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sehr rührige Ski-Klub Wetterau am Rennen nicht aktiv beteiligt. Die Ski-Mannschaft der Universität Gießen lief außer Konkurrenz mit.
Die Rennleitung lag diesmal in den Händen von Dr. med. Schmrncke. Es klappte alles. Kein ilnfall war zu verzeichnen. An der Rennleitung oeteiligten sich außer dem Genannten noch die Herren Legler. Ehr. Schmidt, Kühne, Dr. Möckelmann, Schnick- mann und Dr. Wodaege.
Die Zuschauer kamen vor allem beim Abfahrtsund Sprunglauf auf ihre Kosten. Infolge der günstigen Autoverbindung Schotten—Breungeshain waren sie zahlreich erschienen.
Gegen 14.30 Llhr erfolgte vor den Klubhäusern die Bekanntgabe der Sieger durch Dr. Schminckc, wobei zu ihren Ehren manches „Ski°Heil" erscholl.
Möge das Hoherodskopf-Rennen ein guter Auftakt sein für das Rennen des Landesverbandes Ski-Klub Sauerland, dem der Ski-Klub Gießen angehört. Das Landesverbands-Rennen findet nächsten Samstag und Sonntag in Millingen iWaldeck) statt. Der Ski-Klub Gießen startet dort mit insgesamt 10 Läufern und Läuferinnen zu Lang-. Gelände- uno Sprunglauf.
Die Ergebnisse des hoherodskopfrennens im einzelnen:
1. Gang lau) (Herren 18 bis 32 Jahre, 10 Kilometer). Klasse 1: 1. Dr. med. Karl Dobrowolny 46,06 Min. 2. Heinrich Kappes, Grünberg. 46,52. 3. Ernst Witting 46,59. — Klasse ll: 1, Kurt Georgi 47,17. 2. Erwin Schühler 51,59. 3. Georg Körner, Hess. Pol.- Sport-Derein, 53,15.
2. Langlauf (Herren über 32 Jahre, 10 Kilometer): 1. Baurat Mangold 53,57. 2. Direktor Schultze, Rodheim, 54,29.
3. Langlauf (Damen über 18 Jahre, 4,5 Kilometer): 1. Margrit Jaeger 28,02. 2. Lotte Brill 30,17. 3. Margarete Challier 33,43.
4. Ganglauf (männliche Iugendgruppe. 4,5 Kilometer): 1. Walter Heußel 27,40. 2. Otto Druchhäuser 29.02. 3. Ludwig Schneider 29,14.
5. Ganglauf (weibliche Jugend bis zu 18 Jahren, 4.5 Kilometer): 1. Genta Handrik 33,56. 2. Hiltrud Scriba 35,06. 3. Ilse Mangold 36,17.
6. Abfahrtslauf (Herren 18 bis 32 Jahre, 1,3 Kilometer). Klasse I: 1. Heinrich Mölders 4,21. 2. Dr. Dobrowolny 4,22. 3. Heinrich Kappes, Grünberg, 4,36. — Klasse ll: 1. Dr. Werner Schopper 4,43. 2. Emil Bernhardt, Hess. Pol.-Sport-Berein, 5,00. 3. Kurt Georgi 5,14.
7. Abfahrtslauf (Herren über 32 Jahre, 1,3 Kilometer): 1. Direktor Schultze, Rodheim, 4,45. 2. Staatsanwall Schudt 4,49.
8. Abfahrtslauf (Damen über 18 Jahre, 1,3 Kilometer): 1. Margrit Jaeger 4,37. 2. Gotte Brill 5,00. 3. Margarete Challier 5,37.
9. Abfahrtslauf (männliche Jugend bis 18 Jahre. 1,3 Kilometer): 1. Walter Heußel 4,39. 2. Fritz Dörfner 4.47. 3. Dieter Poppert 4,51 Min.
10. Sprunglauf für Jugendliche (bis 18 Jahre, kleine Sprungschanze): Sieger Eberhard Borgmann, drei Sprünge von je 9 Meter, sämtlich gestanden.
11. Sprunglauf für Herren (über 18 Jahre, große Sprungschanze, je drei gewertete Sprünge): 1. v. Grolman, Sprünge: 12,50, 13,50 und 13,50 Meter, sämtlich gestanden. 2. Hugo Bartel: 15, 14,50 und 14 Meter, sämtl. geftanbcn.
12. Kombinierter Gaus (gemeinsame Wertung von Ganglauf und Sprunglauf): 1. von Grolman. 2. Heinrich Kappes, Grünberg.
13. Ski-MeisterschaftdesSki-Klubs Gießen: v. Grolman.
Wirtschaft.
Oie Basattindustrie im Jahre 1928.
Dem Jahresbericht der Frankfurter Handelskammer entnehmen wir folgende Angaben über die Lage der Basaltindustrie:
Im Bezirk Fulda war die Beschäftigung in der Basaltindustrie im Jahre 1928 großen Schwankungen unterworfen. Die Aufträge für Bahn- und Straßenschottec waren gegen dir vergangenen Jahre erheblich zuruckgegang'en. Der Absatz in Groß- und Kleinpflastersteinen lag völlig darnieder. Die Steine mußten durchweg mit Verlust verkauft wer- den. Die Nachfrage nach Teersplitt für Straßenbau war einigermaßen zufriedenstellend. Ueberangebot und damit gedrückte Preise beeinflußten das ®e- schüftsergebnis ungünstig.
Die Beschäftigung der Basaltwerke des Bezirks Hanau erfuhr 1928 einen starken Rückgang, was auf die Entwicklung des neuzeitlichen Straßenbaues zurückgeführt wird, auch die Re chöbahn hat ihre Bezüge an Gleichbettungsstoffen stark eingeschränkt. Ein weiterer Grund für die geringe Nachfrage nach Pflastersteinen wird in den beschränkten Geldmitteln der öffentlichen Körperschaften gesehen. Während im
Vorjahr den Gemeinden größere Mittel aus Auslandanleihen zur Verfügung standen, die aum erheblichen Teil dazu benutzt wurden, Straßen mit Kleinpflaster zu versehen, war dies im Berichtsjahr infolge der Einschränkung der Auslandanleihen nicht in diesem Umfange der Fall. Gewünscht wird eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Aufträge auf das ganze Jahr, wodurch die jetzigen starken Schwankungen in der Beschäftigung und Stockungen in der Belieferung vermieden werden könnten. Lebhaft geklagt wird über die zunehmende Konkurrenz durch kommunale Steinbruch- und Schotterbetriebe, die aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.
Äon den Schlachtviel-märkten.
Im allgemeinen wurde an den deutschen Schlachtviehmärkten in der vorigen Woche ein einigermaßen befriedigendes Geschäft getätigt. Zu Beginn der Woche war der Handel durchweg etwas lebhafter, um gegen Schluß etwas nachzulassen. Die Beschickung der Märkte war wieder normal. Es waren aufgetrieben 19 400 Rinder, 19 600 Kälber, 7600 Schafe und 75 000 Schweine.
Am Rinder markt brachte der Verkehr verschiedentlich leichte Preisbefestigungen. Ochsen dagegen gaben teilweise unbedeutend nach. Jüngere vollfleischige Bullen waren zumeist bevorzugt. Die K ä l b e r m ä r k t e verzeichneten mittelmäßigen Geschäftsgang. Die Preise zogen zum Teil um Kleinigkeiten an. In Schafen war der Handel gleichfalls mittelmäßig. Die Preisbasis verschob sich im ganzen nur wenig. An besseren Sorten mangelte es nicht selten. Für Schweine war der Geschäftsgang im allgemeinen leicht gebessert, kleine Preisaufschläge von 1—3 Pf. waren überwiegend. Das Interesse für Fellschweine blieb gering, während Fleischschweine reger begehrt waren.
Die nachstehenden Preise verstehen sich in Pfennig per Pfund und Lebendgewicht.
♦
Rinder
Kälber
Schale
Schweine
Berlin
18-61
50-92
35-70
73-83
Bremen
22-55
45-87
—
50-74
Breslau
15-53
51 — 75
45-60
68-83
Chemnitz
21-56
62-84
—
72-82
Dortmund
25-62
50-90
—
63-80
Dresden
25-61
58-83
42-66
70-83
Düsseldorf
20-63
50-85
—
62-80
Elberfeld
20-62
55-88
—
66-80
Esten
25-64
55-115
20-56
66-80
Frankfurt/M.
25-58
58-76
30-54
70-78
Hamburg
15-56
40-96
—
62-76
Hannover
20-57
40-90
40-55
62-76
Husum
—
—
—
—
Karlsruhe
23-57
55—77
—
72-81
Kastel
20-60
50-67
—
66-78
Kiel
20-54
32-81
31-60
50-74
Köln
20-57
50-115
45-57
60-78
Leipzig
20-60
50-80
40-62
67-80
Magdeburg
20-55
38-73
25-55
62-78
Mannheim
18-56
50-78
44-46
58-78
München
15-54
50-78
—
58-78
Stettin
15-54
30-85
22-55
65-76
Stuttgart
15-55
49-72
—
52-80
Zwickau
15-54
60-78
45-60
70-83
• D i e preußischen Schatzanweisungen. Kleber die Schahanweisungs-Cmission des Preußischen Staates hört WTB.-Handelsdienst auf Anfrage noch folgende Einzelheiten: Don dem durch die Seehandlung übernommenen Betrage hat dieses Institut gemeinsam mit der Deutschen Girozentrale den Sparkassen 40 Mill. Mk. an- geboten. Die Sparkassen haben die Wahl, 7 Proz. Schahanweisungen mit Fälligkeit am 20. Januar 1931 oder mit Fälligkeit am 20. Januar 1933 zu übernehmen. Die zweijährigen Schahanweisungen werden zu pari, die vierjährigen zu 108 Proz. zurückgezahlt. Der Kaufpreis der ersteren beträgt 97,30 Proz., der letzteren 96.60 Proz. Die Preußische Staatsbank ist bereit, die Schahanweisungen jederzeit mit 75 Proz. ihres Kurswertes zu beleihen.
* Rumänische Anleihe in Deutschland. Meldung der Agentur Orient Radio aus Bukarest: Die Regierung hat bei b?r Dresdner Dank und der Firma Kampffmeyer eine Anleihe in Höhe von 560 000 Pfund Sterling abgeschlossen, die dazu bestimmt ist. den infolge der schlechten Getreideernte notleidenden Gebieten älnterftüt- zung zu gewähren. Die Bukarester Blätter bemerken, dies sei nach der Wiederaufnahme der finanziellen Beziehungen die erste wichtige Fr- nanzoperatwn mit Deutschland. Anmerkung des WTD.: Eine Bestätigung dieser Meldung war von deutscher Seite nicht zu erlangen, da die Unterhändler aus Bukarest noch nicht zurück- gekehrt sind.
* Fahrzeugfabrik An sbach A.-G. 3n dem Konkursverfahren gegen die Fahrzeugfabrik Ansf ach A.-G. hat die gestrige Gläubigeraus- schußsihung beschlossen, den Betrieb vorläufig
noch weiterzuführen, weil noch Aufträge und Materialien vorhanden sind. Die Verkaufsverhandlungen über das ganze Fabrikanwesen haben noch zu keinerlei Ergebnis geführt, doch ist die Möglichkeit einer Veräußerung im ganzen noch nicht ausgeschlossen.
' Errichtung zweier holländischer Kunstseidefabriken? Wie in finanziellen Kreisen verlautet, beabsich.igt der Breda-Konzern die Errichtung zw iei neuer Fabriken, die der Herstellung von Acetatseide und sogenannter Sa- perviseose dienen soll. Der Standort der neuen Fabriken steht zur Zeit noch nicht fest, jedoch verlautet, daß die eine Fabrik in Holländisch» Limburg und die andere entweder in Belgien oder in Westdeutschland errichtet werden soll.
iftam.iirtcr Börse
Frankfurt a. M., 15. Jan. Tendenz: freundlich. — Obwohl das Geschäft an der heutigen Börse wieder sehr klein blieb, machte sich zu Beginn des offiziellen Marktes eine freundlichere Stimmung bemerkbar. Der feste Schluß der gestrigen Neuyorker Börse, obwohl Tagesgeld ziemlich stark angespannt war, die weitere Senkung des Berliner Privatdiskontsatzes auf 5,75 v. H. und der leichte hiesige Geldmarkt gaben der Börse eine starke Stütze. Auch verhalfen die im nächsten Monat statt- findenden Reparationsverhandlungen zu einer gewissen Widerstandsfähigkeit der Börse. Die Spekulation bekundete jedoch immer noch große Zurückhaltung, da die geringe Beteiligung der Privatkundschaft, sowie des Auslandes am Börsengeschäft hemmend wirkten. Gegenüber der gestrigen Abendbörse waren zumeist Kursbesserungen bis zu 2,5 v. H. zu verzeichnen. Material kam nur in geringem Umfange an den Markt und wurde verhältnismäßig leicht untergebracht. Im Vordergründe des Interesses standen Spezialwerte, die auch zeitweise lebhaftere Umsätze zu verzeichnen hatten. Siemens eröffneten 4 v. H., Schlickert 1,75 und A. E. G. 1,13 v. H. höher. Licht & Kraft waren dagegen angeboten und 1 o. H. niedriger. Auch für J.-G.-Farben bestand nach der letztägigen Vernachlässigung etwas vermehrtes Interesse, da der Bericht dieses Unternehmens, in dem von einer günstigen Entwicklung auf dem Farbengebiet gesprochen wird, anregend wirkte. Scheideanstalt behauptet. Holzverkohlung ebenfalls gefragter; die Gründung einer Tochtergesellschaft war hierfür ausschlaggebend. Montan- lverte still, jedoch überwiegend fester. Bankwerte eröffneten uneinheillich. Discontogesellschaft und Dresdner Bank vernachlässigt. Reichsbank dagegen gesucht und 2,5 v. H. erholt. Autowerte waren bis zu 0,75 v. H. erhöht, die Umsätze blieben ■ jedoch klein. Von Zellstoffwerten waren Waldhof auf den Verkauf von Vorratsaktien nach England zur Beschaffung von Kapital stärker angeboten und 1,5 v. H. schwächer; Aschaffenburger waren dagegen etwas höher. Renten still. Deutsche Anleihen aus den schon bekannten Gründen weiter etwas gesucht und fester. Von Ausländern Anatolier vernachlässigt. Im Verlaufe blieb die Tendenz freundlich, das Geschäft beschränkte sich jedoch auf ein Minimum. Die Kurse blieben gut behauptet. Nur in Einzelfällen waren kleine Rückgänge zu verzeichnen. Am Geldmarkt erfuhr Tagesgeld eine weitere Erleichterung mit 4,5 v. H. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.2075, gegen Pfund 20,41, London gegen Kabel 4,8503, gegen Paris 124,17, gegen Madrid 29,71, gegen Mailand 92,72, gegen Holland 12,0970.
B: ter Börse.
Berlin, 15. Jan. Wie bereits im Vormittags- verkehr vorauszusehen war, eröffnete die Börse in etwas freundlicherer Haltung. Vor allem regte der unverändert leichte Geldstand an, und es befriedigte, daß trotz der in einigen Tagen fälligen großen Zahlungen doch keine Anspannung sich gezeigt hat. Die Sätze waren auch heute unverändert. Tagesgeld mit 4 bis 6 o. H. angeboten, Monatsgeld 7 bis 8,5 o. H. nominell, Warenwechsel etwa 6,25 v. H. Die zum Schluß feste Neuyorker Börse regte ebenfalls etwas an, auch die Erklärung über Morgans Ernennung zum Reparationssachoerständigen befriedigte die Börse. Die ersten Kurse waren rein börsentechnisch 1 bis 2 v. H. fester, da die Spekulation nach den gestrigen Abgaben wieder zu Deckungen schritt und von außenstehender Seite Angebote kaum vorlagen. Kunstseidenwerte waren schwach, trotz der Erklärungen in der Presse. Montanwerte waren bis auf Ilse Bergbau, die bei kleinem Angebot fast 4 v.H. verloren, durchweg bis 2,5 v. H. fester. Mannesmann waren auf die bevorstehenden großen Aufträge für die Ferngasversorgung angeregt. Am Elektromarkt konnten Siemens stärker anziehen, während die übrigen Werte eine uneinheitliche Kursbildung zeigten. Autowerte waren wieder schwächer. Deutsche Anleihen lagen etwas fester. Ausländer uneinheitlich. Zweite Anatolier schwach. Der Pfandbriefmarkt fast geschäftslos, doch gehalten. Im Verlaufe konnten sich allgemein, obwohl das Geschäft unverändert klein blieb, weitere Kurserholungen
von 0,5 bis 2 v.H. durchsetzen, doch waren auch zum Teil kleine Rückgänge zu verzeichnen. Tietz, Bemberg, und Glanzstoff bis 3 v.H. höher.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 15. Ian. Der Produktenmarkt verkehrte heute bei äußerst geringen Umsätzen in ziemlich behaupteter und stetiger Haltung. Da das Inlandangebot weiter gering ist, kamen wenig Geschäfte zustande. Die Preise waren im allgemeinen behauptet, Mais konnte sogar 0,25 Mk. anziehen. Es wurden notiert: Weizen 23,50. Roggen 23, Sommergerste für Brauzwecke 24,25, Hafer, inländ. 23,25. Mais (gelb) für Futterzwecke 22,75 bis 23,25, Weizenmehl, lüdd. Spezial 0 32,75 bis 33,25, Roggenmehl 29,50 bi5 30,25, Weizenkleie 13,65 bis 13,75, Roggenkleie 14,25 bis 14,50. Tendenz stetig.
Kleine Strafkammer Gießen.
• Gießen, 11. Ian. Ein Händler aus Oberhessen ist des Betrugs in zwei Fällen beschuldigt. Er hat einem Kaufmann zwei Schecks in Zahlung gegeben und sich dabei darauf berufen, daß er bei der betreffenden Vorschuhkafse eine ausreichende Einlage habe. Das war jedoch nicht der Fall. Da er damals völlig vermögenslos war und der Geschädigte aifld) erklärte, er hätte dem Angeklagten keinesfalls Kredit gewähr!, wurde er vom Amtsgericht wegen Betrugs in 2 Fällen zu einer Gesamtstrafe von 1 Monat Gefängnis verurteilt. Auf seine Berufung wurde gemäß den Ausführungen der Staatsanwaltschaft nur eine fortgesetzte Handlung angenommen und die Strafe auf 40 Mk. evtl. 4 Tage Gefängnis ermäßigt.
Ein Student war wegen Deleid gung von zwei Richtern in einer an eine Behörde gerichteten Eingabe zu zusammen 100 Mk. Geldstrafe? verurteilt worden. Seine Berufung gegen dieses Urteil wurde vom Gericht zweiter Instanz kosten- fällig zurückgewiesen.
Zwei Landwirte, Vater und Sohn, sind der qualifizierten Körperverletzung der geisteskranken Tochter bzw. Schwester angetlagt. Ersterer hatte sie mit einem derben Knüppel geschlagen, letzterer sie getreten. Das Amtsgericht verurteilte den Vater zu vier und den Sohn zu zwei Monaten Gefängnis, und zwar mit Rücksicht auf die dabei bewiesene außerordentliche Roheit. In der heutigen Berufungsverhandlung stellt sich der Fall doch in milderem Lichte dar. Das Gericht bewilligte beiden Angeklagten mit Rücksicht auf ihre Unbestraftheit und ihre große Erregung mildernde Umstände und erkannte aus Geldstrafe von 200 M k. und 100 M k. evtl. 1 Tag Gefängnis für je 10 Mk.
Buntes Allerlei.
Die Zahlungsbefehle des falschen Gerichtsvollziehers.
Ein Detrugsmanöver, das in seiner Art wohl bisher einzig dastehen mag, führte in Berlin ein junger Buchhalter Georg Hellberg planmäßig durch. Er mietete sich in einem guten Berliner Hause ein, richtete die Räume als Geschäftsräume her und gab sich den Titel Obergerichtsvollzieher, was er auch noch durch große Firmenschilder und Geschästs- papiere unterstrich. Als Obergerichtsvollzieher beschaffte er sich dann große Posten Gerichtsformulare und Rachnahmcumfchläge und übersandte sie mit Ramen und Titel unterzeichnet an verschiedene Berliner Firmen und ersuchte dabei gleichzeitig unter Beifügung eines Postschecksormulars um Übersendung der geschuldeten Betrage. Alle Firmen zahlten auf die Aufforderung prompt die geforderten Summen, d. h. sie zahlten sie alle auf Postscheckkonto ein. Hellberg hatte jedoch nicht damit gerechnet, daß der ZusteNungspostbeamte glaubwürdige Ausweise bei der Auszahlung der Beträge verlangen würde. Da er dies nicht konnte, nahm der Postbeamte - das Geld wieder mit zurück und da ihm Hellberg verdächtig vorkam, erstattete er Anzeige. Hellberg wurde daraufhin von der Kriminalpolizei verhaftet, die auf feinem Schuldkonto noch mehrere andere Gaunereien stehen hat.
Daten für Mittwoch. 16. Januar.
Sonnenaufgang 7.58 Uhr, Sonnenuntergang 16.22 Uhr. — Mondaufgang 10.43 Uhr, Monduntergang 22.30 Uhr.
1838: der Philosoph Franz Brentano in Marienberg bei Bopp rd geboren (gcftorben 1917); —1901: der Maler Arnold Böcklin in Friesoie gestorben (geboren 1827).
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinskuh 8 Prozent.____________________
cJraiikfurt a. M
Berlin
Frankfurt a. M
Berlin
Frankfurt a. M
Berlin
Berlin. 14. Januar
Welö | Brief
^roniöiiid)e j<oten
Hollauvltche 9ioten ....
Italienische Noten......
Norwegische Noten. ...
Deutsch-Vesterr, i 100 Arona Nnmänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweiter Noten ......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Nota . .
Ungarische Nora
Devisenmarkt Berlin Telegraphische
IMio 168,26 -1,92 111.78
58.97
4.5t 112,15
80,86 '»8,41
12,405 73,10
-Krank' ri Auszahl
1M73 168.94 21,00 112,22 59,21
2,53 112,59 81,18
8.69 12,465
3.40 a. M. ung.
Schluß. 1-Ubr. Burs Kur»
Sch uh k»r»
’Jtniang Kur»
Schluh- Kurs
1.Uhr- Kur»
Sch uh , Anfang k»r» ! Kur»
Schluh- 1-Uhr. Knr» | Kur»
Sch uh ! 'Anfang Kurs | flut»
Datum
14. 1. 15. 1.
14 1. | 15. k.
Tatam: | 14. I.
15. I.
14. 1.
15.1.
Datum:
14. 1.
15. 1.
| 14. 1. | 15.1.
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95,75
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523
257,75
186
94,5
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175 241.75 .43.75
260
152 170,5 226,5
246
406 159.5
179 84.25 136,5
126,5
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122 225,75 106.25
121
128,9
114 111.a 112,65
91,9 282.75
134.
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14. Januar
15. Januar
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Berlin, 14. Januar
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