Mieterschaft und Gtadtratöwahlen
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23.15: Tanzmusik.
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Schneider Fivs. Ein lustiges Stück in einem Akt nach 21 v. Kotzebue. Musik von Hans Stabiler.
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Freitag, 15: November.
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Die für Dienstagabend vorn Mieterverein einberufene öffentliche Mieterversammlung im Katholischen Dereinshaus war schwach besucht. Der Vorsitzende des Mieter» Vereins, StadtratZmitglied H e b e r m e h l, brachte in einer kurzen Einleitung sein Bedauern über das geringe Interesse der Mieterschaft an den Kommunalwahlen zum Ausdruck mit dem Hinweis darauf, das; andere Organisationen in Er» Icnnung der Wichtigkeit der Kommunalpolitik ihre Mitglieder restlos zur Wahlurne bringen wurden. Der Referent des Abends, Ltadtratsniktgl. Rechtsanwalt Homberger hält die Erfüllung der Wahlpflicht bei den bevorstehenden Wahlen für dringend notwendig. Unter Hinweis auf die aktive Beteiligung der DolisrechtsPartei bei den Wahlen bracht? er zum Ausdruck, daß die von dieser Partei von der Stadt verlangten Mittel nicht vorhanden seien. Jedes Auswertungsplus müsse durch Steuern aufgebracht werden. Der Redner sprach dann von der Entwicklung bzw. Verwicklung des Mieterschutzes und unterzog die Rechtsprechung des städtischen Mieteinigimgsamtes einer eingehenden Kritik. Der Mieterschutz habe zweifellos starken Abbau erfahren. Der Mangel an kleinen Wohnungen sei trotz der regen Bautätigkeit der letzten Jahre auch heute noch außerordentlich groß. Wenn von Hausbcsitzerseite das Gegenteil behauptet würde, so geschehe dies in völliger Verkennung der wirklichen Sachlage. Bezüglich der Läden sei der Mieterschutz stark gefährdet. Durch die teilweise recht hohen Ladenmfcten würden die Waren außerordentlich verteuert, ebenso auch durch die Einführung der Filialsteuer. Der Redner beschäftigte sich dann eingehend mit der Tätigkeit der Mittelstandsvereinigung im Etadtrat, welche u. a. den Antrag auf Aufhebung des reichsgcsetzlich vorgcschrie- benen Wohnungsamtes gestellt habe. Er kritisierte die Stellung dieser Partei u. a. auch in der Frage der Getränkesteuer. Weiter wies der Redner auf die Bedeutung der Kreis- und Provinzialwahlen in bezug auf die Wohnungsnot hin. Die Provinz müsse, statt Gelder anzufam» meln, mehr Mittel für soziale Zwecke aufwenden, damit der Zuzug nach Gießen (wo in sozialer Hinsicht bessere Verhältnisse seien) vermindert und die Wohnungsnot beseitigt werden könne. Der Redner besprach dann kurz die Ursachen der Wohnungsnot und ihre Auswirkung in hygienischer und sittlicher Hinsicht. Er empfahl für das Stadtparlament nur solche Personen zu wählen, die einen Schuh der Mieterschaft gewährleisten.
Im Anschluß an die Ausführungen des Referenten wies
Lladtratsmilgl. Reallehrer Hebermehl ergänzend darauf hin, daß wohl das Schwergewicht des Mietrecht Z sich im Reichstag und Landtag auswtrke, daß anderseits aber auch die Interessen der Mieterschaft im Stadtparla- ment verfochten werden müßten. Er verwies auf Offenbach und Darmstadt, wo sich eine Er- Höhung des Wassergeldes in der Miete auswirke. Weiter versuchte er durch Beispiele die Rentabilität des Hausbesihes nachzuweisen. An einen Abbau oder weitere Lockerung der Zwangswirtschaft sei erst zu denken, wenn sich die Wrchnungsverhältnisse gebessert hätten. Er tritt»
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M„ 14.Rov. Austrieb: Rinder 100, Kalber 1015, Schafe 1010, Schweme44) Stück. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 80 bis 83, mittlere Mast- und Saugkälber 75 bis 79, geringe Kälber 66 bis 74; Schafe! Mastlämmer und jüngere Masthämmel. Weidemast 43 bis 45, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 39 bis 42, fleischiges Schaf Vieh 30 bis 38; Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 83 bis 86, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 83 bis 87, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 83 bis 86, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 82 bis 84. Marktverlauf: Schweine langsam, Kälber und Schafe mittelmäßig, ge-
Stromerzeugung (51 v. H) auf die öffentlichen Elektrizitätswerke. Diese Entwicklung ist zwar teilweise darauf zuruckzuführen, daß ein wichtiger Teil der Eigenanlagen, nämlich die Kraftwerke der Eisenindustrie, im Herbst 1928 ihre Stromerzeugung in- j folge der Aussperrung einschränken mußten, ent- I scheidender ist jedoch zweifellos die wirtschaftlich und I technisch begründete fortschreitende Tendenz zum Strombczug. Die Steigerung der Stromerzeugung, I die bei den Eigenanlagen Rheinland-Westfalens lediglich 6 v. H. betrug, machte auch bei den übrigen Eigenanlagen nur 8 v. H. aus. Demgegenüber erhöhten die öffentlichen Elektrizitätswerke ihre Strom-I erzeugung im Rcichsdurchschnitt um 15 v. H.
Unter den Kraftquellen für Gewinnung der elektrischen Energie haben die festen Brennstoffe im Berichtsjahr weiter erhöhte Bedeutung gewonnen. Der Anteil der aus ihnen erzeugten Strommcngen an der Gesamterzeugung betrug 76 o. H. gegen 72 v. H. in den beiden Vorjahren. Die Steigerung entfiel zum großen Teil auf die Braunkohle. Der Anteil des aus Braunkohlen gewonnenen Stroms an der Gesamterzeugung betrug im Berichtsjahr 37 v. 3). gegen 34 v. H. im Vorjahr, derjenige des Steinkohlcnstroms 38 bzw. 36 v. f). Der Anteil des aus Wasserkraft und Gas erzeugten Stroms ging weiter zurück. Der Anteil des aus Wasserkraft eräugten Stroms betrug 12,8 v.H. gegen 15,2 v.H. im Borjahr und 16,1 v. H. im Jahre 1926. Aus | Gas wurden 9,1 v.H. der gesamten elektrischen Energie gewonnen gegen 10,7 v. H. bzw. 11,2 d. Sy in den beiden Vorjahren. Der Rückgang des Wasserkraftstroms ist für das Jahr 1928 zum Teil auf die zeitweise ungünstigen Wasservechältnisse, das Sinken der aus Gas gewonnenen elektrischen Energie hauptsächlich auf die Aussperrung in der Eisenindustrie im Herbst 1928 zurückzuführen.
Oiskoniermäßigung in Belgien.
Brüssel, 13.Rov. (WTB.) Die Rationalbank hat den D is k on t s a tz von 5 auf 4,5 v. H. ermäßigt.
• 2l. C.G. Auf Grund eines Prospektes sind 13 75 Mill. Mk. neue Stammaktien mit Gewinnberechtigung ab 1. Oktober 1929 der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft, Berlin, zum Handel und zur Rotiz an der Berliner Börse zugelassen wvr- den. Für das am 30. September 1929 abgelau- fenc Geschäftsjahr ist ein befriedigendes Ergebnis zu erwarten (i. B. 8 Prozent Dividende).
» Elektrische Licht- und Kraft'anla- gen A. - G., Berlin. Der Aussichtsrat der Elektrischen Licht- und Kraftanlagen A.-G., Berlin, schlägt eine Dividende von wieder 10 Prozent auf das erhöhte dioidendenberechtigte Kapital vor. Die Aussichten des laufenden Geschäftsjahres werden wieder als günstig bezeichnet.
Frankfurter Börse.
sein werde, denn niemand fönne wissen, ob nicht die Verhältnisse doch stärker seien als der beste Wille. Die Führung der städtischen Geschäfte durch die Verwaltung, insbesondere durch den Oberbürgermeister mit seiner konsequenten und gesunden Finanzpolitik, verdiene die vollste Anerkennung. Man tonne nur wünschen, daß 'd'er Oberbürgermeister auch künftig für seine bisherige Finanzpolitik die erforderliche Unter- stützung im Stadtrat finde, der unter Umständen auch einmal einen Weg mitgeben müsse, der nicht überall in der Bürgerschaft verstanden werde. Der Redner sprach weiter seine Mißbilligung darüber aus, daß unser Gießener Stadttheater vom hessischen Staat, im Vergleich zum LandestHeater, so gut wie gar nichts erhalte; dafür müsse sich der künftige Stadtrat unbedingt stärker als bisher interessieren. Tpeiter verteidigte der Redner die Zustimmung der demokratischen Stadtratsfraktion zum Volkshallebau, zur Errichtung des Flughafens, zur Erhöhung der Bier» steuer, zur Genehmigung des Schulhausbaue S und zur Erwerbung der Hardthöse, die im Interesse einer gedeihlichen Zukunftsent-
Frankfurt a. M , 14.Rov. Tendenz: unsicher. — Zu Beginn der heutigen Börse war die I Tendenz sehr unsicher und schwächer. Der erneute Kurseinbruch an der gestrigen Reuyorker Börse wirkte deprimierend und die Aufnahmelust schrumpfte auf ein Minimum zusammen. Orders waren wieder kaum eingetroffen, fo daß das Geschäft nur einen sehr geringen Umfang annahm. Besonders betroffen wurden vor allem öie internationalen Werte, bei denen sich Verluste in sehr beträchtlichem Ausmaße ergaben, obwohl das Angebot an allen Märkten nicht umfangreich zu nennen war. Deutsche Aktien wurden dagegen weniger in Mitleidenschaft gezogen, da auf der anderen Seite die Hoffnung bestand, daß heute in London und Reuhvrk eine eventuelle Diskont- fenfung oorgenommen werde, was der Börse, in jeder Beziehung einen Rückhalt bot. Aber später
vermehrte sich in einigen Spezialwerten die Abgabeneigung, es traten auch wesentliche größere Abschläge ein. Die günstigen Geldmarkt- Verhältnisse fanden heute keinen Beifall mehr, denn man war zu sehr mit den Vorgängen an der Reuyorker Börse beschäftigt. Gegenüber der gestrigen Abendbörse büßtey am Elektro markt Chade - Aktien 15,50 Mk. ein; Svenska gaben 16 Mark nach. Trotz der günstigen Geschäftsausführungen durch den AEG.-Konzern gaben diese Papiere 3,5 Prozent nach. Siemens eröffneten 3,5 Prozent schwächer; die übrigen Elektroaktienlagen dagegen nur bis 17,5 Prozent niedriger. Don Kunstfeidenwerten waren Bern- berg mit minus 5 Mk. etwas mehr angeboten, re^tes" sehr^^u^behaupteL^Am ^Chemiemarkt I großen Saal der Festhalte in Karlsruhe: Anton- SjfStaTsXsXrW Prozent schwacher. | Druckner-Feie- 22.15 M« 23: T<m Stuttgart: Montanpapiere tagen bei minimalen Umsätzen bis 1,5 Prozent niedriger, während Buderus etwas anziehen konnten. Deuffche Linoleum be
hauptet. Am Rentenmarkt waren die Umsätze
Wicklung der Stadt als unabweisbare Rotwendigkeiten anzusprechen seien; die demokratische Fraktion würde für diese Dinge auch künftig wieder ihre Stimme in die Waagschale werfen. Zum Schlüsse nahm der Redner Stellung gegen parteip olitische Tendenzen in der Arbeit auf dem Rathause, für die nur rein sachliche Motive maßgebend sein dürften. Mit der Auf- forcerung, auch die künftige Kommunalarbeit nach dem Gesichtspunkte des Gemeinwohls zu unterstützen, schloß der Redner seine etwa 1> »stündigen Ausführungen.
keine Aussprache.
Sämtliche drei Vorträge wurden mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Obwohl Gelegenheit zu freier Aussprache geboten war, begehrte niemand das Wort, so daß Schulrat Fischer alsbald ein kurzes Schlußwort sprechen konnte, in dem er namentlich die große Partei der R i ch t w ä h l e r dringend zur Stimmabgabe aufforderte, da für die bevorstehende Wahl mehr denn je der Stimmentscheid sämtlicher Bürger erforderlich sei.
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12.15: Schallplattenkonzert: Instrumental-Soli. 15.15 bis 15.45: „Berusslaufbahnen im Metallgewerbe". Vortrag von Berufsberater Burkhardt vorn Arbeitsamt Frankfurt a. M. — Für Kinder vom 12. Jahre ab. 16: Rach Stuttgart: Opern- Unterhaltuiigskonzert auf Schallplatten. 17: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.30: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 18.50: Filmwochenschau. 19: Schachstunde. 19.30: Querschnitte durch die europäische Musik seit Wo'art. 2. Abend: 1828 bis 1835. 21: Aus dem
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Wirlschast.
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Laut „Wirtschaft und Statistik" stieg die deutsche Stromerzeugung feit dem Jahre 1925 von 20,3 auf 27,9 Milliarden Kilowattstunden, d. h. um rund 40 v. H. Im Jahre 1929 ist bisher eine weiter« starke Steigerung zu verzeichnen. Nach der amtlichen Monatsstatistik, die 122 Werke mit rund 50 v.H. dec deutschen Gesamtstromerzeugung umfaßt, mar die Stromerzeugung von Januar bis Juli 1929 um 18 o. Sy höher als in der gleichen Zeit des Vorjahres. Bei gleicher Fortentwicklung dürfte somit die Erzeugung von elektrischer Energie im Jahre 1929 auf 32 Milliarden Kilowattstunden steigen.
Während die in Deutschland insgesamt erzeugte elektrische Energie in früheren Jahren überwiegend (1925 bis 1927 zu 51 v.H.) in den Eigenanlagen der Selbstversorger gewonnen wurde, entfiel im Jahre 1928 zum erstenmal der größere Teil der
heute ebenfalls bescheiden. SHrfcn trafen bet* einzelt noch etwas hervor und blieben gut behauptet. Deutsche Anleihen leicht gebrückt. Schutzgebiete etwas gebessert. 3m Verlaufe verstärkten sich die Hossnungen auf eine Diskontsenkung in London und die Tendenz besserte sich allgemein. Es traten Erholungen bis zu 3Proze.it ein. Als aber ein unveränderter Satz gemeldet wurde, hat erneut ein kleiner Rückschlag ein, doch blieben Gewinne bis zu 2,5 Prozent im Verlaufe erhalten. Das Geschäft blieb vereinzelt etwas reger. Am Geldmarkt war TageSgeld mit 6,5 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4 1825, gegen Pfund 20,393, London gegen Kabel 4,8770, gegen Paris 123,84, gegen Mailand 93,15, gegen Madrid 34,75, gegen Holland 12,08.
Berliner Börse
Berlin, 14. Noo. Im allgemeinen ist auch heute tcotz der weiteren empfindlichen Kursrückgänge in Reuyork, wo, obwohl die Banken stark intervenierten, neue Tieskurs« erreicht worden sind, eine be- merkenswerte Widerstandsfähigkeit an der Berliner Börse zu beobachten. Bei der anhaltenden Geschäfts- stille und Orderlosigkeit mußten natürlich die Kurse zivangsläusig etwas zurückgehen; die Verluste betrugen aber selbst bei den Hauptspekulationswerten selten mehr als 3 v.H. Schwach lagen nur die so- i genannten internationalen Werte, in denen wieder das Ausland Abgeber war. Svenska verloren 16 Mark, Chadeaktien 12 Mark und Reichsbank 8,5 v. H. Polyphon waren mit einem 4prozentigen Verlust relativ gut behauptet. Die gestem vorgenommene Ermäßigung des belgischen Diskontsatzes auf 4,5 v. H. wird überschattet durch Hoffnungen auf erneute Londoner und Reuyorker Diskontermäßi- gungen. Die Ansichten hierüber sind selbst in Fachkreisen geteilt, man betont aber immer, daß di» Bank von England sich momentan in keiner Zwangslage besände, sondern daß eine Diskontermäßigung lediglich den guten Willen zeigen würde, die inter- nationaten Geldmarktverhältnisse zu erleichtern. Ueberraschend kam der Abschluß der Baden-Badener Verhandlungen über die Internationale Zahlungsbank. In regulären Zeiten hätte die Börse hieraus sicherlich eine Anregung bekommen können. Der Der-
I laus war dann in der Tat auch, auf Deckungen, «her freundlicher. Die schwache Veranlagung des Reichs- bankmarktes ließ aber auf die Dauer keine freundlichere Stimmung aufkommen. Deutsche Anleihen nachgebend. Ausländer geteilt, meist aber wenig ver- ändert. Pfandbriefe bei kleinstem Geschäft eher schwächer. Geld blieb auch heute in den Sätzen unverändert, doch trat in sich eine kleine Versteifung ein. Auch im weiteren Verlaufe blieb die Kursbewegung uneinheitlich ziemlich nervös und die Spekulation in Erwartung der Londoner Diskontmeldungen zurückhaltend.
fierte die /Tätigkeit einzelner Baugenossenschaften, deren^Mitglieder zum Teil das Vorhanden- ein der Wohnungsnot bestritten, aber doch die Gewährung weitgehender Mittel hierfür von der Stadt verlangten. Der Redner sprach dann weiter von einer in der Presse angebeuteten Erhöhung der Mieten um 20 Proz. und wies auf die ungeheure Auswirkung einer solchen Erhöhung hin. Er bedauerte, daß der Mieterschaft die erforderliche Geschlossenheit fehle und forderte, am Wahltage nur solche Parteien zu wählen, welche dem Mieterschutz günstig gesinnt sind.
Die Aussprache.
In der eingehenden Aussprache verteidigte Studienrat Dr. Heusei die Stellungnahme der Volksrechtspartei bei den diesjährigen Wahlen. Rentner Reiber ergänzte diese Ausführungen und wies daraus hin, daß besondere Mittel für eine höhere Aufwertung der Stadtanleihen nicht erforderlich seien, es würden zunächst nur die Zinsen verlangt. Bei Zahlung einer höheren Aufwertung durch die Sta^t Gießen wäre das Vertrauen der Rentner nicht so erschüttert worden. Seine Partei habe aber auch Interesse an der Mitarbeit in der Rentnerfürsorge. Herr W o h l m u t h übte Kritik an der Einstellung einzelner Stadtratsmitglieder bei der Vergebung städtischer Arbeiten. Er wendet sich gegen die Be- hauptung, daß der Hausbesih besonders rentabel sei. Weiter steht er auf dem Standpunkt, daß die Stadtratsmitglieder bei der Vergebung städtischer Arbeiten nicht berücksichtigt werden dürsten. Ein dahingehender Antrag sei kürzlich in einer Hausbesiherversammlung gestellt, aber mit großer Entrüstung abgelehnt worden. Jedes Stadtratsmitglied müsse auch den Schein meiden, daß es eigene Interessen vertrete.
In seinem Schlußwort ging der Referent auf die Ausführungen der einzelnen Diskussionsredner ein. Er wies weiter daraus hin, daß die Wohnungsnot manchen Kriegsbeschädigten zwinge, seine Rente zu verpfänden; es müsse alles getan werden, um das Wohnungselend zu lindern. Zum Schluß streifte der Redner noch die städtische Finanzpolitik, gegen die nichts eingewendet werden könne, und wies auf die Schwierigkeit der Arbeit im Stadtparlament hin.
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Tänilche Noten . ......
Englische Noten . ..... Franzöiische Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten........
Norwegische Noten Deutsch.Oesterreich, ä 100 Gdjilling Rumänische Noten.......
Schwedische Noten Schwerer Noten . Eoanlstlie Noten ..... L'chechojlowakische Noten. . . . . Ungarische Noten
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296
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—
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159
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Gelb
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4.16/
4,187
58,23
58,47
111,63
112,07
20,342
20,422
16.42
16,48
168,31
168.99
21,835
21,915
111,58
112,02
58,58
58,82
2,475
2,495
111,93
112,37
80,94
81,26
58,55
58,79
12,33
12,39
72,81
73,11
13. Novembet
14. November
Amtliche ®elc
IZorifrunn Bries
Amtliche Gelb
Kotierung Brie,
'Jlmft.-'Jiott
168,65
168.99
168,65
168,99
Buen.-Aireö
1,721
1.725
1,718
1,722
Brn-'Nnim
53,45
58,57
58,42
58,54
Chrislicuiia
111,91
112.13
111,90
112,12
Qop:nbagcn
111,95
112,17
111.93
112,15
Stockholm
112,26
112,48
112.24
112.46
HcllingforS
10,50
10,52
10.499
10,519
Italien . .
21,88
21,92
21,865
21,905
London. . .
20,375
20.415
20,371
20,411
■Jieunort . .
4,1780
4,1860
4,1775
4,1855
Paris...
16,45
16,49
16,445
16,485
Schwei; . .
80.965
81,125
30,97
81,13
Spanien .
58,61
58,73
58,41
58,53
Japan . .
2.036
2,040
2,036
2,040
-Hio de Jan
0.491
0.493
0.491
0,493
Wien in D-
Ceft- obgefi
58,73
58,85
58,73
58,85
Prag . . •
12.379
12,399
12,375
12,395
Belgrad .
7.390
7,404
7,390
7,404
Vudapest.
73,01
73.15
73,01
73,15
Bulaarien
3,012
3.018
1,017
3,023
Viffabon -
18,80
18,84
18.80
18,84
Tanzig ■ ■
81,47
81,63
81,43
81,59
Konstantin.
1,973
1.977
1,975
1,979
Athen. .
5,425
5,435
5,425
5,435
Konaba .
4,096
4,104
4,086
4,094
llnuiuat) .
4,066
4,074
4,046
4,054
Latro - .
20,885
20,935
20,89
1 20.93


