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Preußen.

Kreis WctzLar.

I Krofdorf, 12.3uni. Am Sonntag fand in der hiesigen Kirche nach vorausgegangenein Gottesdienst die Wahl des neuen Pfar­rers in gemeinsamer Sitzung der kirchlichen Ge. meindevertretungen von Krofdorf-Gleiberg' und Kinzenbach statt. 2m ersten Wahlgang erhielt Pfarrer Bausch (Kölschhausen) 23 Stimmen, Vikar B r i n t (Barmen) 16 und Pfarrer De- tert (Würrich) 9 Stimmen. 2n der folgenden

t i ch w a h l zwischen Bausch und Drink ent­fielen auf Pfarrer B a u s ch 29, auf Dikar Brink 19 Stimmen, so daß Pfarrer Bausch gewählt ist.

) G l e i b e r g , 12. 2uni. An dein Osttor un­seres Burgdorfes, unmittelbar vor der Auffahrt zur Burg Gleiberg, steht eine alte Linde, von der aus man einen weiten Ausblick in das Lahntal hat und wo sich und jung, besonders Sonntags, gerne versammelt. Durch den regen Auto, und Fuhrwerksverkehr nach der Burg wird dieser Platz aber auch viel zum Parken des Fährverkehrs benutzt. Die Gemeinde will nun hier Abhilfe schaffen, indem das Ge­lände hinter der Linde als Halte­platz verebnet werden soll.

$ Dutenhofen. 12. Juni. Ein eigen­artiger Motorradunfall, der glücklicherweise noch verhältnismäßig glimpflich ablief, ereignete sich gestern abevd auf der Straße von hier nach Garben­heim. In der Nähe des Dorlarer Blocks sprang dem Kaufmann Wa l d s m i d t von Wetzlar ein vom Scheinwerfer geblendeter Rehbock in die Ma­schine. Während der Motorradfahrer bei dem Zu­sammenprall ohne nennenswerte Verletzungen da­vonkam, wurde seine Begleiterin auf dem So­ziussitz vom Fahrzeug geschleudert und erlitt e r - hebliche Hautabschürfungen. Der Reh- bock hatte bei dem Unfall beide Läufe gebrochen und mußte getötet werden.

VeMlsschöffengerW Gießen.

Gießen, 12. Juni. Hinter verschlossenen Türen wurde gegen einen Schlosser aus Butzbach wegen Sittlichkeitsverbrechens verhan­delt. Der Angeklagte war vor dem letzten Ver­handlungstermin am 8. Mai geflohen, jedoch als» bald ergriffen worden, und befand sich seitdem in Untersuchungshaft. Es wurde ihm zur Last ge­legt, sich an einer Frau mit Gewalt vergangen zu haben. Dies konnte nicht nachgewiesen werden, indeß wurde in dem Verhalten des Angeklagten eine Beleidigung erblickt. Die Strafe von einem Monat Gefängnis wurde durch die Sinter» suchungshaft als verbüßt erklärt.

Ein bereits bestrafter Kaufmann von hier hat auf einer Anzahl von Bestellscheinen einer Buch­handlung in Leipzig Unterschriften von Bestellern gefälscht, um sich Provisionen zu erschwindeln. Dies ist ihm auch gelungen. Seine Behauptung, die Bücher seien von den betreffenden Personen tatsächlich bestellt worden, und nur aus Mangel an Zeit und Gelegenheit hätten diese es unter­lassen, die Scheine selbst zu unterschreiben, wurde durch die übereinstimmenden Zeugenaussagen widerlegt. Wegen Betrugs und Urkun­denfälschung wurde auf eine Gesamt­strafe von einem Monat erkannt.

Ein Schreibgehilfe aus Aidda hat seinem Dienstherrn, einem Aotar, fortgesetzt namhafte Beträge unterschlagen und zu diesem Zwecke Quittungen gefälscht. Strafmildernd wirkten neben seiner großen Jugend sein reu­mütiges Geständnis und seine bisherige Unbe­scholtenheit. Strafe: 4 Monate Gefängnis.

Amtsgericht Gießen.

Gießen, 1. 3uni. Ein Radfahrer fuhr nachts auf der Chaussee von Annerod heimwärts nach Gießen. Auf der Straße nach Reiskirchen, in welche die von ihm befahrene Landstraße ein­mündet, fuhr er infolge der Dunkelheit wider ein Fuhrwerk und verletzte sich erheblich. Das Fuhrwerk, das dort zu Straßenbauarbeiten be­nutzt wurde, war zwar unter Beobachtung der erforderlichen Schutzmaßregeln auf der äußersten Seite der Straße aufgestellt, jedoch nicht be­leuchtet gewesen. Der Fuhrunternehmer hatte sich deshalb, da der Unfall.durch diese Richtbeleuch­tung veranlaßt worden sei, wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. Er wandte ein, die Straße sei behördlich für den gesamten Fahrzeugverkehr ohne Einschränkung gesperrt ge­wesen, und damit entfalle selbstverständlich seine sonst von ihm anerkannte Deleuchtungspflicht. Die zuständige Behörde hat auch seither die Ge­pflogenheit der Fuhrleute, auf gesperrten Straßen ihre Fuhrwerke nachts unbeleuchtet äu lassen, nicht beanstandet. Tatsächlich war auch da, wo die Straße nach Reiskirchen am sog. Professoren­

eck von der Straße GießenRödgen abzweigt, ein Schild mit fünf schwarzen Punkten angebracht, das besagte, daß die Straße ohneEinschrän- kung sür den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt sei. Etwaige Einschränkungen bei derartigen Sper­ren pflegten seither an gleicher Stelle bekannt­gemacht zu werden. Gesperrt sollte aber, wie dies die zuständige Baubehörde bestätigte, tatsächlich nur die Straße vom Professoreneck nach Reis­kirchen sein, nicht auch diejenige nach Annerod. Der Verkehr von und nach Annerod war frei- gegeben. Da dem Angeklagten auch nicht nach­zuweisen war, daß er trotz des Sperrschildes dies wußte, er hätte dann ohne Rücksicht auf die Sperre der Deleuchtungspflicht nachkommen müs­sen so nahm das Gericht an, daß er aus ent­schuldbarem Irrtum die 'Beleuchtung seines Fuhr­werks unterlassen hat und sprach ihn deshalb aus rein subjektiven Gründen frei.

Wirtschaft.

Weitere Entlastung des Arbeitsmarttes

Rach den jetzt vorliegenden endgültigen Er­gebnissen der Arbeitsmarktstatistik ist die Zahl der Hauptunter st ühungs- empfänger in der Arbeitslosenver­sicherung vom 15. bis 31. Mai in allen Lan­desarbeitsamtsbezirken weiter gesunken. Gegen­über rund 927 000 am 15. Mai waren am 31. Mai nur noch 807 750 vorhanden. Cs ist also ein Rückgang um rund 120 000 oder 12,9 v. H. zu verzeichnen. Die Zahl , der Hauptuntec- stützungsempsänger in der Krisenfürsorge ist, während in der letzten Zeit vorher ein ge­wisser Stillstand eingetreten war, um etwa 2,1 v. H. gestiegen. Sie betrug am 31. Mai 203 031 gegenüber 198 887 am 15. Mai. An Rot - standsarbeitern aus der Arbeitslosenver­sicherung und aus der Krisenfürsorge wurden nach dem 31. Mai rund 108 000, gegenüber 104 000 am 15. Mai gezählt. Rach den vorläufigen Mel­dungen der Landesarbeitsämter dürfte die Zahl der unterstützten Arbeitslosen bis zum 11. 2uni etwa um weitere 40 000 gesunken sein und so­mit also erstmalig in diesem 2ahre unter dem Stande von 800 000 liegen.

*

* DieFinanzierung desReichsbahn- auftragesandieWaggonbauindustrie. In einer gestern nach Berlin einberufenen Sitzung haben die maßgeblich an der Waggonbauindiistne interessierten Banken Verhandlungen mit der Wag­gonbauindustrie über die Einräumung eines Kre­dits zur Finanzierung des Reichsbahnauftrages in Höh« von etwa 100 Millionen Reichsmark geführt. Di« wiederaufgenommenen Verhandlungen dürften demnächst zum Abschluß gelangen.

* Reue Aufträge für dl« deutsche Schreibmafchinenindustrie. Rachdem vor einiger Zeit die türkische Regierung einen großen Teil ihres Austrages, über 6000 Schreib­maschinen, an die Torpedo-Fahrräder- und Schreibmaschinen-Weilwerke, QI.-®., Frankfurt am Main-Rödelheim, gegeben, hat nunmehr, wie wir erfahren, auch die österreichische Regierung den Weilwerken größere Regierungsaufträge gegeben. Weitere größere Bestellungen sollen folgen. Es ist dies wieder ein erfreulicher Erfolg der deut­schen Schreibmaschinenindustrie, zumal, da gerade in Oesterrech die amerikanische Konkurrenz außer­ordentlich stark sein soll.

* Zusammenschlußverhandlungen Preußische PfandbriefbankPreu- ßische Hypotheken - Actien * Dank. Zwischen Grobaktionärgruppen der Preußischen Pfandbrief-Bank (ein Dcknkenkonsortium unter Führung der Dresdner Dank) und der Preußi­schen Hypotheken-Actien-Dank (Kreuger-Konzem) sollen Fusionsvcrhandlungen schweben. Wie wir auf Anfrage hierzu erfahren, schweben allerdings Verhandlungen, Einzelheiten über die Art des Zusammenschlusses ständen jedoch noch nicht fest. Ob ein Aktientausch oder eine andere Regelung getroffen werde, hänge von dem Ergebnis der Verhandlungen ab. r

Kaliindustrie QL.-©. Der Abschluß er­gibt nach Abschreibung von rund 21 (i. D. 18) Mill. Mk. einschl. 115 624 Mk. Vortrag einen Reingewinn von 25 691 605 (14 515 624) Mark, woraus wieder 12 Prozent Dividende auf das erhöhte Olltienkapital von 200 (120) Mill. Mk. zur Verteilung kommen, 1 337 073 Mk. dem Re­servefonds zugeführt und 354 532 Mk. vorgetra­gen werden sollen. Der Reservefonds erreicht durch die Lieberweisung eine Höhe von 20 Mill. Mark. Der Olbsatz, der in den ersten Monaten des neuen 2ahres gegenüber dem Vorjahre in­folge der außerordentlichen Kälte zurückblieb, ent­wickelt sich inzwischen befriedigend.

Verletzungen davon.

Letzte Nachrichten

Schweres Ltnglück

Sprechstunden der Nedaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen.

Frankfurt a. M.. 13.3uni. Am heutigen Produktenmarkt war die Llmsatztätigkeit außer­ordentlich gering, da Zurückhaltung herrschte 'm Zusammenhang mit den ermäßigten Ausland­notierungen. Das 3nlandangebot war eher etwas größer, doch blieben die Preise im allgemeinen gut behauptet. Für Mais bestand einige Rach- frage bei um 0,25 Mk. höherem Preise. Es wurden notiert: Weizen 23,50; Roggen 21,75: Sommergerste für Drauzwecke 23; Hafer, inl. 22; Mais (gelb) für Futterzwecke 20 bis 20,25; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 32 bis 32,50; Roggenmehl 28 bis 28,50; Weizenkleie 10,75; Roggenkleie 11,50. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Israelitische Religionsgesellschaft. Freitag, den 14. Juni, und Samstag, den 15. Juni 1929: Wochenfest. 1. Tag: Vorabend 8.15 Uhr; vormit- tags 8; Predigt. 2. Tag: Vorabend 7.50; vormit­tags 8; nachmittags 4.30; Festesausgang 9.40. Wochengottesdienst: morgens 6.15; abends 7.15.

Berliner Börse.

Berlin, 13. 3uni. An der heutigen Börse war das Geschäft wieder außerordentlich ruhig. Das Ausland und das Publikum fehlte fast ganz, was zu 'Beginn der Börse wieder zu K u r s a b s ch w ä ch u n g e n von etwa 1 b i s

Kassel, 13. Juni. (WTB. Funkspruch.) Wie das Kasseler Tageblatt" erfährt, hat sich auf der Grube Altenburg bei Borken gegen

Frankfurt a. M., 13. Juni. Auftrieb: 170 Rin­der, 1234 Kälber, 74 Schafe und 806 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saug­kälber 79 bis 81 Mark; mittlere Mast- und Saug-

24 Uhr ein schwerer Unglücksfall ereignet. Ein Förderwagen, der vom Seil gelöst war, sauste plötzlich in die Tief« und stürzte auf meh­rere am Fußpunkt des Bremsweges arbeitende Leute. Zwei Arbeiter wurden so schwer ver» letzt, daß sie noch im Laufe der Nacht verstar - , b e n. Einige weitere Arbeiter kamen mit leichteren

1000 holländische Gulden T. H. C.-Aktien ent­fallen. Das laufende Geschäftsjahr, das in den ersten Monaten noch unbefriedigend war, zeigt seit etwa März einen besseren Geschäftsgang, so daß die Produktionseinschränkungen aufgehoben werden konnten. Die Gesellschaft arbeitet jetzt voll mit zwei Schichten. Der gegenwärtige Auf­tragseingang läßt mit Zuversicht ein besseres -Ergebnis erwarten. Für 5V2 Monate ist das Llnternehmen ausverkauft. Die Verwaltung glaubt Grund zur Annahme zu haben, daß das Herbst­geschäft einen weiteren Aufschwung und eine b-IIcr- Sage auf allen Gebieten bringen wird. , fcis_ R1. gCringe Kälber 60 bis 70. - .

Frankfurter Börse. Schweine: vollfleifchige von etwa 240 bis 300

, _ , ... Pfund Lebendgewicht 75 bis 78; von etwa 200 bis

Frankfurt a. M., 13. Ium. Tendenz lustlos. 24Q m;unb 77 big 80; von etwa 160 bis 200 Pfund Anregungen fehlten heute wieder vollkommen, und ?? bis 80; kreischige Schweine von etwa 120 bis 160 die Spekulation bekundete daher große Zu- mfunb 72 bis 75 Mark. Marktverkauf: Kälber rückhaltung. Die Umsätze bewegten sich'in den geräumt. Schweine ruhig, nahezu ausverkauft, denkbar engsten Grenzen, doch hielten auch heute Fettschweine schwer verkäuflich, wieder die Rückgänge an. Größere Ausland- u __

Orders waren kaum vorhanden, und die Tendenz

neigte infolge verschiedener Realisationen weiter Kirchliche Nachrichten.

?uTg 3Urm5Ä *W «ellg.an-geme'nd-. Ga.te-di-nst in

fett begonnene gestrige Neuyorker Börse wurde der Synagoge (Sudanlage). Freitag,^.den 14., wieder von einer Unsicherheit abgelöst, so daß auch unb Samstag ben 15. $"1: ® hiervon keine Belebung ausgehen konnte. Gegenüber Freitag: Vorabend 7^5 Ufjr, morgens 8.30, Pre. der gestrigen Abendborse gingen di« Abschwachun- digt. Samstag. Vorabend 7.45, morgens 8.30, gen, mit Ausnahme einzelner Werts, nur bis 1,75 I abends 9 und 9.40. v. H. Stärker angeboten waren Glanzstoff mit minus 7 v. ch., Schuckert mit minus 2,5 v. H., Chade- aktien minus 5 Mark. AEG. eröffneten knapp ge­halten. Siemens lagen eine Kleinigkeit gebessert. Am Chemiemarkt büßten Farben 1,25 v. S)., am Montan- marft Klöckner 2 v. H. und von Kaliwerten Salzdet­furth 1,5 v. ch. ein. Deutsche Linoleum minus 1,75 v. ch. Zellstoffwerte und Banken durchweg I v.ch. schwächer. Am Nebenmarkt bestand für Junghans mit plus 2,5 v. ch. einiges Interesse. Sonst waren nennenswerte Veränderungen nicht zu verzeichnen.

Renten still, eher schwächer. Im Verlaufe machte sich Ol|c Grube Altenburg bei BvrkeN. einiges Interesse rur AEG. und Farben bemerkbar, inn~.~ .. .

die etwas höher lagen. Schwach lagen dagegen ' Deutsche Linoleum mit minus 2 v. ch. Die Tendenz war lustlos. Am Geldmarkt war T a g e s g e l d mit 6 v. ch. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1947, gegen Pfund 20,341, London gegen Kabel 4,8483, gegen Paris 124,05, gegen Mailand 92,6750, gegen Madrid 33,90, gegen Holland 12,0740.

' Portlandzementwerke Heidel- I 3 Prozent führte. Die -Lendenz tst nicht dG berg. Mannheim - Stuttgart QI.-®, unfreundlich zu bezeichnen verschiedene anregende 3n der heutigen G.-V. wurde beschlossen, das Momente konnten ledoch keme Wirkung cuiSüben. Aktienkapital um einen Betrag von bis zu 5,1 Reuyork lag fest Die Verhandlungen über den Millionen Mk. unter Ausschluß des Bezugs- Auslandkredit sollen nach englischen und amerlla- rechts der Aktionäre zu erhöhen. Ollles QBcitcre nischen Rachrichlen zum Abschluß tommen, ebenso wurde dem QI.QL Überlassen. Festgestellt wurde regten die Besprechungen über die Rhemland- nur daß die neuen Aktien nicht unter 105 Pro- raumung und über den Kredit an die Reichs- zent begeben werden und 'daß die Kapitalser- bahn in Höhe von 100 Millionen Mark an. Eine Höhung bis 31. Dezember 1930 durchgeführt sein Ausnahme ^bei der gedruckten Tendenz machten muß, andernfalls sie hinfällig werde. Lieber den Polyphon, die 17 Prozent anzogen und m denen Grund der Erhöhung wurde lediglich mitgeteilt, große Llmsahe getätigt wurden Die Kapital- die Gesellschaft brauche das Kapital, um angc- erhohungsbedlngungen der englischen.Grammo- sichts des Konkurrenzkampfes in der Zement- Phongesellschaft His Lasters Vo^e wirkten an Industrie für alle Fälle gerüstet zu sein. Seiner- regend da man hieraus den Schluß aus tue zeit war bekanntlich mitgeteilt worden, das neue gute Lage des ^^'"Ophonmarktes zog. Da- Kapital sei zur Erweiterung und Angliederung gegen lagen über die Londoner Verhandlungen bestimmt ° I *5er Polyphon-Gesellschaft neue Rachrichten nicht

' F H'Hammersen, A.-G.. Osnabrück, vor. Auch Harpener zogen 2 Prozent, Ealz- DieÄsellschaft schließt das Geschäftsjahr 1928 Murtfr ettoa 1 an ße^tere touren

mit einem verminderten Rohgewmn von 3,04 durch die Steigerung d^ Llmsahes angeregt, zq eqi wirr <w» Nach i IZ (i io) Mill. Mk. Kupferwerte lagen bis 3,5 Prozent niedriger. MschrZung^ ergibt sich ein RÄewinn von Dusche.Lirwleum Svenska

1 91 (2 43) Mill. Mk.. woraus 8 (10) Prozent bank, Veichsbank, Chade-AktiNi, Schlesische Stahl Dividende auf die Stammaktien vorgeschlagen I verloren bis 4 d^ent. Akkumulatormi lagen werden, während die Vorzugsaktien sahungs- aus den Ruc^ang des Gewinnes ^Prozent med gemäß 6 Prozent erhalten. Rach Lieberweisung r^ger. Deutsche Anleihen waren gehalten.Ollis von 10 000 (10 000) Mk. an die Rücklage ver- Ander waren uneinheitlich, eher aber schwache^

1928 sei hauptsächlich in der Herübernahme eines loren bei lebhaftem Geschäft. Rordwolle minus größeren, lohnenden Auftragsbestandes aus 1927 I 3 Prozent.

zu danken. - ,,, J Frankfurter Getreidebörse.

* Norddeutsche Wollkämmerei und'

Kammgarnspinnerei, Bremen. Die Generalversammlung genehmigte die Verteilung von 8 (im Vorjahre 12) Prozent Dividende. Außerdem werden den Aktionären Aktien der R. D. Textil HandelscompagnieAmsterdam" derart gratis zum Bezüge angeboten, daß auf 30 000 Mk. R. W. K.-Aktien oder Genutzscheine

Berlin

Rranlfurl a M

13. Juni

<»eld

77,5

76

123,5

123,5

120,25

129

132,25

Danknoten.

119,9

174

165

329,5

335

331

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt

52 72

52

73

112,9

129,25

151,5

112,5

129,4

132,75

228,75

190,9

280,25

174,6 158 165

128,5

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223

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288

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133

228,5

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174,9

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187

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10

10

12 11 IS

10

10 10

212

29,13

94,5

289,75

Devif enmarkt Berlin-Frankfurt a. M

Telegraphische Auszahlung.

Riebeck Montan . . . Bereinigte Stahlw. . Olavi Minen .... Roll Aschertleben . . Kaki Westeregeln. . . Kaliwerk SalzdetfutH

3. ®. Farben.InduilrU Dvnmnii Nobel . . . Gdjefbeanflali . . . . Goldschmidt . . . . jRütgertoerfe . . . . Metallgetellschaft. .

Belgrad . - Budapest. - Bulgarien. Lissabon . . Daiuig.. Konstantin- Athen. . . Canada . - Uruguay. . Tatro . « -

A.E.G.......

Bergmann .... Eletle. fiielerungen. Licht und firafl . . Selten 4 Guilleaume

es. I. Ctcltr. Untern. Hamb. Eleltr. Serie Rhein. Elektr. . . . Schlei. Eleltr. . . . Schuckert.....

Siemen« 4 HalLke . Tranlradio .... Lahmei,er 4Eo.. .

Suöeru».....

Deutsche Erdöl . . Essener Steinlah!« . Gelsenkirchener . . Harvener..... Hoesch Eisen. . » . Ilse Bergbau . . . jtlocknerwerke . . . Köln-Neuessen. . . Mannetmann. . .

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

- " 7,5 Prozent, Lombardzinsfutz 8,5 Prozent.

Lllg. Deutsche Eisenbahn . . Hamburg-Ämerila Paket . . Hamb.-Sübam. Dampssch. . Hansa Dampsschiss.....

Norddeutscher Lloyd . . . . Vlllg. Deutsche Ereditanst. . . Barmer Bankverein . . . . Berliner Handelögesellsch. . . Eommerz« unL Privat«Ban!. Darmst. u. Nationalbank . . Deutsche Bank ....

Dirkonto-Sesellschafi Mut Dretdner Bmtk . . . . HJlUtelbeutidje Sreditbaul ................. ................

Geld

16,362 168,18 21,935 111,48

58,79

2,49 111,93

80,54

59,67

12,42

72,85

12. Junt

Amtliche Notierung

Geld Briet

Amtliche Notierung ' " Briet

Ludw. Soetoe . . . Nat. Lluwmobü . . Crentlein & Koppel Leonhard Tiey . . Bamaa^eguin . . Urantf. Maschinen < Gritzner.....

Heyliaenstaedt . < flungpanS.....

Lechwerke. . . . « Malnkraftwerke . « Mag.......

Nekarsulmer . . < Peters Union . . , Gebr. Roeder . . , Voigt 4 Haesfnei , Eüdd. Zucker . . .

Brief 16,422 168,86 22,015 111,92 59,03 2,51

112,37 80,86 59,91 12,48 73,15

Datum .... 8 .... o ... 10 ... 10 .... 6 ... 10 ... 10 .... 0 ... 10 .... 8 ... 12 .... 8 ... 10

.... 6 .... « .... 8 i. ¥* g. 4 .... 6 .... 8 .... 8 .... 7 .... 9 .... 8

ManSselder . ...... cberschles. Eilenb. Bedarf... 0 Oberschlel. KokSwerke. . . . «6 Phönir Bergbau......»Vi

Rheinische Braunkohlen. . . K1 Rheinstohl . - - I. V* 3a6:

AmN-. Non- Buen-Aires Brff.-Antw. Christi ania. Kopenhagen Stockholm - HclsmgforS. Italien. . . London. .. Neuyork . . Paris. . . - Schwei; *. Spanien . . San . ..

de Fan. Wien in D-- Lest, abgest.

Berlin, 12-Juni

Französische Violen.....

Holländische Noten...... Italienische Noten ...... Norwegische Noten...... Deutsch-Oesterr-, i 100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten ....... Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten.......

9

8

12

ffranksurta.M.

Berlin

Schlutz- Äure

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Schlub- Anfang

Kurs

Kurs

Datum

12.6.

13.6.

12.6.

13 6.

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12

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Deutsche Maschinen-Jabrst .

. 0

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. 6

53

53,75

52,5

53

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- Rute

I-Uhr- Kurs

Schluß-lAnsang- Kurs ! Kur»

Datum

12-6.

13.6.

12 6.

13 6.

6% Dt. Reichranlethe o. 192? Dt. Anl.-Wlüs..Schuld mil Au»

87,3

87,5

los.-Rechten.... Desgl. ohne AuSlos.-Rechte . 7% Franks. Hyp.-Bl. Goldpf. un^

50,9

11,13

10,75

51

11

kündbar bis 1032.......

86,5

<y,% Rheinische Hyp^Bank Liqu- Goldvs..........-

L.S.G. aba. Vortriegs-Obligation., rückzahlbar 1933 .......

79,5

87

4% Schweiz. Bundelb^Anl.. .

4% Leslerreichische ®o(brte.. . -

29,3

4,20% Gerten. Silberne.....

2,55

4% Oesterreich, einheill. Rte. . -

1,9

4% Ungarische Gotorte......

4-,^ Ungarische StaatSr. v. 1910 .

23,5

23,5

23,6

20,75

22,25 2

20,75

4s4'/o desgl. von 1913.....

4% Ungarische Kronenrte.....

2

2

4% Tust. Zollanleihe v. 1911 . .

4% Türkische Bagdadbahn-Aul.,

8,5

8,65

Serie l...........

**

8,5

8,4

4% besgl. Serie II.......

8,75

8,45

4% Rumänen conoert Rte. . . - 4/»% Rumänen Goldcml. von 1918

8,9

16,8

Schluß- Rute

1 Uhr- flute

Schluß-sAnsang-

Kurs |

Kurs

126.

13.6.

12.6. |

136.

19T

192,75

193,65

193,6

226,5

226,9

162

223

221,25

223

222,4

136

137,5

138,5

229

229,75

228,25

144

143,5

164

201

198,5

246,9

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245,25

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171

171

_

_

73

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113,5

113,13

_

127

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136,75

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149

127,25

126

221

217

107

105

106,25

105,5

125,5

119

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118

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131,5

111,5

111,5

94,25

94,25

94,4

294

_

294,5

293

128

127,9

128,5

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150

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100

_

69,75

69,75

246

247,25

245

253,25

250,75

413,5

412

414,5

415,5

258

256,75

258,5

| 257

120,5

119

80

80,5

79,75

94,25

94

93,5

130,5

130,5

168,41

168,75

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58,31

111,71

111,93

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4,2015

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59,02

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73,21

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73,19

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18,77

18,73

18,77

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2,027

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2,012

5,44

5,45

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5,445

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4,167

4,156

4,164

4,086

4,044

4,036

4,044

70,85

70,89

20,845

20,885

Berlin, 12- Juni

Geld

Brief

Amerikanische OZottn .....

4,172

4,192

Belgische Noten ......

Dänische Noten........

58,11

111,48

58,35

111,92

Englische Noten..«......

20,29

20,37