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'Zum Schluß Wirt» gesagt, man vertraue daraus, daß diese Maßnahmen „überall mit dem nötigen sozialen Verständnis und Entgegenkommen gegenüber dem Personal" durchgeführt werden.
Daten für Donnerstag, 15. August.
Sonnenaufgang 4.45 Uhr. Sonnenuntergang 19.23 Uhr. — Mondaufgang 17.03 Uhr. Monduntergang 23.59 Uhr. . _ . . _
1740: der Dichter Matthias Claudius in Reinfeld geboren, — 1769: Napoleon I. in Maccio geboren; — 1771: der englische Dichter Sir Walter Scott in Edinburg geboren.
Bornotizen.
— Tagcskalender fürMittwoch. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Ihr dunkler Punkt und „Die Todeskurvc".
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. abends von drei zu drei Stunden wahlweise und kostenlos V4 Liter 5taffec oder Tee, kalt oder warm, mit oder ohne Milch und Zucker, oder eine Flasche Mineralwasser, Brausewasser oder Limonade erhalten können. Für das auf Fahrt befindliche Zugpersonal kann inbezug auf Mengen und Zeitabschnitte von der Norm abge- wichen werden. Im Winter-gibt es^wahlweise außer Kaffee oder Tee Fleischbrühe oder einen Teller dicke Suppe. Voraussetzung: —IO Celsius oder naßkalte Witterung. Kostenlose Abgabe von Speisen: Bei Überschreitung der planmäßigen Arbeitszeit um mmMtend drei Stunden oder außergewöhnliche Kalte von über — 20 Grad Celsius oder bei besonders anstrengenden Wiederherstcllungsarbeiten an unfahrbaren Strecken und bei außergewöhnlicher Dienstleistung infolge von Unfällen. Schneeverwehungen. Hochwasser und anderen Betriebsstörungen: cm einfaches. warmes Essen oder belegte Brote, dazu Getränke wie oben. Die Abgabe erfolgt von wer zu vier Stunden einer ununterbrochenen Tätigkeit. _________________-
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3 mit allen Methoden efondere auch mit der.
•• Sitzung des Provinzialausfchus- s e s. Am Sanistog, 17. d. M„ vormittags 8.30 Ahr, findet int Sitzungssaal des Negierung^- gebäudcs zu Gießen, Landgraf-Philivp-Pwtz 3, eine öffentliche Sitzung des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Antrag der Gemeinde Bildet gegen Margarete Springer Wwe. und Miterben auf Enteignung von Straßengelände ui der Ha- nauer Straße zu Dilbel. (8.30 Uhr.) 2. Beschwerde der Hauptverwaltung des Landgrafen von Hessen in Philippsruhe bei Hanau a. M. gegen die Entscheidung des Dezirkswohnungskom- missars beim Kreisamt Friedberg vom 11. 2. 1929 U>eqen Enteignung von Baugelände zugunsten der Gemeinde Rieder-Eschbach. (9 Uhr.) 3. Gesuch des Anton Oligmüller zu Bad-Rauheim um Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft mit Dranntweinausschank im Hause Höhenweg Ar. 1. (9.30 Uhr.) 4. Antrag des Kreisamts Friedberg auf Untersagung des Gewerbebetriebs des Reinhard Kröll zu Friedberg als Rechtsberater. (9.30 Uhr.) 5. Berufung der Gemeinde Aulendiebach gegen das Urteil des Kreisausschusfes des Kreises Büdingen vom 23. Februar 1929 in Sachen: Ortsbürgernuhen des Heinrich Reun in Aulendiebach. (10 Uhr.)
*» Die hessischen Turnfahrer in Am 31. Juli haben, wie man sich er-
werden.
"Dorn Hessischen Verband evange- lischer Männervereine. In Bmgen fand am letzten Somrtag die 6. Jahrestagung des Hessischen Berbandes evangelischer Männervereine statt. Die Tagung wurde mit einem Festgottesdienst eingeleitet. An eine Wanderung am Vormittag auf den Rochusberg schloß sich -am Rach- mittag die Hauptversammlung an, in der nach einer kurzen Begrüßungsansprache durch Ministerialrat Urstadt Arbeiterselretär Springer ein Referat hielt über die Rot des deutschen Volkes und seine soziale Entwicklung. Pflicht der evangelischen Männerwelt sei es, an der sozialen
schen Ortschaften W Mst besucht war. ®er JW- qotteßbienn fand nachmittags um 2 Uhr statt. Die Festpredigt hielt Pfarrer Danner t (Reis- kirchen) über Ioh.4: „Der Geist ist e8. ter ba lebendig macht". Der Frauenchor unb her Rvt- chenchor verschönten den Festgott^dienst durch den Vortrag zweier Lieder. Die Rachversamm- lung fand um 16 Uhr statt. Rach der Begrüßung der Fest leilnehmer durch den Ortsgeistlichen, Pfarrer Schneider, hielt Missionar Bahr (Groh-Rechtenbach) die Festansprache über Maty. 9. 36 bis 37. Der Redner sprach von der großen Bedeutung der Mission und wies daraus bin, daß sowohl die Zahl der Missionare als auch die Aufwendungen für die Mission noch gering seien. Pfarrer D a n n e r t (Reiskirchen) erstattete Bericht über die Arbeit der Mission auf den Inseln Rias und Sumatra, wo er lange Zeck als Missionar tätig gewesen ist. Zur ^rschöne- rung des Festes trugen bei der Gemischte Ehor der hiesigen Evangelischen Gemeinschast unter Leitung von Albert Kuhl (Hörnsheim) und der hiesige Pvsaunenchor unter Leitung von Karl Doller (Lang-Göns). Die am Schlüsse des Festes erhobene Kollekte war für die Rhei- nische Mission bestimmt. Die Spenden für die in
I der Gemeinde aufgestellten Missions-Opferbüchsen betrugen übet 300 Mark.
Kirche und Schule.
42. Landesoersammlung der Evangelischen Bundes, Hauptverein Hessen.
Gleichheit und Gerechtigkeit mitzuarbeiten, auch wenn die soziale Frage niemals zur Zufriedenheit aller gelöst werden könne.
•• Bon der Kriegsgräberfürsorge. Dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der in den letzten Jahren ein gutes Stück m feiner Arbeit vorwärtsgekommen ist und bereits 55 der großen Sammelfriedhöfe in Frankreich würdig ausgestaltet, ist es nunmehr gelungen, von der französischen Regierung auch die Genehmigung zum Ausbau der gemischten Friedhöfe zu erhalten. Unter „gemischten Friedhöfen sind diejenigen Fricdhossanlagen zu verstehen, auf denen Angehörige verschiedener Rationen, aber je in einem besonderen Teil, bestattet sind. Rachdcm die Vorschläge des Volksbundes von der französischen Regierung uneingeschränkt angeiwm- men sind, sollen die Arbeiten auf einigen dieser Friedhöfe möglichst noch im Laufe dieses Sommers ausgenommen werden. Da aber die Weiter- sühtung der Arbeiten auf den übrigen Friedhöfen — nicht nur in Frankreich — den Vvlks- bunö sehr stark belastet, muß er sich noch mehr als bisher auf die Mitarbeit aller Kreise des deutschen Volkes stützen können.
•• Die Kamille blüht. Eine der allerbesten Heilvflanzen unserer heimischen Flora ist die Kamille, die jetzt in Blüte steht. Sie ist em ausgezeichnetes und bewährtes Mittel bei Krämpfen, rheumatischen Schmerzen und Erkaltungen sie wirkt außerdem als schweißtreiben^s Mittel und fördert den Heilungsprozeß bei eitrigen Wunden. Die Kamille muh in der Blütezeit gepflückt werden. Sie wird dann an einem luftigen, trockenen aber schattigen Platz getrocknet. Heilkräuter darf man niemals an der ^vnne trocknen, weil mit dem Entströmen des Duftes viel von ihrer Heilkraft verlorengeht.
»♦ Lieberholen in der Kurve ist verboten! Ein aus Frankfurt a. M. stammender Autoschlosser wollte mit seinem Wagen in einer gefährlichen Kurve vor Eberstadt einen anderen Wagen überholen. Dabei stieß er mit einem Motorradfahrer aus Worms zusammen. Da beide sofort stark obbremsten, erlitt der Motorradfahrer nur leichte Derletzunngen, der Frankfurter Automobilist erhielt vom Darmstädter Schöffengericht eine Geldstrafe von 200 Mark, wozu noch Scha-
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Der Hessische Hauptverein de Evangelischen Bundes war zu ferner 4 2. LandeSverfammlung vom 10. bis 12. August in dem idyllisch gelegenen Beerfelden i. O. versammelt.
Den Auftakt bildete eine Versammlung o: neu entstandenen Evangelischen Deamtenverein unter Leitung von Professor Wentzel, Darm stadt, die die Satzung und Richtlinien festlegte. Am Vorabend sprach Pfarrer Berger, Darm stadt über das Thema: „Warum brauchen wn gerade heute einen Gvangelifchen Bund?" Al Lehre aus den mancherlei Demütigungen, die d> evangelische Kirche und der Protestantismus v letzter Zeit erfahren haben, sind neue Wege zu Geltendmachung des politischen Einflusses dc Protestantismus zu begehen, auf denen dem Bu, zu folgen, der Redner alle Gvangelifchen av forderte. Der Festsonntag brachte in und u Beerfelden Festgottesdienste. In Beerfelden pi digte Pfarrer Weber, Langen. Am Rachmit! bewegte sich ein Festzug von weit über K Teilnehmern durch die Straßen unter Dora, tragung der Kirchenfahne.
An der Volksversammlung auf dem Markig 1 beteiligte sich u. a. Se. Erlaucht der Gi Konrad zu Erbach-Erbach. Rach der B grühungsansprache des neuen Superintendentc.! von Starkenburg, Dr. Müller, Darmstadt, und des Direktors des Evangelischen Bundes D. gab renhorst, Berlin, hielt der Vorsitzende, Pfarrer Berck, Roßdorf, einen Vortrag über: „Protestanten einst — Protestanten heute." Mit dem gemeinfamen Gesang des Lutherliedes schloß die machtvolle Kundgebung.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
L. S. in R. Rach dem vorläufigen Finanzausglr werden 75 v. f). der Einkommen- und Körperfchof. steuern vom Reich an Länder und Gemeinden üdc wiesen: der Anteil der einzelnen Gemeinden richt sich jeweils nach dem örtlichen Steueraufkom-: und wird nach dem zur Zeit geltenden Verteilu schlüssel errechnet.
Berliner Börse.
Aus der provinzialhaupistadi.
Gießen, den 14. August 1929.
Hilfsbereitschaft.
Neulich beobachtete ich einen kleinen Vorfall, der mir wieder einmal zeigte, daß die Hilfsbereitschaft doch noch vorhanden ist. Sie mag ja selten aufblühen und von dem Unkraut der äleberheblichkeit, der Geschäftigkeit, der Wichckg- tucrci überwuchert werden, aber zuweilen kommt doch so etwas wie ein schüchternes Blümchen wr Gefälligkeit und Hilfsbereitschaft ans Tageslicht.
2n der belebten Straße, an einer gefährlichen Straßenkreuzung, steht ein Derkehrsbeamter. Gr hat reichlich zu tun, muß scharf Umschau halten und nock) schärfer seine Anweisungen geben. Eine kleine Unsicherheit, ein geringes Versehen, und es kann sein, daß man ihm die Schuld an einem Unfall zuschiebt. Ruhig, gelassen steht er auf seinem Posten, und seine Miene ist zwar ernst, aber doch freundlich. Man hat beim ersten Blick das Gefühl: hier ist ein Beamter, der nicht rur Beamter, nicht nur Uniform und schnurriger Besehlston ist, sondern ein ganzer Kerl, der aenau weiß, daß zwar Ordnung sein muß und Pflichterfüllung, daß aber der Mensch höher steht als eine starre Defehlsanweisung.
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Ein Straßenbahnwagen bimmelt vorüber. Dicht beseht. Fast überfüllt. Da fällt ein Stock vom Wagen. Die Haltestelle ist in der Rahe. Der Wagen hält, ein Kriegsbeschädigter klettert muh- sam vom Trittbrett. Ein Deinschaden hindert ihn, den Wagen rasch zu verlassen, und der Straßenbahnschaffner ist ihm behiglich- Mer der Stock! Er liegt an die zwanzig Meter von der Haltestelle entfernt. Der Derkehrsschutzmann sieht es, blickt sich um, ob eine Anweisung Jur den Fährverkehr notwendig ist. Rein. Eben sind die Straßen frei, kein Wagen zu sehen. Da verlaßt er für einen Augenblick seinen Posten, holt den Stock und bringt ibn dem Kriegsbeschädigten hm. Ein freundlicher Austausch zweier Menschen, dl« einander fremd waren und durch diese kleine Hilfsbereitschaft einander nähergekommen smv. blicken'wä^ nicht^mehrOmi^diesen kleinen Dienst 1 Amerika. 31. Juli haben, hpnf'n und der andere wird ihn auch ver- innert, der zweite Gauvertreter des Gaues Hes aussen Aber eben in dieser Stimde war die sen der DT., Buchdruckereibesitzer und Redakteur mn-innc Tat der Hilfsbereitschaft doch von De- Schneider (Butzbach), und der erste Sieger LeuL ^nd nicht nur in di^esem Augenblick, vom Deutschen Turnfest in Köln, der Turner £Vt grundsätzliche Bedeutung. Es ließe sich Karl Reutqr von Gießen eine Reise nach manches in unfern Dasein viel angenehmer ge- Amerika angetreten. Gestern abend lie, mm halten wenn man ein wenig mehr nach dem I bei der Redaktion des „Gießener Anzeig^r^ r ^6ÄUV6Cen ™6Crn' to° 68 m60,id>
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vorkommt, sich zu zeigen bemüht, daß er es Nicht ^^^oerusen F^edrichstrahe 28;
nötig hat dem ^tgege^ukomE. to'ir ^ren, an die Provinz Oberhessen
llAilde verkauft worden. Das Gebäude ist als Wohnung und unwirsch und ungefällig aus &cn Provinzialdirektor vorgesehen, dessen
herausschallt. - seitherige Wohnung in der Ostanlage umgebaut
für das Dienstpersonal werden soll: ein Teil der bisher noch anderwärts L^rs 9 untergebrachten Verwaltungszweige soll dann m
Der ^tercysvayn. das freiwerdende Gebäude einziehen.
DaS amtliche Rachrichtenblatt der Deutschen '* Geologisch . heimatkundlicher Reichsbahn-Gesellschaft „Die Reichsbahn Kursus. Ein geologisch-heimatkundlicher Ein veröffentlicht soeben eine Bekanntmachung über fur ^ubrer ^^r geoI.o9’'^eI} Sa^^=
die Gewlihrung von Getränken und Speisen bei gruppen der helmEundli^n ArbeitsgemeinschaN cnfieractobhnlid>er die Ausübung des Dienstes in der Provinz Oberhessen findet in der Zeit
- fflffiäSsS kem Hauptbetriebsrat angeordnet, daß Fsörke und findet statt im Geologischen In-
Sommer, sofern morgenö 10 älhr 23 Grad <> • oandesuniversität Gießen. Reben den
Celsius im Schatten sind das Dienstpersonal im ^it^^ Dim Gelände ist
Lokomotiv- und Zugbeg^tdienst im «AY Exkursion mit Autobus zum hohen Bogels-
unö De- berg und durch die Wetterau nach Gießen zuruck
10 Uhr früh 8 Zr und für den folgenden Tag ein Ausflug nach - - " r 'i Dad-Rauheim vorgesehen.
"ReuwahlenzurHessischenAerzte- kammer. Die Hessische Aerztekammer hat auf Grund der Wahlordnung vom 14. Februar 1924 die Wahl der Mitglieder und Ersatzmänner der Kammer angeordnet. Die Liste der im Kreise Gießen als stimmberechtigt anerkannten Aerzte liegt vom 15. bis 22. August auf der Registratur des Kreisamtes offen und kann dort eingesehen
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Lützellinden, 13. Aug. Im Anschluß an die im vorigen Jahre erfolgte Reueindek- k u n g der größeren Teilstrecke der Derbindungs- straße von hier nach Klein-Linden läßt die Kreisstraßenverwaltung gegenwärtig die restlich Strecke bis an die Straßenabzweigung nach Ackendorf (Lahn) mit einer neuen Schotterdecke versehen. Während der Dauer der Walzarbeiten, die von der Firma O h l in Limburg aus- geführt werden, ist die Straße für den ^irch- gangsverkehr ge'pcrrt. der über Allendor, (Lahnumgeleitet wird. In ihrer Fortsetzung auf hessischem Gebiete befindet sich die Straße m einem Zustand, der ebenfalls eine baldige Aenderung als wünschenswert erscheinen läßt.
Hochelheim, 12. Aug. Die hiesige Evangelische Kirchengemeinde feierte am gestrigen Sonntag ihr diesjähriges M i s s i o n s f e st, welches aus den umliegenden preußischen und hessi-
XX Rodheiin a. d. Bieber, 13. Aug. Die Bautätigkeit ist in diesem Jahre gering. Es sind bisher nur einige Erweiterungs- und Er- gänzungsbauten an Oekonomiegebäuden zur Ausführung gebracht worden. Die hiesige Turn- und Sportgemeinde erwarb auf der stillgelegten Grube „Roter Strauch" (Morgenstern) eine geräumige Halle, die einen großen Teil des Materials für eine Turnhalle abgeben soll. Passendes Baugelände konnte in der Feldbereinigung unweit der Straße nach Fellingshausen am vorderen Rüllscheid durch Austausch erworben werden. Eine Turnhalle ist für unseren großen Ort schon längst ein dringendes Bedürfnis ge-
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* Eine für Ga st Wirte wichtige Entscheidung. In einem Kasseler Lokal kam es zu einem Streitfall, der den Inhaber des Lokals vor das Schöffengericht brachte; das Gericyt verurteilte ihn zu 200 Mk. Geldstrafe, weil er ohne Grund, nur auf die Beschwerde einiger anderer Gäste hin einen Herrn und eine Dame aus der Tanzdiele des Hotels verwiesen hatte. Die Urteilsbegründung hebt hervor, daß ein Hotelbesitzer einen Gaftvertrag nicht ohne Grund abbrechen dürfe. Der Gast sei berechtigt, so lange im Lokal zu verweilen, bis er seine Zeche verzehrt habe. Das Hinausweisen ohne Grund sei eine schwere Ehrenkränkung, die zur Verurteilung durch das Gericht führen müsse. Die Gegenklage des Hotelbesitzers wegen Hausfriedensbruches wurde abgewiesen, weil der Gast ein Recht auf seinen Platz habe, bis er alles Besteckte konsumiert hat.
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Berlin, 14. Aug. (WTB. Funkspruch.) Im l)i.: tigen Frühverkehr sieht es entschieden fteundlichcr aus, und man glaubt auf Grund der vorliegenden Momente mit einer festeren Börse rechnen zu dürfen. Vorläufig ist der Odereingang bei den Banken aber noch sehr klein und das Geschäft so minimal, daß Kurse überhaupt noch nicht genannt werden. Ani Devisenmarkt meldet man London gegen Paris 123,99, London gegen Mailand 92,75, London gegen Spanien 33,06, London gegen Kabel 4,8475, London gegen Berlin 20,3575, Kabel gegen Berlin 4,1995.
Lprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.________________________________
Verantwortlich für Lokales: i. V. Dr. Thyriot.
(Etn Prachthinö! Ja,feit es mit
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un6 fcifcher MÜCh ernährt coivö
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