteren Hauptstraße neben dem Pfarrhaus. In zwei Ko'onnm sind Aetftands- arbeitcr beschä'tigt, die Stellen der Rohrbrüche freizulegen. Wa'fserrohrbrüche in den Häusern sind keine Seltenheit. Sogar in den Kellern friert die Leitung oft trotz aller Vorsichtsmaßregeln ein. Aatürlich bekommen Kariof ein und Dick- wurzeln ihr Teil ab. Die gefrorenen Rückwur- zeln werden in der Wohnstube unter dem Ofen aufgetaut, ehe sie verfüttert werden können. In Ruppertenrod brach in verschiedenen Häu­sern die erst im Jahre 1927 erbaute Wasser­leitung. Die Wasserma'sen ergos en sich über die Vorräte an Kartoffeln. In Hlrich stein froren in der Dierniederlage der Freiherrlich Riedeselschen Brauerei Lauterbach 4 0 Faß Bier ein. Selbst in den gutgeheizten Wirt­schaften fror während der Aacht das Bier in der Vierleitung. Aatür'ich mußte unter der Kälte auch der Kraftpostverkehr leiden. Durch Einfrieren der Kühler an den Automobilen traten starke Verspätungen e.n.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

O Oberkleen, 14. Febr. Der von der Firma Gläßner. Küchel & C o. zu Butzbach betriebene, in der hiesigen Gemarkung gelegene Kalksteinbruch ist infolge des starken Fro­stes st i l l g e l e g t worden.

Kirche und Schule.

Grünberg, 14. Febr. Der Dekanats- tag des Dekanats Grünberg ist auf den 14. März nach Grünberg einberufen. Tei dem Gottesdienst in der Stadtkirche predigt Pfarrer Thorn (Odenhausen). Die Tagung bringt im übrigen neben den Jahresberichten des Deka- natSausschusses und des. Dekanats-Erziehungs- vereinS, Leiter Pfarrer AieS (Ettingshausen), unZr der 'Beratung des Voranschlags der Deka-

Schach-Ecke.

Gearbeitet von W Orbach.

Alle für die Redaktion bestimmten Mit­teilungen. Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion deSGießener Anzeigers".

Problem Nr 200.

Don T. ManSfltld.

Preisgekrönt im Meredith-Turnier des Falkirk Herald 1927.

Schwarz.

Weiß zieht und seht in zwei Zügen matt. Keife: 6 Steine. Kbö; Dd7; Ff4; Lei; Se4; Bf6. Schwarz: 6 Steine. Kc4; Df3; Ldl; Sg3; Bb3, c5.

8

6

5

2

4

3

c

h

8

7

6

5

3

4

2

g h

a b

d e I ß

a b c u e

Weih.

Partie Nr. 130

Die folgende sehr in ter eff ante Partie wurde in der ersten Runde des internationalen Meister- turnierS zu Trentschin (Tep.Itz) gespielt,

Indisch.

Weiß: Samisch.

Schwarz: Räll.

1. 62-64 1. Sg8-f6

2. c2-c4 2. ei -eG

3. Sgl-f3 3. b7-b6

4. Lei -g5 4. h7-h6

Eine unnötige Schwächung des schwarzen Königsflügels, da g5 doch nicht folgen soll.

5. Lg5-h4 D. Lc8 - b/

6 Sbl-c3 6. Lf8-b4

Sofort 6 Le7 ist besser, da derselbe doch spater mit Tempoverlust zurückgetrieben wird.

7 Dd 1 - c2 7 <7-o

Hiernach wird der Punkt 66 schwach; Schwarz sollte hier wohl ober üöel 7 63 ziehen und auf 8. a3, Lxc3 + 9. Dxc3, 66 nebst Sbd7 folgen lasen.

8. 1 al dl! Am besten.

8 , 8. c5xd4

9. Sf3xd4 9. Dd8-c8

Ein etwas kurioser Plan; vorzuziehen war sofort Le7.

IU. a.-a3 10. Lb4-b7

11. e2-e4 11. Sb8-c6

12 Sd4 - h5

Kennzeichnet die Schwäche 66.

12 12. u-0

13. Sb5-d6 13. Le7xd6

14. Id I xd6 14. Sc6-e5

Räti sucht hierdurch unter Aufreihung deS Königsf.ügels einen Angriff zu formieren.

15. Lii4xi0 15 2/XIO

Id. Dc2-d2 16. Kg8-g7

17. 12-f4!

Energisch und weitblickend gespielt.

20. Kcl -f2 SelbstverständlichI

20. Fa8-c8

Birgt eine Tücke in sich.

Ke?xf7

28.

21.

22.

23.

24

25.

26

1

1 1.

I

1

Tc7x67

Lb7-c6

17. Sc5Xcl

18 Dc8x c4

19. Lb7-a6

Td7-d4 Dd2-c3 764-67

Kf2xe3 Sc3-b5

17. ... , 18. Lfl*c4 19. Td6xd7

29. Kf7-c7

30. Ke7-d8

31. Lc6-a4 Aufgegeben.

22. Dc4-c5

23. La6-b7

24. Dc5-e3+

25. Tfd-c8

28

29. SO5-66+

30. Sd6xc84-

31. Sc8xa7

32. Ke3-d4

Eine gule Partie!

28. 167x17-4-1

Das hat Rett übersehen.

Dc7c8! Lb3-c4 ... Ta7-a8 ...., L beliebig ...., sd-15 K beliebig

26

27 Id 1x67

20

21 Tbl-dl

Lösung deS Problems Ar. 197. Don Dr. F. Schindler.

2. Ld7-c6-{- ufto.

2. I )c8x b7 - ulw.

2. Dc8-g84 ul®.

2. Dc8-h8 ul®.

2. Dc8-c5(+)ufto.

Die d-Cinie ist wichtiger als der Dauer aZ ' 21. Ic8-c7

26.

27.

Lösung deS EnOfPiels Ur. 68.

Don H. Rinck.

1. La3-b2, Dalxb2. 2. Dn3-c8*, Lh7-p8.

3.DcS-18 fföxfS 4 Se5Xg6matt. 1. ... Dal-fl. 2. Dh3-c8*. Tf6 fS. 3. Se5 + g6++. Kh8-g8. 4.DcS-e6+,Tf8-f7. 5 De6-e8-^ ,T17-f8.6 Sg6- e7 malt. 1.....gb-g5 + . 2. So--f-, 017x^6.

3. Lb2xal, L beliebig. 4. Lalxf6+ und getoinnt l Dal-ab. 2. Dh3-d7 usw.

Oie Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedaktionStlsch.

Das Hütchen.

Horn bat ein Hütchen.

Horn hat das Hütchen schon zehn Jahre.

Hnd noch länger.

Eines Tages aber weht der Wind die Krempe weg.

Latscht Horn zum Hütchenmacher, bei dem er vor zehn Jahren seinen Einkauf tätigte.

Grüß Gott, da bin ich wieder," tritt er ein, waS sagen Sie, ich brauche schon wieder einen neuen Hut!" (Lust. DL)

Pudding.

Die M:hers waren regelmäßige Wintergäste in Pontresina. Sie beteiligten sich zwar nicht persönlich am Sport, es genügte ihnen, die gute Kost einzunehmen und auf der Veranda die erquickliche Winterluft zu schnappen.

Als sie in dieser Saison wiederkehrten, meinte Weyer zum Herbergsvater:Ich habe gelesen« es ist Dor läufig Schneemangel bei Ihnen.

Ach, das kann Ihnen doch egal sein; soviel Schnee wie Sie brauchen, wird bei mir immer noch in der Küche geschlagen!" (Lust. DL)

DaS Sluck.

Runkel hat ein Stück geschrieben.

Reicht es einem Theater ein.

Schreibt Darunter stolz:

Tristan Dernard hat eS gelesen."

Schickt der Direktor das S.ück zurück.

Hnd bemerkt:

Mir wäre eS lieber, er hätte es geschrieben."

(Lust. Dl.)

na'.slasse die fälligen Wahlen. Die Wahl von vier welllichen Mitgliedern des Dekanatstagcs und ihrer (öle Joerl re.er findet durch Verhältnis­wahl statt, die Wahi des DekaneS und des Dekan­stellvertreters und des Vertreters für beide ge­schieht direkt. Falls nach den Wahlen noch Zeit verbleibt, wird noch über die Verhältnisse der Landeskirche in den Jahren 1323/27 berichtet

nd. Aidda, 12. Febr. Das ©bang. De­kanat Aidda halle gestern zu einer Re­ligionslehrerkonferenz in das Gast­hausZur Krone" hier Einladung ergehen lassen, der etwa 90 Geistliche, Lehrer und Lehrerinnen der Schulen des Dekanates Aidda und Büdingen Folge geleistet hatten. Von der obersten Kirchen­behörde waren Prälat D. Dr. Diehl aus Darm­stadt und der Superintendent Oberkirchenrat Wagner aus Gießen erschienen. Der Vor­sitzende der Versammlung, Dekan S c r i b a von hier, begrüßte die zahlreich Erschienenen, ins­besondere die beiden Vertreter des Landes- kirchenamts und dir beiden Kreisschulräte G ö ck e L (Tübingen) und Kinkel (Schotten) in herzlichen Worten. Pfarrer Kornmann aus Rodheim a. d. Horloff eröffnete mit Gebet und Schrift- lesung die Verhandlungen. Zuerst wurden als die drei Vertreter der Religionslehrer und Or­ganisten für den neuen Dekanatstaz die seitheri­gen Vertrauensleute Lehrer i. R. Hensel (^)ir- zenhain), Stemm (Teestadt) und Ganz (Lber-WidderSheirn) wiedrrgewählt. Hierauf er­griff Prälat D. Dr. Diehl das Wort zu einem einstündigen, mit auherordentllcher Begei­sterung erfüllten, wisfenfchaftlich tiefgründigen und fesselnven Vortrag überDie Behandlung des lutherischen Katechismus in der V o l k S s ch u 1 e. Einleitend begründete der Red­ner, daß der Katechismus kein Schu.buch, son­dern ein Volksbuch und eine Laienbibel sein sollte, und zeigte dann Wege, wie der Inhalt dieses Buches den Kindern nahezubringen ist. In methodisch gewandter Weise erläuterte dec Vortragende die Behandlung des Glaubens­bekenntnisses, der zehn Gebote und des Gebets des Herrn. Reicher Beifall lohnte den Redner, und Dekan E c r i b a dankte im Aamen aller Zuhörer dem Prälaten für den so unendlich reichen Vortrag. In der folgenden Aussprache gaben alle Redner, besonders Lehrer Hilde­brand (Gettenau), Kreisschulrat G ö ck e l (Bü­dingen). Lehrer Link (Eckartsborn) und Pfarrer Weidner (Ober-Lais), ihren gewärtigen Ein­drücken in warmen Worten Ausdruck und mach­ten noch weitere Vorschläge, wodurch die Schule zur Hebung und Linderung der geistigen und sittlichen Rot 6eitraget kann. Schließlich wurden noch über die Derreilung des Religionsunter­richts zwischen Pfarrer und Lehrer Wünsche den anwesenden Vertretern der Kirchenbehörde unter» breitet

Bingen ohne Wasser.

WSA. Dingen, 14. Febr. Heute nacht ist In der Mainzer Straße ein W a s f e r l e i t u n g s - rohr gebrochen. Man hat sofort die Arbeiten ausgenommen, die sich bei dem gefrorenen Boden äußerst schwierig gestalten. Tie Leitung des Wasserwerks sieht |ich veranlaßt, solange die Bruchstelle noch nicht gesunden ist, die Wasser­zufuhr für Tilgen, Büdesheim, Kemplen und Gaulshcim einzu st eilen. Das Pump­werk Gaulsheim ift abgestellt. Wan weiß noch nicht, ob dte Bruchstelle in der Hauptlei­tung oder in einem Ae'oenstrang liegt fortwäh­rend bringt noch Wasser an dre Erdoberfläche, um gleich zu vereisen.

(Sasrohrbrüche in Fulda.

WSA. Fulda, 14. Febr. Auch in Fulda Hai die große Kälte Gasrohrbrüche zur Folge gehabt. Vor einigen Tagen tourcea Lie Bewohner eines Hauses in der Tränke mit Ter* gii tungäer Meinungen ins Landeskrankenhaus gebracht. Zunächst wurde bei den Erkrankten Fischv.rgifturg, dann Kohlenoxtzdocrgi t-ng ver­mutet Schließlich ist einwandfrei feslgestellt wor­den daß Gasvergiftung vorliegt. Da die Bruchstelle des Gasrohres nocy nicht aufg.fanden werden konnte, wurde das betreffende Haus auf polizeiliche Anordnung geräumt Sestern mittag drang plötzlich ®a.s in zwei Häuser in der Löherstraße ein. Eine Frau und zwei Kinder erlitten Gasvergiftungen und tourücn in das LandeSkrarkenhaus üoerzefährt. Man vermutet, daß ein Gashauptrvhrstrang gebro­chen ist. An der Auffindung der Bruchstelle wird eifrig gearbeitet Auch die beiden Häuser in der Loherstraße mußten von den Bewohnern geräumt werden. Die Bergt, tungssälle sind in beiden Fällen glücklicherweise nicht allzu schwer. Tie Erkrankten, von denen einige bereits wieder aus dem Krankenhaus entlaßen werden konn­ten, befinden sich sämtlich außer Lebensgefahr.

(Sasrohrbruch in Eschwege.

Ein Ehepaar vergiftet aufgefunden.

WSA. E s ch w e g e . 14. Febr. Eine Leucht­gasvergiftung ereignete sich in e.nem Hause im Brühl. Dort drang in der letzten Rächt durch den Bruch eines Anschlußgasrohres Gas in das Schlafzimmer der Eycleute Karl Seifen» r o t h. Beide Eheleute wurden heute mittag in ihrem Schla zimmer aufge.unben. Wieder­belebungsversuche waren erfolglos. Ter Ehemann ist offenbar noch aulgewacht und hatte versucht, nach dem Fenster zu gelangen, um es zu öffnen, brach aber zusammen und zog sich dabei noch Kopfverletzungen zu. Er wurde auf dem Boden des Schlafzimmers liegend aufgefuiv den, während feine Frau tot im Bette lag.