Einzelbild herunterladen

rsH

M .» 'W* lAM? *"«' M® i

^chtvtteilie S?Ä m leitet« JJ«« TegrüßuncS,

Müh-, t-andesvecLandei

-kn Tr. Q3eht[

XI bttvLhrk 'Btt, tcnö^to n,®id i« nn abgrlaulenv N in voller % sichte der A>v Deo Lriinn btt xt-UZelzuhtverr^ Kinsgrflügeh^, Mr bMft te ilionb, wurde to DerbqodeZ ouigt n tvucde die ta!j ngstiere, die t ntag wieder in in und die rasche eJ Felder. Auf M L. Aileni Stifte ult, befoaders der ner für ch« tat» d l« der Lwde--

^tllung sinhet 929 in Vorvit u erhält 6chol> 129, die ais Jubel» geplant ift. Lie

Lutzbach, die 2 e i m. Allen K» irg der Tundrsm^ , welche dann mf

für Lokallchm Per Dorrende ic lüc bai Dort ei Srfoiflz E!> i 3u^tnb Leien, Ctuto -- \

hbringmdm Skrn zu begeistern. 2f- Siehen dankte btt ich der Müh« unKt-

Rassen" ju b®6 der

. Otgan'.lotion. $a Geilügcl;uchwett-' berenten SM

tzlektron unb p Löung wb« ) s° s& Lnthrokvsss"^ e twm ^5 aum und »eJ LeSesi Mch Leser ®?VatM

Sieb- n AkB O

Arinenent ^ ßIj>

Ri»- üÄ

ie KÄfi ffiige ßw -° 5 «<<

<«fiB ^slrte geteilt. Die Herren Kolter. D e i t h und ein Herr der LandwirtfchastS- kommer nehmen die Etnteilung vor. Der Antrag, auS der 2L S. ®. auszutreten, fand Annahme.

Dachdem Herr Schwan den Dorstand für fein« Mühewaltung gedankt halte, schloß Herr Kolter die anregende Versammlung.

Gin Droh-ArbeitStag der Sani­tät S k o l o n n e. Unser« Freiwillige SanitätS- kolonne vom Roten Kreuz hatte gestern einen be­sonders arbeitsreichen Tag. In 17 Fällen wurde sie zum Transport von Kranken nach den Kli­niken in Anspruch genommen. Es handelte sich dabei um schwere Erkältungskrankheiten, Knochen- brüchc, D.inddarmerlrankungen und eine Anzahl kleinerer Hilfeleistungen.

Ein Achtzigjähriger. Dm morgigen Tag begeht Herr Jakob Gilbert, Gnauth. strahe 30. bei vollster geistiger und körperlicher Rüstigkeit seinen 80. Geburtstag. Bereits seit dem Jahre 1863 ist der alte Herr In Giessen an­sässig.

SeschäftSjubiläum. Am 15. Februar begeht bie jirma Heinrich Krevert. Plock- strahe 7, Werkstätten moderner Maßarbeit sür Her.en» und Damengardrroben und Tuchhand­lung, ihr 25jähriges Geschäftsjubiläum. Die Firma ist weit über die Grenzen GießenS hinaus bekannt.

** Evangelisch-kirchliche Personals«. Durch die Kirchenregierung wurde dem Pfarrer Georg Sandmann zu Wachenheim die evange- gelische Pfarrstclle zu Schwarz. Dekanat Alsfeld, übertragen.

Oberheffen.

Landkreis Gietzen.

00 Klein-Linden, 13.Febr. Am Montag­abend wurden durch die Borstände der Kranken- st a t i o n und der K l e j n k i n d « r s ch u l e die Jahresabschlüsse der beiden Institute festgestellt. Aus den, Bericht des Rechners der Krankenstation, Wilhelm Jung VIII., ist folgendes au entnehmen: Aus dem Jahr 1927 oerolieb ein Ueberschuß von 202,86 Mark. Die Gesamteinnahme aus dem Jahr 1928 betrug 1863,61 Mark, die Ausgabe 1666,19 Mark, mithin verbleibt ein Ueberschuß von 197,42 Mark. Der Rechnungsbericht der Kleinkinderschule, erstattet von dem Rechner Lehrer Rau, ergab in Einnahme 1729,71 Mark, in Ausgabe 1601,75 Mk. Der Ueberschuß von 127,96 Mark soll für dringend notwendige Arbeiten verwandt werden.

X Wreseck. 13. Febr. Eine Lichtbild- Gustav-Adolf-Stunde am Sonntag brachte zuerst der Schuljugend und dann den Erwachsenen zwei durch Gemeindegesang ein- gerahmte Reihen von 114 Bildern. 52 handelten unter der Ueberschrist »Allermeist an des Glau­bens Genossen" mit Text von Pfarrer D. Blanck- meister (Dresden) vom Gustav-Adolf- W e r k und 62 von der Gießener Gustav- Advlf-Tagung 1 9 2 5.

cZ Allendorf a. d. Lumda, 13. Febr. Am Samstagabend hielt der hiesige Turnverein 1 907 fein diesjähriges Wintervergnügen, ver­bunden mit einem Werbeabeno. im dicht- besetzten Saale der Wirtschaft Bergen ab. Rach einem flott gespielten Marsche der Musikkapelle Lampa:, Gießen, wiesen der Ehrenvor.itzende Philipp H o f sowohl als auch der Vorsitzende Sattlermeister Heinrich F a u l st i ch in Anspra­chen auf den erzieherischen und gesundheitlichen Wert des Turnens für die Jugend hin, und er­mahnten die aktiven Turner sowohl, als auch die Zöglinge zum fleißigen Besuch der Turn­stunden. Anschließend sand Schauturnen am Reck. Barren und Pferd statt. Alle Hebungen wurden exakt ausgesührt, und deutlich zeigte es sich hierbei, daß der Verein, der seit etwa einem Vierteljahr unter der technischen Leitung des bekannten Turnlehrers Schneider aus Wetz­lar steht, in dieser kurzen Zeit große Fortschritte zu verzeichnen hat. Der Rest des Abends war froher Geselligkeit gewidmet.

Z Saasen, 12. Febr. Sonntag fand bl« Bera­tung des Voranschlages der Kirche Veits- berg durch die Kirchengemeindevertretung statt. Dabei wurde über den vorliegenden Plan zur gründlichen Wiederherstellung der Kirche Deitsberg beraten und derselbe einstimmig angenommen: vor­gesehen sind zunächst 2500 Mark. Ferner wurde «bensalls einstimmig beschlossen, die Frage der elek­trischen Heizung mit der Renovation zusammen zu lösen, da bei der verkehrten bisherigen Anlage keine Hoffnung auf eine befriedigende Heizung besteht. So soll zur Verbesserung der bestehenden Anlage fein Geld mehr verwendet werden. Da die Voraus­setzungen für den seinerzeit mit dem Kirchspiel Winne- cod eingegangenen Uebereinkommen weggefallen sind, wurde beschlossen, dieses Uebereinkommen mit Wirkung des neuen Rechnungsjahres zu kundigen and nach Lösung des Uebereinkommens die Wie- bervereinigung mit dem Kirchspiel Wirberg zu voll- jkehen.

ö Wirberg, 12. Febr. Da bei der harschen­den Kälte der Gottesdienst in den un­geheizten Kirchen von Reinhardshain, Belters­hain und Harbach für die Besucher eine Gefahr für die Gesundheit bedeutet, bat der Pfarrer seit zwei Sonntagen im Einverständnis mit den

Beteiligten den Gottesdienst bt den Schul­sälen gehalten. 3n dem großen Kirchenraum auf dem Wirberg konnte trotz Beginnens mit der Heizung 12 Ständen vor der GotteSdienstz.it nur 5 Grad EelsiuS erreicht werden. Deshalb findet am kommenden Sonntag Gottesdienst in ReinhardShain im Schulsaal statt, während auf dem Wirberg kein Gottesdienst ist. Göbelnrod hat ebenfalls einen Gottesdienst im Schulsoal gehabt, als Ersatz für den auSge.allenen Gottes­dienst aus dem Wirberg. Am letzten Sonntag wurde von der Eefamtkirchengemeindcvertretung der Voranschlag sür 1929 der Kirche Wirberg beraten und nach der Vorlage des Kirchenvor­standes angenommen. Bei vorsichtiger und spar­samer Aufstellung konnten die Ausgaben im all­gemeinen in alter Höhe gehalten werden, nut wenige Rubriken mußten geringe Erhöhungen erfahren. So wurden dem Pfarrer für die schon früher beschlossen« und dringend erforderliche Telephonanlage di« Mittel bewilligt. Der Stand der Aufwertung unseres Ablösungskapitals, ent­standen bei der Auseinandersetzung mit dem FiskuS, ist immer noch derselbe, da die Schuld­nerin. die Stadt Grünberg, noch nicht aufge- wertct hat: eine Entlastung durch Einnahme von Zinsen ist nach der Sachlage für die nächste Zeit nicht zu erwarten. Dagegen soll «ine kleine Auf­wertungssache, wo die Kirche Schuldnerin ist, nunmehr geregelt werden.

Watzenborn-Steinberg, 13. Febr. Mit dem diesjährigen Jahresschluh deS Män- nergesangverein« Sängerkranz zu Watzenborn begeht bet Ehrenpräsident des Ver­eins, Johannes Harnisch IX., sein zwan­zigjährige« PrLsidentenjubiläum. Die lange Zeit, innerhalb deren der Jubilar dem Gesangverein vorsteht, bedeutet einen außer­ordentlichen Aufschwung für den Verein, der zu einem erheblichen Teil dem Ehrenpräsidenten zu verdanken ist. Seine mustergültige Geschäfts­führung sowie die Sorge für erstklassige Diri­genten verdienen volle Anerkennung. Ein seltenes Beispiel von Sängertreue gab der Ehrenpräsident während seiner mehr als breißigjähri- ?;cn Mitgliedschaft, indem er in dieser angen Zeit niemals eine Gesangstunbe versäumt hat, eS sei benn, daß ihn Krank­heit oder Sterbefälle In der Famlie an den Be­such der Ucbungsstunden hinderten. Möge es dem Gesangverein Sänaerkranz immer vergönnt sein, die geschäftliche Leitung in so selbstloser Weise verrichtet zu wissen, sind doch diese Pflich­ten oft recht mühevoll.

Garbenteich. 12. Febr. Am Samstag­abend hielt der GesangvereinFroh­sinn" bei sehr gutem Besuche sein Winter­vergnügen ab. Rach einem flotten Eröffnungs­marsch der Kapelle Harnisch gedachte Lehrer Mörschel in seiner Ansprache des verstorbenen Lehrers Weisel, der ein großer Gönner des Vereins war und b f.'zn Raine nicht vergessen werden wird. Anschließend dankte bet Redner bem bewährten Chormeister Harnisch, Watzen­born-Steinberg, für seine aufopfernde Tätigkeit. Zwei aktive Sänger konnten eine seltene Ehrung erfahren: Karl Sommer und Georg Wahl betonten vom Verein für 35jährige aktive Tätig­keit je eine kleine Tischstanduhr »überreicht. Der Verein gab außer ansprechenden Volksliedern einige schwierige, gut durchgearbeitete Kunstchöre einem dankbaren Publikum zu Gehör. 3m zweiten Teil des Abends wurden unter der Leitung deS neugewählten zweiten Dors.tzenden, Otto Wahl, zwei Theaterstücke aufgeführt. Das flotte Spiel machte den Spielern, sowie ihrem Leiter alle Ehre. Tanz beschloß bie Feier.

ch Orüningen, 12. Febr. Am Sonntag hatte der Adam-3sheimfche Gesangverein seine Vertreter zum Delegiertentag bed HauS - bera-Wettertal-Sängerbundes nach Butzvach entsandt. Es wurden u. a. folgende Be­schlüsse gefaßt: 1. Der Bund tritt dem Hessi­schen Sängerbund als Mitglied bei; 2. das dies­jährige Wertungssingen findet am 12. Mai in Gamoach (Gastwirtschaft Weisel) statt; 3. das Dundessest wird für dieses Jahr dem neu bei­getretenen Gesangverein Liederkranz zu Eber­stadt übertragen.

-o- Ober-Bessingen. 13. Febr. Dieser Tage wurde die hiesige Gemeindejagd zum Preise voit jährlich 890 Mark auf neun 3ohre an Herrn 3 ö k e l aus Friedberg verpachtet. Der seitherige Pachtpreis betrug 500 Mk. Bahn- assistent Duphorn, der Vorsteher unsere« DahnhofeS, verläßt uns in Kürze. Der tüchtige Beamte Hai es während seines Hierseins ver­standen, sich das Vertrauen des Publikums zu erwerben. Dur ungern sieht man ihn scheiden. Ganz besonders wird er auch von den hiesigen Vereinen als ein wertvoller Freund und För­derer vermißt werden. Sein neuer Wirkungsort wird Butzbach sein.

Kreis Friedberg.

s gttebbeta, 13. Febr. Die hiesige Auf- bau schule wurde wegen starken Auftretens der Grippe auf Veranlassung des KreiSgesunb- heitsamteS bis auf weiteres geschlossen. An der Augustinerschule (Gymnasium und Oberrealschule) fanden bie Reifeprüfungen in Gegenwart eines RezierungsvertreterS statt.

ES bestanden die Prüfung 16 Gymnasiasten und 24 Oberrealschüler. Der hiesige Ortsgewerbe­verein will In dcn Räumen und im Hose der Aufbauschule eine Gewerbeschau veranstal­ten, um die Leistungsfähigkeit deS hiesigen Hand­werks vor der Öffentlichkeit zu zeigen. Die Ver­anstaltung hängt ao von der Zahl der einlaufen­den Meldungen. Dis jetzt liegen Erklärungen zur Teilnahme erst in geringer Zahl vor.

L Friedberg, 13. Febr. Unter dem Vorsitz von Lehrer Schenk (Melvach) tagten hier bie Vorsitzenden der dem Gau Wetterau im Hess. Sängerbund an'«hörenden Vereinen um Vorarbeiten für das Bundesfest in Darmstadt zu treffen. Es nehmen nach den vorliegenden Meldungen aus bem Gaugenet an- nähernd 600 Sänger" an dem Feste teil. Einen Extrazug zu beantragen, wurde abzelehnt, da die Hälfte der Sänger am Samstag und der Rest früh am Sonntag fahren will. 3nfolgedes>n konnte der Zeitpunkt für das öffentlich« Platz­konzert noch nicht angegeben werden. Es soll versucht werden, billigere Quartiere zu beschaffen, um allen Sängern die Fahrt schon am Samstag zu ermöglichen. Weiter wurde beschlossen, im Festzuge einen Festwagen zu stellen; die Aus­lagen sollen durch einen einmaligen Beitrag ge­deckt werden. Sämtliche Fah:renabvrdnungen fah­ren am Öamgtagmittag, damit die Fahnen recht­zeitig zum Faynenfestzuge in Darmstadt ein­treffen. Eine rege Aussprache fand über den PunktGern a" wegen der letzten Entscheidung des Kammcrgerichts statt. Weiterer Vorhand- lungsgegenstand war die Ehrung für langjährige Mitgliedschaft durch den Hessischen Sängerbund. Die beiden Filme .Das deutsche Lied' und.Das deutsch« Sängerbundessest in Wien 1928'' begeg­neten lebhaftem 3nteresse, so daß der Vorsitzende für deren Vorführung Sor e fragen soll.

WSR. Friedberg. 13 F d.-. D.r d.csjährige Frühjahrspferdemarkt litt, wie alle ähn- llchen Veranstaltungen anderwärts, unter der starken Kälte. Es standen etwa 80 bis 100 Pferd« jeglichen Schlages zum Verkauf. Trotz der Ungunst der Witterung konnte bie übüche Prämiierung vorgenommen werden.

WSR. Dad-Äauheim. 13. Febr. Die Dad- unb Kurverwaltung hat für die kommende Saison an Stelle des bisherigen Kurorchesters die M e i - ntnger Landeskapelle verpflichtet, die der Leitung von Generalmusikdirektor Dvngartz unterstehen wird. Die Verpflichtung des 53 Mann starken Orchesters erstreckt sich auf den Zeitraum vom 1. Mai bis 3D. September. Man hat diesen Zeitraum so weit ausgedehnt, da in der zwei.en September Hälfte noch der Allgemeine Deutsche Dädertag hier abgehallen wird. Aus dem großen Mufikprogramm, das ausschließlich von dem neuen Orchester und bekannten Solokräften bestritten wird, sind die Deutschen Meisterfestspiele zu neu­nen. die von Mai bis 3uni .Figaros Hochzeit", ein Decthovenkonzert und .Fidelio" bringen wer­den. Außerdem sind neun Sinfoniekonzerte und zahlreiche Opern- und Operettenaufführungen vorgesehen.

2$. Bad Rauheim, 13. Febr. Die Ernst» Ludwig-Schule war heute morgen genö­tigt, der Kälte wegen den älnterricht aus- z u s e tz e n. Die in der Hauptsache nach Rorden gelegenen Säle konnten nicht stärker als auf 7 bis 10 Grad erwärmt werden. Auch in der Stadtschule konnten die Rordsäle nicht auf die erforderliche Rormaltemperatur gebracht wer­den. Da die Anstalt ober in größerer Zahl über Säle an der Südseite verfügt, die abwechselnd den einzelnen Klassen zugewiesen werden, brauchte der Unterricht nicht auszufallen. Die Gas­rohrbrüche nehmen kein Ende. Heute muh­ten die fliegenden Arbeiterkolonnen wieder an verschiedenen Stellen eingesetzt werden.

Kreis Büdingen.

Ridda, 13. Febr. Der für heute hier an- gesetzte Schweine- und Krämermarkt konnte wegen der großen Kälte nicht st a t t f i n d e n. ES war nur ein Züchter aus Schwickartshausen mit Ferkeln und ein Händler mit Einlegern aufgebahren. Für letztere wurden für ein Stück 50 Mark bezahlt. Die Landwirte halten mit dem Ankauf von Ferkeln zurück, weil die außergewöhnlich hohe Kälte die Aufzucht der 3ungtiere sehr erschwert. 3n den letzten drei Tagen hatten wir hier morgens23 b is 25 Grad Celsius. Seit langen 3ahren ist wie­der einmal hier bie Ridda oberhalb der Stadt an manchen Stellen mit Eis bedeckt, was sehr selten vortommt, weil in dem Flußbett zahl­reiche Quellen sind.

* Nidda, 13.Febr. Der Bezirkslehrer- verein Nidda hielt dieser Tage hier feine zweite diesjährige Konferenz ab. Lehrer Heutzenröder sprach dabei in bemerkenswerten Ausführungen über das ThemaDie religiöse Entw cklung des Jugend­lichen". An den mit yroßem Beifall aufgenommenen Vortrag schloß sich eine rege Aussprache an. Weiter erörterte man noch die Frage der Sauf par taff en, über die demi.ächst in Stockheim ein aufschlußreicher Vortraß gehalten werden soll.

* Hirzenhain, 13. Febr. Infolge der ungün- fügen Wirtschaftslage haben sich die Eisenwerke Hirzenhain gezwungen gesehen- E i n s ch r ä n - kungenimDetriebe vorzunehmen. In einigen

Werkabteilungen wird bis auf weiteres <m Tagen der Woche nicht gearbeitet. Infolge dieser Maßnahme wurden euch einige Slrbeiterent- lassungen erforderlich.

Krcis Schotten.

Laubach, 13. Februar. Die Hokzder- Weigerung, die am Montag auS den gräf- lichcn Waldungen (Revier Gonterskirchen) ftatt* fand, zeigte wieder verhältnismäßig hohe Preise. Das Raummeter Echrllholz kam auf durchschnitt­lich 14 biS 15 Mk., Knüppel aus 10 bis 11 Mk.. Stockholz auf 9 biS 10 Mk., Reiserknüpp«! auf 4 bis 5 Mark.

t. Groß-Eichen, 13. Febr. Seit drei Wo­chen herrscht unter der hiesigen Schafherde die Räude, so daß die Tiere abgeschlachtet werden müssen. Damit dürste das Schicksal der Schafzucht, wie in den Rachbardörfern, auch hier befiegeü fein, denn die 3ntensivierung der Land­wirtschaft gönnt einer neuen Herd« keinen Raum mehr.

Rainrod. 13. Febr. Durch einen Rohr- brudj im Haupt st rang der Wasser­leitung der Wa'ergenosienschast Ul'a Rainrod Ober-Schmjt.en waren die Ge­meinden !/ Tage von der Wasser­zufuhr abgeschnitten. Die 3nstandset- zungsarbeiten gestalteten sich äußerst schwierig, da der Boden bis in eine Tiese von 63 bis 70 Zenti­meter gesroren ist. Auch in den Ortsnetzen wer­den die Rohrbrüche infolge des Frostes immer häufiger.

I Ober-LaiS, 12. Febr. Der unter Gel­tung von Lehrer Ströffinger stehende Mädchenchor veranstaltete am Sonntag im Wernerschen Saale einen UnterhaltungSaoend. der als in allen Teilen wohlgelungen bezeichnet werden kann. Zur Ausführung kamen ein Lust­spiel, ein lustiges Terzett, eine Pantomime im Rokoko-Kostüm und ein Reigen. Umrahmt tour­ten die Darbietungen durch Volkslieder, die vom Mädchenchor vorgetragen wurden. Die darstelle­rischen Leistungen waren vorzägllch, di« Dar­bietungen sanden reichen Beifall, insbesondere die Rokoko-Pantomime, die wiederholt werden mußte.

Kreis AlSfelÄ.

«e Bleidenrod, 13. Februar. Am 6., 7. und 8. Juli findet in unferm Dörfchen dasBundeS - f c ft des Ohrn-Lumdata!» Sängerbundes statt, womit der hiesige GesangvereinLiederkranz" fein Fahnenweihfest verbindet. Der Festaucschi'ß hat die Vorarbeiten vor einiger Zeit in Angriff genommen. Hoffentlich gehen die noch ausstehen­den Anmeldungen von Vereinen recht halb und zahlreich ein, um in Kürze eine endgültige Ueber^ sicht zu gewinnen.

Preußen.

Kreis Bievculopf.

b Rodheim a. d. Dieber, 13. Febr. Dieser Tage fand hier im Rathaus« eine gut­besuchte Versammlung statt, bie den Zweck ha^te, den in brr Vorkriegszeit hier bestehenbrn Ver­kehrs- und Verschönerungsverein wieder zu neuer Tätigkeit zu erwecken. Wie aus den Verhandlungen ersichtlich war, ist sehr viel Arbeit zur Hebung des Verkehrs in unserem engeren Heimalgebiet zu leisten. Man hofft, daß die Aufforderung zum Eintritt in den nun wieder ins Leben getretenen Verein recht zahlreich be­folgt wird. Die hiesige Freito. Feuer­wehr hiell am Sonntagabend im Saale des Gastwirts Schlierbach ihr Stiftungsfest ab. Rach den Degrüßungsworten des Kommandanten W. Dender folgte ein Prolog, dem sich bann ein reichhaltiges geselliges Programm anfchloß. Die Veranstaltung befriedigte alle Teilnehmer in hohem Maße.

T Waldgirmes, 13. Febr. Bei den beiden Vrennholzver st eigerungen im fjicf gen Gemeindewald stellten sich die Preise viel nied­riger als srüh:r. Während in den letzten 3ahren 2 Raummeter Vuchenscheit an 40 Mk. kommen, wurden jetzt dafür 23 bis 31 Mk. erzielt. Buchen­knüppel 16 biS 19 Mk., Fichtsnrollfcheit 8 bis 10 Mk., 8 Meter Buchenreiser 14 bis 18 Mk. und Tannenreiser 10 bis 12 Mk. Statt die Gemeind« früher ein Drittel Ruhholz und zwei Drittel Brennholz schlagen ließ, kamen diesmal etwa 1600 Meter Brennholz zur Versteigerung, und etwa 400 Meter Ruhholz stehen noch bevor. Der Minderertrag der Gemeindeeinnahmen ist beträchtlich.

Kreis Wehlar.

£ Kr of b or f, 12. Febr. Bei der gestern abg«. ha.tcnen Holzversteigerung a-Ö tem Ge­meindewald Krofdorf-Gleiberg wurden folgend« Preise erzielt: 5 Fichtenstanaen 1. Kla se 10 biS 12 Mk., 2. Klasse 8 bis 10 Mk., 3. Klasse 4 biS 6 Mk.; Fichtenreifer 10 Meter 8 bis 10 Mk.; 1 Meter Buchenfcheit 10 bis 20 Mk.. Buchen- knüppel 12 bis 15 Mk., 10 Meier Buchenrciser 18 bis 20 Mk.: Eichenscheit 10 bis 12 Mk.. Eichenknüppel 10 bis 12 Mk.

Kreis Marburg.

If Marburg, 13. Febr. Heute früh wurde an einem Dogen der über die Lahn nach der

h

*7** st es Zeit! \ S Wenn Sie äuf vechtZeitige L/ieferung legen, mutten Sie sich jetzt über die, \ neuen Moiorrä d'Modelle informieren! bringt wieder NEUES in vollendeter form!!!

Prospekte und Preisofferte durch uns oder den nächsten NSU-Vertreter

JfSU Vereinigte

Vertretung: LINKER & SOHN, GIESSEN (Hessen)