Einzelbild herunterladen

Mieterschaft und Gtadtratöwahlen

räumt

23.15: Tanzmusik.

Vanknoten.

177

178,25

a. 21L

Devisenmarkt Berlin-- Frankfurt

86,75 I

86,5

200

64,6

24,75

24,65

24,5

301

45

1,8

8,5

7

8,5

120,5

102,25

155,5

21

19,1

1,85

103,75

104,25

65,25

72.75

195

196

140,25

41.25

245,5

1,85

21

64.5

96,75

126,5

.133

209

95,5

97,5

107

12 . 6

j

, 5

. 6

. 6

66

73

114,5

64,75 I

97 I

128 | 126,5

133,75 I

117,4 I i 96

114,9 97,75

107,13

71 95,25 103,75 249,5 103,5

10

*3

. 7 ey, i"

. 6

7,2

65

114,25

276

214,25

197

195

93.75

164

41

243.9

47

165,75

72

288

6 u

11,5 1 246

. 5 . S

.' S . 0 «y: 10

97

126

132,5

117

95,13

114,75 96,5

106,4

95,4

103.75

246

102,25

8,55

9,16

14,8

7,6

Schneider Fivs. Ein lustiges Stück in einem Akt nach 21 v. Kotzebue. Musik von Hans Stabiler.

120

222 i

158,751

178 |

135

65,25

72,5

114,5

87 I

120 1

159

83

8,45

8,36

9,1

14,75

7,6

94,5

96,13

277 215,25

130

198.5

196.5

140,5

93,65

165,25

41

245,5

47

167

20.4

73,25

159.5

304

54,9 49

45

3. ® frarbdiOnoufttle Dynamit Nobel . . . Scheid« anstatt...» Goldschmidt .... tRülflertroedz . . Metallgeletlschaft .

Philipp Lot,mann

Seinen werk Heidelberg Scmenitoerf 'tarlflaM «Sayv <t tii Q au

Schulthei« Patzenhos« Cftroertc......

Bet. Glanz stoss . . .

1,75

21

19,4

1,7

8,55

Üednoede.

«nintrailwe ci Höchst a. M- «

Mag. . . 10

Lebt. Roeder 10

Aoigt 4 Haesfua......9

6660. ßuta ...... 10

o 1

1L (

6 y.

Rundfunkprogramm

Freitag, 15: November.

eubenia.......

Deutsche Erdöl . . . Gifener Steinkohle . . Geilenkirchener . . . . Haroener.......

Hocsch Eilen .

Ilse Bergbau . . . - filöduciiDertc .... Köln-Neuesten Mannesman" -Röhren Manescldm Bergbau . Cbcndi'.ei. Cuenueoaif Oberlchlel. flokswerke. Phönix Bergbau. . . Rhechljchi Braunkohlen RbeinNahi.....

Riedeck Monttw . - -

4

103

109

119-5 |

104

2221

515,751

!cn gesehene ein MteS

nt nicht meK

«äs A Wrz und schote jörte. machte 2 ein Dicken bracht, Weid hab«. «A, das er dem

yte. Diemand tvttd,

,b alS er von prache. A als

Sollte

r im Grenzen ischB lew«

<% Oelterretchtsche Gotvrte.

4.2O° Ceftcrr Silberr'» .

4% Oesterreichstch, EinheiUtche tilenie .........

4% Nngariiche Goldrle 4% Ungarische Staat«, o. 1910 *V>% deSgl, von 1913 ....

4% Ungarildie ftwunrtt.. . .

4% Türk. LoUanleihe t>. 1911 .

4% Türkische Bagvadbahn-Anl.

Serie .........

4% betflL Serie II

6% Rumänisch» veretnh. Rente von 1903 - - -

4H% R ^mantsche verelnh. Rente

»on 1913 .......

4% Rumänisch« veretnh. Rente .

Die für Dienstagabend vorn Mieterverein einberufene öffentliche Mieterver­sammlung im Katholischen Dereinshaus war schwach besucht. Der Vorsitzende des Mieter» Vereins, StadtratZmitglied H e b e r m e h l, brachte in einer kurzen Einleitung sein Bedauern über das geringe Interesse der Mieterschaft an den Kommunalwahlen zum Ausdruck mit dem Hin­weis darauf, das; andere Organisationen in Er» Icnnung der Wichtigkeit der Kommunalpolitik ihre Mitglieder restlos zur Wahlurne bringen wurden. Der Referent des Abends, Ltadtratsniktgl. Rechtsanwalt Homberger hält die Erfüllung der Wahlpflicht bei den be­vorstehenden Wahlen für dringend notwendig. Unter Hinweis auf die aktive Beteiligung der DolisrechtsPartei bei den Wahlen bracht? er zum Ausdruck, daß die von dieser Partei von der Stadt verlangten Mittel nicht vorhanden seien. Jedes Auswertungsplus müsse durch Steuern aufgebracht werden. Der Redner sprach dann von der Entwicklung bzw. Verwicklung des Mieter­schutzes und unterzog die Rechtsprechung des städtischen Mieteinigimgsamtes einer eingehen­den Kritik. Der Mieterschutz habe zweifellos starken Abbau erfahren. Der Mangel an kleinen Wohnungen sei trotz der regen Bautätigkeit der letzten Jahre auch heute noch außerordentlich groß. Wenn von Hausbcsitzerseite das Gegen­teil behauptet würde, so geschehe dies in völliger Verkennung der wirklichen Sachlage. Bezüglich der Läden sei der Mieterschutz stark gefährdet. Durch die teilweise recht hohen Ladenmfcten würden die Waren außerordentlich verteuert, ebenso auch durch die Einführung der Filial­steuer. Der Redner beschäftigte sich dann ein­gehend mit der Tätigkeit der Mittelstandsver­einigung im Etadtrat, welche u. a. den Antrag auf Aufhebung des reichsgcsetzlich vorgcschrie- benen Wohnungsamtes gestellt habe. Er kriti­sierte die Stellung dieser Partei u. a. auch in der Frage der Getränkesteuer. Weiter wies der Redner auf die Bedeutung der Kreis- und Pro­vinzialwahlen in bezug auf die Wohnungsnot hin. Die Provinz müsse, statt Gelder anzufam» meln, mehr Mittel für soziale Zwecke aufwen­den, damit der Zuzug nach Gießen (wo in sozialer Hinsicht bessere Verhältnisse seien) vermindert und die Wohnungsnot beseitigt werden könne. Der Redner besprach dann kurz die Ursachen der Wohnungsnot und ihre Auswirkung in hygie­nischer und sittlicher Hinsicht. Er empfahl für das Stadtparlament nur solche Personen zu wählen, die einen Schuh der Mieterschaft gewährleisten.

Im Anschluß an die Ausführungen des Refe­renten wies

Lladtratsmilgl. Reallehrer Hebermehl ergänzend darauf hin, daß wohl das Schwer­gewicht des Mietrecht Z sich im Reichstag und Landtag auswtrke, daß anderseits aber auch die Interessen der Mieterschaft im Stadtparla- ment verfochten werden müßten. Er verwies auf Offenbach und Darmstadt, wo sich eine Er- Höhung des Wassergeldes in der Miete aus­wirke. Weiter versuchte er durch Beispiele die Rentabilität des Hausbesihes nachzuweisen. An einen Abbau oder weitere Lockerung der Zwangs­wirtschaft sei erst zu denken, wenn sich die Wrchnungsverhältnisse gebessert hätten. Er tritt»

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M 14.Rov. Austrieb: Rin­der 100, Kalber 1015, Schafe 1010, Schweme44) Stück. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 80 bis 83, mittlere Mast- und Saugkälber 75 bis 79, geringe Kälber 66 bis 74; Schafe! Mastlämmer und jüngere Masthämmel. Weide­mast 43 bis 45, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 39 bis 42, fleischiges Schaf Vieh 30 bis 38; Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 83 bis 86, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 83 bis 87, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 83 bis 86, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 82 bis 84. Marktverlauf: Schweine langsam, Kälber und Schafe mittelmäßig, ge-

Stromerzeugung (51 v. H) auf die öffentlichen Elek­trizitätswerke. Diese Entwicklung ist zwar teilweise darauf zuruckzuführen, daß ein wichtiger Teil der Eigenanlagen, nämlich die Kraftwerke der Eisen­industrie, im Herbst 1928 ihre Stromerzeugung in- j folge der Aussperrung einschränken mußten, ent- I scheidender ist jedoch zweifellos die wirtschaftlich und I technisch begründete fortschreitende Tendenz zum Strombczug. Die Steigerung der Stromerzeugung, I die bei den Eigenanlagen Rheinland-Westfalens le­diglich 6 v. H. betrug, machte auch bei den übrigen Eigenanlagen nur 8 v. H. aus. Demgegenüber er­höhten die öffentlichen Elektrizitätswerke ihre Strom-I erzeugung im Rcichsdurchschnitt um 15 v. H.

Unter den Kraftquellen für Gewinnung der elek­trischen Energie haben die festen Brennstoffe im Berichtsjahr weiter erhöhte Bedeutung gewonnen. Der Anteil der aus ihnen erzeugten Strommcngen an der Gesamterzeugung betrug 76 o. H. gegen 72 v. H. in den beiden Vorjahren. Die Steigerung entfiel zum großen Teil auf die Braunkohle. Der Anteil des aus Braunkohlen gewonnenen Stroms an der Gesamterzeugung betrug im Berichtsjahr 37 v. 3). gegen 34 v. H. im Vorjahr, derjenige des Steinkohlcnstroms 38 bzw. 36 v. f). Der Anteil des aus Wasserkraft und Gas erzeugten Stroms ging weiter zurück. Der Anteil des aus Wasserkraft er­äugten Stroms betrug 12,8 v.H. gegen 15,2 v.H. im Borjahr und 16,1 v. H. im Jahre 1926. Aus | Gas wurden 9,1 v.H. der gesamten elektrischen Energie gewonnen gegen 10,7 v. H. bzw. 11,2 d. Sy in den beiden Vorjahren. Der Rückgang des Was­serkraftstroms ist für das Jahr 1928 zum Teil auf die zeitweise ungünstigen Wasservechältnisse, das Sinken der aus Gas gewonnenen elektrischen Ener­gie hauptsächlich auf die Aussperrung in der Eisen­industrie im Herbst 1928 zurückzuführen.

Oiskoniermäßigung in Belgien.

Brüssel, 13.Rov. (WTB.) Die Rational­bank hat den D is k on t s a tz von 5 auf 4,5 v. H. ermäßigt.

2l. C.G. Auf Grund eines Prospektes sind 13 75 Mill. Mk. neue Stammaktien mit Gewinn­berechtigung ab 1. Oktober 1929 der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft, Berlin, zum Handel und zur Rotiz an der Berliner Börse zugelassen wvr- den. Für das am 30. September 1929 abgelau- fenc Geschäftsjahr ist ein befriedigendes Ergeb­nis zu erwarten (i. B. 8 Prozent Dividende).

» Elektrische Licht- und Kraft'anla- gen A. - G., Berlin. Der Aussichtsrat der Elek­trischen Licht- und Kraftanlagen A.-G., Berlin, schlägt eine Dividende von wieder 10 Prozent auf das erhöhte dioidendenberechtigte Kapital vor. Die Aussichten des laufenden Geschäftsjahres werden wieder als günstig bezeichnet.

Frankfurter Börse.

sein werde, denn niemand fönne wissen, ob nicht die Verhältnisse doch stärker seien als der beste Wille. Die Führung der städtischen Ge­schäfte durch die Verwaltung, insbesondere durch den Oberbürgermeister mit seiner konsequenten und gesunden Finanzpolitik, verdiene die vollste Anerkennung. Man tonne nur wünschen, daß 'd'er Oberbürgermeister auch künftig für seine bisherige Finanzpolitik die erforderliche Unter- stützung im Stadtrat finde, der unter Umständen auch einmal einen Weg mitgeben müsse, der nicht überall in der Bürgerschaft verstanden werde. Der Redner sprach weiter seine Miß­billigung darüber aus, daß unser Gie­ßener Stadttheater vom hessischen Staat, im Vergleich zum LandestHeater, so gut wie gar nichts erhalte; dafür müsse sich der künftige Stadtrat unbedingt stärker als bisher inter­essieren. Tpeiter verteidigte der Redner die Zu­stimmung der demokratischen Stadtratsfraktion zum Volkshallebau, zur Errichtung des Flughafens, zur Erhöhung der Bier» steuer, zur Genehmigung des Schulhaus­baue S und zur Erwerbung der Hardthöse, die im Interesse einer gedeihlichen Zukunftsent-

Frankfurt a. M , 14.Rov. Tendenz: un­sicher. Zu Beginn der heutigen Börse war die I Tendenz sehr unsicher und schwächer. Der er­neute Kurseinbruch an der gestrigen Reuyorker Börse wirkte deprimierend und die Aufnahmelust schrumpfte auf ein Minimum zusammen. Orders waren wieder kaum eingetroffen, fo daß das Ge­schäft nur einen sehr geringen Umfang annahm. Besonders betroffen wurden vor allem öie inter­nationalen Werte, bei denen sich Verluste in sehr beträchtlichem Ausmaße ergaben, obwohl das Angebot an allen Märkten nicht umfangreich zu nennen war. Deutsche Aktien wurden dagegen weniger in Mitleidenschaft gezogen, da auf der anderen Seite die Hoffnung bestand, daß heute in London und Reuhvrk eine eventuelle Diskont- fenfung oorgenommen werde, was der Börse, in jeder Beziehung einen Rückhalt bot. Aber später

vermehrte sich in einigen Spezialwerten die Ab­gabeneigung, es traten auch wesentliche größere Abschläge ein. Die günstigen Geldmarkt- Verhältnisse fanden heute keinen Beifall mehr, denn man war zu sehr mit den Vorgängen an der Reuyorker Börse beschäftigt. Gegen­über der gestrigen Abendbörse büßtey am Elektro markt Chade - Aktien 15,50 Mk. ein; Svenska gaben 16 Mark nach. Trotz der günstigen Geschäftsausführungen durch den AEG.-Konzern gaben diese Papiere 3,5 Prozent nach. Siemens eröffneten 3,5 Prozent schwächer; die übrigen Elektroaktienlagen dagegen nur bis 17,5 Prozent niedriger. Don Kunstfeidenwerten waren Bern- berg mit minus 5 Mk. etwas mehr angeboten, re^tes" sehr^^u^behaupteL^Am ^Chemiemarkt I großen Saal der Festhalte in Karlsruhe: Anton- SjfStaTsXsXrW Prozent schwacher. | Druckner-Feie- 22.15 M« 23: T<m Stuttgart: Montanpapiere tagen bei minimalen Umsätzen bis 1,5 Prozent niedriger, während Buderus etwas anziehen konnten. Deuffche Linoleum be­

hauptet. Am Rentenmarkt waren die Umsätze

Wicklung der Stadt als unabweisbare Rotwendig­keiten anzusprechen seien; die demokratische Frak­tion würde für diese Dinge auch künftig wieder ihre Stimme in die Waagschale werfen. Zum Schlüsse nahm der Redner Stellung gegen parteip olitische Tendenzen in der Ar­beit auf dem Rathause, für die nur rein sachliche Motive maßgebend sein dürften. Mit der Auf- forcerung, auch die künftige Kommunalarbeit nach dem Gesichtspunkte des Gemeinwohls zu unter­stützen, schloß der Redner seine etwa 1> »stün­digen Ausführungen.

keine Aussprache.

Sämtliche drei Vorträge wurden mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Obwohl Gelegenheit zu freier Aussprache geboten war, begehrte nie­mand das Wort, so daß Schulrat Fischer als­bald ein kurzes Schlußwort sprechen konnte, in dem er namentlich die große Partei der R i ch t w ä h l e r dringend zur Stimmabgabe auf­forderte, da für die bevorstehende Wahl mehr denn je der Stimmentscheid sämtlicher Bür­ger erforderlich sei.

Mit ©tatto® vt keinen ?le -^Tnen 3 ?n ebenen n tro& I ,, sein.

,e| an sch

* *

Platze Anhand

Sisvasier^'

i'.chl

A tot * Mteil erste/ 6l£

Le' Land» ° w

12.15: Schallplattenkonzert: Instrumental-Soli. 15.15 bis 15.45:Berusslaufbahnen im Metall­gewerbe". Vortrag von Berufsberater Burkhardt vorn Arbeitsamt Frankfurt a. M. Für Kinder vom 12. Jahre ab. 16: Rach Stuttgart: Opern- Unterhaltuiigskonzert auf Schallplatten. 17: Kon­zert des Rundfunkorchesters. 18.30: Zwanzig Mi­nuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 18.50: Filmwochenschau. 19: Schachstunde. 19.30: Querschnitte durch die europäische Musik seit Wo'art. 2. Abend: 1828 bis 1835. 21: Aus dem

16 19

18 14 y, iet . . ?8 .....9

Bemberg......

ßeliflofi Walvhos . .

ReUftofj Alchassenbiira Charlottenburger Wass< Dessauer (9as . .

Daimler Molaren . .

Dculjche Linoleum . Malchlnenbau A.-Ä. .

Ä-.i -rro« *1 uuo®. Loew . Sat Äutomobü . . . Ctenftein 4 koppel . yronfOT» Die» . . <EWr3ld . . . e

Htanh. Maichiueu . < Grtyner Heyliaenstaevl . . .

Wirlschast.

j>lt eidlrhi Ä,wirlschast im Zahre 1928.

LautWirtschaft und Statistik" stieg die deutsche Stromerzeugung feit dem Jahre 1925 von 20,3 auf 27,9 Milliarden Kilowattstunden, d. h. um rund 40 v. H. Im Jahre 1929 ist bisher eine weiter« starke Steigerung zu verzeichnen. Nach der amtlichen Monatsstatistik, die 122 Werke mit rund 50 v.H. dec deutschen Gesamtstromerzeugung umfaßt, mar die Stromerzeugung von Januar bis Juli 1929 um 18 o. Sy höher als in der gleichen Zeit des Vor­jahres. Bei gleicher Fortentwicklung dürfte somit die Erzeugung von elektrischer Energie im Jahre 1929 auf 32 Milliarden Kilowattstunden steigen.

Während die in Deutschland insgesamt erzeugte elektrische Energie in früheren Jahren überwiegend (1925 bis 1927 zu 51 v.H.) in den Eigenanlagen der Selbstversorger gewonnen wurde, entfiel im Jahre 1928 zum erstenmal der größere Teil der

heute ebenfalls bescheiden. SHrfcn trafen bet* einzelt noch etwas hervor und blieben gut be­hauptet. Deutsche Anleihen leicht gebrückt. Schutz­gebiete etwas gebessert. 3m Verlaufe verstärkten sich die Hossnungen auf eine Diskontsenkung in London und die Tendenz besserte sich allgemein. Es traten Erholungen bis zu 3Proze.it ein. Als aber ein unveränderter Satz gemeldet wurde, hat erneut ein kleiner Rückschlag ein, doch blieben Gewinne bis zu 2,5 Prozent im Verlaufe er­halten. Das Geschäft blieb vereinzelt etwas reger. Am Geldmarkt war TageSgeld mit 6,5 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4 1825, gegen Pfund 20,393, London gegen Kabel 4,8770, gegen Paris 123,84, gegen Mailand 93,15, gegen Madrid 34,75, gegen Holland 12,08.

Berliner Börse

Berlin, 14. Noo. Im allgemeinen ist auch heute tcotz der weiteren empfindlichen Kursrückgänge in Reuyork, wo, obwohl die Banken stark intervenier­ten, neue Tieskurs« erreicht worden sind, eine be- merkenswerte Widerstandsfähigkeit an der Berliner Börse zu beobachten. Bei der anhaltenden Geschäfts- stille und Orderlosigkeit mußten natürlich die Kurse zivangsläusig etwas zurückgehen; die Verluste be­trugen aber selbst bei den Hauptspekulationswerten selten mehr als 3 v.H. Schwach lagen nur die so- i genannten internationalen Werte, in denen wieder das Ausland Abgeber war. Svenska verloren 16 Mark, Chadeaktien 12 Mark und Reichsbank 8,5 v. H. Polyphon waren mit einem 4prozentigen Ver­lust relativ gut behauptet. Die gestem vorgenom­mene Ermäßigung des belgischen Diskontsatzes auf 4,5 v. H. wird überschattet durch Hoffnungen auf erneute Londoner und Reuyorker Diskontermäßi- gungen. Die Ansichten hierüber sind selbst in Fach­kreisen geteilt, man betont aber immer, daß di» Bank von England sich momentan in keiner Zwangs­lage besände, sondern daß eine Diskontermäßigung lediglich den guten Willen zeigen würde, die inter- nationaten Geldmarktverhältnisse zu erleichtern. Ueberraschend kam der Abschluß der Baden-Badener Verhandlungen über die Internationale Zahlungs­bank. In regulären Zeiten hätte die Börse hieraus sicherlich eine Anregung bekommen können. Der Der-

I laus war dann in der Tat auch, auf Deckungen, «her freundlicher. Die schwache Veranlagung des Reichs- bankmarktes ließ aber auf die Dauer keine freund­lichere Stimmung aufkommen. Deutsche Anleihen nachgebend. Ausländer geteilt, meist aber wenig ver- ändert. Pfandbriefe bei kleinstem Geschäft eher schwächer. Geld blieb auch heute in den Sätzen un­verändert, doch trat in sich eine kleine Versteifung ein. Auch im weiteren Verlaufe blieb die Kurs­bewegung uneinheitlich ziemlich nervös und die Spe­kulation in Erwartung der Londoner Diskontmel­dungen zurückhaltend.

fierte die /Tätigkeit einzelner Baugenossenschaf­ten, deren^Mitglieder zum Teil das Vorhanden- ein der Wohnungsnot bestritten, aber doch die Gewährung weitgehender Mittel hierfür von der Stadt verlangten. Der Redner sprach dann weiter von einer in der Presse angebeuteten Erhöhung der Mieten um 20 Proz. und wies auf die un­geheure Auswirkung einer solchen Erhöhung hin. Er bedauerte, daß der Mieterschaft die erforder­liche Geschlossenheit fehle und forderte, am Wahltage nur solche Parteien zu wählen, welche dem Mieterschutz günstig gesinnt sind.

Die Aussprache.

In der eingehenden Aussprache verteidigte Studienrat Dr. Heusei die Stellungnahme der Volksrechtspartei bei den diesjährigen Wahlen. Rentner Reiber ergänzte diese Ausführungen und wies daraus hin, daß besondere Mittel für eine höhere Aufwertung der Stadtanleihen nicht erforderlich seien, es würden zunächst nur die Zinsen verlangt. Bei Zahlung einer höheren Aufwertung durch die Sta^t Gießen wäre das Vertrauen der Rentner nicht so erschüttert wor­den. Seine Partei habe aber auch Interesse an der Mitarbeit in der Rentnerfürsorge. Herr W o h l m u t h übte Kritik an der Einstellung einzelner Stadtratsmitglieder bei der Vergebung städtischer Arbeiten. Er wendet sich gegen die Be- hauptung, daß der Hausbesih besonders rentabel sei. Weiter steht er auf dem Standpunkt, daß die Stadtratsmitglieder bei der Vergebung städti­scher Arbeiten nicht berücksichtigt werden dürsten. Ein dahingehender Antrag sei kürzlich in einer Hausbesiherversammlung gestellt, aber mit großer Entrüstung abgelehnt worden. Jedes Stadtrats­mitglied müsse auch den Schein meiden, daß es eigene Interessen vertrete.

In seinem Schlußwort ging der Referent auf die Ausführungen der einzelnen Diskussions­redner ein. Er wies weiter daraus hin, daß die Wohnungsnot manchen Kriegsbeschädigten zwinge, seine Rente zu verpfänden; es müsse alles getan werden, um das Wohnungselend zu lindern. Zum Schluß streifte der Redner noch die städtische Finanzpolitik, gegen die nichts ein­gewendet werden könne, und wies auf die Schwie­rigkeit der Arbeit im Stadtparlament hin.

1 e (Bel^Sebii *

tote,

I>|"6

!«SSS tfmqrtt entJSfabte' ?er auÄober i|e der J2J^nnten, - auf JN ein.

°us. wie nanfhr,,* 1 nwn ne. 3n LO

.Ättages fei J? «ÄMÖndb rafttonen, ohne i* U gewesen, öch » 2* Aktionen tatan gr-

tU)n d-wvn abgegeben. äu Men, HWeit darin ge- K«? hatten mehr diese aber dann lugenden VerhäMss« eme Fraltion hab« üeht cmstechterhalten, waren. Doch wenige wen Sihung zur 2er- gs habe keiner tzini- )ie Derkung des Fel­der Oberbürgemeifter longelung eines be­tt alle Arbeiten still- ' zurückziehen, dir : und Löhne ein« 1 Mittel nicht arbeiten :e ZvangSetaiisierung dieser Tatsachen, die haft sehr ernste AuS- ei schließlich mittel« m öitzung ein Kom- isschläge zustande ge- hätten sich unter dem er stärkeren Verhält- )|ung erklärt, nur eine n ausgeschlossen und estimmt, obwohl deren ormittag des betret* Öffnungen des Ober* ?, er sehe jetzt Me 5 vorher und verte k sofort entsprechend diese Fraktion am lehnt, und ihr Führer, ache ganz anders an- bming noch vertreten. Zvranschlags 1M9 soll- m nächsten Jahre sicherlich nicht leichter innt heute nicht W

oder jene SachenM

I 86,75 1

12_° Zl

83,25 1 83 I

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren nngesiihrt-n Zijjern geben di- Höhe der znietzi b-ich,°Ii°n-n Dinidende °n. - R-ich-b°n,di-!°n. 7 t>. S> Lnmbnrdz.nesuß 8 ». S).

Berlin. 13 jfoBember

Jlmcrilaniicbe Store» ...

Belgische Rote» .......

Tänilche Noten . ......

Englische Noten . ..... Franzöiische Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten........

Norwegische Noten Deutsch.Oesterreich, ä 100 Gdjilling Rumänische Noten.......

Schwedische Noten Schwerer Noten . Eoanlstlie Noten ..... L'chechojlowakische Noten. . . . . Ungarische Noten

^ranlsurt a M

Berlin

cd|IUB*| Ut): ftute I flut

Lchlug i tUiifang. flute | flut.-

Datum

13 11-

14 L

13 11.

14- 11

Vereinigt« Stahlw . . .

Ot-wi Minen . . 16'/,

lia! werke ÄscherSlebea . . . 1

fta, werte üresleregett, . . . iu

Ka> io i e SalOi -'iutti) .16

TöT

195.5 201 318

104,5

197,25

105,5

56,5

195.25

201

317,25

105.13

55,6

193,25

316

^ranksurt a M

Berlin

Zranlluri

a -n; |

Betlu

cchiuh-i friir» |

Uh »ur

Schluß «tun

Ansang, fiiu:

^chmß.! Kurs |

.11b flut

Lchiuv flute |

iunsang- fluro

Datum

13 H.

14 1

13 n.

14. H

Dalum

13. 1

14 1

13 IL 1

14. 11-

6 . eu sche * idi*ümeiu on ........

7% Deutsche Retchranleihe von 1029......

Di. -.'ui.. chlSI. Schuiv mit los.-Äechlen

De-n' nfm-' »l>.--'ch..«echle

8% Hell. BolUlwat von 1S29

(rudjabtb. 102%)

Dbcrbeiicn Provinz-Anleihe mi Aueloi.-Ncchlen .

Deutsche Komm. Lammelabl.

87,45

99

50 8,75

89,5

47,5

I 1 £ 1 1 1

87,5

99

50.1

8,775

89

1 1 1 1

Hambura-Amenla

Hamb. «üvam. Tampllch- Hansa Damrsschilt.....

Norvdeuischer £lot)0 Slllg TeutschrCrebitanch . Barmer Bankverein .... Berliner Handrlsgeiellsch. . - Commerz- unb Prival-Banl . Tarmst. u. Rationalbanl . - Teuliche Bank . - - - - Dieconlo-Kesellschast, Ant. .

. b ir

. f 1< 1( li 11 li 11 11 H

104 s

100,25 ! 117

119 181

'61,5 238 154

154

150,25 261

104,25

100,13

160,5

149

162,5 146

101

116.5

119

182,5

161,5

237,25

154,4

154,4

150

162'25 146 100,4

iS

160,5 236,25

152,5 152,5 149

46,76

1

255

261,5

253

Anleihe Eerie 1

8% Franks. Hnp.-Bank Soldpse

XIII unlünöbat bi« 1934 .

7% Franks. Hnp.-Bauk «olbpfe

unkündbar bie 1932 .....

47

96,5

85

A.E.G. . .

Bergmann . .

Elcktr. Liclerungsgejelllchasl

li

167,26

164

164J5

168 202,75 165,65 168.65

116,9

167 130.5 149,5

156

164,5

200,5

163,5

166

% Sbelnildie Hnp.-BMlk

80,75

Licht und Sttafi

U

1.75

Liqu. Boldpse......-

gellen & Guilleaume....

7 y»

116,5

167

130.13

149,5

156,5

8% Pr. Sandc<psandbrlelanstall

98

Gei. s. Clcktr. Untern.....

10

167,75

Pfanbbriesk R. 17.....

6% Pr. Landeopsandbriclanvalt

98

Hamb. Gleite -Werke ....

Vibein. Elcktr........

1

Komm.-Lbl. 81. IG ...

7% Pr. LandeepsandbrielanllaU

Plandbriese R. 10

95

(Vlrfr . ......

1'

11

185,5

184.6

186,75

184.5

89

89

Siemens & Halske.....

16

300.5

296

300

126

297

81 .u o>. auü. L>orlriea>Lbltgatioa rückablbar 1989

Lcchmeyer L Co.....- -

10

160

159

159

Gelb

Ärief '

4.16/

4,187

58,23

58,47

111,63

112,07

20,342

20,422

16.42

16,48

168,31

168.99

21,835

21,915

111,58

112,02

58,58

58,82

2,475

2,495

111,93

112,37

80,94

81,26

58,55

58,79

12,33

12,39

72,81

73,11

13. Novembet

14. November

Amtliche ®elc

IZorifrunn Bries

Amtliche Gelb

Kotierung Brie,

'Jlmft.-'Jiott

168,65

168.99

168,65

168,99

Buen.-Aireö

1,721

1.725

1,718

1,722

Brn-'Nnim

53,45

58,57

58,42

58,54

Chrislicuiia

111,91

112.13

111,90

112,12

Qop:nbagcn

111,95

112,17

111.93

112,15

Stockholm

112,26

112,48

112.24

112.46

HcllingforS

10,50

10,52

10.499

10,519

Italien . .

21,88

21,92

21,865

21,905

London. . .

20,375

20.415

20,371

20,411

Jieunort . .

4,1780

4,1860

4,1775

4,1855

Paris...

16,45

16,49

16,445

16,485

Schwei; . .

80.965

81,125

30,97

81,13

Spanien .

58,61

58,73

58,41

58,53

Japan . .

2.036

2,040

2,036

2,040

-Hio de Jan

0.491

0.493

0.491

0,493

Wien in D-

Ceft- obgefi

58,73

58,85

58,73

58,85

Prag . .

12.379

12,399

12,375

12,395

Belgrad .

7.390

7,404

7,390

7,404

Vudapest.

73,01

73.15

73,01

73,15

Bulaarien

3,012

3.018

1,017

3,023

Viffabon -

18,80

18,84

18.80

18,84

Tanzig

81,47

81,63

81,43

81,59

Konstantin.

1,973

1.977

1,975

1,979

Athen. .

5,425

5,435

5,425

5,435

Konaba .

4,096

4,104

4,086

4,094

llnuiuat) .

4,066

4,074

4,046

4,054

Latro - .

20,885

20,935

20,89

1 20.93