Ausgabe 
14.2.1929
 
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Aus der Vrovinzlalhauptsiadk.

Gießen, den 14. Februar 1929.

S..S.

Es gibt Gewohnheiten, die sich fortsetzen, auch wenn sie längst ihre Berechtigung verloren halten, vorausgesetzt, daß sie überhaupt eine Berechtigung besaßen. Es wird schwer festzustellen sein, wer die FloskelS. H." oder9. H." erfunden hat. Sicher ist nur, daß sie aus einer Zeit stammt, die sich einer Servilität befleißigte, die heute nicht mehr am Platze ist. Eine andere Zeit hat ein anderes Selb» släno.gkeitsgefühl erzeugt, und man steht dem lie- ben Nächsten, wer er auch sei, kritisch gegenüber. Ob diese kritische Einstellung immer das Richtige trifft, ob sie nicht mangels tieferer Einsicht vor- beizielt, ob mit ihr auck nicht manche Nachteile em» porgelommen sind, soll hier nicht untersucht wer­den, well es zu weit vom Thema hinwegführen würde.

Was hat es nun aber mit demS. auf sich? Jeder hat schon Briefe bekommen, auf denen dieser Vermerk zu finden war. Ob jeder wußte, was diese zwei Buchstaben zu bedeuten Haien?

Nun, eine Kränkung oder Beleidigung sollten sie nicht fein. Einen Akt der Höflichkeit sollten sie be­deuten. Aber was hat schon eine Höflichkeit zu be­tauten, die man nicht versteht? Und wenn man sie versteht, was betautet eine Höflichkeit, die so billig ist wie diesesS. H.".

Also: Nickt mehr und nicht weniger alsSeiner Hochwohlgevoren" will die genannte Abkürzung be­sagen. Und nun könnte man wieder fragen: Was bedeutet denn das? Wohlgeboren oder Hochwohl­geboren: es ist wohl immer dasselbe, eine Leerheit, eine Redensart, hinter der nichts steckt als eine Un- Wahrheit, die allerdings ungefährlich ist, weil man sich überhaupt nichts dabei tankt und auch nichts zu denken braucht. Man schleudert es so hin aus alter Gewohnheit, und wenn nicht aus Gewohnheit, so deshalb, weil man sich noch dem alten Rezept über die Hausmedizin sagt: Nützt es nichts, so schadet es nichts. Aber der Empfänger des Briefes könnte vielleicht doch Wert darauf legen, daß diese Floskel da ist, er könnte es auch unangenehm, als eine Nicktachtung und dergleichen empfinden. Und da diese zwei Buchstaben nichts kosten, also schreibe ich sie hakt hin.

Es sei daraus verzichtet, den Begriff Wohlgeboren näher zu untersuchen. Das haben bereits andere geistvoll und witzig getan, die sich bemüßigt fühllen, gegen den alten Zopf vorzugehen. Das war aber bereits vor langer Zeit, als man noch ziemlich gut muhte, was die zwei Buchstaben zu bedeuten hat- len. Nun sich jedoch die Zeiten auch nach der Rich­tung geändert haben, daß so mancher erst fragen muß, was denn mit der Aufschrift gemeint sei, darf man wohl auch meinen, daß es an der Zeit ist, den unnötigen Ballast aus einer verschnörkelten Zeit über Bord zu werfen. Der Reichspräsident wird es gewiß nicht übel vermerken, wenn man «infach und schlicht adressiert: An den Herrn Reichs- Präsidenten. Und was dem ersten Manne des Staa­tes recht ist, könnte im Grunde auch dem Herrn Muller und der Frau Mali billig sein. Oder nicht?

8.

Gietzener Wochenmarktpreise.

GS kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: ^Butter 140 bis 170 Pfennig, Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 lus 140, Wirsing 25 bis 30, Weißkraut 20 bis 25, Rotkraut 25 bis 30, gelbe Rüben 20 bis 25. rote Rüben 15 bis 20, Spinat 50 bis 60, LInterkohlrabi 8 bis 10, Grünkohl 30 bis 35, Rosenkohl 60 bis 65, Feldsalat 200, Tomaten 80 bis 90, Zwiebeln 20 bis 25, Meer­rettich 50 bis 120, Schwarzwurzeln 50 bis 70,

Kartoffeln 5,5 bis 6 (pro Zentner 5 Mk.l, 2lev.«l 20 biS 40. Dörrobst 35 bis 40, Rüsse 70 b's 80. junge Hähne 100 bis HO. Suppenhühner 100 bis 120. Tauben 80 bis 85 Pro Pfund öier 18 bis 20, Blumenkohl 70 bis 140, Salat 40 bis 45, Endivien 40 bis 60. Lauch 15 bis 25, Rettich 10 biS 20. Sellerie 10 bis 50 Pfennig

Vornotizen

- logeshlenber für Donnerstag. Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde: 8.15 Uhr, Lichtbildervortrog, in der neuen Aula der Univer- sität. VDA.: LichtbiltaroortragDie Siebenbürger Sachsen und ihr Land", Aula des Gymnasiums. Elektrizitätswerk. Vorträge mit praktischen Kochoor- führungen, 16 Uhr, im Hotel Einhorn. L.chtspiel- baus, Bahnhofstraße:Das göttliche Weib". Astoria-Lichtspiele:Tom der Rächer".

Stadttheater Gießen. Aus dem Stadltheaterbureau wird uns geschrieben: Der Erfolg von Molnars «Olympia" hat starkes In­teresse für dieses Stück erweckt. Molnar gehört heute zu den meistgespielten Autoren und wird auch mit seiner .Olympia" über die deutsche Bühne gehen. Die erste Wiederholung von ^Olym­pia" am Gießener Stadttheater findet am Freitag, 15. Februar, statt. SamStag, 16. Februar, 16 Llhr .Rathan der Weise" (Schülervorstellung'. Sonn­tag großer Operetten-Abend:Der Mikado", Operette in 2 Akten (14 Bildern) von W. S. Gil­bert. Musik von Arthur Sullivan.

Kirchenmusikalische Feierstunde. Am Sonntag, 17. Februar, findet in der Stadt­kirche wieder eine kirchenmus.kal sche Feierstunde statt, die von der Markusgemeinde veranstaltet wird und deren Besuch für jedermann frei ist. Unter dem Thema .Der am Kreuz ist meine Liebe" bietet das Programm in Musik und Ge­sang alte und neue kirchliche Kunst. Gute aus­wärtige und einheimische Kräfte haben sich wie­derum in den Dienst der Sache gestellt. Jeder­mann sei an dieser Stelle nochmals dazu einge­laden und auf die heutige Anzeige hingewiesen.

Vortrag über Probleme der mo­dernen Dramaturgie. Dr. Karl Ritter, Dramaturg des Stadttheaters, spricht auf Ein­ladung des Direktors deS Deutschen Seminars (Professor Dr. Victor) am Donnerstag. 21. Fe­bruar. In der tinioetfltät überProbleme der modernen Dramaturgie".

Vorträge mit praktischen Kochoor- führungen, veranstaltet vom Elektrizitätswerk, finden morgen abend im Hotel Einhorn statt. (Siehe heutige Bekanntmachung.)

Kreis-Obst-undGartenbauverein. Am Samstag, 23. Februar, im Hotel Hopfeld Haupt­versammlung. (Siehe heutige Anzeige.)

* Einen Wetterum, chlag brachte uns der heutige Tag. An Stelle des langanhaltenden strengen Frostes bei klarem .)immel haben wir seit heute früh Schneefall zu verzeichnen, dessen Stärke mit dem Fortschreiten der Stunden ständig zu­genommen hat. Zur Zeit der Niederschrift dieser Zeilen, in der elften Vorm ttagssiunde, schneit es zwar fein, aber in dichtem Schleier, so daß sich in den Straßen bereits eine dichte weiße Schneedecke ge­bildet hat. Hoffentlich ist dieser Wetterumschlag gleich­bedeutend mit dem endgültigen Abschluß der starken

Frostperiode.

** Der Zugverkehr auf unserem Bahnhof hat, soweit der Fernverkehr in Betracht kommt, weiter sehr unter den Einwirkungen der Kälte zu leiden. Die v°Züge aus Richtung Frankfurt am Main kommen jetzt zwar mit einiger Pünktlich­keit hier an, dagegen sind die Verspätungen bei den aus Norddeutsch'and kommenden Zügen außerordent­

lich groß; Verspätungen von anderthalb bis zwei

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1.10

Stunden und teilweise noch mehr mußten bei diesen Zügen in Kauf genommen werden. Im Nahverkehr sind erfreulicherweise keine Klagen zu erheben. Trotz der starken Hemmungen durch den Fernverkehr wickelte sich der Dienst bisher in reibungsloser Weise ab, was um so mehr anerkannt werden muß, als die Grippeerkrankungen unter dem Personal des Gie­ßener Bahnhofs letzt soweit um sich gegriffen haben, daß über ein Viertel des Personals dem Dienste fernbleiben muß.

Eine gemeine Tat. Die MaSker.freiheit wurde am Dienstagabend in einem hiesigen Lo­kal gegenüber einem 17 Jahre alten jungen Manne von hier in ganz übler Weise mißbraucht. Während er mit Bekannten beim Bier zusammen- saß, wurde ihm eine Flüssigkeit in sein GlaS ge­schüttet, ol)nc_ daß er es bemerkte. Er trank weiter, verspürte jedoch bald darauf in der Speiseröhre Schmerzen. Diese ließen auch im Laufe des gestrigen Tages nicht nach, und cs stellte sich dauernd heftiges Erbrechen ein. so daß die Eltern sich veranlaßt sahen, einen Arzt her­beizurufen. Dieser stellte eine schwere Verätzung des Rachens und der Speiseröhre fest, die kli­nische Behandlung erforderlich macht. Da für diese Verätzung keine andere greifbare Ursache vorliegt, bleibt nur die Annahme übrig, daß die am Abend vorher in das Bierglas des jun­gen Mannes geschüttete Flüssigkeit ein ätzendes Mittel war, mit dessen Verwendung sich der Täter einenScherz" zu machen glaubte. Ob es sich um Salzsäure, oder irgendein anderes ätzen­des Produkt handelt, ist bisher noch nicht fest- gestellt.

Ei n kleiner Dachst uhlbrand entstand gestern abend gejen 7 H&r in einem Anbau­gebäude im Hose der Zeughauskaserne. Die Flammen wurden alsbald von Soldaten be­kämpft, jedoch erwies es sich als erforderlich, die Feuerwehr zur Hilfeleistung herbeizurufen. Als die Feuerwache wenige Minuten nach dem Rufe an der Brandstelle erschien, war eine größere Gesahr zum Glück nicht mehr vorhanden. Trotzdem mußte die Wehr noch mit einer Schlauchleitung und mit einen Feueclöschapparat in Tätigkeit treten, um die brennenden Dalken und Bretter abzulöschen. Rach einftündiger Ar­beit konnte die Wehr wieder abrücken. Die Brandursache ist noch imbefannt.

** Austrieb auf den heutigen Frank- furterSchlachtvieh markt: 885 Kälber, 310 Schafe, 233 Schweine, 1 Kuh.

Wettere Lokalnachrichten im zweiten Blatt.

Schöffengericht Gießen.

* Gießen, 13. Febr. Ein Zuchthausgefange­ner namens K e n s ch e aus Sorau. war Mitte Suni 1923 bei der Außenarbeit in Rockenberg entwichen und hatte in der folgenden Rächt aus einer Fabrik und dann aus einer Schäfer­hütte ein Fahrrad und Kleider gestohlen, um besser fliehen zu können. Er kam auch in bas besetzte Gebiet und von da nach Frankreich. Dort ließ er sich wieder zur Fremdenlegion, der er be­reits vor und während deS Krieges angehört hatte, anwerben, desertierte später, ging zur spanischen Fremdenlegion und desertierte dann auch dort. Er kam dann nach Deutschland zurück und wurde festgenommen. Mit Rücksicht auf sein Geständnis, den Almftanb, daß der Diebstahl lediglich eine Folge feines Entweichens war und lange Zeit zurückliegt, und andere Milderungs­gründe, wurde auf eine Strafe von 1 Sahr Gefängnis erkannt.

Ein 23 (Zahre alter Sattler war in ein Als­felder Geschäft eingestiegen, um dort einen Anzug für sich zu stehlen. Er wurde aber entdeckt. We­

gen versuchten Rückfallbiebstahls erhielt tr acht Monate Gefängnis.

Ein wegen Silt.ichkeitSverbrechenS und Blut­schande vorbestrafter Arbeiter aus Lich hatte sich wieder wegen versuchter Blutschande zu verant­worten. Strafe 4 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust. Alle drei Urteile wurden alsbald als rechtZkrästig anerkannt.

Amtsgericht Gießen.

öin hiesiger Gewerbetreibender, der in vier Fällen Unterfdjlagungen beging, erhielt eine Ge­fängnisstrafe von zwei Monaten und zwei Wochen. Sn dem einen Fall war eS ein Fahrrad, in dem anderen eine Nähmaschine uni» in dem dritten Fall ein GaSherd, die er sich rechtswidrig aneignete. Die Verkäufer hatten sich in den drei Fällen das Eigentumsrecht Vorbehal­ten, und der Käufer, der Angeklagte, wußte ganz genau dessen Bedeutung. 2icht!def!owcnigcr verlauste er die genannten Gegenstände weiter, bevor die Verläufer befriedigt waren. Sn dem vierten Fall hat er für einen auswärtigen Kauf­mann Waren verkauft, die noch in dessen Eigen­tum standen, den Erlös aber für sich behalten und verbraucht. Schädigungen von Geschä'tS euten in dec geschilderten Weise gehören, wie die Gerichts­verhandlungen lehren, durchaus nicht zu den Seltenheiten. Vielfach tragen die Kaufleute aber eine gewisse Mitschuld, indem sie den Betrügern durch große Dertrauensfelialeit ihre betrügeri­schen^ Machenschaften dadurch erleichtern, daß sie sich über die Kreditfähigkeit der Käufer gar nicht oder nur unzureichend informieren.

Ein in einer abgelegenen Straße dahier woh­nender Arbeiter hielt sich einen Schäferhund. Vor die Türe kam derselbe nicht: geschah es ein­mal, so wurde er an der Leine geführt. Sobald fein Herr nach Hause kam und die Türe geöffnet wurde, pflegte er diesen durch Anspringen zu be­grüßen. Bei einer solchen Gelegenheit lief der Hund an seinem Herrn vorüber auf die Straß« und biß dort einen zwölfjährigen Sungen, der sich in der Rähe von einem Trupp spielender Kinder befand. Der Vater des KindeS stellte gegen den Besitzer deS Hundes Strafantrag wegen fahrlässiger Körperverletzung. Sine Fahr- läsjigkeit war diesem aber nicht nachzuweisen. Auf Grund der Beweisaufnahme konnte er mit Recht annehmen, daß eS sich um keinen bissigen und gefährlichen Hund handle und besondere Schutz­maßnahmen, die jedes auch nur zufällige Ver­lassen des Hauses und ein solches stand in Frage verhinderten, nicht erforderlich seien. Dec Strafrichter mußte daher zu einen« Freispruch gelangen.

Diez ohne Wasser und Licht.

WSR. Diez. 13. Febr. Am gestrigen Fast- nachtdienStag war unsere Stadt ohne Wasser und ohne Licht. Mehrere Wasserrohr­brüche hatten zur Folge, daß fast die ganz» Stadt ohne Wasser war und ihren Wasser­bedarf auS Sprengwagen, die durch die Straßen fuhren, entnehmen mußte. Gegen 10 llfjr abends fetzte dazu noch das Licht aus infolge der 2e- schädigu ng eine- Leitungskabels, die erst heute morgen gegen 8 Llhr wieder besei­tigt werden konnte.

Berliner Börse.

Berlin, 14. Febr. (WTB. Funkspruch.) Da im heutigen Frühverkehr Kurstaxen überhaupt noch nicht zu hören sind, läßt sich eine Tendenz bisher nicht erkennen. Besondere Anregungen liegen nicht vor. Andererseits fehlen auch ungünstige Momente, so daß größere Veränderungen nach der einen oder anderen Seite für heute nicht erwartet werden.

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