gen politischen Ereignissen. Sie schildert die Vorzüge der
Gruppenversorgung.
Diese erhält starke und leistungsfähige Werke innerhalb des südwestdeutschen Bezirks, die. untereinander verbunden, durch höchste Ausnützung ihrer Anlagen und Reserven eine Preisgestaltung ermöglichen, die derjenigen der Ruhr nur um Bruchteile eines Pfennigs unterlegen ist. Außerdem verhindert sie das von der Ruhr erstrebte Koks- und Rebenproduktenmonopol, durch das der hessischen Bevölkerung jederzeit höhere Lasten auferlegt werden können, als die Ersparnisse in der Gasversorgung im günstigsten Falle betragen können. Die Gruppenversorgung gibt weiterhin die Möglichkeit, etwaige technische und wirtschaftliche Verbesserungen auf der Grundlage der eigenen Produktion in stärkstem .Umfange für die gesamte Bevölkerung auszunuhen und nur etwa benötigtes zusätzliches Gas als Ferngas zu beziehen. Endlich weist die Süwega auf die politischen Gefahren hin, die sich aus der Uebereignung lebenswichtiger Versorgungsbetriebe an einen privatkapitalistischen Konzern ergeben und erinnert an die Stellungnahme des Vereins der deutschen Gas- und Wasserfachmänner und des Deutschen Städtetages zugunsten der kommunalen Gaswirtschaft.
Welche Bedeutung die beteiligten Kommunen Südwestdeutschlands dem ganzen Problem beimessen, erhellt am besten aus dem letzten Abschnitt der Denkschrift, der
ein neues Angebot der Städte Frankfurt und Mannheim enthält:
..Von dem Bestreben geleitet, den Mitgliedern der Hekoga die Gewähr dafür zu geben, daß die von der Süwega erstrebte Gemeinschaftsarbeit nicht einseitig von den Interessen der Städte Frankfurt und Mannheim bestimmt wird, erklären sich die Frankfurter G a s - G. - A. und die Stadt Mannheim vorbehaltlich der Zustimmung ihrer verfassungsmäßig zuständigen Organe bereit, eine Produktionsgemeinschaft zwischen den Beteiligten herbeizuführen. Sie schlagen vor, die Gaserzeugungsstätten Frankfurt und Mannheim gemeinsam mit dem von der Hekoga zur Fortführung bestimmten Werk in Mainz in ein neues Groh- gasunternehmen einzubringen, die gemeinwirtschaftliche Erzeugung in diesen Werken zu betreiben und die Hekoga im gleichen Verhältnis wie Frankfurt und Mannheim an diesem Unternehmen zu beteiligen."
Hessischer Industrie- und Handelsknmmertag.
WSN. Mainz, 11. Mai. Der Hessische I n - dustrie- und Handelskammertag hielt heute in Mainz eine Vollversammlung ab, zu der neben dem Reichskommissar für die besetzten Gebiete und Minister Korell eine große Zahl behördlicher Vertreter erschienen waren. In1 seiner Begrüßungsansprache wies der Vorsitzende, Kommerzienrat Scholz (Mainz) auf die welthistorische Bedeutung der Sachverständigenkonferenz in Paris hin. Deutschland, so betonte er, habe durch seine Vertreter auf dieser Konferenz bewiesen, daß es den ehrlichen Willen habe, endlich zum Ziele zu kommen. Wer für eine wahre Verständigung. Frieden und Eintracht eintrete, müsse immer wieder die Räumung des besetzten Gebietes verlangen. Justizminister a. D. Dr. h. c. Schiffer verbreitete sich darauf über das Thema „I ustiz und Wirtschaft". In längeren Ausführungen wies er auf die Beziehungen zwischen Justiz und Wirtschaft hin und trat für eine Umgestaltung des Justizwesens nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ein. Vor Schluß der Tagesordnung brachte Dr. Schenk, Vorsitzender der Industrie- und Handelskammer Darmstadt, eine von den Vertretern des Handelskammertages einstimmig angenommene Entschließung ein, in der dem Bedauern darüber Ausdruck gegeben wird, daß die hessischen Industrie- und Handelskammern nicht Gelegenheit erhalten haben, zu dem Beschluß des Vorstandes und Aufsichtsrates der Hekoga Stellung zu nehmen, obwohl sie nach dem Gesetz auch in allen Wirtschaftsfragen von den Gemeinden gehört werden sollen. Bürgermeister Hiemenz (Mainz), Vorstandsmitglied der Hekoga, brachte zum Ausdruck, daß von endgültigen Beschlüssen noch nicht gesprochen werden könne. Es handele sich um einen Vorschlag, der zur Diskussion gestellt sei.
Daten für Mittwoch, 15. Mai.
1773: der österreichische Staatsmann Fürst von Metternich in Koblenz geboren (gestorben 1859); — 1859: der Physiker und Entdecker des Radiums, Pierre Curie in Paris geboren (gestorben 1906); —
1862: der Dramatiker Arthur Schnitzler tn Wien geboren; — 1926: das Luftschiff Borge landet in Alaska nach Ueberfliegung des Nordpols.
Wirtschaft.
Entlastung der Reichsbank auf Wechsel- und Lombardkonto.
Bei der Reichsbank seht sich, wie WDD.- Handelsdienst hört, die Entlastung auf dem Wechsel- und Lombardkonto fort. Ra- mentlich der Bestand an Reichsschatzwechseln soll eine erhebliche Abnahme erfahren haben. Der Rotcnumlauf habe sich weiter verringert.
*
* Verein für chemische Industrie A.-G., Frankfurt a. M. Die Verwaltung schlägt der auf den 11. Ium einzuberufenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von wieder 1 Prozent für das Geschäftsjahr 1928 vor. Der derzeitige Geschäftsgang ist zufriedenstellend.
* Zellstoff-Fabrik Waldhos 21.-®., Mannheim-Waldhof. Rach dem Bericht stellt der Beschluß der Errichtung einer selbständigen Zellulosefabrik in Kexholm (Finnland) die wichtigste Entscheidung im Jahre 1928 dar. Ausschlaggebend war die Erkenntnis der Rotwendigkeit der Wiedergewinnung eines Auslandstühpunktes mit günstigen natürlichen Bedingungen. Die im Zusammenhang damit stehende Kapitalerhöhung um 10,7 Mill. Mark ist durchgeführt. Die Projektierungsarbeiten für den Dau der neuen Fabrik, die auf eine Kapazität von 60 000 Tonnen Zellstoff eingerichtet werden soll, seien in vollem Gange. Ein Teil des technischen Stabes sei für Kexholm eingesetzt, der Beginn der Bauarbeiten hänge vom Wetter ab. Das Inlandgeschäft unterlag mehrfachen Schwankungen. Die Aufnahmefähigkeit des Auslandmarktes war im allgemeinen zufriedenstellend, wenn auch die Erlöse durch die Konkurrenz der dort heimischen Fabriken beeinflußt wurden. Die Erzeugung der sämtlichen Fabriken, die sich sowohl in Zellstoff, als auch in Papier erhöhte, konnte abgesetzt werden. Reu gegründet wurden die Sulfit-Zellstoff G. m. b. H. und die Pergament G. m. b. H. An dem Gewinn nimmt nur ein Stamm°A.°K. von 30,15 Mill. Mark teil, da das Dividendenrecht von 2 Mill. Mark Vor- ratsattien ruht. Der Ueberschuh aus Waren und Effekten beträgt 23,40 (21,52) Mill. Mk. Steuern und Unkosten beanspruchten 4,89 (4,58). Von dem verbleibenden Reingewinn von 8,284 (6,887) Mill. Mark werden 3,54 (3,15- Mill, zu Abschreibungen verwendet, 150 000 (200 000) Mark den Reserven überwiesen, 13^3 (12) Proz. Dividende auf die Stammaktien, wieder 7 Proz. auf die Vorzugsaktien Lit. A, 6 Proz. auf die Vorzugsaktien Lit. B und 6 Proz. auf die Genußrechte verteilt. Zum Vortrag verbleiben 376 685 (330 977) Mark.
* Schweizerische Lebensversiche- rungs- und Rentenanstalt in Zürich. Der Aufsichtsrat hat den Bericht über das Iahr 1928 genehmigt. Bei den Kapitalversicherungen hat sich durch einen Zugang von 155 Millionen Franken (Dorjahr 144 Millionen Fr.) der Bestand auf P/s Milliarden Franken gehoben. Der Bestand an Rentenversicherungen, der Ende 1927 11,5 Millionen Fr. betragen hatte, erreicht nunmehr 15 Millionen Fr. Die Gruppenversicherung, die jedem Arbeitgeber das Mittel bietet, eine vollkommene Personalfürsorge zu schaffen, hat erfreuliche Fortschritte gemacht. Diese Einrichtung wird in steigendem Maße benützt; zu ihrer Der- breitung hat wesentlich beigetragen, daß der Reinertrag der Gruppenversicherung den Versicherungsnehmern wieder zufließt. Die Vermögenswerte sind von 340 auf 386 Millionen Franken, die Prämien- und Zinseneinnahme ist von 78 auf 86 Millionen Fr. gestiegen. Für Ver-- sicherungsleistungen und Rückvergütungen an Versicherte sind 30,5 Millionen Fr. gegen 27,7 im Vorjahr zur Auszahlung gelangt. Das Rechnungsergebnis beträgt nach einer Einlage von 1,12 Millionen Fr. in die Kriegsreserve 16,4 Millionen Fr., einschließlich 1,3 Millionen Fr. Reinertrag der Gruppenversicherungen. Das Ergebnis ist um mehr als 2 Millionen Fr. größer, als das zuletzt ausgewiesene und kommt den Versicherungsnehmern zugute. Durch die Zuweisung aus dem Iahresüberschuß erhöht sich der Ueberschuhfonds, aus dem die künftigen Rückvergütungen an die Versicherten entnommen werden, auf 35,7 Millionen Fr.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 14. Mai. Tendenz: zurückhaltend. Auch heute zeichnete sich die Börse wieder durch besondere Geschäfts stille und
»Lustlosigkeit aus. Die gedruckte Lage am Geldmarkt und der stille Schluß der gestrigen Neuyorker Börse verstimmten erneut, und die Stimmung neigte weiter nach unten, doch blieben heute die Verluste ganz gering und überschritten kaum 1,5 o. H., da das Angebot sehr klein blieb, was aber in erster Linie auf den kleinen Umfang der Engagements zurückzu- führen war. Kaufaufträge fehlten ebenfalls wieder vollkommen, so daß das Geschäft fast vollkommen stagnierte. Das Hauptaugenmerk richtet sich nach wie vor noch auf die Reparationsverhandlungen. Der langsame Fortgang der Verhandlungen war vor allem der Grund zur Zurückhaltung, doch wurde es mit Befriedigung ausgenommen, daß zwischen dem englischen Delegierten und dem deutschen Sachverständigen Dr. Schacht hinsichtlich des Schlußberichtes eine Einigung erzielt wurde, doch macht die Verteilungsfrage der zu zahlenden Annuitäten noch einige Sorge, aber dessenungeachtet wird bald das Endergebnis der Konferenz erwartet. Auch bringt man damit in Zusammenhang, daß sich hiernach die Geldmarktoerhällnisse bessern würden. Etwas stärker angeboten waren Chadeaktien, minus 4 Mk., und Glanzstoff minus 6 v. H. Elektrowrrte waren bis 1 v. H. niedriger. Nur für AEG. bestand einiges Interesse mit plus 1,5 v. H. Dieses Papier wurde von amerikanischer Seite etwas reger aus dem Markt genommen. Auch Licht & Kraft konnten bis etwa 1 v. H. anziehen. Farben eröffneten 1,5 v. H. niedriger. Zellstoff Waldhof minus 2,5 v. H. Bank- und Montanwerke fast ohne Umsätze. Salzdetfurth 1 v. H. schwächer. Renten still, zumeist knapp gehalten. Von Ausländern waren Anatolier angeboten und bis zu 0,5 v. H. abgeschwächt. Nach den ersten Kursen blieb die Umsatztätigkeit eng begrenzt, die Kurse gingen zumeist infolge der anhaltenden Lustlosigkeit bis zu 1,5 v. H. zurück. AEG. blieben gut behauptet. Auch Deutsche Linoleum, die gut gehalten eröffneten, waren jetzt, nachdem man den Dividendenabzug berücksichtigt hatte, angeboten und bis 2,5 d. H. niedriger. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8,75 v. H. gesucht und angespannt. Arn Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,21065, gegen Pfund 20,453, gegen Paris 124,17, London gegen Kabel 4,8517, gegen Mailand 92,66, gegen Madrid 34,05, gegen Holland 12,0675. Die Mark lag allgemein etwas fester.
Berliner Börse.
Berlin, 14. Mai. Nach einem verhältnismäßig freundlichen, aber sehr stillen Vormittagsverkehr eröffnete die heutige Börse mehr stimmungs- als kursmäßig in schwacher Haltung. Die Beruhigungspille der Reichsbank, daß seit den letzten Ausgaben größere Rückflüsse eingesetzt hätten, und daß besonders die Reichsschatzwechsel eine starke Abnahme erfahren hätten, konnte die Befürchtungen hinsichllich des Geldmarktes nur zum Teil zerstreuen, denn es wurde bekannt, daß seitens der Seehandlung eine Erhöhung der Zinssätze um 0,5 bis 1. v.H. vorgesehen sei und sicherlich die Verkäufe aus der Provinz zu Geldbeschaffungszwecken ihr Ende noch nicht gefunden hätten. Auch die zunächst freundlichen Meldungen aus Paris wurden durch neueste pessimistische Pressestimmen wieder unwirksam gemacht, ferner verstimmte der im April schlechtere Ruhrkohlenabsatz, die gestrige schwache Neuyorker Börse und vor allem die anhaltende große Geschäftsstille. Bei den Banken lagen neue Orders so gut wie gar nicht vor. Nur in einigen Elektrowerten war die Umsatztätigkeit lebhaft. Besonders AEG. wurden in größeren Posten von amerikanischer und französischer Seite gekauft. Auch Norddeutsche Wolle und Stohr konnten sich nach ihrer gestrigen Abschwächung wieder etwas erholen, dagegen betrugen die Kursrückgänge im allgemeinen 1 bis 3 d. Sy, Essener Steinkohle, Konti Kautschuk, Polyphon und Glanzstoff gaben bis 5,5 v. H. nach. Deutsche Linoleum wurden heute exklusive Dividende gehandelt und lagen nur wenig verändert. Deutsche Anleihen und Ausländer geschaftslos. Pfandbriefe angeboten, besonders Goldpfandbriefe schwächer, dagegen Liquidationspfandbriefe und Anteile nicht einheitlich. Geld blieb unverändert gesucht, vielleicht sogar noch eine Kleinigkeit stärker als gestern. Tagesgeld 8,75 bis 10,75 v. Sy und nur vereinzelt darunter mit 8 v.H. Monatsgeld 9 bis 10,5 v.H. Warenwechsel ohne Umsatz. Auch im Verlaufe blieb der Markt mit Ausnahme von AEG. verödet, die Kurse bröckelten naturgemäß infolge der großen Geschäftsstille bis zu 1 d.S). ab. Polyphon verloren 2 o. H., Farben gingen ebenfalls um weitere 1,5 v. H. zurück, die Hoffnungen auf eine 14-v. H.-Divi- dende find im Moment wieder sehr gering.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurta. M., 14. Mai. Tendenz ruhig. Trotz höherer Auslandnotierungen verkehrte der Produktenmarkt in ruhiger Haltung. Die Grundstimmung war etwas freundlicher, das Geschäft erfuhr jedoch hiervon keine Belebung. Die Preise blieben im großen und ganzen unverändert, nur am Futtermittelmarkt war Weizenkleie etwas stärker angeboten und etwas
schwächer. Das Angebot in den übrigen Artikeln blieb nach wie vor äußerst gering. Es wurden notiert; Weizen 24 Mark; Roggen 22,75; Sommergerste für Brauzwecke 23,75; Hafer, inländischer, 23,50 bis 23,75; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 31,75 bis 32; Roggenmehl 29,75 bis 30,50; Weizenkleie 12,25; Roggenkleie 13,10 Mark.
Rundfunkprogramm.
Mittwoch, 15. Mai.
6,30: Morgengymnastik. 10,40 bis 11,10: Schulfunk: Deutsch, vorgetragen von Adalbert Reu- mann: Goethe im Gespräch. Einleitung: lieber das Verhältnis Eckermanns zu Goethe und über die Bedeutung der „Gespräche". 13,15: Schallplattenkonzert: Unterhaltungsmusik der Kapelle Dajos Dela. 15,05 bis 15,35: Stunde der Iugend; Aus dem Buch der Sage und Geschkchte, vorgetragen von Rektor Wehrhan: „Lustige Geschichten aus der Mühle". Für Kinder vom 10. Iahre ab. 16,35 bis 18,05: Don Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18,10 bis 18,30: Bücherstunde. 18,45 bis 19,05: „ Fernsehen und Rundfunk". Dortrag von Oberingenieur Dr.-Ing. W. Reisser. 19,05 bis 19,25: „Kommt das Wohnheimstättengesetz?". Dortrag von Reg.-Rat Max Harteck. 19,25 bis 19,40: Senckenberg-Diertelstunde: „Zoologische Streifzüge durch Südtunis". Dortrag von Dr. R. Mertens. 19,40 bis 19,50: Französische Literaturproben. 19,50 bis 20,15: Französischer Sprachunterricht. 20,15 bis 21,15: Schallplattenkonzert: Aus „Die Walküre". Musikdrama in drei Aufzügen von Rich. Wagner. 21,15: Bunter Abend.
Donnerslag. 16. Mai.
6,30 llhr: Morgengymnastik. 12,30: Schallplattenkonzert: Kammermusik. 15,05 bis 15,35: Don Kassel: Stunde der Iugend. Dichterstimmen aus der Heimat, vorgetragen von Mittelschullehrer H. Rückert, Kassel: „Das Konrädchen", Erzählung von Heinrich Ruppel. Für Kinder vom 12. Iahre ab. 16,35 bis 18,05: Konzert des Rundfunkorchesters: Smetana. 18,10 bis 18,30: Lesestunde. 18,45 bis 19,05: Don Kassel: Dortrag. 19,05 bis 19,45: „Rao Hius", ein niederdeutsches Trauerspiel in fünf Akten von Eduard Schoneweg, Dortrag und Vorlesung von Rektor K. Wehrhan. 20,15: Rach Stuttgart: „Amerikanische Tragödie". Hörspiel von Fritz Walter Bischoff. Anschließend: Vortragsstunde Hans Reimann.
Freitag, 17. Mai.
6,30 Uhr: Morgengymnastik. 12,15: Schallplattenkonzert: Große deutsche Sänger und Sängerinnen. 15,05 bis 15,35: Stunde der Iugend. Aus der Technik des Alltags, vorgetragen von Mittelschullehrer Adolf Hering: „Ein Besuch im Flughafen". Für Kinder vom 10. Iahre ab. 16,35 bis 17,15: Hausfrauen-Rachmittog veranstaltet vom Frankfurter Hausfrauenverein. 17,15 bis 17,45: Vortragszyklus des Frauenverbandes Hessen-Rafsau und Waldeck: „Welche Ursachen hat die moderne Umbildung der weiblichen Arbeitsgebiete in der Landwirtschaft, und welchen Ruhen bringt sie der kaufenden Hausfrau?" Vortrag von Frau von der Malsburg. 17,45 bis 18: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18,10 bis 18,30: Lesestunde. 18,30 bis 18,50: Stunde des Südwestdeutschen Radio-Clubs. 18,50 bis 19,10: „Fausts Weg ins Reich der Mütter, Mephisto als Allerweltsarzt und Beschwörung von Paris und Helena (Goethes „Faust II". 1. Akt)", Vortrag von Pfarrer Clemens Taesler. 19,10 bis 19,30: Zwiegespräch zwischen Bernard Brentano und Ernst Glaeser. 19,30 bis 19,50: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 19,50 bis 20: Film-Wochenschau. 20 bis 21: Von der Stuttgarter Liederhalle: Konzert des Dahton-Westminster-Chors. 21: Sinfonie-Konzert.
Samstag, 18. Mai
6,30 Uhr: Morgengymnastik. 11 bis 12: Dom Zoologischen Garten. 13,15: Schallplattenkonzert: Instrumentalsoli. 15,05 bis 15,35: Stunde der Iugend. Aus dem deutschen Liederkranz. Knabenchor des Gesangvereins „Eintracht", Wiesbaden- Biebrich. Chorleiter: Lehrer Hans Schmidt. 16,35 bis 18,05: Konzert des Rundfunkorchesters: Reue Tanzmusik. 18,10 bis 18,30: Lesestunde. 18,30 bis 18,50: Esperanto-Unterricht. 18,50 bis 19,10: Der Briefkasten. 19,10 bis 19,30: Schachstunde. 19,30 bis 20: Stunde des Frankfurter Bundes für Dolksbildung: „Was bedeutet uns Pfingsten?", Dortrag von Elfe Zurhellen-Pfleiderer. 20 bis 21: Volkstümliches Chorkonzert. 21: „Die blaue Mazur". Operette in drei Akten von Franz Lehar. Anschließend: Tanzmusik.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchloffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuh 8,5 Prozent.
IFranksuN a. M.
Berlin
Schluß- Kurs
l-Uhr. Kurs
Schluß- Kurs
Ansang Kur«
Darum
13.5.
14.5-
13 5.
14 5.
5% Dl. Reichsanleche o. 1927
87,4
—
87,5
_
Dl. Olnl.-2lblö|.-ed)ult) mil (Muß
los.-Rechlcn
51,6
—
51,7
51,6
Desgl. ohne Autzlos.-Rechte .
10
—
10,13
10,1
7% Franks. Hyp.-Bk. Goldps.
UN
kündbar bis 1932. . .
88
_
_
_
4/z% Rheinische Hyp.-Bcmk Ligu
Goldps.....
74,75
_
v.EG. abg. BorkriegS-Obligation.
rückzahlbar 1932
87,75
—
87,5
—
4% Schweiz. Bundetzb.-Anl..
101,5
—
_
_
4% Oestcrreichijche Goldtte..
29.6
—
29,75
_
4,20% Oeslerr. Silberne. . .
2,75
_
2,75
—
4% Oesterreich, einheill. Rle.
1,75
—
_
4% Ungarische Golbrle.. - -
23,13
23,13
_
4% Ungarische Slaalßr. v. 1910 .
20
—
20,3
—
4^% deßgl. von 1913 . . .
21,5
——
4% Ungarische Kroncnric.. -
1,8
—
1,85
——
4% Türk. Zollanleihe v. 1911
9,13
—
9,1
___
4':., Türkiiche Bagdadbahn-Anl..
Serie I .......
—
—
8,8
8,8
4% desgl. Serie II ....
_
9
4% Rumänen converl. Rle. .
7,6
_
_
4yt°,'o Rumänen Goldanl. von 1913
16,5
—
16,5
—
eillfl. Deutsche Eilenbahn . .
4Vi
_
_
—
_
Hamburg-Amerika Pake! . .
. 8
—
—
118,13
117,25
Hamb.-Südam. Tampsjch. .
. 8
—
—
—
Hansa Dampsschijs . . .
10
—
—
149,75
—
Norddeutscher Lloyd . . .
. 8
110,5
110
110,75
109,5
Llllg. Deutsche Grevltanst. . .
10
125
124,13
125
124,75
Barmer Bankverein . . ,
10
126
124
Berliner Handelsgesellsch. . .
12
—
—
211,5
210,25
Commerz- und Privat-Bcmk .
11
185
183,6
185
183.25
Tarmst. u. Nalionalbank . .
12
256
257
255
Deutsche Bank ....
10
160,25
—
160,75
160
Diskonto-Geselstchast OnL. .
10
152,5
152
152,5
152
Dresdner Bank ....
10
156,75
156
157
156
Milleldeulsche Greditbauk . .
. 9
. 8
_
_
_
RcichSbank ........
U
304
—
305
302
Frankfun a M.
Berlin
Schluß-
l-Ubr-
Schluß-
Ansang-
Kurs
Kurs
Kurs
Kurs
Datum
13-5.
14.5.
13.5.
14.5.
A.E.G...........
. b
172
173,5
172,75
173
Bergmann...... •
. 9
——
—
209
206
Elektr. LIescrungen.....
10
——
154
155,5
154,75
Licht und Kraft . .....
10 209,75
210,5
210,65
211
Felten 4 Guilleaume....
. 6
137
——
138
136,25
Ges. s. Elektr. Untern.. ...
10
222
221
222
221,5
Hamb. Elekrr. Werke . . . .
10
—
—-
139,25
—
Rhein. Elektr........
. 9
—-
—
164
161,5
Schics. Elektr........
10
—
—
185,25
184,75
Schultert..... • • •
. 8
243,25
244,25
243
Siemens & Halske . • • • •
12
376
375,25
377
375
Transradio . . ......
. 8
145
Lahmeyer 4 Go...... .
10
165,5
—
165
Buderus..... • • •
. 5
68,5
—
68,5
68,75
Deutsche Erdöl ......
. 6
112,25
—
112,65
111,6
Essener Steinkohle .....
. 8
—
—
—
113
Gelsenkirchener ... t. % 3- 4
127,5
—
128,25
127,5
Harvener.........
. 6
130
—
—
Hoesch Eisen........
. 8
—
—
117
116
. 8
212
.—
213
212,5
100,5
—
100
98,5
Köln-Neuesten. ......
. 9
—
—
115,5
—
Mannesmann.......
. 8
114
—
114,13
113,5
ManSfclder........
. 7
—
—
126,25
126,5
Lberschles. Eiscnb. Bedarf. .
. 6
—
—
81,75
Oberschlej. KokSwerke ....
. 6
---
—
105,25
104,75
Phönix Bergbau......
88
—
87,5
87,75
Rheinische Braunkohlen. . .
10
283
—
283,5
282,25
Rheinstabi . s. Jahr 4/t
115,25
114
115,5
114,5
Ricbeck Montan......
7,2
Bereinigte Slahlw.....
90,75
90,75
90,6
CinDi Minen..... .
2 Sh
_
65,13
Kali Aschersleben . . . . .
10
232,5
_
930
' 230
Kaki Westeregeln . . . . . .
10
237
_
237,5
235,5
Kaliwerk Salzdelsurth . . .
Id
378
377
380
378
3- ®- Farben-Industri« . . . Dynamit Nobel ......
12 . 6
245,75
244,25
245,75
n|44
Scheideanstall. ......
. 9
__
_
Goldschmidt . ......
. 5
82,25
_
81
Rutgers werke . ......
. 6
88,5
_
88,75
87 5
Metallgesellschaft. e • e • •
U
127,5
127
127,5
127
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- Kurtz
l-Uhr- Kurs
Schluß- Kurs
Anfang
Kurs
Datum
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PHUtpP Hvtzmann ....
110,5
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111
Heidelberger Eement. . .
10
145,5
145
Gement Karlstadt . . . .
. k
180,5
—
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—»
Wayß 4 Freitag.....
10
—-
125
—
Schultheis Pahenhoser . .
15
—
—
296,75
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Ostwerke........
12
—
—
239
236
Bcr. Glanzsiofs.....
18
422
416
421
415,5
Bemberg........
14
—
—
335
334,4
Zellsloss Waldhos ....
12
——
248,75
251,25
248,25
Zellstoff Aschasfcnburg . .
12
—
184
Charlottenburger Wasser .
• 1
——
—
110,5
110
Dessauer Gas......
. 8
—
—
203,5
201,75
Daimler 'Motoren ....
. 0
—
52
52,5
52,5
Deutsche Maschinen-Fabrik
. 0
—
50,5
50,5
Adlcrwerke Kleoer ....
. 6
47,5
—
48
47
Ludw.Loewe ......
10
—
—
205
203
Nat. Automobil.....
. 0
——
29
28
Orenstein 4 koppel . • •
. b
—
—
91,25
91,75
. 6
—
—
288
288
Bamog-Meguin.....
. 0
——
_
Franks. Maschinen . • • •
. 6
53
—
53,5
11
80,5
_
80,65
—
Hevligenstaedt . . . • .
. 0
—
—
_
Funghan»...... .
. 4
63,25
—
62,25
—
Lechwerke. ...••••
. 8
111,5
—
—
Matntrastwerke . . • • •
. 8
108
—
—
—
Miag..........
10
—
123
________.
Nelarsulmer . . • • • •
. 8
—
—
14
123
Peters Union ......
. 8
119,75
_
118,5
Gebr. Roeder ......
10
110,5
_
Boigt 4 Haessner ....
. 8
205
_
205
_
Südd. Zucker ......
. 8
150,75
—
150,5
—
Banknoten.
Berlin, 13- Mai
Geld
Brief
Amerikanische Noten . .
4.208
Belgische Noten.....
RR AI
Dänische Noten .....
112,19
112,63
Ellültiche No««.. . »« »
»
20,435
20,515
Berlin 13- Mai
Geld
Brief
Franzöftsche
Noten. .
16,48
16,54
Holländische italienische Norwegische
Noten . . .
Noten . . .
. » .
169,11
22,14
169,79
22,22
Noten. . .
112,18
112,62
Deutsch Ocsterr , ä ioo Kronen
59,15
59,39
Rumänische
Noten . . .
. « ■
2,52
2,54
Schwedische
Noten - . -
* * a
112,40
112,84
81,14
81,46
60,42
12,53
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten ..
60,18
12,47
Ungarische Noten ■ .
• •
73,25
73,55
Devisenmarkt Berlin
-Frankfurt
a. M.
Telegraphische
Auszahlung.
13. Mai
14. Mai
Amtliche Notterung
Geld 1 Briet
Amtliche Geld
Dotierung Briet
Aurst.« Rott.
169,41
169,75
169,32
169,66
Buen--Aires
1,771
1,775
1,770
1,774
Brss.-Antw.
58,49
58,6
58,475
58,595
Chriitiania -
112,32
112,54
112,28
112,50
Kopenhagen
112,31
112,53
112,26
112,48
Stockholm -
112,55
112,77
112,50
112,72
Hclsingfors.
Italien. . .
10,588
22,065
10,608
22,105
10,583
22,05
10,603
22,09
London. . .
20,443
20,483
20,434
20,474
Ncupork . .
4,2135
4,2215
4,2120
4,2200
Paris....
Schwei» . .
16,455
16,495
16,45
16,49
81,135
81,195
81,105
81,265
Spanien . .
59,84
59,96
59,93
60,05
Japan . - . Rio de Jan-
1,888
1,892
1,887
1,891
0,502
0,504
0,4995
0,5015
Wien in D--
Ceft. abgest
59,21
59,33
59,17
59,29
Prag . . - .
12,465
12,485
12,463
12,483
Belgrad - •
7,407
7,421
7,407
7,421
Budapest. •
73,41
73,55
73,36
73,56
Bulgarien
3,044
3,050
3,042
3,048
Lissabon .
18,88
18,92
18,90
18,94
Danzig. . . Konstantin-
81,69
2,038
81,85
2,042
81,63
2,041
81,79
2,045
Athen. . .
5,455
5,465
5.455
5,465
Canada . .
4,188
4,196
4,186
4,194
Uruguay. .
4,086
4,074
4,097
4,104
Cairo ..
20,968
21,008
20,96
21/00


