Ausgabe 
14.8.1929
 
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Mittwoch, 14- August 1929

179. Jahrgang

Nr. 189 Erstes Blatt

Lmrahme von Anzeigen für die lagesnummcr bis zum Nachmittag vorher.

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Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr.H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumfchein und für den Anzeigenteil Max Filter, fämttich in Gießen.

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Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

vruck ent Verlag: SrShl'lche Untoerfttitts-Bitd). uw» Stthtörnderei B. £ewgt in sichelt. Schristlettuw, uw» SeschSst^klle: Schwlftratz« 7.

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englischen Bergbau ausüben, sondern der Pol nifche Wettbewerb. Und hier sollte su

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kündet ist, und wenn die erforderlichen Gesetze deutschen Parlament erlassen worden sind.

auch von den Alliierten getragen werden. Es eröffnen sich innerhalb des Vonng- planes sehr große Möglichkeiten für einen sinan-

England wünscht ein inten nationales Kohlenabkommen.

Frankreichs Standpunkt in der Krage der Sachlieferungen.

Haag, 13. Aug. (WTB.) Der englische Han- delsminister Graham machte Pressevertretern Darlegungen über den britischen Standpunkt in der Sachlieferungsfrage. Dabei legte er beson- deren Nachdruck auf den Rückgang des

Die Rückgabe des Gaargebiets.

Sin deutsche- Memorandum für Briand. - Erörterung der Saarfrage im Haag.

In diesem Zusammenhang muh darauf . gewiesen werden, dah mit dem TZoungplan in der Frage der Desatzungskosten eine ganz neue Lage eintritt. Die bis zum 1.September zu zah­lenden Desahungskosten von insgesamt elf Millionen Mark monatlich, werden bekanntlich auf die Daweszahlungen abgerech­net, während die restlichen drei Millionen nicht verrechenbar sind. Der Doungplan läßt dagegen die Frage der Desatzungskosten offen und ver­langt, dah hierüber eine neue Verein­barung zwischen den Allierten und Deutschland getroffen werde. Deutschland wird seine An­sprüche, die nach deutscher Meinung bis zum 1. September unter di« Daweszahlungen fallen, anmelden. Rach diesem Datum hat Deutschland ein Interesse daran, dah die Desahungskosten

nen großen Einfluß auf die Gesamtheit der Volkswirtschaft ausüben können, so wird Loucheur bei seinen Verhandlungen zwar nicht so weit gehen, ihren völligen Wegfall zu­zugestehen, jedoch wird er gewisse Ein­schränkungen der vorgesehenen Regelung annehmen. Frankreich ist jutem bereit, auf d i e Möglichkeit der Wiederausfuhr der deutschen Lieferungen, von der es nie Gebrauch gemacht har, zu verzichten.

Zmbusch zumDorsihenden des Deutschen Gemerkschastsbundes gewählt.

Berlin, 13. Aug. (WB.) Der Dundesaus- schuh des Deutschen Gewerkschaftsbundes (christ- llche Gewerkschaften) trat heute zu einer Sitzung zusammen, die bedingt war durch den Wunsch des Reichsverkehrsministers Dr. Stegerwald, seinen Vorsitz wegen seines Eintritts in das Reichskobinett niederzulegen. Der stellvertretende Vorsitzende Bechlh gab in warmen Worten dem Bedauern des gesamten Dundesausschusses Ausdruck, dah Dr. Stegerwald von der Leitung des von ihm begründeten und bisher so erfolgreich geleiteten Deutschen Gewerkschaftsbun­des zurücktritt. ZumR ach folger Stegerwalds wurde einstimmig der Vorsitzende des Gewerk­vereins christlicher Bergarbeiter, Heinrich 3m» busch, M. d. R., gewählt. Imbusch entwickelte in kurzen Zügen die Ziele seiner Amtsführung. Der Ausschuh beschloh, am 3. und 4. Rovember 1929 eine größere Tagung in Essen abzuhalten.

Plane» voll st re ckb ar werden, d. h. wenn er von den alliierten Staaten ratifiziert und

^Di^^deutsche Kohlenausfuhr kann sich ohnedies nur schwer gegenüber dem polnisch-englischen Wettbewerb behaupten, was- ,u a. baraus hervor- geht, daß sie im ersten Halbiahr 1929 unter Be­rücksichtigung der Einfuhr ungünstiger g schnitten hat als in der gleichen Zeit des Dow- iahres. Richt die Zwangslieferungen Deuttch- lands sind es allein, die einen Druck auf den

englischen Kohleexports nach Ita­lien und mehreren anderen Ländern, den er auf die Konkurrenz der Reparations­kohle zurückführtc. Er gab dabei die aus den Kommissionsverhandlungen bekannten Ziffern und forderte Freiheit des Wettbewerbs für alle Rationen, der durch das unna­türliche Element der Sachlieferungen behindert sei. Gr erkannte jedoch an, dah es f ü r D e u t s ch- land schwierig sei, seinen ReparattonSver- pflichtungen ohne Sachlieferungen nachzukom­men. England sei bereit, in fairneß auf diese Rotwendigkeit Deutschlands Rücksicht zu neh­men, doch erscheine ihm der Zeitraum von zehn Iahren, der für den Ablauf des Sachlieferungssystems im TZoung-Plan vorge­sehen sei, zu lang. Der von der deutschen Delegation in dieser Frage eingenommene Stand­punkt Verde auf englischer Seite durchaus als korrekt und verständig empfunden, die britisch« Regierung werde sich mit dem Gedan­ken internationaler privater Ab­machungen nach Art der für verschiedene Industrien bereitzs bestehenden internationalen Kartelle außerhalb der Konferenzaufgaben oder nach deren Abschluß gern befassen.

Der französische Standpunkt zur Sachlieferungs­frage kommt in folgender Havasmeldung zum Ausdruck:

Was die Sachlieferungen betrifft, die nach dem Voung-Plan nur noch auf zehn Iahre unter jährlicher Verringerung ihres Hm» fanges vorgesehen sind und infolgedessen kei -

einen gewissen -^eu uu;,«.. umu-uu. alb ihres Hoheits-

aebietes verwenden können, ist wiederum nicht die Schuld Deutschlands. Es ist vielmehr eine unvermeidliche Folge des Tributsystems, das wegen der irrtümlichen Voraussetzung, daß im kapitalistischen Wirttchaftsprozeh auf absehbare Zeit vollswirtschaflliche Leistungen oh ne Ge­genleistungen möglich seien, nicht nur den Schuldner trifft, sondern auch die Gläubi­ge r. Cs ist nicht ohne Reiz, dah der englische Handelsminister sogar steckt hat, daß die deutschen Sachlieferungen unter Umstanden auch gegen die Meistbegünstigungsllmrsel verstoßen. Wir können ruhig hinzufügen dah das ganze Tributshstem gegen die wirtschaftliche Vernunft verstößt Wenn die Böller daraus nicht die Rutzanwendung ziehen, werden sie es doppelt und dreifach bezahlen müssen.

Sie haben sich alle davon überzeugt, daß die Saarbevölkerung restlos zu Deutsch­land hält und dah es für Frankreich nur eine schwere Blamage bedeuten würde, wenn es die Abstimmung zulassen wollte. Bleiben höchstens wirtschaftliche Argumente, mit denen Frankreich operiert, von denen es aller­dings einen sehr geschickten Gebrauch macht im Vertrauen darauf, dah die Zusammenhänge außer­halb Deutschlands doch nicht begriffen würden. Tlm so notwendiger ist es, dah von uns aus ein­mal in dieses Dunkel hineingeleuchtet wird.

Die Franzosen behaupten, dah die Saar sich spielend mit der Loslösung aus dem deutschen Zollgebiet und der Einordnung in die fran­zösische Wirtschaft abgefunden habe. Das ist eine bewußte Verfälschung der Tat­sache, sie verschweigen dabei, dah diese Ilm* schaltung nur möglich war durch das S a ar­abk o m m e n, das der saarländischen Industrie für ihre wichtigsten Produkte die zollfreie Einfuhr nach Deutschland gestattete. Dieses Abkommen bedeutete für Deutschland und vor allem für die Grenzbezirke ein schweres Opfer, das aber gebracht worden ist, um der Saarindustrie die sonst unvermeidlich« Kata­strophe zu ersparen. Wären wir damals brutal gewesen, dann würden wir dieses Saarabkom­men nicht abgeschlossen haben, dann wäre in wenigen Monaten schon der ganze Unfug der Versailler Bestimmungen aller Welt offenbar geworden. Um so leichter aber wird sich die Rückgabe des Saargebiets vollziehen. Wobei wir gern bereit sind, den Franzosen entgegen» zukommen und durch Uebergangsbestimmungen der französischen Industrie wenigstens für eine Reihe von Iahren noch das Absatzgebiet an der Saar offen zu halten, zumal aus der engen Verbindung heraus, die ja schon vor dem Kriege zwischen der saarländischen Kohle und den loth­ringischen Erzen bestand. Heber all das läßt sich reden, sobald einmal die grundsätzliche Einigung erfolgt ist, dah die Heimkehr des Saor- gebiets zu Deutschland sofort zu erfolgen hat.

Berlin. 13. Aug. (Priv.-Tel.) Dr. Strese- mann hat gestern dem französischen Außenmini­ster ein Memorandum überreicht, in dem die ein­zelnen Fragen der Rückgliederung des Saargebietes behandelt sind. Es dürfte, wie wir erfahren, schon in diesen Tagen zum Gegenstand offizieller Besprechungen werden. Ob die Konferenz im Haag allerdings schon die Lösung dieser Frage bringen wird, muh dahin­gestellt bleiben. Man nimmt an, dah Dr. Strese- rnann und Briand nur beschließen werden, die Saarfrage sei sofort zu lösen, wobei Dr. Stresernann noch darauf dringen dürste, den Ver­merk einzufügen, ohne besondere Kom­pensationen. Schließlich wird wahrscheinlich auch noch vereinbart werden, daß die Rückgliede­rung sofort nach der Erledigung dieser Bespre­chungen, die ebenfalls ohne Verzug einzuleiten sind, durchzuführen ist. Das Wie der Durch­führung bliebe dann also lediglich offen.

Die deutsche Regierung hat bei ihrer Forde­rung nach Rückgabe des Saargebiets formell einen ziemlich schwierigen Stand. Im Versailler Vertrag ist für das besetzte Gebiet eine vorzeitige Räumung bei Erfüllung der alli­ierten Forderungen vorgesehen, für das Saar­gebiet ist dagegen die Rückgabe auf das Iahr 1935 festgesetzt. Allerdings eigentlich nur dem Buchstaben nach. Frankreich hat seine Ansprüche auf die Verwaltung des Saargebiets mit der Forderung durchgeseht, daß es Ersah haben müsse für Die im Kriegsgebiet zerstör- ten Gruben. Sie sind längst neu aus- gebaut, besser als sie jemals im Frieden waren. Der eigentliche Anlaß für die Wegnahme ist damit hinfällig geworden. Auch die poli- ttschen Ambittonen, die Frankreich 1918 zweifellos auf die Saar gehabt hat, sind in nichts zer­flossen. Die Hoffnung, dah die Volksabstimmung, die am Ende dieser Zeit stehen sollt«, «ine Mehr­heit oder auch nur eine beachtenswert« Minder­heit für Frankreich ergeben würde, besteht selbst bei den Ultranahonaliften in Paris nicht mehr.

I -vtLUUUU uudumvui J w-. f Vf I r; X 11 u, e Wettbewerb. llnd hier sollte sich England selbst an die Brust schlagen, denn es ist nicht ganz so unbeteiligt Daran,, Day die Polen in Ostoberschlesien einen unerhörten Raubbau treiben können. Dah die Englanver

ziellen Ausgleich, unD die Summen, die als Ent­gelt für Die Schädigungen währenD der Besatzung gefordert werden, sind sehr beträchtlich, werden jedoch bisher noch nicht brfanntgegeben. Es handelt sich um die Schädigung und Wieder- instandsehung von öffentlichen Gebäuden. Hau­sern. Schulen usw. Don englischer und französi­scher Seit« wird erflärt, Deutschland gewinne durch die vorzeitige Räumung der dritten Zone grohe Vorteil« und löime daher auf seine For­derungen aus den BesahungSschäden verzich­ten, eine Auffassung, di« auf deutscher Sette in keiner Weise geteilt werden kann.

England drängt auf beschleunigte Räumung.

Die britischen Truppen

sotten bis Weihnachten zu Hause sein.

Haag, 14. Aug. (Reuter. Funkspruch.) sten Samstag wird Dr. Stresernann wissen, an welchem Datum der letzte französische Soldat das Rheinland verlassen haben wird, voraus­gesetzt, dah die Haager Konferenz ein endgültiges Ergebnis erreicht. Dieses Versprechen hat gestern

Oie Gachlieferungen. I Fortschritte in den Räumungsverhandlungen, tteferungen auf^uräumen^ weil si^vor allem von Das Ergebnis der privaten Besprechungen der Außenminister. - Roch keine Rennung des empfunden wurden, tatsächlich ist England Endtermins. Briand fordert erst Znkrasttreten des Houng-Plans.

auch der einzigste Gläubiger, der von der Der-

L9aa9^ sich rechtz^tig durch den Recovery-Akt schadlos wie vorgesehen, eine etwa zweistündige Besprechung *u halten. Run sind die Sachlieferungen als zwischen den Reichsministern Dr. Strcfemann solch« zwar erst durch den Dawesplan eingerichtet und Dr. Wirth und Henderson, Hymans worden, allein sie sind nur eine Fortset- und Briand stattgefunden. Sie hatte zum Gegen- zung der sogenanntenWiedergut- stand: 1. die Frage der Endtermins der m a ch u n g e n", die der Versailler Vertrag Räumung, also des letzten Tages, bis zu dem Deutschland aufgezwungen hat. Zu: diesen. Wie- Besahungssoldaf im Rheintcmde steht, und

Äm±n8^r69ft^ 2.6k 6tle5gung der fin«n3ieUen Stagen,

(beferung Der* duschen Handelsflotte, an der die mit der Räumung Zusammenhängen. Dieser Gnaland sich den Löwenanteil gesichert hatte, zweite Punkt war von der Gegenseite aufgeworfen Sollte Deutschland die Daweslast überhaupt tra- worden. Das wichttgste (Ergebnis der Aussprache gen können, so muhte ein Teil der Last in Form dürfte der Verzicht auf die ursprünglich oor- von Sachlieferungen abgegolten werden. 5>er gjc()Cnc Einsetzung eine» oder mehrerer militärischer Dawesausschuh ging von der DorausseMng aus un6 finanzieller Sachverständigenaus- ^6 fnnnfo die indessen schüsse zur Räumungsfrage fein und die Zusage

^4 cbenfo^enig befafj. wie e« fk fct Be|a|)ungSmä<M£ innerhalb eine» fe«t turjen 1929 befiftt Soweit Deutschland während der Zeitraumes, also ,ebenfalls noch im Laufe dieser fünf DaweSjahre aus eigener Äraf t bezahlt Woche, den En d t e t m i n zu nennen, zu dem die hat, ist es nur in Form von Sach lief e- Räumung nach ihrer Auffassung vollzogen sein soll, ru'naen geschehen, während der übrige Teil Da» Wesentliche dieser liebereintunft war, daß des Tributs durch Auslandkredite auf- man ^ber den Punkt hinausgekommen ist, wo mit gebracht werden muhte. bio aurlegungssähigen Formulierungen wieRäumung

Auch müllen^^Nicht mit aller ^eunigung oderinnerhalb der für-

^Anfang an d-r^ Tribut beträchtlich herab- zest möglichen Friste operiert werten kann. Ob der gefetzt werden sollte. Rach dem Schema, das Der Termin selbst, ter datumsmaßlg genannt Doungplan aufgestellt hat. beginnen die Sach- werten soll, und zwar namentlich von fetten Frank- liefcrungen im ersten Iahre in einer^ von reich», da die englischen Absichten in dieser Re- 750 Millionen Mark. Sie sollen Dann Iahr für Setzung bereit» bekannt sind, und die belgischen, Iahr um 50 Millionen Mark herabgesetzt wer- Vernehmen nach, nicht sehr wett davon ab-

den, um nach zehn 2ah«m, also 1940. gaj« 3^ ^<j)en, h e f r i e d i ge u d ist, steht jedoch vorläufig Sarin, dah not nl* U Eben«, ist barauf

ter deutsche Hersteller Die Waren an Die Glau- legen, daß ter französische Standpunkt, die 2t b -

biger lieferte, um auf dem llmweg über den hängigkeit einer Regelung ter Raumungssrage

Generalagenten bezahlt zu werden. Dah die von der Annahme des Poung-Planes

Gläubiger sehr unterschiedliche Waren abhängig zu machen, durchaus unverändert auf Sachlieferungskonto bezogen haben, trifft besteht. Immerhin ist einstweilen ter Vorteil et- aber es ist nicht Sache D eu ts ch lands ^h diese Angelegenheit ter Verschleppung

N auszuhalten, da esden Trwut^ ynb er|d)n)erung ^ch Ausschüsse entzogen wird.

Wahnsinn überhaupt mcht ^^bracht Die mit ter Rheinlandräumung zusammenhan-

rungskonto für 38^Mil^ Mark ausgeführt wor- gente finanzielle Frage Hal eine deutsche Seite Den so dah sich für das ganze Iahr ein etwas und eine solche ter Gläubigermachte. Auf deutscher höherer Betrag als 7 50 Millionen seife stehen die bekannten, zu einer sehr beträchl- Mart ergeben Dürfte. Das stimmt mit Der jjchen Summe angelaufenen Zahlungs - und Annahme des Boungplanes üterein, der für Das Enlfchädigungsforderungen aus Lei- erste Iahr Sachlieferungen in Hohe: von 750 Jiiui. f( für die B e s a h u n g s t r u p p e n,

Mark vorsieht Da auch Den Boung I T üon Räumung der ersten Zone

Sgüttig"e SXmfinVS heräihren. E» scheint, daß man den deutschen Der- fanD fließt' oder nicht. Deutschland kann nicht tretern nahelegen wird, für diese Ansprüche eine auf die Sachlieferungen verzichten, weil sie die entgegenkommende Geste zu machen, einzige Möglichkeit bieten, die Tnbutlast einem Bericht des Haager Korrespondenten ter tragfähig zu machen. Mgence hava» übet die heutigen Verhandlungen sind

Der Groll Englands gegen die Sachlleferun- französische Auffassung he­gen richtet sich in der Hauptsache gegen (eudttenten Stellen zu entnehmen: Die Außen-

Ausfuhr der deutschen Re parat i minif(cT haben sich Darüber unterhalten, welche

ton« °T«kagu g e fH m m L Lr ®eutfd>Iant> Seit die Zueück,iehung der aUiinlen Truppen Die Auflage machte, an Frankreich, Italien und aus der Koblenzer Zone, deren Absetzung Belgien rund 22 Millionen Tonnen Kohlen zu normalerweise im Januar 1930 ablauft, in Anspruch liefern Gewiß war Diese Lieferung befristet, ncfjmen würde. Diese Räumung werte etwa ebenso ober die Drei Länder haben die Lieferung für so ( c ^etn, wie die ter Kölner Zone. Dagegen vorteilhaft angesehen, daß sie sie heute noch fürdieRäumungderMainzerZone

auf Sachleistungskonto beziehen. Es sind^nnner längere Frist ersordetlich sein, da sie stärker

noch brträ<6tli*e mengen tom m °r^n H-w- eine ^t-z. se^und du diese Truppen end-

&Ätc Don 111 Millionen Mur! be- gültig in ihre llrIprung,ISnder ;u^ckge1<I)>«t wer- Aoaen- im vorigen Iahre 10,2 Millionen Ton- öcn müssen. Man kann ,edoch nicht nachdrücklich nen im Werte von 221 Millionen Mark. Daß die gcnug Darauf Hinweisen, daß die Beschlüsse, zu denen Steinkohlenlieferungen ausschließlich nach Frank- bj(? pontj^ Kommission gelangen wird, wie Briand reich, Italien und Belgien gehen, mißiallt Den . {nen fto[(egen gegenüber unerläßlich wiederholt, Engländern um so mehr, als glecchzeittg r h r e n Inkrafttreten des Poung-

eigene Ausfuhr nach diesen Drei Landern \ e t |i in fast gleicher Höhe zur Ück g e g a n g e n ist. .. .

Für die Engländer handelt es sich Darum, im ö entrüstet sind, Dah Die Länder, die Haag durchzusehen, dah d,° Suchlle erungen mcht Z^ °-rub--^r<nM°-^ muh »ehn 3o»re laufen Jotlen, 1°"^ = Mf^ieseLngen uutz-rhalb Eres H°h°^. rechnet damit, daß es feinem Bergbau bis da-, hin möglich ist, in Die deutsche ^wangslle^e- rungsverträge einzuspringen, selbst aus d^e Ge fahr hin, zunächst unter Den bisher erzielten Prei sen verkaufeii zu müssen. Der deutsche Bergbau würde also diesen Absatz glatt verliere n, was wieder gleichbedeutend Damit wäre, ine tfor- terung einzuschränken sowie Tausende von Berg­arbeitern zu entlassen. Daß ter englisch« Han­telsminister Graham als Ausgleich eine inter- nativnale Kohlenver ständig ung bi^ tet ist keine Gegenleistung. Kein Mensch Iran heute fagen, wie diese D-rsMndigung aus- kckßen wird, noch weniger, ob England bereit i^ auch die deutschen Ausfuhrinteressen anzu-